Archiv Bioethik aktuell
Fünf Jahre nach der Covid-Krise: Entscheidungsträger hätten sich mehr ethische Reflexion gewünscht
Interview des Monats: „Wir müssen nach den eigentlichen Ursachen von Transgender-Wünschen fragen"
Künstliche Befruchtung: Forscher fordern Aufklärung über gesundheitliche Risiken bei Kindern
Menschenhandel in Georgien: 100 Thailänderinnen wurden von Mafia zu „Eizell-Spenden“ gezwungen
Zu viel Bildschirmnutzung bei Minderjährigen: Studie belegt Entwicklungsschäden im Gehirn
Schutz von Frauen und Kindern: Chilenisches Gesetz will Leihmutterschaft komplett verbieten
Interview des Monats: „Es braucht Menschen, die sagen: Es ist gut, dass es dich gibt”
KI im Gesundheitswesen: Wie zuverlässig ist ChatGPT?
Pränataldiagnostik: UNO mahnt Belgien wegen hoher Rate von Abtreibungen bei Trisomie-Kindern
Keine Aufweichung der Kriterien: Verfassungsgerichtshof weist Anträge zu Suizidhilfe und Sterbeverfügung im Kern ab
CRISPR/Cas9: Wird Südafrika der weltweit erste Forschungsstandort für genmanipulierte Kinder?
Seelische Bedürfnisse: Spirituelle Betreuung kann heilsam sein, wo die Medizin an ihr Ende kommt
Künstliche Intelligenz: Werden uns in Zukunft Algorithmen behandeln?
Fachleute nehmen Stellung in Abtreibungsdebatte: Auch das Ungeborene hat Recht auf Schutz
Kanadische Behörden versagen: 428 Gesetzesverstöße bei „Sterbehilfe“, aber kein einziges Verfahren
In eigener Sache: Erste Nummer der neuen Publikation von IMABE "Bio.Ethik.Praxis" ist erschienen
Assistierter Suizid in 21 Tagen: Gesetzesvorlage spaltet das britische Parlament
Kritik an Bluttests auf Down-Syndrom: Wenn die Krankenkassen zahlen, häufen sich unnötige Tests
IMABE-Symposium 2024 zu KI im Gesundheitswesen: Daten sind Silber, Deutung ist Gold
Young MedEthics: IMABE startet Ethikkurse für junge Menschen in Gesundheitsberufen im DACH-Raum
Transaffirmative Therapie: Deutscher Kinderpsychiater warnt vor irreversiblen Schäden
Das riskante Geschäft mit Kindern: Leihmütter und Babys müssen mit Gesundheitsschäden rechnen
Zurück zum eigenen Geschlecht: Detransitioner fühlen sich häufig in ihrer Not alleine gelassen
Krebspatienten brauchen ehrliche Gespräche: Mehr Therapie am Ende bringt nicht „mehr Leben“
Interview des Monats: „Wir müssen in der Pflege einen intelligenten Mix aus Mensch und Technik finden“
Arzt-Patient-Beziehung: Gezielte Zusatzausbildungen machen Medizinstudenten empathischer
IMABE-Symposium 2024 in Wien: „Mensch und KI - Die Zukunft von Medizin und Pflege"
Welttag der Suizidprävention: Jeder (assistierte) Suizid ist einer zu viel
Kritik von Feministinnen: UN-Position zu Leihmutterschaft und Transgender ist frauenfeindlich
Einsamkeitsstudie: Persönliche Begegnungen helfen, nur Telefon und digitaler Kontakt sind zu wenig
Schwangerschaftsabbruch: Gesetze zum Schutz des Lebens führen nicht zu einer höheren Müttersterblichkeit
Großbritannien: NGO hat landesweite Wahlkampagne gegen den assistierten Suizid gestartet
Interview des Monats: „Cannabis, eine harmlose Droge? Salopp gesagt: Das ist ein Quatsch“
EGMR-Urteil bestätigt: Staaten dürfen Bürger vor einer vorzeitigen Lebensbeendigung schützen
Experten warnen vor fehlerhaften Pränataltests aus Blutproben: Die Messmethode führt in die Irre
Interview des Monats: „Kinder aus Leihmutterschaft haben Angst, offen über ihre Erfahrungen zu sprechen“
IMABE-Symposium 2024 in Wien: „Mensch und KI - Die Zukunft von Medizin und Pflege"
Deutschsprachige Transgender-Leitlinie: Jugendpsychiater kritisieren den Entwurf
Palliative Care und „Sterbehilfe“: Wie sich Wirklichkeit und Narrativ vom „Sterben in Würde“ unterscheiden
Willkommen in der neuen IMABE-Audiothek – Ihre Quelle für Wissen und Inspiration!
Medizinstudium: Angehende Ärzte wünschen sich bessere Ausbildung in Ethik und Recht
Richtlinie gegen Menschenhandel: EU rückt Ausbeutung durch Leihmutterschaft ins Blickfeld
Geschlechtsumwandlung mit Hormonen: Britischer Report mahnt zu „äußerster Vorsicht“
Belgischer Gesundheitsmanager: Alle älteren Menschen sollen Anspruch auf „Sterbehilfe“ haben
ELSA-Studie: Deutsche Umfrage zu ungewollten Schwangerschaften weist grobe Lücken auf
Save the Date! IMABE-Symposium 2024 „Mensch und KI: Die Zukunft von Medizin und Pflege"
Interview des Monats: „Bei Transgender-Behandlungen wird wissenschaftliche Evidenz ignoriert"
Ärztekammer soll handeln: Britische Mediziner wollen nichts mit assistierten Suiziden zu tun haben
Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen: Warum Technik alleine noch keinen Erfolg verspricht
Kein Lebensrecht für alle: Frankreich hebt „Freiheit zur Abtreibung“ in Verfassungsrang
Im Eilverfahren: Deutscher Bundestag legalisiert Cannabis trotz breiter Gegenfront von Fachleuten
Pflegeheime in Österreich: Volksanwaltschaft fordert proaktive Aufklärung über assistierten Suizid
Niederlande: Tötung auf Verlangen der Eltern darf auch bei unter 12-Jährigen durchgeführt werden
Trendwende: Fachgesellschaften werten Natürliche Empfängnisregelung als sichere Methode auf
Schönheitschirurgie: Körperbilder im Internet setzen Jugendliche immer stärker unter Druck
OGH-Urteil zur Haftung bei unerwünschten Kindern: Experten fordern Umdenken
Keine Einigung für Kiffen in Deutschland: Kommt die Cannabis-Legalisierung – oder nicht?
Praxis der Beihilfe zur Selbsttötung: Das Dunkelfeld in Österreich ist groß
Suizidassistenz: Wo andere ‚mithelfen‘ dürfen, steigt die Zahl der Selbsttötungen
Menschenrechte: Betroffene Kinder aus Leihmutterschafts-Verträgen klagen an
US-Studie: Transgender-Behandlung kann Suizidrisiko nicht verringern
Einsamkeit und isoliertes Leben: Wenn soziale Bindungen fehlen, ist das Sterberisiko merklich höher
Schwangerschaftsabbruch: Nöte von Frauen müssen enttabuisiert und Hilfe angeboten werden
„Verhindern, dass Heiler zu Mördern werden“: Lancet-Kommission fordert mehr Geschichtsbewusstsein
Großbritannien: Weltweit erstmals Genscheren-Therapie für Sichelzellanämie zugelassen
Dänemark: Ethikrat rät der Politik davon ab, aktive Sterbehilfe zu legalisieren
Kinder zum Kaufen: EU-Parlament verurteilt Leihmutterschaft als Menschenhandel
IMABE-Symposium 2023: Der Patient im Spannungsfeld von Autonomie und Verletzlichkeit
Ungewollte Kinderlosigkeit? Paare sind weniger häufig unfruchtbar als gedacht
IMAGO HOMINIS: Autonomie, Körper und Reproduktion - eine kritische Analyse
DACH-Experten stellen klar: „Es ist nicht Aufgabe einer Gesellschaft, den (assistierten) Suizid zu fördern“
Der selbstbestimmte Patient: Deutscher Medizinethiker Giovanni Maio eröffnet IMABE-Symposium
Social Egg Freezing: Optionen wie ‚Kinderwunsch auf Eis‘ schaffen für Frauen auch neue Zwänge
Spiritualität und Krankheit: Wie Gesundheitsberufe ihre Patienten besser begleiten können
Wunsch nach anderem Geschlecht bei Jugendlichen: Pubertätsblocker sind der falsche Weg
Suizidprävention stärken: Menschen, die über assistierten Suizid nachdenken, brauchen Hilfe
Deutschland: Ärzte und Juristen üben scharfe Kritik an Cannabis-Legalisierung
Debatte unerwünscht? Verlag zieht Studie zu Transgenderwünschen bei Kindern zurück
Menschenhandel in Wunschbaby-Klinik: Leihmutterschaft-Skandal erschüttert Griechenland
Interview des Monats: „Beratung vor der Geburt kann Leben retten - wie eine Wiederbelebung“
Antrag beim VfGH: Verein will mithilfe von ‚Dignitas‘ das Verbot der Tötung auf Verlangen kippen
Deutscher Bundestag: Abstimmung zur Reform der „Sterbehilfe“ ist gescheitert
„Informierte Einwilligung“: Nicht alle Patienten wollen bei ihrer Therapie gleich stark mitentscheiden
IMABE-Studie: Abtreibung hat keinen positiven Effekt auf die Psyche der Frau
IMAGO HOMINIS: Transhumanismus - Muss der Mensch optimiert werden?
Medizin und Pflege: IMABE-Symposium thematisiert die Spannung zwischen Autonomie und Fürsorge
IMABE-Symposium 2023: Der selbstbestimmte Patient - Herausforderungen in der Praxis
Forschung: Erstmals wurden Affenembryonen aus Stammzellen hergestellt
Häufung von assistierten Suiziden in der Schweiz: Alle fünf Jahre gibt es eine Verdoppelung
Spiritual Care: Patienten wollen existentielle Themen besprechen – aber nicht mit jedem
Studie: Zwei Drittel der Frauen würden bei mehr Unterstützung ihr Kind austragen
Interview des Monats: "Körperkult und Körperverachtung zeigen, dass das Leibverständnis verrutscht ist"
Cannabis-Legalisierung hat Folgen: Steigende Zahl von Suizidversuchen in den USA
Künstliche Befruchtung und Public Health: Gesundheitsrisiken für Frauen werden zu wenig beleuchtet
Experten zu Genom-Editing: Eingriffe in das Erbgut von menschlichen Embryonen sollen Tabu bleiben
Studie: Samenspender-Kinder fühlen Wut, Trauer - und Erleichterung
Interview des Monats: „Der Handlungsdruck in der Pandemie war sehr groß“
Cannabis: Eine Legalisierung kann den Schwarzmarkt nicht eindämmen
Spanien: 9.000 Ärzte stehen auf staatlicher 'schwarzer Liste', weil sie Tötung auf Verlangen ablehnen
Künstliche Intelligenz soll Ärzte in der Medizin unterstützen, aber nicht ersetzen
Baby-Business: Der Krieg in der Ukraine drängt die Leihmutterschaft auf neue Märkte
Schwangerschaftsabbruch: Was denkt die Bevölkerung in Österreich darüber?
Transgender und Pubertätsblocker: Experten zweifeln an Sicherheit und Effektivität
IMAGO HOMINIS: Moralischer Stress und Resilienz im Fokus
Positive Alter(n)sbilder in den Medien: Wie Diskriminierung vermieden werden kann
Interview des Monats: „Es gibt kein Recht auf einen assistierten Suizid“
Mit Embryo-Screening zu Top-Platz an der Uni?: Gencheck soll ‚intelligentestes Kind‘ auswählen
Studie: Druck auf Frauen vor einem Schwangerschaftsabbruch verschlechtert die Zeit danach
Tötung auf Verlangen in Kanada: Wie sich die Medizin durch das Angebot verändert
Studien: Verheiratete haben niedrigeres Risiko für Demenz und leben länger trotz Krebs
IMABE-Studie: Was macht Abtreibung mit der Psyche?
Studie zur häuslichen Pflege: Wer Angehörige pflegt, erlebt auch positive Zugewinne
Beihilfe zur Selbsttötung: Österreichische Palliativgesellschaft stellt erstmals Daten vor
Psychiater: "Suizide zu unterstützen ist wissenschaftlich und ethisch unhaltbar"
Schönheitschirurgie: Soziale Medien verstärken Wunsch bei Jugendlichen zur Körperoptimierung
Sterbehilfe-Umfragen: Meinungsforscher warnen vor versteckten Manipulationen
Interview des Monats: „In der Fruchtbarkeitsmedizin vermisse ich die Sicht des Kindes“
Pränatale Diagnostik: Preisgekrönte TV-Dokumentation zeigt Dilemmata vorgeburtlicher Bluttests auf
Deutscher Ethikrat: Jugendliche haben unter den Pandemie-Regelungen besonders gelitten
Aktuell: IMAGO HOMINIS nimmt das Pandemie-Management kritisch unter die Lupe
IMABE: Gesundheitsberufe brauchen „heilsame Nähe und professionelle Distanz“
Pflege-Studie in Österreich: Für Gespräche mit Patienten und Angehörigen bleibt kaum Zeit
2.223 Suizide in der Schweiz: Beihilfe zur Selbsttötung führt zu deutlichem Anstieg der Suizidrate
Riskante Reproduktionsmedizin: Medizinische Gründe sprechen gegen die Eizellspende
Geschlechtsdysphorie bei Jugendlichen: Ideologisierung verhindert adäquate Behandlung
Moralischer Stress und Burnout im Gesundheitsbereich: Wer hilft den Helfern?
Ethik: Der Weltärztebund bekräftigt das Recht auf Gewissenfreiheit
Krebs: Eine sachgerechte Aufklärung führt bei schwerkranken Patienten zu mehr Lebensqualität
Menschliche Embryonen als Rohstoffmaterial: Großbritannien plant neue Liberalisierungen
IVF: Kinder aus aufgetauten Embryonen haben womöglich erhöhtes Krebsrisiko
Kanada: Euthanasie auch für Long-COVID-Patienten?
Pränataler Bluttest auf Trisomien: Mehr Verunsicherung für Eltern als vermutet
IMABE-Symposium: Krisen. Emotionen. Lösungen – Konflikte am Krankenbett
Im Zuge der Corona-Pandemie denkt heute fast jede zweite Pflegekraft in Österreich über einen Berufsausstieg nach. Ein Alarmsignal.
Immer häufiger spricht man im Gesundheitsbereich von „moralischem Stress“. Psychische Belastungen, die auftreten, wenn man nicht mehr so handeln kann, wie man es für mehr lesen...
Die Menschenwürde achten: Was heißt das in der klinischen Praxis?
Erhebliche Sicherheitsmängel: Transgender-Klinik für Jugendliche in London muss schließen
Studie zu Schwangerschaftskonflikt: Zahlreiche Frauen geben 'Druck durch Dritte' an
Frauen, die in einem Schwangerschaftskonflikt stehen, werden häufig durch Dritte aus ihrem Umfeld unter Druck gesetzt. Der wichtigste Hauptgrund für den Schwangerschaftskonflikt ist die Ablehnung der Schwangerschaft durch den Kindesvater. Mitunter kann es bis zur Nötigung zu einem mehr lesen...
Deutschland: Suizidprävention muss Priorität haben vor Suizidbeihilfe
Am Leben Verzweifelnde und ihnen Nahestehende brauchen Menschen, die ihnen zuhören, ihnen zur Seite stehen, sie informieren und beraten und mit denen sie gemeinsam Schritte aus der Krise entwickeln können. Doch Menschen in akuten Notlagen wüssten oft nicht, an wen sie sich wenden sollten. Mehr als mehr lesen...
UN-Drogenbericht: Cannabiskonsum belastet die Gesundheitssysteme
Was tun gegen Einsamkeit? Wissenschaftler fordern mehr Forschung
Worin liegen die Ursachen von Einsamkeit, wie lässt soziales Eingebundensein erreichen und kann man Einsamkeit überhaupt präventiv vorbeugen? Eine Arbeitsgruppe unter der Federführung des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf (UKE) hat dazu im Auftrag des Instituts für Qualität und mehr lesen...
Krebsdiagnose: Kinderwunsch auch nach Chemotherapie erfüllbar
Eine schwere Krebserkrankung muss heute kein Hindernis mehr für einen späteren Kinderwunsch sein: Erstmals wurde nun auch in Österreich ein Kind geboren, nachdem der von Krebs geheilten Mutter ihr eigenes Eierstockgewebe wiedereingesetzt wurde. Wenige Wochen nach der Transplantation hatte die Frau mehr lesen...
IMAGO HOMINIS: Assistierter Suizid im Fokus
Die ethische Argumentation zugunsten von Euthanasie und assistiertem Suizid lebt von verdeckten anthropologischen Prämissen, die weder der realen Situation schwerkranker und sterbender Patienten gerecht werden noch dem Menschen überhaupt. Die Überhöhung der Autonomie übersieht nämlich die mehr lesen...
Sterbeverfügung in Österreich: Ist es Aufgabe des Staates, Tötungsangebote zu organisieren?
In Österreich gilt seit 1.1.2022 das Sterbeverfügungsgesetz (StVfG). In den ersten drei Monaten haben sich mittels Sterbeverfügung und Kooperation Dritter zwei Menschen das Leben genommen. Das geht aus einer Anfrage der Neos an Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) hervor (vgl. Die Presse, mehr lesen...
Mehr Sachlichkeit: Deutsche Wissenschaftler kritisieren Transgender-Hype bei Kindern
Schweiz: Kanton Zürich zwingt Altersheime dazu, Sterbehilfe-Vereine zuzulassen
Sollen Altersheime dazu gezwungen werden, Beihilfe zum Suizid zuzulassen? Ja, beschloss der Zürcher Kantonsrat mit 92 gegen 76 Stimmen (vgl. NZZ, 23.5.2022). Alters- und Pflegeheime in Zürich sind gesetzlich verpflichtet, externen Organisationen wie Exit oder Dignitas Zutritt zu gewähren und damit mehr lesen...
Krankheit und Existenz: Patienten wünschen von Ärzten Gespräche über spirituelle Bedürfnisse
Ältere Menschen mit Mehrfacherkrankungen wünschen sich, dass ihr Hausarzt sie auch über ihre spirituellen Ressourcen und Bedürfnisse befragt. Wenn solche Gespräche geführt werden, wird das gegenseitige Vertrauen gestärkt und die Arzt-Patient-Beziehung verbessert. Das ist eines der Ergebnisse der mehr lesen...
Ältere Menschen töten? Japanischer Film erschüttert Cannes-Festspiele
Der Film der japanischen Filmemacherin und Autorin Chie Hayakawa erntete bei der Eröffnung der Cannes-Filmfestspiele minutenlange Standing Ovations – wobei die dystopische Vision ihres Landes bedrohlich näher rückt. „Plan 75“ (2022) ist ein erschütterndes Drama über eine Gesellschaft, die ältere mehr lesen...
Kind als Belastung: Frauen im Schwangerschaftskonflikt müssen besser unterstützt werden
Nach einem Schwangerschaftsabbruch können psychische oder körperliche Beschwerden auftreten, doch für die betroffenen Frauen gibt es kaum Angebot für eine professionelle Nachbetreuung. Darauf weist Daniela Karall, Stv. Direktorin des Departements Pädiatrie I an der Meduni Innsbruck hin (vgl. Tirol mehr lesen...
Europäischer Menschengerichtshof betont: "Kein Recht auf Beihilfe zum Suizid"
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg bestätigte die Verurteilung eines dänischen Arztes wegen Beihilfe zum Suizid (vgl. Lings v. Denmark - 15136/20 Judgment 12.4.2022). Dieser hatte in drei Fällen Patienten in ihren Suizidabsichten unterstützt und bei deren mehr lesen...
Transgender: Fachgesellschaften warnen vor Geschlechtsumwandlung bei Kindern
Die Nationale Akademie für Medizin in Frankreich hat neue Leitlinien zur medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Geschlechtsdysphorie (GD) herausgegeben. Sie warnt davor, Minderjährige vorschnell einer hormonellen oder chirurgischen Geschlechtsumwandlung zu unterziehen, wenn diese mehr lesen...
IMABE-Symposium 2022: Krisen. Emotionen. Lösungen – Konflikte am Krankenbett
„Krisen. Emotionen. Lösungen - Konflikte am Krankenbett" lautet das Thema des kommenden IMABE-Symposiums 2022. Die interdisziplinäre Tagung findet am 11. November 2022 im Raiffeisenforum Wien statt.
Wir freuen uns auf namhafte Experten und Expertinnen wie Clemens Sedmak (Center for Social mehr lesen...
Das Geschäft mit dem Kinderwunsch: Experten kritisieren mangelnde klinische Standards
US-Reproduktionsmediziner und Ethiker zeigen sich besorgt, dass der Bereich der sog. Reproduktionsmedizin zunehmend durch „externe Finanzinteressen industrialisiert und kommerzialisiert“ wird. In einem aktuellen im Journal of Assisted Reproduction and Genetics (https://doi.org/10.1007/s10815-022-024 mehr lesen...
COVID-19: Herdenimmunität als Impfziel scheint passé
Eine klassische Herdenimmunität, die die Grundlage für die Ausrottung von SARS-CoV-2 bilden könnte, ist nach Ansicht von Anthony Fauci, US-Virologe und Berater von US-Präsident Joe Biden, nicht mehr möglich und auch nicht notwendig. Die in den letzten beiden Jahren durch Erkrankungen erreichte mehr lesen...
