Archiv Bioethik aktuell

Bioethik Aktuell

Österreich: Verfassungsgerichtshof befasst sich im September mit Verbot der "Sterbehilfe"

Der Verfassungsgerichtshof berät in seiner dreiwöchigen Herbst-Session (Beginn: 21.9.2020) über das Verbot der aktiven Sterbehilfe in Österreich. Vier Antragsteller, darunter zwei Schwerkranke, halten das Verbot der Tötung auf Velangen (§ 77 StGB) sowie der Mitwirkung am Selbstmord (§ 78 StGB) für  mehr lesen...

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Österreich: Ärzte fordern Suizidprävention statt „assistiertem Suizid“

Die Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (ÖGPP) zeigt sich "sehr besorgt" über "aktuelle Tendenzen zur Legalisierung des assistierten Suizids" in Österreich. Eine Kooperation bei der Umsetzung von Sterbewünschen kann aus Sicht der ÖGPP "grundsätzlich keine  mehr lesen...

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COVID-19: Britische Pflegeheime sollten keine Wiederbelebungen durchführen

Pflegeheime in Großbritannien wurden von staatlichen Gesundheitsmanagern dazu angehalten, generell Wiederbelebungsanweisungen für Bewohner zu ändern, in einigen Fällen ohne vorherige Rücksprache mit den Betroffenen, Pflegepersonal oder Angehörigen. Damit sollten Krankenhausbetten freigehalten  mehr lesen...

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Studie: Psychiater besorgt über "Sterbehilfe" bei psychisch Kranken

Mangelnde Kompetenz und Überforderung angesichts von komplexen Krankheitsbildern bei psychischen Erkrankungen kann dazu führen, dass sich Ärzte und Therapeuten mit vermeintlichen Tötungswünschen ihrer Patienten solidarisieren statt sie weiter zu behandeln. Zu diesem besorgniserregenden Ergebnis  mehr lesen...

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COVID-19-Impfstoff: „Wir stehen erst am Anfang“, sagen Forscher

Wann wird es einen Impfstoff gegen COVID-19 geben? Darf man Prüfverfahren abkürzen? An wem soll der Impfstoff vorab getestet werden? Wie lange ist man durch eine Impfung geschützt? Was weiß man über Nebenwirkungen, insbesondere für die COVID-19- Risikogruppe?

Fragen über Fragen begleiten die  mehr lesen...

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IMABE: Bioethik-Gesetz in Frankreich bedeutet einen Rückschritt für das Kindeswohl

Alle Frauen unter 43 Jahre haben in Frankreich Recht auf eine künstliche Befruchtung als Kassenleistung - auch Single-Frauen und lesbische Paare. Die französische Nationalversammlung hat dies in zweiter und damit abschließender Lesung im neuen Bioethik-Gesetz verabschiedet. Ebenso soll ab nun auch  mehr lesen...

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Lebensqualität: Den Menschen in Pflegeheimen ihre Eigenverantwortung zurückgeben

Es ist wichtig, Vertreter der Pflege und Institutionen zu hören, ihnen Rechtssicherheit zu geben und sie zugleich zu kreativen Lösungen zu ermutigen. Das betont die Wiener Ethikerin Susanne Kummer. Menschen in Gesundheitsberufen waren angesichts der belastenden COVID-19 Maßnahmen vielfältig  mehr lesen...

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COVID-19: Patienten müssen nicht alleine sterben

Die Covid-19-Pandemie hat zu drastischen Veränderungen bei der Versorgung von Patienten am Lebensende und ihren Familien geführt. Um potentielle Ansteckungen zu vermeiden, gab es strenge Beschränkungen - auch für Patienten am Lebensende. Ihnen war jeglicher Besuch von Angehörigen und selbst von  mehr lesen...

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Kanada: "Sinnloses Leben" und "Einsamkeit" sind Gründe für aktive Sterbehilfe

Kanada hat im Jahr 2016 aktive Sterbehilfe (Medical Assistence in Dying, MAID) legalisiert. Nun legt erstmals der offizielle MAID-Jahresbericht Zahlen, Motive und Entwicklungen offen. Die Ergebnisse sind erschreckend: Zwischen 2016 und 2019 hat sich die Zahl der Personen, die Beihilfe zum Suizid und  mehr lesen...

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Deutschland: Ärzte dürfen nicht zu Abtreibungen gezwungen werden

Sollen an Universitätskliniken nur noch solche Ärzte eingestellt werden, die auch dazu bereit sind, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen? In einer Stellungnahme zur Bereitschaft zu Abtreibungen als Einstellungsvoraussetzung (21.7.2020) plädiert die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und  mehr lesen...

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Deutschland: Sterbehilfe-Vereine werden in Pflegeheimen aktiv

Der deutsche Verein Sterbehilfe, der vom Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch gegründet wurde, hat nach eigenen Angaben einem 83-jährigen Mann im Seniorenheim zum Suizid verholfen. Laut Medienberichte sollen bereits 24 Personen in der Corona-Zeit in Deutschland Beihilfe zum Suizid in Anspruch  mehr lesen...

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COVID-19: Der „totale Schutz“ der Älteren bedeutet Exklusion und Bevormundung

Corona-Risikogruppen pauschal an das Alter zu knüpfen, kann problematisch sein: Es fördert eine zunehmende Altersdiskriminierung und führt zur Festigung negativer Altersselbstbilder. Medien spielen dabei auch eine wichtige Rolle. Darauf weisen nun Altersforscher, Soziologen und Pflegewissenschaftler  mehr lesen...

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COVID-19: Psychische Probleme in Österreich durch Pandemie gestiegen

Depressive Symptome, Schlafstörungen und Angstsymptome haben laut einer Studie der Donau-Universität-Krems während der Pandemie in Österreich signifikant zugenommen. Doch auch nach der Lockerung der Maßnahmen fühlen sich viele Menschen immer noch psychisch belastet. Das legt eine aktuelle Schweizer  mehr lesen...

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Suizidbeihilfe: Apotheker sollen nicht zur Abgabe von tödlichen Chemikalien verpflichtet werden

Die Deutsche Bundesapothekerkammer (BAK) spricht sich klar gegen eine Abgabepflicht von tödlichen Präparaten zwecks Suizidbeihilfe aus. Es bestehe keine Verpflichtung für Apotheker, Präparate zum Suizid auszuhändigen oder Suizidwillige in der Apotheke zu beraten. Zwar hätten Apotheker einen  mehr lesen...

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COVID-19: Ein (zu) schneller Impfstoff wirft viele ethische Fragen auf

COVID-19 ist derzeit in der Forschung weltweit Thema Nummer 1. Die Hoffnungen sind hochgeschraubt, auch in der Politik, weil die Aussicht besteht, mithilfe einer wirksamen Impfung zu einer gewissen Normalität zurückkehren zu können, auch wenn das Corona-Virus weiter zirkuliert. Nach Angaben der WHO  mehr lesen...

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COVID-19: Debatte zu einem „Corona-Immunitätspass“ nimmt Fahrt auf

Angesichts der Lockerung der durch die Corona-Pandemie bedingten Beschränkungen nimmt die ethische Debatte zu den Immunitätsausweisen international Fahrt auf: Jeder, der einmal an COVID-19 erkrankt war und gesundet ist, soll sich innerhalb seines Landes und international frei bewegen dürfen –  mehr lesen...

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IMABE: Internationales Verbot von Leihmutterschaft ist ein Gebot der Stunde

Schockierende Bilder aus der Kiewer Wunschbabyklinik BioTexCom haben in Corona-Zeiten ein bezeichnendes Licht auf die entwürdigenden Praktiken der Leihmutterschaft geworfen. Die ukrainische Behörde schätzt, dass derzeit mehr als 1.000 Säuglinge aufgrund der Pandemie von ihren ausländischen  mehr lesen...

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COVID-19: „Sterbehilfe-Klinik“ in Amsterdam musste in Corona-Zeiten schließen

Aktive Sterbehilfe zählt nicht zur grundmedizinischen Versorgung. Die sog. „Lebensende-Klinik“ in Amsterdam hatte aufgrund der Corona-Krise von Mitte März bis Mitte Mai geschlossen. Sie begründete ihre Maßnahme damit, dass „Euthanasie während der Covid-19-Krise keine Priorität“ habe. Dass es keine  mehr lesen...

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IMAGO HOMINIS: Personalisierte Medizin, Band 2

In die sog. „Personalisierte Medizin“ werden große Hoffnungen gesetzt. Die Herausforderung besteht darin, bei der Handhabung der Errungenschaften der personalisierten Medizin im Sinne einer „Präzisionsmedizin“ Fürsorge und Zuwendung nicht verkümmern zu lassen, sondern im Gegenteil bewusst zu  mehr lesen...

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Pandemie: Krise entschuldigt keine niedrigen Wissenschaftsstandards

Forscher und Ärzte auf der ganzen Welt befinden sich derzeit in einem Wettlauf, um Impfstoffe gegen das neue Corona-Virus oder Therapien für COVID-19-Patienten zu entwickeln. Der Zeitdruck dürfe aber nicht auf Kosten der Qualität gehen, mahnen Ethiker nun in einem aktuellen Beitrag in Science (Scien  mehr lesen...

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COVID-19: Unnötige Krankenhauseinweisungen bei älteren Menschen verhindern

In Österreich sind mehr als 50 Alten- und Pflegeheime von derzeit 908 Coronavirus-Infektionsfälle betroffen. Bezogen auf die Gesamtzahl der rund 80.000 Menschen, die hierzulande in 890 Alten- und Pflegeheimen leben, steht Österreich insgesamt aber besser da als andere Länder. „Einer der Faktoren  mehr lesen...

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Niederlande: Tötung von Demenzerkrankten ist laut Gerichtsurteil erlaubt

In den Niederlanden ist die Tötung von schwer dementen Patienten zulässig, sofern sie zuvor eine entsprechende Patientenverfügung formuliert haben – auch gegen deren späteren Willen. Das hat der Oberste Gerichtshof der Niederlande entschieden, berichtet die FAZ (online, 21.4. 2020). „Das Urteil in  mehr lesen...

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Corona: Neue Plattformen fördern interdisziplinären Austausch über COVID-19

Die Corona-Pandemie fordert raschen Informationsaustausch, schwierige Abwägungsentscheidungen und nachhaltige Handlungsstrategien. Dazu braucht es eine valide Datenbasis, die frei zugänglich ist, und eine transparente Darstellung von unterschiedlichen Standpunkten, methodischen Unsicherheiten und  mehr lesen...

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Corona: Fünfzig Prozent der COVID-19 Todesfälle in Pflegeheimen

Knapp die Hälfte der Menschen, die in Europa an COVID-19 gestorben sind, waren Bewohner von Langzeitpflegeeinrichtungen. Dass Pflegeeinrichtungen besonders betroffen sind, überrascht nicht, da hier besonders viele Hochrisikopatienten versammelt sind. Eine Forschergruppe der London School of  mehr lesen...

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COVID und Palliative Care: „Wenn Heilung nicht möglich ist, bleibt viel zu tun“

Die Bilder von der Versorgungskrise bei älteren Covid-19 Patienten in Italien oder Spanien schockieren: Da heißt es dann in Nachrichten, dass Patienten „nicht mehr geholfen werden könne“und sie „qualvoll ersticken“ Das geht Menschen nahe und erzeugt noch mehr Angst vor dem Corona-Virus, was aber  mehr lesen...

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COVID: Pflegeberufe richten dringenden Appell an EU für mehr Schutzausrüstung

In einer Gemeinsamen Erklärung der europäischen Berufsorganisation der Gesundheitsberufe zu COVID_19 (online, 26.3.2020) rufen zwölf europäische Dachverbände der Gesundheitsprofessionen, darunter die European Federation of Nurses Associations (EFN) die EU auf, für mehr Schutz- und medizinische  mehr lesen...

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Robotik und Pflege: Technik kann Beziehung unterstützen, nicht ersetzen

Werden Roboter den Personalmangel in der Pflege in Zukunft lösen können? Bieten sozio-emotional programmierte Roboter vielleicht sogar einen Ersatz für menschliche Pflegekräfte? Der Einsatz von Robotik in der Pflege kann Betroffene unterstützen. Allerdings können Roboter weder Pflegende noch  mehr lesen...

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Sterbekultur: Neues Handbuch für Sterbebegleitung in Hospizen vorgestellt

Ein Handbuch der kirchlichen Wohlfahrtsverbände und des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes (DHPV) soll die Begleitung sterbender Menschen in Hospizen verbessern. Anhand eines 70-seitigen Fragenkatalogs können Einrichtungen damit ihre Arbeit reflektieren.

Das von Caritas, Diakonie und DHPV  mehr lesen...

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Gesundheitswesen: Interprofessionelle Zusammenarbeit klappt nur mit starken Überzeugungen

Damit Patienten optimal betreut und behandelt werden, braucht es eine gute Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen im Gesundheitsbereich. Die Theorie ist klar, doch in der Praxis ist dies noch kaum angekommen. Interprofessionelle Zusammenarbeit (IPZ) scheint immer noch die Ausnahme, eine  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE: Wiener Ethikerin kritisiert deutsches Urteil zu Suizidbeihilfe

Mit der Coronavirus-Krise rückt ein zentraler Begriff der Medizin- und Pflegeethik ins Bewusstsein: die Vulnerabilität und Verletzlichkeit des Menschen als conditio humana. Darauf weist die Wiener Ethikerin Susanne Kummer in einem aktuellen Kommentar in der Wochenzeitung Die Furche hin (online, 19.3  mehr lesen...

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COVID: Knappe Ressourcen können Ärzte vor schwierige Entscheidungen stellen

89 Prozent der mit dem Coronavirus infizierten Österreicher (5.888 Personen, Stand: 26.3., 8.00 Uhr) haben einen sehr milden Krankheitsverlauf und sind in häuslicher Pflege. 11 Prozent (rund 630 Patienten) müssen in einem Krankenhaus behandelt werden, davon 90 Fälle (1,6 Prozent) auf einer  mehr lesen...

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Deutschland: „Beihilfe zur Selbsttötung ist keine ärztliche Aufgabe“

Deutschland hat mit dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Februar 2020 das Tor für eine „geschäftsmäßige Beihilfe zum Suizid“ geöffnet. Begründet wurde dies von den Richtern damit, dass es ein Grundrecht auf einen selbstgewählten Tod gebe (vgl. Pressemitteilung Nr. 12/2020 vom  mehr lesen...

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Welt-Down-Syndrom-Tag: Schwangere kritisieren mangelnde Information und Unterstützung

Die Diagnose Down-Syndrom ist für viele werdende Eltern ein Schock. Zugleich ist die Aufklärung und Beratung Schwangerer unzureichend. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Neeltje Crombag von der Universität Leuven in Kooperation u.a. mit der Harvard University untersuchte, wie  mehr lesen...

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Studie: Ältere Menschen äußern Sterbewunsch wegen Einsamkeit und Finanznot

Eine Studie zur Sterbehilfe sorgt derzeit in den Niederlanden für Aufsehen. Laut einer repräsentativen Umfrage geben rund 10.000 aller über 55-jährigen Niederländer den Wunsch an, dass sie ihr Leben frühzeitig beenden wollen - auch wenn sie an keiner ernsthaften Erkrankung leiden. 56 Prozent der  mehr lesen...

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Krankes Gesundheitssystem: „Man kann sich nicht nur von Champagner ernähren“

Haben wir die falschen Anreize in unserem Gesundheitssystem? Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin, analysierte kürzlich am GÖG-Colloqium in Wien die Entwicklung der Patientenversorgung in den vergangenen Jahrzehnten. Die Versorgung sei teurer, sehr viel komplexer und anspruchsvoller  mehr lesen...

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Trisomie-Bluttest: Mediziner fordern psychosoziale Beratung für Schwangere

Der deutsche Berufsverband Niedergelassener Pränatalmediziner (BVNP) übt heftige Kritik an der geplanten Einführung kostenloser Bluttests bei Schwangeren in Deutschland. Die praktische Aussagekraft des nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) sei deutlich geringer als verbreitet werde, kritisiert die  mehr lesen...

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Veröffentlichung von Studien: Wissenschaftler halten sich nicht an die Regeln

Seit 20 Jahren fordert die US-Regierung Unternehmen, Universitäten und andere Institutionen, die klinische Studien durchführen, auf, ihre Ergebnisse in einer staatlichen Datenbank zu veröffentlichen, damit Ärzte und Patienten sehen können, ob neue Behandlungen sicher und wirksam sind.

Eine kürzlich  mehr lesen...

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Schweiz: Kantone geben grünes Licht für Suizidbeihilfe im Gefängnis

Soll Beihilfe zur Selbsttötung auch in Gefängnissen erlaubt sein? Ja, sagen die in der Schweiz dafür zuständigen Behörden. Die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) hat sich darauf geeinigt, dass der assistierte Suizid prinzipiell auch in Haftanstalten möglich sein müsse, so  mehr lesen...

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IMAGO HOMINIS: TAGUNGSBAND "Grenzsituationen in Medizin und Pflege"

Der Tagungsband des interdisziplinären IMABE-Symposiums Grenzsituationen in Medizin und Pflege erscheint nun in der Reihe der Fachzeitschrift Imago Hominis.

Von der Medizin wird erwartet, dass sie die Dinge in den Griff bekommt. Metaphern wie „Wir werden den Krebs besiegen!“ sind Ausdruck solcher  mehr lesen...

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Großbritannien: Höchstgericht lehnt erneut Antrag auf Beihilfe zum Suizid ab

In Großbritannien hat der Oberste Gerichtshof in London den Antrag eines Mannes abgewiesen, der eine erneute gerichtliche Überprüfung des Verbots der Beihilfe zum Suizid gefordert hatte (vgl. BBC, online, 19.12.2019). Der 63-jährige Paul Lamb argumentierte, dass das derzeitige Gesetz, das für  mehr lesen...

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Brustkrebs-Erkennung: Künstliche Intelligenz diagnostiziert mindestens so gut wie Radiologen

Künstliche Intelligenz (KI) oder Arzt: Wer diagnostiziert besser? KI könnte eine vielversprechende Unterstützung bei der Krebsfrüherkennung sein. Das zeigt eine nun in Nature publizierte Studie (2020: 577: 89-94) von Google Health und Wissenschaftlern aus den USA und Großbritannien. Den Arzt  mehr lesen...

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Transgender: Krankenschwester klagt Klinik auf illegale Behandlung bei Kindern

Seit einigen Jahren steht das britische Gender Identity Development Service (GIDS) der Londoner Tavistock Klinik unter scharfer Kritik. Hier würden Kinder und Jugendliche, die sich psychisch nicht mit ihrem biologischen Geschlecht identifizieren können, vorschnell einer Behandlung mit Sexualhormonen  mehr lesen...

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Studie: Nur 14 Prozent der Weltbevölkerung haben Zugang zu Palliativversorgung

Palliative Care hinkt dem rasch wachsenden Bedarf an Spezialversorgung, die Leiden am Ende des Lebens lindern kann, hinterher. Das zeigt eine aktuelle Studie der University of Glasgow. Nur 14 Prozent der Weltbevölkerung haben Zugang zu Palliative Care. Weltweit bieten nur 30 von 198 Ländern eine  mehr lesen...

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CRISPR/Cas9: Chinesischer Forscher wurde wegen Designerbabys zu Haft verurteilt

Der chinesische Biophysiker He Jiankui ist für seine Genexperimente an Menschen zu drei Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von drei Millionen Yuan (rund 385.000 Euro) verurteilt worden, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua (online, 30.12.2019). Er und seine beiden Kollegen hätten  mehr lesen...

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IMAGO HOMINIS: Personalisierte Medizin, Band 1

Die personalisierte Medizin befindet sich in einer Phase rasanter Entwicklungen und weckt viele Hoffnungen und Erwartungen, angefangen von neuen Behandlungen, maßgeschneiderter Prävention, bis hin zu Kosteneinsparungen im Gesundheitssystem. Seit den medizinisch-technischen Fortschritten im Bereich  mehr lesen...

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Österreich: Ärztekammerpräsident Szekeres erteilt aktiver Sterbehilfe Absage

Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres, erteilt aktiver Sterbehilfe und der Beihilfe zum Suizid eine klare Absage. „Aktive Sterbehilfe ist für uns als Ärztekammer nicht akzeptabel.“ Hier gebe es laut Szekeres eine ganz eindeutige Mehrheitsmeinung der österreichischen  mehr lesen...

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Altersforschung: Depressionen bleiben bei älteren Menschen häufig unerkannt

Depressionen bei älteren Menschen werden nach einer Umfrage in Deutschland massiv unterschätzt. Das zeigen die Ergebnisse des Deutschland-Barometer Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe (Pressemitteilung, online, 26.11.2019). Die Erkrankung wird bei Senioren häufig falsch oder gar nicht  mehr lesen...

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EU-Bericht: Österreich kann Effizienz seines Gesundheitssystems verbessern

In Österreich betrugen die Gesundheitsausgaben pro Kopf im Jahr 2017 fast 3.900 EUR, was ca. 1.000 EUR über dem EU-Durchschnitt liegt. Österreich liegt damit mit seinen Ausgaben nach Norwegen und Deutschland an dritter Stelle. Zu hohe Spitalskosten, zu wenig Primärversorgung und noch geringe  mehr lesen...

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Österreich: Verbot von Leihmutterschaft muss abgesichert werden

Die Initiative Stoppt Leihmutterschaft warnt vor einer Aushöhlung des Verbots von Leihmutterschaft. Derzeit ist in Österreich die Leihmutterschaft im Fortpflanzungsmedizingesetz implizit untersagt. Doch wie das rechtskräftige Urteil eines Bezirksgerichts zeige, schützt die derzeitige Rechtsordnung  mehr lesen...

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Schwangerschaftsabbruch: Belgische Ärzte warnen vor geplanter Gesetzesänderung

Mehr als 750 Ärzte, Hebammen, Krankenschwestern und Psychologen in Belgien haben sich gegen eine geplante Gesetzesänderung zum Schwangerschaftsabbruch gewandt. In einem in der Tageszeitung La Libre veröffentlichten Brief (online, 26.11.2019) riefen sie die belgischen Abgeordneten auf, gegen die neue  mehr lesen...

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Berufsethos: Weltärztebund lehnt "Sterbehilfe" entschieden ab

Die 70. Generalversammlung des Weltärztebundes (World Medical Association, WMA) lehnt ärztliche Beihilfe beim Suizid und Tötung auf Verlangen ab. In der neu überarbeiteten WMA-Deklaration (26.10.2019) heißt es: „Die WMA bekräftigt ihr starkes Bekenntnis zu den Grundsätzen der medizinischen Ethik,  mehr lesen...

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Studie: Pflegeheimbewohner landen öfters als nötig im Krankenhaus

Pflegeheimbewohner werden häufig ins Krankenhaus eingeliefert, obwohl dies akut gar nicht nötig gewesen wäre. Das geht aus dem deutschen Forschungsprojekt HOMERN (Hospitalisierung und Notaufnahmebesuche von Pflegeheimbewohnern) hervor, das Versorgungsforscher der Universität Oldenburg gemeinsam mit  mehr lesen...

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Gespräche über das Sterben: Wie Ärzte ihre Scheu überwinden können

Ärzte und Pflegende scheuen sich davor, mit ihren Patienten über den Tod zu sprechen. Und das, obwohl bekannt ist, dass rechtzeitige Gespräche über das Lebensende sowohl für die Patienten als auch für das Betreuungsteam positive Effekte bringen (vgl. IMABE 10/2008).

Ein Report des britischen Royal  mehr lesen...

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WHO-Studie: Alterung der Gesellschaft beeinflusst Gesundheitskosten nur gering

Die Alterung der Gesellschaft wird am häufigsten als der Kostentreiber im Gesundheitswesen angesehen. Der Anteil älterer Menschen, die noch dazu eine immer höhere Lebenserwartung haben, steigt. Beides zusammen sei ein treibender Kostenfaktor, so die Befürchtung in der Gesundheitspolitik. Doch ist  mehr lesen...

Bioethik aktuell

US-Studie: Assistierter Suizid wird als "kostengünstige" Option angeboten

Eine aktuelle Studie des US-amerikanischen National Council on Disability (NCD) hat die Auswirkungen der Gesetze zum assistierten Suizid in den USA auf Menschen mit Behinderungen untersucht. Das Ergebnis ist beunruhigend: Die häufigsten Gründe, warum Menschen mit Behinderung Beihilfe zum Suizid  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-SYMPOSIUM: "Grenzsituationen in Medizin und Pflege"

Ärzte und Pflegende kommen in ihrem Berufsalltag oft an ihre Grenzen: Wenn am Lebensende Entscheidungen über einen Behandlungsabbruch oder -verzicht getroffen werden müssen. Wenn Patienten und Angehörige in schwierigen Situationen mehr Zeit brauchen. Wenn wirtschaftlicher Druck und Zeitknappheit auf  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Beihilfe zum Suizid lässt Suizidale im Stich, sagen Psychiater

Als „ein Zeichen falsch verstandener Selbstbestimmung und fehlender mitmenschlicher Solidarität“ wertet der Vorsitzende der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung, Martin Teizing, die Beihilfe zum Suizid. Suizidalen würde damit eine mögliche Hilfe vorenthalten. Wo eine „Selbstbestimmung“ des  mehr lesen...

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US-Studie: Geburtenrate nach künstlicher Befruchtung sinkt weltweit

In den vergangenen 10 bis 15 Jahren hat das Verfahren der künstlichen Befruchtung Rückschritte gemacht: die Kosten steigen, die Geburtenrate sinkt, die Patientenzufriedenheit nimmt ab. Immer mehr Paare greifen zwar weltweit auf reproduktionsmedizinische Verfahren zurück, um sich ihren Wunsch nach  mehr lesen...

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Fehlerkultur: Die Hälfte aller Behandlungsfehler ist vermeidbar

Auswahl der falschen Medikamente, unzulängliche Behandlung, Fehler bei der Operation, mangelnde Hygienemaßnahmen, falsche Diagnose: Etwa jeder 20. Patient (6 Prozent) erleidet bei ärztlichen Behandlungen Schäden, die in jedem zweiten Fall vermeidbar gewesen wären. Am häufigsten treten vermeidbare  mehr lesen...

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Deutschland: Bluttest auf Trisomien wird Kassenleistung

In Deutschland wird die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) künftig die Kosten Nichtinvasiver Molekulargenetischer Pränataltests (NIPT) zur Bestimmung des Risikos autosomaler Trisomien 13, 18 und 21 bezahlen. Darauf hat sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einstimmig verständigt, berichtet  mehr lesen...

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Studie: Pille in der Pubertät kann Depressionsrisiko über Jahre steigern

Frauen, die bereits in ihrer Pubertät regelmäßig mit der Pille verhütet haben, können als Erwachsene deutlich leichter an Depressionen erkranken. Das ist das Ergebnis einer Studie, die im Journal of Child Psychology and Psychiatry (DOI: 10.1111/jcpp.13115) publiziert wurde. Sie zeigt, dass das  mehr lesen...

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IMABE-SYMPOSIUM: "Grenzsituationen in Medizin und Pflege"

Ärzte und Pflegende kommen in ihrem Berufsalltag oft an ihre Grenzen: Wenn am Lebensende Entscheidungen über einen Behandlungsabbruch oder -verzicht getroffen werden müssen. Wenn Patienten und Angehörige in schwierigen Situationen mehr Zeit brauchen. Wenn wirtschaftlicher Druck und Zeitknappheit auf  mehr lesen...

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Medizinethik: Patienten sind keine Kunden und Ärzte keine Händler

Medizinethik und ärztliche Professionalität sind durch Ökonomisierungstendenzen in Gefahr. Sie dürfen nicht durch eine Wirtschaftsethik und einen Geschäftsjargon ersetzt werden. Das betont der US-amerikanische Medizinethiker Arthur Caplan in Medscape (online, 21.8.2019). Caplan greift dabei  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Palliative Comfort Care: Neue Leitlinien zur Versorgung von sterbenskranken Neugeborenen

Krankenhäuser und Ärzte sind kaum vorbereitet für Geburten von Kindern, die mit einer akut lebensbedrohlichen, unheilbaren Krankheit geboren werden. Gerade diese kleinen Patienten und ihre Eltern brauchen jedoch eine umfassende medizinisch-pflegerische Palliativbetreuung. Darauf weist das American  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Leihmutterschaft: Behinderte Kinder werden von Bestelleltern in Ukraine zurückgelassen

In der Ukraine, einem der ärmsten Länder Europas, blüht das Geschäft mit Leihmutterschaft. Vor allem Armut treibt Frauen dazu, sich von Agenturen anheuern zu lassen. Nun berichtet die australische Journalistin Samantha Hawley, die bereits 2014 den Fall Gammy (vgl. Bioethik aktuell, 15.9.2014)  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Aktuelle Ausgabe von IMAGO HOMINIS widmet sich der "Ärztlichen Schweigepflicht"

Die ärztliche Schweigepflicht zählt zu den Kernbereichen ärztlicher Berufsethik. Sie ist Schutz und unabdingbare Basis für das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patienten. Ausnahmen dieses Prinzips müssen daher ethisch und rechtlich klar begründet werden. Aktuelle Beispiele wie jenes des  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Palliative Care: Ärzte müssen den heilsamen Raum der Hoffnung öffnen

Hoffnung im Sterben ist nicht nur wünschenswert, sondern auch möglich. Sie stellt einen wesentlichen Faktor für die Lebensqualität bei Patienten dar, deren Ziel nicht mehr das Gesundwerden sein kann. Das betont Mariacarla Gadebusch Bondio, Leiterin des Institute for Medical Humanities der Rheinische  mehr lesen...

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IMABE-SYMPOSIUM: "Grenzsituationen in Medizin und Pflege"

Ärzte und Pflegende kommen in ihrem Berufsalltag oft an ihre Grenzen: Wenn am Lebensende Entscheidungen über einen Behandlungsabbruch oder -verzicht getroffen werden müssen. Wenn Patienten und Angehörige in schwierigen Situationen mehr Zeit brauchen. Wenn wirtschaftlicher Druck und Zeitknappheit auf  mehr lesen...

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Genom-Editing: WHO fordert internationalen Stopp von DNA-Eingriffen am Embryo

Alle Experimente, die zur Geburt von gentechnisch veränderten Menschen führen könnten, sollen gestoppt werden. Das erklärt der WHO-Ausschuss für Humangenombearbeitung in einer aktuellen Stellungnahme (26. Juli 2019). In einer Zwischenempfehlung an den Generaldirektor der WHO hält das 18-köpfige  mehr lesen...

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Reproduktionsmedizin: Spontane Empfängnis bei angeblich unfruchtbaren Paaren häufiger als gedacht

Eine von sechs Frauen bringt innerhalb von fünf Jahren trotz gescheiterter IVF-Versuche ein Baby zur Welt - ganz ohne medizinische Behandlung. Das zeigt eine aktuelle, in Human Reproduction publizierte Studie (http://dx.doi.org/10.1093/humrep/dez099). Studienleiter David McLernon von der Universität  mehr lesen...

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Niederlande: Parlamentarier besorgt über erstmaligen Rückgang von Sterbehilfe-Fällen

In den Niederlanden ist die Zahl der Tötungen auf Verlangen im Jahr 2018 erstmals seit 2006 zurückgegangen. Laut offizieller Daten der staatlichen Regionalen Toetsingscommissies Euthanasie wurden 6.126 Menschen auf eigenen Wunsch getötet. Das sind 17 Personen pro Tag. Im Vorjahr waren es 6.585. Die  mehr lesen...

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Medien: Unseriöse "Hype"-Meldungen untergraben Vertrauen in die Medizin

„Neue Krebstherapie vor Durchbruch“, „Sport senkt Herzinfarkt-Risiko bei Depressiven“, „Mit Stammzellen Parkinson heilen“: Wenn über Studien berichtet wird, neigen Journalisten dazu, Ergebnisse so verkürzt darzustellen, dass sie falsche Hoffnungen wecken. Die Evidenzlage ist im Bereich der  mehr lesen...

