Bioethik aktuell


COVID-19-Impfstoffe: Vatikan hält Einsatz für „moralisch akzeptabel“

IMABE erläutert die Hintergründe dieser ethischen Einschätzung

Laut einem Bericht in Science (doi:10.1126/science.abd1905 (Jun. 5, 2020) werden bei mindestens fünf Covid-19-Impfstoffen Zelllinien verwendet, die aus Zellen von Feten nach einer Abtreibung gewonnen wurden. Die römische Kongregation für die Glaubenslehre hat aufgrund zahlreicher Anfragen dazu  mehr lesen...


Suizid: Deutsche Psychiater lehnen "Begutachtungsverfahren" für Suizidwillige ab

Schweizer Ethikerin: Anstieg der Suizid­bei­hilfe zeigt, dass Mensch mit Tö­tungs­option nicht umgehen können

Elf Monate nach dem Urteil des deutschen Bundesverfas­sungs­­gerichts (26.2.2020), mit dem das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbst­tö­tung (Paragraf 217 Strafgesetzbuch) gekippt wurde, ist Deutschland noch weit von einer gesetzlichen Neuregelung entfernt. In Österreich hat der  mehr lesen...


COVID-19: Mögliche Impfpflicht stößt auf breiten Widerstand

Kritiker sehen einen Verstoß gegen die Grundrechte

Kaum haben die Covid-19 Impfungen in der EU begonnen, nimmt die Debatte über etwaige Vorrechte für Geimpfte Fahrt auf. So werden die EU-Regierungschefs bei einem Corona-Sondergipfel am 21. Januar über die Idee eines EU-weit anerkannten Impfzertifikats beraten. Der Vorstoß dazu kam von Griechenland.  mehr lesen...

Publikationen

Imago Hominis

3/2020 Mehrklassenmedizin

Editorial • Eine Mehrklassenmedizin, sagen die einen, hat es immer schon gegeben. Die Frage sei nur, auf welchem Niveau die zweite Klasse ist und wieweit eine Mehrklassenmedizin ethisch vertretbar ist. Andere hingegen, insbesondere Ärztevertreter, stellen die Existenz einer Mehrklassenmedizin in Abrede. Die Debatte darüber, dass sich in Österreich in der Patientenversorgung zunehmend missbräuchliche Praktiken etablieren, die weder mit der Gesetzgebung   mehr lesen...
Imago Hominis

2/2020 Personalisierte Medizin II

Editorial • In die sog. „Personalisierte Medizin“ werden große Hoffnungen gesetzt. In Zukunft sollen dadurch präzise, individuell maßgeschneidert, über die rein akademisch, funktionelle Krankheitsentität hinaus die individuellen, physiologischen, genetischen und geschlechtsspezifischen Eigenschaften jedes einzelnen Patienten in Diagnose und Therapie weitgehend berücksichtigt werden. Bis zu einem gewissen Grad wird dieses Konzept   mehr lesen...
Imago Hominis

1/2020 Grenzsituationen in Medizin und Pflege

Editorial • Ärzte und Pflegende machen in ihrem gewiss schönen und attraktiven Beruf viele erfreuliche, hoffnungsvolle und berührende Erfahrungen. Oft aber geraten sie auch an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, zum Beispiel bei riskanten Therapieentscheidungen, heiklen Aufklärungsgesprächen. Besonders aber dann, wenn sie unheilbar kranken Patienten in ihrer existentiellen Not beistehen sollen, deren Hoffnung zunehmend schwindet und wo die eigene   mehr lesen...



Institut für Medizinische
Anthropologie und Bioethik
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