Krankmacher Einsamkeit: Public Health-Experten fordern Strategien gegen soziale Isolation
Der demografische Wandel deutet darauf hin, dass Vereinsamung zunehmen wird. In Anbetracht der negativen Auswirkungen der Einsamkeit auf die Gesundheit und die Lebenserwartung unterstreichen Experten die Dringlichkeit, Einsamkeit als wichtiges Thema der öffentlichen Gesundheit zu behandeln. Es mehr lesen...
Ukrainische Leihmütter: Tragische Schicksale zwischen Krieg, Kunden und Körper
Jährlich werden 2.000 bis 2.500 Kinder von ukrainischen Frauen gegen Bezahlung für Dritte ausgetragen, 90 Prozent sind von ausländischen Paaren bestellt. Mit mindestens 33 privaten und 5 staatlichen Leihmutterschaftskliniken ist die Ukraine eine beliebte und kostengünstige Destination des mehr lesen...
COVID-19: Österreich setzt Impfpflicht vorerst aus
Der von der Regierung beauftragte Bericht der Expertenkommission zur Evaluierung der Impfpflicht (8.3.2022) wurde im Ministerrat vorgelegt. Das Ergebnis: Eine sofortige Impfpflicht sei „nicht erforderlich“ bzw. „nicht angemessen“, wie es in dem 25-seitigen Report heißt. Nach Meinung der Fachleute mehr lesen...
Hospiz- und Palliativfondsgesetz in Österreich: Großes Lob - und offene Fragen
Der österreichische Nationalrat hat am 24. Februar 2022 per Gesetz die Schaffung eines Hospiz- und Palliativfonds beschlossen. Damit soll der bedarfsgerechte Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung außerhalb des stationären Bereichs langfristig finanziell gesichert werden. Der Dachverband Hospiz mehr lesen...
Null-Prävention: Wo "Sterbehilfe" legal ist, steigen die Suizidzahlen
Befürworter der Beihilfe zum Suizid und Tötung auf Verlangen (EAS = Euthanasia and Assisted Suicide) vertreten die These, dass eine Legalisierung der „Sterbehilfe“ dazu führe, „harte“ Suizide zu verhindern. Gespräche und Beratung könnten Lebensjahre retten, indem verfrühte nicht-assistierte Suizide mehr lesen...
Expertengremium berät: Kommt die Impfpflicht wirklich?
Österreich war international in den Schlagzeilen, als Mitte Jänner der Nationalrat das Impfpflichtgesetz beschloss (vgl. Bioethik aktuell, 21.1.2022) . Nun sieht es nach einer Kehrtwende in der Coronapolitik aus: Wird die Impfpflicht angesichts der milderen Omikron-Verläufe vorerst ausgesetzt? Oder mehr lesen...
Ärzte warnen: Starker Anstieg von Psychosen nach Cannabiskonsum
Ein 26-jähriger Niederösterreicher hat einen Individualantrag beim Verfassungsgerichtshof eingebracht. Er hält das Cannabis-Verbot für den privaten Konsum für verfassungswidrig und fühlt sich im „selbstbestimmten Kiffen“ eingeschränkt (vgl. Standard, 8.2.2022). Der Gesetzgeber würde hier mehr lesen...
Selektion von Embryonen: Gencheck soll „gesündestes Kind“ auswählen
Das US-amerikanische Unternehmen Genomic Prediction bietet Paaren bei IVF an, ihre durch künstliche Befruchtung entstandenen Embryonen vorab genetisch zu screenen. Der Screening-Test soll angeben, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das Kind später multifaktorielle Krankheiten wie Diabetes, mehr lesen...
Lancet-Report: Experten fordern grundlegendes Umdenken in der Sterbebegleitung
Eine international besetzte Lancet-Kommission fordert eine Neuausrichtung der gesellschaftlichen Einstellung zu Tod und Sterben. Der Tod und das Sterben seien an Professionisten delegiert, medikalisiert und verdrängt worden. Damit sei auch eine gesellschaftliche Grundkompetenz im Umgang mit mehr lesen...
Vom Pflegeheim ins Krankenhaus: Ein Drittel der Einweisungen ist potenziell vermeidbar
Pflegeheimbewohner werden häufig ins Krankenhaus eingeliefert, obwohl dies akut gar nicht nötig gewesen wäre. Abgesehen von unnötigen Kosten besteht dabei auch immer die Gefahr, dass sich der allgemeine Gesundheitszustand älterer Menschen im Zuge eines Spitalsaufenthalts verschlechtert. Unnötige mehr lesen...
Tagungsband IMAGO HOMINIS 1/2022 zum Thema Palliative Care: ein interdisziplinärer Zugang
Das interdisziplinäre IMABE-Jahressymposium zum Thema: "Palliative Care leben: Leiden. Lindern. Lernen: Herausforderungen an Medizin und Pflege" fand am 26. November 2021 in Wien statt (vgl. Bioethik aktuell, 1.12.2021). Mit 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den verschiedensten mehr lesen...
COVID-19: Allgemeine Impfpflicht in Österreich wirft viele Fragen auf
Als erstes Land in Europa neben dem Vatikan hat Österreich eine allgemeine Impfpflicht (Bundesgesetz über die Impfpflicht gegen COVID-19) beschlossen. Das Gesetz, das am 5. Februar in Kraft treten wird, sieht vor, dass sich alle Personen ab 18 Jahren mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Österreich mehr lesen...
Sterbehilfe in der Pandemie: Niederlande verzeichnet mit 7.000 Fällen einen neuen Höchststand
Noch nie kamen so viele Menschen seit Einführung der Euthanasie in den Niederlanden durch „Sterbehilfe“ ums Leben wie im Jahr der COVID-19-Pandemie 2020. Das zeigen die Zahlen des offiziellen Reports Regionale Toetsingscommissies Euthanasie: Jahresbericht 2020 (RTE). 6.938 Menschen starben durch mehr lesen...
Cannabis-Legalisierung: Mehr Notaufnahmen aufgrund von Vergiftungen bei Kleinkindern
Die Anzahl der Notfalleinsätze aufgrund einer Cannabisvergiftung bei Kleinkindern ist in Kanada seit der Legalisierung im Jahr 2018 um das Neunfache gestiegen. Insbesondere nach dem Konsum von Lebensmitteln wie Cannabis-Keksen oder Cannabis-Gummibärchen stieg die Zahl dramatisch an. Auch die Zahl mehr lesen...
Neues Gesetz: Österreich erlaubt ab 2022 Unterstützung bei Suiziden
Am 16. Dezember hat der Nationalrat das neue Sterbeverfügungsgesetz (StVfG) beschlossen. Damit ist ab 1.1.2022 die Mithilfe an Suiziden unter bestimmten Bedingungen straffrei. Kritisiert wurde im Vorfeld die knappe Begutachtungsfrist und dass Einwände von insgesamt 138 Stellungnahmen und mehr lesen...
Erklärung der Bischofskonferenz: Eine zeitlich befristete Impfpflicht kann zulässig sein
Die österreichischen Bischöfe haben erneut zur Corona-Schutzimpfung aufgerufen und erachten eine zeitlich befristete Impfpflicht als ultima ratio zur Bekämpfung der Pandemie für zulässig. Das hat die Bischofskonferenz in einer am 7. Dezember veröffentlichten Erklärung Schützen. Heilen. Versöhnen. - mehr lesen...
COVID-19: Zur Impfung verpflichten? Die Debatte nimmt Fahrt auf
Weltweit wird derzeit auf gesundheitspolitischer und ethischer Ebene diskutiert, ob der Staat eine Impfpflicht zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie verhängen darf – oder ob dieser Eingriff in das Grundrecht auf körperliche Integrität und Freiheit unverhältnismäßig und daher abzulehnen ist. Die mehr lesen...
COVID-19: Österreich plant hohe Strafen für Nicht-Geimpfte
Der erste Gesetzesentwurf zur COVID-19-Impfpflicht ist da (COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG (164/ME). Sie soll ab 1. Februar 2022 für alle Personen, die in Österreich ihren festen Wohnsitz haben, gelten. Wer sich nicht impfen lässt, muss mit hohen Geldstrafen rechnen: 600 Euro alle drei mehr lesen...
Suizidbeihilfe: Experten kritisieren fehlenden Palliativ-Ausbau
Österreich steuert auf die erstmalige Legalisierung von Suizidbeihilfe per Jahresbeginn 2022 zu, hat aber den dafür als Bedingung gestellten Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung bislang nicht umgesetzt: Diese Kritik haben Experten in der Wiener Zeitung (27.11.2021) geäußert. Assistenz zur mehr lesen...
Schwangerschaftsabbruch: Abtreibungspille erhöht Gesundheitsrisiken für Frauen
Seit den 1990er Jahren ist der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch mittels Mifepristone (Handelsname des Präparates: Mifegyne) in zahlreichen Ländern erlaubt, seit 2000 auch in den USA. In Österreich wurde Mifegyne 1999 zugelassen. Mit Juli 2020 können Frauen die Abtreibung auch Zuhause vornehmen. mehr lesen...
IMABE-Symposium: „Palliative Care darf kein Luxus sein“
„Palliative Care darf kein Luxus für wenige sein. Wir müssen daran arbeiten, dass sie tief im Selbstverständnis von Medizin und Pflege verankert wird.“ Das betonte der IMABE-Direktor und Internist Johannes Bonelli anlässlich des interdisziplinären Symposiums Palliative Care leben: Leiden. Lindern. mehr lesen...
"Suiziderklärung": IMABE legt Stellungnahme zum Gesetzesentwurf vor
Am 12. November endete offiziell die Frist zur Eingabe von Stellungnahmen zum Entwurf eines „Sterbeverfügungsgesetzes“ im vorparlamentarischen Begutachtungsverfahren (Online-Link: 150/ME (XXVII. GP) - Sterbeverfügungsgesetz; Suchtmittelgesetz, Strafgesetzbuch, Änderung | Parlament Österreich).
Zahl mehr lesen...
Den Suizid gemeinsam planen: Das neue Gesetz birgt viele offene Fragen
Der Entwurf zum sog. Sterbeverfügungsgesetz liegt seit 23. Oktober 2021 vor. Deutlich wird mittlerweile, dass das Gesetz in der Praxis viele Fragen offenlässt. Hier eine Auswahl der kontrovers diskutierten Punkte.
1. Was ist mit "schwerer, dauerhafter Krankheit" gemeint?
Laut Gesetz soll auch mehr lesen...
IMAGO HOMINIS: Pandemie und Ethik sowie Suizidbeihilfe im Fokus
Zu Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 haben wir den Beitrag 15 ethische Fragen zur Corona-Krise veröffentlicht (E. Prat, Imago Hominis (2020); 27(2): 082-096). Die darin aufgeworfenen Fragen konnten zum damaligen Zeitpunkt nicht beantwortet werden. Die Pandemie ist heute weder überstanden noch mehr lesen...
Reproduktion: Eizellenspende erhöht Gesundheitsrisiken für Mütter und Kinder
Frauen, die nach Eizellenspende im Rahmen einer In-vitro-Fertilisation (IVF) schwanger werden, müssen mit hohen Komplikationsraten rechnen. Auch für Ungeborene entstehen im Zuge einer Eizellspenden-Schwangerschaft erhebliche gesundheitliche Risiken. Das zeigt eine aktuelle, von drei deutschen mehr lesen...
IMABE-Symposium 2021 - Palliative Care leben: Leiden. Lindern. Lernen
Update: Das Symposium mit 250 TeilnehmerInnen war im Saal geplant, wurde dann hybrid erweitert - und findet nun vom Studio aus als Webinar statt. Danke für Ihre Flexibilität!
Ihr Organisationsteam. Wien, 16. November
Die Palliative Care erlebt eine Renaissance. Sie tritt immer selbstbewusster mehr lesen...
Beihilfe zum Suizid: Österreich bekommt ein "Sterbeverfügungsgesetz"
Die Regierung hat sich mit Blick auf eine gesetzliche Neuregelung der „Sterbehilfe“ in Österreich geeinigt. Menschen, die Beihilfe zum Suizid in Anspruch nehmen möchten, können ab nächstem Jahr eine sog. „Sterbeverfügung“ errichten - ähnlich der Patientenverfügung. Berechtigt sind dauerhaft mehr lesen...
Leitfaden: Wie Palliativeinrichtungen mit Suizidwünschen umgehen können
Angesichts der neuen Gesetzeslage zur Beihilfe zum Suizid stellen sich Ärzte, Pflegende und Mitarbeiter in Hospiz- und Palliativeinrichtungen die Frage, wie sie mit Anfragen zur Suizidbeihilfe von Patienten umgehen sollen. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat dazu nun eigene Empf mehr lesen...
Welttag Palliative Care: Ärzte fühlen sich in der Begleitung Todkranker häufig überfordert
Am 9. Oktober ist der Welttag für Hospiz und Palliative Care. Ein zentraler Punkt in der palliativen Versorgung ist es, das Sterben und Wünsche für das Lebensende proaktiv gegenüber den Betroffenen anzusprechen. Gerade hier herrscht unter Ärzten und Pflegenden jedoch eine große Unsicherheit. Studien mehr lesen...
Österreich: Gesetz zur "Beihilfe zum Suizid" soll bis Mitte Oktober vorliegen
Bis Mitte Oktober 2021 soll der Gesetzesentwurf zur „Beihilfe zum Suizid“ in Österreich vorliegen. Der Ball liegt seit mehreren Monaten beim Justizministerium (Die Grünen), Uneinigkeiten gibt es zwischen den Koalitionspartnern u.a. in der Frage, wer bei einem Suizid berechtigt sein soll, mitzuwirken mehr lesen...
Transgender: Schweden stoppt Pubertätsblocker bei Minderjährigen
Das Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm hat eine neue Leitlinie zur Therapie von Minderjährigen mit sog. Geschlechtsdysphorie (GD) herausgegeben. Seit Mai 2021 dürfen keine Medikamente mehr zur Unterdrückung der Pubertät oder gegengeschlechtliche Hormonbehandlungen bei Patienten unter 18 mehr lesen...
COVID-19: Debatte über Triage bei Ungeimpften kommt ins Rollen
Die Debatte über Rechte oder Einschränkungen für Bürger je nach ihrem Impfstatus nimmt Fahrt auf. Besonders heikel ist das Thema in der Krankenversorgung: Soll der Covid-Impfstatus verwendet werden, um Triage-Entscheidungen zu treffen? Werden Ungeimpfte dann gegenüber Geimpften bei knapper werdenden mehr lesen...
Studie: Cannabis-Konsum schädigt das Gehirn von Jugendlichen
Wiederholt haben Experten vor eine Legalisierung von Cannabis gewarnt – vor allem aufgrund der Gesundheitsrisiken für Jugendliche (vgl. Bioethik aktuell, 15.1.2018). Nun bekommen ihre Warnungen Rückenwind. Die Ergebnisse der bisher größten Langzeitstudie zu diesem Thema wurden in JAMA Psychiatry mehr lesen...
Suizidprävention: Hilfe zum Leben statt Assistenz zur Selbsttötung
„Suizidgefährdete Menschen brauchen Hilfe zum Leben und keine Assistenz zur Tötung“, betont die Wiener Ethikerin Susanne Kummer aus Anlass des Welttags für Suizidprävention (10. September). Wer keinen Sinn mehr im Leben sieht, sich als Last fühlt und in einer existenziellen Krise keinen anderen mehr lesen...
Nähe statt Einsamkeit: Wie Schwerkranke und Sterbende besser betreut werden können
Die Bedürfnisse von Schwerkranken, Sterbenden und ihren Angehörigen sind in den COVID-19-Krisenplänen oft ausgeblendet worden. In Zukunft müssen menschliche Nähe und palliative Betreuung auch in Zeiten einer Pandemie ermöglicht werden. Das betonen Wissenschaftler des deutschen Forschungsverbundes mehr lesen...
Mitwirkung an Suiziden: Verpflichtung von Ärzten wäre „demokratiepolitisch bedenklich“
Während die Regierung weiter an einem Regelwerk für den assistierten Suizid feilt, mehren sich Warnungen, was dessen Ausformulierung betrifft. Nach Ansicht der Ethikerin Susanne Kummer sollte vor allem darauf geachtet werden, Suizidbeihilfe nicht als ärztliche Leistung zu definieren. „Knackpunkt mehr lesen...
IMAGO HOMINIS: Lebensqualität in Medizin und Pflege
Die Lebensqualität des Patienten zu erhalten, zu verbessern und zu fördern schreiben sich alle Gesundheitsberufe auf ihre Fahnen. Gleichzeitig besteht eine weit verbreitete Unsicherheit darüber, was Lebensqualität ist und beinhaltet. Lässt sie sich überhaupt messen? Was konkret heißt Lebensqualität mehr lesen...
Beihilfe zum Suizid: 73 Prozent der Österreicher befürchten Missbrauch
In Österreich ist der Druck hoch, in Kürze einen entsprechenden Gesetzesvorschlag zur Regelung einer "Beihilfe zum Suizid" vorzulegen. Entgegen bisheriger Ankündigungen wird dieser allerdings erst im Herbst 2021 vorliegen. Damit bleibt kaum Zeit für eine öffentliche und parlamentarische Debatte. Die mehr lesen...
Spanien: Staat verlangt Registrierung von Ärzten, die Sterbehilfe ablehnen
Spanien ist das vierte Land in Europa nach den Beneluxstaaten, in dem "Euthanasie", wie es dort heißt, erlaubt ist. Das entsprechende Gesetz trat am 25. Juni in Kraft – nur drei Monate, nachdem es vom Parlament im März 2021 beschlossen wurde. Die Spanische Ärztekammer hatte sich gegen das Gesetz mehr lesen...
Österreich: Fast die Hälfe der Pflegenden im Spitalsbereich denkt an Berufsausstieg
Die Zahlen sind alarmierend: 45 Prozent der Gesundheits- und Krankenpflegekräfte in Österreichs Spitälern erwägen, aus ihrem Beruf auszusteigen. Das sind rund 27.800 der derzeit 62.000 Pflegekräfte im Akutbereich. Laut der Wiener Studienautorinnen Alexandra Gferer (Pflege) und Natali Gferer mehr lesen...
Psychiater kritisieren: Wer Suizidmethoden anbietet, fördert Suizid
Befürworter des assistierten Suizids argumentieren, dass alleine das Wissen um diese Option manche davon abhielte, einen Suizid zu begehen. Für Ute Lewitzka, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention, sprechen die Fakten eine andere Sprache. Zahlreiche Studien würden zeigen, dass mehr lesen...
Beihilfe zum Suizid: Mangelndes Palliativangebot kann Druck ausüben
Zur Diskussion um die Neugestaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Thema assistierter Suizid hat die Österreichische Palliativgesellschaft (OPG) mit dem Dachverband Hospiz Österreich (DHVÖ) eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht, die einige zentralen Eckpunkte definiert.
„Im mehr lesen...
Menschliche Embryonen: Deutsche Forscher wollen mehr Zugriff
In Deutschland sollen menschliche Embryonen für Forschungszwecke verwendet werden dürfen. Das fordert die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in einer gemeinsamen Stellungnahme (26. Mai 2021) mit der Union der Deutschen Akademie Wissenschaften.
Bislang verbietet das deutsche mehr lesen...
Diagnose Krebs: Patienten brauchen früh palliativmedizinische Unterstützung
Patienten mit einer unheilbaren Krebserkrankung sind bereits direkt nach der Diagnose häufig körperlich sowie seelisch stark belastet und benötigen palliativmedizinische Unterstützung. Das geht aus einer in The Oncologist (2021;25:1–8 DOI: 10.1002/onco.13751) publizierten Studie hervor. Die Autoren mehr lesen...
COVID-19: Kontroverse um Impfung von Kindern hält an
Laut der Arzneimittelbehörde EMA darf der Coronaimpfstoff von Biontech/Pfizer in der Europäischen Union auch für Kinder ab zwölf Jahren verwendet werden. Die entsprechende Zulassung erfolgte am 28. Mai. In Österreich hat das Nationale Impfgremium (NIG) das Vakzin für einen Einsatz bei 12- bis mehr lesen...
Genderzid: Millionen Mädchen werden wegen „falschen Geschlechts“ abgetrieben
Indikation „Mädchen“, Therapie „Abtreibung“: In Indien und China führt die selektive Abtreibung von Mädchen zu massiven demographischen und sozioökonomischen Problemen. Laut dem State of the World Population 2020 der UNO fehlten im Jahr 2020 in China 72 Millionen Frauen, in Indien knapp 46 Millionen mehr lesen...
Schweiz: Pflegeheime sollen verpflichtet werden, Sterbehilfe-Vereine zuzulassen
Alters- und Pflegeheimen im Schweizer Kanton Graubünden sollen gesetzlich verpflichtet werden, innerhalb ihrer Institutionen Sterbehilfe durch externe Organisationen zuzulassen. Das sieht ein geplanter Gesetzesartikel der kantonalen Regierung vor.
Bisher lag es im eigenen Ermessen der jeweiligen mehr lesen...
COVID-19: Debatte über den Nutzen von harten Lockdowns hält an
Flächendeckende Freiheitsbeschränkungen gelten derzeit als das Schlüsselinstrument, um die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie einzudämmen. Doch sind mehrfache Lockdowns auch eine wirksame Strategie im Falle von langanhaltenden Pandemie? Darüber gehen die Meinungen der Experten auseinander. Wie groß mehr lesen...
