Archiv Bioethik aktuell

Bioethik aktuell

Debatte unerwünscht? Verlag zieht Studie zu Transgenderwünschen bei Kindern zurück

Immer häufiger geraten Kinder und Jugendliche in eine Krise und wollen ihr Geschlecht ändern. Bisherige Studienergebnisse kommen zu uneinheitlichen Ergebnissen in der Frage, warum dieser Wunsch plötzlich auftreten kann. Eine bereits veröffentlichte peer reviewed-Studie, die den Einfluss von sozialen  mehr lesen...
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Mehr Sachlichkeit: Deutsche Wissenschaftler kritisieren Transgender-Hype bei Kindern

120 Ärzte und Wissenschaftler in Deutschland haben sich besorgt an die Öffentlichkeit gewandt: Sie rufen in der Frage der Transsexualität Medien zu einer „faktenbasierten Darstellung biologischer Sachverhalte nach dem Stand von Forschung und Wissenschaft“ auf.
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COVID-19: Viele offene Fragen an eine (zu schnelle?) Impfung

Das deutsche Unternehmen Biontech und der US-Pharmakonzern Pfizer haben bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eine Notfallzulassung für ihren Coronavirus-Impfstoff beantragt. Das teilten die Firmen in einer gemeinsamen Presseaussendung (20.11.2020) mit. Laut der Unternehmen biete die von ihnen  mehr lesen...

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COVID-19-Impfstoff: „Wir stehen erst am Anfang“, sagen Forscher

Wann wird es einen Impfstoff gegen COVID-19 geben? Darf man Prüfverfahren abkürzen? An wem soll der Impfstoff vorab getestet werden? Wie lange ist man durch eine Impfung geschützt? Was weiß man über Nebenwirkungen, insbesondere für die COVID-19- Risikogruppe?

Fragen über Fragen begleiten die  mehr lesen...

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Pandemie: Krise entschuldigt keine niedrigen Wissenschaftsstandards

Forscher und Ärzte auf der ganzen Welt befinden sich derzeit in einem Wettlauf, um Impfstoffe gegen das neue Corona-Virus oder Therapien für COVID-19-Patienten zu entwickeln. Der Zeitdruck dürfe aber nicht auf Kosten der Qualität gehen, mahnen Ethiker nun in einem aktuellen Beitrag in Science (Scien  mehr lesen...

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Veröffentlichung von Studien: Wissenschaftler halten sich nicht an die Regeln

Seit 20 Jahren fordert die US-Regierung Unternehmen, Universitäten und andere Institutionen, die klinische Studien durchführen, auf, ihre Ergebnisse in einer staatlichen Datenbank zu veröffentlichen, damit Ärzte und Patienten sehen können, ob neue Behandlungen sicher und wirksam sind.

Eine kürzlich  mehr lesen...

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Wissenschaft: Ethik soll positiven Kulturwandel in der Forschungswelt fördern

Wissenschaftsbetrug durch Datenfälschung, versteckte Einflussnahme oder geschönte Ergebnisse: Die Glaubwürdigkeit der Forschung hat in den vergangenen Jahren gelitten. Der Druck auf Wissenschaftler, so früh wie möglich und möglichst viel in hochrangigen Fachzeitschriften zu veröffentlichen,  mehr lesen...

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Transparenzkodex: Schleppende Offenlegung von Pharmageldern

90 Millionen Euro - so viel hat die Pharmaindustrie im Jahr 2016 an Ärzte, Apotheker und andere Fachkreisangehörige sowie medizinische Institutionen in Österreich bezahlt. Der Betrag teilt sich laut Science ORF (online, 12.7.2017) in zwei große Bereiche berichtet: Forschung und Entwicklung mit 34  mehr lesen...

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Patientenorganisationen: Enge Beziehungen zur Industrie, aber wenig Transparenz

Patienten- und Selbsthilfegruppen haben eine wichtige Aufgabe, wenn es um Beratung von Betroffenen und ihren Angehörigen, aber auch die Interessensvertretung von Menschen mit bestimmten Krankheiten geht. Patientenorganisationen betreiben nicht selten auch Lobbyarbeit hinsichtlich Forschung oder der  mehr lesen...

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Pharmaindustrie: Transparenzinitiative nur teilweise gelungen

Pharmafirmen in Europa haben im Zuge eines neuen Transparenzkodex erstmals jene Honorare auf ihren Webseiten veröffentlicht, die seitens der Industrie an Ärzte und Institutionen geflossen sind. Für Patienten ist die Auflistung allerdings unübersichtlich. In Deutschland hat deshalb nun das  mehr lesen...

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Transgender: Debatte über fragwürdige Hormonbehandlung von Kindern

Wenn Menschen eine Inkongruenz zwischen ihrem erlebten und biologischen Geschlecht erfahren, spricht man von einer Geschlechtsidentitätsstörung bzw. Transsexualität. Diese ist gemäß ICD 10 und DSM V-Klassifikation als Erkrankung anerkannt, sie tritt mit einer geschätzten Prävalenz von 0,001 Prozent  mehr lesen...

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Wissenschaft: Wie exakt sind Studienergebnisse und was ist Forschungsmüll?

Mehr Qualität und Transparenz, weniger Forschungsmüll: So lautete eine von Nobelpreisträgern und Lancet initiierte Debatte (Bioethik aktuell, 11.2.2014). Jetzt bekommen diese Forderungen neuen Auftrieb: Weniger als die Hälfte der Ergebnisse von psychologischen Studien lässt sich reproduzieren. Das  mehr lesen...

