Archiv Bioethik aktuell

Bioethik Aktuell

Den Suizid gemeinsam planen: Das neue Gesetz birgt viele offene Fragen

Der Entwurf zum sog. Sterbeverfügungsgesetz liegt seit 23. Oktober 2021 vor. Deutlich wird mittlerweile, dass das Gesetz in der Praxis viele Fragen offenlässt. Hier eine Auswahl der kontrovers diskutierten Punkte.

1. Was ist mit "schwerer, dauerhafter Krankheit" gemeint?

Laut Gesetz soll auch  mehr lesen...

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Beihilfe zum Suizid: Österreich bekommt ein "Sterbeverfügungsgesetz"

Die Regierung hat sich mit Blick auf eine gesetzliche Neuregelung der „Sterbehilfe“ in Österreich geeinigt. Menschen, die Beihilfe zum Suizid in Anspruch nehmen möchten, können ab nächstem Jahr eine sog. „Sterbeverfügung“ errichten - ähnlich der Patientenverfügung. Berechtigt sind dauerhaft  mehr lesen...

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Welttag Palliative Care: Ärzte fühlen sich in der Begleitung Todkranker häufig überfordert

Am 9. Oktober ist der Welttag für Hospiz und Palliative Care. Ein zentraler Punkt in der palliativen Versorgung ist es, das Sterben und Wünsche für das Lebensende proaktiv gegenüber den Betroffenen anzusprechen. Gerade hier herrscht unter Ärzten und Pflegenden jedoch eine große Unsicherheit. Studien  mehr lesen...

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Österreich: Gesetz zur "Beihilfe zum Suizid" soll bis Mitte Oktober vorliegen

Bis Mitte Oktober 2021 soll der Gesetzesentwurf zur „Beihilfe zum Suizid“ in Österreich vorliegen. Der Ball liegt seit mehreren Monaten beim Justizministerium (Die Grünen), Uneinigkeiten gibt es zwischen den Koalitionspartnern u.a. in der Frage, wer bei einem Suizid berechtigt sein soll, mitzuwirken  mehr lesen...

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Mitwirkung an Suiziden: Verpflichtung von Ärzten wäre „demokratiepolitisch bedenklich“

Während die Regierung weiter an einem Regelwerk für den assistierten Suizid feilt, mehren sich Warnungen, was dessen Ausformulierung betrifft. Nach Ansicht der Ethikerin Susanne Kummer sollte vor allem darauf geachtet werden, Suizidbeihilfe nicht als ärztliche Leistung zu definieren. „Knackpunkt  mehr lesen...

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Beihilfe zum Suizid: 73 Prozent der Österreicher befürchten Missbrauch

In Österreich ist der Druck hoch, in Kürze einen entsprechenden Gesetzesvorschlag zur Regelung einer "Beihilfe zum Suizid" vorzulegen. Entgegen bisheriger Ankündigungen wird dieser allerdings erst im Herbst 2021 vorliegen. Damit bleibt kaum Zeit für eine öffentliche und parlamentarische Debatte. Die  mehr lesen...

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Österreich: Fast die Hälfe der Pflegenden im Spitalsbereich denkt an Berufsausstieg

Die Zahlen sind alarmierend: 45 Prozent der Gesundheits- und Krankenpflegekräfte in Österreichs Spitälern erwägen, aus ihrem Beruf auszusteigen. Das sind rund 27.800 der derzeit 62.000 Pflegekräfte im Akutbereich. Laut der Wiener Studienautorinnen Alexandra Gferer (Pflege) und Natali Gferer  mehr lesen...

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Beihilfe zum Suizid: Mangelndes Palliativangebot kann Druck ausüben

Zur Diskussion um die Neugestaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Thema assistierter Suizid hat die Österreichische Palliativgesellschaft (OPG) mit dem Dachverband Hospiz Österreich (DHVÖ) eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht, die einige zentralen Eckpunkte definiert.

„Im  mehr lesen...

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Österreich: Ministerin will Suizidbeihilfe nur unter möglichst strengen Bedingungen

Am Leitbild, dass Suizid „etwas Tragisches, das es zu verhindern gilt“ sei, müsse in Österreich festgehalten werden, erklärte Verfassungsministerin Karoline Edtstadler zum Abschluss der Salzburger Bioethik-Dialoge. Den Spielraum, welcher der Politik nach dem VfGH-Erkenntnis vom Dezember verbleibe,  mehr lesen...

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Österreich: "Selbstbestimmte Tötung" braucht Schutzkonzepte

Die Zeit drängt: Bis Dezember 2021 soll in Österreich ein neues Gesetz verabschiedet werden, das regelt, unter welchen Bedingungen jemand straffrei mitwirken darf, wenn sich ein anderer das Leben nehmen will. Der VfGH hatte im Dezember das Verbot der „Beilhilfe zum Selbstmord“ als verfassungswidrig  mehr lesen...

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Pandemie: Psychische Belastungen nehmen in Österreich zu

Die psychische Gesundheit der Menschen in Österreich verschlechtert sich im Zuge der COVID-19-Pandemie weiter. Der dritte Lockdown ließ die Zahl der Depressionen gegenüber dem ersten Lockdown erneut steigen, vor allem bei jungen Menschen. Das geht aus einer vom österreichischen Bundesverband für  mehr lesen...

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Österreich: VfGH kippt Verbot der Beihilfe zum Suizid - was nun?

Der österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat das Verbot der „Hilfeleistung zum Selbstmord“ für verfassungswidrig erklärt. Das bisherige gesetzliche Verbot der Hilfeleistung zum Suizid in §78 des Österreichischen Strafgesetzbuchs verstoße gegen das Recht auf Selbstbestimmung, urteilte der  mehr lesen...