Umstritten: Forscher erzeugen Mischwesen aus Affen- und Menschenzellen
Ein Forscherteam aus China und den USA hat erstmals Chimären-Embryonen aus Affe und Mensch gezüchtet. Sie injizierten menschliche Stammzellen in 132 Affen-Embryonen im Frühstadium und verfolgten deren Entwicklung über 19 Tage. Es entwickelten sich Mensch-Tier-Wesen, in denen sich die Zellen beider mehr lesen...
Österreich: Ministerin will Suizidbeihilfe nur unter möglichst strengen Bedingungen
Am Leitbild, dass Suizid „etwas Tragisches, das es zu verhindern gilt“ sei, müsse in Österreich festgehalten werden, erklärte Verfassungsministerin Karoline Edtstadler zum Abschluss der Salzburger Bioethik-Dialoge. Den Spielraum, welcher der Politik nach dem VfGH-Erkenntnis vom Dezember verbleibe, mehr lesen...
Österreich: "Selbstbestimmte Tötung" braucht Schutzkonzepte
Die Zeit drängt: Bis Dezember 2021 soll in Österreich ein neues Gesetz verabschiedet werden, das regelt, unter welchen Bedingungen jemand straffrei mitwirken darf, wenn sich ein anderer das Leben nehmen will. Der VfGH hatte im Dezember das Verbot der „Beilhilfe zum Selbstmord“ als verfassungswidrig mehr lesen...
Pandemie: Medikamente sind ebenso wichtig wie Impfungen
Weltweit laufen derzeit etwa 1.500 Studien zu Wirkstoffen für therapeutische Ansätze gegen COVID-19. Bislang konzentriert man sich darauf, die Symptome der Erkrankung besser in den Griff zu bekommen, um schweren Verläufen rechtzeitig gegenzusteuern oder die Regeneration - etwa des Lungengewebes nach mehr lesen...
COVID-19: Nur wenige Schwangere erkranken, diese aber schwerer als gleichaltrige Nicht-Schwangere
Die guten Nachrichten: Ein Großteil der COVID-19-Infektionen verläuft bei Schwangeren symptomlos bzw. mit lediglich milder Symptomatik (70-89% aller infizierten Schwangeren). Und: Eine Infektion mit SARS-CoV-2 in der Schwangerschaft gefährdet das Leben des Kindes offenbar nicht und wird nur in sehr mehr lesen...
Künstliche Intelligenz: Fehlverschreibungen von Antibiotika könnten deutlich reduziert werden
Die Zunahme von Antibiotika-Resistenzen ist ein globales Problem: Weltweit sterben laut WHO jährlich mehr als 700.000 Menschen aufgrund von Infektionen mit resistenten Bakterien (vgl. Bioethik aktuell, 11.1.2016). Zur Entschärfung der Resistenzproblematik ist es wichtig, dass Antibiotika nur dann mehr lesen...
IMABE-Symposium: Palliative Care leben: Leiden. Lindern. Lernen
„Palliative Care leben: Leiden. Lindern. Lernen" ist Thema des diesjährigen IMABE-Symposiums. Die interdisziplinäre Tagung findet am 26. November 2021, 09.00 bis 16.00 Uhr im Raiffeisenforum in Wien statt.
Wir freuen uns auf namhafte Experten und Expertinnen wie Andreas Heller (Palliative Care und mehr lesen...
Kanada: Sterbehilfe untergräbt medizinische Standards in der Versorgung
In Kanada musste erstmals ein Hospiz schließen, weil sich der wohltätige Trägerverein, die Delta Hospice Society, weigerte, aktive Sterbehilfe durchzuführen. Das Gesundheitsministerium hat daraufhin zustehende öffentliche Gelder aberkannt. Einrichtungen in Kanada müssen Euthanasie, wie sie dort mehr lesen...
Künstliche Befruchtung: Gencheck bei Embryonen sortiert auch Gesunde aus
Die Selektion von Embryonen nach deren genetischer Untersuchung (Präimplantationsdiagnostik, PID) bringt nachweislich keine Verbesserung der Chancen auf eine Schwangerschaft oder Lebendgeburt (Baby-Take-Home-Rate) nach einer künstlichen Befruchtung. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuell in Cell mehr lesen...
Pandemie: "Verlorene Lebensjahre" gehen auf COVID-19 zurück - und auf Lockdowns
Die Diskussion, ob ein Lockdown der Gesundheit auch schaden könne, wird bereits seit Beginn der Corona-Pandemie geführt. Unabhängig davon, dass ein Lockdown in den meisten Ländern den Anstieg an Neuinfektionen mit dem Coronavirus und damit auch Todesfälle verhindert hat, geraten nun die negativen mehr lesen...
OECD-Bericht: Länder müssen mehr in Gesundheitspersonal investieren
Besonders während der Coronapandemie ist der Mangel an gut ausgebildetem Personal in europäischen Ländern aufgefallen, Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen Health at a Glance-Report 2020 Europe (DOI: doi.org/10.1787/23056088). Vielerorts sei es zwar gelungen, schnell zusätzliche Intensivbetten mehr lesen...
IMAGO HOMINIS: Tagungsband "Modernes Sterben"
Von 9. bis 10. Oktober 2020 trafen im Salzburger Congress Mediziner, Ethiker, Vertreter von Politik, Kirche und Gesellschaft zusammen, um auf Einladung des Salzburger Ärzteforums über das brisante Thema der aktiven Sterbehilfe und Suizidbeihilfe zu diskutieren. Das zweitägige Symposium unter dem mehr lesen...
Benelux-Staaten: Immer mehr Senioren wählen aktive Sterbehilfe
In Belgien und den Niederlanden sind Tötung auf Verlangen und Beihilfe zum Suizid (EAS=Euthanasie/Assisted Suicide) seit 2002 erlaubt. Die Zahl der Fälle sind seither in beiden Ländern rasant angestiegen: in den Niederlanden von 1.882 (2002) auf 6.361 Fälle (2019); in Belgien von 24 (2002) auf 2.656 mehr lesen...
COVID-19: Deutscher Ethikrat spricht sich gegen Sonderrechte für Geimpfte aus
Der Deutsche Ethikrat sieht mögliche Erleichterungen für Menschen mit einer Impfung gegen COVID-19 derzeit kritisch. Vielmehr sollten mit Fortschreiten der Impfungen soziale, kulturelle und wirtschaftliche Einschränkungen für alle Bürger schrittweise zurückgenommen werden.
In seiner Ad-Hoc-Empfehlu mehr lesen...
COVID-19 und Pflege: Der menschliche Leib lässt sich nicht "fernwarten"
Keine Besuche, einsam sterben: In der ersten Pandemiewelle hat die komplette Abriegelung von Pflegeheimen als Schutzmaßnahme vor Covid-19 zu nachhaltigen Traumatisierungen bei Bewohnern und auch Schuldgefühlen bei Mitarbeitern und Angehörigen geführt. Für die aktuelle zweite Welle hat man daraus mehr lesen...
Pandemie: Psychische Belastungen nehmen in Österreich zu
Die psychische Gesundheit der Menschen in Österreich verschlechtert sich im Zuge der COVID-19-Pandemie weiter. Der dritte Lockdown ließ die Zahl der Depressionen gegenüber dem ersten Lockdown erneut steigen, vor allem bei jungen Menschen. Das geht aus einer vom österreichischen Bundesverband für mehr lesen...
COVID-19-Impfstoffe: Vatikan hält Einsatz für „moralisch akzeptabel“
Laut einem Bericht in Science (doi:10.1126/science.abd1905 (Jun. 5, 2020) werden bei mindestens fünf Covid-19-Impfstoffen Zelllinien verwendet, die aus Zellen von Feten nach einer Abtreibung gewonnen wurden. Die römische Kongregation für die Glaubenslehre hat aufgrund zahlreicher Anfragen dazu mehr lesen...
Suizid: Deutsche Psychiater lehnen "Begutachtungsverfahren" für Suizidwillige ab
Elf Monate nach dem Urteil des deutschen Bundesverfassungsgerichts (26.2.2020), mit dem das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung (Paragraf 217 Strafgesetzbuch) gekippt wurde, ist Deutschland noch weit von einer gesetzlichen Neuregelung entfernt. In Österreich hat der mehr lesen...
COVID-19: Mögliche Impfpflicht stößt auf breiten Widerstand
Kaum haben die Covid-19 Impfungen in der EU begonnen, nimmt die Debatte über etwaige Vorrechte für Geimpfte Fahrt auf. So werden die EU-Regierungschefs bei einem Corona-Sondergipfel am 21. Januar über die Idee eines EU-weit anerkannten Impfzertifikats beraten. Der Vorstoß dazu kam von Griechenland. mehr lesen...
Down-Syndrom: Jede zweite Schwangerschaft wird vorzeitig beendet
Das Spektrum von vorgeburtlichen Untersuchungen, die nicht auf Therapie, sondern auf Selektion abzielen, nimmt zu. Dies wirkt sich auf die sinkende Geburtenrate von Kindern mit Trisomie 21 aus: In 54% der Fälle, in denen bei einem ungeborenen Kind Down-Syndrom festgestellt wurde, wurde die mehr lesen...
COVID-19-Impfung: Wissenschaftler betonen hohe Wirksamkeit, Begleitstudien sind nötig
Der Impfstoff von Biontech/Pfizer wird der erste sein, der in Österreich ab 27. Dezember zur Anwendung kommt. Rund 10.000 Impfdosen sollen dann „in einigen ausgesuchten Alten- und Pflegeheimen“ zunächst in Wien und Niederösterreich zum Einsatz kommen. sagte der COVID-Sonderbeauftragte Clemens Martin mehr lesen...
COVID-19: „Der Impfstoff ist ein wichtiger Schritt“
Noch vor Jahresende wird auch in Europa der Impfstoff von Biontech/Pfizer eingesetzt werden, darunter auch in Österreich. Die Entwicklung des Impfstoffs erfolgte in Rekordzeit. Niemals zuvor hätten so viele Konkurrenten so offen und regelmäßig zusammengearbeitet, ebenso einzigartig sei die mehr lesen...
Österreich: VfGH kippt Verbot der Beihilfe zum Suizid - was nun?
Der österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat das Verbot der „Hilfeleistung zum Selbstmord“ für verfassungswidrig erklärt. Das bisherige gesetzliche Verbot der Hilfeleistung zum Suizid in §78 des Österreichischen Strafgesetzbuchs verstoße gegen das Recht auf Selbstbestimmung, urteilte der mehr lesen...
Schweizer Statistik: Zahl der Beihilfe zum Suizid bei Schweizern hat sich seit 2010 verdreifacht
Die Zahl der assistierten Suizide mit 1.176 Fällen hat sich in der Schweiz im Jahr 2018 gegenüber dem Jahr 2010 mehr als verdreifacht. Das geht aus den aktuellen Daten des Schweizer Statistischen Bundesamts hervor (Pressemitteilung, 14.12.2020). Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Anstieg 17 mehr lesen...
IMABE zu VfGH-Erkenntnis: „Töten ist keine Therapieoption“
Als einen „schweren Rückschritt“ bezeichnet die Wiener Ethikerin Susanne Kummer in einer ersten Reaktion die Entscheidung des österreichischen Verfassungsgerichtshofs. In seinem Erkenntnis hat der VfGH das bisherige Verbot der Mitwirkung am Selbstmord (§78) als verfassungswidrig aufgehoben, da es mehr lesen...
IMAGO HOMINIS: Problemfelder im Kontext einer Mehrklassenmedizin
Eine Mehrklassenmedizin, sagen die einen, hat es immer schon gegeben. Die Frage sei nur, auf welchem Niveau die zweite Klasse ist und wieweit eine Mehrklassenmedizin ethisch vertretbar ist. Andere hingegen, insbesondere Ärztevertreter, stellen die Existenz einer Mehrklassenmedizin in Abrede. Die mehr lesen...
COVID-19: Viele offene Fragen an eine (zu schnelle?) Impfung
Das deutsche Unternehmen Biontech und der US-Pharmakonzern Pfizer haben bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eine Notfallzulassung für ihren Coronavirus-Impfstoff beantragt. Das teilten die Firmen in einer gemeinsamen Presseaussendung (20.11.2020) mit. Laut der Unternehmen biete die von ihnen mehr lesen...
Österreich: Finanzierung für Hospiz und Palliativversorgung verbessern
Rund 5.000 Kinder und Jugendliche in Österreich sind von einer lebensverkürzenden Krankheit betroffen. Ihnen stehen nur 31 spezialisierte Hospiz- und Palliativeinrichtungen zur Verfügung. 26 davon arbeiten mobil und besuchen ihre kleinen Patientinnen und Patienten zu Hause, fünf bieten stationäre mehr lesen...
Sterbehilfe spart Kosten: Kanadas Ökonomen favorisieren Sterbehilfe-Ausweitung
Spielen ökonomische Interessen bei der Einführung von Pro-Sterbehilfe-Gesetzen eine Rolle? „Das Beispiel Kanada zeigt uns auf erschreckende Weise, dass Kostenreduktion durch Sterbehilfe eine offenbar viel größere Rolle spielt als in der Öffentlichkeit wahrgenommen“, sagt die Wiener Bioethikerin mehr lesen...
Studie: IVF-Kinder zeigen ein erhöhtes Krebsrisiko
Kinder, die nach künstlicher Befruchtung entstanden sind, haben ein höheres Krebsrisiko als Kinder, die auf natürliche Weise gezeugt wurden. Das ist das Ergebnis einer in JAMA Network Open (2020; 3 (10): e2022927. doi: 10.1001 /jamanetworkopen.2020.22927) veröffentlichten Studie. Die Untersuchungen mehr lesen...
IMABE-Symposium: Beziehungen und Sinn stärken Lebensqualität in der Krankheit
Lebensqualität ist zu einem Schlüsselkonzept für die Gesundheitsversorgung geworden: Lässt sie sich überhaupt messen? Was konkret heißt Lebensqualität im Angesicht einer unheilbaren Erkrankung? Was bedeutet Lebensqualität für einen hochaltrigen Menschen? Was heißt „keine Lebensqualität mehr“ im mehr lesen...
COVID-19: Mehr Herzinfarkt-Tote und Behandlungsverzögerungen durch Lockdown
In vielen Ländern hatten Spitäler während der Corona-Krise deutlich weniger Patienten. Auch Notaufnahmen verzeichneten einen deutlichen Rückgang. Dass der Verzicht auf eine lebensrettende Behandlung im Lockdown Folgen hatte, zeigt sich jetzt in einer Analyse der Todesfälle, berichtet das Deutsche mehr lesen...
Niederländischer Medizinethiker Boer: "Es ist nichts Falsches an einem guten Tabu"
Das Gesetz in den Niederlanden, mit dem 2001 aktive Sterbehilfe erlaubt wurde, war im Rückblick gesehen "ein Fehler". "Hätten wir damals die heutige Palliativmedizin gehabt, hätten wir die Sterbehilfe womöglich nie legalisiert." Das sagt der niederländische Ethiker Theo Boer in einem Interview mit mehr lesen...
Sterbehilfe-Debatte in Österreich: "Das Töten von Menschen ist ein Tabubruch"
Am 24. September 2020 lud der Verfassungsgerichtshof (VfGH) Experten ein, die ihren Standpunkt zur Klage gegen das "Sterbehilfe-Verbot" in Österreich vorbrachten. Vor allem das Verbot der „Mitwirkung am Selbstmord” war Gegenstand der vierstündigen Befragung, das Verbot der „Tötung auf Verlangen” mehr lesen...
Sterbehilfe: Deutsche Ärztekammer überlegt Tötungsverbot "anzupassen"
Die Deutsche Bundesärztekammer (BÄK) zieht eine Änderung des Berufsrechts bei der ärztlichen Beihilfe zu Selbsttötungen in Betracht. „Wir können nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts keine Norm aufrechterhalten, die dem Arzt jede Form von Unterstützung untersagt. Die Berufsordnung kann so mehr lesen...
Österreich: Verfassungsgerichtshof befasst sich im September mit Verbot der "Sterbehilfe"
Der Verfassungsgerichtshof berät in seiner dreiwöchigen Herbst-Session (Beginn: 21.9.2020) über das Verbot der aktiven Sterbehilfe in Österreich. Vier Antragsteller, darunter zwei Schwerkranke, halten das Verbot der Tötung auf Velangen (§ 77 StGB) sowie der Mitwirkung am Selbstmord (§ 78 StGB) für mehr lesen...
Österreich: Ärzte fordern Suizidprävention statt „assistiertem Suizid“
Die Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (ÖGPP) zeigt sich "sehr besorgt" über "aktuelle Tendenzen zur Legalisierung des assistierten Suizids" in Österreich. Eine Kooperation bei der Umsetzung von Sterbewünschen kann aus Sicht der ÖGPP "grundsätzlich keine mehr lesen...
COVID-19: Britische Pflegeheime sollten keine Wiederbelebungen durchführen
Pflegeheime in Großbritannien wurden von staatlichen Gesundheitsmanagern dazu angehalten, generell Wiederbelebungsanweisungen für Bewohner zu ändern, in einigen Fällen ohne vorherige Rücksprache mit den Betroffenen, Pflegepersonal oder Angehörigen. Damit sollten Krankenhausbetten freigehalten mehr lesen...
Studie: Psychiater besorgt über "Sterbehilfe" bei psychisch Kranken
Mangelnde Kompetenz und Überforderung angesichts von komplexen Krankheitsbildern bei psychischen Erkrankungen kann dazu führen, dass sich Ärzte und Therapeuten mit vermeintlichen Tötungswünschen ihrer Patienten solidarisieren statt sie weiter zu behandeln. Zu diesem besorgniserregenden Ergebnis mehr lesen...
COVID-19-Impfstoff: „Wir stehen erst am Anfang“, sagen Forscher
Wann wird es einen Impfstoff gegen COVID-19 geben? Darf man Prüfverfahren abkürzen? An wem soll der Impfstoff vorab getestet werden? Wie lange ist man durch eine Impfung geschützt? Was weiß man über Nebenwirkungen, insbesondere für die COVID-19- Risikogruppe?
Fragen über Fragen begleiten die mehr lesen...
IMABE: Bioethik-Gesetz in Frankreich bedeutet einen Rückschritt für das Kindeswohl
Alle Frauen unter 43 Jahre haben in Frankreich Recht auf eine künstliche Befruchtung als Kassenleistung - auch Single-Frauen und lesbische Paare. Die französische Nationalversammlung hat dies in zweiter und damit abschließender Lesung im neuen Bioethik-Gesetz verabschiedet. Ebenso soll ab nun auch mehr lesen...
Lebensqualität: Den Menschen in Pflegeheimen ihre Eigenverantwortung zurückgeben
Es ist wichtig, Vertreter der Pflege und Institutionen zu hören, ihnen Rechtssicherheit zu geben und sie zugleich zu kreativen Lösungen zu ermutigen. Das betont die Wiener Ethikerin Susanne Kummer. Menschen in Gesundheitsberufen waren angesichts der belastenden COVID-19 Maßnahmen vielfältig mehr lesen...
COVID-19: Patienten müssen nicht alleine sterben
Die Covid-19-Pandemie hat zu drastischen Veränderungen bei der Versorgung von Patienten am Lebensende und ihren Familien geführt. Um potentielle Ansteckungen zu vermeiden, gab es strenge Beschränkungen - auch für Patienten am Lebensende. Ihnen war jeglicher Besuch von Angehörigen und selbst von mehr lesen...
Kanada: "Sinnloses Leben" und "Einsamkeit" sind Gründe für aktive Sterbehilfe
Kanada hat im Jahr 2016 aktive Sterbehilfe (Medical Assistence in Dying, MAID) legalisiert. Nun legt erstmals der offizielle MAID-Jahresbericht Zahlen, Motive und Entwicklungen offen. Die Ergebnisse sind erschreckend: Zwischen 2016 und 2019 hat sich die Zahl der Personen, die Beihilfe zum Suizid und mehr lesen...
Deutschland: Ärzte dürfen nicht zu Abtreibungen gezwungen werden
Sollen an Universitätskliniken nur noch solche Ärzte eingestellt werden, die auch dazu bereit sind, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen? In einer Stellungnahme zur Bereitschaft zu Abtreibungen als Einstellungsvoraussetzung (21.7.2020) plädiert die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und mehr lesen...
Deutschland: Sterbehilfe-Vereine werden in Pflegeheimen aktiv
Der deutsche Verein Sterbehilfe, der vom Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch gegründet wurde, hat nach eigenen Angaben einem 83-jährigen Mann im Seniorenheim zum Suizid verholfen. Laut Medienberichte sollen bereits 24 Personen in der Corona-Zeit in Deutschland Beihilfe zum Suizid in Anspruch mehr lesen...
COVID-19: Der „totale Schutz“ der Älteren bedeutet Exklusion und Bevormundung
Corona-Risikogruppen pauschal an das Alter zu knüpfen, kann problematisch sein: Es fördert eine zunehmende Altersdiskriminierung und führt zur Festigung negativer Altersselbstbilder. Medien spielen dabei auch eine wichtige Rolle. Darauf weisen nun Altersforscher, Soziologen und Pflegewissenschaftler mehr lesen...
COVID-19: Psychische Probleme in Österreich durch Pandemie gestiegen
Depressive Symptome, Schlafstörungen und Angstsymptome haben laut einer Studie der Donau-Universität-Krems während der Pandemie in Österreich signifikant zugenommen. Doch auch nach der Lockerung der Maßnahmen fühlen sich viele Menschen immer noch psychisch belastet. Das legt eine aktuelle Schweizer mehr lesen...
