Bioethik aktuell


Erhebliche Sicherheitsmängel: Transgender-Klinik für Jugendliche in London muss schließen

Komplexe Bedürfnisse dürfen nicht alle auf Genderdysphorie reduziert werden, sagen Experten

Die britische Gesundheitsbehörde NHS hat verfügt, dass die Londoner Tavistock Gender-Klinik für Jugendliche und Kinder im Frühjahr 2023 ihren Betrieb einstellen muss (vgl. BBC 28.7.2022). Die Entscheidung beruht auf einem vom NHS in Auftrag gegebenen und im Juli 2022 veröffentlichen Zwischenbericht  mehr lesen...


Studie zu Schwangerschaftskonflikt: Zahlreiche Frauen geben 'Druck durch Dritte' an

Für Frauen, die zur Abtreibung gedrängt werden, ist Autonomie eine Fiktion

Frauen, die in einem Schwangerschaftskonflikt stehen, werden häufig durch Dritte aus ihrem Umfeld unter Druck gesetzt. Der wichtigste Hauptgrund für den Schwangerschaftskonflikt ist die Ablehnung der Schwangerschaft durch den Kindesvater.  Mitunter kann es bis zur Nötigung zu einem  mehr lesen...


Deutschland: Suizidprävention muss Priorität haben vor Suizidbeihilfe

Mehr als 40 Institutionen und Fachgesellschaften fordern ein Suizidpräventionsgesetz

Am Leben Verzweifelnde und ihnen Nahestehende brauchen Menschen, die ihnen zuhören, ihnen zur Seite stehen, sie informieren und beraten und mit denen sie gemeinsam Schritte aus der Krise entwickeln können. Doch Menschen in akuten Notlagen wüssten oft nicht, an wen sie sich wenden sollten. Mehr als  mehr lesen...

Publikationen

Imago Hominis

2/2022 Assistierter Suizid

Editorial • Die ethische Argumentation zugunsten von Euthanasie und assistiertem Suizid lebt von verdeckten anthropologischen Prämissen, die weder der realen Situation schwerkranker und sterbender Patienten gerecht werden noch dem Menschen überhaupt. Die Überhöhung der Autonomie übersieht nämlich die existentiell soziale Dimension des Menschen: seine fundamentale Angewiesenheit auf andere, sein Eingebunden-Sein...   mehr lesen...
Imago Hominis

1/2022 Palliative Care leben

Editorial • Wie Menschen sterben, hat sich in den vergangenen 60 Jahren dramatisch verändert: der Tod wurde von einem familiären Ereignis mit gelegentlicher medizinischer Unterstützung zu einem medizinischen Ereignis mit begrenzter familiärer Unterstützung. Tod und Sterben werden zunehmend an Professionisten delegiert, medikalisiert und verdrängt. Damit ist jedoch eine gesellschaftliche...   mehr lesen...
Imago Hominis

3/2021 Pandemie und Ethik I

Editorial • Die Pandemie ist nach wie vor Thema Nummer Eins. Sie beherrscht das öffentliche Leben, die Tagespolitik und die Medien. Über die Maßnahmen der Pandemiebekämpfung wird in Betrieben, Kultur- und Bildungseinrichtungen heftig diskutiert, sie spalten die Gesellschaft, Familien und Freunde. Wissenschaftler beraten, legen Daten offen, müssen aber nicht entscheiden. Die Politik...   mehr lesen...



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