Archiv Bioethik aktuell

Bioethik Aktuell

Erste Young MedEthics-Konferenz in Wien: Orientierung für junge Menschen in Gesundheitsberufen

Wie gehe ich mit dem Sterbewunsch meines Patienten um? Wie bleibe ich im Klinikalltag selbst heil? Die erste Young MedEthics-Konferenz am 8./9. Mai 2026 in Wien bietet jungen Fachkräften einen Raum für Reflexion, Austausch und Vernetzung.
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Berlin: Ethikerin Kummer warnt vor Normalisierung des assistierten Suizids

Die Direktorin des Wiener Ethik-Instituts IMABE sprach beim Neujahrsempfang des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands in Berlin: Palliatives Mainstreaming und eine Kultur der Sorge haben Priorität vor der Ausweitung von Suizidassistenz.
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KI-Chatbot als Therapeut: Experten warnen vor mentalen Gesundheitsrisiken   

Immer mehr Menschen wenden sich an Chatbots für therapeutischen Rat. Neue Forschung zeigt: KI-Chatbots verstoßen systematisch gegen ethische Standards im Bereich psychische Gesundheit.  
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Die dunkle Seite der Abnehmspritze: Von der Therapie zum Trend für Wohlhabende

Abnehmspritzen wie Ozempic können kranken Menschen helfen. Sie werden jedoch zunehmend als Lifestyle-Produkt für Gesunde vermarktet. Das wirft ethische Fragen auf.
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Interview des Monats: „Wir müssen mit KI Prozesse automatisieren, nicht Entscheidungen“

Medizinethiker Giovanni Rubeis lobt im IMABE-Interview den Nutzen der KI im Gesundheitswesen. Gleichzeitig warnt er vor der Gefahr, dass Patienten auf ihre Daten reduziert werden.
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​​​​​​​IMABE-Symposium: Therapie braucht Vertrauen – Die unsichtbare Kraft in Medizin und Pflege

Vertrauen ist heute das meist unterschätzte Therapeutikum in Medizin und Pflege. Doch ohne Vertrauen gibt es keine gute Behandlung. Wie entsteht Vertrauen? Und lässt es sich organisieren? Das IMABE-Symposium 2025 mit 150 Teilnehmern aus Medizin, Pflege, Philosophie und Management widmete sich dem  mehr lesen...
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Verlernen wir durch ChatGPT das Denken?

Die Nutzung von Chatbots nimmt rasant zu. In Sekundenschnelle liefert ChatGPT plausible Antworten auf fast jede Frage. Forscher fragen sich zunehmend: Welche Auswirkungen haben KI-Sprachmodelle auf unsere kognitive Leistung? Zwei neue Studien geben erste Einblicke.
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Giovanni Maio eröffnet Young MedEthics: „Zuhören ist bereits Therapie“

Mit einem Plädoyer für eine menschenzugewandte Medizin eröffnete der Freiburger Medizinethiker Giovanni Maio den zweiten Young MedEthics-Kurs von IMABE. Statt Patienten auf Befunde zu reduzieren, braucht die Medizin der Zukunft Zuhören, Beziehung und echte Begegnung.
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Einladung zum IMABE-Symposium 2025 „Heilsames Vertrauen“

Das Symposium des Ethikinstituts IMABE am 21. November 2025 in Wien rückt eine fundamentale, aber oft übersehene Ressource der Gesundheitsversorgung in den Fokus: das Vertrauen zwischen allen Akteuren im therapeutischen Prozess.
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Wie assistierter Suizid Gesellschaft und Medien verändert

Zum Welttag der Suizidprävention zeigen Daten: Wo assistierter Suizid verfügbar wird, steigen die absoluten Fallzahlen dramatisch. Auch die Medien tragen Verantwortung. Ein Gastkommentar in der Tageszeitung "Die Presse" von IMABE-Direktorin Susanne Kummer.
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Young MedEthics startet nächsten Ethik-Kurs im Herbst 2025

Fortbildung in der Ethik für angehende Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachkräfte und Co. bietet das Projekt „Young MedEthics“ von IMABE an. Im Oktober 2025 startet die zweite Online-Kursreihe, im Mai 2026 findet die erste Konferenz für den DACH-Raum statt.
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Ärzte sollen KI nutzen, richtig einschätzen und auch kontrollieren: Ist das nicht zu viel verlangt?