Suizidbeihilfe: Apotheker sollen nicht zur Abgabe von tödlichen Chemikalien verpflichtet werden
Die Deutsche Bundesapothekerkammer (BAK) spricht sich klar gegen eine Abgabepflicht von tödlichen Präparaten zwecks Suizidbeihilfe aus. Es bestehe keine Verpflichtung für Apotheker, Präparate zum Suizid auszuhändigen oder Suizidwillige in der Apotheke zu beraten. Zwar hätten Apotheker einen mehr lesen...
COVID-19: Ein (zu) schneller Impfstoff wirft viele ethische Fragen auf
COVID-19 ist derzeit in der Forschung weltweit Thema Nummer 1. Die Hoffnungen sind hochgeschraubt, auch in der Politik, weil die Aussicht besteht, mithilfe einer wirksamen Impfung zu einer gewissen Normalität zurückkehren zu können, auch wenn das Corona-Virus weiter zirkuliert. Nach Angaben der WHO mehr lesen...
COVID-19: Debatte zu einem „Corona-Immunitätspass“ nimmt Fahrt auf
Angesichts der Lockerung der durch die Corona-Pandemie bedingten Beschränkungen nimmt die ethische Debatte zu den Immunitätsausweisen international Fahrt auf: Jeder, der einmal an COVID-19 erkrankt war und gesundet ist, soll sich innerhalb seines Landes und international frei bewegen dürfen – mehr lesen...
IMABE: Internationales Verbot von Leihmutterschaft ist ein Gebot der Stunde
Schockierende Bilder aus der Kiewer Wunschbabyklinik BioTexCom haben in Corona-Zeiten ein bezeichnendes Licht auf die entwürdigenden Praktiken der Leihmutterschaft geworfen. Die ukrainische Behörde schätzt, dass derzeit mehr als 1.000 Säuglinge aufgrund der Pandemie von ihren ausländischen mehr lesen...
COVID-19: „Sterbehilfe-Klinik“ in Amsterdam musste in Corona-Zeiten schließen
Aktive Sterbehilfe zählt nicht zur grundmedizinischen Versorgung. Die sog. „Lebensende-Klinik“ in Amsterdam hatte aufgrund der Corona-Krise von Mitte März bis Mitte Mai geschlossen. Sie begründete ihre Maßnahme damit, dass „Euthanasie während der Covid-19-Krise keine Priorität“ habe. Dass es keine mehr lesen...
IMAGO HOMINIS: Personalisierte Medizin, Band 2
In die sog. „Personalisierte Medizin“ werden große Hoffnungen gesetzt. Die Herausforderung besteht darin, bei der Handhabung der Errungenschaften der personalisierten Medizin im Sinne einer „Präzisionsmedizin“ Fürsorge und Zuwendung nicht verkümmern zu lassen, sondern im Gegenteil bewusst zu mehr lesen...
Pandemie: Krise entschuldigt keine niedrigen Wissenschaftsstandards
Forscher und Ärzte auf der ganzen Welt befinden sich derzeit in einem Wettlauf, um Impfstoffe gegen das neue Corona-Virus oder Therapien für COVID-19-Patienten zu entwickeln. Der Zeitdruck dürfe aber nicht auf Kosten der Qualität gehen, mahnen Ethiker nun in einem aktuellen Beitrag in Science (Scien mehr lesen...
COVID-19: Unnötige Krankenhauseinweisungen bei älteren Menschen verhindern
In Österreich sind mehr als 50 Alten- und Pflegeheime von derzeit 908 Coronavirus-Infektionsfälle betroffen. Bezogen auf die Gesamtzahl der rund 80.000 Menschen, die hierzulande in 890 Alten- und Pflegeheimen leben, steht Österreich insgesamt aber besser da als andere Länder. „Einer der Faktoren mehr lesen...
Niederlande: Tötung von Demenzerkrankten ist laut Gerichtsurteil erlaubt
In den Niederlanden ist die Tötung von schwer dementen Patienten zulässig, sofern sie zuvor eine entsprechende Patientenverfügung formuliert haben – auch gegen deren späteren Willen. Das hat der Oberste Gerichtshof der Niederlande entschieden, berichtet die FAZ (online, 21.4. 2020). „Das Urteil in mehr lesen...
Corona: Neue Plattformen fördern interdisziplinären Austausch über COVID-19
Die Corona-Pandemie fordert raschen Informationsaustausch, schwierige Abwägungsentscheidungen und nachhaltige Handlungsstrategien. Dazu braucht es eine valide Datenbasis, die frei zugänglich ist, und eine transparente Darstellung von unterschiedlichen Standpunkten, methodischen Unsicherheiten und mehr lesen...
Corona: Fünfzig Prozent der COVID-19 Todesfälle in Pflegeheimen
Knapp die Hälfte der Menschen, die in Europa an COVID-19 gestorben sind, waren Bewohner von Langzeitpflegeeinrichtungen. Dass Pflegeeinrichtungen besonders betroffen sind, überrascht nicht, da hier besonders viele Hochrisikopatienten versammelt sind. Eine Forschergruppe der London School of mehr lesen...
COVID und Palliative Care: „Wenn Heilung nicht möglich ist, bleibt viel zu tun“
Die Bilder von der Versorgungskrise bei älteren Covid-19 Patienten in Italien oder Spanien schockieren: Da heißt es dann in Nachrichten, dass Patienten „nicht mehr geholfen werden könne“und sie „qualvoll ersticken“ Das geht Menschen nahe und erzeugt noch mehr Angst vor dem Corona-Virus, was aber mehr lesen...
COVID: Pflegeberufe richten dringenden Appell an EU für mehr Schutzausrüstung
In einer Gemeinsamen Erklärung der europäischen Berufsorganisation der Gesundheitsberufe zu COVID_19 (online, 26.3.2020) rufen zwölf europäische Dachverbände der Gesundheitsprofessionen, darunter die European Federation of Nurses Associations (EFN) die EU auf, für mehr Schutz- und medizinische mehr lesen...
Robotik und Pflege: Technik kann Beziehung unterstützen, nicht ersetzen
Werden Roboter den Personalmangel in der Pflege in Zukunft lösen können? Bieten sozio-emotional programmierte Roboter vielleicht sogar einen Ersatz für menschliche Pflegekräfte? Der Einsatz von Robotik in der Pflege kann Betroffene unterstützen. Allerdings können Roboter weder Pflegende noch mehr lesen...
Gesundheitswesen: Interprofessionelle Zusammenarbeit klappt nur mit starken Überzeugungen
Damit Patienten optimal betreut und behandelt werden, braucht es eine gute Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen im Gesundheitsbereich. Die Theorie ist klar, doch in der Praxis ist dies noch kaum angekommen. Interprofessionelle Zusammenarbeit (IPZ) scheint immer noch die Ausnahme, eine mehr lesen...
Sterbekultur: Neues Handbuch für Sterbebegleitung in Hospizen vorgestellt
Ein Handbuch der kirchlichen Wohlfahrtsverbände und des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes (DHPV) soll die Begleitung sterbender Menschen in Hospizen verbessern. Anhand eines 70-seitigen Fragenkatalogs können Einrichtungen damit ihre Arbeit reflektieren.
Das von Caritas, Diakonie und DHPV mehr lesen...
IMABE: Wiener Ethikerin kritisiert deutsches Urteil zu Suizidbeihilfe
Mit der Coronavirus-Krise rückt ein zentraler Begriff der Medizin- und Pflegeethik ins Bewusstsein: die Vulnerabilität und Verletzlichkeit des Menschen als conditio humana. Darauf weist die Wiener Ethikerin Susanne Kummer in einem aktuellen Kommentar in der Wochenzeitung Die Furche hin (online, 19.3 mehr lesen...
COVID: Knappe Ressourcen können Ärzte vor schwierige Entscheidungen stellen
89 Prozent der mit dem Coronavirus infizierten Österreicher (5.888 Personen, Stand: 26.3., 8.00 Uhr) haben einen sehr milden Krankheitsverlauf und sind in häuslicher Pflege. 11 Prozent (rund 630 Patienten) müssen in einem Krankenhaus behandelt werden, davon 90 Fälle (1,6 Prozent) auf einer mehr lesen...
COVID-19: Handlungsempfehlungen, Stellungnahmen und Positionspapiere aus Medizin, Pflege und Ethik
Wird laufend aktualisiert.
Ethische Fragen zum Gebrauch einiger COVID-19-Impfstoffe (Kurzfassung 13.1.2022)
Stellungnahme des Instituts für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE), Wien
Covid-19-Impfstoffe: Ethische Stellungnahme zu Fragen der Herstellung (12.01.2021, update 16.8.2021)
Deutschland: „Beihilfe zur Selbsttötung ist keine ärztliche Aufgabe“
Deutschland hat mit dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Februar 2020 das Tor für eine „geschäftsmäßige Beihilfe zum Suizid“ geöffnet. Begründet wurde dies von den Richtern damit, dass es ein Grundrecht auf einen selbstgewählten Tod gebe (vgl. Pressemitteilung Nr. 12/2020 vom mehr lesen...
Welt-Down-Syndrom-Tag: Schwangere kritisieren mangelnde Information und Unterstützung
Die Diagnose Down-Syndrom ist für viele werdende Eltern ein Schock. Zugleich ist die Aufklärung und Beratung Schwangerer unzureichend. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Neeltje Crombag von der Universität Leuven in Kooperation u.a. mit der Harvard University untersuchte, wie mehr lesen...
Studie: Ältere Menschen äußern Sterbewunsch wegen Einsamkeit und Finanznot
Eine Studie zur Sterbehilfe sorgt derzeit in den Niederlanden für Aufsehen. Laut einer repräsentativen Umfrage geben rund 10.000 aller über 55-jährigen Niederländer den Wunsch an, dass sie ihr Leben frühzeitig beenden wollen - auch wenn sie an keiner ernsthaften Erkrankung leiden. 56 Prozent der mehr lesen...
Krankes Gesundheitssystem: „Man kann sich nicht nur von Champagner ernähren“
Haben wir die falschen Anreize in unserem Gesundheitssystem? Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin, analysierte kürzlich am GÖG-Colloqium in Wien die Entwicklung der Patientenversorgung in den vergangenen Jahrzehnten. Die Versorgung sei teurer, sehr viel komplexer und anspruchsvoller mehr lesen...
Trisomie-Bluttest: Mediziner fordern psychosoziale Beratung für Schwangere
Der deutsche Berufsverband Niedergelassener Pränatalmediziner (BVNP) übt heftige Kritik an der geplanten Einführung kostenloser Bluttests bei Schwangeren in Deutschland. Die praktische Aussagekraft des nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) sei deutlich geringer als verbreitet werde, kritisiert die mehr lesen...
Veröffentlichung von Studien: Wissenschaftler halten sich nicht an die Regeln
Seit 20 Jahren fordert die US-Regierung Unternehmen, Universitäten und andere Institutionen, die klinische Studien durchführen, auf, ihre Ergebnisse in einer staatlichen Datenbank zu veröffentlichen, damit Ärzte und Patienten sehen können, ob neue Behandlungen sicher und wirksam sind.
Eine kürzlich mehr lesen...
Schweiz: Kantone geben grünes Licht für Suizidbeihilfe im Gefängnis
Soll Beihilfe zur Selbsttötung auch in Gefängnissen erlaubt sein? Ja, sagen die in der Schweiz dafür zuständigen Behörden. Die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) hat sich darauf geeinigt, dass der assistierte Suizid prinzipiell auch in Haftanstalten möglich sein müsse, so mehr lesen...
IMAGO HOMINIS: TAGUNGSBAND "Grenzsituationen in Medizin und Pflege"
Der Tagungsband des interdisziplinären IMABE-Symposiums Grenzsituationen in Medizin und Pflege erscheint nun in der Reihe der Fachzeitschrift Imago Hominis.
Von der Medizin wird erwartet, dass sie die Dinge in den Griff bekommt. Metaphern wie „Wir werden den Krebs besiegen!“ sind Ausdruck solcher mehr lesen...
Großbritannien: Höchstgericht lehnt erneut Antrag auf Beihilfe zum Suizid ab
In Großbritannien hat der Oberste Gerichtshof in London den Antrag eines Mannes abgewiesen, der eine erneute gerichtliche Überprüfung des Verbots der Beihilfe zum Suizid gefordert hatte (vgl. BBC, online, 19.12.2019). Der 63-jährige Paul Lamb argumentierte, dass das derzeitige Gesetz, das für mehr lesen...
Brustkrebs-Erkennung: Künstliche Intelligenz diagnostiziert mindestens so gut wie Radiologen
Künstliche Intelligenz (KI) oder Arzt: Wer diagnostiziert besser? KI könnte eine vielversprechende Unterstützung bei der Krebsfrüherkennung sein. Das zeigt eine nun in Nature publizierte Studie (2020: 577: 89-94) von Google Health und Wissenschaftlern aus den USA und Großbritannien. Den Arzt mehr lesen...
Transgender: Krankenschwester klagt Klinik auf illegale Behandlung bei Kindern
Seit einigen Jahren steht das britische Gender Identity Development Service (GIDS) der Londoner Tavistock Klinik unter scharfer Kritik. Hier würden Kinder und Jugendliche, die sich psychisch nicht mit ihrem biologischen Geschlecht identifizieren können, vorschnell einer Behandlung mit Sexualhormonen mehr lesen...
Studie: Nur 14 Prozent der Weltbevölkerung haben Zugang zu Palliativversorgung
Palliative Care hinkt dem rasch wachsenden Bedarf an Spezialversorgung, die Leiden am Ende des Lebens lindern kann, hinterher. Das zeigt eine aktuelle Studie der University of Glasgow. Nur 14 Prozent der Weltbevölkerung haben Zugang zu Palliative Care. Weltweit bieten nur 30 von 198 Ländern eine mehr lesen...
CRISPR/Cas9: Chinesischer Forscher wurde wegen Designerbabys zu Haft verurteilt
Der chinesische Biophysiker He Jiankui ist für seine Genexperimente an Menschen zu drei Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von drei Millionen Yuan (rund 385.000 Euro) verurteilt worden, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua (online, 30.12.2019). Er und seine beiden Kollegen hätten mehr lesen...
Österreich: Ärztekammerpräsident Szekeres erteilt aktiver Sterbehilfe Absage
Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres, erteilt aktiver Sterbehilfe und der Beihilfe zum Suizid eine klare Absage. „Aktive Sterbehilfe ist für uns als Ärztekammer nicht akzeptabel.“ Hier gebe es laut Szekeres eine ganz eindeutige Mehrheitsmeinung der österreichischen mehr lesen...
Altersforschung: Depressionen bleiben bei älteren Menschen häufig unerkannt
Depressionen bei älteren Menschen werden nach einer Umfrage in Deutschland massiv unterschätzt. Das zeigen die Ergebnisse des Deutschland-Barometer Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe (Pressemitteilung, online, 26.11.2019). Die Erkrankung wird bei Senioren häufig falsch oder gar nicht mehr lesen...
EU-Bericht: Österreich kann Effizienz seines Gesundheitssystems verbessern
In Österreich betrugen die Gesundheitsausgaben pro Kopf im Jahr 2017 fast 3.900 EUR, was ca. 1.000 EUR über dem EU-Durchschnitt liegt. Österreich liegt damit mit seinen Ausgaben nach Norwegen und Deutschland an dritter Stelle. Zu hohe Spitalskosten, zu wenig Primärversorgung und noch geringe mehr lesen...
Österreich: Verbot von Leihmutterschaft muss abgesichert werden
Die Initiative Stoppt Leihmutterschaft warnt vor einer Aushöhlung des Verbots von Leihmutterschaft. Derzeit ist in Österreich die Leihmutterschaft im Fortpflanzungsmedizingesetz implizit untersagt. Doch wie das rechtskräftige Urteil eines Bezirksgerichts zeige, schützt die derzeitige Rechtsordnung mehr lesen...
Schwangerschaftsabbruch: Belgische Ärzte warnen vor geplanter Gesetzesänderung
Mehr als 750 Ärzte, Hebammen, Krankenschwestern und Psychologen in Belgien haben sich gegen eine geplante Gesetzesänderung zum Schwangerschaftsabbruch gewandt. In einem in der Tageszeitung La Libre veröffentlichten Brief (online, 26.11.2019) riefen sie die belgischen Abgeordneten auf, gegen die neue mehr lesen...
IMAGO HOMINIS: Personalisierte Medizin, Band 1
Die personalisierte Medizin befindet sich in einer Phase rasanter Entwicklungen und weckt viele Hoffnungen und Erwartungen, angefangen von neuen Behandlungen, maßgeschneiderter Prävention, bis hin zu Kosteneinsparungen im Gesundheitssystem. Seit den medizinisch-technischen Fortschritten im Bereich mehr lesen...
Berufsethos: Weltärztebund lehnt "Sterbehilfe" entschieden ab
Die 70. Generalversammlung des Weltärztebundes (World Medical Association, WMA) lehnt ärztliche Beihilfe beim Suizid und Tötung auf Verlangen ab. In der neu überarbeiteten WMA-Deklaration (26.10.2019) heißt es: „Die WMA bekräftigt ihr starkes Bekenntnis zu den Grundsätzen der medizinischen Ethik, mehr lesen...
Studie: Pflegeheimbewohner landen öfters als nötig im Krankenhaus
Pflegeheimbewohner werden häufig ins Krankenhaus eingeliefert, obwohl dies akut gar nicht nötig gewesen wäre. Das geht aus dem deutschen Forschungsprojekt HOMERN (Hospitalisierung und Notaufnahmebesuche von Pflegeheimbewohnern) hervor, das Versorgungsforscher der Universität Oldenburg gemeinsam mit mehr lesen...
Gespräche über das Sterben: Wie Ärzte ihre Scheu überwinden können
Ärzte und Pflegende scheuen sich davor, mit ihren Patienten über den Tod zu sprechen. Und das, obwohl bekannt ist, dass rechtzeitige Gespräche über das Lebensende sowohl für die Patienten als auch für das Betreuungsteam positive Effekte bringen (Bioethik aktuell, 14.10.2008).
Ein Report des mehr lesen...
WHO-Studie: Alterung der Gesellschaft beeinflusst Gesundheitskosten nur gering
Die Alterung der Gesellschaft wird am häufigsten als der Kostentreiber im Gesundheitswesen angesehen. Der Anteil älterer Menschen, die noch dazu eine immer höhere Lebenserwartung haben, steigt. Beides zusammen sei ein treibender Kostenfaktor, so die Befürchtung in der Gesundheitspolitik. Doch ist mehr lesen...
US-Studie: Assistierter Suizid wird als "kostengünstige" Option angeboten
Eine aktuelle Studie des US-amerikanischen National Council on Disability (NCD) hat die Auswirkungen der Gesetze zum assistierten Suizid in den USA auf Menschen mit Behinderungen untersucht. Das Ergebnis ist beunruhigend: Die häufigsten Gründe, warum Menschen mit Behinderung Beihilfe zum Suizid mehr lesen...
IMABE-SYMPOSIUM: "Grenzsituationen in Medizin und Pflege"
Ärzte und Pflegende kommen in ihrem Berufsalltag oft an ihre Grenzen: Wenn am Lebensende Entscheidungen über einen Behandlungsabbruch oder -verzicht getroffen werden müssen. Wenn Patienten und Angehörige in schwierigen Situationen mehr Zeit brauchen. Wenn wirtschaftlicher Druck und Zeitknappheit auf mehr lesen...
Deutschland: Beihilfe zum Suizid lässt Suizidale im Stich, sagen Psychiater
Als „ein Zeichen falsch verstandener Selbstbestimmung und fehlender mitmenschlicher Solidarität“ wertet der Vorsitzende der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung, Martin Teizing, die Beihilfe zum Suizid. Suizidalen würde damit eine mögliche Hilfe vorenthalten. Wo eine „Selbstbestimmung“ des mehr lesen...
US-Studie: Geburtenrate nach künstlicher Befruchtung sinkt weltweit
In den vergangenen 10 bis 15 Jahren hat das Verfahren der künstlichen Befruchtung Rückschritte gemacht: die Kosten steigen, die Geburtenrate sinkt, die Patientenzufriedenheit nimmt ab. Immer mehr Paare greifen zwar weltweit auf reproduktionsmedizinische Verfahren zurück, um sich ihren Wunsch nach mehr lesen...
Fehlerkultur: Die Hälfte aller Behandlungsfehler ist vermeidbar
Auswahl der falschen Medikamente, unzulängliche Behandlung, Fehler bei der Operation, mangelnde Hygienemaßnahmen, falsche Diagnose: Etwa jeder 20. Patient (6 Prozent) erleidet bei ärztlichen Behandlungen Schäden, die in jedem zweiten Fall vermeidbar gewesen wären. Am häufigsten treten vermeidbare mehr lesen...
Deutschland: Bluttest auf Trisomien wird Kassenleistung
In Deutschland wird die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) künftig die Kosten Nichtinvasiver Molekulargenetischer Pränataltests (NIPT) zur Bestimmung des Risikos autosomaler Trisomien 13, 18 und 21 bezahlen. Darauf hat sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einstimmig verständigt, berichtet mehr lesen...
Studie: Pille in der Pubertät kann Depressionsrisiko über Jahre steigern
Frauen, die bereits in ihrer Pubertät regelmäßig mit der Pille verhütet haben, können als Erwachsene deutlich leichter an Depressionen erkranken. Das ist das Ergebnis einer Studie, die im Journal of Child Psychology and Psychiatry (DOI: 10.1111/jcpp.13115) publiziert wurde. Sie zeigt, dass das mehr lesen...
