Bioethik aktuell


Benelux-Staaten: Immer mehr Senioren wählen aktive Sterbehilfe

Kritik von Ethikern: Ist Altwerden eine Krankheit und Tötung eine Therapie?

In Belgien und den Niederlanden sind Tötung auf Verlangen und Beihilfe zum Suizid (EAS=Euthanasie/Assisted Suicide) seit 2002 erlaubt. Die Zahl der Fälle sind seither in beiden Ländern rasant angestiegen: in den Niederlanden von 1.882 (2002) auf 6.361 Fälle (2019); in Belgien von 24 (2002) auf 2.656  mehr lesen...


COVID-19: Deutscher Ethikrat spricht sich gegen Sonderrechte für Geimpfte aus

Nicht Infektionszahlen, sondern Hospitalisierung und schwere Verläufe sollten Maßstab für Maßnahmen sein

Der Deutsche Ethikrat sieht mögliche Erleichterungen für Menschen mit einer Impfung gegen COVID-19 derzeit kritisch. Vielmehr sollten mit Fortschreiten der Impfungen soziale, kulturelle und wirtschaftliche Einschränkungen für alle Bürger schrittweise zurückgenommen werden.

In seiner Ad-Hoc-Empfehlu  mehr lesen...


COVID-19 und Pflege: Der menschliche Leib lässt sich nicht "fernwarten"

Leitfaden bietet Entscheidungskriterien für Altenpflege im Dilemma zwischen Fürsorge und Schutz

Keine Besuche, einsam sterben: In der ersten Pandemiewelle hat die komplette Abriegelung von Pflegeheimen als Schutzmaßnahme vor Covid-19 zu nachhaltigen Traumatisierungen bei Bewohnern und auch Schuldgefühlen bei Mitarbeitern und Angehörigen geführt. Für die aktuelle zweite Welle hat man daraus  mehr lesen...

Publikationen

Imago Hominis

3/2020 Mehrklassenmedizin

Editorial • Eine Mehrklassenmedizin, sagen die einen, hat es immer schon gegeben. Die Frage sei nur, auf welchem Niveau die zweite Klasse ist und wieweit eine Mehrklassenmedizin ethisch vertretbar ist. Andere hingegen, insbesondere Ärztevertreter, stellen die Existenz einer Mehrklassenmedizin in Abrede. Die Debatte darüber, dass sich in Österreich in der Patientenversorgung zunehmend missbräuchliche Praktiken etablieren, die weder mit der Gesetzgebung   mehr lesen...
Imago Hominis

2/2020 Personalisierte Medizin II

Editorial • In die sog. „Personalisierte Medizin“ werden große Hoffnungen gesetzt. In Zukunft sollen dadurch präzise, individuell maßgeschneidert, über die rein akademisch, funktionelle Krankheitsentität hinaus die individuellen, physiologischen, genetischen und geschlechtsspezifischen Eigenschaften jedes einzelnen Patienten in Diagnose und Therapie weitgehend berücksichtigt werden. Bis zu einem gewissen Grad wird dieses Konzept   mehr lesen...
Imago Hominis

1/2020 Grenzsituationen in Medizin und Pflege

Editorial • Ärzte und Pflegende machen in ihrem gewiss schönen und attraktiven Beruf viele erfreuliche, hoffnungsvolle und berührende Erfahrungen. Oft aber geraten sie auch an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, zum Beispiel bei riskanten Therapieentscheidungen, heiklen Aufklärungsgesprächen. Besonders aber dann, wenn sie unheilbar kranken Patienten in ihrer existentiellen Not beistehen sollen, deren Hoffnung zunehmend schwindet und wo die eigene   mehr lesen...



Institut für Medizinische
Anthropologie und Bioethik
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