Bioethik Aktuell

Save the Date IMABE-Symposium 2026: „Ich will nicht mehr …“ Der Sterbewunsch als Herausforderung für Medizin, Pflege und Gesellschaft

Lesezeit: 01:41 Minuten

Fünf Jahre nach Inkrafttreten des Sterbeverfügungsgesetzes fragt das IMABE-Symposium 2026 nach den Grenzen des Helfens – und nach den Möglichkeiten von Palliative Care, Suizidprävention und einer Medizin und Pflege, die ein gutes Sterben ermöglicht und begleitet.

Freitag, 6. November 2026 | 9.00–16.00 Uhr
Raiffeisen Forum Wien | Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1 | 1020 Wien

Wenn Patientinnen und Patienten sagen: „Ich will nicht mehr“, stehen Behandlungsteams vor komplexen Fragen: medizinischen, ethischen und menschlichen. Gleichzeitig fehlt oft die Sicherheit im Umgang mit Sterbewunsch und suizidalen Krisen. 

Fünf Jahre nach Inkrafttreten des österreichischen Sterbeverfügungsgesetzes wird assistierter Suizid  als „selbstbestimmte Lösung“ für Leid und als Weg zu einem würdevollen Tod dargestellt.

Wo stehen wir heute? Was hat sich in Institutionen, Teams und in der Beziehung zu Patientinnen, Patienten und Angehörigen verändert? Und vor allem: Welche Alternativen können wir anbieten? Wie gelingt ein ganzheitlicher Zugang, der den Menschen in seiner Würde, Endlichkeit und seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellt?

Das IMABE-Symposium 2026 bringt Expertinnen und Experten aus Medizin, Pflege, Ethik, Recht und Praxis zusammen. Wir fragen nach den Grenzen des Helfens und nach den Möglichkeiten von Palliative Care, Suizidprävention und einer Medizin und Pflege, die Menschen in krankheitsbedingten Krisen und am Lebensende verlässlich begleitet.

Wir freuen uns namhafte Speaker beim interdisiplinären IMABE-Symposium 2026 begrüßen zu dürfen, unter ihnen Giovanni Maio (Institut für Ethik und Geschichte der Medizin | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), Gudrun Kreye (Präsidentin der Österreichischen Palliativgesellschaft | Klinische Abteilung für Innere Medizin 2 | Universitätsklinikum Krems),
Ute Lewitzka (Professur für Suizidologie und Suizidprävention | Goethe-Universität Frankfurt), Wolfgang Mazal (Institut für Arbeits- und Sozialrecht | Universität Wien) und andere.

Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachkräfte, Hospizmitarbeitende, Klinische Gesundheitspsychologinnen und -psychologen, Psychotherapeutinnen und -therapeuten, Physiotherapeutinnen und -therapeuten, Seelsorgende, Mitglieder von Ethikkomitees, Führungskräfte aus den Bereichen Krankenhaus, Rehabilitation und Alten-und Pflegewohnheimen, Entscheidungsträger im Gesundheitswesen und alle Interessierten.

Fortbildungspunkte werden für mehrere Berufsgruppen vergeben (ÖÄK, BÖP, ÖBVP, ÖGKV, Physio Austria).

Tagungsgebühr: 130 Euro | Auszubildende: 60 Euro

Programm und Anmeldung

Mit freundlicher Unterstützung von: Caritas Österreich · Consulting AG · Dachverband Hospiz Österreich · Haus der Barmherzigkeit · Landesgesundheitsagentur NÖ · Netzwerk Altersmedizin Steiermark · Ordensgemeinschaften Österreich · Raiffeisen-Holding NÖ-Wien · Schwabe Austria · SeneCura · Stiftung Ja zum Leben

Institut für Medizinische
Anthropologie und Bioethik
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