Medizinethik: Patienten sind keine Kunden und Ärzte keine Händler
Medizinethik und ärztliche Professionalität sind durch Ökonomisierungstendenzen in Gefahr. Sie dürfen nicht durch eine Wirtschaftsethik und einen Geschäftsjargon ersetzt werden. Das betont der US-amerikanische Medizinethiker Arthur Caplan in Medscape (online, 21.8.2019). Caplan greift dabei mehr lesen...
Palliative Comfort Care: Neue Leitlinien zur Versorgung von sterbenskranken Neugeborenen
Krankenhäuser und Ärzte sind kaum vorbereitet für Geburten von Kindern, die mit einer akut lebensbedrohlichen, unheilbaren Krankheit geboren werden. Gerade diese kleinen Patienten und ihre Eltern brauchen jedoch eine umfassende medizinisch-pflegerische Palliativbetreuung. Darauf weist das American mehr lesen...
Leihmutterschaft: Behinderte Kinder werden von Bestelleltern in Ukraine zurückgelassen
In der Ukraine, einem der ärmsten Länder Europas, blüht das Geschäft mit Leihmutterschaft. Vor allem Armut treibt Frauen dazu, sich von Agenturen anheuern zu lassen. Nun berichtet die australische Journalistin Samantha Hawley, die bereits 2014 den Fall Gammy (vgl. Bioethik aktuell, 15.9.2014) mehr lesen...
Aktuelle Ausgabe von IMAGO HOMINIS widmet sich der "Ärztlichen Schweigepflicht"
Die ärztliche Schweigepflicht zählt zu den Kernbereichen ärztlicher Berufsethik. Sie ist Schutz und unabdingbare Basis für das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patienten. Ausnahmen dieses Prinzips müssen daher ethisch und rechtlich klar begründet werden. Aktuelle Beispiele wie jenes des mehr lesen...
IMABE-SYMPOSIUM: "Grenzsituationen in Medizin und Pflege"
Ärzte und Pflegende kommen in ihrem Berufsalltag oft an ihre Grenzen: Wenn am Lebensende Entscheidungen über einen Behandlungsabbruch oder -verzicht getroffen werden müssen. Wenn Patienten und Angehörige in schwierigen Situationen mehr Zeit brauchen. Wenn wirtschaftlicher Druck und Zeitknappheit auf mehr lesen...
Palliative Care: Ärzte müssen den heilsamen Raum der Hoffnung öffnen
Hoffnung im Sterben ist nicht nur wünschenswert, sondern auch möglich. Sie stellt einen wesentlichen Faktor für die Lebensqualität bei Patienten dar, deren Ziel nicht mehr das Gesundwerden sein kann. Das betont Mariacarla Gadebusch Bondio, Leiterin des Institute for Medical Humanities der Rheinische mehr lesen...
Genom-Editing: WHO fordert internationalen Stopp von DNA-Eingriffen am Embryo
Alle Experimente, die zur Geburt von gentechnisch veränderten Menschen führen könnten, sollen gestoppt werden. Das erklärt der WHO-Ausschuss für Humangenombearbeitung in einer aktuellen Stellungnahme (26. Juli 2019). In einer Zwischenempfehlung an den Generaldirektor der WHO hält das 18-köpfige mehr lesen...
Reproduktionsmedizin: Spontane Empfängnis bei angeblich unfruchtbaren Paaren häufiger als gedacht
Eine von sechs Frauen bringt innerhalb von fünf Jahren trotz gescheiterter IVF-Versuche ein Baby zur Welt - ganz ohne medizinische Behandlung. Das zeigt eine aktuelle, in Human Reproduction publizierte Studie (http://dx.doi.org/10.1093/humrep/dez099). Studienleiter David McLernon von der Universität mehr lesen...
Niederlande: Parlamentarier besorgt über erstmaligen Rückgang von Sterbehilfe-Fällen
In den Niederlanden ist die Zahl der Tötungen auf Verlangen im Jahr 2018 erstmals seit 2006 zurückgegangen. Laut offizieller Daten der staatlichen Regionalen Toetsingscommissies Euthanasie wurden 6.126 Menschen auf eigenen Wunsch getötet. Das sind 17 Personen pro Tag. Im Vorjahr waren es 6.585. Die mehr lesen...
Medien: Unseriöse "Hype"-Meldungen untergraben Vertrauen in die Medizin
„Neue Krebstherapie vor Durchbruch“, „Sport senkt Herzinfarkt-Risiko bei Depressiven“, „Mit Stammzellen Parkinson heilen“: Wenn über Studien berichtet wird, neigen Journalisten dazu, Ergebnisse so verkürzt darzustellen, dass sie falsche Hoffnungen wecken. Die Evidenzlage ist im Bereich der mehr lesen...
IMABE-SYMPOSIUM: "Grenzsituationen in Medizin und Pflege"
Ärzte und Pflegende kommen in ihrem Berufsalltag oft an ihre Grenzen: Wenn am Lebensende Entscheidungen über einen Behandlungsabbruch oder -verzicht getroffen werden müssen. Wenn Patienten und Angehörige in schwierigen Situationen mehr Zeit brauchen. Wenn wirtschaftlicher Druck und Zeitknappheit auf mehr lesen...
Palliative Care: Vatikan-Weißbuch wirbt für ganzheitliche Begleitung Sterbender
Bis zu 40 Millionen Menschen pro Jahr benötigen weltweit eine Palliativversorgung. Doch der mangelnde Zugang zu Palliative Care gilt bis heute als eines der größten Probleme der Gerechtigkeit im Gesundheitswesen. Darauf verweist das PAL-LIFE - Weißbuch zur weltweiten Förderung der mehr lesen...
Frankreich: Wachkoma-Patient muss laut Gericht weiter ernährt werden
Das Tauziehen um die Fortführung der Ernährung des französischen Wachkoma-Patienten Vincent Lambert geht weiter. Ein Gericht in Paris hat am 20. Mai entschieden, dass die künstliche Ernährung Lamberts wieder aufgenommen werden muss, nachdem Lamberts Eltern den Fall beim UN-Ausschusses zum Schutz der mehr lesen...
IMABE: "Suizidprävention und Pro-Suizid-Gesetze sind nicht miteinander vereinbar"
In Österreich wurde ein Antrag gegen das Verbot von Sterbehilfe eingereicht. Der Wiener Anwalt Wolfram Proksch vertritt im Auftrag des Schweizer Sterbehilfevereins Dignitas (vgl. IMABE 12/2018) vier Mandanten, die die Möglichkeit eines „sicheren, schmerzlosen, ärztlich assistierten Suizid“ in mehr lesen...
Gebärmutter-Transplantation: Ein Kind bekommen - um jeden Preis?
Erstmals kamen in Deutschland zwei Kinder zur Welt, deren Mütter eine Gebärmutter transplantiert bekommen hatten. Die jeweiligen Großmütter waren die Spenderinnen. Umstritten ist, ob ein unerfüllter Kinderwunsch derart schwere Eingriffe rechtfertigt. Sowohl für die Spenderinnen bedeutet die mehr lesen...
Studie: Soziale Isolation kann krank machen
Mehr und mehr Menschen leben allein - auch in Österreich: Die Zahl der Ein-Personen-Haushalte lag im Jahr 2018 bei 1.457.000, berichtet die Statistik Austria (vgl. Kleine Zeitung, online, 4.4.2019). Vor allem ältere Menschen leben zunehmend ohne Familie.
Die steigende Zahl der Einpersonenhaushalte mehr lesen...
IMABE-SYMPOSIUM "Grenzsituationen in Medizin und Pflege", 22.11.2019
Ärzte und Pflegende kommen in ihrem Berufsalltag oft an ihre Grenzen: Wenn am Lebensende Entscheidungen über einen Behandlungsabbruch oder -verzicht getroffen werden müssen. Wenn Patienten in herausfordernden Situationen viel Geduld brauchen. Wenn Angehörige emotional aufgebracht sind und mehr Zeit mehr lesen...
Deutschland: Verfassungsrichter könnten Verbot von geschäftsmäßiger Sterbehilfe kippen
Ist das Verbot der „geschäftsmäßigen“ Förderung der Selbsttötung in Deutschland verfassungsgemäß? Was macht die Idee des „Mein Tod gehört mir“ mit einer Gesellschaft - und inwiefern muss sich das Recht schützend gegen eine „Normalisierung der Selbsttötung“ stellen? Diese Grundfragen (vgl. FAZ, onlin mehr lesen...
Studie: Individuelle Ernährung im Spital kann Leben retten
Die Ernährung der Patienten wird im Krankenhaus in Hinblick auf den Genesungsprozess immer noch unterschätzt. Dabei kann eine gezielte Korrektur von Ernährungsdefiziten die klinischen Ergebnisse der Behandlung von multimorbiden Patienten signifikant verbessern. Dies zeigt nun eine multizentrische mehr lesen...
Transgender: Ärzte fordern Ende von Experimenten mit Kindern
Ärzte an der Londoner Klinik Gender Identity Development Service (GIDS) warnen, dass Kinder, die ihre Geschlechtsidentität in Frage stellen, durch Fehlbehandlungen „langfristig geschädigt“ werden können. Der Druck seitens Lobbying-Gruppen und Angehöriger, die eine vorschnelle Geschlechtsumwandlung mehr lesen...
Österreich: Experten sehen keine drohende Gefahr für Schmerzmittel-Sucht
In den USA sterben täglich rund 130 Menschen an einer Überdosis von Opioiden. Zwei Drittel der jährlich rund 70.000 Drogentoten sind auf rezeptpflichtige Opiatschmerzmittel oder illegale Opiate wie Heroin zurückzuführen, berichtet das US-Center for Disease Control and Prevention (CDC) in Atlanta. mehr lesen...
Deutschland: Arzt muss kein Schmerzensgeld nach künstlicher Lebensverlängerung zahlen
Ein Arzt kann nicht finanziell dafür haftbar gemacht werden, wenn er das Leben eines Patienten künstlich verlängert, auch wenn dies in Augen Dritter als reine Leidensverlängerung angesehen wird oder medizinisch nicht indiziert war. Dies stellte nun der Deutsche Bundesgerichtshof (BGH) in einem mehr lesen...
Pflege: In Österreich fehlen bis 2030 rund 24.000 zusätzliche Pflegekräfte
Der Bedarf an Personal im Bereich der mobilen und stationären Pflege und Betreuung steigt in Österreich in den kommenden Jahrzehnten stark an. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) hervor. Bis 2030 werden rund 24.000 (Vollzeitäquivalente: mehr lesen...
Geriatrie: 40 Prozent Belgier wollen keine kostspieligen Therapien für Senioren
Wieviel darf die medizinische und pflegerische Behandlung von hochaltrigen Menschen kosten? In Belgien setzt ein Paradigmenwechsel ein: Nach aktuellen, noch unveröffentlichten Studien sprechen sich 40 Prozent der Belgier dagegen aus, kostspielige Behandlungen zur Lebensverlängerung bei über mehr lesen...
Reproduktionsmedizin: IVF mit Eizellspende erhöht die Gesundheitsrisiken bei Frauen erheblich
Die Eizellspende ist in Österreich seit 2015 erlaubt, der Schweizer Nationalrat hat eine Legalisierung der Eizellspende im März 2019 abgelehnt, in Deutschland wird gerade über eine Freigabe debattiert. Kaum diskutiert wird darüber, was eine Schwangerschaft nach Eizellspende für die austragende Frau mehr lesen...
Public Health: Fast jeder fünfte Todesfall weltweit wegen schlechter Ernährung
Weltweit geht jeder fünfte Todesfall auf schlechte Ernährung zurück. Das ist das Ergebnis der in Lancet (3. April, 2019 DOI:https://doi.org/10.1016/S0140-6736(19)30041-8) publizierten Global-Burden-of-Disease (GBD)-Studie, wonach 11 Millionen Todesfälle im Jahr 2017 auf zu viel Salz, zu wenig mehr lesen...
IMABE-Symposium "Grenzsituationen in Medizin und Pflege" am 22.11.2019 in Wien
Ärzte und Pflegende kommen in ihrem Berufsalltag oft an ihre Grenzen: Wenn am Lebensende Entscheidungen über einen Behandlungsabbruch oder -verzicht getroffen werden müssen. Wenn Patienten in herausfordernden Situationen viel Geduld brauchen. Wenn Angehörige emotional aufgebracht sind und mehr Zeit mehr lesen...
Österreich: Vorhaben zur Legalisierung von Sterbehilfe stoßen auf Widerstand
Für Justizminister Josef Moser (ÖVP) ist eine Entkriminalisierung der Beihilfe zur Selbsttötung in Österreich kein Thema. Das geht aus der Antwort auf eine Petition hervor, die am 27. Februar im Nationalrat behandelt wurde. Die Petition betreffend einer „Prüfung der Möglichkeit und Konsequenzen der mehr lesen...
Studie: Patienten haben Bedürfnis nach spiritueller Fürsorge
Patienten sind in den Notaufnahmen von Krankenhäusern häufig in einer gesundheitlich bedrohlichen und beängstigenden Situation. Sie benötigen Ansprechpartner, die ihnen Fragen beantworten, Ängste nehmen und Unsicherheiten abbauen - und das über die medizinische Versorgung hinaus. Wissenschaftler der mehr lesen...
Deutschland: Bluttest auf Down-Syndrom soll Kassenleistung werden
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Krankenkassen, Ärzten, Kliniken und Patientenvertretern soll sich darauf geeinigt haben, dass die gesetzlichen Kassen in Deutschland einen vorgeburtlichen Bluttest für das Down-Syndrom bezahlen sollen, wenn es besondere Risiken oder Auffälligkeiten in der mehr lesen...
Genom Editing: Forscher fordern vorläufigen Stopp für Eingriffe in Keimbahn
Die Visionen, die Forscher beim Einsatz der Genschere CRISPR/Cas9 beflügeln, reichen von der Ausmerzung genetischer Krankheiten über die Schaffung krankheitsresistenter Menschen bis hin zur Kreation von Wunschkindern nach Maß. Allein: Keine dieser Visionen ist nebenwirkungsfrei - weder medizinisch mehr lesen...
Österreich: Impfbereitschaft ist nach Masernfällen gestiegen
95 Prozent Durchimpfungsrate sind notwendig, um die Bevölkerung vor Masern effektiv zu schützen. Österreich liegt nach Schätzungen um gut zehn Prozentpunkte darunter. Die Impfbereitschaft ist in Österreich jedoch aufgrund der gehäuften Masernfälle in jüngster Zeit gestiegen. So gab es in der mehr lesen...
Schwangerschaftsabbruch: Deutschland will Studie über seelische Folgen bei Frauen
Der deutsche Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die „seelischen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen“ untersuchen lassen. Fünf Millionen Euro stellte das Kabinett für eine wissenschaftliche Studie zur Verfügung. Kritiker sprechen von „Skandal“, „Unsinn“ und „rechtsextremem Gedankengut“.
mehr lesen...Pflege: Experten fordern Ausbau der mobilen Pflege in Österreich
Angesichts demographischer Verschiebungen und knapper werdender Ressourcen braucht es einen dringenden Ausbau der mobilen Pflege in Österreich. Diese spare Kosten und Personal und komme den Wünschen der Betroffenen, im eigenen Zuhause bleiben zu können, entgegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie mehr lesen...
Public Health: Suizid ist die weltweit zehnthäufigste Todesursache
Weltweit ist die Zahl der Suizidtoten zwischen 1990 und 2016 um 6,7 Prozent auf 817.000 pro Jahr gestiegen. Berücksichtigt man das Bevölkerungswachstum, ist die Suizidrate weltweit seit 1990 um ein Drittel zurückgegangen. Lag die Rate 1990 allerdings bei 16,6 Suizidfällen pro 100.000 Menschen, mehr lesen...
IMAGO HOMINIS: TAGUNGSBAND „KOMMUNIKATION AM KRANKENBETT“
Der Tagungsband des interdisziplinären IMABE-Symposiums Kommunikation am Krankenbett: Herausforderungen für Medizin und Pflege (Oktober 2018, Wien) liegt als aktuelle Ausgabe von Imago Hominis vor.
Fast scheint es trivial, und dennoch überrascht es: Weder Ärzte noch Pflegende können ihren mehr lesen...
IMABE: Kinder werden zunehmend zum Spielball experimenteller Wunschmedizin
Eine 32-jährige Frau wurde in Brasilien erstmals Mutter, nachdem ihr die Gebärmutter einer hirntoten Spenderin transplantiert wurde. Das berichtet The Lancet (Vol. 392, Issue 10165, P2697-2704, December 22, 2018). Es ist die erste Geburt eines Kindes nach der Verpflanzung einer Gebärmutter einer mehr lesen...
Kommunikation: Warum Patienten häufig ihrem Arzt etwas verschweigen
Patienten legen vor ihrem Arzt nicht immer alles wahrheitsgemäß offen - selbst wenn ihnen klar ist, dass bestimmte Daten gesundheitsrelevant sein könnten. Wie häufig und warum sie diese verheimlichen, haben nun Psychologen untersucht. So verschweigen etwa 70 Prozent der Patienten ihrem Arzt mehr lesen...
Kanada: Ärzte informieren über aktive Sterbehilfe vor Palliativangeboten
In Ländern wie Kanada, in denen Tötung auf Verlangen und Beihilfe zum Suizid seit knapp drei Jahren erlaubt sind, stellt sich die Frage: Ab wann genau dürfen Ärzte Tötung als Option medizinischer Leistungen anbieten? Medizinische Leitlinien schreiben vor, dass ein Arzt über Tötungs-Optionen erst mehr lesen...
Cannabis: Schon geringer Konsum wirkt sich negativ auf Gehirn von Jugendlichen aus
Cannabis macht rasch abhängig, verursacht psychische Probleme und bahnt den Weg zu harten Drogen. Die Schäden können bei Jugendlichen aber offenbar schneller eintreten als bisher gedacht. Eine im Journal of Neuroscience (14 January 2019, 3375-17) publizierte Studie zeigt, dass bereits der ein- oder mehr lesen...
Studie: Auch ein einfacher Gentest kann als Nocebo schaden
Kommerzielle Gentests liegen in den USA schon lange im Trend. Auch in Europa wächst der Markt. Das wirft viele Fragen auf. Wie geht man mit Ergebnissen von Gentests um, die das Risiko für eine Erkrankung oder Leistungsdefizite vorhersagen können? Was löst dies in den Betroffenen aus?
Ein US-Team mehr lesen...
Radiotipps: Susanne Kummer von IMABE auf Ö1
Die Ö1-Sendung Gedanken für den Tag von Montag, 4.2. bis Samstag, 9.2. 2019 wird von IMABE-Geschäftsführerin Susanne Kummer zum Thema: „Der Kranke, ein wundersames Wesen“ gestaltet, aus Anlass des Welttags der Kranken. Tgl. um 6.56 Uhr, 7 Tage zum Nachhören.
Das Ö1 Journal-Panorama widmete sich am mehr lesen...
IMABE: „Verwunderung“ über Schweizer Verein, der Pro-Sterbehilfe-Musterprozesse in Österreich anstrebt
„Nicht durch die Hand, sondern an der Hand eines anderen zu sterben“: So lautet der in Österreich breite politische Konsens, wonach es keinen ärztlichen Auftrag zur Beihilfe zum Suizid oder der Tötung auf Verlangen gibt. Stattdessen sollen Palliative Care und Hospizangebote ausgebaut werden, so das mehr lesen...
Lebensende: Nutzlose Medikation wird „zu selten und zu spät kritisch hinterfragt“
Zuviel des Guten schadet - insbesondere wenn es um „überengagierte“ medizinische Maßnahmen bei Tumor- und anderen Patienten in der letzten Lebensphase geht. Angesichts dieser Gefahr der Überversorgung sollte das medizinethische Prinzip des „Nicht-Schadens“ heute prioritär berücksichtigt werden. mehr lesen...
Genom-Editing: Weltweite Empörung über gentechnisch veränderte Babys
Nach der mutmaßlichen Genmanipulation an Babys in China dürfen die beteiligten Wissenschaftler ihre Arbeit vorerst nicht fortsetzen. Das Wissenschaftsministerium sei strikt gegen die Gen-Manipulation bei Babys und habe bereits verlangt, „dass die betroffene Organisation die wissenschaftlichen mehr lesen...
OECD-Bericht: Sorge um hohen Tabak- und Alkoholkonsum in Österreich
Der Alkoholkonsum bei jungen Menschen bereitet der OECD Sorgen: Die Hälfte der Jugendlichen in Europa begann mit 13 oder noch jünger zu trinken. Fast 10 Prozent gaben an, im Alter von 13 Jahren zumindest schon einmal betrunken gewesen zu sein. Studien zeigen, dass Kinder, die früh und häufig Alkohol mehr lesen...
Studie: Das Risiko, an Demenz zu erkranken, sinkt und scheint beeinflussbar
Demenz zählt aufgrund der steigenden Lebenserwartung seit Jahren zu den gesundheitspolitischen Top-Themen. Im Jahr 2050 sollen laut bisheriger Prognosen global etwa 135 Millionen Menschen von Alzheimer und anderen Formen der Demenz betroffen sein. Ängste vor der Explosion einer sozialen und mehr lesen...
Sterbebeistand: „Das Leiden des Patienten lindern und sein Leben bejahen“
Ärzte können Patienten in der Sterbephase zur Linderung extremer Schmerzen starke Schmerzmittel verabreichen, auch wenn diese als Nebenwirkung das Leben möglicherweise verkürzen. Dies sieht eine vom Gesundheitsministerium vorgelegte Änderung des Ärztegesetzes vor, mit dem für die ärztliche mehr lesen...
