Archiv Bioethik aktuell

Bioethik Aktuell

COVID-19: Mehr Herzinfarkt-Tote und Behandlungsverzögerungen durch Lockdown

In vielen Ländern hatten Spitäler während der Corona-Krise deutlich weniger Patienten. Auch Notaufnahmen verzeichneten einen deutlichen Rückgang. Dass der Verzicht auf eine lebensrettende Behandlung im Lockdown Folgen hatte, zeigt sich jetzt in einer Analyse der Todesfälle, berichtet das Deutsche  mehr lesen...

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COVID-19: Britische Pflegeheime sollten keine Wiederbelebungen durchführen

Pflegeheime in Großbritannien wurden von staatlichen Gesundheitsmanagern dazu angehalten, generell Wiederbelebungsanweisungen für Bewohner zu ändern, in einigen Fällen ohne vorherige Rücksprache mit den Betroffenen, Pflegepersonal oder Angehörigen. Damit sollten Krankenhausbetten freigehalten  mehr lesen...

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COVID-19-Impfstoff: „Wir stehen erst am Anfang“, sagen Forscher

Wann wird es einen Impfstoff gegen COVID-19 geben? Darf man Prüfverfahren abkürzen? An wem soll der Impfstoff vorab getestet werden? Wie lange ist man durch eine Impfung geschützt? Was weiß man über Nebenwirkungen, insbesondere für die COVID-19- Risikogruppe?

Fragen über Fragen begleiten die  mehr lesen...

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Lebensqualität: Den Menschen in Pflegeheimen ihre Eigenverantwortung zurückgeben

Es ist wichtig, Vertreter der Pflege und Institutionen zu hören, ihnen Rechtssicherheit zu geben und sie zugleich zu kreativen Lösungen zu ermutigen. Das betont die Wiener Ethikerin Susanne Kummer. Menschen in Gesundheitsberufen waren angesichts der belastenden COVID-19 Maßnahmen vielfältig  mehr lesen...

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COVID-19: Patienten müssen nicht alleine sterben

Die Covid-19-Pandemie hat zu drastischen Veränderungen bei der Versorgung von Patienten am Lebensende und ihren Familien geführt. Um potentielle Ansteckungen zu vermeiden, gab es strenge Beschränkungen - auch für Patienten am Lebensende. Ihnen war jeglicher Besuch von Angehörigen und selbst von  mehr lesen...

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COVID-19: Der „totale Schutz“ der Älteren bedeutet Exklusion und Bevormundung

Corona-Risikogruppen pauschal an das Alter zu knüpfen, kann problematisch sein: Es fördert eine zunehmende Altersdiskriminierung und führt zur Festigung negativer Altersselbstbilder. Medien spielen dabei auch eine wichtige Rolle. Darauf weisen nun Altersforscher, Soziologen und Pflegewissenschaftler  mehr lesen...

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COVID-19: Psychische Probleme in Österreich durch Pandemie gestiegen

Depressive Symptome, Schlafstörungen und Angstsymptome haben laut einer Studie der Donau-Universität-Krems während der Pandemie in Österreich signifikant zugenommen. Doch auch nach der Lockerung der Maßnahmen fühlen sich viele Menschen immer noch psychisch belastet. Das legt eine aktuelle Schweizer  mehr lesen...

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COVID-19: Ein (zu) schneller Impfstoff wirft viele ethische Fragen auf

COVID-19 ist derzeit in der Forschung weltweit Thema Nummer 1. Die Hoffnungen sind hochgeschraubt, auch in der Politik, weil die Aussicht besteht, mithilfe einer wirksamen Impfung zu einer gewissen Normalität zurückkehren zu können, auch wenn das Corona-Virus weiter zirkuliert. Nach Angaben der WHO  mehr lesen...

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COVID-19: Debatte zu einem „Corona-Immunitätspass“ nimmt Fahrt auf

Angesichts der Lockerung der durch die Corona-Pandemie bedingten Beschränkungen nimmt die ethische Debatte zu den Immunitätsausweisen international Fahrt auf: Jeder, der einmal an COVID-19 erkrankt war und gesundet ist, soll sich innerhalb seines Landes und international frei bewegen dürfen –  mehr lesen...

