Mehrklassenmedizin in der Psychotherapie

Imago Hominis (2020); 27(3): 215-223
Peter Stippl

Zusammenfassung

Obwohl psychische Erkrankungen einen erheblichen und steigenden Anteil der Frühpensionierungen und der damit verbundenen Kosten verursachen, die Krankenstandstage bei psychisch Erkrankten ebenso wie die Psychopharmaka-Kosten steigen, tragen die Sozialversicherungsleistungen dieser Entwicklung nur langsam und nicht im nötigen Umfang Rechnung. Wer sich die Kosten der Psychotherapie selbst finanzieren kann, wird schneller gesund. Er kann sich bereits bei geringeren Anzeichen psychischer Belastung behandeln lassen und muss kaum Wartezeiten in Kauf nehmen. Die Ursachen dafür werden in dem Beitrag analysiert.

Schlüsselwörter: Psychotherapie, Wartezeiten, Eigenfinanzierung der Behandlung, Kalkulation einer Psychotherapie-Praxis

Anschrift des Autors:

Dr. Peter Stippl
Präsident des ÖBVP
Löwengasse 3, A-1030 Wien
peter@stippl.info






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