Drogen: Kanada erlaubt Cannabis für das Volk
Kanada hat als erste Industrienation Marihuana für den Freizeitkonsum legalisiert. Die kanadische Regierung hat 120 Lizenzen zum Anbau von Cannabispflanzen an Unternehmen vergeben. Aus den Blüten und dem Harz dieser Pflanzen wird Marihuana bzw. Haschisch gewonnen. Kanadischen Staatsbürgern ab 18 mehr lesen...
Deutschland: Studenten fordern interprofessionelle Zusammenarbeit bei der Patientenbetreuung
In Deutschland haben sich Studierende verschiedener Gesundheitsberufe in einer gemeinsamen Stellungnahme dafür ausgesprochen, die interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen zu stärken. Studentinnen und Studenten sollten bereits in ihrer Ausbildung auf eine enge Zusammenarbeit zwischen mehr lesen...
Studie: Alarmierender Anstieg von Transgender-Wünschen bei Jugendlichen
Der rasante Anstieg von Kindern und Jugendlichen, die Probleme mit ihrer Geschlechtsidentität haben, birgt viele offene Fragen. Allein in Großbritannien stieg die Zahl der Minderjährigen, die sich zwischen 2009 und 2017 einer Transgender-Behandlung unterzogen, von 97 auf 2.519 Fälle, was einer mehr lesen...
IMABE-Symposium 19.10.2018: „Die Medizin muss mitfühlender werden“
Weder Ärzte noch Pfleger können ihren Heilungsauftrag ausführen, wenn das Vertrauen des Patienten fehlt: Das haben Fachexperten am 19. Oktober 2018 in Wien beim diesjährigen interdisziplinären Symposium über Kommunikation am Krankenbett: Herausforderungen für Medizin und Pflege unterstrichen. mehr lesen...
Kanada: Bioethiker fordern aktive Sterbehilfe auch für Kinder
Eine Arbeitsgruppe kanadischer Bioethiker und Kinderärzte tritt dafür ein, dass auch Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Kanada aktive Sterbehilfe in Anspruch nehmen dürfen. Es handle sich bei um eine medizinische Behandlung, über die der Arzt pro-aktiv informieren sollte wie über jede andere mehr lesen...
Tabakkonsum: Rauchen kostet in Österreich 2,4 Milliarden Euro und 12.840 Todesfälle
Rauchen fordert seinen Preis. In Österreich sterben jährlich 12.840 Menschen direkt oder indirekt am Tabakkonsum (8.010 Männer, 4.830 Frauen). Davon entfallen rund 230 Sterbefälle auf Passivrauchen inklusive des Todes von elf Kindern innerhalb des ersten Lebensjahres. Dies geht aus einer aktuellen mehr lesen...
Studie: Außergewöhnlich viele IVF-Kinder haben Bluthochdruck im Jugendalter
Müssen Kinder, die nach künstlicher Befruchtung zur Welt gekommen sind, mit negativen gesundheitlichen Folgen rechnen? Mehrere Studien haben in den vergangenen Jahren dafür Hinweise geliefert (vgl. Bioethik aktuell, 27.6.2016 und Bioethik aktuell, 17.9.2012).
Ein konkreter Veracht erhärtet sich mehr lesen...
Depression: Therapeuten kritisieren Dominanz von Antidepressiva
Jeder vierte Mensch wird nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in seinem Leben einmal psychisch krank: rund 300 Millionen Menschen erkranken pro Jahr an Depressionen, weitere 300 Millionen an Angststörungen und 800.000 begehen Suizid. Die medizinische Hilfe hinkt laut WHO jedoch mehr lesen...
Kind als Schaden-Urteil: Ärzte müssen Kosten für behindertengerechten Hausbau mittragen
Weil sie ihr Kind bei einer fehlerfreien Diagnostik und Beratung abgetrieben hätten, haben Eltern Ärzte auf die Übernahme von Kosten für den Neubau eines behindertengerechten Privathauses verklagt. Nun gab ihnen das Oberlandesgericht Frankfurt recht (vgl. Pressemitteilung des OLG-Frankfurt am Main, mehr lesen...
IMABE-Symposium „Kommunikation am Krankenbett“ am 19.10.2018 in Wien
Für eine gute Betreuung genügt es nicht, dass Ärzte und Pflegende nur ihr Fachwissen einbringen. Sie müssen auch auf Ängste, Hoffnungen und Wertvorstellungen ihrer Patienten eingehen. Und sie müssen als Behandlungsteam gut miteinander kommunizieren. Nur so lässt sich das Vertrauen des Patienten mehr lesen...
Studie: Weder Polkörperdiagnostik noch PID können Chance auf ein Baby steigern
Kann die Zahl der Lebendgeburten nach künstlicher Befruchtung mittels Polkörperdiagnostik erhöht werden? Dieser Frage ging nun eine von der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) in Auftrag gegebene Studie nach. Bei einer Polkörperdiagnostik wird die Eizelle auf zahlenmäßige mehr lesen...
Studie: Multivitaminpillen schützen nicht vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Etwa jeder vierte Österreicher und Deutsche greift zu Nahrungsergänzungsmitteln, allein in Deutschland wurden damit im Jahr 2015 1,1 Milliarden Euro umgesetzt. Beworben werden die Produkte vor allem in Apotheken, Drogerie- und Supermärkten oder über Internet-Portale. Doch was nützen sie wirklich? mehr lesen...
Deutschland: Trisomie-Bluttest auf Krankenschein rückt näher
In Deutschland wird der Trisomie-Bluttest für Frauen bei einer Risikoschwangerschaft aller Voraussicht nach künftig von der Krankenkasse bezahlt. Ein vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen vorgelegtes Gutachten bescheinigt dem Bluttest, der eine mögliche Trisomie 21 mehr lesen...
Pflege: Senioren werden rüstiger, Zahl der Hochaltrigen steigt
Die Lebenserwartung in der EU steigt, und ältere Menschen werden Jahre länger selbstständig bleiben. Die Zeit der Pflegebedürftigkeit wird sich zunehmend auf die Phase der Hochaltrigkeit verschieben. Dies zeigt eine aktuell in The Lancet Public Health (2018; doi: 10.1016/S2468-2667(18)30118-X) mehr lesen...
IMAGO HOMINIS: TAGUNGSBAND „DEM STERBENDEN BEGEGNEN“, Band 2
Mit der aktuellen Ausgabe von Imago Hominis liegt Band 2 der erweiterten Vorträge des interdisziplinären Symposiums „Dem Sterbenden begegnen. Herausforderungen an Medizin und Pflege“ vor. Das interdisziplinäre Symposium fand im November 2017 in Wien statt. Band 1 der Vorträge ist bereits im April mehr lesen...
Reproduktionsmedizin: Britischer IVF-Pionier zieht kritische Bilanz
Anlässlich des 40. Jahrestags der Geburt von Louise Brown, die am 25. Juli 1978 als erstes Baby nach künstlicher Befruchtung zur Welt kam, mahnt der britische IVF-Pionier Lord Robert Winston zu selbstkritischer Reflexion in der Branche. In einem Interview mit The Irish News (online, 12.7.2018) mehr lesen...
Public Health: Selbstverletzendes Verhalten bei Mädchen häufiger als bei Burschen
Im Schnitt rund 18 Prozent der US-amerikanischen Teenager geben an, sich zumindest einmal absichtlich verletzt zu haben. In manchen US-Bundesstaaten lag die Prävalenz sogar bei 30 Prozent. Mädchen sind vom sog. nicht-suizidalen selbstverletzenden Verhalten (NSSV) signifikant häufiger betroffen als mehr lesen...
Sterbehilfe: „Leid lindern, aber nicht den Leidenden töten“
Was passiert, wenn aktive Sterbehilfe erlaubt wird? Gibt es überhaupt ein Recht auf Tötung auf Verlangen oder assistierten Suizid? Was heißt in diesem Fall „Selbstbestimmung“? Und was bedeutet dies für die berufliche Identität von Ärzten und Pflegenden?
Die Debatten zum Thema „Sterbehilfe“ werden mehr lesen...
Genetische Manipulation: Vorbehalte bei Pflanzen, aber grünes Licht bei Embryonen?
Der Nuffield Council on Bioethics, der als britisches Bioethik-Institut die Regierung berät, befürwortet genetische Eingriffe in der menschlichen Keimbahn. In der 205-seitigen Stellungnahme zu Genome Editing bei Embryonen, kommen die acht Autoren zu dem Schluss, dass es „moralisch zulässig“ sei, das mehr lesen...
IMABE-Symposium „Kommunikation am Krankenbett“ am 19.10.2018 in Wien
Für eine gute Betreuung genügt es nicht, dass Ärzte und Pflegende nur ihr Fachwissen einbringen. Sie müssen auch auf Ängste, Hoffnungen und Wertvorstellungen ihrer Patienten eingehen. Und sie müssen als Behandlungsteam gut miteinander kommunizieren. Nur so lässt sich das Vertrauen des Patienten mehr lesen...
Studie: Prompte palliative Versorgung von Schwerkranken spart Kosten
Palliative Care erhöht nicht nur die Lebensqualität für schwerkranke Patienten, sie senkt auch Krankenhauskosten und reduziert Krankenhausaufenthalte. Das zeigt eine aktuelle Studie, die in JAMA Internal Medicine publiziert wurde (2018; 178(6): 820-829, doi:10.1001/jamainternmed.2018.0750). Wenn mehr lesen...
Schweiz: Ärztegesellschaft kritisiert Lockerung für assistierten Suizid
Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) hat neue Richtlinien zur ärztlichen Suizidbeihilfe vorgelegt. Demnach dürfen Ärzte auch Beihilfe zum Suizid leisten, wenn jemand keine tödliche Krankheit hat, sondern z. B. aufgrund seines Alters „unerträgliches Leiden“ empfindet. mehr lesen...
Schwangerschaftsabbruch: Frauen in Not brauchen bessere Unterstützung
In Irland soll bis Ende des Jahres ein Gesetz zur Straffreiheit bei Abtreibungen bis zur 12. Woche - auch ohne spezielle Indikation - verabschiedet werden. Am 25. Mai hatten die Iren in einem Referendum mit 66 Prozent das nahezu absolute Abtreibungsverbot in der irischen Verfassung gekippt. Die mehr lesen...
Studie: „Drei-Eltern-Kinder“ haben erhöhtes gesundheitliches Risiko
In der Ukraine wurde bereits das erste genetische „Drei-Eltern-Kind“ geboren, in Singapur könnte die Technik demnächst legalisiert werden (vgl. Sciencemag, online, 6.6.2018). Doch gibt es keine Garantie auf ein gesundes „Drei-Eltern-Baby“. Im Gegenteil: Das Risiko für Negativeffekte des Verfahrens mehr lesen...
Österreich: 23,6 Prozent der jungen Erwachsenen haben Cannabis ausprobiert
Kokain wird in Europa wieder verstärkt verkauft und konsumiert. Das geht aus dem aktuellen Europäischen Drogenbericht 2018 hervor. Demnach haben im vergangenen Jahr etwa 2,3 Millionen junge Erwachsene zwischen 15 und 34 Jahren in Europa Kokain genommen, das entspricht knapp zwei Prozent dieser mehr lesen...
IMABE-Symposium „Kommunikation am Krankenbett“ am 19.10.2018 in Wien
Für eine gute Betreuung genügt es nicht, dass Ärzte und Pflegende nur ihr Fachwissen einbringen. Sie müssen auch auf Ängste, Hoffnungen und Wertvorstellungen ihrer Patienten eingehen. Und sie müssen als Behandlungsteam gut miteinander kommunizieren. Nur so lässt sich das Vertrauen des Patienten mehr lesen...
Fall Goodall: Kritik an Medien nach dem "Seniorenfreitod"
Der 104-jährige australische Wissenschaftler David Goodall nahm sich am Christi Himmelfahrtstag in Basel mit Hilfe des Schweizer Vereins lifecircle und der Partnerorganisation Exit International das Leben. In Australien ist Beihilfe zum Suizid und Tötung auf Verlangen verboten, Goodall flog deshalb mehr lesen...
Österreich: Neuer Praxisleitfaden zur frühen Integrierung von Palliative Care
Vor drei Jahren erstellte die parlamentarische Enquete-Kommission „Würde am Ende des Lebens“ 51 Empfehlungen, die von allen sechs Fraktionen des Nationalrates einstimmig beschlossen wurden. Die Hospiz- und Palliativversorgung sollte nach einem verbindlichen Stufenplan bis zum Jahre 2020 ausgebaut mehr lesen...
Deutschland: Ärzte machen Druck für Steuererhöhung bei ungesunden Lebensmitteln
In Deutschland macht ein breites Bündnis aus Ärzten, Fachorganisationen und Krankenkassen Druck auf die Bundesregierung, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um Menschen vor ungesunden Lebensmitteln zu schützen. Insgesamt 2061 Ärzte, darunter mehr als 1300 Pädiater, 222 Diabetologen und 58 mehr lesen...
WHO: Soll anhaltende Trauer als Krankheit deklariert werden?
Die WHO diskutiert derzeit, eine „anhaltende Trauerstörung“ als eigenständiges Krankheitsbild aufzunehmen. Wenn jemand sechs Monate nach dem Tod einer nahestehenden Person immer noch trauert, könnte diese Person als psychisch krank eingestuft werden.
Hintergrund sind Pläne, 2018 eine aktualisierte mehr lesen...
IMABE-Symposium „Kommunikation am Krankenbett“ am 19.10.2018 in Wien
Für eine gute Betreuung genügt es nicht, dass Ärzte und Pflegende nur ihr Fachwissen einbringen. Sie müssen auch auf Ängste, Hoffnungen und Wertvorstellungen ihrer Patienten eingehen. Und sie müssen als Behandlungsteam gut miteinander kommunizieren. Nur so lässt sich das Vertrauen des Patienten mehr lesen...
Frankreich: Sterbehilfe-Befürworter fachen Debatte über neues Gesetz an
In Frankreich machen Sterbehilfe-Befürworter für ein neues Gesetz mobil. Auf Initiative des Ex-Sozialisten und nunmehrigen Abgeordneten der Macron-Partei LREM hat Jean-Louis Touraine gemeinsam mit 155 Abgeordneten in einem offenen Brief in der Tageszeitung Le Monde (online, 28.2.2018) dafür mehr lesen...
Studie: IVF mit Eizellspende führt zu höheren Gesundheitsrisiken bei Frau und Kind
Frauen, die mit Eizellenspende im Rahmen einer In-vitro-Fertilisation (IVF) schwanger werden, haben signifikant häufigere Komplikationen als bei ihrer spontan empfangenen Schwangerschaft. Sie litten häufiger unter Schwangerschaftsdiabetes und -bluthochdruck, erhöht waren auch das Risiko einer mehr lesen...
Studie: Medikation für Heimbewohner lässt sich dank Kommunikation reduzieren
Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz zeigt anhand einer aktuellen Studie aus den Niederlanden, wie man eine unangemessene Medikation in Pflegeheimen senken kann - ohne negative gesundheitliche Folgen für die betroffenen Bewohner. Medikamenten-Verordnungen zu reduzieren, ist oft schwierig zu mehr lesen...
Medizinstudium: „Wir müssen mehr in die zwischenmenschliche Kompetenz investieren“
Frühere Fachausbildung, mehr kritisches Denken, mehr Praxisorientierung, mehr emotionale Intelligenz: Diese vier Felder müssen im derzeitigen Medizinstudium reformiert werden. Zu diesem Schluss kommen Johann Steurer, Internist an der Universität Zürich, und Leiter des Horten-Zentrums für mehr lesen...
Save the Date: IMABE-Symposium „Kommunikation am Krankenbett
Für eine gute Betreuung genügt es nicht, dass Ärzte und Pflegende nur ihr Fachwissen einbringen. Sie müssen auch auf Ängste, Hoffungen und Wertvorstellungen ihrer Patienten eingehen. Und sie müssen als Behandlungsteam gut miteinander kommunizieren. Nur so lässt sich das Vertrauen des Patienten mehr lesen...
IMAGO HOMINIS: TAGUNGSBAND „DEM STERBENDEN BEGEGNEN“, Band 1
Die aktuelle Ausgabe von Imago Hominis umfasst den ersten Teil der erweiterten Vorträge des interdisziplinären Symposiums Dem Sterbenden begegnen. Herausforderungen an Medizin und Pflege, das im November 2017 in Wien stattfand.
Was brauchen Menschen, die in ihren letzten Tagen mit ihrer Endlichkeit mehr lesen...
Deutschland: Mit 101.200 Schwangerschaftsabbrüchen neuer Höchststand erreicht
Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche stieg in Deutschland im Jahr 2017 auf 101.200 Abtreibungen, das ist um 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr (98.721). Laut Statistischem Bundesamt (Pressemitteilung, online, 6.3.2018) waren knapp drei Viertel der Frauen (72 Prozent) zwischen 18 und 34 Jahre alt. Rund mehr lesen...
EBM: Leitlinien berücksichtigen Bedürfnisse älterer Menschen nur ungenügend
Bisher gibt es zu wenige prospektive, randomisiert kontrollierte Studien, die mit multimorbiden, alten Menschen durchgeführt wurden. In Anbetracht des demografischen Wandels fordert die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) aus Anlass ihrer Jahrestagung deshalb eine intensivere mehr lesen...
Wissenschaft: Ethik soll positiven Kulturwandel in der Forschungswelt fördern
Wissenschaftsbetrug durch Datenfälschung, versteckte Einflussnahme oder geschönte Ergebnisse: Die Glaubwürdigkeit der Forschung hat in den vergangenen Jahren gelitten. Der Druck auf Wissenschaftler, so früh wie möglich und möglichst viel in hochrangigen Fachzeitschriften zu veröffentlichen, mehr lesen...
Vatikan-Konferenz: Ärzte und Pflegende sollen auch spirituelle Nöte erkennen
Patienten mit schweren Erkrankungen oder Menschen am Lebensende leiden nicht nur physisch. Sie haben auch existentielle, emotionale Nöte und sind mit Sinnkrisen konfrontiert. Deshalb muss die spirituelle Begleitung von Patienten ein wesentlicher Teil einer personenzentrierten Medizin sein. Dafür mehr lesen...
Österreich: Initiative „Stoppt Leihmutterschaft“ fordert internationales Verbot
„Weder der Körper der Frau noch die Geburt eines Kindes können in einem System von Produktion und Warenaustausch gehandelt werden, ohne dass dabei die Rechte des Einzelnen grob verletzt werden.“ Das betont die neu gegründete österreichische Initiative Stoppt Leihmutterschaft. Leihmutterschaft mehr lesen...
Niederlande: Zahl der aktiven Sterbehilfe bei psychisch Erkrankten steigt
Im April 2001 legalisierte die Niederlande als weltweit erste Land "Euthanasie", wie es dort heißt, ein Jahr später trat das Gestz in Kraft. Bereits 1993 wurde ein Meldeverfahren für Fälle von Tötung auf Verlangen verpflichtend eingeführt. Knapp 25 Jahre später hat die Zahl der offiziell gemeldeten mehr lesen...
Transgender: Britische Psychologin warnt vor Druck auf Kinder, ihr Geschlecht zu ändern
In Großbritannien meldete das Gender Identity Development Service (GIDS) einen rasanten Anstieg der Zahl von Kindern und Jugendlichen, die Probleme mit ihrer Geschlechtsidentität haben. Während im Jahr 2009 nur 97 Kinder an die Institution überwiesen wurden, waren es im Jahr 2017 2.600 Kinder, die mehr lesen...
Klonen von Affen: Ist China auf dem Weg zur Tierfabrik?
Seit der Geburt des berühmten Klonschafs Dolly vor 22 Jahren wurden weltweit zahlreiche Tiere geklont: Pferde, Schweine, Rinder und Hunde - insgesamt 23 Tierarten. Chinesischen Wissenschaftlern gelang es nun erstmals, Primaten zu klonen. Die beiden genetisch identen Makaken-Äffchen bekamen die Namen mehr lesen...
Deutschland: Staatliche Mitwirkung an Suizid ist „verfassungsrechtlich nicht haltbar“
Der Staat hat keine Schutzpflicht, seine Bürger beim Suizid zu unterstützen. Das stellte der frühere deutsche Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio in einem Rechtsgutachten klar (vgl. Deutsches Ärzteblatt, online, 15.1.2018).
In einem umstrittenen Urteil hatten zuvor die Richter des deutschen mehr lesen...
Kaiserschnitt: Nachteile für Mutter und Kind überwiegen
Die Kaiserschnittrate nimmt weltweit nach wie vor zu. In Westeuropa wurden 2016 rund 25 Prozent aller Kinder mittels Sectio geboren, in Nordamerika 32 Prozent, in Südamerika 41 Prozent. Österreich liegt nach früheren Anstiegen seit einigen Jahren im Mittelfeld - beinahe jede dritte Geburt geschieht mehr lesen...
IMAGO HOMINIS: Gewissen in der Medizin
Nach bestem Wissen und Gewissen handeln: Ärzte, Pflegende, aber auch Patienten haben im medizinischen Alltag das Bedürfnis, mit dem eigenen Gewissen klar zu kommen. Dies ist mit immer größeren Herausforderungen verbunden. Denn ethische Fragestellungen werden in der medizinischen Forschung, aber auch mehr lesen...