Künstliche Intelligenz soll Ärztinnen und Ärzte unterstützen, Diagnosen zu verbessern und Fehler zu verringern. Gleichzeitig sollen sie die Verantwortung tragen, fehlerhafte Empfehlungen der Systeme zu erkennen und im Zweifel zu überstimmen. Diese doppelte Anforderung birgt ein Paradox: Anstatt zu  mehr lesen...
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Sterbehilfe-Debatte in Europa: Frankreich und Großbritannien vor entscheidenden Abstimmungen

Frankreich und Großbritannien stehen 2025 vor wegweisenden Entscheidungen zur Legalisierung von "Sterbehilfe" bzw. Beihilfe zum Suizid. Beide Gesetzgebungsprozesse stoßen auf erheblichen Widerstand von Ärzteverbänden, Pflegeorganisationen, Behindertenverbänden und Kirchen. Die Debatten werfen  mehr lesen...
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Menschlichkeit in der Pflege: Warum Tugenden für eine bessere Betreuung unverzichtbar sind

Gute Pflege ist mehr als nur medizinisches Wissen – sie erfordert Empathie, ethische Reflexion und zwischenmenschliche Kompetenz. Eine internationale Untersuchung zeigt, dass Tugenden wie Respekt, Verantwortungsbewusstsein und Ehrlichkeit nicht nur die Pflegequalität verbessern, sondern auch das  mehr lesen...
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Schutz von Frauen und Kindern: Chilenisches Gesetz will Leihmutterschaft komplett verbieten

Leihmutterschaft beutet Frauen aus, führt zu Kinderhandel und kommerzialisiert Schwangerschaften. Eine überparteiliche Gesetzesinitiative in Chile will dem Baby-Business nun den Riegel vorschieben. Insbesondere Agenturen, Ärzte und „Makler“ von Frauen sollen mit strafrechtlichen Konsequenzen  mehr lesen...
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KI im Gesundheitswesen: Wie zuverlässig ist ChatGPT?

Chatbots sind digitale Assistenten, die mittels künstlicher Intelligenz mit Menschen interagieren können – oft in natürlicher Sprache, wie in einem Gespräch mit einer realen Person. In der Medizin eröffnen sie neue Möglichkeiten, von der Beantwortung einfacher Gesundheitsfragen bis zur Unterstützung  mehr lesen...
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Künstliche Intelligenz: Werden uns in Zukunft Algorithmen behandeln?

Die Leopoldina-Akademie wirft einen kritischen Blick auf die steigende Nutzung von KI-Systemen. Verantwortungsdiffusion und fehlende Erklärbarkeit gehören zu den genannten Problemfeldern. Diese betreffen nicht nur die Welt der Start-ups und Tech-Giganten. Auch das Gesundheitssystem muss sich neben  mehr lesen...
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IMABE-Symposium 2024 zu KI im Gesundheitswesen: Daten sind Silber, Deutung ist Gold

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sind heute die Schlüsselbegriffe, wenn es um eine zukunftsorientierte, effiziente Medizin und Pflege geht. Ist „effizient“ aber gleichzusetzen mit „gut“? Welche Ziele wollen wir mit der KI für eine gute Medizin und Pflege verfolgen? Das IMABE-Symposium 2024  mehr lesen...
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Young MedEthics: IMABE startet Ethikkurse für junge Menschen in Gesundheitsberufen im DACH-Raum

Um besser auf ethische Herausforderungen im Berufsalltag vorbereitet zu sein, bietet IMABE mit „Young MedEthics“ erstmals länderübergreifende Ethik-Kurse für junge Menschen in Gesundheitsberufe (U35) an. Denn Ethik ist kein bloßes Add-on, sondern die Basis, sagt IMABE-Direktorin Susanne Kummer aus  mehr lesen...
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Interview des Monats: „Wir müssen in der Pflege einen intelligenten Mix aus Mensch und Technik finden“

Die Pflege sollte selbstbewusster an der Gestaltung von KI-Technologie mitwirken. Das betont der Leiter des Instituts für Pflegeforschung, Gerontologie und Ethik (IPGE) in Nürnberg, Arne Manzeschke, im IMABE-Interview. Menschliche Nähe kann nicht durch Technik ersetzt werden. Von humanoiden Robotern  mehr lesen...
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Arzt-Patient-Beziehung: Gezielte Zusatzausbildungen machen Medizinstudenten empathischer

Eine aktuelle US-Studie zeigt, dass Empathie einen maßgeblichen Effekt auf Behandlungserfolge hat. Dass man damit nicht früh genug beginnen kann, ist Ergebnis einer weiteren Studie aus Spanien: Empathie-Trainings bei Medizinstudenten wirken sich demnach positiv auf die Patientenbetreuung aus und  mehr lesen...
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IMABE-Symposium 2024 in Wien: „Mensch und KI - Die Zukunft von Medizin und Pflege"

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz gelten als Schlüsselbegriffe, wenn es um eine zukunftsorientierte, effiziente Medizin und Pflege geht. Gleichzeitig werfen die neuen Technologien Fragen auf: Welche Chancen bieten sie im klinischen und pflegerischen Alltag? Wo liegen Herausforderungen und  mehr lesen...
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Experten warnen vor fehlerhaften Pränataltests aus Blutproben: Die Messmethode führt in die Irre

