Archiv Bioethik aktuell

Februar 2026

Bioethik Aktuell

Frankreich: Nationalversammlung stimmt für „Sterbehilfe-Gesetz“- trotz Ablehnung durch die Bevölkerung

Die französische Nationalversammlung hat am 25. Februar 2026 für das Gesetz zur Einführung eines „Rechts auf Sterbehilfe“ gestimmt. Der Wille des Volkes ist das nicht, wie eine aktuelle Studie zeigt. Besonders umstritten: Wer künftig jemand vom Suizid abhält, dem drohen bis zu 30.000 Euro Strafe.
Bioethik Aktuell

Erste Young MedEthics-Konferenz in Wien: Orientierung für junge Menschen in Gesundheitsberufen

Wie gehe ich mit dem Sterbewunsch meines Patienten um? Wie bleibe ich im Klinikalltag selbst heil? Die erste Young MedEthics-Konferenz am 8./9. Mai 2026 in Wien bietet jungen Fachkräften einen Raum für Reflexion, Austausch und Vernetzung.
Bioethik aktuell

Bewerbung der „Pille danach“: IMABE fordert Transparenz über Wirkmechanismen

Eine Plakatkampagne in den Wiener U-Bahnen bewirbt ellaOne® als rein verhütend. IMABE weist darauf hin, dass Wirkung und ethische Bewertung vom Einnahmezeitpunkt abhängen und fordert verständliche, vollständige Information.
Bioethik aktuell

Berlin: Ethikerin Kummer warnt vor Normalisierung des assistierten Suizids

Die Direktorin des Wiener Ethik-Instituts IMABE sprach beim Neujahrsempfang des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands in Berlin: Palliatives Mainstreaming und eine Kultur der Sorge haben Priorität vor der Ausweitung von Suizidassistenz.
Bioethik aktuell

Deutschland im Cannabis-Dilemma: Die Psychosen steigen, der Schwarzmarkt bleibt

Zwei Jahre nach der Cannabis-Legalisierung in Deutschland wird der Ruf nach schärferen Gesetzen laut. Der Konsum von „Medizinal-Cannabis“ ist um 400 Prozent gestiegen. 
Bioethik Aktuell

KI-Chatbot als Therapeut: Experten warnen vor mentalen Gesundheitsrisiken   

Immer mehr Menschen wenden sich an Chatbots für therapeutischen Rat. Neue Forschung zeigt: KI-Chatbots verstoßen systematisch gegen ethische Standards im Bereich psychische Gesundheit.  
Bioethik Aktuell

Fertility Awareness: Warum Wissen über Fruchtbarkeit zählt

Der Kinderschwund besorgt die Politik. Studien zeigen, dass Frauen zu wenig über ihre Fruchtbarkeit wissen – und Umwelteinflüsse die Fertilität massiv belasten. Diese Kombination hat Folgen.
Institut für Medizinische
Anthropologie und Bioethik
Unterstützt von: