Archiv Bioethik aktuell
Die dunkle Seite der Abnehmspritze: Von der Therapie zum Trend für Wohlhabende
Transparenzkodex: Schleppende Offenlegung von Pharmageldern
90 Millionen Euro - so viel hat die Pharmaindustrie im Jahr 2016 an Ärzte, Apotheker und andere Fachkreisangehörige sowie medizinische Institutionen in Österreich bezahlt. Der Betrag teilt sich laut Science ORF (online, 12.7.2017) in zwei große Bereiche berichtet: Forschung und Entwicklung mit 34 mehr lesen...
Studie: 25 Prozent der österreichischen Jugendlichen sind psychisch gefährdet
Rund 24 Prozent aller Jugendlichen in Österreich zeigen Hinweise auf eine aktuell bestehende psychische Erkrankung, knapp 36 Prozent der 10- bis 18-Jährigen hatte laut eigener Einschätzung schon einmal eine psychische Störung. Das ist das Ergebnis der ersten österreichweit durchgeführten Studie zur mehr lesen...
Patientenorganisationen: Enge Beziehungen zur Industrie, aber wenig Transparenz
Patienten- und Selbsthilfegruppen haben eine wichtige Aufgabe, wenn es um Beratung von Betroffenen und ihren Angehörigen, aber auch die Interessensvertretung von Menschen mit bestimmten Krankheiten geht. Patientenorganisationen betreiben nicht selten auch Lobbyarbeit hinsichtlich Forschung oder der mehr lesen...
Pharmaindustrie: Echte Transparenz braucht Willen zur Wahrhaftigkeit
Interessenskonflikte werden von wissenschaftlich tätigen Ärzten zunehmend angegeben, aber nicht lückenlos. Und ob die Transparenz am Papier alleine Manipulationen verhindern kann, ist mehr als fraglich. Eine nun im British Medical Journal publizierte Studie (2017; 356: i6770) zeigt: Ergebnisse von mehr lesen...
Pharmaindustrie: Transparenzinitiative nur teilweise gelungen
Pharmafirmen in Europa haben im Zuge eines neuen Transparenzkodex erstmals jene Honorare auf ihren Webseiten veröffentlicht, die seitens der Industrie an Ärzte und Institutionen geflossen sind. Für Patienten ist die Auflistung allerdings unübersichtlich. In Deutschland hat deshalb nun das mehr lesen...
ADHS: Positive Effekte von Ritalin möglicherweise zu hoch angesetzt
Die Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gilt als einer der häufigsten diagnostizierten psychischen Störung bei Kindern und Jugendlichen, rund 5 Prozent seien davon betroffen. Um die Störungen des „Zappelphilipp-Syndroms“ zu lindern, bekommen viele ADHS-Betroffene seit mehr als 20 Jahren mehr lesen...
Österreich: Ärzte verschreiben Kindern zunehmend Psychopharmaka
Der Trend ist besorgniserregend: Kindern und Jugendlichen werden immer häufiger Psychopharmaka verschrieben. So stieg in Österreich die Zahl der Jugendlichen, die Antidepressiva erhielten, zwischen 2009 und 2012 von rund 36.300 auf 41.000, und bei der Gruppe der Null- bis Vierjährigen ist die Zahl mehr lesen...
ADHS: „Zappelphilipp-Syndrom“ wird zu häufig diagnostiziert
Die Daten sind erschreckend: Die Zahl der diagnostizierten ADHS-Fälle (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) stieg in Deutschland zwischen 2006 und 2011 bei den unter 19-Jährigen um 42 Prozent, wie aus dem jüngsten Barmer-Arztreport 2013 hervorgeht. In dieser Altersgruppe erhielten im mehr lesen...
Interessenkonflikte: Was Pharmakonzerne US-Ärzten zahlen
Ein Gesetz und gerichtliche Anordnungen zwingen die Arzneimittelhersteller in den USA, ihre Zahlungen an Ärzte offen zu legen. Dieser Tage nannten drei Konzerne Zahlen, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 1.4.2011). Ein Beispiel: Pfizer wurde im Oktober 2009 wegen eines Verstoßes der Tochter mehr lesen...
Studie: Rund eine Million falsche ADHS-Diagnosen bei Kindern in den USA
In den USA leben einer Untersuchung zufolge möglicherweise fast eine Million Kinder mit einer falschen Diagnose des Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsyndroms (ADHS). Betroffen seien vor allem die jüngeren Kinder aus einer Jahrgangsstufe, sagt Studienleiter Todd Elder von der Universität Michigan mehr lesen...
Public Health: Schwierige Familienverhältnisse begünstigen ADHS bei Kindern
ADHS-Kinder kommen fast zur Hälfte aus Eineltern-Familien oder aus Familien der sozialen Unterschicht. Dies stellten schwedische Public Health-Forscher fest, die die Ergebnisse ihrer Untersuchung nun in der Acta Paediatrica (2010; 99: 920-924) veröffentlichten. Anders Hjern vom Centre for Health mehr lesen...
Neuro-Doping: Nature empfiehlt Recht auf leistungssteigernde Medikamente
Forscher entdecken den Reiz des Neuro-Dopings. In einem Kommentar Anfang Dezember 2008 in Nature (doi:10.1038/456702 a) fordert eine Gruppe von Wissenschaftlern, dass jeder geistig zurechnungsfähige Erwachsene das Recht haben soll, mit Hilfe von Medikamenten seine kognitiven Fähigkeiten zu mehr lesen...
Studie: Pharmamarkt zeigt kein Interesse für schwangerschaftsbedingte Krankheiten
Der Arzneimittelmarkt hat kein Interesse an Produktentwicklung für die Bedürfnisse schwangerer Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Forschern des Imperial College London, das in der Public Library of Science publiziert wurde (PLoS Med 2008, 5(1): e22). Weltweit sterben jährlich mehr lesen...
Studie: Pharmafirmen geben mehr Geld für Marketing als für Forschung aus
Nach einer Studie in Public Library of Science Medicine (2008, 5(1): e1 doi:10.1371/journal.pmed.0050001) gibt die amerikanische Pharmaindustrie möglicherweise doppelt so viel Geld für das Marketing aus wie für die Entwicklung neuer Medikamente. Ein Großteil der Gelder fließt in kostenfreie mehr lesen...