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Palliative Care: Vatikan-Weißbuch wirbt für ganzheitliche Begleitung Sterbender

Bis zu 40 Millionen Menschen pro Jahr benötigen weltweit eine Palliativversorgung. Doch der mangelnde Zugang zu Palliative Care gilt bis heute als eines der größten Probleme der Gerechtigkeit im Gesundheitswesen. Darauf verweist das PAL-LIFE - Weißbuch zur weltweiten Förderung der  mehr lesen...

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Frankreich: Wachkoma-Patient muss laut Gericht weiter ernährt werden

Das Tauziehen um die Fortführung der Ernährung des französischen Wachkoma-Patienten Vincent Lambert geht weiter. Ein Gericht in Paris hat am 20. Mai entschieden, dass die künstliche Ernährung Lamberts wieder aufgenommen werden muss, nachdem Lamberts Eltern den Fall beim UN-Ausschusses zum Schutz der  mehr lesen...

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IMABE: "Suizidprävention und Pro-Suizid-Gesetze sind nicht miteinander vereinbar"

In Österreich wurde ein Antrag gegen das Verbot von Sterbehilfe eingereicht. Der Wiener Anwalt Wolfram Proksch vertritt im Auftrag des Schweizer Sterbehilfevereins Dignitas (vgl. IMABE 12/2018) vier Mandanten, die die Möglichkeit eines „sicheren, schmerzlosen, ärztlich assistierten Suizid“ in  mehr lesen...

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Gebärmutter-Transplantation: Ein Kind bekommen - um jeden Preis?

Erstmals kamen in Deutschland zwei Kinder zur Welt, deren Mütter eine Gebärmutter transplantiert bekommen hatten. Die jeweiligen Großmütter waren die Spenderinnen. Umstritten ist, ob ein unerfüllter Kinderwunsch derart schwere Eingriffe rechtfertigt. Sowohl für die Spenderinnen bedeutet die  mehr lesen...

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Studie: Soziale Isolation kann krank machen

Mehr und mehr Menschen leben allein - auch in Österreich: Die Zahl der Ein-Personen-Haushalte lag im Jahr 2018 bei 1.457.000, berichtet die Statistik Austria (vgl. Kleine Zeitung, online, 4.4.2019). Vor allem ältere Menschen leben zunehmend ohne Familie.

Die steigende Zahl der Einpersonenhaushalte  mehr lesen...

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IMABE-SYMPOSIUM "Grenzsituationen in Medizin und Pflege", 22.11.2019

Ärzte und Pflegende kommen in ihrem Berufsalltag oft an ihre Grenzen: Wenn am Lebensende Entscheidungen über einen Behandlungsabbruch oder -verzicht getroffen werden müssen. Wenn Patienten in herausfordernden Situationen viel Geduld brauchen. Wenn Angehörige emotional aufgebracht sind und mehr Zeit  mehr lesen...

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Tipp: RPP-Tagung "Sex&Crime" am 15. Juni 2019 in Wien

Sexuelle Belästigung, Missbrauch und Verbrechen: Bislang tabuisierte Themen erschüttern die Öffentlichkeit und werfen viele Fragen auf. Welche psychodynamischen Hintergründe, Strukturen und Machtverhältnisse stehen hinter den dunklen Seiten - von #MeToo bis Pädophilie?

Die Fachtagung Sex & Crime  mehr lesen...

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Deutschland: Verfassungsrichter könnten Verbot von geschäftsmäßiger Sterbehilfe kippen

Ist das Verbot der „geschäftsmäßigen“ Förderung der Selbsttötung in Deutschland verfassungsgemäß? Was macht die Idee des „Mein Tod gehört mir“ mit einer Gesellschaft - und inwiefern muss sich das Recht schützend gegen eine „Normalisierung der Selbsttötung“ stellen? Diese Grundfragen (vgl. FAZ, onlin  mehr lesen...

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Studie: Individuelle Ernährung im Spital kann Leben retten

Die Ernährung der Patienten wird im Krankenhaus in Hinblick auf den Genesungsprozess immer noch unterschätzt. Dabei kann eine gezielte Korrektur von Ernährungsdefiziten die klinischen Ergebnisse der Behandlung von multimorbiden Patienten signifikant verbessern. Dies zeigt nun eine multizentrische  mehr lesen...

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Transgender: Ärzte fordern Ende von Experimenten mit Kindern

Ärzte an der Londoner Klinik Gender Identity Development Service (GIDS) warnen, dass Kinder, die ihre Geschlechtsidentität in Frage stellen, durch Fehlbehandlungen „langfristig geschädigt“ werden können. Der Druck seitens Lobbying-Gruppen und Angehöriger, die eine vorschnelle Geschlechtsumwandlung  mehr lesen...

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Österreich: Experten sehen keine drohende Gefahr für Schmerzmittel-Sucht

In den USA sterben täglich rund 130 Menschen an einer Überdosis von Opioiden. Zwei Drittel der jährlich rund 70.000 Drogentoten sind auf rezeptpflichtige Opiatschmerzmittel oder illegale Opiate wie Heroin zurückzuführen, berichtet das US-Center for Disease Control and Prevention (CDC) in Atlanta.  mehr lesen...

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IMABE-Symposium "Grenzsituationen in Medizin und Pflege" am 22.11.2019 in Wien

Ärzte und Pflegende kommen in ihrem Berufsalltag oft an ihre Grenzen: Wenn am Lebensende Entscheidungen über einen Behandlungsabbruch oder -verzicht getroffen werden müssen. Wenn Patienten in herausfordernden Situationen viel Geduld brauchen. Wenn Angehörige emotional aufgebracht sind und mehr Zeit  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Arzt muss kein Schmerzensgeld nach künstlicher Lebensverlängerung zahlen

Ein Arzt kann nicht finanziell dafür haftbar gemacht werden, wenn er das Leben eines Patienten künstlich verlängert, auch wenn dies in Augen Dritter als reine Leidensverlängerung angesehen wird oder medizinisch nicht indiziert war. Dies stellte nun der Deutsche Bundesgerichtshof (BGH) in einem  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Pflege: In Österreich fehlen bis 2030 rund 24.000 zusätzliche Pflegekräfte

Der Bedarf an Personal im Bereich der mobilen und stationären Pflege und Betreuung steigt in Österreich in den kommenden Jahrzehnten stark an. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) hervor. Bis 2030 werden rund 24.000 (Vollzeitäquivalente:  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Geriatrie: 40 Prozent Belgier wollen keine kostspieligen Therapien für Senioren

Wieviel darf die medizinische und pflegerische Behandlung von hochaltrigen Menschen kosten? In Belgien setzt ein Paradigmenwechsel ein: Nach aktuellen, noch unveröffentlichten Studien sprechen sich 40 Prozent der Belgier dagegen aus, kostspielige Behandlungen zur Lebensverlängerung bei über  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Reproduktionsmedizin: IVF mit Eizellspende erhöht die Gesundheitsrisiken bei Frauen erheblich

Die Eizellspende ist in Österreich seit 2015 erlaubt, der Schweizer Nationalrat hat eine Legalisierung der Eizellspende im März 2019 abgelehnt, in Deutschland wird gerade über eine Freigabe debattiert. Kaum diskutiert wird darüber, was eine Schwangerschaft nach Eizellspende für die austragende Frau  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Fast jeder fünfte Todesfall weltweit wegen schlechter Ernährung

Weltweit geht jeder fünfte Todesfall auf schlechte Ernährung zurück. Das ist das Ergebnis der in Lancet (3. April, 2019 DOI:https://doi.org/10.1016/S0140-6736(19)30041-8) publizierten Global-Burden-of-Disease (GBD)-Studie, wonach 11 Millionen Todesfälle im Jahr 2017 auf zu viel Salz, zu wenig  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Vorhaben zur Legalisierung von Sterbehilfe stoßen auf Widerstand

Für Justizminister Josef Moser (ÖVP) ist eine Entkriminalisierung der Beihilfe zur Selbsttötung in Österreich kein Thema. Das geht aus der Antwort auf eine Petition hervor, die am 27. Februar im Nationalrat behandelt wurde. Die Petition betreffend einer „Prüfung der Möglichkeit und Konsequenzen der  mehr lesen...

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Studie: Patienten haben Bedürfnis nach spiritueller Fürsorge

Patienten sind in den Notaufnahmen von Krankenhäusern häufig in einer gesundheitlich bedrohlichen und beängstigenden Situation. Sie benötigen Ansprechpartner, die ihnen Fragen beantworten, Ängste nehmen und Unsicherheiten abbauen - und das über die medizinische Versorgung hinaus. Wissenschaftler der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Bluttest auf Down-Syndrom soll Kassenleistung werden

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Krankenkassen, Ärzten, Kliniken und Patientenvertretern soll sich darauf geeinigt haben, dass die gesetzlichen Kassen in Deutschland einen vorgeburtlichen Bluttest für das Down-Syndrom bezahlen sollen, wenn es besondere Risiken oder Auffälligkeiten in der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Genom Editing: Forscher fordern vorläufigen Stopp für Eingriffe in Keimbahn

Die Visionen, die Forscher beim Einsatz der Genschere CRISPR/Cas9 beflügeln, reichen von der Ausmerzung genetischer Krankheiten über die Schaffung krankheitsresistenter Menschen bis hin zur Kreation von Wunschkindern nach Maß. Allein: Keine dieser Visionen ist nebenwirkungsfrei - weder medizinisch  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Impfbereitschaft ist nach Masernfällen gestiegen

95 Prozent Durchimpfungsrate sind notwendig, um die Bevölkerung vor Masern effektiv zu schützen. Österreich liegt nach Schätzungen um gut zehn Prozentpunkte darunter. Die Impfbereitschaft ist in Österreich jedoch aufgrund der gehäuften Masernfälle in jüngster Zeit gestiegen. So gab es in der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Schwangerschaftsabbruch: Deutschland will Studie über seelische Folgen bei Frauen

Der deutsche Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die „seelischen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen“ untersuchen lassen. Fünf Millionen Euro stellte das Kabinett für eine wissenschaftliche Studie zur Verfügung. Kritiker sprechen von „Skandal“, „Unsinn“ und „rechtsextremem Gedankengut“.

  mehr lesen...
Bioethik aktuell

Pflege: Experten fordern Ausbau der mobilen Pflege in Österreich

Angesichts demographischer Verschiebungen und knapper werdender Ressourcen braucht es einen dringenden Ausbau der mobilen Pflege in Österreich. Diese spare Kosten und Personal und komme den Wünschen der Betroffenen, im eigenen Zuhause bleiben zu können, entgegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Suizid ist die weltweit zehnthäufigste Todesursache

Weltweit ist die Zahl der Suizidtoten zwischen 1990 und 2016 um 6,7 Prozent auf 817.000 pro Jahr gestiegen. Berücksichtigt man das Bevölkerungswachstum, ist die Suizidrate weltweit seit 1990 um ein Drittel zurückgegangen. Lag die Rate 1990 allerdings bei 16,6 Suizidfällen pro 100.000 Menschen,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMAGO HOMINIS: TAGUNGSBAND „KOMMUNIKATION AM KRANKENBETT“

Der Tagungsband des interdisziplinären IMABE-Symposiums Kommunikation am Krankenbett: Herausforderungen für Medizin und Pflege (Oktober 2018, Wien) liegt als aktuelle Ausgabe von Imago Hominis vor.

Fast scheint es trivial, und dennoch überrascht es: Weder Ärzte noch Pflegende können ihren  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Radiotipps: Susanne Kummer von IMABE auf Ö1

Die Ö1-Sendung Gedanken für den Tag von Montag, 4.2. bis Samstag, 9.2. 2019 wird von IMABE-Geschäftsführerin Susanne Kummer zum Thema: „Der Kranke, ein wundersames Wesen“ gestaltet, aus Anlass des Welttags der Kranken. Tgl. um 6.56 Uhr, 7 Tage zum Nachhören

Das Ö1 Journal-Panorama widmete sich am  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE: Kinder werden zunehmend zum Spielball experimenteller Wunschmedizin

Eine 32-jährige Frau wurde in Brasilien erstmals Mutter, nachdem ihr die Gebärmutter einer hirntoten Spenderin transplantiert wurde. Das berichtet The Lancet (Vol. 392, Issue 10165, P2697-2704, December 22, 2018). Es ist die erste Geburt eines Kindes nach der Verpflanzung einer Gebärmutter einer  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Kommunikation: Warum Patienten häufig ihrem Arzt etwas verschweigen

Patienten legen vor ihrem Arzt nicht immer alles wahrheitsgemäß offen - selbst wenn ihnen klar ist, dass bestimmte Daten gesundheitsrelevant sein könnten. Wie häufig und warum sie diese verheimlichen, haben nun Psychologen untersucht. So verschweigen etwa 70 Prozent der Patienten ihrem Arzt  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Kanada: Ärzte informieren über aktive Sterbehilfe vor Palliativangeboten

In Ländern wie Kanada, in denen Tötung auf Verlangen und Beihilfe zum Suizid seit knapp drei Jahren erlaubt sind, stellt sich die Frage: Ab wann genau dürfen Ärzte Tötung als Option medizinischer Leistungen anbieten? Medizinische Leitlinien schreiben vor, dass ein Arzt über Tötungs-Optionen erst  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Cannabis: Schon geringer Konsum wirkt sich negativ auf Gehirn von Jugendlichen aus

Cannabis macht rasch abhängig, verursacht psychische Probleme und bahnt den Weg zu harten Drogen. Die Schäden können bei Jugendlichen aber offenbar schneller eintreten als bisher gedacht. Eine im Journal of Neuroscience (14 January 2019, 3375-17) publizierte Studie zeigt, dass bereits der ein- oder  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Auch ein einfacher Gentest kann als Nocebo schaden

Kommerzielle Gentests liegen in den USA schon lange im Trend. Auch in Europa wächst der Markt. Das wirft viele Fragen auf. Wie geht man mit Ergebnissen von Gentests um, die das Risiko für eine Erkrankung oder Leistungsdefizite vorhersagen können? Was löst dies in den Betroffenen aus?

Ein US-Team  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE: „Verwunderung“ über Schweizer Verein, der Pro-Sterbehilfe-Musterprozesse in Österreich anstrebt

„Nicht durch die Hand, sondern an der Hand eines anderen zu sterben“: So lautet der in Österreich breite politische Konsens, wonach es keinen ärztlichen Auftrag zur Beihilfe zum Suizid oder der Tötung auf Verlangen gibt. Stattdessen sollen Palliative Care und Hospizangebote ausgebaut werden, so das  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Lebensende: Nutzlose Medikation wird „zu selten und zu spät kritisch hinterfragt“

Zuviel des Guten schadet - insbesondere wenn es um „überengagierte“ medizinische Maßnahmen bei Tumor- und anderen Patienten in der letzten Lebensphase geht. Angesichts dieser Gefahr der Überversorgung sollte das medizinethische Prinzip des „Nicht-Schadens“ heute prioritär berücksichtigt werden.  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Genom-Editing: Weltweite Empörung über gentechnisch veränderte Babys

Nach der mutmaßlichen Genmanipulation an Babys in China dürfen die beteiligten Wissenschaftler ihre Arbeit vorerst nicht fortsetzen. Das Wissenschaftsministerium sei strikt gegen die Gen-Manipulation bei Babys und habe bereits verlangt, „dass die betroffene Organisation die wissenschaftlichen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

OECD-Bericht: Sorge um hohen Tabak- und Alkoholkonsum in Österreich

Der Alkoholkonsum bei jungen Menschen bereitet der OECD Sorgen: Die Hälfte der Jugendlichen in Europa begann mit 13 oder noch jünger zu trinken. Fast 10 Prozent gaben an, im Alter von 13 Jahren zumindest schon einmal betrunken gewesen zu sein. Studien zeigen, dass Kinder, die früh und häufig Alkohol  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Das Risiko, an Demenz zu erkranken, sinkt und scheint beeinflussbar

Demenz zählt aufgrund der steigenden Lebenserwartung seit Jahren zu den gesundheitspolitischen Top-Themen. Im Jahr 2050 sollen laut bisheriger Prognosen global etwa 135 Millionen Menschen von Alzheimer und anderen Formen der Demenz betroffen sein. Ängste vor der Explosion einer sozialen und  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Sterbebeistand: „Das Leiden des Patienten lindern und sein Leben bejahen“

Ärzte können Patienten in der Sterbephase zur Linderung extremer Schmerzen starke Schmerzmittel verabreichen, auch wenn diese als Nebenwirkung das Leben möglicherweise verkürzen. Dies sieht eine vom Gesundheitsministerium vorgelegte Änderung des Ärztegesetzes vor, mit dem für die ärztliche  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Drogen: Kanada erlaubt Cannabis für das Volk

Kanada hat als erste Industrienation Marihuana für den Freizeitkonsum legalisiert. Die kanadische Regierung hat 120 Lizenzen zum Anbau von Cannabispflanzen an Unternehmen vergeben. Aus den Blüten und dem Harz dieser Pflanzen wird Marihuana bzw. Haschisch gewonnen. Kanadischen Staatsbürgern ab 18  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Studenten fordern interprofessionelle Zusammenarbeit bei der Patientenbetreuung

In Deutschland haben sich Studierende verschiedener Gesundheitsberufe in einer gemeinsamen Stellungnahme  dafür ausgesprochen, die interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen zu stärken. Studentinnen und Studenten sollten bereits in ihrer Ausbildung auf eine enge Zusammenarbeit zwischen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Alarmierender Anstieg von Transgender-Wünschen bei Jugendlichen

Der rasante Anstieg von Kindern und Jugendlichen, die Probleme mit ihrer Geschlechtsidentität haben, birgt viele offene Fragen. Allein in Großbritannien stieg die Zahl der Minderjährigen, die sich zwischen 2009 und 2017 einer Transgender-Behandlung unterzogen, von 97 auf 2.519 Fälle, was einer  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Symposium 19.10.2018: „Die Medizin muss mitfühlender werden“

Weder Ärzte noch Pfleger können ihren Heilungsauftrag ausführen, wenn das Vertrauen des Patienten fehlt: Das haben Fachexperten am 19. Oktober 2018 in Wien beim diesjährigen interdisziplinären Symposium über Kommunikation am Krankenbett: Herausforderungen für Medizin und Pflege unterstrichen.  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Kanada: Bioethiker fordern aktive Sterbehilfe auch für Kinder

Eine Arbeitsgruppe kanadischer Bioethiker und Kinderärzte tritt dafür ein, dass auch Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Kanada aktive Sterbehilfe in Anspruch nehmen dürfen. Es handle sich bei um eine medizinische Behandlung, über die der Arzt pro-aktiv informieren sollte wie über jede andere  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Tabakkonsum: Rauchen kostet in Österreich 2,4 Milliarden Euro und 12.840 Todesfälle

Rauchen fordert seinen Preis. In Österreich sterben jährlich 12.840 Menschen direkt oder indirekt am Tabakkonsum (8.010 Männer, 4.830 Frauen). Davon entfallen rund 230 Sterbefälle auf Passivrauchen inklusive des Todes von elf Kindern innerhalb des ersten Lebensjahres. Dies geht aus einer aktuellen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Außergewöhnlich viele IVF-Kinder haben Bluthochdruck im Jugendalter

Müssen Kinder, die nach künstlicher Befruchtung zur Welt gekommen sind, mit negativen gesundheitlichen Folgen rechnen? Mehrere Studien haben in den vergangenen Jahren dafür Hinweise geliefert (vgl. Bioethik aktuell, 27.6.2016 und Bioethik aktuell, 17.9.2012).

Ein konkreter Veracht erhärtet sich  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Depression: Therapeuten kritisieren Dominanz von Antidepressiva

Jeder vierte Mensch wird nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in seinem Leben einmal psychisch krank: rund 300 Millionen Menschen erkranken pro Jahr an Depressionen, weitere 300 Millionen an Angststörungen und 800.000 begehen Suizid. Die medizinische Hilfe hinkt laut WHO jedoch  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Kind als Schaden-Urteil: Ärzte müssen Kosten für behindertengerechten Hausbau mittragen

Weil sie ihr Kind bei einer fehlerfreien Diagnostik und Beratung abgetrieben hätten, haben Eltern Ärzte auf die Übernahme von Kosten für den Neubau eines behindertengerechten Privathauses verklagt. Nun gab ihnen das Oberlandesgericht Frankfurt recht (vgl. Pressemitteilung des OLG-Frankfurt am Main,   mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Symposium „Kommunikation am Krankenbett“ am 19.10.2018 in Wien

Für eine gute Betreuung genügt es nicht, dass Ärzte und Pflegende nur ihr Fachwissen einbringen. Sie müssen auch auf Ängste, Hoffnungen und Wertvorstellungen ihrer Patienten eingehen. Und sie müssen als Behandlungsteam gut miteinander kommunizieren. Nur so lässt sich das Vertrauen des Patienten  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Weder Polkörperdiagnostik noch PID können Chance auf ein Baby steigern

Kann die Zahl der Lebendgeburten nach künstlicher Befruchtung mittels Polkörperdiagnostik erhöht werden? Dieser Frage ging nun eine von der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) in Auftrag gegebene Studie nach. Bei einer Polkörperdiagnostik wird die Eizelle auf zahlenmäßige  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Multivitaminpillen schützen nicht vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Etwa jeder vierte Österreicher und Deutsche greift zu Nahrungsergänzungsmitteln, allein in Deutschland wurden damit im Jahr 2015 1,1 Milliarden Euro umgesetzt. Beworben werden die Produkte vor allem in Apotheken, Drogerie- und Supermärkten oder über Internet-Portale. Doch was nützen sie wirklich?  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Trisomie-Bluttest auf Krankenschein rückt näher

In Deutschland wird der Trisomie-Bluttest für Frauen bei einer Risikoschwangerschaft aller Voraussicht nach künftig von der Krankenkasse bezahlt. Ein vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen vorgelegtes Gutachten bescheinigt dem Bluttest, der eine mögliche Trisomie 21  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Pflege: Senioren werden rüstiger, Zahl der Hochaltrigen steigt

Die Lebenserwartung in der EU steigt, und ältere Menschen werden Jahre länger selbstständig bleiben. Die Zeit der Pflegebedürftigkeit wird sich zunehmend auf die Phase der Hochaltrigkeit verschieben. Dies zeigt eine aktuell in The Lancet Public Health (2018; doi: 10.1016/S2468-2667(18)30118-X)  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMAGO HOMINIS: TAGUNGSBAND „DEM STERBENDEN BEGEGNEN“, Band 2

Mit der aktuellen Ausgabe von Imago Hominis liegt Band 2 der erweiterten Vorträge des interdisziplinären Symposiums „Dem Sterbenden begegnen. Herausforderungen an Medizin und Pflege“ vor. Das interdisziplinäre Symposium fand im November 2017 in Wien statt. Band 1 der Vorträge ist bereits im April  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Symposium „Kommunikation am Krankenbett“ am 19.10.2018 in Wien

Für eine gute Betreuung genügt es nicht, dass Ärzte und Pflegende nur ihr Fachwissen einbringen. Sie müssen auch auf Ängste, Hoffnungen und Wertvorstellungen ihrer Patienten eingehen. Und sie müssen als Behandlungsteam gut miteinander kommunizieren. Nur so lässt sich das Vertrauen des Patienten  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Reproduktionsmedizin: Britischer IVF-Pionier zieht kritische Bilanz

Anlässlich des 40. Jahrestags der Geburt von Louise Brown, die am 25. Juli 1978 als erstes Baby nach künstlicher Befruchtung zur Welt kam, mahnt der britische IVF-Pionier Lord Robert Winston zu selbstkritischer Reflexion in der Branche. In einem Interview mit The Irish News (online, 12.7.2018)  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Selbstverletzendes Verhalten bei Mädchen häufiger als bei Burschen

Im Schnitt rund 18 Prozent der US-amerikanischen Teenager geben an, sich zumindest einmal absichtlich verletzt zu haben. In manchen US-Bundesstaaten lag die Prävalenz sogar bei 30 Prozent. Mädchen sind vom sog. nicht-suizidalen selbstverletzenden Verhalten (NSSV) signifikant häufiger betroffen als  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Sterbehilfe: „Leid lindern, aber nicht den Leidenden töten“

Was passiert, wenn aktive Sterbehilfe erlaubt wird? Gibt es überhaupt ein Recht auf Tötung auf Verlangen oder assistierten Suizid? Was heißt in diesem Fall „Selbstbestimmung“? Und was bedeutet dies für die berufliche Identität von Ärzten und Pflegenden?

Die Debatten zum Thema „Sterbehilfe“ werden  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Genetische Manipulation: Vorbehalte bei Pflanzen, aber grünes Licht bei Embryonen?

Der Nuffield Council on Bioethics, der als britisches Bioethik-Institut die Regierung berät, befürwortet genetische Eingriffe in der menschlichen Keimbahn. In der 205-seitigen Stellungnahme zu Genome Editing bei Embryonen, kommen die acht Autoren zu dem Schluss, dass es „moralisch zulässig“ sei, das  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Symposium „Kommunikation am Krankenbett“ am 19.10.2018 in Wien

Für eine gute Betreuung genügt es nicht, dass Ärzte und Pflegende nur ihr Fachwissen einbringen. Sie müssen auch auf Ängste, Hoffnungen und Wertvorstellungen ihrer Patienten eingehen. Und sie müssen als Behandlungsteam gut miteinander kommunizieren. Nur so lässt sich das Vertrauen des Patienten  mehr lesen...

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Studie: Prompte palliative Versorgung von Schwerkranken spart Kosten

Palliative Care erhöht nicht nur die Lebensqualität für schwerkranke Patienten, sie senkt auch Krankenhauskosten und reduziert Krankenhausaufenthalte. Das zeigt eine aktuelle Studie, die in JAMA Internal Medicine publiziert wurde (2018; 178(6): 820-829, doi:10.1001/jamainternmed.2018.0750). Wenn  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Schweiz: Ärztegesellschaft kritisiert Lockerung für assistierten Suizid

Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) hat neue Richtlinien zur ärztlichen Suizidbeihilfe vorgelegt. Demnach dürfen Ärzte auch Beihilfe zum Suizid leisten, wenn jemand keine tödliche Krankheit hat, sondern z. B. aufgrund seines Alters „unerträgliches Leiden“ empfindet.  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Schwangerschaftsabbruch: Frauen in Not brauchen bessere Unterstützung

In Irland soll bis Ende des Jahres ein Gesetz zur Straffreiheit bei Abtreibungen bis zur 12. Woche - auch ohne spezielle Indikation - verabschiedet werden. Am 25. Mai hatten die Iren in einem Referendum mit 66 Prozent das nahezu absolute Abtreibungsverbot in der irischen Verfassung gekippt. Die  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: „Drei-Eltern-Kinder“ haben erhöhtes gesundheitliches Risiko

In der Ukraine wurde bereits das erste genetische „Drei-Eltern-Kind“ geboren, in Singapur könnte die Technik demnächst legalisiert werden (vgl. Sciencemag, online, 6.6.2018). Doch gibt es keine Garantie auf ein gesundes „Drei-Eltern-Baby“. Im Gegenteil: Das Risiko für Negativeffekte des Verfahrens  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: 23,6 Prozent der jungen Erwachsenen haben Cannabis ausprobiert

Kokain wird in Europa wieder verstärkt verkauft und konsumiert. Das geht aus dem aktuellen Europäischen Drogenbericht 2018 hervor. Demnach haben im vergangenen Jahr etwa 2,3 Millionen junge Erwachsene zwischen 15 und 34 Jahren in Europa Kokain genommen, das entspricht knapp zwei Prozent dieser  mehr lesen...

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IMABE-Symposium „Kommunikation am Krankenbett“ am 19.10.2018 in Wien

Für eine gute Betreuung genügt es nicht, dass Ärzte und Pflegende nur ihr Fachwissen einbringen. Sie müssen auch auf Ängste, Hoffnungen und Wertvorstellungen ihrer Patienten eingehen. Und sie müssen als Behandlungsteam gut miteinander kommunizieren. Nur so lässt sich das Vertrauen des Patienten  mehr lesen...

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Fall Goodall: Kritik an Medien nach dem ‚Seniorenfreitod’

Der 104-jährige australische Wissenschaftler David Goodall nahm sich am Christi Himmelfahrtstag in Basel mit Hilfe des Schweizer Vereins lifecircle und der Partnerorganisation Exit International das Leben. In Australien ist Beihilfe zum Suizid und Tötung auf Verlangen verboten, Goodall flog deshalb  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Neuer Praxisleitfaden zur frühen Integrierung von Palliative Care

Vor drei Jahren erstellte die parlamentarische Enquete-Kommission „Würde am Ende des Lebens“ 51 Empfehlungen, die von allen sechs Fraktionen des Nationalrates einstimmig beschlossen wurden. Die Hospiz- und Palliativversorgung sollte nach einem verbindlichen Stufenplan bis zum Jahre 2020 ausgebaut  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Ärzte machen Druck für Steuererhöhung bei ungesunden Lebensmitteln

In Deutschland macht ein breites Bündnis aus Ärzten, Fachorganisationen und Krankenkassen Druck auf die Bundesregierung, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um Menschen vor ungesunden Lebensmitteln zu schützen. Insgesamt 2061 Ärzte, darunter mehr als 1300 Pädiater, 222 Diabetologen und 58  mehr lesen...

Bioethik aktuell

WHO: Soll anhaltende Trauer als Krankheit deklariert werden?

Die WHO diskutiert derzeit, eine „anhaltende Trauerstörung“ als eigenständiges Krankheitsbild aufzunehmen. Wenn jemand sechs Monate nach dem Tod einer nahestehenden Person immer noch trauert, könnte diese Person als psychisch krank eingestuft werden.

Hintergrund sind Pläne, 2018 eine aktualisierte  mehr lesen...

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Save the Date: IMABE-Symposium „Kommunikation am Krankenbett

Für eine gute Betreuung genügt es nicht, dass Ärzte und Pflegende nur ihr Fachwissen einbringen. Sie müssen auch auf Ängste, Hoffungen und Wertvorstellungen ihrer Patienten eingehen. Und sie müssen als Behandlungsteam gut miteinander kommunizieren. Nur so lässt sich das Vertrauen des Patienten  mehr lesen...

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Frankreich: Sterbehilfe-Befürworter fachen Debatte über neues Gesetz an

In Frankreich machen Sterbehilfe-Befürworter für ein neues Gesetz mobil. Auf Initiative des Ex-Sozialisten und nunmehrigen Abgeordneten der Macron-Partei LREM hat Jean-Louis Touraine gemeinsam mit 155 Abgeordneten in einem offenen Brief in der Tageszeitung Le Monde (online, 28.2.2018) dafür  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: IVF mit Eizellspende führt zu höheren Gesundheitsrisiken bei Frau und Kind

Frauen, die mit Eizellenspende im Rahmen einer In-vitro-Fertilisation (IVF) schwanger werden, haben signifikant häufigere Komplikationen als bei ihrer spontan empfangenen Schwangerschaft. Sie litten häufiger unter Schwangerschaftsdiabetes und -bluthochdruck, erhöht waren auch das Risiko einer  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Medikation für Heimbewohner lässt sich dank Kommunikation reduzieren

Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz zeigt anhand einer aktuellen Studie aus den Niederlanden, wie man eine unangemessene Medikation in Pflegeheimen senken kann - ohne negative gesundheitliche Folgen für die betroffenen Bewohner. Medikamenten-Verordnungen zu reduzieren, ist oft schwierig zu  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Medizinstudium: „Wir müssen mehr in die zwischenmenschliche Kompetenz investieren“

Frühere Fachausbildung, mehr kritisches Denken, mehr Praxisorientierung, mehr emotionale Intelligenz: Diese vier Felder müssen im derzeitigen Medizinstudium reformiert werden. Zu diesem Schluss kommen Johann Steurer, Internist an der Universität Zürich, und Leiter des Horten-Zentrums für  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMAGO HOMINIS: TAGUNGSBAND „DEM STERBENDEN BEGEGNEN“, Band 1

Die aktuelle Ausgabe von Imago Hominis umfasst den ersten Teil der erweiterten Vorträge des interdisziplinären Symposiums Dem Sterbenden begegnen. Herausforderungen an Medizin und Pflege, das im November 2017 in Wien stattfand.

