Archiv Bioethik aktuell

August 2019

Bioethik aktuell

Palliative Care: Ärzte müssen den heilsamen Raum der Hoffnung öffnen

Hoffnung im Sterben ist nicht nur wünschenswert, sondern auch möglich. Sie stellt einen wesentlichen Faktor für die Lebensqualität bei Patienten dar, deren Ziel nicht mehr das Gesundwerden sein kann. Das betont Mariacarla Gadebusch Bondio, Leiterin des Institute for Medical Humanities der Rheinische  mehr lesen...

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IMABE-SYMPOSIUM: "Grenzsituationen in Medizin und Pflege"

Ärzte und Pflegende kommen in ihrem Berufsalltag oft an ihre Grenzen: Wenn am Lebensende Entscheidungen über einen Behandlungsabbruch oder -verzicht getroffen werden müssen. Wenn Patienten und Angehörige in schwierigen Situationen mehr Zeit brauchen. Wenn wirtschaftlicher Druck und Zeitknappheit auf  mehr lesen...

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Genom-Editing: WHO fordert internationalen Stopp von DNA-Eingriffen am Embryo

Alle Experimente, die zur Geburt von gentechnisch veränderten Menschen führen könnten, sollen gestoppt werden. Das erklärt der WHO-Ausschuss für Humangenombearbeitung in einer aktuellen Stellungnahme (26. Juli 2019). In einer Zwischenempfehlung an den Generaldirektor der WHO hält das 18-köpfige  mehr lesen...

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Reproduktionsmedizin: Spontane Empfängnis bei angeblich unfruchtbaren Paaren häufiger als gedacht

Eine von sechs Frauen bringt innerhalb von fünf Jahren trotz gescheiterter IVF-Versuche ein Baby zur Welt - ganz ohne medizinische Behandlung. Das zeigt eine aktuelle, in Human Reproduction publizierte Studie (http://dx.doi.org/10.1093/humrep/dez099). Studienleiter David McLernon von der Universität  mehr lesen...

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Niederlande: Parlamentarier besorgt über erstmaligen Rückgang von Sterbehilfe-Fällen

In den Niederlanden ist die Zahl der Tötungen auf Verlangen im Jahr 2018 erstmals seit 2006 zurückgegangen. Laut offizieller Daten der staatlichen Regionalen Toetsingscommissies Euthanasie wurden 6.126 Menschen auf eigenen Wunsch getötet. Das sind 17 Personen pro Tag. Im Vorjahr waren es 6.585. Die  mehr lesen...

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Medien: Unseriöse "Hype"-Meldungen untergraben Vertrauen in die Medizin

„Neue Krebstherapie vor Durchbruch“, „Sport senkt Herzinfarkt-Risiko bei Depressiven“, „Mit Stammzellen Parkinson heilen“: Wenn über Studien berichtet wird, neigen Journalisten dazu, Ergebnisse so verkürzt darzustellen, dass sie falsche Hoffnungen wecken. Die Evidenzlage ist im Bereich der  mehr lesen...

Institut für Medizinische
Anthropologie und Bioethik
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