Bluttests von Schwangeren auf die Trisomien 13, 18 und 21 suchen nach genetischen Anomalien in winzigen zirkulierenden genetischen Bruchstücken aus Zellen der Plazenta. Der Deutsche Bundestag beschäftigte sich kürzlich kritisch mit der Sinnhaftigkeit dieser Tests. Pränatalmediziner hinterfragen vor  mehr lesen...
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IMABE-Symposium 2024 in Wien: „Mensch und KI - Die Zukunft von Medizin und Pflege"

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz gelten als Schlüsselbegriffe, wenn es um eine zukunftsorientierte, effiziente Medizin und Pflege geht. Gleichzeitig werfen die neuen Technologien Fragen auf: Welche Chancen bieten sie im klinischen und pflegerischen Alltag? Wo liegen Herausforderungen und  mehr lesen...
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Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen: Warum Technik alleine noch keinen Erfolg verspricht

Endlich mehr Zeit für den Patienten, personalisierte Therapien für alle, bessere Diagnosen und effizientere Abläufe: KI gilt heute als Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme im Gesundheitswesen. Doch wer die Erwartungen einseitig an die Technik als solche knüpft, übersieht, dass der erfolgreiche  mehr lesen...
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„Verhindern, dass Heiler zu Mördern werden“: Lancet-Kommission fordert mehr Geschichtsbewusstsein

Eine Kommission des Fachjournals Lancet hat die Geschichte der Medizin unter der Nazi-Diktatur neu aufgearbeitet – und sie zieht auch Schlüsse für Gegenwart und Zukunft. Menschen in Gesundheitsberufen müssen in ihrer Bereitschaft gestärkt werden, sich mutig gegen äußeren Druck und Fehlverhalten zu  mehr lesen...
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IMABE-Symposium 2023: Der Patient im Spannungsfeld von Autonomie und Verletzlichkeit

Der selbstbestimmte Patient ist das Ideal der modernen Medizin. Doch was bedeutet Autonomie im Angesicht einer ernsten Krankheit? Wie kann Selbstbestimmung angesichts der Verletzlichkeit des Menschen ermöglicht werden? Diesen Fragen widmet sich das interdisziplinäre IMABE-Symposium, das am 20.  mehr lesen...
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Debatte unerwünscht? Verlag zieht Studie zu Transgenderwünschen bei Kindern zurück

Immer häufiger geraten Kinder und Jugendliche in eine Krise und wollen ihr Geschlecht ändern. Bisherige Studienergebnisse kommen zu uneinheitlichen Ergebnissen in der Frage, warum dieser Wunsch plötzlich auftreten kann. Eine bereits veröffentlichte peer reviewed-Studie, die den Einfluss von sozialen  mehr lesen...
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Forschung: Erstmals wurden Affenembryonen aus Stammzellen hergestellt

Sogenannte synthetische Embryonen werden aus Stammzellen, ganz ohne Eizelle und Sperma, hergestellt. Theoretisch sind auch Klon-Embryonen möglich, die später in eine künstliche Gebärmutter implantiert werden - derzeit nur im Tierversuch. Das Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) der  mehr lesen...
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Interview des Monats: "Körperkult und Körperverachtung zeigen, dass das Leibverständnis verrutscht ist"

Gender und Transgender sind Begriffe, die inzwischen ihren Weg von der Sprachwissenschaft in die Realität gefunden haben. Es entsteht der Eindruck, dass man heute seine Identität vor allem über den Körper konstruieren muss, erklärt Ethikerin Susanne Kummer im IMABE-Interview. Viele junge Menschen  mehr lesen...
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Experten zu Genom-Editing: Eingriffe in das Erbgut von menschlichen Embryonen sollen Tabu bleiben

Die Kontroverse um die chinesischen Designer-Babys von 2018 wirkt nach. Nun sollen ethisch unbedenkliche Experimente bevorzugt werden. Das wurde am dritten „Summit on Human Genome Editing“ im Londoner Francis-Crick-Institute unterstrichen. Die vorherigen Summits zur Genschere CRISPR-Cas9 waren in  mehr lesen...
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Interview des Monats: „Der Handlungsdruck in der Pandemie war sehr groß“

Univ.-Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig ist seit 2006 Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft in Berlin und Mitglied des Management Boards der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Im IMABE-Interview erläutert er, warum in der Pandemie Erkenntnisprozesse komplex und  mehr lesen...
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Künstliche Intelligenz soll Ärzte in der Medizin unterstützen, aber nicht ersetzen

Eine 24-köpfige Arbeitsgruppe des Deutschen Ethikrates äußert sich dazu, wo sie Chancen für den Einsatz KI-basierter Systeme gibt, aber auch Bedenken sieht. Dabei geht es nicht nur um die Technik als solche, sondern um die komplexen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Technik.
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Aktuell: IMAGO HOMINIS nimmt das Pandemie-Management kritisch unter die Lupe

Fachexperten aus den Bereichen Ökonomie, Journalismus, Philosophie und Soziologie bieten eine kritische Analyse zum Verhältnis von Wissenschaft, Politik und Medien in Zeiten der Pandemie. Die Beiträge zeigen auf, welche Lehren sich aus dem Pandemie-Management für die Zukunft ziehen lassen.
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Pränataler Bluttest auf Trisomien: Mehr Verunsicherung für Eltern als vermutet

Der seit einigen Jahren verfügbare Bluttest für Schwangere auf die erblichen Erkrankungen Trisomie 21, 18 und 13 des Ungeborenen steht weiter in der Kritik. Der Test entpuppt sich als ungenau. Eine neue Studie bestätigt nun die Verunsicherung der Eltern durch den Test.
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Sterbeverfügung in Österreich: Ist es Aufgabe des Staates, Tötungsangebote zu organisieren?

In Österreich gilt seit 1.1.2022 das Sterbeverfügungsgesetz (StVfG). In den ersten drei Monaten haben sich mittels Sterbeverfügung und Kooperation Dritter zwei Menschen das Leben genommen. Das geht aus einer Anfrage der Neos an Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) hervor (vgl. Die Presse,  mehr lesen...

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Mehr Sachlichkeit: Deutsche Wissenschaftler kritisieren Transgender-Hype bei Kindern

120 Ärzte und Wissenschaftler in Deutschland haben sich besorgt an die Öffentlichkeit gewandt: Sie rufen in der Frage der Transsexualität Medien zu einer „faktenbasierten Darstellung biologischer Sachverhalte nach dem Stand von Forschung und Wissenschaft“ auf.
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Expertengremium berät: Kommt die Impfpflicht wirklich?

Österreich war international in den Schlagzeilen, als Mitte Jänner der Nationalrat das Impfpflichtgesetz beschloss (vgl. Bioethik aktuell, 21.1.2022) . Nun sieht es nach einer Kehrtwende in der Coronapolitik aus: Wird die Impfpflicht angesichts der milderen Omikron-Verläufe vorerst ausgesetzt? Oder  mehr lesen...

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COVID-19: Zur Impfung verpflichten? Die Debatte nimmt Fahrt auf

Weltweit wird derzeit auf gesundheitspolitischer und ethischer Ebene diskutiert, ob der Staat eine Impfpflicht zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie verhängen darf – oder ob dieser Eingriff in das Grundrecht auf körperliche Integrität und Freiheit unverhältnismäßig und daher abzulehnen ist. Die  mehr lesen...

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COVID-19: Debatte über Triage bei Ungeimpften kommt ins Rollen

Die Debatte über Rechte oder Einschränkungen für Bürger je nach ihrem Impfstatus nimmt Fahrt auf. Besonders heikel ist das Thema in der Krankenversorgung: Soll der Covid-Impfstatus verwendet werden, um Triage-Entscheidungen zu treffen? Werden Ungeimpfte dann gegenüber Geimpften bei knapper werdenden  mehr lesen...

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Mitwirkung an Suiziden: Verpflichtung von Ärzten wäre „demokratiepolitisch bedenklich“

Während die Regierung weiter an einem Regelwerk für den assistierten Suizid feilt, mehren sich Warnungen, was dessen Ausformulierung betrifft. Nach Ansicht der Ethikerin Susanne Kummer sollte vor allem darauf geachtet werden, Suizidbeihilfe nicht als ärztliche Leistung zu definieren. „Knackpunkt  mehr lesen...

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COVID-19: Deutscher Ethikrat spricht sich gegen Sonderrechte für Geimpfte aus

Der Deutsche Ethikrat sieht mögliche Erleichterungen für Menschen mit einer Impfung gegen COVID-19 derzeit kritisch. Vielmehr sollten mit Fortschreiten der Impfungen soziale, kulturelle und wirtschaftliche Einschränkungen für alle Bürger schrittweise zurückgenommen werden.

In seiner Ad-Hoc-Empfehlu  mehr lesen...

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COVID-19 und Pflege: Der menschliche Leib lässt sich nicht "fernwarten"

Keine Besuche, einsam sterben: In der ersten Pandemiewelle hat die komplette Abriegelung von Pflegeheimen als Schutzmaßnahme vor Covid-19 zu nachhaltigen Traumatisierungen bei Bewohnern und auch Schuldgefühlen bei Mitarbeitern und Angehörigen geführt. Für die aktuelle zweite Welle hat man daraus  mehr lesen...

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COVID-19-Impfstoffe: Vatikan hält Einsatz für „moralisch akzeptabel“

Laut einem Bericht in Science (doi:10.1126/science.abd1905 (Jun. 5, 2020) werden bei mindestens fünf Covid-19-Impfstoffen Zelllinien verwendet, die aus Zellen von Feten nach einer Abtreibung gewonnen wurden. Die römische Kongregation für die Glaubenslehre hat aufgrund zahlreicher Anfragen dazu  mehr lesen...

