Archiv Bioethik aktuell

September 2008

Bioethik aktuell

Stammzellen: Vorsitzende der österreichischen Bioethikkommission will Liberalisierung

Wird sich Österreich eigene Gesetze zum Thema Stammzellenforschung zulegen? Die Meinungen, ob dies nötig sei, gehen innerhalb der österreichischen Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt auseinander. Die Herstellung von embryonalen Stammzellen, etwa aus überzähligen IVF-Embryonen, ist durch das   mehr lesen...
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Sterbehilfe: OGH erklärt Nahrungsentzug aus Mitleid für versuchte Tötung

Darf man den Tod von schwerkranken Patienten, bei denen keine Aussicht auf Heilung besteht, aus Mitleid herbeiführen, in dem man ihnen Nahrung und Flüssigkeit entzieht? Diese Frage hat nun der Oberste Gerichtshof (OGH) in Wien mit einem klaren Nein beantwortet. Es habe keinen Beleg für den  mehr lesen...
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Public-Health: Anti-Rauch-Programme sparen Milliarden

Tabakkontrollprogramme schützen nicht nur Nichtraucher, sie entlasten auch die Krankenkassen. Nach Berechnungen in PLoS Medicine (doi:10.1371/journal.pmed.0050178) hat das California Tobacco Control Program (CTCP) in 15 Jahren rund 86 Milliarden US-Dollar an Gesundheitskosten eingespart. Das 1989  mehr lesen...
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Pränataldiagnose: 50 Prozent weniger behinderte Kinder in Österreich geboren

Im Juli 2008 hatte der Vorarlberger Emil als erster Ungeborener die Republik Österreich wegen Diskriminierung behinderter Menschen geklagt. Hintergrund ist ein OGH-Urteil, in dem ein behindertes Kind gewissermaßen als „Totalschaden“ für seine Eltern gewertet wurde (vgl. Imabe-Newsletter Juli 2008  mehr lesen...
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Post-Abortion-Syndrom: Lancet fordert Maßnahmen-Paket für Frauen

Eines der führenden internationalen medizinischen Journals, Lancet, fordert mehr psychologische Hilfe für Frauen nach Abtreibungen. Im Editorial (2008; 372: 602) relativieren die Autoren die Aussagen eines Berichts der American Psychological Association. Diese hatte Mitte August einen Bericht   mehr lesen...
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Aktuell: Fachjournal Imago Hominis widmet sich „Familie und Krankheit“

Die Qualität der engen familiären Beziehungen zählt zu den wichtigen Determinanten für die Gesundheit eines Individuums. Familien sind, wenn sie gut funktionieren, ein protektiver und präventiver Gesundheitsfaktor. Die Qualität der engen familiären Beziehungen zählt zu den wichtigen Determinanten  mehr lesen...
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IMABE feiert sein 20-jähriges Bestehen

Die Medizin befindet sich in einer Phase des Umbruchs. Patienten und ihre Wünsche werden immer anspruchsvoller, der Arzt mutiert zum Dienstleister und mit der gleichzeitig angesetzten Kostenschraube besteht die Gefahr, dass die Medizin der Zukunft sich allein an Kundenwünschen und ökonomischen   mehr lesen...
Institut für Medizinische
Anthropologie und Bioethik
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