Bioethik aktuell


Österreich: "Selbstbestimmte Tötung" braucht Schutzkonzepte

Juristen, Ethiker und Ärzte beraten über Rechtsvakuum nach VfGH-Urteil

Die Zeit drängt: Bis Dezember 2021 soll in Österreich ein neues Gesetz verabschiedet werden, das regelt, unter welchen Bedingungen jemand straffrei mitwirken darf, wenn sich ein anderer das Leben nehmen will. Der VfGH hatte im Dezember das Verbot der „Beilhilfe zum Selbstmord“ als verfassungswidrig  mehr lesen...


Pandemie: Medikamente sind ebenso wichtig wie Impfungen

Konzept der Herdenimmunität wird als zunehmend unrealistisch in Zweifel gezogen

Weltweit laufen derzeit etwa 1.500 Studien zu Wirkstoffen für therapeutische Ansätze gegen COVID-19. Bislang konzentriert man sich darauf, die Symptome der Erkrankung besser in den Griff zu bekommen, um schweren Verläufen rechtzeitig gegenzusteuern oder die Regeneration - etwa des Lungengewebes nach  mehr lesen...


COVID-19: Nur wenige Schwangere erkranken, diese aber schwerer als gleichaltrige Nicht-Schwangere

Ängste wegen Auswirkungen von Corona-Impfungen auf die Fruchtbarkeit sind unbegründet

Die guten Nachrichten: Ein Großteil der COVID-19-Infektionen verläuft bei Schwangeren symptomlos bzw. mit lediglich milder Symptomatik (70-89% aller infizierten Schwangeren). Und: Eine Infektion mit SARS-CoV-2 in der Schwangerschaft gefährdet das Leben des Kindes offenbar nicht und wird nur in sehr  mehr lesen...

Publikationen

Imago Hominis

1/2021 Modernes Sterben

Editorial • „Es ist nicht Aufgabe der Ärzteschaft, den Tod kranker Menschen herbeizuführen. Dieses Recht hat kein Mensch, erst recht nicht ein Arzt. Leben zu beenden widerspricht dem ärztlichen Berufsethos.“ In seinem Grußwort zu den Salzburger Bioethik-Dialogen 2020 bezog Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer, klar Position. „Unsere Forderung geht in eine andere Richtung: Stärkere Förderung der Palliativmedizin...   mehr lesen...
Imago Hominis

3/2020 Mehrklassenmedizin

Editorial • Eine Mehrklassenmedizin, sagen die einen, hat es immer schon gegeben. Die Frage sei nur, auf welchem Niveau die zweite Klasse ist und wieweit eine Mehrklassenmedizin ethisch vertretbar ist. Andere hingegen, insbesondere Ärztevertreter, stellen die Existenz einer Mehrklassenmedizin in Abrede. Die Debatte darüber, dass sich in Österreich in der Patientenversorgung zunehmend missbräuchliche Praktiken etablieren, die weder mit der Gesetzgebung   mehr lesen...
Imago Hominis

2/2020 Personalisierte Medizin II

Editorial • In die sog. „Personalisierte Medizin“ werden große Hoffnungen gesetzt. In Zukunft sollen dadurch präzise, individuell maßgeschneidert, über die rein akademisch, funktionelle Krankheitsentität hinaus die individuellen, physiologischen, genetischen und geschlechtsspezifischen Eigenschaften jedes einzelnen Patienten in Diagnose und Therapie weitgehend berücksichtigt werden. Bis zu einem gewissen Grad wird dieses Konzept   mehr lesen...



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Anthropologie und Bioethik
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