Archiv Bioethik aktuell

Bioethik Aktuell

Unter Druck: 70 Prozent der Frauen lassen gegen ihre Wertvorstellungen abtreiben

Die EU hat den Sozial-Fond für EU-Bürgerinnen geöffnet, die in ihrem Land nicht legal abtreiben dürfen. Dabei zeigt eine neue US-Studie wiederholt: Der Großteil der Schwangeren steht unter Druck und wünscht sich Unterstützung statt Abtreibung.
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Detransition: US-Amerikanerin gewinnt erstmals Klage gegen Transgender-Ärzte

Immer mehr junge Menschen verklagen Ärzte wegen Fehlbehandlungen bei Transgender-Eingriffen. Einer Betroffenen wurden erstmals zwei Millionen US‑Dollar Schadenersatz zugesprochen. Auch Fachgesellschaften zeigen sich zunehmend skeptisch und reagieren.
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Spiritual Care: Auch Sinnfragen sind Teil ärztlicher Verantwortung

Spirituelle Bedürfnisse verbessern die Lebensqualität. Doch im klinischen Alltag werden sie meist vernachlässigt. Neue Forschung zeigt, warum und was sich ändern muss.
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Public Health: Wie Spiritualität Menschen bei Krankheit hilft

Die Suche nach Sinn, Hoffnung und Frieden ist eine fundamentale Erfahrung des Menschseins. Dennoch fühlen sich Ärzte und Pflegefachkräfte häufig schlecht im Bereich Spiritualität ausgebildet. Experten fordern, Spiritualität wieder stärker in Medizin und Pflege einzubinden.
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Studie: Risiko für psychische Probleme erhöht sich nach Abtreibung

Eine Langzeitstudie aus Kanada mit 1,2 Mio. Schwangerschaften zeigt: Frauen haben nach Abtreibung ein 2,5-mal höheres Risiko für psychiatrische Klinikeinweisungen als nach einer Geburt. Besonders betroffen sind junge und psychisch vorbelastete Frauen.
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Geschlechtsinkongruenz bei Kindern und Jugendlichen: Deutsche Leitlinie stößt auf Widerspruch

Die kürzlich veröffentlichte deutsche S2k-Leitlinie zur Behandlung von Geschlechtsinkongruenz bei Kindern und Jugendlichen stößt auf breite Kritik in der Fachwelt. Zahlreiche Experten bemängeln die fehlende wissenschaftliche Evidenz und warnen vor den Risiken einer vorschnellen Affirmation.  mehr lesen...
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Interview des Monats: „Wir müssen nach den eigentlichen Ursachen von Transgender-Wünschen fragen"

Viele Menschen, die sich früher als transgender identifizierten, kehren zu ihrem biologischen Geschlecht zurück. Auch Sophie Griebel hat einige Jahre ihres Lebens „als Mann gelebt“. Mittlerweile ist sie wieder mit ihrem Geschlecht in Einklang. Heute arbeitet sie als Coachin. Im Vorfeld des  mehr lesen...
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Studie: 25 Prozent der österreichischen Jugendlichen sind psychisch gefährdet

Rund 24 Prozent aller Jugendlichen in Österreich zeigen Hinweise auf eine aktuell bestehende psychische Erkrankung, knapp 36 Prozent der 10- bis 18-Jährigen hatte laut eigener Einschätzung schon einmal eine psychische Störung. Das ist das Ergebnis der ersten österreichweit durchgeführten Studie zur  mehr lesen...

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ADHS: Positive Effekte von Ritalin möglicherweise zu hoch angesetzt

Die Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gilt als einer der häufigsten diagnostizierten psychischen Störung bei Kindern und Jugendlichen, rund 5 Prozent seien davon betroffen. Um die Störungen des „Zappelphilipp-Syndroms“ zu lindern, bekommen viele ADHS-Betroffene seit mehr als 20 Jahren  mehr lesen...

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Österreich: Ärzte verschreiben Kindern zunehmend Psychopharmaka

Der Trend ist besorgniserregend: Kindern und Jugendlichen werden immer häufiger Psychopharmaka verschrieben. So stieg in Österreich die Zahl der Jugendlichen, die Antidepressiva erhielten, zwischen 2009 und 2012 von rund 36.300 auf 41.000, und bei der Gruppe der Null- bis Vierjährigen ist die Zahl  mehr lesen...

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ADHS: „Zappelphilipp-Syndrom“ wird zu häufig diagnostiziert

Die Daten sind erschreckend: Die Zahl der diagnostizierten ADHS-Fälle (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) stieg in Deutschland zwischen 2006 und 2011 bei den unter 19-Jährigen um 42 Prozent, wie aus dem jüngsten Barmer-Arztreport 2013 hervorgeht. In dieser Altersgruppe erhielten im  mehr lesen...

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Studie: Rund eine Million falsche ADHS-Diagnosen bei Kindern in den USA

In den USA leben einer Untersuchung zufolge möglicherweise fast eine Million Kinder mit einer falschen Diagnose des Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsyndroms (ADHS). Betroffen seien vor allem die jüngeren Kinder aus einer Jahrgangsstufe, sagt Studienleiter Todd Elder von der Universität Michigan  mehr lesen...

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Public Health: Schwierige Familienverhältnisse begünstigen ADHS bei Kindern

ADHS-Kinder kommen fast zur Hälfte aus Eineltern-Familien oder aus Familien der sozialen Unterschicht. Dies stellten schwedische Public Health-Forscher fest, die die Ergebnisse ihrer Untersuchung nun in der Acta Paediatrica (2010; 99: 920-924) veröffentlichten. Anders Hjern vom Centre for Health  mehr lesen...

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Neuro-Doping: Nature empfiehlt Recht auf leistungssteigernde Medikamente

Forscher entdecken den Reiz des Neuro-Dopings. In einem Kommentar Anfang Dezember 2008 in Nature (doi:10.1038/456702 a) fordert eine Gruppe von Wissenschaftlern, dass jeder geistig zurechnungsfähige Erwachsene das Recht haben soll, mit Hilfe von Medikamenten seine kognitiven Fähigkeiten zu  mehr lesen...

Institut für Medizinische
Anthropologie und Bioethik
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