Archiv Bioethik aktuell

Mai 2016

Bioethik aktuell

Stigma: Krebspatienten assoziieren Palliativangebot mit baldigem Tod

„Palliative Care“ wird von Patienten mit Todesnähe assoziiert und ist daher angstbesetzt. Darin liegt offenbar einer der Gründe, warum unheilbar kranke Krebspatienten, deren Familienangehörige, aber auch Ärzte und Pflegekräfte nicht früh genug das Angebot einer palliativen Betreuung in Anspruch  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Symposium: „Der Demenzkranke als Mitmensch“

In Österreich gibt es laut Demenzreport 2011 rund 130.000 demenzkranke Menschen. Rund 80.000 Menschen leiden an einer mittelschweren oder schweren Demenz, etwa zwei Drittel an Morbus Alzheimer.

Der Umgang mit Patienten mit Demenz stellt eine hohe menschliche und ethische Herausforderung dar - für  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Medizin: Überversorgung von Patienten aus Angst oder Druck

Überversorgung ist eine Realität in der medizinischen Behandlungslandschaft. Die Initiative Klug Entscheiden, die von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) angestoßen wurde, will dies ändern. Sie inspiriert sich dabei am amerikanischen Choosing Wisely-Programm, das 2012 vom American  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Schweiz: Druck auf Altersheime für Suizidbeihilfe wächst

In der Schweiz wächst der Druck auf Altersheime und Krankenhäuser, ihre Tore auch für sogenannte Suizidhelfer zu öffnen. Im Jahr 2014 führte der Verein Exit Beihilfe zum Suizid bei 60 älteren Menschen in Altersheimen durch. Die meisten Einrichtungen wehren sich jedoch, sog.  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Australien: Missbrauchsskandal heizt Debatte über Leihmutterschaft an

Die „Rent-a-Womb“-Industrie hat sich in kürzester Zeit zu einem globalen Wirtschaftszweig entwickelt, auf Kosten der Rechte von Frauen und Kindern. Dabei muss man längst nicht mehr nur nach Indien schauen. Die Kritik am weltweiten Geschäft mit Leihmutterschaft reißt nicht ab.

Anlass in Australien  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Ethik: Genom-Editing will krankheitsresistente Menschen schaffen

Kaum ein Monat vergeht, in der nicht eine No-Go-Grenze für die Reproduktionsforschung überschritten wird. Die verbrauchende Embryonenforschung und Erbgutmanipulationen stehen dabei an der Spitze. „Es scheint, dass hier neben wissenschaftlicher Neugierde auch marktwirtschaftliche Gründe eine Rolle  mehr lesen...

Institut für Medizinische
Anthropologie und Bioethik
Unterstützt von: