Archiv Bioethik aktuell
Erste Young MedEthics-Konferenz in Wien: Orientierung für junge Menschen in Gesundheitsberufen
Berlin: Ethikerin Kummer warnt vor Normalisierung des assistierten Suizids
KI-Chatbot als Therapeut: Experten warnen vor mentalen Gesundheitsrisiken
Die dunkle Seite der Abnehmspritze: Von der Therapie zum Trend für Wohlhabende
Interview des Monats: „Wir müssen mit KI Prozesse automatisieren, nicht Entscheidungen“
IMABE-Symposium: Therapie braucht Vertrauen – Die unsichtbare Kraft in Medizin und Pflege
Verlernen wir durch ChatGPT das Denken?
Giovanni Maio eröffnet Young MedEthics: „Zuhören ist bereits Therapie“
Einladung zum IMABE-Symposium 2025 „Heilsames Vertrauen“
Wie assistierter Suizid Gesellschaft und Medien verändert
Young MedEthics startet nächsten Ethik-Kurs im Herbst 2025
Ärzte sollen KI nutzen, richtig einschätzen und auch kontrollieren: Ist das nicht zu viel verlangt?
Sterbehilfe-Debatte in Europa: Frankreich und Großbritannien vor entscheidenden Abstimmungen
Menschlichkeit in der Pflege: Warum Tugenden für eine bessere Betreuung unverzichtbar sind
Schutz von Frauen und Kindern: Chilenisches Gesetz will Leihmutterschaft komplett verbieten
KI im Gesundheitswesen: Wie zuverlässig ist ChatGPT?
Künstliche Intelligenz: Werden uns in Zukunft Algorithmen behandeln?
IMABE-Symposium 2024 zu KI im Gesundheitswesen: Daten sind Silber, Deutung ist Gold
Young MedEthics: IMABE startet Ethikkurse für junge Menschen in Gesundheitsberufen im DACH-Raum
Interview des Monats: „Wir müssen in der Pflege einen intelligenten Mix aus Mensch und Technik finden“
Arzt-Patient-Beziehung: Gezielte Zusatzausbildungen machen Medizinstudenten empathischer
IMABE-Symposium 2024 in Wien: „Mensch und KI - Die Zukunft von Medizin und Pflege"
Experten warnen vor fehlerhaften Pränataltests aus Blutproben: Die Messmethode führt in die Irre
IMABE-Symposium 2024 in Wien: „Mensch und KI - Die Zukunft von Medizin und Pflege"
Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen: Warum Technik alleine noch keinen Erfolg verspricht
„Verhindern, dass Heiler zu Mördern werden“: Lancet-Kommission fordert mehr Geschichtsbewusstsein
IMABE-Symposium 2023: Der Patient im Spannungsfeld von Autonomie und Verletzlichkeit
Debatte unerwünscht? Verlag zieht Studie zu Transgenderwünschen bei Kindern zurück
Forschung: Erstmals wurden Affenembryonen aus Stammzellen hergestellt
Interview des Monats: "Körperkult und Körperverachtung zeigen, dass das Leibverständnis verrutscht ist"
Experten zu Genom-Editing: Eingriffe in das Erbgut von menschlichen Embryonen sollen Tabu bleiben
Interview des Monats: „Der Handlungsdruck in der Pandemie war sehr groß“
Künstliche Intelligenz soll Ärzte in der Medizin unterstützen, aber nicht ersetzen
Aktuell: IMAGO HOMINIS nimmt das Pandemie-Management kritisch unter die Lupe
Pränataler Bluttest auf Trisomien: Mehr Verunsicherung für Eltern als vermutet
Sterbeverfügung in Österreich: Ist es Aufgabe des Staates, Tötungsangebote zu organisieren?
In Österreich gilt seit 1.1.2022 das Sterbeverfügungsgesetz (StVfG). In den ersten drei Monaten haben sich mittels Sterbeverfügung und Kooperation Dritter zwei Menschen das Leben genommen. Das geht aus einer Anfrage der Neos an Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) hervor (vgl. Die Presse, mehr lesen...
Mehr Sachlichkeit: Deutsche Wissenschaftler kritisieren Transgender-Hype bei Kindern
Expertengremium berät: Kommt die Impfpflicht wirklich?
Österreich war international in den Schlagzeilen, als Mitte Jänner der Nationalrat das Impfpflichtgesetz beschloss (vgl. Bioethik aktuell, 21.1.2022) . Nun sieht es nach einer Kehrtwende in der Coronapolitik aus: Wird die Impfpflicht angesichts der milderen Omikron-Verläufe vorerst ausgesetzt? Oder mehr lesen...
COVID-19: Zur Impfung verpflichten? Die Debatte nimmt Fahrt auf
Weltweit wird derzeit auf gesundheitspolitischer und ethischer Ebene diskutiert, ob der Staat eine Impfpflicht zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie verhängen darf – oder ob dieser Eingriff in das Grundrecht auf körperliche Integrität und Freiheit unverhältnismäßig und daher abzulehnen ist. Die mehr lesen...
COVID-19: Debatte über Triage bei Ungeimpften kommt ins Rollen
Die Debatte über Rechte oder Einschränkungen für Bürger je nach ihrem Impfstatus nimmt Fahrt auf. Besonders heikel ist das Thema in der Krankenversorgung: Soll der Covid-Impfstatus verwendet werden, um Triage-Entscheidungen zu treffen? Werden Ungeimpfte dann gegenüber Geimpften bei knapper werdenden mehr lesen...
Mitwirkung an Suiziden: Verpflichtung von Ärzten wäre „demokratiepolitisch bedenklich“
Während die Regierung weiter an einem Regelwerk für den assistierten Suizid feilt, mehren sich Warnungen, was dessen Ausformulierung betrifft. Nach Ansicht der Ethikerin Susanne Kummer sollte vor allem darauf geachtet werden, Suizidbeihilfe nicht als ärztliche Leistung zu definieren. „Knackpunkt mehr lesen...
COVID-19: Deutscher Ethikrat spricht sich gegen Sonderrechte für Geimpfte aus
Der Deutsche Ethikrat sieht mögliche Erleichterungen für Menschen mit einer Impfung gegen COVID-19 derzeit kritisch. Vielmehr sollten mit Fortschreiten der Impfungen soziale, kulturelle und wirtschaftliche Einschränkungen für alle Bürger schrittweise zurückgenommen werden.
In seiner Ad-Hoc-Empfehlu mehr lesen...
COVID-19 und Pflege: Der menschliche Leib lässt sich nicht "fernwarten"
Keine Besuche, einsam sterben: In der ersten Pandemiewelle hat die komplette Abriegelung von Pflegeheimen als Schutzmaßnahme vor Covid-19 zu nachhaltigen Traumatisierungen bei Bewohnern und auch Schuldgefühlen bei Mitarbeitern und Angehörigen geführt. Für die aktuelle zweite Welle hat man daraus mehr lesen...
COVID-19-Impfstoffe: Vatikan hält Einsatz für „moralisch akzeptabel“
Laut einem Bericht in Science (doi:10.1126/science.abd1905 (Jun. 5, 2020) werden bei mindestens fünf Covid-19-Impfstoffen Zelllinien verwendet, die aus Zellen von Feten nach einer Abtreibung gewonnen wurden. Die römische Kongregation für die Glaubenslehre hat aufgrund zahlreicher Anfragen dazu mehr lesen...
COVID-19: Mögliche Impfpflicht stößt auf breiten Widerstand
Kaum haben die Covid-19 Impfungen in der EU begonnen, nimmt die Debatte über etwaige Vorrechte für Geimpfte Fahrt auf. So werden die EU-Regierungschefs bei einem Corona-Sondergipfel am 21. Januar über die Idee eines EU-weit anerkannten Impfzertifikats beraten. Der Vorstoß dazu kam von Griechenland. mehr lesen...
COVID-19: „Der Impfstoff ist ein wichtiger Schritt“
Noch vor Jahresende wird auch in Europa der Impfstoff von Biontech/Pfizer eingesetzt werden, darunter auch in Österreich. Die Entwicklung des Impfstoffs erfolgte in Rekordzeit. Niemals zuvor hätten so viele Konkurrenten so offen und regelmäßig zusammengearbeitet, ebenso einzigartig sei die mehr lesen...
COVID-19: Viele offene Fragen an eine (zu schnelle?) Impfung
Das deutsche Unternehmen Biontech und der US-Pharmakonzern Pfizer haben bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eine Notfallzulassung für ihren Coronavirus-Impfstoff beantragt. Das teilten die Firmen in einer gemeinsamen Presseaussendung (20.11.2020) mit. Laut der Unternehmen biete die von ihnen mehr lesen...
COVID-19-Impfstoff: „Wir stehen erst am Anfang“, sagen Forscher
Wann wird es einen Impfstoff gegen COVID-19 geben? Darf man Prüfverfahren abkürzen? An wem soll der Impfstoff vorab getestet werden? Wie lange ist man durch eine Impfung geschützt? Was weiß man über Nebenwirkungen, insbesondere für die COVID-19- Risikogruppe?
Fragen über Fragen begleiten die mehr lesen...
Pandemie: Krise entschuldigt keine niedrigen Wissenschaftsstandards
Forscher und Ärzte auf der ganzen Welt befinden sich derzeit in einem Wettlauf, um Impfstoffe gegen das neue Corona-Virus oder Therapien für COVID-19-Patienten zu entwickeln. Der Zeitdruck dürfe aber nicht auf Kosten der Qualität gehen, mahnen Ethiker nun in einem aktuellen Beitrag in Science (Scien mehr lesen...
Veröffentlichung von Studien: Wissenschaftler halten sich nicht an die Regeln
Seit 20 Jahren fordert die US-Regierung Unternehmen, Universitäten und andere Institutionen, die klinische Studien durchführen, auf, ihre Ergebnisse in einer staatlichen Datenbank zu veröffentlichen, damit Ärzte und Patienten sehen können, ob neue Behandlungen sicher und wirksam sind.
Eine kürzlich mehr lesen...
CRISPR/Cas9: Chinesischer Forscher wurde wegen Designerbabys zu Haft verurteilt
Der chinesische Biophysiker He Jiankui ist für seine Genexperimente an Menschen zu drei Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von drei Millionen Yuan (rund 385.000 Euro) verurteilt worden, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua (online, 30.12.2019). Er und seine beiden Kollegen hätten mehr lesen...
Medien: Unseriöse "Hype"-Meldungen untergraben Vertrauen in die Medizin
„Neue Krebstherapie vor Durchbruch“, „Sport senkt Herzinfarkt-Risiko bei Depressiven“, „Mit Stammzellen Parkinson heilen“: Wenn über Studien berichtet wird, neigen Journalisten dazu, Ergebnisse so verkürzt darzustellen, dass sie falsche Hoffnungen wecken. Die Evidenzlage ist im Bereich der mehr lesen...
Genom-Editing: Weltweite Empörung über gentechnisch veränderte Babys
Nach der mutmaßlichen Genmanipulation an Babys in China dürfen die beteiligten Wissenschaftler ihre Arbeit vorerst nicht fortsetzen. Das Wissenschaftsministerium sei strikt gegen die Gen-Manipulation bei Babys und habe bereits verlangt, „dass die betroffene Organisation die wissenschaftlichen mehr lesen...
Wissenschaft: Ethik soll positiven Kulturwandel in der Forschungswelt fördern
Wissenschaftsbetrug durch Datenfälschung, versteckte Einflussnahme oder geschönte Ergebnisse: Die Glaubwürdigkeit der Forschung hat in den vergangenen Jahren gelitten. Der Druck auf Wissenschaftler, so früh wie möglich und möglichst viel in hochrangigen Fachzeitschriften zu veröffentlichen, mehr lesen...
Genome Editing: Ethiker fordert generationsübergreifendes Monitoring
Angesichts des Booms in der Genome-Editing-Technologie seien generationsübergreifende Studien dringend nötig. Dafür plädiert Bryan Cwik, Philosoph an der Portland State University in Oregon, im renommierten New England Journal of Medicine (2017; 377: 1911-1913, November 16, 2017, DOI: mehr lesen...
Weltärztebund: Neues Genfer Gelöbnis betont Autonomie des Patienten
Der Weltärztebund (World Medical Association) hat das sog. Genfer Gelöbnis für Ärzte überarbeitet und auf seiner Generalversammlung in Chicago eine neue Version verabschiedet (vgl. WMA, online, 14.10.2017). Auf der ganzen Welt berufen sich Ärzte auf die Deklaration von Genf, die von ihrem Ursprung mehr lesen...
Genschere: Forscher zweifeln an erfolgreicher Genmanipulation von Embryonen
Das mediale Echo Anfang August war groß: Dem US-russischen Biologen Shoukhrat Mitalipov und seinem Team von der Oregon Health & Science University sei erstmals eine Genmanipulation an menschlichen Embryonen ohne weitere unerwünschte Mutationen im embryonalen Erbgut gelungen. Die Ergebnisse ihrer mehr lesen...
Genome Editing: Embryonenschutz wird weiter ausgehöhlt
Die Forschung an menschlichen Embryonen ist in Deutschland explizit durch das Embryonenschutzgesetz verboten, denn: Jede Forschung am Embryo bedeutete zugleich dessen Vernichtung. Das sollte nun geändert werden, befindet einen Gruppe von Experten der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina mehr lesen...
Genom-Editing: Wissenschaft baut am krankheitsresistenten Menschen
Kaum ein Monat vergeht, in der nicht eine No-Go-Grenze für die Reproduktionsforschung überschritten wird. Die verbrauchende Embryonenforschung und Erbgutmanipulationen stehen dabei an der Spitze. Nun haben die U.S. National Academy of Sciences (NAS) und die National Academy of Medicine in Washington mehr lesen...
Imago Hominis aktuell: Ethische Fragen der Reproduktionsmedizin
Louise Brown wurde 1978 als erstes Kind nach In-vitro-Fertilisierung (IVF) geboren, Schätzungen zufolge sind bis heute rund 5 Millionen IVF-Kinder zur Welt gekommen. Vor 40 Jahren hatte niemand geahnt, wie die künstliche Befruchtung innerhalb weniger Jahrzehnte die menschliche Fortpflanzung mehr lesen...
Pharmaindustrie: Echte Transparenz braucht Willen zur Wahrhaftigkeit
Interessenskonflikte werden von wissenschaftlich tätigen Ärzten zunehmend angegeben, aber nicht lückenlos. Und ob die Transparenz am Papier alleine Manipulationen verhindern kann, ist mehr als fraglich. Eine nun im British Medical Journal publizierte Studie (2017; 356: i6770) zeigt: Ergebnisse von mehr lesen...
Studie: Kliniken mit dubiosen Stammzelltherapien florieren weltweit
Um die Forschung mit Stammzellentherapien ist es stiller geworden - von klinisch gesicherten Therapien ist man noch meilenweit entfernt. Dennoch wächst ein Markt mit fragwürdigen Therapieangeboten, wie eine Studie jetzt zeigt. In den USA sprießen Kliniken aus dem Boden, die mit Stammzelltherapien mehr lesen...
Pharmaindustrie: Transparenzinitiative nur teilweise gelungen
Pharmafirmen in Europa haben im Zuge eines neuen Transparenzkodex erstmals jene Honorare auf ihren Webseiten veröffentlicht, die seitens der Industrie an Ärzte und Institutionen geflossen sind. Für Patienten ist die Auflistung allerdings unübersichtlich. In Deutschland hat deshalb nun das mehr lesen...
Transgender: Debatte über fragwürdige Hormonbehandlung von Kindern
Wenn Menschen eine Inkongruenz zwischen ihrem erlebten und biologischen Geschlecht erfahren, spricht man von einer Geschlechtsidentitätsstörung bzw. Transsexualität. Diese ist gemäß ICD 10 und DSM V-Klassifikation als Erkrankung anerkannt, sie tritt mit einer geschätzten Prävalenz von 0,001 Prozent mehr lesen...
Genome Editing: Manipulationsverbot an Embryonen ist gescheitert
CRISPR heißt die neue Gentechnologie, die erst vor kurzem ins Rampenlicht der Öffentlichkeit geraten ist. Hoffnungen und Unbehagen wachsen daran gleichzeitig, bremsen lassen sich die Forscher allerdings nicht (vgl. FAZ, online, 4.12.2015). Dies zeigte der von den USA, China und Großbritannien jüngst mehr lesen...
Wissenschaft: Wie exakt sind Studienergebnisse und was ist Forschungsmüll?
Mehr Qualität und Transparenz, weniger Forschungsmüll: So lautete eine von Nobelpreisträgern und Lancet initiierte Debatte (Bioethik aktuell, 11.2.2014). Jetzt bekommen diese Forderungen neuen Auftrieb: Weniger als die Hälfte der Ergebnisse von psychologischen Studien lässt sich reproduzieren. Das mehr lesen...
Reproduktionsindustrie: Internationaler Vorstoß für weltweites Verbot von Leihmutterschaft
Das tragische Erdbeben in Nepal zeigt auch die Ausmaße des florierenden Fortpflanzungstourismus: Israel ließ kurze Zeit nach dem Beben rund 40 Babys, die von Leihmütter geboren worden waren, evakuieren, mehr als 100 Leihmütter sind noch mit zukünftigen israelischen Staatsbürgern schwanger. In der mehr lesen...
Forschung: Wissenschaftsrat will Integrität, Qualität und ethisches Verhalten stärken
Regeln, Leitlinien und Appelle im Wissenschaftsbetrieb sind wichtige Elemente zur Qualitätssicherung - allein: Ethisches Verhalten können sie nicht produzieren. Der Deutsche Wissenschaftsrat fordert deshalb eine neue „umfassende Kultur der Redlichkeit und Qualität an wissenschaftlichen mehr lesen...
Studie: Jungärzte sollten schon früh in ethischen Fragen ausgebildet werden
Worauf stützen sich Ärzte in ethischen Konfliktsituationen? Je jünger sie sind, desto höher ist der Stellenwert von Regeln und Leitlinien, je älter sie sind, desto mehr stützen sie sich auf ihre Erfahrung. Persönliche Werthaltungen und Charakterstärke spielen dabei eine entscheidende Rolle, sagt mehr lesen...
Studie: Stammzelltherapie löst bei Querschnittpatientin einen Tumor aus
Mit neuartigen Stammzelltherapien werden starke Hoffnungen geweckt, die Realität sieht jedoch anders aus. Im Tierversuch soll es gelungen sein, dank Injektion einer im Labor gereinigten Nasenschleimhaut einen gelähmten Hund wieder zum Laufen zu bringen. Für eine Amerikanerin, die nach einem Unfall mehr lesen...
Reproduktionsindustrie: Rechte des Kindes stehen vor dem Recht auf ein Kind
Die Skandale rund um die Praktiken der Leihmutterschaftsindustrie in Thailand haben die westliche Öffentlichkeit aufgerüttelt und sorgen nun für eine offenere Debatte. Im Fall Gammy hatte ein australisches Paar bei einer Agentur ihr Wunschkind in Auftrag gegeben, die Leihmutter erwartete Zwillinge, mehr lesen...
Reproduktionsmedizin: Politischer Widerstand gegen Eizellenspende in Deutschland
In Deutschland haben sich die Gesundheitspolitiker dreier Bundestagsfraktionen bei der Jahrestagung des Deutschen Ethikrats zur Fortpflanzungsmedizin klar gegen eine Liberalisierung in der Frage der sog. Eizellenspende ausgesprochen, berichtet die Ärztezeitung (online, 23. 5. 2014). Für Katrin mehr lesen...
Studie: Nutzen von Mammografie-Screening-Programmen weit überschätzt
In Österreich wurde das Vorsorge-Mammografie-Screening ohne Überweisung durch den Arzt seit Jahresbeginn mit großer Emphase eingeführt. Ab sofort erhalten nun 1,5 Millionen Frauen im Alter zwischen 45 und 69 Jahren - auch ohne Verdachtssymptome - alle zwei Jahre direkt eine Einladung für eine mehr lesen...
Studie: Grippemittel Tamiflu so gut wie nutzlos und dennoch millionenfach gelagert
Die Grippemittel Tamiflu und Relenza sind nach einer im British Medical Journal publizierten groß angelegten Studie so gut wie nutzlos (BMJ 2014; 348: g2545). Diesem Ergebnis ging ein jahrelanger Kampf zwischen Wissenschaftlern aus Oxford und Harvard und den Pharmafirmen voraus. Die nun vorliegende mehr lesen...
Forschung: Wissenschaftselite will mehr Qualität und weniger Forschungsmüll
Im Forschungsbetrieb wird zu viel Unwichtiges produziert, die Anreizsysteme von Forschungseinrichtungen und Instituten seien oft unsinnig, Geld werde verschleudert und schließlich Patienten geschädigt: Wissenschaftler sind bereit, darunter auch Nobelpreisträger, öffentlich zu thematisieren, dass mehr lesen...
Klinische Forschung: 29 Prozent der Studien verschwinden in der Schublade
Trotz öffentlichen Drucks und der - inzwischen in den USA gesetzlichen - Verpflichtung zur Registrierung klinischer Studien landen die Ergebnisse auch größerer randomisierter Studien häufig in der Schublade. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Datenbank ClinicalTrials.gov, die nun im British Medical mehr lesen...
Großbritannien: Empfehlung für umstrittene IVF zwecks Drei-Eltern-Kind
Als weltweit erstes Land hat die britische Regierung angekündigt, eine Gesetzesvorlage zu erarbeiten, die die Schaffung von Drei-Eltern-Kindern erlaubt. Damit soll die Zeugung von Kindern mit mitochondrialen Erkrankungen verhindert werden. Wie die Regierungsberaterin und oberste Gesundheitsbeamtin mehr lesen...