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COVID-19: Mögliche Impfpflicht stößt auf breiten Widerstand

Kaum haben die Covid-19 Impfungen in der EU begonnen, nimmt die Debatte über etwaige Vorrechte für Geimpfte Fahrt auf. So werden die EU-Regierungschefs bei einem Corona-Sondergipfel am 21. Januar über die Idee eines EU-weit anerkannten Impfzertifikats beraten. Der Vorstoß dazu kam von Griechenland.  mehr lesen...

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COVID-19: „Der Impfstoff ist ein wichtiger Schritt“

Noch vor Jahresende wird auch in Europa der Impfstoff von Biontech/Pfizer eingesetzt werden, darunter auch in Österreich. Die Entwicklung des Impfstoffs erfolgte in Rekordzeit. Niemals zuvor hätten so viele Konkurrenten so offen und regelmäßig zusammengearbeitet, ebenso einzigartig sei die  mehr lesen...

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COVID-19: Viele offene Fragen an eine (zu schnelle?) Impfung

Das deutsche Unternehmen Biontech und der US-Pharmakonzern Pfizer haben bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eine Notfallzulassung für ihren Coronavirus-Impfstoff beantragt. Das teilten die Firmen in einer gemeinsamen Presseaussendung (20.11.2020) mit. Laut der Unternehmen biete die von ihnen  mehr lesen...

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COVID-19-Impfstoff: „Wir stehen erst am Anfang“, sagen Forscher

Wann wird es einen Impfstoff gegen COVID-19 geben? Darf man Prüfverfahren abkürzen? An wem soll der Impfstoff vorab getestet werden? Wie lange ist man durch eine Impfung geschützt? Was weiß man über Nebenwirkungen, insbesondere für die COVID-19- Risikogruppe?

Fragen über Fragen begleiten die  mehr lesen...

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Pandemie: Krise entschuldigt keine niedrigen Wissenschaftsstandards

Forscher und Ärzte auf der ganzen Welt befinden sich derzeit in einem Wettlauf, um Impfstoffe gegen das neue Corona-Virus oder Therapien für COVID-19-Patienten zu entwickeln. Der Zeitdruck dürfe aber nicht auf Kosten der Qualität gehen, mahnen Ethiker nun in einem aktuellen Beitrag in Science (Scien  mehr lesen...

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Veröffentlichung von Studien: Wissenschaftler halten sich nicht an die Regeln

Seit 20 Jahren fordert die US-Regierung Unternehmen, Universitäten und andere Institutionen, die klinische Studien durchführen, auf, ihre Ergebnisse in einer staatlichen Datenbank zu veröffentlichen, damit Ärzte und Patienten sehen können, ob neue Behandlungen sicher und wirksam sind.

Eine kürzlich  mehr lesen...

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CRISPR/Cas9: Chinesischer Forscher wurde wegen Designerbabys zu Haft verurteilt

Der chinesische Biophysiker He Jiankui ist für seine Genexperimente an Menschen zu drei Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von drei Millionen Yuan (rund 385.000 Euro) verurteilt worden, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua (online, 30.12.2019). Er und seine beiden Kollegen hätten  mehr lesen...

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Medien: Unseriöse "Hype"-Meldungen untergraben Vertrauen in die Medizin

„Neue Krebstherapie vor Durchbruch“, „Sport senkt Herzinfarkt-Risiko bei Depressiven“, „Mit Stammzellen Parkinson heilen“: Wenn über Studien berichtet wird, neigen Journalisten dazu, Ergebnisse so verkürzt darzustellen, dass sie falsche Hoffnungen wecken. Die Evidenzlage ist im Bereich der  mehr lesen...

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Genom-Editing: Weltweite Empörung über gentechnisch veränderte Babys

Nach der mutmaßlichen Genmanipulation an Babys in China dürfen die beteiligten Wissenschaftler ihre Arbeit vorerst nicht fortsetzen. Das Wissenschaftsministerium sei strikt gegen die Gen-Manipulation bei Babys und habe bereits verlangt, „dass die betroffene Organisation die wissenschaftlichen  mehr lesen...

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Wissenschaft: Ethik soll positiven Kulturwandel in der Forschungswelt fördern

Wissenschaftsbetrug durch Datenfälschung, versteckte Einflussnahme oder geschönte Ergebnisse: Die Glaubwürdigkeit der Forschung hat in den vergangenen Jahren gelitten. Der Druck auf Wissenschaftler, so früh wie möglich und möglichst viel in hochrangigen Fachzeitschriften zu veröffentlichen,  mehr lesen...

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Genome Editing: Ethiker fordert generationsübergreifendes Monitoring

Angesichts des Booms in der Genome-Editing-Technologie seien generationsübergreifende Studien dringend nötig. Dafür plädiert Bryan Cwik, Philosoph an der Portland State University in Oregon, im renommierten New England Journal of Medicine (2017; 377: 1911-1913, November 16, 2017, DOI:  mehr lesen...

