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Kongress „Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie“, Oktober 2007

11. – 13. Oktober 2007 in der Medizinischen Universität Graz

Die Seelenwelt des „Homo religiosus“ ist angefüllt mit Bildern religiösen Inhaltes. Auch in säkularisierten Gesellschaften ist die religiöse Symbolsprache allgegenwärtig geblieben. Religiosität als ein anthropologisches Grunddatum ist somit nicht nur für Theologie, sondern auch für Psychiatrie, Psychologie, Psychotherapie und Philosophie von zentralem Interesse. Dennoch begegnen sich jene Disziplinen im alltäglichen Spannungsfeld nicht nur partnerschaftlich, sondern oft auch kritisch und ausschließend. Zahlreiche Fragen sind offen: Wirkt Religiosität therapeutisch? Wo wirkt sie pathogen? Wie gehen Psychiatrie und Psychotherapie mit religiösen Patienten um? Psychotherapie und Seelsorge sind autonome Bereiche mit eigenständigen Verfahrensregeln, die nicht aufeinander reduziert werden können. Dieser Kongress will eine offene Plattform sein, um Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie mit Religionswissenschaft, Philosophie und Theologie in ein konstruktives Gespräch zu bringen.

Vorträge von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Peter Hofmann, Clemens Sedmak, Franz Lackner, Nossrat Peseschkian, Reinhard Haller, Hans-Peter Kapfhammer, Walter Schaupp, Samuel Pfeifer, Walter Pieringer, Raphael Bonelli und Manfred Lütz sowie wissenschaftliche Kurzvorträge

Workshops von Hartmann Hinterhuber und Hans-Peter Kapfhammer

Veranstalter: Universitätsklinik für Psychiatrie und Universitätsklinik für medizinische Psychologie und Psychotherapie, Medizinische Universität Graz, in Kooperation u. a. mit dem IMABE-Institut Wien

Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des Kongresses http://www.rpp2007.org/.