Archiv Bioethik aktuell
Neuer Höchststand: Jede dritte Geburt in Österreich ist ein Kaiserschnitt
Das Geschäft mit dem Kinderwunsch: Experten kritisieren mangelnde klinische Standards
US-Reproduktionsmediziner und Ethiker zeigen sich besorgt, dass der Bereich der sog. Reproduktionsmedizin zunehmend durch „externe Finanzinteressen industrialisiert und kommerzialisiert“ wird. In einem aktuellen im Journal of Assisted Reproduction and Genetics (https://doi.org/10.1007/s10815-022-024 mehr lesen...
Reproduktion: Eizellenspende erhöht Gesundheitsrisiken für Mütter und Kinder
Frauen, die nach Eizellenspende im Rahmen einer In-vitro-Fertilisation (IVF) schwanger werden, müssen mit hohen Komplikationsraten rechnen. Auch für Ungeborene entstehen im Zuge einer Eizellspenden-Schwangerschaft erhebliche gesundheitliche Risiken. Das zeigt eine aktuelle, von drei deutschen mehr lesen...
Kaiserschnitt: Nachteile für Mutter und Kind überwiegen
Die Kaiserschnittrate nimmt weltweit nach wie vor zu. In Westeuropa wurden 2016 rund 25 Prozent aller Kinder mittels Sectio geboren, in Nordamerika 32 Prozent, in Südamerika 41 Prozent. Österreich liegt nach früheren Anstiegen seit einigen Jahren im Mittelfeld - beinahe jede dritte Geburt geschieht mehr lesen...
Public Health: Mehr Kaiserschnitte wegen besserer Vergütung?
Die Zahl der Kaiserschnitte ist in den vergangenen Jahren weltweit stark angestiegen - auch im deutschen Sprachraum. Nun vermutet die Deutsche Technikerkasse (TK), dass ökonomische Gründe dabei eine Rolle spielen. In deutschen Krankenhäusern würden Kaiserschnitt-Geburten immer häufiger als teure mehr lesen...
Public Health: Jede dritte Geburt im deutschen Sprachraum erfolgt per Kaiserschnitt
Die Rate der Kaiserschnitt-Geburten stieg in den vergangenen 20 Jahren in westlichen Ländern rasant an. Nun läuten auch in der Schweiz die Alarmglocken: Im Jahr 1998 hatte die Kaiserschnittrate noch 22,7 Prozent betragen, 2010 lag sie bereits bei 32,6 Prozent. Damit liegt die Schweiz auf gleicher mehr lesen...
Perinatale Medizin: Hohes Risiko für Säuglinge bei vorgezogenem „Wunsch“-Kaiserschnitt
Als Frühgeborene gelten Kinder, die vor der vollendeten 37. Woche auf die Welt kommen. Häufig wird angenommen, dass die sogenannten späten Frühgeburten, die zwischen der 34. und 36. Woche geboren werden, weitgehend entwickelt sind und keiner besonderen Schutzmaßnahmen bedürfen. Doch die Realität mehr lesen...
Public Health: WHO warnt vor gefährlichem „Wunsch-Kaiserschnitt“
Die steigende Zahl von „Wunsch-Kaiserschnitten“ und ihre verharmlosende Darstellung bereitet der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Kopfzerbrechen. Laut WHO bestehen nur bei jeder zehnten Geburt medizinische Gründe für einen Kaiserschnitt. Viele Frauen versprechen sich von dem Eingriff eine schnelle, mehr lesen...