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Weltärztebund: Neues Genfer Gelöbnis betont Autonomie des Patienten

Der Weltärztebund (World Medical Association) hat das sog. Genfer Gelöbnis für Ärzte überarbeitet und auf seiner Generalversammlung in Chicago eine neue Version verabschiedet (vgl. WMA, online, 14.10.2017). Auf der ganzen Welt berufen sich Ärzte auf die Deklaration von Genf, die von ihrem Ursprung  mehr lesen...

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Genschere: Forscher zweifeln an erfolgreicher Genmanipulation von Embryonen

Das mediale Echo Anfang August war groß: Dem US-russischen Biologen Shoukhrat Mitalipov und seinem Team von der Oregon Health & Science University sei erstmals eine Genmanipulation an menschlichen Embryonen ohne weitere unerwünschte Mutationen im embryonalen Erbgut gelungen. Die Ergebnisse ihrer  mehr lesen...

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Genome Editing: Embryonenschutz wird weiter ausgehöhlt

Die Forschung an menschlichen Embryonen ist in Deutschland explizit durch das Embryonenschutzgesetz verboten, denn: Jede Forschung am Embryo bedeutete zugleich dessen Vernichtung. Das sollte nun geändert werden, befindet einen Gruppe von Experten der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina  mehr lesen...

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Genom-Editing: Wissenschaft baut am krankheitsresistenten Menschen

Kaum ein Monat vergeht, in der nicht eine No-Go-Grenze für die Reproduktionsforschung überschritten wird. Die verbrauchende Embryonenforschung und Erbgutmanipulationen stehen dabei an der Spitze. Nun haben die U.S. National Academy of Sciences (NAS) und die National Academy of Medicine in Washington  mehr lesen...

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Imago Hominis aktuell: Ethische Fragen der Reproduktionsmedizin

Louise Brown wurde 1978 als erstes Kind nach In-vitro-Fertilisierung (IVF) geboren, Schätzungen zufolge sind bis heute rund 5 Millionen IVF-Kinder zur Welt gekommen. Vor 40 Jahren hatte niemand geahnt, wie die künstliche Befruchtung innerhalb weniger Jahrzehnte die menschliche Fortpflanzung  mehr lesen...

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Pharmaindustrie: Echte Transparenz braucht Willen zur Wahrhaftigkeit

Interessenskonflikte werden von wissenschaftlich tätigen Ärzten zunehmend angegeben, aber nicht lückenlos. Und ob die Transparenz am Papier alleine Manipulationen verhindern kann, ist mehr als fraglich. Eine nun im British Medical Journal publizierte Studie (2017; 356: i6770) zeigt: Ergebnisse von  mehr lesen...

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Studie: Kliniken mit dubiosen Stammzelltherapien florieren weltweit

Um die Forschung mit Stammzellentherapien ist es stiller geworden - von klinisch gesicherten Therapien ist man noch meilenweit entfernt. Dennoch wächst ein Markt mit fragwürdigen Therapieangeboten, wie eine Studie jetzt zeigt. In den USA sprießen Kliniken aus dem Boden, die mit Stammzelltherapien  mehr lesen...

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Pharmaindustrie: Transparenzinitiative nur teilweise gelungen

Pharmafirmen in Europa haben im Zuge eines neuen Transparenzkodex erstmals jene Honorare auf ihren Webseiten veröffentlicht, die seitens der Industrie an Ärzte und Institutionen geflossen sind. Für Patienten ist die Auflistung allerdings unübersichtlich. In Deutschland hat deshalb nun das  mehr lesen...

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Transgender: Debatte über fragwürdige Hormonbehandlung von Kindern

Wenn Menschen eine Inkongruenz zwischen ihrem erlebten und biologischen Geschlecht erfahren, spricht man von einer Geschlechtsidentitätsstörung bzw. Transsexualität. Diese ist gemäß ICD 10 und DSM V-Klassifikation als Erkrankung anerkannt, sie tritt mit einer geschätzten Prävalenz von 0,001 Prozent  mehr lesen...

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Genome Editing: Manipulationsverbot an Embryonen ist gescheitert

CRISPR heißt die neue Gentechnologie, die erst vor kurzem ins Rampenlicht der Öffentlichkeit geraten ist. Hoffnungen und Unbehagen wachsen daran gleichzeitig, bremsen lassen sich die Forscher allerdings nicht (vgl. FAZ, online, 4.12.2015). Dies zeigte der von den USA, China und Großbritannien jüngst  mehr lesen...

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Wissenschaft: Wie exakt sind Studienergebnisse und was ist Forschungsmüll?

Mehr Qualität und Transparenz, weniger Forschungsmüll: So lautete eine von Nobelpreisträgern und Lancet initiierte Debatte (Bioethik aktuell, 11.2.2014). Jetzt bekommen diese Forderungen neuen Auftrieb: Weniger als die Hälfte der Ergebnisse von psychologischen Studien lässt sich reproduzieren. Das  mehr lesen...