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COVID-19: „Sterbehilfe-Klinik“ in Amsterdam musste in Corona-Zeiten schließen

Aktive Sterbehilfe zählt nicht zur grundmedizinischen Versorgung. Die sog. „Lebensende-Klinik“ in Amsterdam hatte aufgrund der Corona-Krise von Mitte März bis Mitte Mai geschlossen. Sie begründete ihre Maßnahme damit, dass „Euthanasie während der Covid-19-Krise keine Priorität“ habe. Dass es keine  mehr lesen...

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Pandemie: Krise entschuldigt keine niedrigen Wissenschaftsstandards

Forscher und Ärzte auf der ganzen Welt befinden sich derzeit in einem Wettlauf, um Impfstoffe gegen das neue Corona-Virus oder Therapien für COVID-19-Patienten zu entwickeln. Der Zeitdruck dürfe aber nicht auf Kosten der Qualität gehen, mahnen Ethiker nun in einem aktuellen Beitrag in Science (Scien  mehr lesen...

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COVID-19: Unnötige Krankenhauseinweisungen bei älteren Menschen verhindern

In Österreich sind mehr als 50 Alten- und Pflegeheime von derzeit 908 Coronavirus-Infektionsfälle betroffen. Bezogen auf die Gesamtzahl der rund 80.000 Menschen, die hierzulande in 890 Alten- und Pflegeheimen leben, steht Österreich insgesamt aber besser da als andere Länder. „Einer der Faktoren  mehr lesen...

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Corona: Neue Plattformen fördern interdisziplinären Austausch über COVID-19

Die Corona-Pandemie fordert raschen Informationsaustausch, schwierige Abwägungsentscheidungen und nachhaltige Handlungsstrategien. Dazu braucht es eine valide Datenbasis, die frei zugänglich ist, und eine transparente Darstellung von unterschiedlichen Standpunkten, methodischen Unsicherheiten und  mehr lesen...

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Corona: Fünfzig Prozent der COVID-19 Todesfälle in Pflegeheimen

Knapp die Hälfte der Menschen, die in Europa an COVID-19 gestorben sind, waren Bewohner von Langzeitpflegeeinrichtungen. Dass Pflegeeinrichtungen besonders betroffen sind, überrascht nicht, da hier besonders viele Hochrisikopatienten versammelt sind. Eine Forschergruppe der London School of  mehr lesen...

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COVID: Pflegeberufe richten dringenden Appell an EU für mehr Schutzausrüstung

In einer Gemeinsamen Erklärung der europäischen Berufsorganisation der Gesundheitsberufe zu COVID_19 (online, 26.3.2020) rufen zwölf europäische Dachverbände der Gesundheitsprofessionen, darunter die European Federation of Nurses Associations (EFN) die EU auf, für mehr Schutz- und medizinische  mehr lesen...

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COVID und Palliative Care: „Wenn Heilung nicht möglich ist, bleibt viel zu tun“

Die Bilder von der Versorgungskrise bei älteren Covid-19 Patienten in Italien oder Spanien schockieren: Da heißt es dann in Nachrichten, dass Patienten „nicht mehr geholfen werden könne“und sie „qualvoll ersticken“ Das geht Menschen nahe und erzeugt noch mehr Angst vor dem Corona-Virus, was aber  mehr lesen...

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COVID: Knappe Ressourcen können Ärzte vor schwierige Entscheidungen stellen

89 Prozent der mit dem Coronavirus infizierten Österreicher (5.888 Personen, Stand: 26.3., 8.00 Uhr) haben einen sehr milden Krankheitsverlauf und sind in häuslicher Pflege. 11 Prozent (rund 630 Patienten) müssen in einem Krankenhaus behandelt werden, davon 90 Fälle (1,6 Prozent) auf einer  mehr lesen...

Institut für Medizinische
Anthropologie und Bioethik
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