Archiv Bioethik aktuell

April 2019

Bioethik aktuell

Deutschland: Arzt muss kein Schmerzensgeld nach künstlicher Lebensverlängerung zahlen

Ein Arzt kann nicht finanziell dafür haftbar gemacht werden, wenn er das Leben eines Patienten künstlich verlängert, auch wenn dies in Augen Dritter als reine Leidensverlängerung angesehen wird oder medizinisch nicht indiziert war. Dies stellte nun der Deutsche Bundesgerichtshof (BGH) in einem  mehr lesen...

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IMABE-Symposium "Grenzsituationen in Medizin und Pflege" am 22.11.2019 in Wien

Ärzte und Pflegende kommen in ihrem Berufsalltag oft an ihre Grenzen: Wenn am Lebensende Entscheidungen über einen Behandlungsabbruch oder -verzicht getroffen werden müssen. Wenn Patienten in herausfordernden Situationen viel Geduld brauchen. Wenn Angehörige emotional aufgebracht sind und mehr Zeit  mehr lesen...

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Pflege: In Österreich fehlen bis 2030 rund 24.000 zusätzliche Pflegekräfte

Der Bedarf an Personal im Bereich der mobilen und stationären Pflege und Betreuung steigt in Österreich in den kommenden Jahrzehnten stark an. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) hervor. Bis 2030 werden rund 24.000 (Vollzeitäquivalente:  mehr lesen...

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Geriatrie: 40 Prozent Belgier wollen keine kostspieligen Therapien für Senioren

Wieviel darf die medizinische und pflegerische Behandlung von hochaltrigen Menschen kosten? In Belgien setzt ein Paradigmenwechsel ein: Nach aktuellen, noch unveröffentlichten Studien sprechen sich 40 Prozent der Belgier dagegen aus, kostspielige Behandlungen zur Lebensverlängerung bei über  mehr lesen...

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Reproduktionsmedizin: IVF mit Eizellspende erhöht die Gesundheitsrisiken bei Frauen erheblich

Die Eizellspende ist in Österreich seit 2015 erlaubt, der Schweizer Nationalrat hat eine Legalisierung der Eizellspende im März 2019 abgelehnt, in Deutschland wird gerade über eine Freigabe debattiert. Kaum diskutiert wird darüber, was eine Schwangerschaft nach Eizellspende für die austragende Frau  mehr lesen...

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Public Health: Fast jeder fünfte Todesfall weltweit wegen schlechter Ernährung

Weltweit geht jeder fünfte Todesfall auf schlechte Ernährung zurück. Das ist das Ergebnis der in Lancet (3. April, 2019 DOI:https://doi.org/10.1016/S0140-6736(19)30041-8) publizierten Global-Burden-of-Disease (GBD)-Studie, wonach 11 Millionen Todesfälle im Jahr 2017 auf zu viel Salz, zu wenig  mehr lesen...

Institut für Medizinische
Anthropologie und Bioethik
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