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Reproduktionsindustrie: Internationaler Vorstoß für weltweites Verbot von Leihmutterschaft

Das tragische Erdbeben in Nepal zeigt auch die Ausmaße des florierenden Fortpflanzungstourismus: Israel ließ kurze Zeit nach dem Beben rund 40 Babys, die von Leihmütter geboren worden waren, evakuieren, mehr als 100 Leihmütter sind noch mit zukünftigen israelischen Staatsbürgern schwanger. In der  mehr lesen...

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Forschung: Wissenschaftsrat will Integrität, Qualität und ethisches Verhalten stärken

Regeln, Leitlinien und Appelle im Wissenschaftsbetrieb sind wichtige Elemente zur Qualitätssicherung - allein: Ethisches Verhalten können sie nicht produzieren. Der Deutsche Wissenschaftsrat fordert deshalb eine neue „umfassende Kultur der Redlichkeit und Qualität an wissenschaftlichen  mehr lesen...

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Studie: Jungärzte sollten schon früh in ethischen Fragen ausgebildet werden

Worauf stützen sich Ärzte in ethischen Konfliktsituationen? Je jünger sie sind, desto höher ist der Stellenwert von Regeln und Leitlinien, je älter sie sind, desto mehr stützen sie sich auf ihre Erfahrung. Persönliche Werthaltungen und Charakterstärke spielen dabei eine entscheidende Rolle, sagt  mehr lesen...

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Studie: Stammzelltherapie löst bei Querschnittpatientin einen Tumor aus

Mit neuartigen Stammzelltherapien werden starke Hoffnungen geweckt, die Realität sieht jedoch anders aus. Im Tierversuch soll es gelungen sein, dank Injektion einer im Labor gereinigten Nasenschleimhaut einen gelähmten Hund wieder zum Laufen zu bringen. Für eine Amerikanerin, die nach einem Unfall  mehr lesen...

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Reproduktionsindustrie: Rechte des Kindes stehen vor dem Recht auf ein Kind

Die Skandale rund um die Praktiken der Leihmutterschaftsindustrie in Thailand haben die westliche Öffentlichkeit aufgerüttelt und sorgen nun für eine offenere Debatte. Im Fall Gammy hatte ein australisches Paar bei einer Agentur ihr Wunschkind in Auftrag gegeben, die Leihmutter erwartete Zwillinge,  mehr lesen...

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Reproduktionsmedizin: Politischer Widerstand gegen Eizellenspende in Deutschland

In Deutschland haben sich die Gesundheitspolitiker dreier Bundestagsfraktionen bei der Jahrestagung des Deutschen Ethikrats zur Fortpflanzungsmedizin klar gegen eine Liberalisierung in der Frage der sog. Eizellenspende ausgesprochen, berichtet die Ärztezeitung (online, 23. 5. 2014). Für Katrin  mehr lesen...

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Studie: Nutzen von Mammografie-Screening-Programmen weit überschätzt

In Österreich wurde das Vorsorge-Mammografie-Screening ohne Überweisung durch den Arzt seit Jahresbeginn mit großer Emphase eingeführt. Ab sofort erhalten nun 1,5 Millionen Frauen im Alter zwischen 45 und 69 Jahren - auch ohne Verdachtssymptome - alle zwei Jahre direkt eine Einladung für eine  mehr lesen...

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Studie: Grippemittel Tamiflu so gut wie nutzlos und dennoch millionenfach gelagert

Die Grippemittel Tamiflu und Relenza sind nach einer im British Medical Journal publizierten groß angelegten Studie so gut wie nutzlos (BMJ 2014; 348: g2545). Diesem Ergebnis ging ein jahrelanger Kampf zwischen Wissenschaftlern aus Oxford und Harvard und den Pharmafirmen voraus. Die nun vorliegende  mehr lesen...

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Forschung: Wissenschaftselite will mehr Qualität und weniger Forschungsmüll

Im Forschungsbetrieb wird zu viel Unwichtiges produziert, die Anreizsysteme von Forschungseinrichtungen und Instituten seien oft unsinnig, Geld werde verschleudert und schließlich Patienten geschädigt: Wissenschaftler sind bereit, darunter auch Nobelpreisträger, öffentlich zu thematisieren, dass  mehr lesen...

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Klinische Forschung: 29 Prozent der Studien verschwinden in der Schublade

Trotz öffentlichen Drucks und der - inzwischen in den USA gesetzlichen - Verpflichtung zur Registrierung klinischer Studien landen die Ergebnisse auch größerer randomisierter Studien häufig in der Schublade. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Datenbank ClinicalTrials.gov, die nun im British Medical  mehr lesen...