Was brauchen Menschen, die in ihren letzten Tagen mit ihrer Endlichkeit  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Mit 101.200 Schwangerschaftsabbrüchen neuer Höchststand erreicht

Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche stieg in Deutschland im Jahr 2017 auf 101.200 Abtreibungen, das ist um 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr (98.721). Laut Statistischem Bundesamt (Pressemitteilung, online, 6.3.2018) waren knapp drei Viertel der Frauen (72 Prozent) zwischen 18 und 34 Jahre alt. Rund  mehr lesen...

Bioethik aktuell

EBM: Leitlinien berücksichtigen Bedürfnisse älterer Menschen nur ungenügend

Bisher gibt es zu wenige prospektive, randomisiert kontrollierte Studien, die mit multimorbiden, alten Menschen durchgeführt wurden. In Anbetracht des demografischen Wandels fordert die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) aus Anlass ihrer Jahrestagung deshalb eine intensivere  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Wissenschaft: Ethik soll positiven Kulturwandel in der Forschungswelt fördern

Wissenschaftsbetrug durch Datenfälschung, versteckte Einflussnahme oder geschönte Ergebnisse: Die Glaubwürdigkeit der Forschung hat in den vergangenen Jahren gelitten. Der Druck auf Wissenschaftler, so früh wie möglich und möglichst viel in hochrangigen Fachzeitschriften zu veröffentlichen,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Vatikan-Konferenz: Ärzte und Pflegende sollen auch spirituelle Nöte erkennen

Patienten mit schweren Erkrankungen oder Menschen am Lebensende leiden nicht nur physisch. Sie haben auch existentielle, emotionale Nöte und sind mit Sinnkrisen konfrontiert. Deshalb muss die spirituelle Begleitung von Patienten ein wesentlicher Teil einer personenzentrierten Medizin sein. Dafür  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Initiative „Stoppt Leihmutterschaft“ fordert internationales Verbot

„Weder der Körper der Frau noch die Geburt eines Kindes können in einem System von Produktion und Warenaustausch gehandelt werden, ohne dass dabei die Rechte des Einzelnen grob verletzt werden.“ Das betont die neu gegründete österreichische Initiative Stoppt Leihmutterschaft. Leihmutterschaft  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Niederlande: Zahl der aktiven Sterbehilfe bei psychisch Erkrankten steigt

Im Aprl 2001 legalisierte die Niederlande als weltweit erste Land "Euthanasie", wie es dort heißt, ein Jahr später trat das Gestz in Kraft. Bereits 1993 wurde ein Meldeverfahren für Fälle von Tötung auf Verlangen verpflichtend eingeführt. Knapp 25 Jahre später hat die Zahl der offiziell gemeldeten  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Transgender: Britische Psychologin warnt vor Druck auf Kinder, ihr Geschlecht zu ändern

In Großbritannien meldete das Gender Identity Development Service (GIDS) einen rasanten Anstieg der Zahl von Kindern und Jugendlichen, die Probleme mit ihrer Geschlechtsidentität haben. Während im Jahr 2009 nur 97 Kinder an die Institution überwiesen wurden, waren es im Jahr 2017 2.600 Kinder, die  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Klonen von Affen: Ist China auf dem Weg zur Tierfabrik?

Seit der Geburt des berühmten Klonschafs Dolly vor 22 Jahren wurden weltweit zahlreiche Tiere geklont: Pferde, Schweine, Rinder und Hunde - insgesamt 23 Tierarten. Chinesischen Wissenschaftlern gelang es nun erstmals, Primaten zu klonen. Die beiden genetisch identen Makaken-Äffchen bekamen die Namen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Staatliche Mitwirkung an Suizid ist „verfassungsrechtlich nicht haltbar“

Der Staat hat keine Schutzpflicht, seine Bürger beim Suizid zu unterstützen. Das stellte der frühere deutsche Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio in einem Rechtsgutachten klar (vgl. Deutsches Ärzteblatt, online, 15.1.2018).

In einem umstrittenen Urteil hatten zuvor die Richter des deutschen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Kaiserschnitt: Nachteile für Mutter und Kind überwiegen

Die Kaiserschnittrate nimmt weltweit nach wie vor zu. In Westeuropa wurden 2016 rund 25 Prozent aller Kinder mittels Sectio geboren, in Nordamerika 32 Prozent, in Südamerika 41 Prozent. Österreich liegt nach früheren Anstiegen seit einigen Jahren im Mittelfeld - beinahe jede dritte Geburt geschieht  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMAGO HOMINIS: Gewissen in der Medizin

Nach bestem Wissen und Gewissen handeln: Ärzte, Pflegende, aber auch Patienten haben im medizinischen Alltag das Bedürfnis, mit dem eigenen Gewissen klar zu kommen. Dies ist mit immer größeren Herausforderungen verbunden. Denn ethische Fragestellungen werden in der medizinischen Forschung, aber auch  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Britische IVF-Behörde: Kind mit Mukoviszidose wird als "unerwünschtes Ereignis" gemeldet

Die Zahl der sog. „unerwünschten Ereignisse“ und Beinahe-Fehler, die im Zusammenhang mit künstlicher Befruchtung gemeldet wurden, sind in Großbritannien gestiegen. Dies geht aus dem Report State of the fertility sector: 2016 - 17 der offiziellen britischen Behörde für Fertilitätskontrolle, Human  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Debatte: Was bringen "Weniger-Ist-Mehr"-Kampagnen für die medizinische Versorgung?

Überversorgung in der Medizin aufgrund fehlendem wissenschaftlichen Denken oder falscher finanzieller Anreize gilt als Problem. Weltweit haben Fachgesellschaften mit Kampagnen darauf reagiert (vgl. Bioethik aktuell, 12.3.2015). Vorreiter waren 2012 die USA mit der Initiative Choosing Wisely,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Frankreich: Leihmutterschaft widerspricht den Menschenrechten

Leihmutterschaft hat sich in kürzester Zeit als globaler Wirtschaftszweig etabliert, zu dem es jedoch kaum gesellschaftliche und vor allem kritische Diskurse gibt. Die Haager Konferenz (HCCH) für Internationales Privatrecht arbeitet daran, einen internationalen Rechtsrahmen für Leihmutterschaft zu  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Cannabis-Legalisierung bringt Milliardengewinne

Die Legalisierung des Konsums von Cannabis ist nicht nur eine Frage der Weltanschauung, offenbar spielen auch handfeste ökonomische Interessen eine Rolle. So erwarten Marktexperten für den US-Bundesstaat Kalifornien eine satte Umsatzsteigerung und einen Job-Boom, weil mit 1.1.2018 Cannabis für den  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Hormonelle Verhütung: Studien zeigen erhöhtes Risiko für Brustkrebs und Suizid

Auch moderne hormonale Verhütungsmittel erhöhen das Brustkrebsrisiko um rund 20 Prozent. Das geht aus einer dänischen bevölkerungsbasierten Studie hervor, in der Daten der sog. Danish Sex Hormone Register Study ausgewertet wurden. Betroffen sind alle Varianten der Kontrazeption und auch neuere  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Update zum Symposium „Dem Sterbenden begegnen“

Die Vorträge des interdisziplinären IMABE-Symposiums Dem Sterbenden begegnen. Herausforderungen an Medizin und Pflege, das am 10. November 2017 im Raiffeisen Forum in Wien stattgefunden hat, sind ab sofort online als Audio-Datei auf unserer Veranstaltungs-Webseite frei für Sie verfügbar. Die zwei  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Weltärztebund: Palliativmedizin muss weltweit gestärkt werden

Todkranke Menschen müssen laut Papst Franziskus nicht „um jeden Preis“ medizinisch behandelt werden. Es sei moralisch vertretbar, auf therapeutische Mittel zu verzichten oder diese einzustellen, wenn diese in keinem Verhältnis zum erhofften Ergebnis stünden. Es gehe in solchen Fällen nicht darum,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Umfrage: Österreicher fürchten sich vor dem Pflegeheim

Pflegebedürftigkeit, Demenz und Unselbstständigkeit sowie Einsamkeit sind die Hauptängste der Menschen ab 60 Jahre in Österreich. Das ergab die kürzlich veröffentlichte Onlineumfrage Angst und Alter des market Instituts bei 1.052 Menschen ab 15 Jahren (vgl. Pressemitteilung, online, 21.11.2017).  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Schweiz: Hausärzte erleben Suizidwunsch als emotionale Belastung

Das Schweizer Privatfernsehen strahlte von 30. Oktober bis 25. November 2017 fünf Spots aus, in denen Prominente für Sterbehilfe warben. Das öffentlich-rechtliche Schweizer Fernsehen (SRF) hatte sich geweigert, die Werbespots des Sterbehilfevereins Exit zu zeigen. Es erklärte, Sterbehilfe sei nicht  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: OECD besorgt über Rauchen und hohen Alkoholkonsum in Österreich

Im Gesundheitssystem könnten beträchtliche Summen gespart werden. Das zeigt der aktuelle OECD-Report Health at a Glance 2017. Österreich gab im Jahr 2015 5.227 Euro pro Kopf für das Gesundheitswesen aus, das sind 10,4 Prozent des BIP, womit das österreichische System zu den teuersten in der EU  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Genome Editing: Ethiker fordert generationsübergreifendes Monitoring

Angesichts des Booms in der Genome-Editing-Technologie seien generationsübergreifende Studien dringend nötig. Dafür plädiert Bryan Cwik, Philosoph an der Portland State University in Oregon, im renommierten New England Journal of Medicine (2017; 377: 1911-1913, November 16, 2017, DOI:  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Symposium: Sich in Medizin und Pflege auf den Sterbenden einlassen

Über die letzte Lebensphase und Wünsche zu sprechen, wird von Schwerkranken, Hochbetagten, aber auch deren Angehörigen häufig gemieden. Worin liegen die ethischen Herausforderungen, um im medizinischen Hochleistungsbetrieb eine Sprache humaner Sterbebegleitung wiederzugewinnen, die von  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Psychiater und Ethiker warnen vor Schönreden des „Sterbefastens“

Die Suizidmethode durch bewusstes Verhungern und Verdursten („Sterbefasten“) wird häufig als friedvoller, selbstbestimmter Tod dargestellt. Gegen diese Verharmlosung wendet sich die Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (ÖGPP). Diese Methode könne im  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Embryonen haben nach künstlicher Befruchtung häufiger instabiles Genom

Künstliche Befruchtungsmaßnahmen wirken sich negativ auf die Lebensfähigkeit von Embryonen aus. Das zeigt eine in Human Reproduction publizierte Studie (2017; 32(11): 2348-2357). Laut der von der belgischen Arbeitsgruppe um den Humangenetiker Joris Robert Vermeesch der Universität Leuven an Rindern  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Weltärztebund: Neues Genfer Gelöbnis betont Autonomie des Patienten

Der Weltärztebund (World Medical Association) hat das sog. Genfer Gelöbnis für Ärzte überarbeitet und auf seiner Generalversammlung in Chicago eine neue Version verabschiedet (vgl. WMA, online, 14.10.2017). Auf der ganzen Welt berufen sich Ärzte auf die Deklaration von Genf, die von ihrem Ursprung  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Assistierter Suizid: Frauen sind gefährdeter als Männer

Die australische Bioethikerin und Juristin Rachael Wong der Notre Dame University Australia sieht in der Legalisierung des assistierten Suizids insbesondere eine Gefahr für Frauen. Frauen seien laut Wong generell gefährdeter als Männer, professionelle Unterstützung bei Suizid zu wählen (vgl. The  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Künstliche Befruchtung: Übrig gebliebene Embryos werden zu Schmuckstücken verarbeitet

In Österreich wurden im Zuge der künstlichen Befruchtung in den vergangenen 15 Jahren mehr als eine halbe Million Embryonen hergestellt. Tausende übrig gebliebene Embryonen lagern tiefgekühlt, da die Eltern ihre Familienplanung mittels IVF schon abgeschlossen haben. Ähnlich die Lage in anderen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Symposium 2017: Dem Sterbenden begegnen, 10.11. in Wien

Thema | Sterben und Tod sind immer noch ein Tabuthema. Über die letzte Lebensphase und Wünsche zu sprechen, wird von Schwerkranken und Angehörigen gemieden. Auch Ärzte und Pflegende fühlen sich häufig unsicher und überfordert.

Was brauchen Menschen, die in ihren letzten Tagen mit ihrer Endlichkeit  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Genderzid: Pränatale Tests verschärfen Geschlechterselektion

Indikation „Mädchen“, Therapie „Abtreibung“: Die selektive Abtreibung von Mädchen hat auch Europa längst erreicht. Neue, unkomplizierte genetische Tests verschärfen das Problem. So kann das Geschlecht per Bluttest bereits in der 9. Schwangerschaftswoche bestimmt werden - also früher als bei einer  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Transparenzkodex: Patienten vertrauen trotz Geldflüssen auf Kompetenz von Ärzten

Ärzte haben große Vorbehalte dagegen, Honorare offenzulegen, die sie für Vorträge und Beratungen oder Sponsoring für Kongressreisen von der Pharmaindustrie erhalten haben. Darüber, was sie von der freiwilligen Transparenz abhält, gibt es Vermutungen, die vor allem auf mögliche Ängste über  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Wirksamkeit von Cannabis in der Schmerz- und Palliativmedizin sehr begrenzt

Es besteht eine große Kluft zwischen irreführenden Medienberichten, überzogenen Erwartungshaltungen und der tatsächlichen Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit von Cannabisprodukten. Denn: Nach den Qualitätskriterien einer evidenzbasierten Medizin gibt es nur eine sehr eingeschränkte Evidenz  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Niederlande: Abort von Down-Syndrom-Kindern aus Kostengründen empfohlen

„Besser ohne Down“ - unter diesem Titel plädierte jüngst der niederländische Bioethiker Marcel Zuijderland im NRC Handelsblad, online, 6.9.2017) dafür, die Abtreibung von Kindern mit Down-Syndrom weiter zu forcieren. Das niederländische Gesundheitssystem hat auf Empfehlung des Rijksinstituut voor  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMAGO HOMINIS: „Medizin in der Defensive“

Die Medizin hat in den vergangenen 20 Jahren enorme Fortschritte zum Wohl der Patienten gemacht. Zugleich sind die Prozesse komplexer geworden. Das Phänomen der Defensivmedizin schwächt das Vertrauen in der Arzt-Patienten-Beziehung und artet in eine „Dokumentationswut“ und „Aufklärungswut“ aus, über  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Tagung: Dem Sterbenden begegnen, 10.11.2017 in Wien

Thema | Sterben und Tod sind immer noch ein Tabuthema. Über die letzte Lebensphase und Wünsche zu sprechen, wird von Schwerkranken und Angehörigen gemieden. Auch Ärzte und Pflegende fühlen sich häufig unsicher und überfordert.
Was brauchen Menschen, die in ihren letzten Tagen mit ihrer Endlichkeit  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Genschere: Forscher zweifeln an erfolgreicher Genmanipulation von Embryonen

Das mediale Echo Anfang August war groß: Dem US-russischen Biologen Shoukhrat Mitalipov und seinem Team von der Oregon Health & Science University sei erstmals eine Genmanipulation an menschlichen Embryonen ohne weitere unerwünschte Mutationen im embryonalen Erbgut gelungen. Die Ergebnisse ihrer  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Kritik an Netflix-Serie: Verharmlosende Suizid-Darstellung führt zu Nachahmung

Anlässlich des Welttages für Suizidprävention am 10. September mehrt sich scharfe Kritik an der umstrittenen Netflix-Serie Tote Mädchen lügen nicht (Originaltitel: 13 Reasons Why). Die Serie mit dem Zielpublikum Jugendliche startete am 31. März 2017. Bereits in den ersten 19 Tagen nach Beginn der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Zeit für Patientengespräche stärkt Vertrauen und Behandlungserfolg

Wenn Ärzte ihren Patienten einfühlsam begegnen, kann das den Therapieverlauf positiv beeinflussen. Wann aber werden Ärzte, Therapeuten und Pflegende von Patienten als empathisch erfahren? Eine Meta-Analyse der Patientenbewertungen von 64 Studien aus 15 Ländern zeigt: Zeit, Geschlecht und Herkunft  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Ärzte und Psychotherapeuten lehnen Beihilfe zum Suizid ab

Die Umsetzung von Sterbewünschen kann nicht die Aufgabe von Ärzten sein. Dies betont die Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (ÖGPP) in einer kürzlich veröffentlichten Stellungnahme (vgl. Positionspapier zu Sterbe- und Suizidhilfe 2017). Mit Sorge verfolgt  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Spitäler: Schlechtere Behandlungsergebnisse für Patienten mit kognitiven Störungen

Patienten, die in Akutkrankenhäusern behandelt werden und unter der Nebendiagnose Demenz, Delirium oder kognitiven Störungen leiden, haben längere Liegezeiten, schlechtere Behandlungsergebnisse und eine höhere Sterblichkeitsrate als andere Patienten. Zu diesem Ergebnis kommt eine im BMC Medicine  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Tagung: Dem Sterbenden begegnen

Sterben und Tod sind immer noch ein Tabuthema. Über die letzte Lebensphase und Wünsche zu sprechen, wird von Schwerkranken und Angehörigen gemieden. Auch Ärzte und Pflegende fühlen sich häufig unsicher und überfordert.

Was brauchen Menschen, die in ihren letzten Tagen mit ihrer Endlichkeit  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Transparenzkodex: Schleppende Offenlegung von Pharmageldern

90 Millionen Euro - so viel hat die Pharmaindustrie im Jahr 2016 an Ärzte, Apotheker und andere Fachkreisangehörige sowie medizinische Institutionen in Österreich bezahlt. Der Betrag teilt sich laut Science ORF (online, 12.7.2017) in zwei große Bereiche berichtet: Forschung und Entwicklung mit 34  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Euthanasie-Vorkämpfer Chabot: „Das System in den Niederlanden ist entgleist“

Der prominente Psychiater Boudewijn Chabot zeigt sich erschrocken über die Zustände der Euthanasie in den Niederlanden. Chabot gilt als Befürworter und Vorkämpfer der Euthanasiegesetze seines Landes, die weltweit zu den liberalsten zählen und seit 2002 in Kraft sind. „Das System in den Niederlanden  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Geschlechtsidentität: Experten warnen vor Transgender-Boom bei Kindern

Immer häufiger berichten Medien von Kindern, die sich im falschen Körper geboren fühlen und nachdrücklich nach einer Geschlechtsumwandlung verlangen. Der Leidensdruck für Betroffene ist groß - auch für die betroffenen Eltern. Diese Fälle sind allerdings heikel, da es sich um eine besonders  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Nur sofortiger Ausbau der Palliativpflege kann Bedarf ab 2040 decken

Die Lebenserwartung in westlichen Ländern steigt - und damit auch die Zahl von Menschen, die an altersbedingten chronischen Erkrankungen und Multimorbidität leiden. Damit braucht es in den nächsten 25 Jahren einen weit größeren Ausbau an Palliativpflege als bisher erwartet. Doch die  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Leihmutterschaft: „Die Bürde tragen Frauen und Kinder“

Künftig können Männer und Frauen, die Kinder via Leihmütter und anonyme Samen- und Eizellspenden bestellen, diese in Frankreich adoptieren, auch wenn keinerlei biologische Verbindung zum Kind besteht. Das entschied das oberste französische Verwaltungsgericht in Paris (vgl. Deutsches Ärzteblatt, onli  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Künstliche Befruchtung: Österreichischer IVF-Report blendet viele Fragen aus

Der Report zur künstlichen Befruchtung, der sog. IVF-Jahresbericht 2016 liegt vor und zeigt, dass Österreich im internationalen Trend liegt. Die Anzahl der in Vertragskrankenanstalten durchgeführten fondsgestützten IVF-Versuche hat sich in nur 15 Jahren mehr als verdoppelt - von 4.726 im Jahr 2001  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: 25 Prozent der österreichischen Jugendlichen sind psychisch gefährdet

Rund 24 Prozent aller Jugendlichen in Österreich zeigen Hinweise auf eine aktuell bestehende psychische Erkrankung, knapp 36 Prozent der 10- bis 18-Jährigen hatte laut eigener Einschätzung schon einmal eine psychische Störung. Das ist das Ergebnis der ersten österreichweit durchgeführten Studie zur  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Beihilfe zum Suizid: Das Angebot steigert die Nachfrage

Der Staat sollte nach Auffassung des Deutschen Ethikrats nicht verpflichtet werden, Menschen beim Suizid zu helfen. In einer Ad hoc-Stellungnahme Suizidprävention statt Suizidunterstützung widerspricht die Mehrheit der Ethikrat-Mitglieder darin dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig von  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Symposium „Dem Sterbenden begegnen“ am 10.11.2017 in Wien

So menschlich die Angst vor dem Tod ist, so wenig scheint dieses negative Bild mit der Realität von Sterbenden überein zustimmen. Sterbende selbst sehen ihrem Tod mehrheitlich positiv entgegen. Das zeigt eine aktuelle, in Psychological Science publizierten Studie (https://doi.org/10.1177/09567976177  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMAGO HOMINIS: „Sucht: Prävention und Therapie“

Die Zahl der Drogentoten ist laut Jahresbericht der Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht der Europäischen Union (EMCDDA) im Jahr 2015 zum dritten Mal in Folge gestiegen. In den 28 Mitgliedstaaten der EU sowie in der Türkei und Norwegen starben 2015 den Angaben zufolge 8.441 Menschen an  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Save the Date: IMABE-Symposium „Dem Sterbenden begegnen“ am 10.11.2017 in Wien

Sterben und Tod sind immer noch ein Tabuthema. Über die letzte Lebensphase und Wünsche zu sprechen, wird von Schwerkranken und Angehörigen gemieden. Auch Ärzte und Pflegende fühlen sich häufig unsicher und überfordert. In ihrer Rolle als „Überlebende“ trennt sie eine existentielle Kluft vom  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Belgien: Mehr Organspenden nach aktiver Sterbehilfe sollen Engpässe verkürzen

In einem im Fachjournal JAMA veröffentlichten Brief (2017; 317(14): 1476-1477, doi:10.1001/jama.2017.0729) argumentiert eine Gruppe von niederländischen und belgischen Ärzten, dass Euthanasie willige Kandidaten mithelfen könnten, die Warteliste auf Spenderorgane zu verkürzen. Im Jahr 2015 hätten  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Zentrales Register für Eizell- und Samenspender geplant

In Österreich ist seit der Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes (FMedRÄG 2015) die künstliche Befruchtung auch per Samen- und Eizellspende erlaubt. Nun soll ein zentrales Melderegister für Samen- und Eizellspenden in Österreich eingerichtet werden. SP-Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Drogen: Österreichische Psychiater warnen vor Legalisierung des Cannabiskonsums

Mit der Legalisierung von Hanfprodukten würden man die „Büchse der Pandora öffnen“. Das betonte Wolfgang Fleischhacker, Leiter des Departements für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Medizinischen Universität Innsbruck bei einer Pressekonferenz anlässlich der Jahrestagung der Österrei  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Schweden: Keine Gewissensfreiheit für medizinisches Personal

Medizinisches Personal ist in Schweden gezwungen, an Schwangerschaftsabbrüchen mitzuwirken, auch gegen das eigene Gewissen. Wer sich weigert und sich dabei auf die Gewissensfreiheit beruft, kann vom Krankenhaus entlassen oder erst gar nicht angestellt werden. Das entschied kürzlich das schwedische  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Antibaby-Pille kann Lebensqualität von Frauen verschlechtern

Frauen fühlen sich durch die Einnahme hormoneller Kontrazeptiva negativ in ihrer Psyche beeinflusst. Das geht aus einer aktuellen, in Fertility and Sterility publizierten schwedischen Studie (2017: 107(5): 1238-1245, doi:10.1016/j.fertnstert.2017.02.120) hervor.

Weltweit verwenden schätzungsweise  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Dignitas hatte suizidwillige Deutsche zu Prozess angestiftet

Erst kürzlich hatte in Deutschland ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig heftige Kritik hervorgerufen: Patienten sollen in Ausnahmefällen das Recht auf ein tödliches Medikament zum Zweck der Selbsttötung haben, sofern palliativmedizinische Maßnahmen bereits ausgeschöpft wurden (vgl. IMABE  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Reproduktionsmedizin: Experte rät Frauen ab 42 Jahren von IVF ab

Kinderwunschkliniken sollten Frauen über 42 Jahre nicht mehr behandeln, da dies gegenüber den verzweifelten Paaren nicht fair sei: Die Erfolgschancen für ein Kind liegen nur bei geringen fünf Prozent. Das betonte Hans Evers, Reproduktionsmediziner der Universität Maastricht und Chefredakteur des  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Genome Editing: Embryonenschutz wird weiter ausgehöhlt

Die Forschung an menschlichen Embryonen ist in Deutschland explizit durch das Embryonenschutzgesetz verboten, denn: Jede Forschung am Embryo bedeutete zugleich dessen Vernichtung. Das sollte nun geändert werden, befindet einen Gruppe von Experten der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Patientenorganisationen: Enge Beziehungen zur Industrie, aber wenig Transparenz

Patienten- und Selbsthilfegruppen haben eine wichtige Aufgabe, wenn es um Beratung von Betroffenen und ihren Angehörigen, aber auch die Interessensvertretung von Menschen mit bestimmten Krankheiten geht. Patientenorganisationen betreiben nicht selten auch Lobbyarbeit hinsichtlich Forschung oder der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Arzt-Patient-Beziehung: Internisten fordern mehr Zeit für „sprechende Medizin“

Wissen und Wirklichkeit klaffen in der Medizin offenbar auseinander: Zentral für den Therapieerfolg sind eine intensive Arzt-Patient-Beziehung und gute Kommunikation. Doch im Klinikalltag und angesichts des ökonomischen Drucks, der auf vielen Medizinern lastet, bleibt häufig zu wenig Zeit für das  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Anteil der Raucher weltweit dank WHO-Maßnahmenpaket gesunken

Das Rauchverbot für unter 18-Jährige kommt: Die Jugendreferenten der Bundesländer haben sich bei einer Konferenz in Krems auf die Umsetzung dieses Vorschlags von Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) geeinigt. Mitte 2018 soll das neue Alterslimit für den Kauf von Zigaretten in Kraft treten,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Genom-Editing: Wissenschaft baut am krankheitsresistenten Menschen

Kaum ein Monat vergeht, in der nicht eine No-Go-Grenze für die Reproduktionsforschung überschritten wird. Die verbrauchende Embryonenforschung und Erbgutmanipulationen stehen dabei an der Spitze. Nun haben die U.S. National Academy of Sciences (NAS) und die National Academy of Medicine in Washington  mehr lesen...

Bioethik aktuell

US-Studie: Schwangere konsumieren Marihuana trotz Gefahren

Studien zeigen, dass Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft das Cannabisprodukt Marihuana konsumiert haben, häufiger kognitive Nachteile haben und Verhaltensauffälligkeiten aufweisen (vgl. u. a. Deutsches Ärzteblatt, online, 23.6.2016). Doch schwangere Frauen scheinen sich dieses Problems  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Gerichtsurteil will Exempel für den assistieren Suizid statuieren

Deutschlands Debatte um das Recht auf einen assistierten Suizid wird durch das jüngste Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig neu angeheizt. Der „Zugang zu einem Betäubungsmittel, das eine schmerzlose Selbsttötung ermöglicht, darf in extremen Ausnahmesituationen nicht verwehrt werden“, so der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Übergewicht bei Kindern in Europa auf beispiellosem Niveau

Fettleibigkeit und Übergewicht bleiben bei europäischen Kindern auf zu hohem Niveau. Laut dem OECD-Report 2016 Health at a Glance sind durchschnittlich 22 Prozent der 15-jährigen Kinder übergewichtig. In Österreich sind es 25,5 Prozent, in Belgien hingegen nur 15,5 Prozent. Italien und Griechenland  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Locked-in Patienten fühlen sich glücklich

Das Schicksal von Patienten mit dem seltenen Locked-In-Syndrom (LIS) erscheint extrem schwer zu ertragen: Sie sind praktisch vollständig gelähmt, verfügen aber gleichzeitig über einen wachen, voll funktionsfähigen Geist. Aktuelle Studien bestätigen nun, was Expertenkreise (vgl. Bioethik aktuell,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Down-Syndrom: Bluttests sind keine medizinische Leistung, sondern Mittel zur Selektion

Am 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag. In Großbritannien wehren sich Interessensverbände gegen die Empfehlung des National Health Service, Bluttests auf Down-Syndrom als Kassenleistung zu bezahlen. Bereits jetzt werden 90 Prozent der Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben. Durch ein staatlich  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Imago Hominis – aktuell: Ethische Fragen der Reproduktionsmedizin

Louise Brown wurde 1978 als erstes Kind nach In-vitro-Fertilisierung (IVF) geboren, Schätzungen zufolge sind bis heute rund 5 Millionen IVF-Kinder zur Welt gekommen. Vor 40 Jahren hatte niemand geahnt, wie die künstliche Befruchtung innerhalb weniger Jahrzehnte die menschliche Fortpflanzung  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Kanada: Laut Studie spart Euthanasie Geld im Gesundheitssystem

Spielen ökonomische Interessen bei der Einführung von Pro-Sterbehilfe-Gesetzen eine Rolle? „Vermutet wurde dies von Kritikern schon lange, jedenfalls scheint Kostenreduktion in der Sterbehilfe-Frage eine größere Rolle zu spielen als in der Öffentlichkeit bislang wahrgenommen“, sagt Bioethikerin  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Ärzte überschätzen Nutzen von Diagnostik – Patienten auch

Ärzte überschätzen häufig den Nutzen von diagnostischen Tests und Therapien und unterschätzen deren Risiken. Das ist das Ergebnis einer aktuell in JAMA Internal Medicine (2016; doi: 10.1001/jamainternmed.2016.8254) veröffentlichten systematischen Übersicht, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Pharmaindustrie: Echte Transparenz braucht Willen zur Wahrhaftigkeit

Interessenskonflikte werden von wissenschaftlich tätigen Ärzten zunehmend angegeben, aber nicht lückenlos. Und ob die Transparenz am Papier alleine Manipulationen verhindern kann, ist mehr als fraglich. Eine nun im British Medical Journal publizierte Studie (2017; 356: i6770) zeigt: Ergebnisse von  mehr lesen...