Britische IVF-Behörde: Kind mit Mukoviszidose wird als "unerwünschtes Ereignis" gemeldet
Die Zahl der sog. „unerwünschten Ereignisse“ und Beinahe-Fehler, die im Zusammenhang mit künstlicher Befruchtung gemeldet wurden, sind in Großbritannien gestiegen. Dies geht aus dem Report State of the fertility sector: 2016 - 17 der offiziellen britischen Behörde für Fertilitätskontrolle, Human mehr lesen...
Debatte: Was bringen "Weniger-Ist-Mehr"-Kampagnen für die medizinische Versorgung?
Überversorgung in der Medizin aufgrund fehlendem wissenschaftlichen Denken oder falscher finanzieller Anreize gilt als Problem. Weltweit haben Fachgesellschaften mit Kampagnen darauf reagiert (vgl. Bioethik aktuell, 12.3.2015). Vorreiter waren 2012 die USA mit der Initiative Choosing Wisely, mehr lesen...
Frankreich: Leihmutterschaft widerspricht den Menschenrechten
Leihmutterschaft hat sich in kürzester Zeit als globaler Wirtschaftszweig etabliert, zu dem es jedoch kaum gesellschaftliche und vor allem kritische Diskurse gibt. Die Haager Konferenz (HCCH) für Internationales Privatrecht arbeitet daran, einen internationalen Rechtsrahmen für Leihmutterschaft zu mehr lesen...
Public Health: Cannabis-Legalisierung bringt Milliardengewinne
Die Legalisierung des Konsums von Cannabis ist nicht nur eine Frage der Weltanschauung, offenbar spielen auch handfeste ökonomische Interessen eine Rolle. So erwarten Marktexperten für den US-Bundesstaat Kalifornien eine satte Umsatzsteigerung und einen Job-Boom, weil mit 1.1.2018 Cannabis für den mehr lesen...
Hormonelle Verhütung: Studien zeigen erhöhtes Risiko für Brustkrebs und Suizid
Auch moderne hormonale Verhütungsmittel erhöhen das Brustkrebsrisiko um rund 20 Prozent. Das geht aus einer dänischen bevölkerungsbasierten Studie hervor, in der Daten der sog. Danish Sex Hormone Register Study ausgewertet wurden. Betroffen sind alle Varianten der Kontrazeption und auch neuere mehr lesen...
Weltärztebund: Palliativmedizin muss weltweit gestärkt werden
Todkranke Menschen müssen laut Papst Franziskus nicht „um jeden Preis“ medizinisch behandelt werden. Es sei moralisch vertretbar, auf therapeutische Mittel zu verzichten oder diese einzustellen, wenn diese in keinem Verhältnis zum erhofften Ergebnis stünden. Es gehe in solchen Fällen nicht darum, mehr lesen...
Umfrage: Österreicher fürchten sich vor dem Pflegeheim
Pflegebedürftigkeit, Demenz und Unselbstständigkeit sowie Einsamkeit sind die Hauptängste der Menschen ab 60 Jahre in Österreich. Das ergab die kürzlich veröffentlichte Onlineumfrage Angst und Alter des market Instituts bei 1.052 Menschen ab 15 Jahren (vgl. Pressemitteilung, online, 21.11.2017). mehr lesen...
Schweiz: Hausärzte erleben Suizidwunsch als emotionale Belastung
Das Schweizer Privatfernsehen strahlte von 30. Oktober bis 25. November 2017 fünf Spots aus, in denen Prominente für Sterbehilfe warben. Das öffentlich-rechtliche Schweizer Fernsehen (SRF) hatte sich geweigert, die Werbespots des Sterbehilfevereins Exit zu zeigen. Es erklärte, Sterbehilfe sei nicht mehr lesen...
Public Health: OECD besorgt über Rauchen und hohen Alkoholkonsum in Österreich
Im Gesundheitssystem könnten beträchtliche Summen gespart werden. Das zeigt der aktuelle OECD-Report Health at a Glance 2017. Österreich gab im Jahr 2015 5.227 Euro pro Kopf für das Gesundheitswesen aus, das sind 10,4 Prozent des BIP, womit das österreichische System zu den teuersten in der EU mehr lesen...
Genome Editing: Ethiker fordert generationsübergreifendes Monitoring
Angesichts des Booms in der Genome-Editing-Technologie seien generationsübergreifende Studien dringend nötig. Dafür plädiert Bryan Cwik, Philosoph an der Portland State University in Oregon, im renommierten New England Journal of Medicine (2017; 377: 1911-1913, November 16, 2017, DOI: mehr lesen...
IMABE-Update zum Symposium „Dem Sterbenden begegnen“
Die Vorträge des interdisziplinären IMABE-Symposiums Dem Sterbenden begegnen. Herausforderungen an Medizin und Pflege, das am 10. November 2017 im Raiffeisen Forum in Wien stattgefunden hat, sind ab sofort online als Audio-Datei auf unserer Veranstaltungs-Webseite frei für Sie verfügbar. Die zwei mehr lesen...
IMABE-Symposium: Sich in Medizin und Pflege auf den Sterbenden einlassen
Über die letzte Lebensphase und Wünsche zu sprechen, wird von Schwerkranken, Hochbetagten, aber auch deren Angehörigen häufig gemieden. Worin liegen die ethischen Herausforderungen, um im medizinischen Hochleistungsbetrieb eine Sprache humaner Sterbebegleitung wiederzugewinnen, die von mehr lesen...
Österreich: Psychiater und Ethiker warnen vor Schönreden des „Sterbefastens“
Die Suizidmethode durch bewusstes Verhungern und Verdursten („Sterbefasten“) wird häufig als friedvoller, selbstbestimmter Tod dargestellt. Gegen diese Verharmlosung wendet sich die Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (ÖGPP). Diese Methode könne im mehr lesen...
Studie: Embryonen haben nach künstlicher Befruchtung häufiger instabiles Genom
Künstliche Befruchtungsmaßnahmen wirken sich negativ auf die Lebensfähigkeit von Embryonen aus. Das zeigt eine in Human Reproduction publizierte Studie (2017; 32(11): 2348-2357). Laut der von der belgischen Arbeitsgruppe um den Humangenetiker Joris Robert Vermeesch der Universität Leuven an Rindern mehr lesen...
Weltärztebund: Neues Genfer Gelöbnis betont Autonomie des Patienten
Der Weltärztebund (World Medical Association) hat das sog. Genfer Gelöbnis für Ärzte überarbeitet und auf seiner Generalversammlung in Chicago eine neue Version verabschiedet (vgl. WMA, online, 14.10.2017). Auf der ganzen Welt berufen sich Ärzte auf die Deklaration von Genf, die von ihrem Ursprung mehr lesen...
Assistierter Suizid: Frauen sind gefährdeter als Männer
Die australische Bioethikerin und Juristin Rachael Wong der Notre Dame University Australia sieht in der Legalisierung des assistierten Suizids insbesondere eine Gefahr für Frauen. Frauen seien laut Wong generell gefährdeter als Männer, professionelle Unterstützung bei Suizid zu wählen (vgl. The mehr lesen...
Künstliche Befruchtung: Übrig gebliebene Embryos werden zu Schmuckstücken verarbeitet
In Österreich wurden im Zuge der künstlichen Befruchtung in den vergangenen 15 Jahren mehr als eine halbe Million Embryonen hergestellt. Tausende übrig gebliebene Embryonen lagern tiefgekühlt, da die Eltern ihre Familienplanung mittels IVF schon abgeschlossen haben. Ähnlich die Lage in anderen mehr lesen...
IMABE-Symposium 2017: Dem Sterbenden begegnen, 10.11. in Wien
Thema | Sterben und Tod sind immer noch ein Tabuthema. Über die letzte Lebensphase und Wünsche zu sprechen, wird von Schwerkranken und Angehörigen gemieden. Auch Ärzte und Pflegende fühlen sich häufig unsicher und überfordert.
Was brauchen Menschen, die in ihren letzten Tagen mit ihrer Endlichkeit mehr lesen...
Genderzid: Pränatale Tests verschärfen Geschlechterselektion
Indikation „Mädchen“, Therapie „Abtreibung“: Die selektive Abtreibung von Mädchen hat auch Europa längst erreicht. Neue, unkomplizierte genetische Tests verschärfen das Problem. So kann das Geschlecht per Bluttest bereits in der 9. Schwangerschaftswoche bestimmt werden - also früher als bei einer mehr lesen...
Transparenzkodex: Patienten vertrauen trotz Geldflüssen auf Kompetenz von Ärzten
Ärzte haben große Vorbehalte dagegen, Honorare offenzulegen, die sie für Vorträge und Beratungen oder Sponsoring für Kongressreisen von der Pharmaindustrie erhalten haben. Darüber, was sie von der freiwilligen Transparenz abhält, gibt es Vermutungen, die vor allem auf mögliche Ängste über mehr lesen...
Studie: Wirksamkeit von Cannabis in der Schmerz- und Palliativmedizin sehr begrenzt
Es besteht eine große Kluft zwischen irreführenden Medienberichten, überzogenen Erwartungshaltungen und der tatsächlichen Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit von Cannabisprodukten. Denn: Nach den Qualitätskriterien einer evidenzbasierten Medizin gibt es nur eine sehr eingeschränkte Evidenz mehr lesen...
Niederlande: Abort von Down-Syndrom-Kindern aus Kostengründen empfohlen
„Besser ohne Down“ - unter diesem Titel plädierte jüngst der niederländische Bioethiker Marcel Zuijderland im NRC Handelsblad, online, 6.9.2017) dafür, die Abtreibung von Kindern mit Down-Syndrom weiter zu forcieren. Das niederländische Gesundheitssystem hat auf Empfehlung des Rijksinstituut voor mehr lesen...
IMAGO HOMINIS: „Medizin in der Defensive“
Die Medizin hat in den vergangenen 20 Jahren enorme Fortschritte zum Wohl der Patienten gemacht. Zugleich sind die Prozesse komplexer geworden. Das Phänomen der Defensivmedizin schwächt das Vertrauen in der Arzt-Patienten-Beziehung und artet in eine „Dokumentationswut“ und „Aufklärungswut“ aus, über mehr lesen...
Genschere: Forscher zweifeln an erfolgreicher Genmanipulation von Embryonen
Das mediale Echo Anfang August war groß: Dem US-russischen Biologen Shoukhrat Mitalipov und seinem Team von der Oregon Health & Science University sei erstmals eine Genmanipulation an menschlichen Embryonen ohne weitere unerwünschte Mutationen im embryonalen Erbgut gelungen. Die Ergebnisse ihrer mehr lesen...
Kritik an Netflix-Serie: Verharmlosende Suizid-Darstellung führt zu Nachahmung
Anlässlich des Welttages für Suizidprävention am 10. September mehrt sich scharfe Kritik an der umstrittenen Netflix-Serie Tote Mädchen lügen nicht (Originaltitel: 13 Reasons Why). Die Serie mit dem Zielpublikum Jugendliche startete am 31. März 2017. Bereits in den ersten 19 Tagen nach Beginn der mehr lesen...
Studie: Zeit für Patientengespräche stärkt Vertrauen und Behandlungserfolg
Wenn Ärzte ihren Patienten einfühlsam begegnen, kann das den Therapieverlauf positiv beeinflussen. Wann aber werden Ärzte, Therapeuten und Pflegende von Patienten als empathisch erfahren? Eine Meta-Analyse der Patientenbewertungen von 64 Studien aus 15 Ländern zeigt: Zeit, Geschlecht und Herkunft mehr lesen...
Österreich: Ärzte und Psychotherapeuten lehnen Beihilfe zum Suizid ab
Die Umsetzung von Sterbewünschen kann nicht die Aufgabe von Ärzten sein. Dies betont die Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (ÖGPP) in einer kürzlich veröffentlichten Stellungnahme (vgl. Positionspapier zu Sterbe- und Suizidhilfe 2017). Mit Sorge verfolgt mehr lesen...
Spitäler: Schlechtere Behandlungsergebnisse für Patienten mit kognitiven Störungen
Patienten, die in Akutkrankenhäusern behandelt werden und unter der Nebendiagnose Demenz, Delirium oder kognitiven Störungen leiden, haben längere Liegezeiten, schlechtere Behandlungsergebnisse und eine höhere Sterblichkeitsrate als andere Patienten. Zu diesem Ergebnis kommt eine im BMC Medicine mehr lesen...
IMABE-Tagung: Dem Sterbenden begegnen, 10.11.2017 in Wien
Thema | Sterben und Tod sind immer noch ein Tabuthema. Über die letzte Lebensphase und Wünsche zu sprechen, wird von Schwerkranken und Angehörigen gemieden. Auch Ärzte und Pflegende fühlen sich häufig unsicher und überfordert.
Was brauchen Menschen, die in ihren letzten Tagen mit ihrer Endlichkeit mehr lesen...
IMABE-Tagung: Dem Sterbenden begegnen
Sterben und Tod sind immer noch ein Tabuthema. Über die letzte Lebensphase und Wünsche zu sprechen, wird von Schwerkranken und Angehörigen gemieden. Auch Ärzte und Pflegende fühlen sich häufig unsicher und überfordert.
Was brauchen Menschen, die in ihren letzten Tagen mit ihrer Endlichkeit mehr lesen...
Transparenzkodex: Schleppende Offenlegung von Pharmageldern
90 Millionen Euro - so viel hat die Pharmaindustrie im Jahr 2016 an Ärzte, Apotheker und andere Fachkreisangehörige sowie medizinische Institutionen in Österreich bezahlt. Der Betrag teilt sich laut Science ORF (online, 12.7.2017) in zwei große Bereiche berichtet: Forschung und Entwicklung mit 34 mehr lesen...
Euthanasie-Vorkämpfer Chabot: „Das System in den Niederlanden ist entgleist“
Der prominente Psychiater Boudewijn Chabot zeigt sich erschrocken über die Zustände der Euthanasie in den Niederlanden. Chabot gilt als Befürworter und Vorkämpfer der Euthanasiegesetze seines Landes, die weltweit zu den liberalsten zählen und seit 2002 in Kraft sind. „Das System in den Niederlanden mehr lesen...
Geschlechtsidentität: Experten warnen vor Transgender-Boom bei Kindern
Immer häufiger berichten Medien von Kindern, die sich im falschen Körper geboren fühlen und nachdrücklich nach einer Geschlechtsumwandlung verlangen. Der Leidensdruck für Betroffene ist groß - auch für die betroffenen Eltern. Diese Fälle sind allerdings heikel, da es sich um eine besonders mehr lesen...
Studie: Nur sofortiger Ausbau der Palliativpflege kann Bedarf ab 2040 decken
Die Lebenserwartung in westlichen Ländern steigt - und damit auch die Zahl von Menschen, die an altersbedingten chronischen Erkrankungen und Multimorbidität leiden. Damit braucht es in den nächsten 25 Jahren einen weit größeren Ausbau an Palliativpflege als bisher erwartet. Doch die mehr lesen...
Leihmutterschaft: „Die Bürde tragen Frauen und Kinder“
Künftig können Männer und Frauen, die Kinder via Leihmütter und anonyme Samen- und Eizellspenden bestellen, diese in Frankreich adoptieren, auch wenn keinerlei biologische Verbindung zum Kind besteht. Das entschied das oberste französische Verwaltungsgericht in Paris (vgl. Deutsches Ärzteblatt, onli mehr lesen...
Künstliche Befruchtung: Österreichischer IVF-Report blendet viele Fragen aus
Der Report zur künstlichen Befruchtung (IVF-Jahresbericht 2016) liegt vor und zeigt, dass Österreich im internationalen Trend liegt. Die Anzahl der in Vertragskrankenanstalten durchgeführten fondsgestützten IVF-Versuche hat sich in nur 15 Jahren mehr als verdoppelt - von 4.726 im Jahr 2001 auf mehr lesen...
Studie: 25 Prozent der österreichischen Jugendlichen sind psychisch gefährdet
Rund 24 Prozent aller Jugendlichen in Österreich zeigen Hinweise auf eine aktuell bestehende psychische Erkrankung, knapp 36 Prozent der 10- bis 18-Jährigen hatte laut eigener Einschätzung schon einmal eine psychische Störung. Das ist das Ergebnis der ersten österreichweit durchgeführten Studie zur mehr lesen...
Beihilfe zum Suizid: Das Angebot steigert die Nachfrage
Der Staat sollte nach Auffassung des Deutschen Ethikrats nicht verpflichtet werden, Menschen beim Suizid zu helfen. In einer Ad hoc-Stellungnahme Suizidprävention statt Suizidunterstützung widerspricht die Mehrheit der Ethikrat-Mitglieder darin dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig von mehr lesen...
IMABE-Symposium „Dem Sterbenden begegnen“ am 10.11.2017 in Wien
So menschlich die Angst vor dem Tod ist, so wenig scheint dieses negative Bild mit der Realität von Sterbenden überein zustimmen. Sterbende selbst sehen ihrem Tod mehrheitlich positiv entgegen. Das zeigt eine aktuelle, in Psychological Science publizierten Studie (https://doi.org/10.1177/09567976177 mehr lesen...
IMAGO HOMINIS: „Sucht: Prävention und Therapie“
Die Zahl der Drogentoten ist laut Jahresbericht der Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht der Europäischen Union (EMCDDA) im Jahr 2015 zum dritten Mal in Folge gestiegen. In den 28 Mitgliedstaaten der EU sowie in der Türkei und Norwegen starben 2015 den Angaben zufolge 8.441 Menschen an mehr lesen...
Belgien: Mehr Organspenden nach aktiver Sterbehilfe sollen Engpässe verkürzen
In einem im Fachjournal JAMA veröffentlichten Brief (2017; 317(14): 1476-1477, doi:10.1001/jama.2017.0729) argumentiert eine Gruppe von niederländischen und belgischen Ärzten, dass Euthanasie willige Kandidaten mithelfen könnten, die Warteliste auf Spenderorgane zu verkürzen. Im Jahr 2015 hätten mehr lesen...
Österreich: Zentrales Register für Eizell- und Samenspender geplant
In Österreich ist seit der Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes (FMedRÄG 2015) die künstliche Befruchtung auch per Samen- und Eizellspende erlaubt. Nun soll ein zentrales Melderegister für Samen- und Eizellspenden in Österreich eingerichtet werden. SP-Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner mehr lesen...
Drogen: Österreichische Psychiater warnen vor Legalisierung des Cannabiskonsums
Mit der Legalisierung von Hanfprodukten würden man die „Büchse der Pandora öffnen“. Das betonte Wolfgang Fleischhacker, Leiter des Departements für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Medizinischen Universität Innsbruck bei einer Pressekonferenz anlässlich der Jahrestagung der Österrei mehr lesen...
Schweden: Keine Gewissensfreiheit für medizinisches Personal
Medizinisches Personal ist in Schweden gezwungen, an Schwangerschaftsabbrüchen mitzuwirken, auch gegen das eigene Gewissen. Wer sich weigert und sich dabei auf die Gewissensfreiheit beruft, kann vom Krankenhaus entlassen oder erst gar nicht angestellt werden. Das entschied kürzlich das schwedische mehr lesen...
Studie: Antibaby-Pille kann Lebensqualität von Frauen verschlechtern
Frauen fühlen sich durch die Einnahme hormoneller Kontrazeptiva negativ in ihrer Psyche beeinflusst. Das geht aus einer aktuellen, in Fertility and Sterility publizierten schwedischen Studie (2017: 107(5): 1238-1245, doi:10.1016/j.fertnstert.2017.02.120) hervor.
Weltweit verwenden schätzungsweise mehr lesen...
Save the Date: IMABE-Symposium „Dem Sterbenden begegnen“ am 10.11.2017 in Wien
Sterben und Tod sind immer noch ein Tabuthema. Über die letzte Lebensphase und Wünsche zu sprechen, wird von Schwerkranken und Angehörigen gemieden. Auch Ärzte und Pflegende fühlen sich häufig unsicher und überfordert. In ihrer Rolle als „Überlebende“ trennt sie eine existentielle Kluft vom mehr lesen...
Reproduktionsmedizin: Experte rät Frauen ab 42 Jahren von IVF ab
Kinderwunschkliniken sollten Frauen über 42 Jahre nicht mehr behandeln, da dies gegenüber den verzweifelten Paaren nicht fair sei: Die Erfolgschancen für ein Kind liegen nur bei geringen fünf Prozent. Das betonte Hans Evers, Reproduktionsmediziner der Universität Maastricht und Chefredakteur des mehr lesen...
Genome Editing: Embryonenschutz wird weiter ausgehöhlt
Die Forschung an menschlichen Embryonen ist in Deutschland explizit durch das Embryonenschutzgesetz verboten, denn: Jede Forschung am Embryo bedeutete zugleich dessen Vernichtung. Das sollte nun geändert werden, befindet einen Gruppe von Experten der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina mehr lesen...
Patientenorganisationen: Enge Beziehungen zur Industrie, aber wenig Transparenz
Patienten- und Selbsthilfegruppen haben eine wichtige Aufgabe, wenn es um Beratung von Betroffenen und ihren Angehörigen, aber auch die Interessensvertretung von Menschen mit bestimmten Krankheiten geht. Patientenorganisationen betreiben nicht selten auch Lobbyarbeit hinsichtlich Forschung oder der mehr lesen...
Arzt-Patient-Beziehung: Internisten fordern mehr Zeit für „sprechende Medizin“
Wissen und Wirklichkeit klaffen in der Medizin offenbar auseinander: Zentral für den Therapieerfolg sind eine intensive Arzt-Patient-Beziehung und gute Kommunikation. Doch im Klinikalltag und angesichts des ökonomischen Drucks, der auf vielen Medizinern lastet, bleibt häufig zu wenig Zeit für das mehr lesen...
