Archiv Bioethik aktuell

März 2008

Bioethik aktuell

Österreich: Scharfe Kritik an neuerlichem „Kind als Schaden“-OGH-Urteil

Die jüngste Judikatur des Obersten Gerichtshofs zum Thema „Wrongful birth“ (OGH-Urteil vom 11. 12. 2007) stieß in Österreich auf heftige Kritik. Neben Kardinal Christoph Schönborn und Behindertenverbänden betonte auch Österreichs Ärztekammerpräsident Walter Dorner in einer Presseaussendung (online,  mehr lesen...
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Euthanasie: Votum für aktive Sterbehilfe in Luxemburg ist ein „fatales Signal“

Nach Holland und Belgien hat nun als dritter Staat weltweit Luxemburg im Februar mit knapper Mehrheit die Zulassung der aktiven Sterbehilfe bzw. Beihilfe zum Selbstmord beschlossen. Voraussetzung ist, dass ein unheilbar kranker und unerträglich leidender Patient freiwillig, überlegt und wiederholt  mehr lesen...
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Studie: Teure Placebos wirken besser als billige

Ohne die unterstützende Wirkung des Placeboeffekts wären viele Medikamente weniger wirksam - eine Tatsache, die in der Medizin seit langem bekannt ist. US-Forscher fügen dem Placeboeffekt nun eine neue Note hinzu: Teure wirkstofflose Pillen wirken ihnen zufolge bei Patienten noch besser als billige.  mehr lesen...
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Adipositas: EU will bis zum Jahr 2015 eine Trendwende herbeiführen

Rund 25 Millionen Kinder in der Europäischen Union (EU) sind übergewichtig oder fettleibig. Die höchsten Raten weisen laut einer internationalen Vergleichsstudie aus dem Jahre 2004 die südlichen Länder und Großbritannien auf. Dies sei jedoch weniger auf ungesündere Ernährungsgewohnheiten als auf ein  mehr lesen...
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Studie: Schwangerschaftsabbruch führt zu höherem Risiko für Frühgeburten

Abtreibungen erhöhen bei nachfolgenden Schwangerschaften das Risiko für das Baby, zu früh und damit zu leichtgewichtig zur Welt zu kommen. Das zeigt eine Analyse der Universitäten Greifswald, Rostock und der TU München. Auch vorausgegangene Fehl- oder Totgeburten lassen Babys verfrüht zur Welt  mehr lesen...
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Stammzellforschung: Deutschland entscheidet am 11. April über neues Gesetz

Die deutsche Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) verteidigte eine geplante Reform des Stammzellgesetzes. Sie verwies auf die Herkunft der Stammzellen aus so genannten überzähligen Embryonen. Diese würden „nach einem gewissen Datum vernichtet und weggeworfen“ und als Klinikmüll gelten,  mehr lesen...
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Aktuelle Ausgabe von Imago Hominis widmet sich der „Forschungsethik“

Jahr für Jahr werden in die Grundlagenforschung große Summen öffentlicher und privater Gelder investiert. In der angewandten Forschung sind es auch Mittel aus dem Kapitalmarkt. Diese Finanzressourcen müssen aber ihren Ertrag bringen. Damit ist klar, dass Geld ein wissenschaftsexterner Faktor ist,  mehr lesen...
Institut für Medizinische
Anthropologie und Bioethik
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