Bioethik aktuell

EGMR-Urteil: Nationale Verbote von Leihmutterschaft werden gestützt

Der internationale Markt der Leihmutterschaft ist extrem flexibel und ausbeuterisch. Darauf weist IMABE-Geschäftsführerin Susanne Kummer angesichts jüngster Entwicklungen in Asien hin. Der „erschreckende Menschenhandel mit Frauen und Kindern braucht rasch ein internationales  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Symposium: Den Demenzkranken als Mitmensch sehen

In Österreich leben etwa 130.000 demenzkranke Menschen. Der Umgang mit diesen stellt Pflegende, Angehörige und Ärzte vor hohe menschliche und ethische Herausforderungen. Andreas Kruse, Gerontopsychologe und Direktor am Institut für Gerontologie der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg, plädierte  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Erster Ausbau von Palliativmedizin und Hospiz genehmigt

Der Ministerrat hat Mitte November dem Ausbau von stationärer sowie mobiler Hospiz- und Palliativangebote für alle Altersgruppen in ganz Österreich zugestimmt. Der Finanzausgleich sieht für die kommenden fünf Jahre jeweils zusätzlich 18 Millionen Euro für die Betreuung unheilbar kranker Menschen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Pharmaindustrie: Offenlegungsinitiative im ersten Anlauf kaum gelungen

Im Juni 2016 legte die Pharmaindustrie im Rahmen einer Transparenz-Initiative erstmals offen, wie viel Geld sie an medizinische Institutionen und Ärzte gezahlt hat. Allerdings: Wer wie viel genau bekam, liegt großteils im Dunkeln. Laut einer aktuellen Recherche des deutschen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Klinische Tests auch ohne Nutzen an Demenzkranken erlaubt

In Deutschland war bislang die Forschung an nicht einwilligungsfähigen Erwachsenen verboten, wenn nur andere Patienten einen Nutzen davon haben, nicht aber der betreffende Patient selbst. Künftig ist diese für Bevölkerungsgruppen nützliche Forschung am Individuum jedoch unter bestimmten Bedingungen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

OECD-Bericht: Österreich hat die meisten Spitalsbetten und künstlichen Kniegelenke

Die gute Nachricht: Die Lebenserwartung ist innerhalb der EU seit dem Jahr 1990 um mehr als sechs Jahre gestiegen, von 74,2  im Jahr 1990 auf 80,9 Jahre im Jahr 2014. Aufgrund der Überalterung bzw. Unterkinderung wächst in allen EU-Ländern der Anteil der Einwohner über 65 Jahren. Während er im Jahr  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Aktuell: Imago Hominis widmet sich „Autonomie und Beziehung“

Als oberstes Prinzip der Menschenwürde gilt heutzutage die Autonomie; Menschenwürde wird geradezu an Autonomie gekoppelt. Die Medizinethik ist dabei zu einer ausschließlichen Autonomieethik geschrumpft, was Verkürzung und Einengung bedeutet. Darin wird nämlich der zutiefst soziale Charakter der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Niederlande: Letzte-Wille-Pille soll auch für gesunde Senioren kommen

In den Niederlanden sollen auch über 75-Jährige, die für ihr Alter gesund sind, aber genug vom Leben haben („Lebenssattheit“), Unterstützung beim Suizid erhalten dürfen. Der Staat solle in diesen Fällen „Barmherzigkeit“ zeigen. Dies sieht ein Gesetzesentwurf vor, den Gesundheitsministerin Edith  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Sterbebegleitung: Wunsch und Wirklichkeit klaffen auseinander

Die meisten Menschen möchten zu Hause sterben. Wie groß die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit ist, zeigt ein Blick auf die Statistik. Die Hälfte der im Jahr 2015 verstorbenen Österreicher (49 Prozent von 83.073 Gesamttodesfällen) starb nicht zu Hause, sondern im Krankenhaus. Rund 16  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Reproduktion: Forscher stellen künstliche Eizelle aus einer Hautzelle her

Einem japanischen Forscherteam ist es erstmals gelungen, Körperzellen von erwachsenen Mäusen in Eizellen umzuwandeln und daraus mittels künstlicher Befruchtung Nachwuchs zu zeugen. Bislang gelang die Rückprogrammierung von erwachsenen Körperzellen in eine Keimbahnzelle nur, wenn die sogenannten  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Debatte über Manipulation von Diagnosen bei Patienten

In Deutschland „schummeln“ gesetzliche Krankenkassen bei der Abrechnung von Leistungen offenbar im großen Stil. Dies gab Jens Baas, Chef der Techniker Krankenkasse (TK), einer der größten deutschen gesetzlichen Krankenversicherungen, in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Imago Hominis aktuell: Demenz als ethische Herausforderung II

In Österreich leben rund 130.000 demenzkranke Menschen. Der Umgang mit Patienten mit Demenz stellt eine hohe menschliche und ethische Herausforderung dar - für Angehörige, Pflegende und Ärzte.

Demenziell erkrankte Menschen leiden unter einer erhöhten kognitiven, emotionalen und körperlichen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Geriatrie: Zuviel und zuwenig Medikamentenversorgung als Problem bei älteren Menschen

Ältere Patienten leiden häufig unter zahlreichen Diagnosen, die alle unabhängig voneinander „leitliniengerecht“ therapiert werden. Dies kann zur sogenannten Polypharmazie führen, d. h. der gleichzeitigen und andauernden Einnahme von mehr als fünf unterschiedlichen Arzneimitteln. Dies ist wegen der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Demenz: Neue Konzepte für eine menschenwürdige Sorge um Demenzkranke im Alltag und in Spitälern

Demenz ist ein mit Angst, mangelndem Wissen und Vorurteilen behaftetes Thema. Sie zählt zu den am meisten gefürchteten Erkrankungen. Ein von der britischen Alzheimer-Gesellschaft vorgestellter Report 2016 hat gezeigt, dass laut Umfrage 56 Prozent bei Symptomen versuchen würden, eine Demenzdiagnostik  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Belgien: Fall von Kinder-Euthanasie ruft Proteste hervor

In Belgien hat der erste Fall von Kinder-Euthanasie scharfe Proteste hervorgerufen. Wie Het Niewsblad (online, 17.9.2016) berichtet, erhielt eine minderjährige Person im Alter von 17 Jahren aus Flandern aktive Sterbehilfe. Die nationale Euthanasie-Evaluationskommission bestätigte den Fall. Seit 2014  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Reproduktionsmedizin: Nährlösung kann Gesundheit des Embryos schädigen

Dass Kinder nach künstlicher Befruchtung später höhere gesundheitliche Risiken haben, wird von namhaften Fortpflanzungsmedizinern immer häufiger thematisiert (vgl. Bioethik aktuell, 27.6.2016 und Bioethik aktuell, 14.5.2012). Neue Publikationen im Fachjournal Human Reproduction weisen darauf hin,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Leihmutterschaft: Indien will Rent-a-Womb-Industrie verbieten

Indien will mit einem schärferen Gesetz zur Leihmutterschaft das Business empfindlich einschränken. Kommerzielle Leihmutterschaft soll nach der geplanten Surrogacy (Regulation) Bill 2016 komplett verboten werden. Sie soll nur noch indischen verheirateten Paaren offen stehen, die mindestens seit fünf  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Hormonelle Verhütung erhöht Risiko auf Depressionen

Dänische Frauen, die hormonell verhüten, bekamen 6,4 Jahre später häufiger ein Antidepressivum verschrieben. Das zeigt eine aktuell in JAMA Psychiatry (2016; doi: 10.1001/jamapsychiatry.2016.2387) publizierte Studie. Auch Assoziationen zwischen hormoneller Verhütung und einer stationären Behandlung  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Tagung: DER DEMENZKRANKE ALS MITMENSCH, 18.11., Wien

Thema | In Österreich leben derzeit rund 130.000 demenzkranke Menschen. Angesichts der steigenden Lebenserwartung gilt Demenz weltweit als große Herausforderung für die Gesundheitssysteme der Zukunft. Die Weichen müssen jetzt gestellt werden: Der Umgang mit Patienten mit Demenz setzt bei Pflegenden,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Pränataldiagnostik: Bluttest für Down-Syndrom auf Krankenkasse?

Ein Bluttest auf Down-Syndrom könnte in Deutschland zur gesetzlichen Kassenleistung werden. Die Firma LifeCodexx hat den diesbezüglichen Antrag gestellt. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der in Deutschland über Kassenleistungen entscheidet, hat in der Sommerpause ein entsprechendes  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Alpbach: Mehr Zeit für Patientengespräch, weniger sinnlose Therapien

Österreich gibt rund 11 Prozent seines BIP für Gesundheitsleistungen aus. Das liegt über dem EU-Durchschnitt. Dennoch droht die Gefahr, dass die medizinische Versorgung hierzulande nicht aufrecht zu erhalten sei - in Qualität und Quantität. „Das Problem ist die herrschende Ineffizienz. Input und  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Tagung „Der Demenzkranke als Mitmensch“

Der Demenzkranke als Mitmensch fordert ein Umdenken in Medizin und Pflege: weg von einer rein sachorientierten, hin zu einer personenzentrierten Betreuung - einer Ethik der Zuwendung und Beziehung. Denn: Menschenwürde kennt keine Demenz.

Experten wie Angelika Feichtner (Institut für Palliative Care  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Pharmaindustrie: Transparenzinitiative nur teilweise gelungen

Pharmafirmen in Europa haben im Zuge eines neuen Transparenzkodex erstmals jene Honorare auf ihren Webseiten veröffentlicht, die seitens der Industrie an Ärzte und Institutionen geflossen sind. Für Patienten ist die Auflistung allerdings unübersichtlich. In Deutschland hat deshalb nun das  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Kliniken mit dubiosen Stammzelltherapien florieren weltweit

Um die Forschung mit Stammzellentherapien ist es stiller geworden - von klinisch gesicherten Therapien ist man noch meilenweit entfernt. Dennoch wächst ein Markt mit fragwürdigen Therapieangeboten, wie eine Studie jetzt zeigt. In den USA sprießen Kliniken aus dem Boden, die mit Stammzelltherapien  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Reproduktionsmedizin: Überraschend offene Kritik von Ärzten an IVF-Methoden

Über Jahrzehnte ist die Fertilitätsindustrie enorm gewachsen, ihr jährlicher Umsatz wird derzeit auf 9 Milliarden Euro geschätzt. Nun melden sich international prominente Reproduktionsmediziner zu Wort und fordern überraschend offen ein Umdenken. Sie kritisieren, dass sich die IVF-Industrie auf zu  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Pharmaindustrie will durch Offenlegungen Vertrauen stärken

Erstmals legt die Pharmaindustrie offen, wie viel Geld sie Ärzten für die Teilnahme an klinischen Studien und Anwendungsbeobachtungen, aber auch für Vorträge und Kongressteilnahmen bezahlt. Die aggregierte Summe für alle Zuwendungen von rund 120 Pharmaunternehmen an Krankenhäuser,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Demenz: Spitäler sind überfordert bei Patienten mit kognitiven Störungen

Ältere Patienten, die mit der Nebendiagnose Demenz im Krankenhaus behandelt werden, benötigen eine besondere Fürsorge. Doch weder das pflegerische noch das medizinische Personal ist dafür ausreichend vorbereitet. Dies ist eines der Ergebnisse der von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten Studie zu D  mehr lesen...

Bioethik aktuell

EU-Drogenbericht: Jeder vierte Europäer hat Drogen genommen

Europa wird immer mehr zu einem Drogenkontinent: Mehr als jeder vierte Europäer zwischen 15 und 64 Jahren hat mittlerweile schon einmal Drogen konsumiert, vor allem Cannabis und Kokain. Dies geht aus dem Europäischen Drogenbericht 2016 der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle (EMCDDA) hervor.

Welt  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutscher Ärztetag: „Patientenwohl muss ethischer Maßstab für das Krankenhaus sein“

Ärzte wollen Menschen behandeln, Zeit für ihre Patienten haben, ihr Wohl im Blick behalten - allen ökonomischen Zwängen und allen finanziellen Anreizen zum Trotz. Dazu bekannte sich der 119. Deutschen Ärztetag. „Wir sind alle einer Meinung: Ethisch verantwortliche Medizin kennt nicht den Verkauf von  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Viele Antidepressiva sind bei Jugendlichen nutzlos

Schätzungen zufolge leiden etwa drei Prozent der Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren sowie sechs Prozent der Teenager im Alter zwischen 13 und 18 Jahren an einer schweren Depression. Medikamentöse Behandlungen zeigen sich dabei allerdings als weitgehend wirkungslos bis gefährlich. Dies  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Symposium: „Der Demenzkranke als Mitmensch“

In Österreich gibt es laut Demenzreport 2011 rund 130.000 demenzkranke Menschen. Rund 80.000 Menschen leiden an einer mittelschweren oder schweren Demenz, etwa zwei Drittel an Morbus Alzheimer.

Der Umgang mit Patienten mit Demenz stellt eine hohe menschliche und ethische Herausforderung dar - für  mehr lesen...

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Stigma: Krebspatienten assoziieren Palliativangebot mit baldigem Tod

„Palliative Care“ wird von Patienten mit Todesnähe assoziiert und ist daher angstbesetzt. Darin liegt offenbar einer der Gründe, warum unheilbar kranke Krebspatienten, deren Familienangehörige, aber auch Ärzte und Pflegekräfte nicht früh genug das Angebot einer palliativen Betreuung in Anspruch  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Medizin: Überversorgung von Patienten aus Angst oder Druck

Überversorgung ist eine Realität in der medizinischen Behandlungslandschaft. Die Initiative Klug Entscheiden, die von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) angestoßen wurde, will dies ändern. Sie inspiriert sich dabei am amerikanischen Choosing Wisely-Programm, das 2012 vom American  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Schweiz: Druck auf Altersheime für Suizidbeihilfe wächst

In der Schweiz wächst der Druck auf Altersheime und Krankenhäuser, ihre Tore auch für sogenannte Suizidhelfer zu öffnen. Im Jahr 2014 führte der Verein Exit Beihilfe zum Suizid bei 60 älteren Menschen in Altersheimen durch. Die meisten Einrichtungen wehren sich jedoch, sog.  mehr lesen...

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Australien: Missbrauchsskandal heizt Debatte über Leihmutterschaft an

Die „Rent-a-Womb“-Industrie hat sich in kürzester Zeit zu einem globalen Wirtschaftszweig entwickelt, auf Kosten der Rechte von Frauen und Kindern. Dabei muss man längst nicht mehr nur nach Indien schauen. Die Kritik am weltweiten Geschäft mit Leihmutterschaft reißt nicht ab.

Anlass in Australien  mehr lesen...

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Ethik: Genom-Editing will krankheitsresistente Menschen schaffen

Kaum ein Monat vergeht, in der nicht eine No-Go-Grenze für die Reproduktionsforschung überschritten wird. Die verbrauchende Embryonenforschung und Erbgutmanipulationen stehen dabei an der Spitze. „Es scheint, dass hier neben wissenschaftlicher Neugierde auch marktwirtschaftliche Gründe eine Rolle  mehr lesen...

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IMABE-Symposium: „Der Demenzkranke als Mitmensch“

In Österreich gibt es laut Demenzreport 2011 rund 130.000 demenzkranke Menschen. Rund 80.000 Menschen leiden an einer mittelschweren oder schweren Demenz, etwa zwei Drittel an Morbus Alzheimer.

Der Umgang mit Patienten mit Demenz stellt eine hohe menschliche und ethische Herausforderung dar - für  mehr lesen...

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Österreich: Politik ist säumig in der Hospizversorgung

Österreich ist weiterhin drastisch unterversorgt, was die spezialisierte Betreuung Sterbender betrifft: im ganzen Land gibt es nur zwei stationäre Hospize. Zum Vergleich: In Deutschland sind es rund 200 stationäre Hospize. Die mobile Sterbebegleitung ist überhaupt nur durch den Einsatz der mehr als  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Ethik: Gewissensfreiheit im Gesundheitsbereich steht unter Druck

Die Debatte um die Gewissensfreiheit ist ein heikles, komplexes Thema. Ärzte und medizinisches Personal haben das Recht, aus Gewissensgründen gewisse Behandlungen zu verweigern. Dies zählt zu den Menschen- und Grundrechten eines freiheitlichen Rechtsstaates. Am medizinischen Sektor zeigen sich  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Chemotherapie: Ärzte scheuen Gespräche über Therapiebegrenzung

Viele Patienten mit unheilbarem Krebs in fortgeschrittenem Stadium glauben fälschlicherweise, dass eine Chemotherapie sie heilen kann. Die Wahl für oder gegen weitere Chemotherapien oder andere Optionen hängt entscheidend von den Informationen ab, die sie vom Arzt erhalten. Allein: Gerade in der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Transgender: Debatte über fragwürdige Hormonbehandlung von Kindern

Wenn Menschen eine Inkongruenz zwischen ihrem erlebten und biologischen Geschlecht erfahren, spricht man von einer Geschlechtsidentitätsstörung bzw. Transsexualität. Diese ist gemäß ICD 10 und DSM V-Klassifikation als Erkrankung anerkannt, sie tritt mit einer geschätzten Prävalenz von 0,001 Prozent  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Niederländische Ärzte verschreiben Sterbehilfe bei Einsamkeit und sozialer Isolation

In den Niederlanden sind Beihilfe zum Suizid und Euthanasie auch bei psychisch Kranken erlaubt, sofern die Sorgfaltskriterien der Euthanasiekommission (Regionale Toetsingscommissies Euthanasie, RTE) erfüllt werden. 66 von der RTE veröffentlichte Berichte über Erfüllung des Tötungswunsches bei  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Imago Hominis aktuell: Krebs – Tun und Lassen in der Medizin

Der Zugang zur Krebstherapie wird in Zukunft noch herausfordernder: Die Bevölkerung wird älter, die Therapiekosten steigen und die Patienten stellen höhere Ansprüche an das Gesundheitssystem. EU-weit werden jährlich 51 Milliarden Euro für Krebsbehandlungen ausgegeben. Die Entwicklung der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Demenz: Zahlen der Neuerkrankungen in Europa und USA sind rückläufig

Demenz zählt aufgrund der steigenden Lebenserwartung seit Jahren zu den gesundheitspolitischen Top-Themen. Im Jahr 2050 sollen laut bisheriger Prognosen global etwa 135 Millionen Menschen von Alzheimer und anderen Formen der Demenz betroffen sein. Ängste vor der Explosion einer sozialen und  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Forschung: Gros der Ergebnisse klinischer Studien bleibt in der Schublade

Wenn Studien mit einem negativen Ausgang unter den Tisch fallen, kann dies bei einer späteren Meta-Analyse die Einschätzung der Wirksamkeit von Impfstoffen, Medikamenten oder anderen Therapien verzerren. Dass das Problem trotz gesetzlicher Regelungen weiter besteht, zeigt nun eine im British Medical  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Mehr Kaiserschnitte wegen besserer Vergütung?

Die Zahl der Kaiserschnitte ist in den vergangenen Jahren weltweit stark angestiegen - auch im deutschen Sprachraum. Nun vermutet die Deutsche Technikerkasse (TK), dass ökonomische Gründe dabei eine Rolle spielen. In deutschen Krankenhäusern würden Kaiserschnitt-Geburten immer häufiger als teure  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Zika-Virus: Wissenschaftler melden ernste Zweifel an WHO-Alarmstufe an

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 1. Februar wegen des Zika-Virus den globalen Gesundheitsnotstand und damit die höchste Alarmstufe ausgerufen. Zu diesem Schritt habe eine Expertenrunde geraten, teilte die WHO mit. Das kam überraschend. Auch wenn sich das von infizierten Mücken  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Experten sehen Reparaturbedarf im neuen Gesetz zur Reproduktionsmedizin

Seit einem Jahr ist das in Österreich im Eiltempo beschlossene Fortpflanzungmedizinrechts-Änderungsgesetz (FmedRÄG) in Kraft. Eine Expertentagung in Wien zeigte, dass Politiker die Probleme der Praxis weitaus unterschätzt haben. Kritiker sehen sich bestätigt.

Wolfgang Arzt, Leiter der Abteilung für  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Krebs: Ärzte sterben häufiger zu Hause und verzichten eher auf Therapien

Die meisten Menschen geben in Umfragen an, dass sie zu Hause sterben möchten. Dennoch landen viele am Lebensende im Krankenhaus. Doch wenn Ärzte selbst Patienten werden, erhalten sie am Lebensende seltener als andere Patienten eine aggressive Therapie und sterben häufiger in den eigenen vier Wänden.  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Rauchen: Verbote schützen Gesundheit von Nichtrauchern

Weltweit sterben jährlich mehr als 600.000 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Rund 165.000 davon sind Kinder (vgl. Bioethik aktuell, 7.12.2010). Bereits 16 Prozent der Weltbevölkerung sind heute durch Gesetze vor einer Passivrauchexposition geschützt. Nun zeigt ein aktueller Cochrane Review  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Pflege: Mangel an Pflegepersonal erhöht Sterblichkeitsrisiko der Patienten

Ein hoher Pflegeschlüssel - also eine bessere personelle Ausstattung - ist signifikant mit einem geringeren Risiko für die Patienten verbunden, im Krankenhaus zu sterben. Dies zeigt eine groß angelegte, im British Medical JournalOpen publizierte Studie (2016; 6: e008751 doi:10.1136/bmjopen-2015-008  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Antibiotika: Bessere Aufklärung verhindert bis zu 40 Prozent unnötige Verordnungen

Die Ergebnisse eines aktuellen Cochrane Reviews (doi.org/10.1002/14651858.CD010907.pub2) zeigen, dass Schulungen und Informationen die hausärztlichen Antibiotika-Verordnungen bei akuten Atemwegserkrankungen um knapp 40 Prozent senken können - und zwar ohne dabei die Patientenzufriedenheit zu  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Europaparlament: Leihmutterschaft und Kinderverkauf widersprechen der Menschenwürde

Leihmutterschaft hat sich in kürzester Zeit als globaler Wirtschaftszweig etabliert, zu dem es jedoch kaum gesellschaftliche und vor allem kritische Diskurse gibt. So will die Den Haager Konferenz (HCCH) für Internationales Privatrecht im Jahr 2016 Leihmutterschaft international regeln, samt  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Pharmaindustrie: Offenlegung von Geldflüssen an Ärzte soll Vertrauen schaffen

Ab 2016 wollen Pharmafirmen im Zuge einer freiwilligen Selbstkontrolle öffentlich machen, wie viel Geld und Leistungen sie Ärzten und Institutionen zukommen lassen. Die Initiative ging 2013 vom Europäischen Dachverband der forschenden Arzneimittelhersteller (EFPIA) aus. Sie soll zu einer größeren  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Medizinstudium: Kluges Entscheiden hilft Überdiagnostik zu vermeiden

Ärzten steht im klinischen Alltag eine Fülle an Daten  zur Verfügung. Die richtige Auswahl, das Abwägen, die Zusammenschau und schließlich eine kluge Entscheidung bilden das Gesamt eines guten klinischen Denkprozesses.

In einem Hamburger Ausbildungsforschungsprojekt zeigte sich, dass Studenten  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Antibaby-Pille: Kaum Aufklärung über erhöhte gesundheitliche Risiken für Frauen

Der Pharmakonzern Bayer muss erneut in Sachen Antibaby-Pille vor Gericht. Nach Tausenden Klägerinnen in den USA hat nun auch eine deutsche Patientin den Yasminelle-Hersteller auf Schmerzensgeld und Schadenersatz geklagt. Sie wirft Bayer vor, noch im Jahr 2009 die Risiken, die mit der Einnahme der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Genome Editing: Manipulationsverbot an Embryonen ist gescheitert

CRISPR heißt die neue Gentechnologie, die erst vor kurzem ins Rampenlicht der Öffentlichkeit geraten ist. Hoffnungen und Unbehagen wachsen daran gleichzeitig, bremsen lassen sich die Forscher allerdings nicht (vgl. FAZ, online, 4.12.2015). Dies zeigte der von den USA, China und Großbritannien jüngst  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Symposium: Medizin braucht patienten- statt krankheitsorientierte Sichtweise

Ärzte sollten mit Wahrhaftigkeit kommunizieren, den Patienten sagen, was sie wissen und heraushören, was Patienten wissen wollen. Ein Vermeiden schwieriger Aufklärungsgespräche führe bloß zu „unsinnigen Operationen und Chemotherapien“, warnt der Münchner Palliativmediziner Marcus Schlemmer. Viele  mehr lesen...

Bioethik aktuell

ADHS: Positive Effekte von Ritalin möglicherweise zu hoch angesetzt

Die Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gilt als einer der häufigsten diagnostizierten psychischen Störung bei Kindern und Jugendlichen, rund 5 Prozent seien davon betroffen. Um die Störungen des „Zappelphilipp-Syndroms“ zu lindern, bekommen viele ADHS-Betroffene seit mehr als 20 Jahren  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: SPÖ-Behindertenanwalt unterstützt anonyme Statistik zu Abtreibungen

Österreich ist neben Luxemburg europaweit das einzige Land, das über keine seriös erhobenen Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen verfügt. Mit der Bürgerinitiative Fakten helfen! fordert aktion leben deshalb die Einführung einer anonymisierten Datenerhebung. Sie soll Statistik und  mehr lesen...

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Imago Hominis aktuell: „Demenz als ethische Herausforderung“ Band I

Laut WHO zählt Demenz zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen. Sie stellt in den nächsten Jahrzehnten eine große Herausforderung für Gesellschaft und Pflegewesen dar. In Österreich gibt es laut Demenzbericht 2014 rund 130.000 demenzkranke Menschen. Im Durchschnitt kommen somit rund 1.500  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Kanadische Experten empfehlen Bremse bei Finanzierung von IVF

Dass die Geburtenrate nach künstlicher Befruchtung bei Frauen über 40 Jahren sinkt, ist bekannt. Während das österreichische IVF-Register (Jahresbericht 2014) bislang keine Daten der Baby-Take-Home-Rate in Korrelation zum Alter der Frauen vorlegt hat, sind andere Länder schon weiter - und ziehen nun  mehr lesen...

Bioethik aktuell

OECD: Österreich hat zu viele Spitalsbetten und zu wenig Versorgung für chronisch Kranke

Das österreichische Gesundheitssystem ist teuer, lässt aber an Effizienz zu wünschen übrig. Dies zeigen die aktuellen Zahlen des OECD-Gesundheitsreports Health at a Glance 2015, der am 4. November 2015 veröffentlicht wurde. Die österreichische Gesundheitswirtschaft ist ein Milliardenmarkt. Zuletzt  mehr lesen...

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Sterbehilfe: „Wir brauchen Assistenz im Leben, keine Assistenz im Suizid“

Der Deutsche Bundestag hat am 6. November 2015 nach einer mehrstündigen Debatte für ein Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe zur Selbsttötung gestimmt (vgl. FAZ, online, 6.11.2015). Bislang war Suizidbeihilfe straffrei, ab nun steht sie auch in Deutschland unter Strafe, sofern sie geschäftsmäßig  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Töten auf Verlangen: Zahlen steigen an, erstmals Euthanasie-Arzt in Belgien vor Gericht

Die aktuellen Zahlen des niederländischen Euthanasie-Berichts 2014 zeigen einen neuen Rekordstand. Die Fälle von Tötung auf Verlangen/Assistierter Suizid stiegen in nur einem Jahr um mehr als 10 Prozent auf 5.306 Fälle (vgl. Regionale Toetsingscommissies Euthanasie: Jahresbericht 2014). Das sind  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Reproduktionsmedizin: Indien will Leihmuttergeschäfte mit Ausländern gesetzlich verbieten

In Indien sind bereits mehrere Frauen nach Leihmutterschaft gestorben, nun wurde auch ein Fall in den USA publik, berichtet The Huffington Post (online, 16.10.2015). Die 34-Jährige Brooke Lee Brown aus dem Bundesstaat Idaho war bereits zum vierten Mal Leihmutter, diesmal im Auftrag eines spanischen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Symposium: Trauma Krebs: Tun und Lassen in der Medizin, 3.12.2015 in Wien

Krebs löst individuelle Ängste und Schrecken aus. Entsprechend schwierig gestaltet sich die Kommunikation mit Betroffenen und Angehörigen. Um gute Entscheidungen zu treffen, braucht es mehr als hoch spezialisiertes Wissen.

Die Medizin hat enorme Fortschritte gemacht. Wo jedoch suggeriert wird, dass  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Mehr Suizide durch Legalisierung der Beihilfe

Die ärztliche Beihilfe zum Suizid ist nun auch im US-Bundesstaat Kalifornien legal. Am 6. Oktober 2015 unterschrieb Gouverneur Jerry Brown das umstrittene Gesetz, das nach dem Vorbild vier weiterer US-Bundesstaaten - Oregon, Washington, Montana und Vermont - die professionelle medizinische  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Krebs: Überlebensraten in Europa steigen je nach Höhe der Gesundheitsausgaben

Die gute Nachricht: Die Überlebensrate bei Krebserkrankungen in Europa hat sich seit den 1980er Jahren insgesamt verbessert. Fünf Jahre nach der Diagnose einer Krebserkrankung leben heute 52,5 Prozent der Patienten. Die schlechte: Es gibt große Unterschiede zwischen den europäischen Ländern. Dies  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Pflege: Zahl von Pflegebedürftigen mit Migrationshintergrund steigt an

In Deutschland haben rund 8,2 Prozent der derzeit Pflegebedürftigen einen Migrationshintergrund. Bis 2030 wird der Anteil der heute 60-Jährigen und Älteren dieser Gruppe auf rund 24 Prozent der Bürger in Deutschland steigen. Die Pflege ist auf diese Veränderung bislang unzureichend vorbereitet,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: OECD-Bericht fordert mehr Einsatz für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Österreich muss mehr tun, um Menschen mit psychischen Problemen zu helfen, Arbeit zu finden, im Job zu bleiben oder in den Beruf zurückzukehren. Das empfiehlt der aktuelle OECD-Bericht Mental Health and Work: Austria (OECD-Pressemitteilung, online, 2.10.2015). Die Zahl der Krankenstandstage und  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Britisches Parlament: Überwältigende Mehrheit gegen Beihilfe zur Selbsttötung

Am 11. September hat das britische Parlament über einen Gesetzesvorschlag zur Freigabe der Beihilfe zur Selbsttötung in England und Wales abgestimmt. Das Ergebnis war eindeutig - und überraschte die mediale Erwartungen: Die überwältigende Mehrheit der Abgeordneten lehnte nämlich eine Freigabe des  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Krebs: Keine Vorteile durch Chemotherapie im Endstadium

Vielen Krebspatienten im Endstadium wird trotz fehlender klinischer Evidenz noch eine Chemotherapie angeboten. Doch wenn die Prognose der Lebenserwartung bei sechs Monaten liegt, sollten Ärzte besondere Zurückhaltung hinsichtlich einer Chemotherapie üben. Dies bestätigt eine aktuelle in JAMA  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: In Europa stabilisiert sich die Zahl der Demenzkranken

Die Zahl der Demenzkranken nimmt weltweit zu, allerdings nicht in allen Regionen gleich stark. Bis zum Jahr 2050 schätzt der anlässlich des Welt-Alzheimer-Tags am 21. September publizierte World Alzheimer Report 2015, dass sich die Zahl von derzeit 46 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Künstliche Befruchtung: Erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen bei IVF-Kindern

Die technisch assistierte Fortpflanzung ist eine gewinnbringende Industrie: Laut aktuellem Report Global In-Vitro Fertilization (IVF) Market 2014 - 2021 des Internationalen Marktforschungsinstituts Allied Analytics LLP soll der globale IVF-Markt bis 2021 auf schätzungsweise 11,3 Milliarden Dollar  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Wissenschaft: Wie exakt sind Studienergebnisse und was ist Forschungsmüll?

Mehr Qualität und Transparenz, weniger Forschungsmüll: So lautete eine von Nobelpreisträgern und Lancet initiierte Debatte (vgl. IMABE 2014: Forschung: Wissenschaftselite will mehr Qualität und weniger Forschungsmüll). Jetzt bekommen diese Forderungen neuen Auftrieb: Weniger als die Hälfte der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Aktuell: IMAGO HOMINIS: Sind Tierversuche in der Forschung ethisch gerechtfertigt?

Müssen Tierversuche sein? Sind solche Versuche ethisch zu rechtfertigen? Das Verständnis der komplexen Prozesse im Gehirn, die Entschlüsselung der Krebsgenetik und die Entwicklung der neuen Impfstoffe, Medikamente und Behandlungsmethoden, die Leben retten und die Lebensqualität verbessern, wären  mehr lesen...