Analyse: Intensivmediziner handeln häufig gegen ihre Überzeugungen
Pflegekräfte und Ärzte auf Intensivstationen handeln häufig entgegen ihren persönlichen Überzeugungen. Dies ergab eine Umfrage in Europa und Israel, die im Journal of the American Medical Association (2011; 306: 2694-2703) veröffentlicht wurde (vgl. Deutsches Ärzteblatt, online 28.12.2011).
Ruth mehr lesen...
Studie: Nicht veröffentlichte Studiendaten verzerren Therapieeinschätzung
„Fehlende Studien“ sind kein rein akademisches Problem. Denn eine Fehleinschätzung der Therapie aufgrund mangelhafter Daten aus klinischen Studien kann den Patienten schaden und zu sinnlosen Kosten für die Gesundheitssysteme führen. Davor warnen Experten ausgehend von neueren Studien im British mehr lesen...
Stammzellforschung: Prominente Bioethiker kritisieren „unredliche Hype“
Zwei prominente US-amerikanische Bioethiker aus konträren Lagern zeigten sich in einer hochkarätigen Debatte überraschend in einem Punkt einig: Sowohl für Robert P. George, Professor für Rechtswissenschaften an der Princeton University als auch für Arthur Caplan, Direktor des Center for Bioethics an mehr lesen...
Interessenkonflikte: Was Pharmakonzerne US-Ärzten zahlen
Ein Gesetz und gerichtliche Anordnungen zwingen die Arzneimittelhersteller in den USA, ihre Zahlungen an Ärzte offen zu legen. Dieser Tage nannten drei Konzerne Zahlen, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 1.4.2011). Ein Beispiel: Pfizer wurde im Oktober 2009 wegen eines Verstoßes der Tochter mehr lesen...
Studie: Nutzen der Krebsfrüherkennung in Europa deutlich überschätzt
Die meisten Frauen und Männer schätzen die Möglichkeiten der Früherkennung von Brustkrebs und Prostatakarzinom zu positiv ein. Das zeigt eine europaweite Umfrage im Journal of the National Cancer Institute (2009; 101: 1216-1220). Die vom Harding Center for Risk Literacy (Harding-Zentrum für mehr lesen...
USA: Gewissensvorbehalt für medizinisches Personal soll eingeschränkt werden
Das Gesetz zum Schutz der Gewissensfreiheit von Ärzten, Pharmazeuten und Gesundheitsfürsorgern ist in Europa geltendes und gutes Recht. In den USA will Präsident Barack Obama dagegen eine kürzlich erst eingeführte Health and Human Services-Richtlinie wieder abschaffen. Sie sieht die Möglichkeit vor, mehr lesen...
Aktuelle Ausgabe von Imago Hominis widmet sich der „Forschungsethik“
Jahr für Jahr werden in die Grundlagenforschung große Summen öffentlicher und privater Gelder investiert. In der angewandten Forschung sind es auch Mittel aus dem Kapitalmarkt. Diese Finanzressourcen müssen aber ihren Ertrag bringen. Damit ist klar, dass Geld ein wissenschaftsexterner Faktor ist, mehr lesen...
Studie: Pharmamarkt zeigt kein Interesse für schwangerschaftsbedingte Krankheiten
Der Arzneimittelmarkt hat kein Interesse an Produktentwicklung für die Bedürfnisse schwangerer Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Forschern des Imperial College London, das in der Public Library of Science publiziert wurde (PLoS Med 2008, 5(1): e22). Weltweit sterben jährlich mehr lesen...
Studie: Pharmafirmen geben mehr Geld für Marketing als für Forschung aus
Nach einer Studie in Public Library of Science Medicine (2008, 5(1): e1 doi:10.1371/journal.pmed.0050001) gibt die amerikanische Pharmaindustrie möglicherweise doppelt so viel Geld für das Marketing aus wie für die Entwicklung neuer Medikamente. Ein Großteil der Gelder fließt in kostenfreie mehr lesen...
Wissenschaft: Forschungsthemen von Wissenschaftsjournalen gesteuert?
Zweifel am Nutzen von „impact factors“ und daraus resultierenden „journal rankings“ hat das British Medical Journal angemeldet (2007; 334: 561-564). Das BMJ warnt, die Bedeutung des Impact-Faktors für die wissenschaftlichen Zeitschriften sei so groß, dass sie sich stärker darauf konzentrierten, mehr lesen...