Archiv Bioethik aktuell

Oktober 2006

Bioethik aktuell

Studie: Familie muss zentrales EU-Thema werden

Ein fachübergreifendes Expertenteam aus den Bereichen Psychologie, Demographie, Sexualforschung und Familienintegration legte im Auftrag des Institute for Family Policies eine internationale Studie zum Thema Die Entwicklung der Familie in Europa 2006 vor. Die Zahlen zeigen den kritischen Zustand der  mehr lesen...
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Studie: Rückschlag für embryonale Stammzellentherapie

Dass sich embryonale Stammzellen unkontrolliert teilen und Tumore bilden können, war ein bekanntes Problem. Diesmal hatte das Forscherteam rund um Steven Goldman vom Cornell University Medical College in New York allerdings nicht mit dieser Komplikation gerechnet. Aus ihrer jüngst im Nature Medicine  mehr lesen...
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OGH-Urteil: Arzt muss keinen Unterhalt für unerwünschtes Kind zahlen

Weil mit drei Kindern seine Familienplanung abgeschlossen war, suchte ein oberösterreichischer Familienvater einen Urologen auf. Dieser nahm auf Wunsch des Mannes eine Sterilisation vor, die jedoch nicht den gewünschten Erfolg brachte: Die Ehefrau wurde erneut schwanger. Der Facharzt muss trotz des  mehr lesen...
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Verhütungspflaster: Erhöhtes Thromboserisiko, mehr Todesfälle als bei „normaler Pille“

Nach einer von i3 Drug Safety durchgeführten Fall-Kontroll-Studie ist für Anwenderinnen des Verhütungspflasters Ortho Evra das Risiko für eine venöse Thromboembolie (VTE) mehr als doppelt so hoch wie bei Anwenderinnen eines oralen Kontrazeptivums in äquivalenter Dosis. Die oberste US-amerikanische  mehr lesen...
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Schönheitsmedizin: Erhöhtes Selbstmordrisiko bei Frauen mit Brustimplantaten

Jacques Brisson und Louis Latulippe von der kanadischen Université Laval’s sammelten Daten von mehr als 24.600 Frauen, die sich aus kosmetischen Gründen zwischen 1974 und 1989 Brustimplantate einpflanzen ließen. Zum Zeitpunkt der Operation waren die Studienteilnehmerinnen im Schnitt 32 Jahre alt. In  mehr lesen...
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Notfallpille: Großbritannien kämpft mit zu laxem Verhältnis zur Abtreibung

Seit der Freigabe der Morning-After-Pille in Großbritannien im Jahr 2000 ist die Abtreibungsrate nicht wie von den Verantwortlichen erhofft gesunken, sondern gestiegen. Hätte man sich die ganze Debatte um die Freigabe des Präparats angesichts dieser Daten nicht sparen können, fragt sich deshalb Anne  mehr lesen...
Institut für Medizinische
Anthropologie und Bioethik
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