Bioethik aktuell


IMABE: Bioethik-Gesetz in Frankreich bedeutet einen Rückschritt für das Kindeswohl

Aus dem legitimen Wunsch lässt sich kein "Recht auf ein Kind" ableiten

Alle Frauen unter 43 Jahre haben in Frankreich Recht auf eine künstliche Befruchtung als Kassenleistung - auch Single-Frauen und lesbische Paare. Die französische Nationalversammlung hat dies in zweiter und damit abschließender Lesung im neuen Bioethik-Gesetz verabschiedet. Ebenso soll ab nun auch  mehr lesen...


COVID-19: Patienten müssen nicht alleine sterben

Infektionsschutz und familienzentrierte Begleitung schließen einander nicht aus

Die Covid-19-Pandemie hat zu drastischen Veränderungen bei der Versorgung von Patienten am Lebensende und ihren Familien geführt. Um potentielle Ansteckungen zu vermeiden, gab es strenge Beschränkungen - auch für Patienten am Lebensende. Ihnen war jeglicher Besuch von Angehörigen und selbst von  mehr lesen...


Kanada: "Sinnloses Leben" und "Einsamkeit" sind Gründe für aktive Sterbehilfe

Erneuter Vorstoß in den Niederlanden: Letzte-Wille-Pille für gesunde Senioren

Kanada hat im Jahr 2016 aktive Sterbehilfe (Medical Assistence in Dying, MAID) legalisiert. Nun legt erstmals der offizielle MAID-Jahresbericht Zahlen, Motive und Entwicklungen offen. Die Ergebnisse sind erschreckend: Zwischen 2016 und 2019 hat sich die Zahl der Personen, die Beihilfe zum Suizid und  mehr lesen...

Publikationen

Imago Hominis

2/2020 Personalisierte Medizin II

Editorial • In die sog. „Personalisierte Medizin“ werden große Hoffnungen gesetzt. In Zukunft sollen dadurch präzise, individuell maßgeschneidert, über die rein akademisch, funktionelle Krankheitsentität hinaus die individuellen, physiologischen, genetischen und geschlechtsspezifischen Eigenschaften jedes einzelnen Patienten in Diagnose und Therapie weitgehend berücksichtigt werden. Bis zu einem gewissen Grad wird dieses Konzept   mehr lesen...
Imago Hominis

1/2020 Grenzsituationen in Medizin und Pflege

Editorial • Ärzte und Pflegende machen in ihrem gewiss schönen und attraktiven Beruf viele erfreuliche, hoffnungsvolle und berührende Erfahrungen. Oft aber geraten sie auch an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, zum Beispiel bei riskanten Therapieentscheidungen, heiklen Aufklärungsgesprächen. Besonders aber dann, wenn sie unheilbar kranken Patienten in ihrer existentiellen Not beistehen sollen, deren Hoffnung zunehmend schwindet und wo die eigene   mehr lesen...
Imago Hominis

3/2019 Personalisierte Medizin I

Editorial • Um die Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Struktur und Funktion der DNA entdeckt. Etwa 25 Jahre später löste die Methodik der DNA-Rekombination das Biotech-Zeitalter mit seinen gewaltigen Erwartungen revolutionärer Therapien aus. Als nach weiteren 25 Jahren einer von Molekularbiologie dominierten Forschung um die Jahrtausendwende das Humangenom entziffert war, schien der Mensch sozusagen auf den „molekularen Punkt gebracht“   mehr lesen...


Institut für Medizinische
Anthropologie und Bioethik
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