Archiv Bioethik aktuell
Welt-Down-Syndrom-Tag: Jede zweite Schwangere lässt einen Trisomie-Bluttest machen
Pränataldiagnostik: UNO mahnt Belgien wegen hoher Rate von Abtreibungen bei Trisomie-Kindern
Kritik an Bluttests auf Down-Syndrom: Wenn die Krankenkassen zahlen, häufen sich unnötige Tests
Experten warnen vor fehlerhaften Pränataltests aus Blutproben: Die Messmethode führt in die Irre
OGH-Urteil zur Haftung bei unerwünschten Kindern: Experten fordern Umdenken
Interview des Monats: „Beratung vor der Geburt kann Leben retten - wie eine Wiederbelebung“
Pränatale Diagnostik: Preisgekrönte TV-Dokumentation zeigt Dilemmata vorgeburtlicher Bluttests auf
Pränataler Bluttest auf Trisomien: Mehr Verunsicherung für Eltern als vermutet
Down-Syndrom: Jede zweite Schwangerschaft wird vorzeitig beendet
Das Spektrum von vorgeburtlichen Untersuchungen, die nicht auf Therapie, sondern auf Selektion abzielen, nimmt zu. Dies wirkt sich auf die sinkende Geburtenrate von Kindern mit Trisomie 21 aus: In 54% der Fälle, in denen bei einem ungeborenen Kind Down-Syndrom festgestellt wurde, wurde die mehr lesen...
Welt-Down-Syndrom-Tag: Schwangere kritisieren mangelnde Information und Unterstützung
Die Diagnose Down-Syndrom ist für viele werdende Eltern ein Schock. Zugleich ist die Aufklärung und Beratung Schwangerer unzureichend. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Neeltje Crombag von der Universität Leuven in Kooperation u.a. mit der Harvard University untersuchte, wie mehr lesen...
Trisomie-Bluttest: Mediziner fordern psychosoziale Beratung für Schwangere
Der deutsche Berufsverband Niedergelassener Pränatalmediziner (BVNP) übt heftige Kritik an der geplanten Einführung kostenloser Bluttests bei Schwangeren in Deutschland. Die praktische Aussagekraft des nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) sei deutlich geringer als verbreitet werde, kritisiert die mehr lesen...
Deutschland: Bluttest auf Trisomien wird Kassenleistung
In Deutschland wird die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) künftig die Kosten Nichtinvasiver Molekulargenetischer Pränataltests (NIPT) zur Bestimmung des Risikos autosomaler Trisomien 13, 18 und 21 bezahlen. Darauf hat sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einstimmig verständigt, berichtet mehr lesen...
Deutschland: Bluttest auf Down-Syndrom soll Kassenleistung werden
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Krankenkassen, Ärzten, Kliniken und Patientenvertretern soll sich darauf geeinigt haben, dass die gesetzlichen Kassen in Deutschland einen vorgeburtlichen Bluttest für das Down-Syndrom bezahlen sollen, wenn es besondere Risiken oder Auffälligkeiten in der mehr lesen...
Kind als Schaden-Urteil: Ärzte müssen Kosten für behindertengerechten Hausbau mittragen
Weil sie ihr Kind bei einer fehlerfreien Diagnostik und Beratung abgetrieben hätten, haben Eltern Ärzte auf die Übernahme von Kosten für den Neubau eines behindertengerechten Privathauses verklagt. Nun gab ihnen das Oberlandesgericht Frankfurt recht (vgl. Pressemitteilung des OLG-Frankfurt am Main, mehr lesen...
Deutschland: Trisomie-Bluttest auf Krankenschein rückt näher
In Deutschland wird der Trisomie-Bluttest für Frauen bei einer Risikoschwangerschaft aller Voraussicht nach künftig von der Krankenkasse bezahlt. Ein vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen vorgelegtes Gutachten bescheinigt dem Bluttest, der eine mögliche Trisomie 21 mehr lesen...
Genderzid: Pränatale Tests verschärfen Geschlechterselektion
Indikation „Mädchen“, Therapie „Abtreibung“: Die selektive Abtreibung von Mädchen hat auch Europa längst erreicht. Neue, unkomplizierte genetische Tests verschärfen das Problem. So kann das Geschlecht per Bluttest bereits in der 9. Schwangerschaftswoche bestimmt werden - also früher als bei einer mehr lesen...
Niederlande: Abort von Down-Syndrom-Kindern aus Kostengründen empfohlen
„Besser ohne Down“ - unter diesem Titel plädierte jüngst der niederländische Bioethiker Marcel Zuijderland im NRC Handelsblad, online, 6.9.2017) dafür, die Abtreibung von Kindern mit Down-Syndrom weiter zu forcieren. Das niederländische Gesundheitssystem hat auf Empfehlung des Rijksinstituut voor mehr lesen...
Public Health: Wachsende Kritik an Pränataler Diagnostik ohne therapeutischen Nutzen
In Deutschland gibt es eine heftige Diskussion darüber, ob die Kosten des umstrittenen Praena-Tests (ca. 600 bis 900 Euro, ärztliche Konsultation nicht eingerechnet) von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden sollen. Mittels dieser nicht-invasiven Methode könne man schonender feststellen, mehr lesen...
Gentechnik: Neuer Bluttest auf Down-Syndrom löst heftige Debatte aus
Das Deutsche Bundesforschungsministerium hatte die Entwicklung des Trisomie 21-Erkennungstests mit 230.000 Euro gefördert. Nun ist der Bluttest, der Babys mit Down-Syndrom während der Schwangerschaft erkennen soll, marktreif. Das deutsche Pharmaunternehmen LifeCodexx verspricht, dass der Test sicher mehr lesen...
Down-Syndrom: Nicht-invasive Diagnose mit genetischer „Schrotflinte“
Ein einfacher Bluttest könnte das Down-Syndrom künftig schon in der frühen Schwangerschaft „ohne Gefährdung des Fötus“ erkennen, berichteten die Medien. Eine Blutprobe der Mutter sollte ausreichen, um die Chromosomenstörung zu diagnostizieren. Mit dem von Stephen Quake und seinen Kollegen von der St mehr lesen...
Spätabtreibung von Behinderten soll eingeschränkt werden
Behinderte Embryonen sollten künftig nicht mehr straffrei abgetrieben werden dürfen. „Das wäre ein wichtiges Signal“, so die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich, Luitgard Derschmidt in der Tageszeitung „Die Presse“ (7.2.06). Derschmidt fordert eine Novellierung des bestehenden Gesetzes. mehr lesen...