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Forschung: Wissenschaftsrat will Integrität, Qualität und ethisches Verhalten stärken

Regeln, Leitlinien und Appelle im Wissenschaftsbetrieb sind wichtige Elemente zur Qualitätssicherung - allein: Ethisches Verhalten können sie nicht produzieren. Der Deutsche Wissenschaftsrat fordert deshalb eine neue „umfassende Kultur der Redlichkeit und Qualität an wissenschaftlichen  mehr lesen...

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Studie: Grippemittel Tamiflu so gut wie nutzlos und dennoch millionenfach gelagert

Die Grippemittel Tamiflu und Relenza sind nach einer im British Medical Journal publizierten groß angelegten Studie so gut wie nutzlos (BMJ 2014; 348: g2545). Diesem Ergebnis ging ein jahrelanger Kampf zwischen Wissenschaftlern aus Oxford und Harvard und den Pharmafirmen voraus. Die nun vorliegende  mehr lesen...

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Forschung: Wissenschaftselite will mehr Qualität und weniger Forschungsmüll

Im Forschungsbetrieb wird zu viel Unwichtiges produziert, die Anreizsysteme von Forschungseinrichtungen und Instituten seien oft unsinnig, Geld werde verschleudert und schließlich Patienten geschädigt: Wissenschaftler sind bereit, darunter auch Nobelpreisträger, öffentlich zu thematisieren, dass  mehr lesen...

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Klinische Forschung: 29 Prozent der Studien verschwinden in der Schublade

Trotz öffentlichen Drucks und der - inzwischen in den USA gesetzlichen - Verpflichtung zur Registrierung klinischer Studien landen die Ergebnisse auch größerer randomisierter Studien häufig in der Schublade. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Datenbank ClinicalTrials.gov, die nun im British Medical  mehr lesen...

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Studie: Nicht veröffentlichte Studiendaten verzerren Therapieeinschätzung

„Fehlende Studien“ sind kein rein akademisches Problem. Denn eine Fehleinschätzung der Therapie aufgrund mangelhafter Daten aus klinischen Studien kann den Patienten schaden und zu sinnlosen Kosten für die Gesundheitssysteme führen. Davor warnen Experten ausgehend von neueren Studien im British  mehr lesen...

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Interessenkonflikte: Was Pharmakonzerne US-Ärzten zahlen

Ein Gesetz und gerichtliche Anordnungen zwingen die Arzneimittelhersteller in den USA, ihre Zahlungen an Ärzte offen zu legen. Dieser Tage nannten drei Konzerne Zahlen, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 1.4.2011). Ein Beispiel: Pfizer wurde im Oktober 2009 wegen eines Verstoßes der Tochter  mehr lesen...

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Public Health: Tabaklobby beeinflusste EU-Gesetzgebung zu eigenen Gunsten

Laut einer jüngst in PloS Medicine (2010; 7: e1000202) veröffentlichten Studie hat eine von der Tabakindustrie angeführte Lobbygruppe die Gesetzgebung der Europäischen Union zum Schaden der Bevölkerung beeinflusst. Die Lobbyisten nahmen insbesondere Einfluss auf die Folgen- und Risikoabschätzung der  mehr lesen...

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Studie: Verdachtsfälle von Forschungsbetrug werden zu selten gemeldet

Geschönte Bilder, unterschlagene Daten, getürkte Ergebnisse: Wie reagieren Forscher, wenn gegenüber einem Kollegen der Verdacht von wissenschaftlichem Betrug auftaucht? Dieser Frage ging eine nun in Nature (2008; 453: 980-982, doi:10.1038/453980a) veröffentlichte US-Studie nach. Fazit: In mehr als  mehr lesen...

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Aktuelle Ausgabe von Imago Hominis widmet sich der „Forschungsethik“

Jahr für Jahr werden in die Grundlagenforschung große Summen öffentlicher und privater Gelder investiert. In der angewandten Forschung sind es auch Mittel aus dem Kapitalmarkt. Diese Finanzressourcen müssen aber ihren Ertrag bringen. Damit ist klar, dass Geld ein wissenschaftsexterner Faktor ist,  mehr lesen...

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Studie: Pharmafirmen geben mehr Geld für Marketing als für Forschung aus

Nach einer Studie in Public Library of Science Medicine (2008, 5(1): e1 doi:10.1371/journal.pmed.0050001) gibt die amerikanische Pharmaindustrie möglicherweise doppelt so viel Geld für das Marketing aus wie für die Entwicklung neuer Medikamente. Ein Großteil der Gelder fließt in kostenfreie  mehr lesen...

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Wissenschaft: Forschungsthemen von Wissenschaftsjournalen gesteuert?

Zweifel am Nutzen von „impact factors“ und daraus resultierenden „journal rankings“ hat das British Medical Journal angemeldet (2007; 334: 561-564). Das BMJ warnt, die Bedeutung des Impact-Faktors für die wissenschaftlichen Zeitschriften sei so groß, dass sie sich stärker darauf konzentrierten,  mehr lesen...

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Studie: Bestellte Ghostwriter und Autoren arbeiten zu "produktfreundlich"

Wie unabhängig sind wissenschaftliche Mitarbeiter von Studien, wenn diese von den Pharmafirmen bezahlt werden? Das Ergebnis einer jüngst im Fachjournal PloS Med (2007; 4: e19) publizierten Studie ist ernüchternd: In drei Viertel der Arbeiten wurden maßgebliche Autoren verschwiegen, weil sie direkt  mehr lesen...

Institut für Medizinische
Anthropologie und Bioethik
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