Archiv Bioethik aktuell

September 2017

Bioethik aktuell

Genschere: Forscher zweifeln an erfolgreicher Genmanipulation von Embryonen

Das mediale Echo Anfang August war groß: Dem US-russischen Biologen Shoukhrat Mitalipov und seinem Team von der Oregon Health & Science University sei erstmals eine Genmanipulation an menschlichen Embryonen ohne weitere unerwünschte Mutationen im embryonalen Erbgut gelungen. Die Ergebnisse ihrer  mehr lesen...

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Kritik an Netflix-Serie: Verharmlosende Suizid-Darstellung führt zu Nachahmung

Anlässlich des Welttages für Suizidprävention am 10. September mehrt sich scharfe Kritik an der umstrittenen Netflix-Serie Tote Mädchen lügen nicht (Originaltitel: 13 Reasons Why). Die Serie mit dem Zielpublikum Jugendliche startete am 31. März 2017. Bereits in den ersten 19 Tagen nach Beginn der  mehr lesen...

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Studie: Zeit für Patientengespräche stärkt Vertrauen und Behandlungserfolg

Wenn Ärzte ihren Patienten einfühlsam begegnen, kann das den Therapieverlauf positiv beeinflussen. Wann aber werden Ärzte, Therapeuten und Pflegende von Patienten als empathisch erfahren? Eine Meta-Analyse der Patientenbewertungen von 64 Studien aus 15 Ländern zeigt: Zeit, Geschlecht und Herkunft  mehr lesen...

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IMABE-Tagung: Dem Sterbenden begegnen, 10.11.2017 in Wien

Thema | Sterben und Tod sind immer noch ein Tabuthema. Über die letzte Lebensphase und Wünsche zu sprechen, wird von Schwerkranken und Angehörigen gemieden. Auch Ärzte und Pflegende fühlen sich häufig unsicher und überfordert.
Was brauchen Menschen, die in ihren letzten Tagen mit ihrer Endlichkeit  mehr lesen...

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Österreich: Ärzte und Psychotherapeuten lehnen Beihilfe zum Suizid ab

Die Umsetzung von Sterbewünschen kann nicht die Aufgabe von Ärzten sein. Dies betont die Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (ÖGPP) in einer kürzlich veröffentlichten Stellungnahme (vgl. Positionspapier zu Sterbe- und Suizidhilfe 2017). Mit Sorge verfolgt  mehr lesen...

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Spitäler: Schlechtere Behandlungsergebnisse für Patienten mit kognitiven Störungen

Patienten, die in Akutkrankenhäusern behandelt werden und unter der Nebendiagnose Demenz, Delirium oder kognitiven Störungen leiden, haben längere Liegezeiten, schlechtere Behandlungsergebnisse und eine höhere Sterblichkeitsrate als andere Patienten. Zu diesem Ergebnis kommt eine im BMC Medicine  mehr lesen...

Institut für Medizinische
Anthropologie und Bioethik
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