Bioethik aktuell


COVID-19: Viele offene Fragen an eine (zu schnelle?) Impfung

Experten fordern Offenlegung von Studiendaten und warnen vor klinischen Risiken als Folge verkürzter Prüfphasen

Das deutsche Unternehmen Biontech und der US-Pharmakonzern Pfizer haben bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eine Notfallzulassung für ihren Coronavirus-Impfstoff beantragt. Das teilten die Firmen in einer gemeinsamen Presseaussendung (20.11.2020) mit. Laut der Unternehmen biete die von ihnen  mehr lesen...


Sterbehilfe spart Kosten: Kanadas Ökonomen favorisieren Sterbehilfe-Ausweitung

Neues Gesetz soll Tötung unmittelbar nach Todeswunsch ermöglichen

Spielen ökonomische Interessen bei der Einführung von Pro-Sterbehilfe-Gesetzen eine Rolle? „Das Beispiel Kanada zeigt uns auf erschreckende Weise, dass Kostenreduktion durch Sterbehilfe eine offenbar viel größere Rolle spielt als in der Öffentlichkeit wahrgenommen“, sagt die Wiener Bioethikerin  mehr lesen...


Studie: IVF-Kinder zeigen ein erhöhtes Krebsrisiko

Nährlösung oder Tieffrieren kann Epigenetik von Embryonen negativ beeinflussen

Kinder, die nach künstlicher Befruchtung entstanden sind, haben ein höheres Krebsrisiko als Kinder, die auf natürliche Weise gezeugt wurden. Das ist das Ergebnis einer in JAMA Network Open (2020; 3 (10): e2022927. doi: 10.1001 /jamanetworkopen.2020.22927) veröffentlichten Studie. Die Untersuchungen  mehr lesen...

Publikationen

Imago Hominis

2/2020 Personalisierte Medizin II

Editorial • In die sog. „Personalisierte Medizin“ werden große Hoffnungen gesetzt. In Zukunft sollen dadurch präzise, individuell maßgeschneidert, über die rein akademisch, funktionelle Krankheitsentität hinaus die individuellen, physiologischen, genetischen und geschlechtsspezifischen Eigenschaften jedes einzelnen Patienten in Diagnose und Therapie weitgehend berücksichtigt werden. Bis zu einem gewissen Grad wird dieses Konzept   mehr lesen...
Imago Hominis

1/2020 Grenzsituationen in Medizin und Pflege

Editorial • Ärzte und Pflegende machen in ihrem gewiss schönen und attraktiven Beruf viele erfreuliche, hoffnungsvolle und berührende Erfahrungen. Oft aber geraten sie auch an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, zum Beispiel bei riskanten Therapieentscheidungen, heiklen Aufklärungsgesprächen. Besonders aber dann, wenn sie unheilbar kranken Patienten in ihrer existentiellen Not beistehen sollen, deren Hoffnung zunehmend schwindet und wo die eigene   mehr lesen...
Imago Hominis

3/2019 Personalisierte Medizin I

Editorial • Um die Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Struktur und Funktion der DNA entdeckt. Etwa 25 Jahre später löste die Methodik der DNA-Rekombination das Biotech-Zeitalter mit seinen gewaltigen Erwartungen revolutionärer Therapien aus. Als nach weiteren 25 Jahren einer von Molekularbiologie dominierten Forschung um die Jahrtausendwende das Humangenom entziffert war, schien der Mensch sozusagen auf den „molekularen Punkt gebracht“   mehr lesen...



Institut für Medizinische
Anthropologie und Bioethik
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