Würde und Autonomie in der geriatrischen Langzeitpflege

Imago Hominis (2012); 19(1): 15-25
Doris Pfabigan

Zusammenfassung

Die Achtung der Würde und Autonomie wird in verschiedenen Gesetzen, in den Leitbildern der Organisationen sowie in unterschiedlichen Pflegetheorien immer wieder eingemahnt. Was darunter jedoch genau zu verstehen ist, bleibt weitgehend im Dunkeln. Das Forschungsprojekt „Würde und Autonomie im Kontext geriatrischer Langzeitpflege“1 widmete sich diesen gesellschaftlichen Fragen. Dabei wurden die Begriffe Würde und Autonomie theoretisch aufgearbeitet und durch die Sichtweise hilfsbedürftiger alter Menschen, deren Angehörige sowie Pflege- und Betreuungspersonen anschaulich gemacht und konkretisiert. Zentrale Ergebnisse des Projekts sowie Herausforderungen für die Praxis sollen im folgenden Artikel dargestellt werden.

Schlüsselwörter: Würde, Autonomie, Ethik, geriatrische Langzeitpflege

Abstract

Ensuring dignity and autonomy is claimed by lawmakers, organisational mission-statements and care theories. The precise meaning of these goals however remains opaque. The research project “Dignity and Autonomy in the Context of Geriatric Long-term-Care” elaborates this problem by analysing the terms theoretically and illustrating the point of view of people in need of care, their relatives and caretakers. Major findings of the project as well as challenges to practical care are described in the article below.

Keywords: Dignity, Autonomy, Ethics, Geriatric long-term-care

Anschrift der Autorin:

Mag. Dr. Doris Pfabigan
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Institut für Philosophie, Universität Wien
Universitätsstr. 7, A-1010 Wien
doris.pfabigan(at)univie.ac.at






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