Lebensqualität im Alter

Imago Hominis (2021); 28(2): 101-111
Franz Kolland

Zusammenfassung

In den Sozialwissenschaften finden sich unterschiedliche theoretische Ansätze, die das kennzeichnen, was ein gutes Leben ausmacht. Lebensqualität ist demnach ein vielschichtiges Konzept, das sowohl materielle wie auch immaterielle, objektive und subjektive, individuelle und kollektive Wohlfahrt gleichzeitig umfasst. In diesem Artikel werden drei Ansätze der Lebensqualitätsforschung vorgestellt: erstens die skandinavische Wohlfahrtsdiskussion, zweitens die subjektive Lebensqualität mit der Spezifik der Lebenszufriedenheit und drittens der von der WHO eingeführte Ansatz der funktionalen Lebensqualität. Abgeschlossen wird die Diskussion zum guten Leben über die Lebensspanne mit einem Blick auf die terminale Lebensphase.

Schlüsselwörter: Aktives Altern, Lebensqualität, Wohlbefinden, Aktivitätstheorie, Selbstbestimmung, Sterben

Abstract

In the social sciences, there are different theoretical approaches that characterize what constitutes a good life. Accordingly, quality of life is a multifaceted concept that encompasses both material and immaterial, objective and subjective, individual and collective welfare, simultaneously. This article considers three approaches to quality of life research: first, the on surrounding the debate over Scandinavian welfare; second, the subjective nature of ‘quality of life’, focusing specifically on life satisfaction; and, third, the functional approach to the concept of ‘quality of life’ as implemented by the WHO. The discussion concludes with some thoughts about the terminal phase of life.

Keywords: active ageing, quality of life, well-being, activity theory, self-determination, dying

 

Anschrift des Autors:

Univ.-Prof. Dr. Franz Kolland
Kompetenzzentrum Gerontologie und
Gesundheitsforschung
Karl Landsteiner Privatuniversität für
Gesundheitswissenschaften
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30, A-3500 Krems/Donau
franz.kolland(at)kl.ac.at






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