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IMABE zu VfGH-Erkenntnis: „Töten ist keine Therapieoption“

Als einen „schweren Rückschritt“ bezeichnet die Wiener Ethikerin Susanne Kummer in einer ersten Reaktion die Entscheidung des österreichischen Verfassungsgerichtshofs. In seinem Erkenntnis hat der VfGH das bisherige Verbot der Mitwirkung am Selbstmord (§78) als verfassungswidrig aufgehoben, da es  mehr lesen...

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Österreich: Finanzierung für Hospiz und Palliativversorgung verbessern

Rund 5.000 Kinder und Jugendliche in Österreich sind von einer lebensverkürzenden Krankheit betroffen. Ihnen stehen nur 31 spezialisierte Hospiz- und Palliativeinrichtungen zur Verfügung. 26 davon arbeiten mobil und besuchen ihre kleinen Patientinnen und Patienten zu Hause, fünf bieten stationäre  mehr lesen...

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Studie: IVF-Kinder zeigen ein erhöhtes Krebsrisiko

Kinder, die nach künstlicher Befruchtung entstanden sind, haben ein höheres Krebsrisiko als Kinder, die auf natürliche Weise gezeugt wurden. Das ist das Ergebnis einer in JAMA Network Open (2020; 3 (10): e2022927. doi: 10.1001 /jamanetworkopen.2020.22927) veröffentlichten Studie. Die Untersuchungen  mehr lesen...

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Sterbehilfe-Debatte in Österreich: "Das Töten von Menschen ist ein Tabubruch"

Am 24. September 2020 lud der Verfassungsgerichtshof (VfGH) Experten ein, die ihren Standpunkt zur Klage gegen das "Sterbehilfe-Verbot" in Österreich vorbrachten. Vor allem das Verbot der „Mitwirkung am Selbstmord” war Gegenstand der vierstündigen Befragung, das Verbot der „Tötung auf Verlangen”  mehr lesen...

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Österreich: Verfassungsgerichtshof befasst sich im September mit Verbot der "Sterbehilfe"

Der Verfassungsgerichtshof berät in seiner dreiwöchigen Herbst-Session (Beginn: 21.9.2020) über das Verbot der aktiven Sterbehilfe in Österreich. Vier Antragsteller, darunter zwei Schwerkranke, halten das Verbot der Tötung auf Velangen (§ 77 StGB) sowie der Mitwirkung am Selbstmord (§ 78 StGB) für  mehr lesen...

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Österreich: Ärztekammerpräsident Szekeres erteilt aktiver Sterbehilfe Absage

Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres, erteilt aktiver Sterbehilfe und der Beihilfe zum Suizid eine klare Absage. „Aktive Sterbehilfe ist für uns als Ärztekammer nicht akzeptabel.“ Hier gebe es laut Szekeres eine ganz eindeutige Mehrheitsmeinung der österreichischen  mehr lesen...

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Österreich: Experten sehen Reparaturbedarf im neuen Gesetz zur Reproduktionsmedizin

Seit einem Jahr ist das in Österreich im Eiltempo beschlossene Fortpflanzungmedizinrechts-Änderungsgesetz (FmedRÄG) in Kraft. Eine Expertentagung in Wien zeigte, dass Politiker die Probleme der Praxis weitaus unterschätzt haben. Kritiker sehen sich bestätigt.

Wolfgang Arzt, Leiter der Abteilung für  mehr lesen...

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Österreich: Scharfe Kritik an Liberalisierungs-Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes

Bereits am 21. Jänner soll im Nationalrat über das neue Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) abgestimmt werden. Demnach sollen ab Frühjahr 2015 in Österreich auch Drei-Eltern-Kinder möglich sein (Eizellspende und Samenspende durch einen Dritten bei einer künstlichen Befruchtung) sowie die Selektion  mehr lesen...

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Reproduktionsmedizin: Frauen werden kaum über Risiken und Fehlerquoten informiert

In Österreich liegt ein Entwurf für ein neues Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) auf dem Tisch. Darin ist weitgehend jede Option erlaubt, um Kinderwunsch zu realisieren, die der Markt zur Zeit bietet: Selektion von Embryonen vor dem Einpflanzen in die Gebärmutter (PID), vorsätzliches Splitting von  mehr lesen...

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Österreich: Zustimmung zu aktiver Sterbehilfe nimmt deutlich ab

Die Zustimmung zur aktiven Sterbehilfe im Sinne der Euthanasie oder Beihilfe zum Suizid ist in Österreich seit dem Jahr 2010 stark zurückgegangen. 47,5 Prozent befürworten die aktive Herbeiführung des Todes auf Patientenwunsch, im Jahr 2010 waren es noch 62 Prozent. Dies geht aus einer aktuellen  mehr lesen...

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Österreich: Töten als ärztliche Dienstleistung ist keine Option

Sollen ein Euthanasie-Verbot sowie ein Gesetzesanspruch auf palliativmedizinische Begleitung in die österreichische Verfassung? Laut Medienberichten hatten sich die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP auf dieses Vorhaben geeinigt (vgl. Wiener Zeitung, online, 29. 11. 2013). Auch die Österreichische  mehr lesen...

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Künstliche Befruchtung: „Kindeswohl steht vor Kinderwunsch“

Sollen auch alleinstehende Frauen und lesbische Paare in Zukunft künstliche Befruchtung in Österreich in Anspruch nehmen dürfen? 19 von 25 Mitgliedern der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt (BEK) haben auf Anfrage des Verfassungsgerichtshofes einen solchen Schritt befürwortet. Gegen die dünne  mehr lesen...

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