Bioethik aktuell

End-of-Life-Care: Sterbehilfe heißt die Angst nehmen, nicht das Leben

Patientenschützer haben anlässlich der jüngsten Debatte im Deutschen Bundestag davor gewarnt, den Suizid als unabwendbaren persönlichen Wunsch zu betrachten. Aufgabe der Gesellschaft dürfe es nicht sein, Suizidwünsche stillschweigend hinzunehmen, sagte Eugen Brysch, Vorsitzender der Stiftung  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Chemotherapie: Frau wird trotz Krankheit Mutter dank tiefgefrorenem Eierstockgewebe

Die Gefahr, dass Frauen nach Chemotherapien unfruchtbar werden, ist groß. Nun berichtet das Team um die Gynäkologin Isabelle Demeestere von der Université Libre de Bruxelles in Fachjournal Human Reproduction (2015; doi:10.1093/humrep/dev128), von einer jungen Frau, die ihr Eierstockgewebe noch vor  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Drogen: UNO betrachtet steigenden Cannabis-Konsum mit Sorge

246 Millionen Menschen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren konsumieren weltweit illegale Drogen. Das geht aus dem aktuellen Drogenbericht 2015 des UNO-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) hervor. Rund 27 Millionen Menschen hätten einen problematischen, teils schwer  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Debatte über Nutzen neuer Krebsmedikamente versus hohe Kosten

Die Kosten von Krebsmedikamenten steigen massiv, ob die hohen Kosten mit dem Nutzen für den Patienten immer gerechtfertigt sind, stellt das Memorial Sloan Kettering Cancer Center nun in Frage. Ab nun können Ärzte, Versicherungen und Pharmafirmen mithilfe des vom Forschungszentrum entwickelten  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Nur 11 Prozent der Gesundheitsnachrichten stimmen

Wenn es um Medizin-Berichterstattung geht, neigen Journalisten zu Übertreibung und Verzerrung. Wie wenig faktenbasiert auch österreichische Medien zu Gesundheitsthemen berichten, zeigt eine nun in der Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität (doi:10.1016/j.zefq.2015.05.014) veröffentlichte  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Wachkoma: Urteil zu Nahrungsentzug mit ethischem Fragezeichen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat im Fall des im Wachkoma liegenden querschnittsgelähmten Franzosen Vincent Lambert den Einspruch der Eltern gegen die Beendigung der künstlichen Ernährung abgewiesen. Dies gab das Gericht am 6. Juli 2015 in Straßburg bekannt. Der EGMR hatte zuvor  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Save the Date: „Trauma Krebs: Tun und Lassen in der Medizin“ am 3. 12. 2015 in Wien

Krebs löst individuelle Ängste, Schrecken und Hoffnungen aus. Entsprechend schwierig gestaltet sich die Kommunikation mit den Betroffenen und Angehörigen. Um Entscheidungen zu treffen, braucht es mehr als nur hoch spezialisiertes Wissen. Die Erwartungen an die Medizin sind groß, man müsse bis  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Assistierter Suizid: Schottisches Parlament stimmt gegen Beihilfe zur Selbsttötung

Schottland hat den Gesetzesentwurf zur Legalisierung des Assistierten Suizid mit deutlicher Mehrheit abgelehnt: 82 Parlamentarier stimmten am 27. Mai 2015 gegen die Beihilfe zum Selbstmord, 36 waren dafür. Die Vorsitzenden der vier stärksten Parteien - der linksliberalen Schottische Nationalpartei,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Arzt-Patient-Beziehung: Mediziner sollten in sozialer Kompetenz ausgebildet werden

Medizinstudenten sind idealistisch, sie wollen Menschen helfen, nach und nach würden ihnen allerdings im Zuge der Ausbildung diese hohen Ideale ausgetrieben - und auch die Empathie, sagt der an der Harvard Medical School lehrende Mediziner Richard M. Schwartzstein. Im New England Journal of Medicine  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Behandlung von Übergewicht muss Faktor Familie miteinbeziehen

Laut einer aktuellen Studie der Gesundheitsinitiative SALTO (Salzburg together against obesity) ist jedes vierte Kindergartenkind übergewichtig oder adipös, berichtet der Standard (online, 27.5.2015). SALTO hat im Rahmen einer Pilotstudie die Ernährungs- und Bewegungspräferenzen sowie die motorische  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Reproduktionsindustrie: Internationaler Vorstoß für weltweites Verbot von Leihmutterschaft

Das tragische Erdbeben in Nepal zeigt auch die Ausmaße des florierenden Fortpflanzungstourismus: Israel ließ kurze Zeit nach dem Beben rund 40 Babys, die von Leihmütter geboren worden waren, evakuieren, mehr als 100 Leihmütter sind noch mit zukünftigen israelischen Staatsbürgern schwanger. In der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Imago Hominis aktuell: „Die Sprache des Schmerzes verstehen II“

Schmerz ist nicht gleich Schmerz. Akute Schmerzen sind wichtige Warnsignale des Körpers, chronische Schmerzen hingegen haben ihre biologische Warnfunktion verloren, der Schmerz hat sich verselbständigt und lässt sich häufig nicht mehr einer eigentlichen Ursache zuordnen. Doch wie reagiert die  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Umstrittene Manipulation des menschlichen Embryos provoziert Protest

Eingriffe in das Erbgut des Menschen, die menschliche Keimbahn, sind in rund 40 Ländern verboten, jedoch nicht in China. Dort haben nun Forscher - mit Zustimmung der zuständigen Ethikkommission - experimentell versucht, menschliche Embryonen durch gezielte Genveränderungen so zu manipulieren, dass  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Forschung: Wissenschaftsrat will Integrität, Qualität und ethisches Verhalten stärken

Regeln, Leitlinien und Appelle im Wissenschaftsbetrieb sind wichtige Elemente zur Qualitätssicherung - allein: Ethisches Verhalten können sie nicht produzieren. Der Deutsche Wissenschaftsrat fordert deshalb eine neue „umfassende Kultur der Redlichkeit und Qualität an wissenschaftlichen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Cannabis-Konsum schädigt Gesundheit von Jugendlichen

Cannabis wird vielfach als „weiche Droge“ und damit als harmlos eingestuft. Die Ergebnisse der bislang umfangreichsten Untersuchung von Risiken und Gesundheitsschäden durch Cannabis-Konsum sprechen eine andere Sprache. In einer in Addiction publizierten Meta-Analyse (DOI:10.1111/add.12703) werteten  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Neues Gesetz zum Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung ist auf Schiene

Die Deutsche Bundesregierung hat kürzlich den Gesetzesentwurf zum Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung gebilligt. Ziel des von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) eingebrachten Gesetzes ist ein flächendeckendes Hospiz- und Palliativangebot. So soll die ambulante Palliativversorgung  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Auch Rauchstopp mit 60 senkt Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Ein Rauch-Stopp lohnt sich auch noch im fortgeschrittenen Alter. Selbst wer seine letzte Zigarette erst als über 60-Jähriger raucht, senkt sein Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall innerhalb weniger Jahre erheblich. Das berichten Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) nun im  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Euthanasie: Zahl der Tötungen auf Verlangen steigt in Belgien weiter an

Die aktuellen Zahlen des belgischen Euthanasie-Berichts 2014 zeigen einen neuen Rekordstand. Die Fälle von Tötung auf Verlangen/Assistierter Suizid stiegen seit der Legalisierung im Jahr 2002 von 24 Personen auf das 75-fache im Jahr 2013 mit 1.807 Fällen (vgl. Secrétariat de la Commission  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Vereinsamung erhöht das Sterblichkeitsrisiko

Dass betagte Menschen, die allein leben und unter sozialer Isolation leiden, ein höheres Sterblichkeitsrisiko haben, ist bekannt. Eine jüngst in Perspectives on Psychological Science veröffentlichte Studie (2015: 10, Nr. 2 227-237) zeigt nun: Bei jüngeren Menschen (unter 65 Jahren) ist der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Brustkrebs-Überlebende profitieren von Stressmanagement

Krebserkrankungen sind für die Betroffenen seelisch sehr belastend und bringen erhebliche Stressfaktoren mit sich, auch bei Brustkrebserkrankten. Etwa ein Drittel der Betroffenen leidet unter starken Ängsten und Depressionen, viele Patientinnen auch noch Jahre nach der Behandlung. Im Falle von  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Nöte von Frauen nach Schwangerschaftsabbruch bleibt ein Tabuthema

Kurz schien es, als ob in bioethischen Fragen Deutschland zum Vorbild für Österreich werden könnte und parteiübergreifende Initiativen im Parlament möglich wären. Die Hoffnung war jedoch offenbar verfrüht. SP-Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser sieht keinen Handlungsbedarf bei der in Österreich  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Jungärzte sollten schon früh in ethischen Fragen ausgebildet werden

Worauf stützen sich Ärzte in ethischen Konfliktsituationen? Je jünger sie sind, desto höher ist der Stellenwert von Regeln und Leitlinien, je älter sie sind, desto mehr stützen sie sich auf ihre Erfahrung. Persönliche Werthaltungen und Charakterstärke spielen dabei eine entscheidende Rolle, sagt  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Sterbebetreuung: Österreichs Parteien fordern mehr Geld für Hospiz und Palliative Care

Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung, Vereinfachung von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sowie eine Verbesserung der Ausbildung von Ärzten und Pflegenden in der End-of-Life-Care: So lassen sich die Hauptpunkte der Empfehlungen der parlamentarischen Enquete-Kommission „Würde am Ende des  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Initiative: Ärzte wollen unnötige medizinische Leistungen vermeiden

Zu häufige Verschreibung von Antibiotika, überflüssige CT-Untersuchungen, zu rasche Operation bei Gelenksbeschwerden: Weniger Medizin kann mehr sein. Der Gedanke dahinter: Nicht immer ist medizinisches Handeln am Patienten sinnvoll und notwendig. Die US-amerikanische Ärzteinitiative Choosing wisely   mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Höhere Sensibilisierung für Probleme von Krebsüberlebenden nötig

Krebs hat sich immer mehr von einem Todesurteil hin zu einer chronischen Erkrankung entwickelt. So stieg dank der Fortschritte in der Onkologie die Zahl der sog. Krebsüberlebenden in den USA von 5 Millionen in den 1980ern im Jahr 2009, für 2024 rechnet man mit 19 Millionen Krebsüberlebenden. Die  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Wachsende Kritik an Pränataler Diagnostik ohne therapeutischen Nutzen

In Deutschland gibt es eine heftige Diskussion darüber, ob die Kosten des umstrittenen Praena-Tests (ca. 600 bis 900 Euro, ärztliche Konsultation nicht eingerechnet) von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden sollen. Mittels dieser nicht-invasiven Methode könne man schonender feststellen,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Aktuell: IMAGO HOMINIS widmet sich der „Kommunikation im Gesundheitswesen“

Die Lage hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr zugespitzt: Einsparungen in Krankenhäusern und Altenheimen führen zu einem enger getakteten Arbeitsalltag. Das belastet Ärzte und Pflegende. Die Frustration im Arbeitsalltag Pflegender liegt zwischen 19 Prozent (in den Niederlanden) und 49  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Assistierter Suizid: Schweiz macht ernst mit Altersfreitod für Ausländer

Ein neuer Fall von tragischem „selbstbestimmten Suizid“ in der Schweiz wurde nun bekannt: Zwei hochbetagte Verwandte aus Schottland nahmen sich mithilfe der umstrittenen Suizid-Beihilfe-Organisation Eternal Spirit in der Schweiz per tödlichem Drogenmix das Leben. Die Cousins - er 86, sie 89 Jahre  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Sterbehilfe: Breiter Konsens in Österreich gegen Beihilfe zum Selbstmord bei Kranken

Eine klare Absage an die Beihilfe zum Suizid in Österreich kommt von ÖVP-Justizminister Wolfgang Brandstetter (Kurier, online, 14. 2. 2015). „Ich bin davon überzeugt, dass es ein Fehler wäre, hier Lockerungen vorzunehmen“, betonte Brandstetter. Anlass der Klarstellung waren die kürzlich  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Die Entstehung von Krebs hat auch etwas mit „Zufall“ zu tun

Zwei Drittel bestimmter Krebserkrankungen entstehen nicht durch Lebensstil oder Gene, sondern durch Zufallsmutationen. Das ist das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie, die Anfang Jänner 2015 in Science (2015; 347, 6217: 78-81) erschienen ist. Es werde selbst bei Ausschluss aller Risikofaktoren  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Österreich unter Top-Drei-Ländern im Alkoholkonsum

Österreich liegt unter den Top-Drei-Nationen in Europa mit dem höchsten Pro-Kopf-Alkoholkonsum laut OECD-Bericht 2014 (OECD HealthStatistics 2014). Mit durchschnittlich 11,2 Litern wird die Alpenrepublik nur noch von Litauen (12,7 Liter) und Estland (11,3 Liter) überholt. Der EU-Durchschnitt liegt  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Offene Differenzen nach Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes

In Österreich wurde der umstrittene Gesetzesentwurf zum Fortpflanzungsmedizingesetz am 21. Jänner 2015 im Nationalrat mit 113 zu 48 Stimmen beschlossen (vgl. ORF.at, online, 21. 1. 2015). SPÖ, ÖVP, Grünen und NEOS stimmten dafür, FPÖ und Team Stronach dagegen. Nicht alle Abgeordneten der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Symposium: Chronische Schmerzen fordern den Blick auf den ganzen Menschen

„Herr Doktor, Sie sind meine letzte Hoffnung!“ Patienten, die von chronischen Schmerzen geplagt sind, haben oft eine jahrelange Odyssee hinter sich. Vom Hausarzt zu diversen Fachärzten bis hin zu mehrfachen Operationen: Alles haben sie versucht, um den Schmerz zu bekämpfen - doch das Wunder ist nie  mehr lesen...

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Österreich: Scharfe Kritik an Liberalisierungs-Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes

Bereits am 21. Jänner soll im Nationalrat über das neue Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) abgestimmt werden. Demnach sollen ab Frühjahr 2015 in Österreich auch Drei-Eltern-Kinder möglich sein (Eizellspende und Samenspende durch einen Dritten bei einer künstlichen Befruchtung) sowie die Selektion  mehr lesen...

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Studie: Akademisierung in der Pflege senkt Kosten und hebt Qualität

Steigende Kosten und Personalmangel: Österreich liegt bei den Ausgaben im Gesundheitswesen mit 11,1 Prozent des BIP im Spitzenfeld der EU-Länder (Durchschnitt: 8,7 Prozent des BIP). Zugleich besteht ein eklatanter Mangel an Pflegepersonal. Mit einer Rate von 7,8 Pflegefachkräften pro 1.000 Einwohner  mehr lesen...

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Sterbebegleitung: Österreichische Ärztekammer lehnt assistierten Suizid einstimmig ab

Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) hat sich in ihrer Dezember-Vollversammlung einstimmig gegen die aktive Sterbehilfe in Österreich ausgesprochen. Ebenso einstimmig hat das höchste Ärztegremium den Ausbau der Palliativmedizin befürwortet. Es sei nicht die Aufgabe der Ärzteschaft, den Tod kranker  mehr lesen...

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Studie: Indikation für Sondenernährung ist streng zu handhaben

Die PEG-Sonde (perkutane endoskopische Gastrostomie) zählt zu Routineverfahren, wenn es darum geht, Patienten vorübergehend auf künstlichem Weg mit Nahrungsmitteln und Flüssigkeit zu versorgen. Im Falle von Patienten mit schwerer fortgeschrittener Demenz oder anderen „Near-End-of-Life“-Erkrankungen  mehr lesen...

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Studie: Ärzte fühlen sich nicht auf Umgang mit sterbenden Patienten vorbereitet

Menschen wollen zu Hause sterben. Doch die Realität sieht anders aus: 70 Prozent der Österreicher sterben in Institutionen, davon 50 Prozent in Krankenhäusern. Auch Tumorpatienten, die keine mobile Palliativversorgung haben, sterben zum Großteil im Spital, nur 20 Prozent erleben ihre letzten Stunden  mehr lesen...

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Großbritannien: Parlament stimmt gegen Abtreibung nach Geschlecht

Mit überwältigender Mehrheit hat das britische Parlament dafür gestimmt, die geschlechtsselektive Abtreibung explizit für gesetzeswidrig zu erklären. Seit Herbst 2013 hatte sich für diesen Beschluss eine Allianz quer durch alle politische Lager formiert. Anlass war das Auffliegen von zwei Ärzten,  mehr lesen...

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SYMPOSIUM und IMAGO HOMINIS: Die Sprache des Schmerzes verstehen

Die Zahlen erschrecken: 33 Prozent der chronischen Schmerzpatienten in Österreich schlittern bis in die Berufsunfähigkeit, 21 Prozent werden in die Frühpension entlassen. Insgesamt werden die in Österreich jährlich durch chronische Schmerzen verursachten gesamtwirtschaftlichen Kosten auf 1,4 bis 1,8  mehr lesen...

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Reproduktionsmedizin: Frauen werden kaum über Risiken und Fehlerquoten informiert

In Österreich liegt ein Entwurf für ein neues Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) auf dem Tisch. Darin ist weitgehend jede Option erlaubt, um Kinderwunsch zu realisieren, die der Markt zur Zeit bietet: Selektion von Embryonen vor dem Einpflanzen in die Gebärmutter (PID), vorsätzliches Splitting von  mehr lesen...

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Studie: Stammzelltherapie löst bei Querschnittpatientin einen Tumor aus

Mit neuartigen Stammzelltherapien werden starke Hoffnungen geweckt, die Realität sieht jedoch anders aus. Im Tierversuch soll es gelungen sein, dank Injektion einer im Labor gereinigten Nasenschleimhaut einen gelähmten Hund wieder zum Laufen zu bringen. Für eine Amerikanerin, die nach einem Unfall  mehr lesen...

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IMABE-Symposium: Die Sprache des Schmerzes verstehen, 5.12.2014 in Wien

In Österreich leiden 1,5 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen. Die wirksame Bekämpfung von chronischem Schmerz gehört zu den großen offenen Fragen der Medizin. Um Schmerzen zu lindern, müssen Patienten individuell und in ihrer Ganzheit in den Blick genommen werden. Symptomkontrolle alleine  mehr lesen...

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Deutschland: Ärzteverbände gegen Zulassung von ärztlich assistiertem Suizid

Die Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin in Deutschland haben sich geschlossen gegen den ärztlich assistierten Suizid ausgesprochen. In einer Stellungnahme bekräftigten sie, dass eine solche Beihilfe keine ärztliche Aufgabe sei, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 9. 10. 2014). Eine  mehr lesen...

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Pränatale Diagnostik: Besser informierte Frauen verzichten auf Pränataltest

Das Angebot für pränatale Diagnostik wächst, für viele Schwangere und Paare entstehen daraus Entscheidungskonflikte, auf die sie kaum vorbereitet sind. Screenings beruhen auf dem Berechnen von Wahrscheinlichkeiten, sie bieten keine exakte Diagnose, verunsichern und stellen bei vermuteter Behinderung  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Kommunikation: Nicht nur Ärzte, auch Patienten sollten besser kommunizieren

Für eine gelungene Arzt-Patient-Beziehung ist eine gute Kommunikation entscheidend. Bei Kommunikation steht häufig die Kompetenz des Arztes im Fokus, die Rolle des Patienten wird seltener behandelt. Viele Patienten sind mit Arztgesprächen nicht zufrieden. Sie konnten nicht alle Fragen stellen, sei  mehr lesen...

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Studie: Krankenhäuser in Versorgung von Menschen mit Demenz oft überfordert

Menschen mit Demenz sind im Krankenhaus keine Randerscheinung. „Wir befinden uns inmitten eines Paradigmenwechsels in der Versorgung älterer Menschen“, sagte Georg Pinter, Vorstand der Abteilung für Akutgeriatrie/Remobilisation am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, beim Jahreskongress der Deutschen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Veranstaltungshinweis: „Die Sprache des Schmerzes verstehen“, 5. 12. 2014, Wien

Menschen mit Schmerzen erwarten medizinische Hilfe, Schmerzen zu lindern gehört zum Grundauftrag der Medizin. Symptomkontrolle alleine, insbesondere bei chronischen Schmerzen, genügt nicht. Wo also liegen die Möglichkeiten und Grenzen der Schmerztherapie? Welche Rolle spielt die Geschichte und  mehr lesen...

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Aktive Sterbehilfe: Ärzte verstehen sich nicht als Dienstleister für Suizidwillige

In Deutschland stellt sich der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, strikt gegen eine Erlaubnis für Mediziner zur Suizidbeihilfe. „Wer Ärzte an ‚qualitätsgesicherten, klinisch sauberen‘ Suiziden beteiligen will, verwischt die Grenzen zur Tötung auf Verlangen und zur Euthanasie“,  mehr lesen...

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Studie: Öffentliches Rauchverbot schützt auch Gesundheit von Kindern

Raucher sterben früher. Laut einer aktuellen im BioMedCentral (doi:10.1186/1741-7015-12-59) publizierten Studie verliert ein Mann, der über zehn Zigaretten pro Tag raucht, 9,4 Jahre an Lebenserwartung, eine Frau 7,3 Jahre. Auch ein moderater Konsum von weniger als zehn Zigaretten pro Tag würde laut  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: WHO fordert mehr Einsatz in der Suizidprävention

Jährlich begehen weltweit 800.000 Menschen Selbstmord, das entspricht 1,4 Prozent aller Todesfälle. Dies geht aus dem aktuellen WHO-Report Preventing Suicide - a global Imperative 2014 hervor. Die höchsten Suizidraten - für fast alle Regionen der Welt - sind bei Männern und Frauen über 70 Jahren. In  mehr lesen...

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Reproduktionsindustrie: Rechte des Kindes stehen vor dem Recht auf ein Kind

Die Skandale rund um die Praktiken der Leihmutterschaftsindustrie in Thailand haben die westliche Öffentlichkeit aufgerüttelt und sorgen nun für eine offenere Debatte. Im Fall Gammy hatte ein australisches Paar bei einer Agentur ihr Wunschkind in Auftrag gegeben, die Leihmutter erwartete Zwillinge,  mehr lesen...

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Imago-Hominis-Vorschau: Ethik in der Pädiatrie

Die Behandlung von Kindern stellt Mediziner und Pflegekräfte vor besondere Herausforderungen - in Kommunikation, Therapieentscheidungen und ethischen Fragen. Kinder erleben Krankheit und Schmerz anders, haben altersgemäße Möglichkeiten sich auszudrücken - und auch ihre psychischen Möglichkeiten des  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Aufwachsen bei leiblichen Eltern minimiert Traumarisiko für Kinder

Der Einfluss von Familie als positiver als auch negativer Determinante von Gesundheit ist bekannt. Traumatische Kindheitserlebnisse können lange nachwirken, mit schweren gesundheitlichen Langzeitfolgen. Eine US-amerikanische Studie verglich nun das Risiko eines traumatischen Erlebnisses in der  mehr lesen...

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Save the Date: „Die Sprache des Schmerzes verstehen“ am 5. 12. 2014 in Wien

Menschen mit Schmerzen erwarten medizinische Hilfe, Schmerzen zu lindern gehört zum Grundauftrag der Medizin. Dies gelingt jedoch nur, wenn der Mensch in seiner Ganzheit in den Blick genommen wird. Symptomkontrolle alleine genügt nicht. Wo also liegen die Möglichkeiten und Grenzen der  mehr lesen...

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Studie: Warnung vor schädlichen Folgen von Cannabis-Konsum bei Jugendlichen

Vor den gravierenden Folgen von Cannabis-Konsum in jungen Jahren warnt eine aktuelle im New England Journal of Medicine (2014; 370: 2219-2227) publizierte Übersichtsarbeit. Das Suchtmittel Cannabis (Rohstoff der Drogen Marihuana und Haschisch) richte dauerhafte gesundheitliche Schäden an, das  mehr lesen...

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Nocebo: Wenn zu viel Wissen Patienten krank macht

Die positiven Auswirkungen von ärztlicher Kommunikation, Behandlungserwartung und Scheinbehandlung sind als „Placebo“-Phänomene bekannt und erforscht. Dagegen wird das umgekehrte Nocebo-Phänomen („Ich werde schaden“) noch kaum beachtet: Suboptimale ärztliche Kommunikation oder Erwartungshaltungen  mehr lesen...

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Medizinjournalismus: Maßstäbe zwischen Information und Marketing verschwimmen

In der Branche des Wissenschaftsjournalismus wächst das Unbehagen über die sinkende Qualität der Berichterstattung. Die Grenzen zwischen Information und Marketing würden verschwimmen, schreiben der Kommunikationswissenschaftler Holger Wormer von der Technischen Universität Dortmund und der Soziologe  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Bürgerinitiative gegen Euthanasie gestartet

Euthanasie und aktive Sterbehilfe bleiben auch in Österreich ein Thema. Im Herbst 2014 soll laut Regierungsübereinkommen eine parlamentarische Enquete stattfinden, die sich „mit der Möglichkeit der verfassungsrechtlichen Verankerung des Verbots der Tötung auf Verlangen und des Rechts, in Würde zu  mehr lesen...

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Studie: Nutzen von Mammografie-Screening-Programmen weit überschätzt

In Österreich wurde das Vorsorge-Mammografie-Screening ohne Überweisung durch den Arzt seit Jahresbeginn mit großer Emphase eingeführt. Ab sofort erhalten nun 1,5 Millionen Frauen im Alter zwischen 45 und 69 Jahren - auch ohne Verdachtssymptome - alle zwei Jahre direkt eine Einladung für eine  mehr lesen...

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Österreich: 1,5 Millionen Menschen leiden an chronischen Schmerzen

In Österreich leiden 1,5 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen, darunter sind rund 200.000 Schmerzpatienten mit einem sehr hohen Chronifizierungsgrad auf spezielle Schmerztherapien angewiesen. Doch es gebe kein Geld für nachhaltige Strukturveränderungen, sagte Christian Lampl, Präsident der Ös  mehr lesen...

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Studie: Ärzte scheuen sich, das Thema Lebensende gegenüber Patienten anzusprechen

Ärzte und Pflegepersonen scheuen sich davor, mit Patienten, die an Herzinsuffizienz leiden, Gespräche über das Lebensende zu führen. Das ist das Ergebnis einer im Rahmen der Quality of Care and Outcomes 2014 Scientific Sessions in Baltimore vorgestellten neuen Studie, berichtet Medicalnewstoday (onl  mehr lesen...

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Reproduktionsmedizin: Politischer Widerstand gegen Eizellenspende in Deutschland

In Deutschland haben sich die Gesundheitspolitiker dreier Bundestagsfraktionen bei der Jahrestagung des Deutschen Ethikrats zur Fortpflanzungsmedizin klar gegen eine Liberalisierung in der Frage der sog. Eizellenspende ausgesprochen, berichtet die Ärztezeitung (online, 23. 5. 2014). Für Katrin  mehr lesen...

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IMAGO HOMINIS-Vorschau: Mental Health und Arbeitswelt

Laut Angaben der Pensionsversicherungsanstalt in Österreich leidet jeder Fünfte einmal in seinem Leben an einer Depression und jeder Sechste an einer Angststörung. Die Zahl der Krankenstandstage aufgrund psychischer Erkrankungen hat sich in den vergangenen 20 Jahren beinahe verdreifacht. Eine  mehr lesen...

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Österreich: Zustimmung zu aktiver Sterbehilfe nimmt deutlich ab

Die Zustimmung zur aktiven Sterbehilfe im Sinne der Euthanasie oder Beihilfe zum Suizid ist in Österreich seit dem Jahr 2010 stark zurückgegangen. 47,5 Prozent befürworten die aktive Herbeiführung des Todes auf Patientenwunsch, im Jahr 2010 waren es noch 62 Prozent. Dies geht aus einer aktuellen  mehr lesen...

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Studie: Grippemittel Tamiflu so gut wie nutzlos und dennoch millionenfach gelagert

Die Grippemittel Tamiflu und Relenza sind nach einer im British Medical Journal publizierten groß angelegten Studie so gut wie nutzlos (BMJ 2014; 348: g2545). Diesem Ergebnis ging ein jahrelanger Kampf zwischen Wissenschaftlern aus Oxford und Harvard und den Pharmafirmen voraus. Die nun vorliegende  mehr lesen...

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Pflege: Demografische Entwicklung braucht neue Lösungen in der Altenpflege

Von einer „Bevölkerungspyramide“ kann in Industrienationen inzwischen keine Rede mehr sein. Viel eher passt heute das Bild einer „Bevölkerungsurne“. Dass es deshalb in Hinblick auf die Betreuung und Pflege alter Menschen Schluss sein muss mit einer Kopf-in-den-Sand-Stecken-Politik, fordern  mehr lesen...

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Stammzellforschung: Die Zeit ist reif für ein internationales Klonverbot

Im Jahr 2003 gelang es den UNO-Mitgliedsstaaten nicht, dem Klonen von Menschen einen wirksamen Riegel vorzuschieben. Knapp 10 Jahre danach scheint ein Wettlauf im Kampf um Ergebnisse des sogenannten „therapeutischen Klonens“ eingetreten zu sein. Dieter Egli und sein Team von der privat finanzierten   mehr lesen...

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Public Health: WHO-Report warnt vor steigenden Antibiotika-Resistenzen

Die Wirkung von Antibiotika geht weltweit dramatisch zurück. Dies zeigt der erste im April 2014 veröffentlichte WHO-Report zur Resistenzproblematik (Antimicrobial resistance: global report on surveillance 2014).

Effektive Antibiotika galten als eine der Säulen für ein längeres und gesünderes Leben.  mehr lesen...

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Österreich: Behörde verbietet Gründung eines „Sterbehilfe“-Vereins

Die Schweiz gilt vielen Euthanasie-Befürwortern als Vorbild. Nun versucht eine österreichische Gruppe, ein erstes Pendant zum Schweizer Selbsttötungsverein Dignitas zu gründen. Doch die Landespolizeidirektion Wien untersagte erwartungsgemäß die Gründung des Vereins Letzte Hilfe - Verein für  mehr lesen...

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Studie: Negativer Einfluss auf Arzt-Patienten-Kommunikation durch elektronische Patientenakte

Am Einsatz elektronischer Datenspeicher führt kein Weg vorbei - auch nicht in der Medizin. Gleichzeitig weiß man, dass neben High-Tech die Kommunikation zwischen Arzt und Patient zu den wichtigsten Determinanten der Zufriedenheit von Patienten mit ihrem Arzt und ihrer Behandlung, ihrer eigenen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: „Pille danach“ hat nachweislich abtreibende Wirkung

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) erwägt die EU-weite Freigabe der „Pille danach“ mit dem Wirkstoff Ulipristal (UPA, zum Beispiel EllaOne®) für den Apothekenverkauf. Dann müsste diese auch in Österreich oder Deutschland in jeder Apotheke erhältlich sein. Bislang sind in Österreich nur  mehr lesen...

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Schweiz: Ethik-Manifest fordert Maßhalten im Gesundheitswesen

Wer nach der Ethik im Gesundheitswesen fragt, will wissen, was ein gutes Gesundheitswesen ausmacht. Wie praxisnahe und treffsicher die Antworten darauf sein können, zeigt das kürzlich veröffentlichte Manifest der Schweizer Stiftung Dialog Ethik. Dialog Ethik ist als Interdisziplinäres Institut für  mehr lesen...

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Studie: Schmerzmittel zeigen bei chronischen Schmerzen langfristig gleichen Effekt wie nicht-medikamentöse Therapie

Starke Schmerzmittel, die über einen längeren Zeitraum gegen chronische Schmerzen eingenommen werden, haben den gleichen Effekt wie eine Behandlung ohne Medikamente. Das zeigte eine umfangreiche Meta-Analyse, die nun im British Journal of Pharmacology (doi: 10.1111/bph.12634) veröffentlicht wurde.  mehr lesen...

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Studie: Sterberisiko von Patienten steigt mit Arbeitslast der Pflege

Ein hohes Arbeitspensum, zu viele Patienten pro Pfleger und ein niedriges Ausbildungsniveau erhöhen das Risiko, dass ein Patient im Krankenhaus stirbt. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher um Linda Aiken von der University of Pennsylvania (vgl. Pflegeonline-Portal station24, online, 27. 2. 2014). Sie  mehr lesen...

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Studie: Mitgefühl mit Leid des anderen kann physische Schmerzen verursachen

Ein Spieler wird von einem Ball angeschossen - und man zuckt selbst zusammen: Empathie als Fähigkeit, sich in die Gefühls- oder Sinneswelt anderer einfühlen zu können, gilt als unverzichtbare Basis des menschlichen Zusammenlebens. Was aber, wenn es nicht um körperliche Not, sondern etwa um die Not  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Experten mahnen zu Umsicht und Zurückhaltung bei genetischen Tests

Mit einem neuen Bluttest wollen US-Forscher eine künftige Alzheimer-Erkrankung vorhersagen. Der Prototyp des Tests sage zu 90 Prozent korrekt voraus, ob ein Mensch in den kommenden drei Jahren Alzheimer oder eine sogenannte leichte kognitive Störung entwickeln werde, so die Forschergruppe des George  mehr lesen...

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Schweiz: Exit will assistierten Suizid auch lebensmüden Gesunden anbieten

In der Schweiz nehmen immer mehr Menschen Beihilfe zum Suizid in Anspruch - ohne an einer lebensbedrohlichen Krankheit zu leiden (vgl. IMABE 2008: Schweizer Studie: Sterbehilfe bei nicht tödlich Kranken nimmt zu) Die umstrittene Sterbehilfeorganisation Exit will sich deshalb in Zukunft für einen  mehr lesen...

