Bioethik aktuell


IMABE: Gesundheitsberufe brauchen „heilsame Nähe und professionelle Distanz“

IMABE-Symposium in Wien untersuchte Strategien gegen "moralischen Stress" im Gesundheits- und Pflegewesen
Um bei moralischem Stress und Belastungssituationen in Medizin und Pflege resilient zu sein, sind starke Teams und eine fürsorgliche Führung entscheidend, betonen Experten beim IMABE-Symposium in Wien. Dazu braucht es Räume für für Reflexion und Kommunikation.   mehr lesen...


2.223 Suizide in der Schweiz: Beihilfe zur Selbsttötung führt zu deutlichem Anstieg der Suizidrate

Ethikerin Kummer: "Es tut etwas mit der Gesellschaft, wenn der Suizid als Erlösung im Raum steht."
Selbsttötungen mithilfe Dritter sind in der Schweiz in zehn Jahren um mehr als 350% gestiegen. Betroffen sind vor allem ältere Menschen, besonders Frauen. In Zürich dürfen private Pflege- und Altenheime nun doch Sterbehilfe-Vereinen den Zutritt verbieten.   mehr lesen...


Riskante Reproduktionsmedizin: Medizinische Gründe sprechen gegen die Eizellspende

Frauen werden über Risiken und mögliche Spätfolgen des invasiven Eingriffs im Unklaren gelassen
Kritische Stimmen aus der Fachwelt wenden sich gegen eine weitere Kommerzialisierung der Fruchtbarkeitsmedizin. Hauptargument sind unerforschte Langzeitfolgen, die Gefahr der Ausbeutung sowie gesundheitliche Risiken für die beteiligten Frauen und Kinder.   mehr lesen...

Publikationen

Imago Hominis

2/2022 Assistierter Suizid

Editorial • Die ethische Argumentation zugunsten von Euthanasie und assistiertem Suizid lebt von verdeckten anthropologischen Prämissen, die weder der realen Situation schwerkranker und sterbender Patienten gerecht werden noch dem Menschen überhaupt. Die Überhöhung der Autonomie übersieht nämlich die existentiell soziale Dimension des Menschen: seine fundamentale Angewiesenheit auf andere, sein Eingebunden-Sein...   mehr lesen...
Imago Hominis

1/2022 Palliative Care leben

Editorial • Wie Menschen sterben, hat sich in den vergangenen 60 Jahren dramatisch verändert: der Tod wurde von einem familiären Ereignis mit gelegentlicher medizinischer Unterstützung zu einem medizinischen Ereignis mit begrenzter familiärer Unterstützung. Tod und Sterben werden zunehmend an Professionisten delegiert, medikalisiert und verdrängt. Damit ist jedoch eine gesellschaftliche...   mehr lesen...
Imago Hominis

3/2021 Pandemie und Ethik I

Editorial • Die Pandemie ist nach wie vor Thema Nummer Eins. Sie beherrscht das öffentliche Leben, die Tagespolitik und die Medien. Über die Maßnahmen der Pandemiebekämpfung wird in Betrieben, Kultur- und Bildungseinrichtungen heftig diskutiert, sie spalten die Gesellschaft, Familien und Freunde. Wissenschaftler beraten, legen Daten offen, müssen aber nicht entscheiden. Die Politik...   mehr lesen...
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