Bioethik aktuell


Kanada: Euthanasie auch für Long-COVID-Patienten?

Kanadische Regierung investiert Millionen in "qualitätsgesicherte Sterbehilfe"
Wer in Kanada unter den Folgen von Long-COVID oder an einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet, gerät mangels Alternativen in den Sog, aktive Sterbehilfe als letzten Ausweg zu wählen - oder wählen zu müssen. Sterbehilfe ist kostengünstiger als soziale Unterstützung oder eine Therapie.   mehr lesen...


Pränataler Bluttest auf Trisomien: Mehr Verunsicherung für Eltern als vermutet

Invasive Untersuchungen sind weiterhin nötig, um positives Bluttest-Ergebnis zu bestätigen
Der seit einigen Jahren verfügbare Bluttest für Schwangere auf die erblichen Erkrankungen Trisomie 21, 18 und 13 des Ungeborenen steht weiter in der Kritik. Der Test entpuppt sich als ungenau. Eine neue Studie bestätigt nun die Verunsicherung der Eltern durch den Test.   mehr lesen...


Die Menschenwürde achten: Was heißt das in der klinischen Praxis?

Am 10. September ist Welttag zur Suizidprävention
Die Wahrung der Würde eines einzelnen Menschen besteht meist im Erweis von ausreichendem Respekt – auch in Situationen des Sterbens oder der extremen Hilfsbedürftigkeit. Palliativmediziner sehen sogar darin ein Mittel, den Wunsch Sterbenskranker nach einem Suizid zu verhindern.   mehr lesen...

Publikationen

Imago Hominis

2/2022 Assistierter Suizid

Editorial • Die ethische Argumentation zugunsten von Euthanasie und assistiertem Suizid lebt von verdeckten anthropologischen Prämissen, die weder der realen Situation schwerkranker und sterbender Patienten gerecht werden noch dem Menschen überhaupt. Die Überhöhung der Autonomie übersieht nämlich die existentiell soziale Dimension des Menschen: seine fundamentale Angewiesenheit auf andere, sein Eingebunden-Sein...   mehr lesen...
Imago Hominis

1/2022 Palliative Care leben

Editorial • Wie Menschen sterben, hat sich in den vergangenen 60 Jahren dramatisch verändert: der Tod wurde von einem familiären Ereignis mit gelegentlicher medizinischer Unterstützung zu einem medizinischen Ereignis mit begrenzter familiärer Unterstützung. Tod und Sterben werden zunehmend an Professionisten delegiert, medikalisiert und verdrängt. Damit ist jedoch eine gesellschaftliche...   mehr lesen...
Imago Hominis

3/2021 Pandemie und Ethik I

Editorial • Die Pandemie ist nach wie vor Thema Nummer Eins. Sie beherrscht das öffentliche Leben, die Tagespolitik und die Medien. Über die Maßnahmen der Pandemiebekämpfung wird in Betrieben, Kultur- und Bildungseinrichtungen heftig diskutiert, sie spalten die Gesellschaft, Familien und Freunde. Wissenschaftler beraten, legen Daten offen, müssen aber nicht entscheiden. Die Politik...   mehr lesen...
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