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Public Health: Zwei von drei Frauen lassen nach Verhütung abtreiben

Bislang schien die These, dass durch Verhütung Abtreibungen verhindert werden, kaum widersprochen. Nun zeigt eine vom British Pregnancy Advisory Service (BPAS) in Auftrag gegebene Studie (vgl. Pressemitteilung, online, 4. 2. 2014) ein differenzierteres Bild. Zwei Drittel der Frauen, die ihr Kind  mehr lesen...

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IMAGO-HOMINIS-Vorschau: Spiritualität in der Medizin, Band II

Der Diskurs über den Zusammenhang zwischen Religiosität und Gesundheit ist in akademischen medizinischen Kreisen immer noch eine Rarität. Erst in jüngerer Zeit haben einige wenige psychiatrische Teams, vor allem in den Vereinigten Staaten, den Faktor Religiosität rehabilitiert und zum  mehr lesen...

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Studie: Bessere Kommunikation und weniger Tabletten steigern Therapietreue

Zu viele Medikamente, belastende Nebenwirkungen, mangelnde Kommunikation: Rund 50 Prozent der chronisch kranken Patienten in Industrieländern nehmen ihre Medikamente nicht wie vom Arzt verordnet ein oder beenden gar selbstständig die Therapie. Eine mangelnde Therapietreue (Compliance oder Adhärenz)  mehr lesen...

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Österreich: Ärzte verschreiben Kindern zunehmend Psychopharmaka

Der Trend ist besorgniserregend: Kindern und Jugendlichen werden immer häufiger Psychopharmaka verschrieben. So stieg in Österreich die Zahl der Jugendlichen, die Antidepressiva erhielten, zwischen 2009 und 2012 von rund 36.300 auf 41.000, und bei der Gruppe der Null- bis Vierjährigen ist die Zahl  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Künstliche Befruchtung wird zu leichtfertig angewendet

Ein österreichisches Paar, beide sind Ende 20. Nach einem Jahr ist sie trotz Kinderwunsch noch nicht schwanger, nach WHO-Definition gilt das Paar daher als steril. Sie suchen einen Arzt auf und entscheiden sich nach medizinischer Beratung für eine künstliche Befruchtung (In-vitro Fertilisation,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Euthanasie: Kritiker warnen vor Pseudo-Autonomie und Ökonomisierungsdruck

Depression im Alter wird oft übersehen, vor allem in Altersheimen. Experten gehen davon aus, dass 14 Prozent aller älteren Menschen, die in Pflegeeinrichtungen wohnen, depressiv sind - deutlich mehr als Gleichaltrige, die in ihren eigenen vier Wänden wohnen. Psychotherapeutische Hilfe findet für die  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Forschung: Wissenschaftselite will mehr Qualität und weniger Forschungsmüll

Im Forschungsbetrieb wird zu viel Unwichtiges produziert, die Anreizsysteme von Forschungseinrichtungen und Instituten seien oft unsinnig, Geld werde verschleudert und schließlich Patienten geschädigt: Wissenschaftler sind bereit, darunter auch Nobelpreisträger, öffentlich zu thematisieren, dass  mehr lesen...

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Studie: Stammzellen überraschend simpel durch Säure herstellbar

Stress ist gut - jedenfalls für Körperzellen, bei denen offenbar durch eine Stressreaktion die Umwandlung in den Zustand von Alleskönner-Zellen eingeleitet werden kann. Dies hat nun überraschend ein Team von Forschern aus Japan und Boston entdeckt, in Nature publiziert (2014; 505: 641-647, doi:10.10  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Bessere Arbeitsbedingungen für Pflegepersonal kommen Patient zugute

Eine gute Arbeitsumgebung und eine adäquate Stellenbesetzung führen zu geringeren Komplikations- und Mortalitätsraten bei Patienten. Sie tragen auch zu einer höheren Arbeitszufriedenheit und einer geringeren Burnout-Rate beim Pflegepersonal bei. Eine nun im British Medical Journal of Quality &  mehr lesen...

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Österreich: Kritik am VfGH-Urteil zur Samenspende für lesbische Paare

Sollen lesbische Paare in Österreich mithilfe einer Samenspende und Fortpflanzungsmedizin Kinder bekommen können? Ja, sagt der Verfassungsgerichtshof (VfGH) in seinem jüngsten Urteil (10. 12. 2013, G 16/2013 und G 44/2013). Es sei verfassungswidrig und diskriminierend, wenn lesbische Frauen in  mehr lesen...

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Euthanasie: Palliativmediziner gegen ärztliche Suizidassistenz in Österreich

„Gesunde unterschätzen die Kraft der Kranken, die fast ausnahmslos trotz allem leben wollen“, betont Herbert Watzke, Leiter der Klinischen Abteilung für Palliativmedizin an der Medizinischen Universität Wien. In einem Presse-Streitgespräch (vgl. Die Presse, online, 10. 1. 2014) mit dem Philosophen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Interessenkonflikte in Leitliniengruppen führen zur Ausdehnung von Krankheitsdefinitionen

Die Erklärung von Interessenskonflikten ist auf internationaler Ebene für jeden wissenschaftlich tätigen Arzt üblich. Ohne sie darf man in der Regel weder auf Kongressen vortragen, noch in Zeitschriften publizieren. Auch Zahlungen an Ärzte durch Pharmafirmen müssen laut gerichtlicher Anordnung in  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Europarat: „Gezielte Abtreibung von Mädchen muss verboten werden“

Abtreibungen aufgrund des Geschlechts widersprechen den Menschenrechten und müssen rechtlich verboten werden. Das fordert der Menschenrechtskommissar des Europarates, Nils Muižnieks (vgl. Pressemitteilung, online, 14. 1. 2014). Muižnieks folgt damit Bemühungen auf europäischer Ebene, die gezielte  mehr lesen...

Bioethik aktuell

OECD-Bericht: Österreich weltweit im Spitzenfeld von Knie- und Hüftoperationen

Künstliche Implantate zum Ersatz Arthrose-geschädigter Gelenke verbessern die Lebensqualität vieler Patienten und sind aus der modernen Medizin nicht wegzudenken. Der rasante Anstieg entsprechender Operationen wird in etlichen Ländern jedoch auch kritisch gesehen.

Österreich nimmt mit 218  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Töten als ärztliche Dienstleistung ist keine Option

Sollen ein Euthanasie-Verbot sowie ein Gesetzesanspruch auf palliativmedizinische Begleitung in die österreichische Verfassung? Laut Medienberichten hatten sich die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP auf dieses Vorhaben geeinigt (vgl. Wiener Zeitung, online, 29. 11. 2013). Auch die Österreichische  mehr lesen...

Bioethik aktuell

OECD-Studie: Menschen reicher Länder nehmen immer mehr Antidepressiva

Der Trend ist eindeutig: Laut dem neuen OECD-Report Health at a Glance 2013 (Gesundheit auf einen Blick) ist der Gebrauch von Antidepressiva in den 33 OECD-Ländern in den vergangenen zehn Jahren dramatisch angestiegen. In manchen Ländern, so der Bericht, werde inzwischen mehr als einem von zehn  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Forschung: USA lenken ein und fördern „ethisch saubere“ Stammzellforschung

Das Potential für Therapien aus Stammzellen, die ethisch sauber gewonnen wurden - also ohne die Zerstörung von menschlichen Embryonen - ist offenbar so gestiegen, dass große öffentliche Geldgeber in den USA den Finanztopf für Forschungsprojekte mit menschlichen embryonalen Stammzellen (ES-Zellen)  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Allgemeinärzte verschreiben zu viele Medikamente mit zu wenig Nutzen

Fast ein Drittel der Medikamente wird ohne „Evidenzbasis“ verschrieben, das heißt, dass es keinen wissenschaftlichen Nachweis für den Nutzen gibt. Das ist ein Ergebnis einer Vorabstudie (169 Patienten aus 22 allgemeinmedizinischen Praxen) der Arbeitsgruppe von Andreas Sönnichsen, Leiter des  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Straßburg: Europäisches Parlament lehnt "Recht auf Abtreibung" ab

Das Europäische Parlament in Straßburg hat in seiner Plenarsitzung am 10. Dezember 2013 den Estrela-Report über die sogenannten Rechte zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit abgelehnt. In einer Aussendung wertet die deutsche CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Zurückweisung des Estrela-Berichts als  mehr lesen...

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IMAGO-HOMINIS-Vorschau: Kommunikation in der Medizin

Ärzte führen im Laufe ihres Berufslebens rund 100.000 medizinische Gespräche mit Patienten. Die Zeit dafür ist meist knapp bemessen. Heute weiß man, wie wichtig ein guter Kommunikationsverlauf zwischen Arzt und Patient für den Therapieverlauf und den Krankheitsprozess ist. Kommunikationsmangel wird  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Symposium: Sinndimension der Arbeit entdecken und bei seelischem Leid mehr beachten

Am 8. November 2013 fand in Wien das Symposium „Mental Health und Arbeitswelt. Arbeit zwischen Stress und Lebensstil“ statt, das IMABE in Kooperation mit der Pensionsversicherungsanstalt (PV), der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt, dem Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger  mehr lesen...

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Österreich: Ärzte fordern Schutz der Menschenwürde in der Verfassung

Die Österreichische Palliativgesellschaft zeigt sich besorgt über die Strömungen in Europa zur gesetzlichen Erlaubnis der aktiven Sterbehilfe und fordert daher, den „Schutz der Menschenwürde“ in der österreichischen Verfassung zu verankern. Die Online-Petition wurde in wenigen Tagen von rund 800  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Klinische Forschung: 29 Prozent der Studien verschwinden in der Schublade

Trotz öffentlichen Drucks und der - inzwischen in den USA gesetzlichen - Verpflichtung zur Registrierung klinischer Studien landen die Ergebnisse auch größerer randomisierter Studien häufig in der Schublade. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Datenbank ClinicalTrials.gov, die nun im British Medical  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Keine Patientenaufklärung über mögliche Fehldiagnosen bei Screenings

Die Sinnhaftigkeit von flächendeckenden Vorsorge- bzw. Screening-Untersuchungen wird in den letzten Jahrzehnten angesichts der Datenlage kontroversiell diskutiert (vgl. IMABE, 2011: Studie: Erwartungen in Nutzen von Vorsorgeuntersuchungen häufig überzogen; IMABE, 2012: Prävention: Nutzen von  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Patientenzufriedenheit hängt an Kommunikation, Empathie und Information

Was belastet Ärzte und Pfleger am meisten im Klinikalltag? Was ist für Patienten am wichtigsten für eine gute Betreuung? Diesen und anderen Fragen ging das Picker Institut Deutschland, einer der international tätigen Pioniere der systematischen Patienten- und Mitarbeiterbefragung, in einer aktuellen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Reproduktionsmedizin: Britische Behörde warnt vor riskantem Einsatz der ICSI-Methode

Kinder, die nach einer künstlichen Befruchtung geboren werden, haben später höhere gesundheitliche Risiken. Davor warnen zahlreiche Studien der vergangenen Jahre (vgl. IMABE, 2012: Studie: Höhere Fehlbildungsrate bei IVF-Kindern belegt). Insbesondere scheint das Verfahren der intrazytoplasmatische  mehr lesen...

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Mental Health: Burnout-Boom ist ein Zeichen für Sinnverlust

Laut WHO steigen psychische Erkrankungen dramatisch an, insgesamt rechnet man mit weltweit 400 Millionen betroffenen Menschen. Am 10. Oktober wird alljährlich der Welttag der psychischen Gesundheit begangen. In einem aktuellen Artikel im Fachjournal Der Schmerz  (2013 Sep;27(5):521-533 DOI  mehr lesen...

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Studie: Wer ein Instrument lernt, kann Konflikte und Fehler besser verarbeiten

Das Hören und Spielen von Musik kann offenbar neurochemische Veränderungen im Gehirn auslösen, die sich positiv auf die psychische und physische Gesundheit auswirken. Schottische Psychologen zeigen in einer in Neuropsychologia (DOI: 10.1016/j.neuropsychologia.2013.09.025) erschienenen Studie nun  mehr lesen...

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Studie: Verheiratete Krebspatienten haben bessere Überlebenschancen

Verheiratet zu sein wirkt sich offenbar positiv auf die Gesundheit aus. Laut einer im Journal of Clinical Oncology (2013; doi: 10.1200/JCO.2013.49.6489) veröffentlichten Studie haben verheiratete Krebspatienten durchschnittlich eine höhere Überlebensrate als unverheiratete.

Oft wird bei  mehr lesen...

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Public Health: Bis 2050 dürfte sich die Zahl der Demenzkranken verdreifachen

Aufgrund der steigenden Lebenserwartung steigt die Zahl der Menschen, die im Alter an einer Demenz erkranken. Die Dachorganisation Alzheimer's Disease International schätzt, dass sich die Zahl der Demenzkranken weltweit von heute 35 auf 115 Millionen verdreifachen wird. Die Zahl aller  mehr lesen...

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Studie: Sport kann so effektiv sein wie Medikamente

Die Ausgaben für Arzneimittel in den Industrienationen steigen: In Österreich lagen die Ausgaben für verschreibungspflichtige Medikamente im Jahr 2011 bei 2,95 Milliarden Euro und machen inzwischen 20 Prozent der Gesamtausgaben für Gesundheitskosten aus (vgl. https://www.gesundheit.gv.at/Portal.Node  mehr lesen...

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Großbritannien: Genderzid und Spätabtreibung von Behinderten sind diskriminierend

In Großbritannien wachsen überparteiliche Bündnisse, die aus Anti-Diskriminierungsgründen eine Neuregelung des Gesetzes zum Schwangerschaftsabbruch fordern. Anlass sind vermehrte Fälle von Spätabtreibungen von behinderten Kindern sowie das Bekanntwerden der gezielten Abtreibung von Mädchen. Dies  mehr lesen...

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Studie: Belastende Nebenwirkungen und fehlende Kommunikation mindern Therapietreue

Der Arzt verschreibt Medikamente, doch der Patient folgt nicht. Wie kommt es zur „Therapieuntreue“, genannt Noncompliance, die Misserfolge in der Behandlung und unnötige Kosten verursachen? Haben wenig folgsame Patienten etwa kein Interesse, ihre Beschwerden zu verringern? Stimmt nicht, sagt nun  mehr lesen...

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Public Health: Jeder dritte psychisch Kranke geht zur Arbeit

Aus Angst vor Nachteilen im Job geht mehr als jeder dritte Berufstätige trotz unbehandelter psychischer Erkrankung zur Arbeit. Das geht aus einer Umfrage des deutschen Krankenversicherungträgers DAK-Gesundheit (vormals „Deutsche Angestellten-Krankenkasse“) hervor. Häufig verschweigen die Betroffenen  mehr lesen...

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Studie: Ethik in klinische Leitlinien für Demenz besser integrieren

Eine an Demenz erkrankte Frau wartet auf ihren Mann. Sie weiß nicht mehr, dass er schon verstorben ist. Ist es moralisch vertretbar, ihr zu sagen, dass ihr Mann bald wiederkommt? Immer wieder müssen Menschen, die Demenzkranke behandeln und betreuen, ethische Entscheidungen dieser Art treffen. Dabei  mehr lesen...

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Aktuell: IMAGO HOMINIS widmet sich der „Spiritualität in der Medizin“

Von alters her war klar, dass Medizin als Heilkunst den ganzen Menschen im Blick haben muss. Sie kann nicht bloß als rein naturwissenschaftliche Disziplin agieren, sondern muss auch die geistigen Dimensionen des Menschen berücksichtigen. Gerade weil die Medizin heute in zunehmendem Ausmaß die  mehr lesen...

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Österreich: Alkoholsucht wird häufig zu spät erkannt

Zehn Prozent der Österreicher werden im Laufe ihres Lebens alkoholkrank. Fünf Prozent von österreichischen Jugendlichen ab dem 16. Lebensjahr sind als alkoholkrank zu klassifizieren - das sind 350.000 Menschen.

Die Misere des hohen Alkoholkonsums und der häufig bestehenden Abhängigkeit ist nicht  mehr lesen...

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IMABE-Tagung: „Mental Health und Arbeitswelt“ am 8.11.2013 in Wien

Worin liegen die Ursachen der allmählichen Verschlechterung der seelischen Gesundheit? Reagiert der Mensch mit Krankheit auf kranke Umstände in seinem Arbeitsumfeld? Oder sinkt seine Belastbarkeit? Laut WIFO hat vor allem die Zufriedenheit mit dem Führungsstil im Unternehmen positive Auswirkungen.  mehr lesen...

Bioethik aktuell

UNO-Bericht: Schleichende Gefahr durch neue Designerdrogen

Neue chemische Drogen überschwemmen den Markt. Das geht aus dem Weltdrogenbericht 2013 der Vereinten Nationen hervor, der am 26. Juni 2013 in Wien vorgestellt wurde. Vor allem Designerdrogen - genannt „Legal Highs“ oder „Badesalzdrogen“ - erleben einen gefährlichen Boom. Während der allgemeine  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Großbritannien: Empfehlung für umstrittene IVF zwecks Drei-Eltern-Kind

Als weltweit erstes Land hat die britische Regierung angekündigt, eine Gesetzesvorlage zu erarbeiten, die die Schaffung von Drei-Eltern-Kindern erlaubt. Damit soll die Zeugung von Kindern mit mitochondrialen Erkrankungen verhindert werden. Wie die Regierungsberaterin und oberste Gesundheitsbeamtin  mehr lesen...

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IMABE-Symposium: „Mental Health und Arbeitswelt“ am 8.11.2013 in Wien

In Österreich hat sich in 20 Jahren die Zahl der Krankenstandstage wegen psychischer Erkrankungen mehr als verdoppelt. Die Balance zwischen Arbeitswelt und Freizeitstress, zwischen Leistung und Lebenssinn scheint aus dem Ruder geraten zu sein. Der Preis dafür ist hoch - menschlich und  mehr lesen...

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Euthanasie: Belgische Euthanasie-Ärzte fordern bessere Bezahlung

Ärzten ist es ab sofort in den Niederlanden erlaubt, den Tod von Neugeborenen herbeizuführen, sofern diese schwer und unheilbar krank sind. Die Königliche Niederländische Ärztevereinigung (KNMG) hat entsprechende Regeln erlassen, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 13. 6. 2013). Demnach  mehr lesen...

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Forschung: Japan genehmigt erste klinische Studie mit IPS-Stammzellen

Japan hat grünes Licht für die weltweit ersten Klinikversuche mit Netzhautzellen gegeben, die aus induzierten pluripotenten Stammzellen (IPS) gewonnen wurden. Das neue Verfahren soll an Patienten mit altersbedingter Makuladegeneration (AMD) getestet werden, berichtet der Standard (online, 27. 6.  mehr lesen...

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Studie: Facebook senkt die Motivation zur positiven Leistung

Wie wirkt sich das soziale Kommunikationsnetzwerk Facebook auf seine Benutzer aus? Welche psychologischen Effekte und Veränderungen erkennbar? Facebook stärke das Selbstwertgefühl, sagen die einen. Empirische Studien haben aber auch mögliche negative Auswirkungen von medialem Überkonsum auf  mehr lesen...

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Ethik: Medizin braucht neue Aufwertung von Zeit für Zuwendung

Zeit hat in der Medizin durchaus eine ethische Dimension. Anlässlich der Eröffnung des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit 2013 in Berlin, in der das Thema „Ethik und Ökonomie: Würde des Patienten - Lebensqualität am Ende des Lebens“, behandelt wurde, ging es dabei nicht um Apparatemedizin,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: 12 Minuten Training in der Woche reichen, um fit zu bleiben

Häufig demotiviert inaktive Personen die Meinung, dass ein positiver, lang anhaltender gesundheitsfördernder Effekt nur durch viele Stunden Körperarbeit zu erreichen sei. Die Studie des Centre of Exercise in Medicine an der Norwegian University of Science and Technology (NTNU) in Trondheim zeigt nun  mehr lesen...

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IMAGO-HOMINIS-Vorschau: Hirntod

Ab wann ist der Mensch tot? Weltweit sind sich internationale medizinisch-wissenschaftliche Gremien einig, dass der Hirntod zugleich den Tod des Menschen bedeutet. Auch in der Rechtsprechung der meisten westlichen Länder gilt die Regel, dass - neben der freiwilligen Organspende eines Lebenden - eine  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Veranstaltungshinweis: „Mental Health und Arbeitswelt“ am 8. 11. 2013 in Wien

In Österreich hat sich in 20 Jahren die Zahl der Krankenstandstage wegen psychischer Erkrankungen mehr als verdoppelt. Die Balance zwischen Arbeitswelt und Freizeitstress, zwischen Leistung und Lebenssinn scheint aus dem Ruder gelaufen zu sein. Der Preis dafür ist hoch - menschlich und  mehr lesen...

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Forschung: Menschen klonen ist passé, ethisch saubere Alternativen sind zukunftsweisend

Das Herstellen von Menschen-Klonen zu Gewinnung von Stammzellen ist „nicht nur ethisch bedenklich, sondern auch medizinisch überflüssig“. Darauf hat IMABE-Geschäftsführer Enrique Prat in einem Gastkommentar im Standard (online, 23. 5. 2013) hingewiesen. Ein amerikanisches Forscherteam in Oregon  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Billiges Rauchen hat teure Folgen

Anlässlich des Weltnichtrauchertags der WHO am 1. Juni forderte der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Artur Wechselberger, einen umfassenden Nichtraucherschutz, bessere Prävention und ein flächendeckendes Rauchverbot, insbesondere in der Gastronomie. „Die jetzige Lösung ist  mehr lesen...

Bioethik aktuell

USA: Umstrittener Test soll Sterberisiko von Senioren beurteilen

Ein Team rund um die Internistin Marisa L. Cruz von der University of California in San Francisco hat einen Test entwickelt, der die Sterbewahrscheinlichkeit von Senioren für die nächsten zehn Jahre ermitteln soll. Laut Studienleiterin Cruz sei das Ziel der Studie, „eine Kosten-Nutzen-Analyse, um zu  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Mental Health: Soziale Probleme werden in Krankheiten umdefiniert

Die Kontroversen rund um die Neuauflage des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, kurz DSM-5, spitzen sich zu. Das neue 1000-Seiten-Nachschlagewerk für Psychiater zur Klassifizierung psychischer Erkrankungen soll bei der Jahrestagung der American Psychiatric Association, die von 18.  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Frauen haben nach Abtreibung erhöhtes Risiko für psychische Erkrankung

Die Beendigung einer unerwünschten Schwangerschaft durch Abtreibung reduziert nicht das Risiko für psychische Probleme, sondern erhöht es. Das ist das Ergebnis einer im Australian and New Zealand Journal of Psychiatry erschienenen Studie (2013, 3.4. doi: 10.1177/0004867413484597), die sich mit den  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Großbritannien: Ruf nach strengeren Gesetzen für „kosmetische Eingriffe“

Der Brustimplantate-Skandal aus Frankreich war Mitauslöser für Großbritannien, Qualität und Sicherheit der Verfahren im Bereich der Schönheitsindustrie unter die Lupe zu nehmen. Das britische National Health Service kritisiert in einem im April 2013 vorgelegten Report den Wildwuchs unter den  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Lebensschutz: Kommt der legale Handel mit menschlichen Embryonen?

Indische IVF-Kliniken klären ihre ausländischen Kunden detailliert darüber auf, wie sie legal überzählige, tiefgefrorene Embryonen im handlichen Gepäcksstück nach Mumbai bringen können (Beispiel The Malpani Infertility Clinic), um sich dort einer IVF-Behandlung zu Dumping-Preisen zu unterziehen.  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Der informierte Patient kann für den Arzt zur Belastung werden

Der informierte Patient ist gefragt. Doch einige Ärzte haben Schwierigkeiten mit ihm. Wie diese sich äußern und worin die Gründe liegen, hat eine Online-Studie untersucht, deren Ergebnisse nun im Deutschen Ärzteblatt besprochen werden (Dtsch Arztebl 2013; 110(18): A-870/ B-758/ C-754).

Der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Familienmahlzeiten fördern emotionale Stabilität von Teenagern

Regelmäßige gemeinsame Mahlzeiten können die psychische Gesundheit bei Teenagern signifikant verbessern, unabhängig davon, ob sie gerne mit ihren Eltern reden oder nicht. Das ist das Ergebnis einer jüngst im Journal of Adolescent Health (2013; 52: 433-438) publizierten Studie. Die Untersuchung  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Mütterlicher Stress kann dauerhaft Schädigungen bei Ungeborenem auslösen

Psychosozialer Stress von Müttern während der Schwangerschaft kann sich dauerhaft negativ auf die Gesundheit des Kindes auswirken und das Risiko für bestimmte Erkrankungen im Erwachsenenalter erhöhen, zum Beispiel für eine Schwächung des Immunsystems, für eine Erkrankung an Schizophrenie, für die  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Positiver Zusammenhang zwischen Religion und psychischer Gesundheit

Religiöse Menschen sind weniger oft von Depression, Suchtkrankheiten oder Suizid betroffen als Atheisten. Dies ist das Ergebnis einer österreichisch-amerikanischen Übersichtsstudie, die jüngst im Journal of Religion and Health veröffentlicht wurde.

Das Team um Raphael Bonelli, Psychiater und  mehr lesen...

Bioethik aktuell

EU: Bürgerinitiative One of Us kann noch bis 9.5. online unterschrieben werden

Die Europaweite Bürgerinitiative One of Us („Eine/r von uns“) kann in Österreich noch bis 9. Mai online unterschrieben werden. Dann endet hierzulande die Eintragungsfrist. Für die Unterschriften müssen online Namen, Adresse und Passnummer angegeben werden.

One of Us fordert von der Europäischen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

USA: Bundesstaat verankert Lebensschutz im Gesetz

Der Mensch ist ab dem Zeitpunkt der Empfängnis eine Person im juristischen Sinn. Dies wurde im US-Bundesstaat North Dakota nun auch gesetzlich verankert. Das Repräsentantenhaus hat das Gesetz mit 57 gegen 35 Stimmen angenommen, nachdem auch der Senat dafür gestimmt hatte, berichtet die Huffington  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Pharmaindustrie: Roche verspricht Veröffentlichung der Studiendaten über Tamiflu

Seit über drei Jahren versuchen Forscher, Einblick in die noch unpublizierten Daten des Pharmakonzerns Roche zu Tamiflu (Oseltamivir) zu erhalten. Im Kern geht es um die Frage, ob das Unternehmen womöglich das positive Bild von der Wirksamkeit des Medikaments, dem bestverkauften Grippemittel,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Großbritannien: Kind mit drei genetischen Elternteilen rückt näher

Die oberste Regulierungsbehörde für Fortpflanzungsmedizin in Großbritannien, die Human Fertilisation and Embryology Authority (HFEA), hat der Regierung empfohlen, ein Verfahren der künstlichen Befruchtung zu erlauben, bei dem das Kind drei genetische Elternteile hat. Die Methode, die eine  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMAGO-HOMINIS-Vorschau: Heilkunst versus Ökonomie

Die Spannungen zwischen Ärzten und Managern sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Die Ärzteschaft und das Pflegepersonal haben ihren Beruf stets in erster Linie als spezifisch karitative Berufung verstanden. Die Aufgabe des Managements war es, die anfallenden Kosten über Politik, öffentliche  mehr lesen...

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PID: Deutschland erlaubt Selektion von Embryonen ab Februar 2014

Es war ein letztes Aufgebot: Im Herbst 2012 hatten deutsche Abgeordnete von CDU/CSU, Grünen, SPD und Linken noch versucht, die Verordnung zur umstrittenen Präimplantationsdiagnostik zu verhindern (vgl. September 2012: Deutschland: Politiker kritisieren PID-Verordnung als nicht gesetzeskonform). Nun  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Schmerz: Art der Aufklärung beeinflusst maßgeblich den Behandlungserfolg

Das Thema chronischer Schmerz betrifft in Österreich mindestens 1,5 Millionen Menschen. Jeder elfte Europäer leidet täglich an Schmerzen. Einer europäischen Studie zufolge ist rund ein Drittel aller chronischen Schmerzpatienten überhaupt unbehandelt. Die moderne Schmerzmedizin stößt derzeit noch oft  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Magenverkleinerungen sind nicht per se kostensparend

Jährlich werden in Österreich rund 2.400 chirurgische Magen-Eingriffe (bariatrische Operationen) mit dem Ziel der Gewichtsreduktion bei adipösen Patienten durchgeführt. 65 Prozent der Patienten erhalten einen Magen-Bypass, 19 Prozent eine Magenverkleinerung und elf Prozent verstellbare Magenbänder.  mehr lesen...

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Public Health: Jede dritte Geburt im deutschen Sprachraum erfolgt per Kaiserschnitt

Die Rate der Kaiserschnitt-Geburten stieg in den vergangenen 20 Jahren in westlichen Ländern rasant an. Nun läuten auch in der Schweiz die Alarmglocken: Im Jahr 1998 hatte die Kaiserschnittrate noch 22,7 Prozent betragen, 2010 lag sie bereits bei 32,6 Prozent. Damit liegt die Schweiz auf gleicher  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Geben macht gesünder als nehmen

Der gute Samariter hilft, ohne einen eigenen Vorteil einzukalkulieren. Dass selbstlose Hilfe offenbar nicht nur tugendhaft, sondern auch gesund ist, legt nun eine jüngst im American Journal of Public Health (doi: 10.2105/AJPH.2012.300876) publizierte Studie nahe. Sie zeigt, dass Menschen, die,  mehr lesen...

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IMABE-Stellungnahme zur Diskussion über die Wirkungsweise der „Pille danach"

In Deutschland ist eine heftige Debatte über die Wirkungsweise der sogenannten „Pille danach“ aufgeflammt (vgl. Deutsches Ärzteblattonline, 4.2.2013). Anlass war die Frage, ob katholische Krankenhäuser die „Pille danach“ an Vergewaltigungsopfer abgeben dürfen. Dazu müsste geklärt sein, ob diese  mehr lesen...

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EU: Bürgerinitiative One of Us zum Schutz des Embryos gestartet

Die Europaweite Bürgerinitiative One of Us („Eine/r von uns“) kann ab sofort unterstützt werden. Sie fordert von der Europäischen Union den Schutz der Würde und des Lebens des Embryos, denn er ist ‚einer von uns’: „Die Würde des menschlichen Embryos muss geachtet, und seine Unversehrtheit  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Gerontologie: Umgang mit dementen Klinikpatienten als Herausforderung

Menschen mit Demenz gelten als eine der großen gesundheitsbezogenen und pflegerischen Herausforderungen der Zukunft. Die WHO prognostiziert insgesamt eine Verdreifachung der derzeit 35,6 Millionen Demenzfälle bis 2050 weltweit. In Deutschland werden laut dem Deutschen Institut für angewandte  mehr lesen...

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Euthanasie: Der Tod als professionelle Dienstleistung – auch für Minderjährige?

Ein taubes Zwillingspaar hat in Belgien laut einem Pressebericht gemeinsam ärztliche Sterbehilfe in Anspruch genommen, nachdem die Geschwister allmählich zu erblinden begannen. Die beiden 45 Jahre alten Männer aus dem Raum Antwerpen hätten neben ihrer Taubheit seit einigen Jahren auch an  mehr lesen...

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ADHS: „Zappelphilipp-Syndrom“ wird zu häufig diagnostiziert

Die Daten sind erschreckend: Die Zahl der diagnostizierten ADHS-Fälle (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) stieg in Deutschland zwischen 2006 und 2011 bei den unter 19-Jährigen um 42 Prozent, wie aus dem jüngsten Barmer-Arztreport 2013 hervorgeht. In dieser Altersgruppe erhielten im  mehr lesen...

