Eine Phänomenologie des Schmerzes

Imago Hominis (2015); 22(2): 113-122
Claudia Bozzaro

Zusammenfassung

Dieser Beitrag skizziert eine Phänomenologie des Schmerzes im Hinblick auf vier Dimensionen menschlicher Existenz: Leiblichkeit, Zeitlichkeit, Intersubjektivität und Selbsterleben. Das Erleben physischer Schmerzen aus der Innenperspektive des Leidenden soll dabei möglichst präzise und umfassend zur Sprache gebracht werden. Im Text wird daher nicht in erster Linie auf wissenschaftliche Analysen des Schmerzes Bezug genommen, es werden vielmehr literarische Schmerzdarstellungen und Erzählungen von Schmerzpatienten zugrunde gelegt.

Schlüsselwörter: Schmerz, Leiblichkeit, Zeitlichkeit

Abstract

This article outlines a phenomenology of pain in terms of four dimensions of human existence: corporality, temporality, inter-subjectivity, and self-experience. The experience of pain will be presented and comprehensively addressed from the perspective of the person who suffers. The text, therefore, takes into account not only scientific descriptions of pain but also literary descriptions and reports from patients in pain.

Keywords: pain, corporality, temporality

Anschrift der Autorin:

Dr. Claudia Bozzaro
Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Stefan-Meier-Str. 26, D-79104 Freiburg
bozzaro(at)egm.uni-freiburg.de








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