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Großbritannien: Empfehlung für umstrittene IVF zwecks Drei-Eltern-Kind

Als weltweit erstes Land hat die britische Regierung angekündigt, eine Gesetzesvorlage zu erarbeiten, die die Schaffung von Drei-Eltern-Kindern erlaubt. Damit soll die Zeugung von Kindern mit mitochondrialen Erkrankungen verhindert werden. Wie die Regierungsberaterin und oberste Gesundheitsbeamtin  mehr lesen...

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Analyse: Intensivmediziner handeln häufig gegen ihre Überzeugungen

Pflegekräfte und Ärzte auf Intensivstationen handeln häufig entgegen ihren persönlichen Überzeugungen. Dies ergab eine Umfrage in Europa und Israel, die im Journal of the American Medical Association (2011; 306: 2694-2703) veröffentlicht wurde (vgl. Deutsches Ärzteblatt, online 28.12.2011).

Ruth  mehr lesen...

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Studie: Nicht veröffentlichte Studiendaten verzerren Therapieeinschätzung

„Fehlende Studien“ sind kein rein akademisches Problem. Denn eine Fehleinschätzung der Therapie aufgrund mangelhafter Daten aus klinischen Studien kann den Patienten schaden und zu sinnlosen Kosten für die Gesundheitssysteme führen. Davor warnen Experten ausgehend von neueren Studien im British  mehr lesen...

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Stammzellforschung: Prominente Bioethiker kritisieren „unredliche Hype“

Zwei prominente US-amerikanische Bioethiker aus konträren Lagern zeigten sich in einer hochkarätigen Debatte überraschend in einem Punkt einig: Sowohl für Robert P. George, Professor für Rechtswissenschaften an der Princeton University als auch für Arthur Caplan, Direktor des Center for Bioethics an  mehr lesen...

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Interessenkonflikte: Was Pharmakonzerne US-Ärzten zahlen

Ein Gesetz und gerichtliche Anordnungen zwingen die Arzneimittelhersteller in den USA, ihre Zahlungen an Ärzte offen zu legen. Dieser Tage nannten drei Konzerne Zahlen, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 1.4.2011). Ein Beispiel: Pfizer wurde im Oktober 2009 wegen eines Verstoßes der Tochter  mehr lesen...

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Studie: Nutzen der Krebsfrüherkennung in Europa deutlich überschätzt

Die meisten Frauen und Männer schätzen die Möglichkeiten der Früherkennung von Brustkrebs und Prostatakarzinom zu positiv ein. Das zeigt eine europaweite Umfrage im Journal of the National Cancer Institute (2009; 101: 1216-1220). Die vom Harding Center for Risk Literacy (Harding-Zentrum für  mehr lesen...

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USA: Gewissensvorbehalt für medizinisches Personal soll eingeschränkt werden

Das Gesetz zum Schutz der Gewissensfreiheit von Ärzten, Pharmazeuten und Gesundheitsfürsorgern ist in Europa geltendes und gutes Recht. In den USA will Präsident Barack Obama dagegen eine kürzlich erst eingeführte Health and Human Services-Richtlinie wieder abschaffen. Sie sieht die Möglichkeit vor,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Aktuelle Ausgabe von Imago Hominis widmet sich der „Forschungsethik“

Jahr für Jahr werden in die Grundlagenforschung große Summen öffentlicher und privater Gelder investiert. In der angewandten Forschung sind es auch Mittel aus dem Kapitalmarkt. Diese Finanzressourcen müssen aber ihren Ertrag bringen. Damit ist klar, dass Geld ein wissenschaftsexterner Faktor ist,  mehr lesen...

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Studie: Pharmamarkt zeigt kein Interesse für schwangerschaftsbedingte Krankheiten

Der Arzneimittelmarkt hat kein Interesse an Produktentwicklung für die Bedürfnisse schwangerer Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Forschern des Imperial College London, das in der Public Library of Science publiziert wurde (PLoS Med 2008, 5(1): e22). Weltweit sterben jährlich  mehr lesen...

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Studie: Pharmafirmen geben mehr Geld für Marketing als für Forschung aus

Nach einer Studie in Public Library of Science Medicine (2008, 5(1): e1 doi:10.1371/journal.pmed.0050001) gibt die amerikanische Pharmaindustrie möglicherweise doppelt so viel Geld für das Marketing aus wie für die Entwicklung neuer Medikamente. Ein Großteil der Gelder fließt in kostenfreie  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Wissenschaft: Forschungsthemen von Wissenschaftsjournalen gesteuert?

Zweifel am Nutzen von „impact factors“ und daraus resultierenden „journal rankings“ hat das British Medical Journal angemeldet (2007; 334: 561-564). Das BMJ warnt, die Bedeutung des Impact-Faktors für die wissenschaftlichen Zeitschriften sei so groß, dass sie sich stärker darauf konzentrierten,  mehr lesen...

Institut für Medizinische
Anthropologie und Bioethik
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