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Kommunikation: Worte können verletzen – oder heilen

Jährlich erkranken rund 40.000 Menschen in Österreich an Krebs, Tendenz steigend. Seit 1983 hat die Anzahl der jährlichen Neuerkrankungen um rund 20 Prozent zugenommen. Welche Rolle dabei die richtige Kommunikation zwischen Ärzten und ihren Patienten spielt, zeigt eine neu erschienene Broschüre der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Abtreibung: Tötung weiblicher Föten auch in Europa verbreitet

Dass in Indien und China Millionen Frauen fehlen, weil sie abgetrieben wurden, ist bekannt. Der aktuelle UNFPA-Report Sex Imbalances at birth: Current Trends, Consequences and Policy Implications, August 2012 spricht davon, dass selektive Abtreibungen und Kindesmorde in Asien 117 Millionen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Euthanasie: Wohin steuert Europas Gesetzgebung?

Die Alterung der Bevölkerung nimmt zu, ein kommender Notstand beim Pflegepersonal wird prophezeit - und zeitgleich wird in mehreren Staaten eine heiße Debatte über die Frage der Legalisierung der Euthanasie und des sogenannten assistieren ärztlichen Suizids geführt, berichtet die internationale  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Epigenetische Veränderungen erhöhen Krankheitsrisiko bei IVF-Kindern

Die jüngste Auswertung der britischen Millennium Cohort Study, die in Human Reproduction (doi: 10.1093/humrep/des398) publiziert wurde, zeigt, dass im Reagenzglas gezeugte Kinder im Alter von fünf Jahren zwei bis vier Mal häufiger unter Asthma leiden als ihre natürlich gezeugten Altersgenossen.

In  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Behandlungsfehler: Patienten sind das „erste“, Ärzte das „zweite Opfer“

Laut einer aktuellen Studie begehen amerikanische Chirurgen jährlich mehr als 4.000 vermeidbare Behandlungsfehler (vgl. Pressemitteilung, online 19. 12. 2012). Studienleiter Marty Makary von der Johns Hopkins Universität nannte unter den häufigsten vermeidbaren Zwischenfällen Objekte, die im Körper  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Prävention: Nutzen von Mammographie-Screening fraglich

Eine jüngst publizierte Auswertung des US-Krebsregisters SEER (Surveillance, Epidemiology and End Results) stellt den tatsächlichen Nutzen der Mammographie erneut infrage. Seit ihrer Einführung ist es laut einer Publikation im New England Journal of Medicine (2012; 367: 1998-2005) nur zu einem  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Frauen tragen Hauptlast in der Pflege

Zehn Millionen Deutsche haben einer neuen Studie zufolge einen Pflegefall in der Familie. Bis 2022 könnte sich diese Zahl nahezu verdreifachen. Vor allem für die Frauen dürfte die Belastung noch weiter steigen. 62 Prozent der Umfrageteilnehmer kümmern sich selbst um die Betreuung. Zwei Drittel der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Möglichkeit zur anonymen Geburt senkt Kindstötungen in Österreich

Die gesetzliche Regelung zur anonymen Entbindung in Österreich hat positive Auswirkungen. Eine jüngst von Wissenschaftlern der Medizinischen Universität Wien im BJOG: An International Journal of Obstetrics & Gynaecology veröffentlichte Studie (DOI: 10.1111/1471-0528.12099) ergab, dass nach  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Patentstreit: Neue Ausrichtung der Stammzellforschung in Sicht

Zellen, für deren Gewinnung menschliche Embryonen zerstört werden, dürfen in Deutschland nicht patentiert werden. Mit diesem Urteil vom 27. 11. 2012 zog der Bundesgerichtshof in Karlsruhe (BGH) einen vorläufigen Schlussstrich unter den seit dem Jahr 1999 andauernden Streit zwischen dem Bonner  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Studenten nehmen deutlich mehr Psychopharmaka

Studenten in Deutschland werden heute doppelt so viele Psychopharmaka verschrieben als noch vor vier Jahren: 2010 erhielt ein Student statistisch betrachtet 13,5 Tagesdosen, um 55 Prozent mehr als 2006 (8,7 Tagesdosen). Jedes fünfte Medikament, das ein Hochschüler konsumiert, war ein  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMAGO-HOMINIS-Vorschau: Pränatale Diagnostik

Die Möglichkeiten der pränatalen Diagnostik sind in den vergangenen 20 Jahren rasant gestiegen - und damit der Druck, das Angebot auch in Anspruch zu nehmen. 80 Prozent der Schwangeren lassen mittlerweile eine über die vorgeschriebenen Ultraschalluntersuchungen hinausgehende pränatale Diagnostik  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Ältere Notfallpatienten profitieren nach Spitalsaufenthalt von geriatrischem Assessment

Noteinlieferungen ins Krankenhaus wachsen tendenziell am schnellsten bei Patienten über 65 Jahre. Ältere Notfallpatienten können nach ihrer Entlassung signifikant häufiger selbstständig zu Hause leben, wenn sie eine umfassende und altersangepasste Beratung während ihres Krankenhausaufenthaltes  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Australien: Fremdsamenspender-Kind kämpft um Information über genetische Identität

Haben Kinder, die von anonymen Samenspendern abstammen, ein Recht darauf zu wissen, wer ihr genetischer Vater ist? Diese Debatte ist in Australien neu aufgeflammt. Anlass ist der Fall Narelle Grech, eine 30-jährige Frau, die an einem unheilbaren, genetisch bedingten Darmkrebs erkrankt ist und das  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Stammzellen: Nobelpreis zeigt, dass ethisch sauberes Forschen erfolgreich ist

Die Medizinnobelpreis 2012 geht an zwei Pioniere der Stammzellforschung: an den Japaner Shinya Yamanaka von der Universität Kyoto und den Briten Sir John Gurdon, ehemals Professor an der Universität Cambridge. "Ihre Erkenntnisse haben unser Verständnis davon revolutioniert, wie sich Zellen und  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Mental Health: Studie zeigt dramatischen Anstieg von Selbstverletzungen bei Jugendlichen

Selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen ist ein Phänomen, das in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen hat. In Großbritannien sind in den vergangenen 10 Jahren Krankenhauseinweisungen aufgrund von Selbstverletzungen um 68 Prozent gestiegen. Bei Mädchen unter 25 Jahren lag die Steigerung  mehr lesen...

Bioethik aktuell

BMJ-Initiative: Pharmakonzerne sollen alle Daten offenlegen

Das British Medical Journal hat als erste große Fachzeitschrift angekündigt, klinische Studien zu Arzneimitteln künftig nur noch zu publizieren, wenn die Autoren anderen Forschern auf Verlangen Rohdaten zur Verfügung stellen. Ob andere internationale Journals mitziehen, ist noch offen, berichtet das  mehr lesen...

Bioethik aktuell

US-Bioethiker: Vier Mythen zur Legalisierung des assistierten Suizid

Die Bürgerinitiative Death With Dignity im US-Bundesstaat Massachusetts hat ihr Ziel nicht erreicht: In einer knappen Abstimmung am 6. November 2012 sprachen sich 51 Prozent der Wähler gegen eine Legalisierung der ärztlichen Beihilfe zum Selbstmord aus. Der Gesetzesentwurf sah vor, dass  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Demenz: Bis 2050 gibt es weltweit 115 Millionen Betroffene

36 Millionen Menschen leiden weltweit unter einer Demenz. Im Jahr 2030 werden es 66 Millionen und 2050 gar rund 115 Millionen sein. Das berichtet die Organisation Alzheimer’s Disease International im World Alzheimer Report 2012, der aus Anlass des Welt-Alzheimertags am 21. September erschien.  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Kommunikation beeinflusst Lebensqualität und Therapieerfolg

Eine gute Kommunikation zwischen Patienten und Behandlern - also Ärzten, Therapeuten, Psychologen - stärkt die Lebensqualität der Erkrankten lange nach einer stationären Rehabilitation. Dies belegen zwei aktuelle Studien unter der Leitung von Erik Farin-Glattacker von der Abteilung Qualitätsmanageme  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Körperliche Bewegung macht Kinder auch psychisch fit

Bewegung tut Leib und Seele gut. Doch was genau steckt hinter dieser Alltagserfahrung? Wie hängen körperliche Aktivität und psychische Gesundheit zusammen? Dieser Frage gingen Karin Monshouwer vom Trimbos Institute in Utrecht gemeinsam mit Soziologen und Public Health-Experten der VU Medical Center   mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Wer darf in Zukunft noch ungetestet ins Leben treten?

Soll das geltende Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) in Österreich liberalisiert werden? Ja, meinen 15 der 25 Mitglieder der Bioethikkommission am Bundeskanzleramt (BEK) in einer am 21.9.2012 veröffentlichten Stellungnahme (Reform des Fortpflanzungsmedizinrechts). Sie fordern, dass in Hinkunft  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Debatte über „ärztlich begleiteten Selbstmord“ hält an

In Deutschland wird derzeit die Frage der Suizid-Beihilfe diskutiert. Dürfen Ärzte oder nahe Anverwandte Patienten dabei assistieren, wenn sie sich aufgrund schwerer Erkrankung, Demenz oder Depression das Leben nehmen wollen? Anlass ist ein von Bundesjustizministerin Sabine  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Stammzellen: Keine EU-Gelder für Embryonenforschung

Darf man menschliche Embryonen in der (vagen) Hoffnung „verbrauchen“, um mit ihren Stammzellen irgendwann einmal bisher unheilbare Krankheiten therapieren zu können? Widerstand gegen diese nach eigener Einschätzung „marktnahen“ Absichten der EU-Kommission regt sich im Europäischen Parlament. Der Rec  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Kinder von Rauchern sind häufiger krank

Passivrauchen ist für Kinder schädlich, auch deshalb, weil es die Hustenreflexe abschwächt. So leiden Kinder von Rauchern häufiger an Lungenerkrankungen, da sie gefährliche Pathogene schlechter abwehren können. Das haben Wissenschaftler des Monell Centers in Philadelphia herausgefunden und in der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Erhöhtes Risiko für Frühgeburten nach Schwangerschaftsabbrüchen

Abtreibungen führen zu keinen längerfristigen Schäden, wenn sie medizinisch richtig durchgeführt werden, heißt es. Dem stehen nun die Ergebnisse einer finnischen Beobachtungsstudie entgegen. Die in Human Reproduction (2012 doi: 10.1093/humrep/des294) publizierte Studie zeigt, dass Frauen, die nach  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: IVF-Techniken entsprechen nicht klinischen Standards

Seit der Geburt des ersten „Retortenkindes“ im Jahr 1978 sind die an der künstlichen Befruchtung beteiligten Techniken (ART) mit enormem Tempo gewachsen. Allerdings nahm man es bei der Sicherheit und Wirksamkeit in der Anwendung am Menschen nicht immer so genau - mit ethischen und klinischen Folgen.  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Politiker kritisieren PID-Verordnung als nicht gesetzeskonform

Die Verordnung, wie die umstrittene Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland nun in der Praxis geregelt werden soll, beschert Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) scharfen Gegenwind (vgl. Bioethik aktuell, 6.8.2012). Der nun vorgelegte Entwurf für die lang erwartete Regelung stehe im  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Österreicher wissen zu wenig über Gesundheit

Geht es um Kompetenz für die eigene Gesundheit, ist es um Herrn und Frau Österreicher schlechter bestellt als um Bürger vieler anderer EU-Länder. Das zeigen die Ergebnisse des European Health Literacy Survey (HLS-EU), der in acht EU-Mitgliedstaaten (Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Irland,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMAGO-HOMINIS-Vorschau: Klinische Ethik

Die Bioethik hat in den vergangen Jahrzehnten eine Bandbreite an Konzepten entwickelt, um im klinischen Kontext konkrete Hilfestellungen bei schwerwiegenden Fragen, Problemen und Konflikten bieten zu können. Die Autoren der kommende Ausgabe von Imago Hominis mit dem Schwerpunkt „Klinische Ethik“  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Bioethikkommission ist "kein Garant für neues Kinderglück"

Österreichs Fortpflanzungsmedizingesetz müsse liberalisiert werden, und zwar schnell: So lautete im April 2012 das Votum von 19 der 25 Mitglieder der Bioethikkommission (BEK, vgl. IMABE-Stellungnahme vom 24.4. 2012). Unter anderem wurde darin die Zulassung der künstlichen Befruchtung sowohl für  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Zahnlose PID-Verordnung öffnet Markt für Selektion

Kritische Stimmen haben Recht behalten: Das im Juli 2011 beschlossenen deutsche Gesetz zu einer beschränkten Zulassung der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) sollte eine „eng begrenzte Anwendung der PID" sicherstellen: beschränkt auf schwere Erbkrankheiten oder Chromosomenstörungen, auf  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Organtransplantation: „Hirntodnachweis ist sicherstes Kriterium zur Feststellung des Todes“

Ab wann ist der Mensch tot? In der medizinischen Wissenschaft besteht kein Zweifel, dass die sicherste Methode zur Todesfeststellung der Nachweis des sogenannten „Hirntodes“ ist. Er ist in seinem Symptomenkomplex klinisch klar definiert (irreversibles Koma, Ausfall der Hirnstammreflexe und Apnoe)  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Immer mehr Krankenstände aufgrund psychischer Erkrankung

In den vergangenen fünf Jahren sind Krankschreibungen infolge psychischer Erkrankungen um 60 Prozent angestiegen. Das geht aus dem im Juni 2012 veröffentlichten Gesundheitsreport 2012 der Deutschen Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Während zwischen 2000 und 2005 vor allem arbeitslose  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Gentechnik: Neuer Bluttest auf Down-Syndrom löst heftige Debatte aus

Das Deutsche Bundesforschungsministerium hatte die Entwicklung des Trisomie 21-Erkennungstests mit 230.000 Euro gefördert. Nun ist der Bluttest, der Babys mit Down-Syndrom während der Schwangerschaft erkennen soll, marktreif. Das deutsche Pharmaunternehmen LifeCodexx verspricht, dass der Test sicher  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Aids: Umstrittene "Präventions-Pille" in den USA zugelassen

Die Studiendaten sind noch unvollständig, umstritten sind die teuren Truvada-Tabletten auch. Als Kombinationspräparat zur Aids-Therapie war das Mittel bereits zugelassen, nun wurde es über die bisherigen Indikationen hinaus auch als Präventiv-Pille zum Schutz vor HIV-Infektionen in den USA offiziell  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Ethik: Ärzte fordern Verbot organisierter und assistierter Sterbehilfe

Für ein Verbot jeder Form der organisierten Sterbehilfe hat sich der 115. Deutsche Ärztetag in Nürnberg ausgesprochen (vgl. Pressemitteilung, online 23.5.12). Derzeit wird an einem Gesetz gearbeitet, das die gewerbsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe stellen soll. Doch den Delegierten  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Thrombose-Risiko bei Verhütungspflaster höher als bei „Pille“

Erst jüngst wurde der Pharmakonzern Bayer von den USA dazu verpflichtet, vor dem erhöhten Thrombose-Risiko der neueren „Pillen“-Generation ausdrücklich zu warnen (vgl. Studie: Thrombose-Gefahr der modernen „Pille“ weithin unterschätzt) Nun zeigen dänische Wissenschaftler in einer im British Medical  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Operationen aus ökonomischem Kalkül ohne Nutzen für Patienten

Nicht medizinische Notwendigkeit, sondern ökonomisches Kalkül als Indikation für Operationen? Der 66-seitige Endbericht eines Gutachtens, das im Auftrag des Spitzenverbands des Gesetzlichen Krankenkassenverbands (GKV) vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) erstellt und  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Mit Todesnähe wächst Zustimmung zu Intensivbehandlung

Verändert sich bei schwerkranken Patienten ihre Ansicht bezüglich Therapien am Lebensende? Dieser Frage ging ein niederländisch-belgisch-amerikanisches Team unter der Leitung der niederländischen Palliativmedizinerin Daisy J.A. Janssen vom Zentrum für chronisches Organversagen (CIRO) im  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMAGO-HOMINIS-Vorschau: Ethik in der Pflege II

Kein Sektor des Gesundheitswesens ist so stark im Wachstum begriffen wie der Bereich der Altenpflege. Pflegeethik hat deshalb eine große gesellschaftliche Bedeutung: Sie ist aktuell, notwendig und wichtig, weshalb die kommende Ausgabe von Imago Hominis die Auseinandersetzung mit „Ethik in der  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Symposium: Mehr Kostentransparenz und ärztliche Eigenverantwortung gefordert

Woran krankt es im Krankenhausbetrieb? Spitäler sollen wie moderne Wirtschaftsunternehmen geführt werden: Den „Göttern in Weiß“ wurden im Krankenhausalltag die „Manager in Schwarz“ zur Seite gestellt - was nicht selten zu Spannungen führt. Gefordert wird eine ausgeglichene Bilanz, während  mehr lesen...

Bioethik aktuell

USA: Fachjournals und Pharmafirmen beschließen gemeinsam ethische Leitlinien

Die Glaubwürdigkeit der von der Industrie gesponserten klinischen Forschung hat in den vergangen Jahren gelitten. Immer wieder wurden versteckte Einflussnahmen bekannt, die Publikation von geschönten Ergebnissen, Ghostwriting, potentielle Interessenskonflikte bis hin zu glatten Fälschungen (vgl. u.  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Symposium: „Konfliktherd Krankenhaus: Ärzte versus Manager“, 24.5.12 in Wien

Ärzteschaft und Pflegepersonal haben ihren Beruf stets in erster Linie als spezifisch karitative Berufung verstanden. Die Aufgabe des Managements war es, die anfallenden Kosten über Politik, öffentliche Hand, Versicherungen und Spenden aufzubringen. In den letzten Jahren ist jedoch eine Trendumkehr  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Künstliche Befruchtung: „Kindeswohl steht vor Kinderwunsch“

Sollen auch alleinstehende Frauen und lesbische Paare in Zukunft künstliche Befruchtung in Österreich in Anspruch nehmen dürfen? 19 von 25 Mitgliedern der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt (BEK) haben auf Anfrage des Verfassungsgerichtshofes einen solchen Schritt befürwortet. Gegen die dünne  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Strassburg: Wird Eugenik zum fundamentalen Menschenrecht?

Ein drastischer „Kind als Schaden“-Fall (Anita KRUZMANE against Latvia no. 33011/08) beschäftigt derzeit den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR): Gibt es in der EU ein Grundrecht auf die vorgeburtliche Tötung eines Kindes aus eugenischen Gründen? Beim Streitfall handelt es sich um  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: PID bleibt verboten, da es immer noch keine Regeln gibt

Es ist paradox: Im Juli 2011 hatte der Deutsche Bundestag nach langen und heftigen Debatten beschlossen, das umstrittene Verfahren der PID, also den Gencheck von Embryonen im Reagenzglas vor der Implantation in die Gebärmutter, zuzulassen: für bestimmte Fälle, nur in bestimmten Zentren und nur nach  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Höhere Fehlbildungsrate bei IVF-Kindern belegt

Auch wenn der Vorgang der künstlichen Befruchtung an sich problemlos verlaufen ist, ist dies noch keine Garantie für eine komplikationslose weitere Entwicklung von Kindern, die auf künstlichem Wege im Reagenzglas erzeugt wurden. IVF-Kliniken und neonatologische Stationen sind sich der größeren  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Burnout von Pflegekräften ist ein internationales Problem

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Instituts für Pflegewissenschaft der Universität Basel liefert die ersten Hauptresultate der weltweit größten Pflegepersonalstudie, die nun im British Medical Journal (2012; 344: e1717) publiziert wurden. Die Ergebnisse, die die Gruppe um Linda  mehr lesen...

Bioethik aktuell

USA: Kampagne gegen unnötige kostspielige Diagnoseverfahren

Die Gesundheitssysteme stöhnen unter der steigenden Last der Kosten. Eine wichtige Triebfeder dafür sind offenbar unnötige medizinische Tests und Verfahren, wie das American Board of Internal Medicine Foundation (ABIM), eine US-amerikanische Dachorganisation von Ärzten und Verbraucherorganisationen  mehr lesen...

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IMABE-SYMPOSIUM: „KONFLIKTHERD KRANKENHAUS: ÄRZTE VERSUS MANAGER“

Die Kluft zwischen einer optimalen Patientenversorgung aus ärztlicher Sicht und den vom KH-Management vorgegebenen ökonomischen Zwängen wird zunehmend größer. Welche Weichenstellungen braucht es, um Medizin auch in Zukunft mit Qualität, Kostenbewusstsein und Menschlichkeit zu verwirklichen?

Die  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Euthanasie: Wie autonom sind Suizidwillige, Neugeborene und Demente?

Vor 10 Jahren hatten die Niederlande als erstes Land weltweit die aktive Sterbehilfe legalisiert. Seit 1 März 2012 bieten in Holland auch „ambulante Todesteams“ ihre Dienste an, ebenso wurde die erste „Euthanasie-Klinik“ des Landes eröffnet - scharf kritisiert von Ärzten der Königlichen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Großbritannien: Skandale um Abtreibungspraxis brechen nicht ab

In Großbritannien ist eine scharfe Debatte über Abtreibung entbrannt. Anlass dafür sind die Recherchen der britischen Tageszeitung The Daily Telegraph, die nun schon den zweiten Skandal rund um die laxe Abtreibungspraxis von Ärzten aufgedeckten.

Erster Anlass der Debatte war die Enthüllung, dass  mehr lesen...

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Studie: Thrombose-Gefahr der modernen „Pille“ weithin unterschätzt

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer wird künftig nicht nur in der EU, sondern auch in den USA im Beipackzettel für seine Antibaby-Pillen auf erhöhte Thrombose-Risiken aufmerksam machen müssen. Die Überarbeitung der Warnhinweise für die lukrativen Pillen Yaz und Yasmin sei mit der  mehr lesen...

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Studie: Mehrzahl der Ärzte tut sich schwer bei Interpretation von Statistiken

Die Diskussion rund um Nutzen und Schaden von Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen hat in den letzten Jahren zugenommen. Laut einer im Annals of Intern Medicine nun publizierten deutsch-amerikanischen Studie (2012: 156:340-349) konnte die Mehrzahl der Ärzte relevante von irrelevanten und sogar  mehr lesen...

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Deutschland: Ältere Schmerzpatienten sind oft unterversorgt

Eine EU-weite Studie in sechs europäischen Ländern belegt, dass knapp 70 Prozent der über 75-Jährigen unter Schmerzen leiden. 50 Prozent geben an, in ihrer Mobilität eingeschränkt zu sein (vgl. Health and Quality of Life Outcomes 2010, 8:143 doi:10.1186/1477-7525-8-143). Das auch bei den Betroffenen  mehr lesen...

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Studie: Adulte Stammzellen bauen neues Immunsystem für Organempfänger auf

Organtransplantierte müssen lebenslang Immunsuppressiva einnehmen, da ihr Immunsystem sonst das Transplantat abstoßen würde. Die Therapie belastet die Patienten nicht nur durch die vielen Tabletten, sie kann durch Nebenwirkungen auch die Gesundheit gefährden oder sogar das Transplantat schädigen,  mehr lesen...

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IMABE-Symposium: „Konfliktherd Krankenhaus: Ärzte versus Manager“, 24.5.12 in Wien

Ärzteschaft und Pflegepersonal haben ihren Beruf stets in erster Linie als spezifisch karitative Berufung verstanden. Die Aufgabe des Managements war es, die anfallenden Kosten über Politik, öffentliche Hand, Versicherungen und Spenden aufzubringen. In den letzten Jahren ist jedoch eine Trendumkehr  mehr lesen...

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Australien: Philosophen-Plädoyer für postnatale Kindestötung sorgt für Debatte

Soll man Neugeborene töten dürfen? Ja, sagen zwei italienisch australische Philosophen. Sie plädieren im Journal of Medical Ethics (doi:10.1136/medethics-2011-10041) für die Tötung von Säuglingen, wenn diese schwere körperliche oder geistige Schäden haben. Neu sind derlei extreme Thesen und  mehr lesen...

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Psychiatrie: Mediziner warnen vor Erfindung von Pseudo-Krankheiten

Steht eine neue Welle der Medikalisierung und Pathologisierung des normalen Lebens bevor? Darf man nach dem Tod eines geliebten Menschen trauern, oder muss man für behandlungsbedürftig gehalten und dann auch gleich mit einer medikamentösen Therapie beglückt werden? Seit Monaten tobt ein Streit,  mehr lesen...

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Studie: Zahl der Demenzpatienten bis 2050 verdreifacht

Die Zahl der Demenzkranken wird im Zuge der höheren Lebenserwartung weltweit von heute rund 36 Millionen bis zum Jahr 2050 auf 115 Millionen Patienten ansteigen. Auch Österreich ist davon betroffen: Derzeit gibt es hierzulande rund 100.000 Demenzkranke. Bis 2050 wird fast jeder zehnte  mehr lesen...

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Public Health: Wirksame Burnout-Prävention braucht Stragtegien zur Sinnfindung

Der Begriff Burnout wird inflationär gebraucht - doch hilft das weiter für eine wirksame Prävention? Dieser Frage geht der Mediziner und IMABE-Mitarbeiter Jan Stejskal in einem aktuellen Kommentar in der Österreichischen Ärztezeitung (online 25.1.2012) nach.

Die Diagnose Burnout wird derzeit weder  mehr lesen...

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Studie: Chemotherapie ist trotz Schwangerschaft möglich

Das Risiko, dass eine Chemotherapie im zweiten oder dritten Drittel der Schwangerschaft dem Kind dauerhaft Schäden zufügt, ist offenbar gering. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie in Lancet Oncology (2012; doi: 10.1016/S1470-2045(11)70363-1), die intrauterin exponierte Kinder teilweise bis  mehr lesen...

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IMAGO HOMINIS-Vorschau: Ethik in der Pflege I

Das spezifische pflegerische Handeln hat in der zweiten Hälfte des 20. Jh. eine Komplexität erreicht, die für Praxis, Lehre und Forschung eine wissenschaftliche Systematisierung erforderlich gemacht hat. Man muss nur an die Vielfalt und Verschiedenheit der Pflegesituationen denken: Kranken- und  mehr lesen...

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IMABE-Symposium: „Konfliktherd Krankenhaus: Ärzte versus Manager“, 24.5.12 in Wien

Ärzteschaft und Pflegepersonal haben ihren Beruf stets in erster Linie als spezifisch karitative Berufung verstanden. Die Aufgabe des Managements war es, die anfallenden Kosten über Politik, öffentliche Hand, Versicherungen und Spenden aufzubringen. In den letzten Jahren ist jedoch eine Trendumkehr  mehr lesen...

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Kanada: Ärzte wehren sich gegen Abtreibung weiblicher Föten

Indikation „Mädchen“, Therapie „Abtreibung“: Der Genderzid (Abtreibung bloß aufgrund des „falschen Geschlechts“) hat auch Kanada erreicht. Jüngste Erhebungen zeigen, dass Immigrantinnen aus Indien, China und Korea unverhältnismäßig mehr Buben gebären, auch wenn sie in Kanada finanziell abgesichert  mehr lesen...

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Euthanasie: Holland bietet „ambulante Todesteams“ und „Lebensende-Klinik“

Sechs ambulante „Spezialistenteams“ sollen in den Niederlanden vom 1. März 2012 an „Sterbehilfe“ leisten. Wie die Niederländische Vereinigung für ein freiwilliges Lebensende (NVVE) fordert, sollen die jeweils aus einem Arzt und einem Krankenpfleger bestehenden Teams Betroffene zu Hause aufsuchen und  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Großbritannien: Assistierter Suizid bei Lebenserwartung unter 12 Monaten?

Ein neuer Vorstoß für Sterbehilfe sorgt in Großbritannien für eine Kontroverse. Nach dem am 4. Jänner 2012 veröffentlichten Vorschlag einer Kommission, die unter der Leitung von Lordkanzler Lord Falconer für eine Gesetzesänderung eintritt, sollen Volljährige, die unheilbar krank sind und eine  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Analyse: Intensivmediziner handeln häufig gegen ihre Überzeugungen

Pflegekräfte und Ärzte auf Intensivstationen handeln häufig entgegen ihren persönlichen Überzeugungen. Dies ergab eine Umfrage in Europa und Israel, die im Journal of the American Medical Association (2011; 306: 2694-2703) veröffentlicht wurde (vgl. Deutsches Ärzteblatt, online 28.12.2011).

Ruth  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Neue Quellen für Stammzellen in der Nase entdeckt

Einem Forschungsteam unter Leitung der Zellbiologin Barbara Kaltschmidt von der Universität Bielefeld ist es gelungen, Stammzellen aus der menschlichen Nase zu kultivieren und in Nerven-, Knochen-, Fett- und Knorpelzellen umzuwandeln. Laut den Wissenschaftlern können mit dieser Methode in kurzer  mehr lesen...

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IMABE-Symposium: "Konfliktpotential Krankenhaus: Ärzte versus Manager", 24. Mai 2012 in Wien

Ärzteschaft und Pflegepersonal haben ihren Beruf stets in erster Linie als spezifisch karitative Berufung verstanden. Die Aufgabe des Managements war es, die anfallenden Kosten über Politik, öffentliche Hand, Versicherungen und Spenden aufzubringen. In den letzten Jahren ist jedoch eine Trendumkehr  mehr lesen...

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Indien: "Rent-a-Womb"-Industrie boomt und zeigt tragische Kehrseiten

Während in westlichen Nationen die „reproduktiven Rechte“ der Frau - sie reichen vom „Recht“ auf Abtreibung eines Kindes bis zum „Recht“, mit allen Mitteln zu einem Kind zu kommen - als Fortschritt der „Menschenrechte“ propagiert wird, ist von den Kehrseiten dieser Entwicklung kaum die Rede.

„Am  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Onkologie: Schwangerschaft auch nach Chemotherapie möglich

Erstmals ist in Deutschland ein Kind auf die Welt gekommen, dessen Mutter vor einer Krebsbehandlung Eierstockgewebe entnommen und später wieder eingepflanzt worden war. Die Frau war nach Angaben des Gynäkologen-Teams aus Dresden, Erlangen und Bonn auf natürliche Weise schwanger geworden, nachdem sie  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Nicht veröffentlichte Studiendaten verzerren Therapieeinschätzung

„Fehlende Studien“ sind kein rein akademisches Problem. Denn eine Fehleinschätzung der Therapie aufgrund mangelhafter Daten aus klinischen Studien kann den Patienten schaden und zu sinnlosen Kosten für die Gesundheitssysteme führen. Davor warnen Experten ausgehend von neueren Studien im British  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Eizellenspende: US-Feministinnen warnen vor Ausbeutung der Frau

Drei prominente US-Feministinnen haben nun einen Protestbrief an Nature (2011: 480, 39 doi:10.1038/480039c) geschrieben, in dem sie vor Eizellenspende von Frauen für Forschungsprojekte warnen. Was als freiwillig getarnt ist, schlage unversehens in eine Form der Ausbeutung des weiblichen Körpers um -  mehr lesen...

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Klinische Ethik: Sondenernährung ja, aber „ohne therapeutischen Übereifer“

Künstliche Ernährung mit der PEG-Sonde ist heutzutage ein Routineverfahren und hat ihre zweifelsfreie Berechtigung in vielen Indikationen des medizinischen Alltags. Sie dient dazu, das Leben des beispielweise komatösen Patienten zu erhalten und sein Leiden zu lindern. Freilich ist es nicht immer  mehr lesen...

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Österreich: IMABE legt Positionspapier zur Präimplantationsdiagnostik vor

Am 8. Dezember 2011 ist in Deutschland das Gesetz zur Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) in Kraft getreten. Erstaunlich ist, dass ein ethisch so brisantes und politisch so heiß debattiertes Thema wie die PID nun zwar legalisiert ist, im Konkreten aber längst nicht klar ist, wie, von wem  mehr lesen...

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USA: Erste klinische Versuche mit embryonalen Stammzellen abgebrochen

Das US-amerikanische Biotech-Unternehmen Geron rudert zurück: Nachdem Geron jahrelang um eine Zulassung für den Einsatz von embryonalen Stammzellen (ES) für Versuche am Menschen gekämpft hatte, kündigte der Konzern am 14. November 2011 überraschend an, die Studie und das gesamte Forschungsprogramm  mehr lesen...

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Perinatale Medizin: Hohes Risiko für Säuglinge bei vorgezogenem „Wunsch“-Kaiserschnitt

Als Frühgeborene gelten Kinder, die vor der vollendeten 37. Woche auf die Welt kommen. Häufig wird angenommen, dass die sogenannten späten Frühgeburten, die zwischen der 34. und 36. Woche geboren werden, weitgehend entwickelt sind und keiner besonderen Schutzmaßnahmen bedürfen. Doch die Realität  mehr lesen...

