Bioethik aktuell


IMABE-Studie: Was macht Abtreibung mit der Psyche?

Wissenschaftler wollen die Debatte um psychische Folgen nach Abtreibung auf eine sachliche Ebene heben
In der Forschung gilt das Thema als besonders kontrovers: Kann eine Abtreibung die seelische Gesundheit von ungewollt Schwangeren schützen? Oder gibt es einen Zusammenhang zwischen Abtreibung und psychischen Folgeproblemen bei Frauen? Dazu nimmt eine Studie des Wiener Instituts für Medizinische   mehr lesen...


Studie zur häuslichen Pflege: Wer Angehörige pflegt, erlebt auch positive Zugewinne

Pflegende Angehörigen erleben mehr Wertschätzung und bekommen eine positivere Lebenseinstellung
Erste wissenschaftliche Ergebnisse zeigen, dass pflegende Angehörige nicht nur negative, sondern auch positive Auswirkungen durch ihre Pflegetätigkeit erfahren. Dieser erlebte Zugewinn („Benefits“) scheint vorteilhafte Effekte auf die Pflegenden, Gepflegten und die gesamte Situation zu haben. Das   mehr lesen...


Psychiater: "Suizide zu unterstützen ist wissenschaftlich und ethisch unhaltbar"

Suizidforscher hinterfragen fragwürdiges Konstrukt von Autonomie
Selbsttötungs- und Tötungshandlungen werden in der Mainstream-Debatte als selbstbestimmte autonome Entscheide dargestellt. Dabei werden die innerpsychische Dynamik, der Stellenwert der Beziehungen und die Einflüsse der Kultur ignoriert. Suizidforscher sprechen von einem "wissenschaftlich unhaltbaren   mehr lesen...

Publikationen

Imago Hominis

3/2022 Pandemie und Ethik II

Editorial • Am 11. März 2020 erklärte WHO-Direktor Thedros Adhanom Ghebreyesus die weltweite Ausbreitung des Coronavirus als Pandemie. Rund drei Monate danach thematisierte Imago Hominis unter dem Titel „15 ethische Fragen zur Corona Pandemie“ die ethischen Aspekte des Umgangs mit der COVID-19-Pandemie. Ein Jahr später, als 2021 die ersten Impfstoffe auf dem Markt waren, legten Juristen, Philosophen und Medizinethiker in der Ausgabe...   mehr lesen...
Imago Hominis

2/2022 Assistierter Suizid

Editorial • Die ethische Argumentation zugunsten von Euthanasie und assistiertem Suizid lebt von verdeckten anthropologischen Prämissen, die weder der realen Situation schwerkranker und sterbender Patienten gerecht werden noch dem Menschen überhaupt. Die Überhöhung der Autonomie übersieht nämlich die existentiell soziale Dimension des Menschen: seine fundamentale Angewiesenheit auf andere, sein Eingebunden-Sein...   mehr lesen...
Imago Hominis

1/2022 Palliative Care leben

Editorial • Wie Menschen sterben, hat sich in den vergangenen 60 Jahren dramatisch verändert: der Tod wurde von einem familiären Ereignis mit gelegentlicher medizinischer Unterstützung zu einem medizinischen Ereignis mit begrenzter familiärer Unterstützung. Tod und Sterben werden zunehmend an Professionisten delegiert, medikalisiert und verdrängt. Damit ist jedoch eine gesellschaftliche...   mehr lesen...
Unterstützt von: