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Beyond Medicine

im gespräch über medizin und ethik
... anhand von szenen in film und literatur

Krankheiten heilen, Leben retten, Gesundheit erhalten - um jeden Preis, im Sekundentakt und möglichst kosteneffizient: Ist das die Art von Medizin, die wir uns wünschen? Wenig Raum bleibt, um sich mit Gebrechlichkeit und Sinn eines schwindenden Lebens auseinanderzusetzen.

Beyond Medicine fragt nach den ethischen Anforderungen einer humanen Medizin. Patienten aus Film und Literatur illustrieren, wie Krankheit und Endlichkeit von Betroffenen wahrgenommen werden - und was am Ende wirklich zählt.

ZEIT 19.30 - 21.00 Uhr
ORT Edith Stein Haus | Salon | Ebendorferstraße 8 | 1010 Wien

Folder in PDF (584 kB)
Plakat in PDF (431 kB)

WS 2016

12.10.Being Mortal
Reflexionen über Leben und Tod | Wie gehen wir mit dem Tod um? Dem eigenen? Dem der anderen? Mit dem Sterben dessen, der mir anvertraut ist?
09.11.Den Kampf verlieren
Überlegungen zur Sprache über Krankheit und Sterben | Wie sprechen wir über unheilbare Krankheiten? Sind Sterbende Verlierer?
14.12.Leben bis zuletzt
Der Umgang mit Schwerkranken | Hoffnungen und Verluste, letzte Wünsche und Ängste: Was ist in der letzten Lebensphase wichtig?
11.01.Die Kraft der Zuwendung
Dem Kranken begegnen | Was bedeuten Trost und Empathie für den Kranken? Das Gewicht des Wortes – der Wert des Schweigens.

SS 2017

08.03.Innenansicht einer Krankheit
Was am Ende wirklich zählt | Der fremde Blick: Warum Gesunde Kranke so schwer verstehen. Wie Krankheit inneres Wachstum schenken kann.
05.04.Gratwanderung
Der schmale Weg zwischen Hoffnung und Illusion | Wahrhaftigkeit und Aufklärung: Was darf ein Kranker erhoffen, wenn Heilung unerreichbar ist?
10.05.Letting Go
Wenn Medizin nicht heilen kann | Was ist zu tun oder zu lassen, wenn es dem Ende zugeht? Die goldene Mitte zwischen Übereifer und Nichtstun.
07.06.Tatort Lebensende
Eine Annäherung an Selbstbestimmung | Wie autonom sind wir als Menschen? Was heißt Freiheit im Angesicht des Todes?

Methode

Dieses Modulprogramm, das sich an Studierende der Medizin und Interessierte anderer Studienrichtungen wendet, ermöglicht im Laufe von zwei Semestern die Annäherung an grundlegende Themen des Menschseins im Kontext von Leben und Sterben. Dabei soll ein Personen zentrierter Blick geschärft werden, der über das rein medizinisch Messbare und Faktische hinausgeht.

ABLAUF EINES MODULS

Input
Filmausschnitt
Diskussion
Überleitung
Literatur
Diskussion und Take Home Message

ZIELGRUPPE Studierende der Medizin und Interessierte anderer Studienrichtungen

MODERATION Mag. Monika Feuchtner (IMABE) & Dr. Marion Stoll (Onkologin)

Kontakt

Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik
Landstraßer Hauptstr. 4/13 | 1030 Wien | postbox@imabe.org | 01 715 35 92

Veranstalter