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IMAGO HOMINIS-Vorschau: Die Ganzheit des Menschen im Licht hippokratischer Ethik

„Hippokrates heute II“ lautet der Titel der aktuellen Ausgabe des Journals Imago Hominis. Dabei kommen auch Fragestellungen zur Sprache, die auf den ersten Blick vielleicht nicht unbedingt als „hippokratisch“ rezipiert werden.

Der Ethiker und Mediziner Giovanni Maio (Universität Freiburg i.  mehr lesen...

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Public Health: „Burnout“ als Diagnose ist zu unpräsize

Vor einem inflationären Gebrauch des Modewortes „Burnout“ hat die Stiftung Deutsche Depressionshilfe. „Auch wenn zu begrüßen ist, dass hierdurch die große Bedeutung psychischer Erkrankungen deutlicher und die diesbezügliche Sensibilität erhöht wird, so wird der inflationäre Gebrauch des schwammigen  mehr lesen...

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Studie: Nikotinsucht bahnt den Weg zu Kokainabhängigkeit

Sind Raucher (und Alkoholiker) anfälliger dafür, später zu härteren Drogen zu greifen? Dies war Teil der sogenannten Gateway-Hypothese der US-Epidemologin Denise Kandel aus dem Jahr 1975, die allerdings umstritten blieb. Von konservativen Politikern wurde sie gerne als Argument für das  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Verbot von Ei- und Samenzellspenden ist keine Menschenrechtsverletzung

Das in Österreich geltende Verbot von Samen- und Eizellenspenden für die künstliche Befruchtung verstößt nicht gegen die Europäische Menschenrechtskonvention. Das entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in einem Urteil vom 3.11. 2011 (S. H. and Others v. Austria, application  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Gesetze Erwartungen in Nutzen von Vorsorgeuntersuchungen häufig überzogen

Die Sinnhaftigkeit von Vorsorge- bzw. Screening-Untersuchungen wird den letzten Jahrzehnten immer wieder kontroversiell diskutiert, da die Kosten-Nutzen-Rechnung nicht eindeutig ist und häufig überzogene Erwartungen an die Effizienz von solchen Screening-Untersuchungen gesetzt werden. In Hinblick  mehr lesen...

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EuGH: Keine Patente auf menschliche embryonale Stammzellen

Stammzellen, die aus menschlichen Embryonen gewonnen wurden, dürfen nicht für die wissenschaftliche Forschung patentiert werden. Dies entschied der Europäische Gerichtshofs (EuGH) am 18.10.2011 (Rechtssache C-34/10). Wenn Embryonen zur Gewinnung von Stammzellen zerstört und als Rohstoff für die  mehr lesen...

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Israel: Kinder klagen auf Schadenersatz für ihre Existenz

Immer mehr israelische Kinder mit Geburtsdefekten gehen zu Gericht und klagen Ärzte dafür, dass sie ihre Geburt zugelassen hätten. Der Anstieg bei den sogenannten „wrongful life“-Klagen (mittlerweile handelt es sich um an die 600 Fälle seit 1987) hat eine Untersuchung seitens der Regierung  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Gesundheitswesen: Ökonomische Zwänge contra Patientenwohl?

Unnötige medizinische Behandlungen seien europaweit ein dringliches Problem, dem entschieden begegnet werden muss. Das betonte EHFG-Präsident Günther Leiner anlässlich der Eröffnung des 14. European Health Forum Gastein (EHFG) in Bad Hofgastein (Presseaussendung online, 5.10.2011). Leiner, selbst  mehr lesen...

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Studie: Familie und Freunde sind wichtig für die eigene Gesundheit

Freunde oder Angehörige sind hinter dem eigenen Verhalten bei Ernährung und Sport der zweitwichtigste Faktor, der die Gesundheit beeinflusse. Das ergab eine unter 15.000 Erwachsenen in 12 Ländern durchgeführte Online-Umfrage des Edelman Health Barometer 2011 (Pressemitteilung online, 6.10.2011).

Fa  mehr lesen...

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Studie: Eine halbe Million Deutsche sind internetsüchtig

Rund 560.000 Menschen oder ein Prozent der 14- bis 64-Jährigen in Deutschland gelten als internetabhängig. Weitere 2,5 Millionen werden als problematische Internetnutzer eingestuft, wie aus einer im Auftrag der Bundesdrogenbeauftragten erstellten Studie hervorgeht, berichtet das Deutsche Ärzteblatt  mehr lesen...

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Österreich: Vorsitzende der Bioethikkommission will PID zügig etablieren

Die Mitglieder der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt wurden von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) neu bestellt, ihre Amtsperiode dauert bis 2013. Drei der bisherigen Mitglieder schieden aus (Univ.-Prof. Günther Pöltner, Univ.-Prof.°Gerhard Luf und Dr. Verena Strausz). Die einzigen neuen  mehr lesen...

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USA: Stammzellen von Klonembryonen aus bezahlten Eizellspenden

Nachdem es lange Zeit ruhig geworden war um das Thema Klonen, sorgte jüngst ein US-Forscherteam für neuen Zündstoff, berichtet ALfA (online, 9.10.2011). Wie die Forscher um Dieter Egli und Scott Noggle von der The New York Stem Cell Foundation in Nature (2011: 478, 70-75, DOI:  mehr lesen...

Bioethik aktuell

PID: Lebensschutzfrage nicht Expertengremium überlassen

Anfang Juli 2011 hatte der Deutsche Bundestag ein Gesetz beschlossen, wonach eine Präimplantationsdiagnostik (PID), also der umstrittene Gen-Check von Embryonen im Reagenzglas, bei Verdacht auf schwerwiegende Erkrankungen durchgeführt werden darf. Dies schließt die Verwerfung und Selektion von  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Fehlerkultur: Vermeidungsstrategien bei angehenden Ärzten zu wenig bekannt

Knapp 17 Prozent der angehenden Ärzte kennen Wege zu mehr Patientensicherheit und zur Vermeidung von Behandlungsfehlern. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie auf Basis einer Umfrage unter Medizinstudierenden, so das Deutsche Ärzteblatt (online, 12.8.2011). Die Studie ist im Zentralb  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: US-Geistliche haben positiven Einfluss im Krankenhaus

Welchen Nutzen stiften die rund 10.000 Geistlichen in den Krankenhäusern der USA für Patienten, ihre Angehörigen und das medizinisch-pflegerische Personal? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer weitgehend qualitativen Pilotstudie über die Rolle von Geistlichen in Palliativ-Behandlungsteams für  mehr lesen...

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Public Health: Wissenschaftler fordern Zusatzsteuern auf ungesunde Nahrungsmittel

Regierungen weltweit müssen der Zunahme von Übergewicht (Body Mass Index von 25-29,9 kg/m2) und Fettleibigkeit (BMI > 30 kg/m2) mit radikalen Schritten entgegentreten. Das fordern Wissenschaftler im Editorial von The Lancet (2011; 378(9793):741, doi:10.1016/S0140-6736(11)61356-1). Die Vereinten  mehr lesen...

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Studie: Reproduktionsärzte klären Paare nicht hinreichend auf

Viele Paare in Deutschland werden vom Arzt nicht ausreichend über die Risiken der künstlichen Befruchtung und ihre psychischen Belastungen aufgeklärt. Viele Frauen wagen es trotz hoher emotionaler Belastung nicht, erfolglose Therapien zu beenden; Reproduktionsmediziner würden von sich aus auch kaum  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMAGO HOMINIS-Vorschau: Lebensstil und Verantwortung

Gesundheitsverhalten wird nicht nur durch Sachinformationen und Aufklärung beeinflusst, sondern auch durch das soziale Umfeld. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Prävention? Wie viel Verantwortung trägt jeder für sich selbst - und wann soll die Solidargemeinschaft einspringen? IMABE ver  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Multiple Sklerose ist kein Risiko bei Schwangerschaft

Schwangere mit Multipler Sklerose brauchen sich einer kanadischen Studie zufolge in der Regel keine Sorgen über negative Auswirkungen der Erkrankung auf sich oder ihren Nachwuchs machen. “Unsere Ergebnisse zeigen, dass MS zu keinen Problemen bei der Schwangerschaft oder bei der Geburt führt, und das  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Menschenwürdige Pflege älterer Patienten ist noch lückenhaft

Werden ältere Patienten in öffentlichen Akut-Krankenhäusern mit Würde und Respekt behandelt? Nur bedingt, sagen der Medizinsoziologe Michael Calnan von der University of Kent und der Geriatriker Win Tadd an der Cardiff University. Im Rahmen ihres umfassenden, 256-seitigen Forschungsberichts Würde in  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Gesunder Lebensstil senkt Risiko für plötzlichen Herztod

Vier gesunde Lebensweisen senken das Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden, um 92 Prozent. Dies zeigt eine Analyse der Nurses' Health im Journal of the American Medical Association (JAMA 2011; 306: 62-69). Auf den plötzlichen Herztod entfällt mehr als die Hälfte aller kardialen Todesfälle,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Großbritannien: Immer mehr Raucher unterstützen „rauchfreies Gesetz“

Vier Jahre nach der Einführung der strikten Anti-Raucher-Gesetze in Großbritannien zeigt eine aktuelle Umfrage, dass die Unterstützung für die Maßnahme in der Bevölkerung mit 78% hoch ist. Dies teilt die Organisation Action on Smoking and Health (ASH) in einer Pressemitteilung (online 29.6.2011)  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Präimplantationsdiagnostik: Soll Österreich hinter Deutschland nachziehen?

Der Deutsche Bundestag hat am 7. Juli 2011 mit 326 Stimmen den Gencheck an künstlich erzeugten Embryonen vor der Einpflanzung in den Mutterleib erlaubt. Zuvor hatten 228 für ein Verbot der PID gestimmt, ohne die erforderliche Mehrheit zu erlangen.

Die Methode ist umstritten, weil bei der PID im  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Klares Votum gegen ärztliche Beihilfe zum Suizid

„Ärztinnen und Ärzten ist es verboten, Patienten auf deren Verlangen zu töten. Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten.“ So lautet die Neuformulierung des § 16 (Beistand für Sterbende“) der Deutschen (Muster-)Berufsordnung, die Anfang Juni 2011 vom Deutschen Ärztetag - der jährlichen  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Wissenschaftler entdecken viel versprechende Stammzellen in der Lunge

US-Forscher haben Stammzellen in der menschlichen Lunge entdeckt. Nach der Injektion in Mäuse stellten diese Stammzellen geschädigte Lungenareale wieder her. Das Team um Piero Anversa, Direktor des Center for Regenerative Medicine at Brigham and Women's Hospital (Harvard/Boston) war selbst vom  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Komaforschung: Neue Terminologie soll Patienten schützen

Patienten mit schwer geschädigtem Gehirn, die zwar ihre Augen öffnen und schließen, scheinbar aber auf keinen Impuls aus der Außenwelt reagieren, wurden in der bisher herrschenden englischen Terminologie als in einem "anhaltenden vegetativen Zustand" befindlich bezeichnet (persistent vegetative  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Public Health: Präventive Medikamente kosten viel und nützen wenig

Eine „Entmedikalisierung zugunsten einer Lebensstiländerung“ forderte IMABE-Direktor Johannes Bonelli beim Symposium „Lebensstil und persönliche Verantwortung“ in Wien (siehe „Nachlese“ unten). Es sei Zeit, dass gewissenhafte Schaden-Nutzen-Analysen bei der Einnahme bestimmter weit verbreiteter  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Umstrittene Auszeichnung: Kritik an Ethik-Preis für Philosophen Singer

Der umstrittene Moralphilosoph Peter Singer wurde von der deutschen Giordano-Bruno-Stiftung für seine „herausragenden Leistungen als Tierrechtler“ mit ihrem „Ethik-Preis“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung löste Empörung bei Behindertenverbänden aus. Singer, überzeugter Utilitarist, für den Neugeborene  mehr lesen...

Bioethik aktuell

PID: Evangelischer Bischof fordert komplettes PID-Verbot

Die Katholische Kirche, Caritas sowie der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirchen in Deutschland, Wolfgang Huber, haben sich für ein "ausnahmsloses gesetzliches Verbot" von Gentests an Embryonen ausgesprochen. Die sogenannte Präimplantationsdiagnostik (PID) verstoße gegen den Würdeschutz  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Nachlese: „Lebensstil und persönliche Verantwortung“ am 12./13. Mai 2011

Am 12. und 13. Mai fand in Wien ein von IMABE in Kooperation mit dem Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger und der Österreichischen Ärztekammer veranstaltetes Symposium zum Thema „Lebensstil und persönliche Verantwortung“ statt. Medienberichte, Fotos und eine Nachlese finden  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMAGO HOMINIS-Vorschau: „Hippokrates heute“ analysiert die Aktualität des ärztlichen Berufsethos im Licht der Tradition

Der Stand der Ärzte hat sich wohl wie kein anderer Berufszweig seit jeher um eine standesgemäße Berufsethik bemüht. Das liegt daran, dass Ärzte ihre Tätigkeit nicht nur als Anwendung eines rein naturwissenschaftlich ausgerichteten Wissens und Könnens angesehen haben. Sie haben ihren Beruf auch immer  mehr lesen...

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Studie: Arbeitsbedingungen für Pflegepersonal im Krankenhaus frustrierend

Viele Krankenschwestern und Pfleger sind frustriert. Das ist das Ergebnis einer von der Fachhochschule Münster großangelegten Studie zur Arbeitszufriedenheit von aktivem und angehendem Pflegepersonal, die nun im Deutschen Ärzteblatt publiziert wurde (2011; 108(17): A 946-8). Angesichts dieser  mehr lesen...

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Großbritannien: Genetisches Screnning-Programm für Paare mit Kinderwunsch

Die britische Beratungskommission in humangenetischen Fragen (Human Genetic Commission, HGC) schlägt vor, ein genetisches Screening-Programm bei Paaren mit Kinderwunsch durchzuführen, wenn Verdacht auf vererbbare Erkrankungen besteht. Die Initiative war vom Screening-Komitee der Regierung  mehr lesen...

Bioethik aktuell

USA: Medizinische Eide sind für Ärzte kein moralischer Kompass mehr

Die meisten Ärzte legen zum Studienabschluss einen Eid ab, der gemäß der Tradition des Arztstandes oft einer modifizierten Version des Hippokratischen Eides entspricht. Doch für die wenigsten hat das Gelöbnis Einfluss auf ihre spätere professionelle Tätigkeit, zeigt eine Befragung, deren Ergebnisse  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Österreich: Vorschlag für Fonds statt Zivilprozess bei „Kind als Schaden“-Klagen

Die Österreichische Gesellschaft für Prä- und Perinatale Medizin hat ein Konzept für einen Fonds vorgelegt, der an Eltern behinderter Kinder Zahlungen leistet, aber Ärzte nicht aus einer „verhältnismäßigen“ Haftung entlässt. Die Umsetzung sei allerdings noch unklar, berichtet der Standard (online,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Stammzellforschung: Prominente Bioethiker kritisieren „unredliche Hype“

Zwei prominente US-amerikanische Bioethiker aus konträren Lagern zeigten sich in einer hochkarätigen Debatte überraschend in einem Punkt einig: Sowohl für Robert P. George, Professor für Rechtswissenschaften an der Princeton University als auch für Arthur Caplan, Direktor des Center for Bioethics an  mehr lesen...

Bioethik aktuell

IMABE-Symposium: „Lebensstil und persönliche Verantwortung“, 12./13. Mai 2011 in Wien

Die Zahlen sind schockierend: Bereits 47 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Österreich, der Schweiz und Deutschland sind krankhaft übergewichtig, nur sechs Prozent haben Normalgewicht. Zum zweiten „Europäischen Tag zur Bekämpfung der Adipositas“ (21.05.2011) drängt sich die Frage auf: Wie kann  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Neue Pillen-Generation birgt dreimal höheres Thromboserisiko

Zwei aktuelle medizinische Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko der Entstehung von Blutgerinnseln bei dem Bayer-Verhütungsmittel Yasmin hin. Die Epidemiologin Susan Jick von der Boston University School of Medicine führte die Analyse auf Grundlage von britischen und US-Daten durch. Frauen mit  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Studie: Terminalpatienten wollen mehr Lebensqualität, aber nicht länger leben

Eine Umfrage bei über 9.000 Menschen in sieben europäischen Ländern zeigt, dass die Mehrheit im Fall einer Krebserkrankung am Lebensende dessen Qualität verbessern, das Leben aber nicht verlängern will. Die Untersuchung (online, 28.3.2011) wurde im Rahmen des EU-Projektes PRISMA von Forschern des Ki  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Ärzte besorgt über exzessiven Medienkonsum Heranwachsender

Kinder- und Jugendärzte sind besorgt über die Fernseh- und Internetnutzung von Heranwachsenden. „Der Medienmissbrauch mit all seinen psychosozialen und gesundheitlichen Folgen ist eine neue Herausforderung“, hieß es beim Jahreskongress des Deutschen Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

PID: Warum der Staat kein Recht zur Menschenselektion erteilen darf

Der ehemalige deutsche Bundesverfassungsrichter Ernst-Wolfgang Böckenförde hat sich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (online, 15.3.2011) für ein striktes Verbot von Gentests an im Reagenzglas erzeugten Embryonen ausgesprochen. Die Präimplantationsdiagnostik (PID) sei ein Selektionsinstrument  mehr lesen...

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Indien: Selektive Abtreibung von Mädchen steigt - trotz Verbots

Durch die selektive Abtreibung von Mädchen geraten die Gesellschaften Chinas und Indiens zusehends ins Ungleichgewicht. Der Jungmänner-Überschuss wird in 20 Jahren bis zu 20 Prozent betragen. In Indien kommen nach den vorläufigen Daten der neuesten Volkszählung, die Ende März 2011 veröffentlicht  mehr lesen...

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Individualisierte Medizin: Maßgeschneiderte Medizin ist noch Science-Fiction

Unter den Schlagwörtern "individualisierte" oder "personalisierte" Medizin wird seit einigen Jahren ein verführerisches Konzept beworben. Doch diese Form der Heilkunde sei leider nicht Realität, sondern größtenteils Wunschdenken, heißt es in einer kritischen Analyse der Süddeutschen Zeitung (online,  mehr lesen...

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Interessenkonflikte: Was Pharmakonzerne US-Ärzten zahlen

Ein Gesetz und gerichtliche Anordnungen zwingen die Arzneimittelhersteller in den USA, ihre Zahlungen an Ärzte offen zu legen. Dieser Tage nannten drei Konzerne Zahlen, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 1.4.2011). Ein Beispiel: Pfizer wurde im Oktober 2009 wegen eines Verstoßes der Tochter  mehr lesen...

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IMABE-Symposium: „Lebensstil und persönliche Verantwortung“, 12./13. Mai 2011 in Wien

Wie kann man Menschen dazu bringen, ihren Lebensstil nachhaltig zu verändern und gesünder zu leben? Diese Frage bereitet Medizinern, Soziologen, Gesundheitsökonomen und Politikern seit langem Kopfzerbrechen. Doch in welche Richtung soll es gehen? Aufgrund welcher Prämissen? Heute wird immer klarer,  mehr lesen...

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EU-Parlament: Zulassung von künstlicher Befruchtung ohne Altersgrenze abgelehnt

Das EU-Parlament hat einen Antrag zurückgewiesen, der Mitgliedstaaten eine Zulassung künstlicher Befruchtung ohne Altersbegrenzung erlauben soll. Zwar stimmten die Abgeordneten in Brüssel für einen Vorschlag zur Beseitigung von Diskriminierungen im Zusammenhang mit künstlicher Befruchtung.  mehr lesen...

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Umfrage: Locked-in-Syndrom-Patienten sind glücklich

Das Schicksal von Patienten mit dem seltenen Locked-In-Syndrom erscheint extrem schwer zu ertragen: Sie sind vollständig gelähmt, verfügen aber gleichzeitig über einen wachen, voll funktionsfähigen Geist. Eine Erhebung der belgischen Coma Science Group bestätigt nun, was Fachleute seit langem  mehr lesen...

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Adipositas: Teurer chirurgischer Eingriff statt Lebensstiländerung?

Übergewichtige Briten wenden sich immer häufiger an den Chirurgen, um ihre Fettsucht zu überwinden. Die Spitalsaufnahmen sind im vergangenen Jahr um 30 Prozent gestiegen und haben erstmals die 10.000-Marke überschritten. Meist handelte es sich dabei um Magenverkleinerungen, die allein in den Jahren  mehr lesen...

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Politik: Deutscher Ethikrat gespalten in der Frage der Präimplantationsdiagnostik

Für die Entscheidung über ein Verbot von Genchecks an im Reagenzglas erzeugten Embryonen vor Einsetzung in die Gebärmutter erhält der Deutsche Bundestag keine klare Empfehlung: Auch der Deutsche Ethikrat zeigt sich in seiner Stellungnahme zur Präimplantationsdiagnostik (PID) tief gespalten,  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Placebo: Ärzte sollten positiven Effekt für Therapien stärker nutzen

Die Deutsche Bundesärztekammer (BÄK) empfiehlt ihren Mitgliedern, Placebos künftig gezielt noch häufiger einzusetzen. Unter der Leitung von Robert Jütte hat der Wissenschaftliche Beirat der BÄK nun eine Stellungnahme zu „Placebo in der Medizin“ in Buchform vorgelegt. Auch Pillen und Spritzen ohne  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Aktuell: Imago Hominis widmet sich „Fehlerkultur in der Medizin“

Behandlungsfehler können zu einer kritischen, existentiellen Notsituation führen. Diese trifft in erster Linie den Patienten, aber auch den Arzt. Wie kann man solche Situationen vermeiden? Wie damit umgehen, wenn der „worst case“ eingetreten ist? Negative Ereignisse werden meist nur auf juristischer  mehr lesen...

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IMABE-Symposium: „Lebensstil und persönliche Verantwortung“, 12./13. Mai 2011 in Wien

Wie kann man Menschen dazu bringen, ihren Lebensstil nachhaltig zu verändern und gesünder zu leben? Diese Frage bereitet Medizinern, Soziologen, Gesundheitsökonomen und Politikern seit langem Kopfzerbrechen. Doch in welche Richtung soll es gehen? Aufgrund welcher Prämissen? Heute wird immer klarer,  mehr lesen...

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Studie: Frauen-Todesrate in Industrienationen nach IVF höher als nach Abtreibung

Das Verfahren der künstlichen Befruchtung kann das Leben der Mutter gefährden. Eine rezente Studie aus den Niederlanden zeigt, dass die Sterblichkeit im Rahmen von IVF-Schwangerschaften erhöht war: Die Mortalitätsrate war bei IVF-Schwangerschaften in den Jahren 1984 - 2008 mehr als dreimal so hoch  mehr lesen...

Bioethik aktuell

Deutschland: Kirchen stellen neue Christliche Patientenvorsorge vor

Die christlichen Kirchen in Deutschland haben den Anspruch der Bürger auf ein menschenwürdiges Sterben betont und eine neue Handreichung vorgestellt: die neue Christliche Patientenvorsorge. Das Dokument tritt an die Stelle der bisherigen „Christlichen Patientenverfügung“. „Wir hoffen, damit einen  mehr lesen...

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Studie: Mehr Geschlechtskrankheiten unter britischen Teenagern seit rezeptfreier „Pille danach“

Die rezeptfreie und kostenlose Abgabe der „Pille danach“ in Apotheken wurde von der britischen Regierung mit dem Hinweis propagiert, dadurch die Rate der Teenagerschwangerschaften senken zu können. Zehn Jahre später zeigt eine Studie das Gegenteil: Nicht nur, dass sich die Zahl der Schwangerschaften  mehr lesen...

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Euthanasie: Kein Recht auf Suizid, sagt Europäischer Menschengerichtshof

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat abermals in einem Streit um Beihilfe zum Suizid entschieden, dass ein Staat nicht zu Selbstmord-Beihilfe verpflichtet ist (Pressemitteilung zum Urteil Haas vs. Schweiz, online 20. 01. 2011). Die Straßburger Richter wiesen dabei die Klage  mehr lesen...

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IMABE-Symposium: „Lebensstil und persönliche Verantwortung“, 12./13. Mai 2011 in Wien

Die Fakten sind erschreckend: Die Zahl der übergewichtigen Menschen weltweit hat sich in den vergangenen dreißig Jahren nahezu verdoppelt - und zwar auf eine halbe Milliarde.

Im Jahr 2008 seien geschätzte 205 Millionen Männer und 297 Millionen Frauen auf der Welt zu dick gewesen, heißt es in einer  mehr lesen...

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Österreich: Debatte um „Kind als Schaden“-Gesetzesnovelle geht weiter

Die öffentliche Debatte um die „Kind als Schaden“-Gesetzesnovelle in Österreich geht weiter. Während sich Bundespolitiker mit Aussagen zurückhalten, melden sich Interessensvertreter, Ärzte, Juristen und Bioethiker zu Wort. In einer Stellungnahme auf einer von der Aktion Leben eingerichteten  mehr lesen...

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Public Health: Mit 16 Jahren entscheidet sich der spätere Lebensstil

Schlechte Ernährung, Alkoholkonsum, Rauchen, Bewegungsmangel: Diese und weitere Formen ungesunden Lebensstil finden sich bereits bei Jugendlichen zwischen 19 und 26 Jahren. Laut einer Untersuchung von Marta Arrue von der Fakultät für Psychologie der Universität im Baskenland sollten diese  mehr lesen...

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Pränataldiagnostik: Gynäkologen wehren sich gegen Tendenz zur Eugenik

Die Pränataldiagnose driftet immer mehr in Richtung Eugenik. Gegen diese in westlichen Ländern deutlich beobachtbare Entwicklung positioniert sich nun auch in Frankreich eine Gruppe von Gynäkologen, Radiologen, Hebammen und Krankenschwestern. Das neu gegründete „Komitee zur Rettung der  mehr lesen...

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Biopolitik: Europaparlament ist gegen Patentierung embryonaler Stammzellen

Europaabgeordnete verschiedener Fraktionen und Nationen haben sich erneut gegen die Patentierung embryonaler Stammzellen ausgesprochen. Auf einer Pressekonferenz in Brüssel betonten die Mitglieder des Europaparlaments (EP), dass es völlig inakzeptabel sei, Technologien, die auf der Zerstörung von  mehr lesen...

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IMABE-Symposium: „Lebensstil und persönliche Verantwortung“, 12./13. Mai 2011 in Wien

Wie kann man Menschen dazu bringen, ihren Lebensstil nachhaltig zu verändern und gesünder zu leben? Diese Frage bereitet Medizinern, Soziologen und Gesundheitsökonomen schon seit langem Kopfzerbrechen. Rauchen, Alkohol, Übergewicht, Bewegungsarmut: Die Liste der Faktoren für gesundheitsschädigendes  mehr lesen...

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Seminar: Diagnosevermittlung: Wie viel Wahrheit ist dem Patienten zumutbar?", 8./9. April 2011

IMABE bietet in zweitägigem Trainingsseminar für Ärzte Strategien zur Kommunikation von schwierigen Diagnosen an. Das Seminar ist auf fachlichen Vorträgen, intensiver Fallarbeit anhand realer Beispiele aus der Praxis der TeilnehmerInnen, Diskussion und Kleingruppenarbeit aufgebaut.  mehr lesen...

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Österreich: Gesetzesnovelle zu „Kind als Schaden“-Urteilen löst heftige Debatte aus

In den vergangenen 20 Jahren gab es in Österreich mehrere Erkenntnisse des Obersten Gerichtshofes (OGH), die medial plakativ als „Kind als Schaden“-Urteile bezeichnet wurden. Eltern machten darin unter anderem Schadenersatz-Ansprüche gegenüber Ärzten für den Unterhalt eines Kindes geltend, wenn  mehr lesen...

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EU: Jede zehnte Behandlung im Krankenhaus schadet den Patienten

Nach Angaben der EU-Kommission in Brüssel schadet jede zehnte Behandlung im Krankenhaus den Patienten. 4,1 Millionen Menschen infizieren sich pro Jahr an gefährlichen Krankenhauskeimen. 37.000 davon sterben. „Viele dieser medizinischen Behandlungsfehler sind vermeidbar“, meint  mehr lesen...

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Deutschland: Gute Gründe für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik

Seit Monaten findet in Deutschland eine breite gesellschaftspolitische und fraktionsübergreifende Debatte zur umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) statt. Bei der PID werden im Reagenzglas erzeugte Embryonen auf Gen-Defekte untersucht, bevor sie in die Gebärmutter eingesetzt werden, und im  mehr lesen...

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Neuseeland: Protest gegen staatliches Screening-Programm von Ungeborenen

In Neuseeland protestiert eine Bürgerrechtsinitiative gegen ein staatliches pränatales Screening-Programm, berichtet The New Zealand Herald (online, 25. 11.  2010). Das Gesundheitsministerium hatte ein Screening-Programm auf Down-Syndrom und andere Krankheiten ohne öffentliche Anhörung mit dem  mehr lesen...

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Studie: Jährlich 600 000 Tote durch Passivrauchen

Weltweit sterben jährlich mehr als 600.000 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Rund 165.000 davon sind Kinder, wie aus der ersten globalen Studie zum Passivrauchen hervorgeht, die in Lancet (Early Online Publication, 26. November 2010, doi:10.1016/S0140-6736(10)61388-8) veröffentlichte wurde.  mehr lesen...

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Studie: Pränataldiagnostik bringt Müttern kaum Vorteile

Wie hilfreich ist es für Mütter, mittels Pränataldiagnose schon frühzeitig über den Gesundheitszustand ihres Kindes erfahren, vor allem dann, wenn eine Missbildung entdeckt wird? Argumentiert wird oft damit, dass das frühe Wissen dazu verhelfe, sich besser auf die Zeit nach der Geburt vorbereiten zu  mehr lesen...

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Deutschland: Sterbehilfe-Debatte verunsichert Ärzte

Die Diskussion über die Sterbehilfe über lange Zeit hat nach Ansicht der Deutschen Bundesärztekammer (BÄK) zu einer Verunsicherung bei den Medizinern geführt, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 25. 11. 2010). Die Entscheidung des Deutschen Bundesgerichtshof (BGH) stärke nunmehr den  mehr lesen...

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IMABE-Symposium: „Ohne Vertrauensbildung schwebt die Fehlerkultur im luftleeren Raum“

„Wer glaubt, eine Fehlerkultur bauen zu können, ohne die Voraussetzung einer Vertrauenskultur, der baut im luftleeren Raum.“ Der deutsche Medizinsoziologe Holger Pfaff untermauerte seine Thesen mit Studien, die zeigen, dass weder die Größe des Krankenhauses noch die Anzahl der Betten, noch private  mehr lesen...

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IMAGO-HOMINIS-Vorschau: 50 Jahre Pille und die „Reproduktive Gesundheit“

Vor 50 Jahren wurde in den USA die „Pille“ als das erste oral einzunehmende hormonelle Empfängnisverhütungsmittel zugelassen. Sexualität und Mutterschaft lassen sich seitdem so deutlich trennen wie noch nie zuvor. Das Pathos der einstigen Verfechter der Pille ist aber mittlerweile verhallt. Auch sie  mehr lesen...

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PID: Ethische Debatte über Gentests an Embryonen spitzt sich zu

Der deutsche CDU-Behindertenbeauftragte Hubert Hüppe hat sich für ein eindeutiges Verbot von Gentests an Embryonen vor der Einpflanzung in den Mutterleib ausgesprochen. Auch eine eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) würde letztlich eine Entscheidung erfordern, ob Leben  mehr lesen...

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Frankreich: Höchster Staatspreis geht an Locked-in-Syndrom-Patientin

Frankreich setzt ein Zeichen: Der höchste Orden der Republik, die Légion d'honneur, ging vor wenigen Tagen an eine 56-jährige Französin, die seit 26 Jahren am Locked-in-Syndrom (LIS) leidet. Maryannick Pavageau erhielt die Auszeichnung für ihre Verdienste im Kampf gegen Euthanasie. Beim  mehr lesen...