Deutschland: Dignitas hatte suizidwillige Deutsche zu Prozess angestiftet
Erst kürzlich hatte in Deutschland ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig heftige Kritik hervorgerufen: Patienten sollen in Ausnahmefällen das Recht auf ein tödliches Medikament zum Zweck der Selbsttötung haben, sofern palliativmedizinische Maßnahmen bereits ausgeschöpft wurden (vgl. Bioet mehr lesen...
Public Health: Anteil der Raucher weltweit dank WHO-Maßnahmenpaket gesunken
Das Rauchverbot für unter 18-Jährige kommt: Die Jugendreferenten der Bundesländer haben sich bei einer Konferenz in Krems auf die Umsetzung dieses Vorschlags von Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) geeinigt. Mitte 2018 soll das neue Alterslimit für den Kauf von Zigaretten in Kraft treten, mehr lesen...
Genom-Editing: Wissenschaft baut am krankheitsresistenten Menschen
Kaum ein Monat vergeht, in der nicht eine No-Go-Grenze für die Reproduktionsforschung überschritten wird. Die verbrauchende Embryonenforschung und Erbgutmanipulationen stehen dabei an der Spitze. Nun haben die U.S. National Academy of Sciences (NAS) und die National Academy of Medicine in Washington mehr lesen...
US-Studie: Schwangere konsumieren Marihuana trotz Gefahren
Studien zeigen, dass Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft das Cannabisprodukt Marihuana konsumiert haben, häufiger kognitive Nachteile haben und Verhaltensauffälligkeiten aufweisen (vgl. u. a. Deutsches Ärzteblatt, online, 23.6.2016). Doch schwangere Frauen scheinen sich dieses Problems mehr lesen...
Deutschland: Gerichtsurteil will Exempel für den assistieren Suizid statuieren
Deutschlands Debatte um das Recht auf einen assistierten Suizid wird durch das jüngste Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig neu angeheizt. Der „Zugang zu einem Betäubungsmittel, das eine schmerzlose Selbsttötung ermöglicht, darf in extremen Ausnahmesituationen nicht verwehrt werden“, so der mehr lesen...
Public Health: Übergewicht bei Kindern in Europa auf beispiellosem Niveau
Fettleibigkeit und Übergewicht bleiben bei europäischen Kindern auf zu hohem Niveau. Laut dem OECD-Report 2016 Health at a Glance sind durchschnittlich 22 Prozent der 15-jährigen Kinder übergewichtig. In Österreich sind es 25,5 Prozent, in Belgien hingegen nur 15,5 Prozent. Italien und Griechenland mehr lesen...
Studie: Locked-in Patienten fühlen sich glücklich
Das Schicksal von Patienten mit dem seltenen Locked-In-Syndrom (LIS) erscheint extrem schwer zu ertragen: Sie sind praktisch vollständig gelähmt, verfügen aber gleichzeitig über einen wachen, voll funktionsfähigen Geist. Aktuelle Studien bestätigen nun, was Expertenkreise (vgl. Bioethik aktuell, mehr lesen...
Down-Syndrom: Bluttests sind keine medizinische Leistung, sondern Mittel zur Selektion
Am 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag. In Großbritannien wehren sich Interessensverbände gegen die Empfehlung des National Health Service, Bluttests auf Down-Syndrom als Kassenleistung zu bezahlen. Bereits jetzt werden 90 Prozent der Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben. Durch ein staatlich mehr lesen...
Kanada: Laut Studie spart Euthanasie Geld im Gesundheitssystem
Spielen ökonomische Interessen bei der Einführung von Pro-Sterbehilfe-Gesetzen eine Rolle? „Vermutet wurde dies von Kritikern schon lange, jedenfalls scheint Kostenreduktion in der Sterbehilfe-Frage eine größere Rolle zu spielen als in der Öffentlichkeit bislang wahrgenommen“, sagt Bioethikerin mehr lesen...
Public Health: Ärzte überschätzen Nutzen von Diagnostik, Patienten auch
Ärzte überschätzen häufig den Nutzen von diagnostischen Tests und Therapien und unterschätzen deren Risiken. Das ist das Ergebnis einer aktuell in JAMA Internal Medicine (2016; doi: 10.1001/jamainternmed.2016.8254) veröffentlichten systematischen Übersicht, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, mehr lesen...
Pharmaindustrie: Echte Transparenz braucht Willen zur Wahrhaftigkeit
Interessenskonflikte werden von wissenschaftlich tätigen Ärzten zunehmend angegeben, aber nicht lückenlos. Und ob die Transparenz am Papier alleine Manipulationen verhindern kann, ist mehr als fraglich. Eine nun im British Medical Journal publizierte Studie (2017; 356: i6770) zeigt: Ergebnisse von mehr lesen...
EGMR-Urteil: Nationale Verbote von Leihmutterschaft werden gestützt
Der internationale Markt der Leihmutterschaft ist extrem flexibel und ausbeuterisch. Darauf weist IMABE-Geschäftsführerin Susanne Kummer angesichts jüngster Entwicklungen in Asien hin. Der „erschreckende Menschenhandel mit Frauen und Kindern braucht rasch ein internationales mehr lesen...
Imago Hominis aktuell: Ethische Fragen der Reproduktionsmedizin
Louise Brown wurde 1978 als erstes Kind nach In-vitro-Fertilisierung (IVF) geboren, Schätzungen zufolge sind bis heute rund 5 Millionen IVF-Kinder zur Welt gekommen. Vor 40 Jahren hatte niemand geahnt, wie die künstliche Befruchtung innerhalb weniger Jahrzehnte die menschliche Fortpflanzung mehr lesen...
OECD-Bericht: Österreich hat die meisten Spitalsbetten und künstlichen Kniegelenke
Die gute Nachricht: Die Lebenserwartung ist innerhalb der EU seit dem Jahr 1990 um mehr als sechs Jahre gestiegen, von 74,2 im Jahr 1990 auf 80,9 Jahre im Jahr 2014. Aufgrund der Überalterung bzw. Unterkinderung wächst in allen EU-Ländern der Anteil der Einwohner über 65 Jahren. Während er im Jahr mehr lesen...
Aktuell: Imago Hominis widmet sich „Autonomie und Beziehung“
Als oberstes Prinzip der Menschenwürde gilt heutzutage die Autonomie; Menschenwürde wird geradezu an Autonomie gekoppelt. Die Medizinethik ist dabei zu einer ausschließlichen Autonomieethik geschrumpft, was Verkürzung und Einengung bedeutet. Darin wird nämlich der zutiefst soziale Charakter der mehr lesen...
IMABE-Symposium: Den Demenzkranken als Mitmensch sehen
In Österreich leben etwa 130.000 demenzkranke Menschen. Der Umgang mit diesen stellt Pflegende, Angehörige und Ärzte vor hohe menschliche und ethische Herausforderungen. Andreas Kruse, Gerontopsychologe und Direktor am Institut für Gerontologie der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg, plädierte mehr lesen...
Österreich: Erster Ausbau von Palliativmedizin und Hospiz genehmigt
Der Ministerrat hat Mitte November dem Ausbau von stationärer sowie mobiler Hospiz- und Palliativangebote für alle Altersgruppen in ganz Österreich zugestimmt. Der Finanzausgleich sieht für die kommenden fünf Jahre jeweils zusätzlich 18 Millionen Euro für die Betreuung unheilbar kranker Menschen mehr lesen...
Pharmaindustrie: Offenlegungsinitiative im ersten Anlauf kaum gelungen
Im Juni 2016 legte die Pharmaindustrie im Rahmen einer Transparenz-Initiative erstmals offen, wie viel Geld sie an medizinische Institutionen und Ärzte gezahlt hat. Allerdings: Wer wie viel genau bekam, liegt großteils im Dunkeln. Laut einer aktuellen Recherche des deutschen mehr lesen...
Deutschland: Klinische Tests auch ohne Nutzen an Demenzkranken erlaubt
In Deutschland war bislang die Forschung an nicht einwilligungsfähigen Erwachsenen verboten, wenn nur andere Patienten einen Nutzen davon haben, nicht aber der betreffende Patient selbst. Künftig ist diese für Bevölkerungsgruppen nützliche Forschung am Individuum jedoch unter bestimmten Bedingungen mehr lesen...
Niederlande: Letzte-Wille-Pille soll auch für gesunde Senioren kommen
In den Niederlanden sollen auch über 75-Jährige, die für ihr Alter gesund sind, aber genug vom Leben haben („Lebenssattheit“), Unterstützung beim Suizid erhalten dürfen. Der Staat solle in diesen Fällen „Barmherzigkeit“ zeigen. Dies sieht ein Gesetzesentwurf vor, den Gesundheitsministerin Edith mehr lesen...
Sterbebegleitung: Wunsch und Wirklichkeit klaffen auseinander
Die meisten Menschen möchten zu Hause sterben. Wie groß die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit ist, zeigt ein Blick auf die Statistik. Die Hälfte der im Jahr 2015 verstorbenen Österreicher (49 Prozent von 83.073 Gesamttodesfällen) starb nicht zu Hause, sondern im Krankenhaus. Rund 16 mehr lesen...
Reproduktion: Forscher stellen künstliche Eizelle aus einer Hautzelle her
Einem japanischen Forscherteam ist es erstmals gelungen, Körperzellen von erwachsenen Mäusen in Eizellen umzuwandeln und daraus mittels künstlicher Befruchtung Nachwuchs zu zeugen. Bislang gelang die Rückprogrammierung von erwachsenen Körperzellen in eine Keimbahnzelle nur, wenn die sogenannten mehr lesen...
Deutschland: Debatte über Manipulation von Diagnosen bei Patienten
In Deutschland „schummeln“ gesetzliche Krankenkassen bei der Abrechnung von Leistungen offenbar im großen Stil. Dies gab Jens Baas, Chef der Techniker Krankenkasse (TK), einer der größten deutschen gesetzlichen Krankenversicherungen, in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung mehr lesen...
Imago Hominis aktuell: Demenz als ethische Herausforderung II
In Österreich leben rund 130.000 demenzkranke Menschen. Der Umgang mit Patienten mit Demenz stellt eine hohe menschliche und ethische Herausforderung dar - für Angehörige, Pflegende und Ärzte.
Demenziell erkrankte Menschen leiden unter einer erhöhten kognitiven, emotionalen und körperlichen mehr lesen...
Geriatrie: Zuviel und zuwenig Medikamentenversorgung als Problem bei älteren Menschen
Ältere Patienten leiden häufig unter zahlreichen Diagnosen, die alle unabhängig voneinander „leitliniengerecht“ therapiert werden. Dies kann zur sogenannten Polypharmazie führen, d. h. der gleichzeitigen und andauernden Einnahme von mehr als fünf unterschiedlichen Arzneimitteln. Dies ist wegen der mehr lesen...
Demenz: Neue Konzepte für eine menschenwürdige Sorge um Demenzkranke im Alltag und in Spitälern
Demenz ist ein mit Angst, mangelndem Wissen und Vorurteilen behaftetes Thema. Sie zählt zu den am meisten gefürchteten Erkrankungen. Ein von der britischen Alzheimer-Gesellschaft vorgestellter Report 2016 hat gezeigt, dass laut Umfrage 56 Prozent bei Symptomen versuchen würden, eine Demenzdiagnostik mehr lesen...
Belgien: Fall von Kinder-Euthanasie ruft Proteste hervor
In Belgien hat der erste Fall von Kinder-Euthanasie scharfe Proteste hervorgerufen. Wie Het Niewsblad (online, 17.9.2016) berichtet, erhielt eine minderjährige Person im Alter von 17 Jahren aus Flandern aktive Sterbehilfe. Die nationale Euthanasie-Evaluationskommission bestätigte den Fall. Seit 2014 mehr lesen...
Reproduktionsmedizin: Nährlösung kann Gesundheit des Embryos schädigen
Dass Kinder nach künstlicher Befruchtung später höhere gesundheitliche Risiken haben, wird von namhaften Fortpflanzungsmedizinern immer häufiger thematisiert (vgl. Bioethik aktuell, 27.6.2016 und Bioethik aktuell, 14.5.2012). Neue Publikationen im Fachjournal Human Reproduction weisen darauf hin, mehr lesen...
Leihmutterschaft: Indien will Rent-a-Womb-Industrie verbieten
Indien will mit einem schärferen Gesetz zur Leihmutterschaft das Business empfindlich einschränken. Kommerzielle Leihmutterschaft soll nach der geplanten Surrogacy (Regulation) Bill 2016 komplett verboten werden. Sie soll nur noch indischen verheirateten Paaren offen stehen, die mindestens seit fünf mehr lesen...
Studie: Hormonelle Verhütung erhöht Risiko auf Depressionen
Dänische Frauen, die hormonell verhüten, bekamen 6,4 Jahre später häufiger ein Antidepressivum verschrieben. Das zeigt eine aktuell in JAMA Psychiatry (2016; doi: 10.1001/jamapsychiatry.2016.2387) publizierte Studie. Auch Assoziationen zwischen hormoneller Verhütung und einer stationären Behandlung mehr lesen...
IMABE-Tagung: DER DEMENZKRANKE ALS MITMENSCH, 18.11., Wien
Thema | In Österreich leben derzeit rund 130.000 demenzkranke Menschen. Angesichts der steigenden Lebenserwartung gilt Demenz weltweit als große Herausforderung für die Gesundheitssysteme der Zukunft. Die Weichen müssen jetzt gestellt werden: Der Umgang mit Patienten mit Demenz setzt bei Pflegenden, mehr lesen...
Pränataldiagnostik: Bluttest für Down-Syndrom auf Krankenkasse?
Ein Bluttest auf Down-Syndrom könnte in Deutschland zur gesetzlichen Kassenleistung werden. Die Firma LifeCodexx hat den diesbezüglichen Antrag gestellt. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der in Deutschland über Kassenleistungen entscheidet, hat in der Sommerpause ein entsprechendes mehr lesen...
Pharmaindustrie: Transparenzinitiative nur teilweise gelungen
Pharmafirmen in Europa haben im Zuge eines neuen Transparenzkodex erstmals jene Honorare auf ihren Webseiten veröffentlicht, die seitens der Industrie an Ärzte und Institutionen geflossen sind. Für Patienten ist die Auflistung allerdings unübersichtlich. In Deutschland hat deshalb nun das mehr lesen...
Studie: Kliniken mit dubiosen Stammzelltherapien florieren weltweit
Um die Forschung mit Stammzellentherapien ist es stiller geworden - von klinisch gesicherten Therapien ist man noch meilenweit entfernt. Dennoch wächst ein Markt mit fragwürdigen Therapieangeboten, wie eine Studie jetzt zeigt. In den USA sprießen Kliniken aus dem Boden, die mit Stammzelltherapien mehr lesen...
Alpbach: Mehr Zeit für Patientengespräch, weniger sinnlose Therapien
Österreich gibt rund 11 Prozent seines BIP für Gesundheitsleistungen aus. Das liegt über dem EU-Durchschnitt. Dennoch droht die Gefahr, dass die medizinische Versorgung hierzulande nicht aufrecht zu erhalten sei - in Qualität und Quantität. „Das Problem ist die herrschende Ineffizienz. Input und mehr lesen...
IMABE-Tagung „Der Demenzkranke als Mitmensch“
Der Demenzkranke als Mitmensch fordert ein Umdenken in Medizin und Pflege: weg von einer rein sachorientierten, hin zu einer personenzentrierten Betreuung - einer Ethik der Zuwendung und Beziehung. Denn: Menschenwürde kennt keine Demenz.
Experten wie Angelika Feichtner (Institut für Palliative Care mehr lesen...
Österreich: Pharmaindustrie will durch Offenlegungen Vertrauen stärken
Erstmals legt die Pharmaindustrie offen, wie viel Geld sie Ärzten für die Teilnahme an klinischen Studien und Anwendungsbeobachtungen, aber auch für Vorträge und Kongressteilnahmen bezahlt. Die aggregierte Summe für alle Zuwendungen von rund 120 Pharmaunternehmen an Krankenhäuser, mehr lesen...
Demenz: Spitäler sind überfordert bei Patienten mit kognitiven Störungen
Ältere Patienten, die mit der Nebendiagnose Demenz im Krankenhaus behandelt werden, benötigen eine besondere Fürsorge. Doch weder das pflegerische noch das medizinische Personal ist dafür ausreichend vorbereitet. Dies ist eines der Ergebnisse der von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten Studie zu D mehr lesen...
Reproduktionsmedizin: Überraschend offene Kritik von Ärzten an IVF-Methoden
Über Jahrzehnte ist die Fertilitätsindustrie enorm gewachsen, ihr jährlicher Umsatz wird derzeit auf 9 Milliarden Euro geschätzt. Nun melden sich international prominente Reproduktionsmediziner zu Wort und fordern überraschend offen ein Umdenken. Sie kritisieren, dass sich die IVF-Industrie auf zu mehr lesen...
EU-Drogenbericht: Jeder vierte Europäer hat Drogen genommen
Europa wird immer mehr zu einem Drogenkontinent: Mehr als jeder vierte Europäer zwischen 15 und 64 Jahren hat mittlerweile schon einmal Drogen konsumiert, vor allem Cannabis und Kokain. Dies geht aus dem Europäischen Drogenbericht 2016 der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle (EMCDDA) hervor.
Welt mehr lesen...
Deutscher Ärztetag: „Patientenwohl muss ethischer Maßstab für das Krankenhaus sein“
Ärzte wollen Menschen behandeln, Zeit für ihre Patienten haben, ihr Wohl im Blick behalten - allen ökonomischen Zwängen und allen finanziellen Anreizen zum Trotz. Dazu bekannte sich der 119. Deutschen Ärztetag. „Wir sind alle einer Meinung: Ethisch verantwortliche Medizin kennt nicht den Verkauf von mehr lesen...
Studie: Viele Antidepressiva sind bei Jugendlichen nutzlos
Schätzungen zufolge leiden etwa drei Prozent der Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren sowie sechs Prozent der Teenager im Alter zwischen 13 und 18 Jahren an einer schweren Depression. Medikamentöse Behandlungen zeigen sich dabei allerdings als weitgehend wirkungslos bis gefährlich. Dies mehr lesen...
Stigma: Krebspatienten assoziieren Palliativangebot mit baldigem Tod
„Palliative Care“ wird von Patienten mit Todesnähe assoziiert und ist daher angstbesetzt. Darin liegt offenbar einer der Gründe, warum unheilbar kranke Krebspatienten, deren Familienangehörige, aber auch Ärzte und Pflegekräfte nicht früh genug das Angebot einer palliativen Betreuung in Anspruch mehr lesen...
Medizin: Überversorgung von Patienten aus Angst oder Druck
Überversorgung ist eine Realität in der medizinischen Behandlungslandschaft. Die Initiative Klug Entscheiden, die von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) angestoßen wurde, will dies ändern. Sie inspiriert sich dabei am amerikanischen Choosing Wisely-Programm, das 2012 vom American mehr lesen...
Schweiz: Druck auf Altersheime für Suizidbeihilfe wächst
In der Schweiz wächst der Druck auf Altersheime und Krankenhäuser, ihre Tore auch für sogenannte Suizidhelfer zu öffnen. Im Jahr 2014 führte der Verein Exit Beihilfe zum Suizid bei 60 älteren Menschen in Altersheimen durch. Die meisten Einrichtungen wehren sich jedoch, sog. mehr lesen...
Australien: Missbrauchsskandal heizt Debatte über Leihmutterschaft an
Die „Rent-a-Womb“-Industrie hat sich in kürzester Zeit zu einem globalen Wirtschaftszweig entwickelt, auf Kosten der Rechte von Frauen und Kindern. Dabei muss man längst nicht mehr nur nach Indien schauen. Die Kritik am weltweiten Geschäft mit Leihmutterschaft reißt nicht ab.
Anlass in Australien mehr lesen...
Ethik: Genom-Editing will krankheitsresistente Menschen schaffen
Kaum ein Monat vergeht, in der nicht eine No-Go-Grenze für die Reproduktionsforschung überschritten wird. Die verbrauchende Embryonenforschung und Erbgutmanipulationen stehen dabei an der Spitze. „Es scheint, dass hier neben wissenschaftlicher Neugierde auch marktwirtschaftliche Gründe eine Rolle mehr lesen...
IMABE-Symposium: „Der Demenzkranke als Mitmensch“
In Österreich gibt es laut Demenzreport 2011 rund 130.000 demenzkranke Menschen. Rund 80.000 Menschen leiden an einer mittelschweren oder schweren Demenz, etwa zwei Drittel an Morbus Alzheimer.
Der Umgang mit Patienten mit Demenz stellt eine hohe menschliche und ethische Herausforderung dar - für mehr lesen...
Österreich: Politik ist säumig in der Hospizversorgung
Österreich ist weiterhin drastisch unterversorgt, was die spezialisierte Betreuung Sterbender betrifft: im ganzen Land gibt es nur zwei stationäre Hospize. Zum Vergleich: In Deutschland sind es rund 200 stationäre Hospize. Die mobile Sterbebegleitung ist überhaupt nur durch den Einsatz der mehr als mehr lesen...
Ethik: Gewissensfreiheit im Gesundheitsbereich steht unter Druck
Die Debatte um die Gewissensfreiheit ist ein heikles, komplexes Thema. Ärzte und medizinisches Personal haben das Recht, aus Gewissensgründen gewisse Behandlungen zu verweigern. Dies zählt zu den Menschen- und Grundrechten eines freiheitlichen Rechtsstaates. Am medizinischen Sektor zeigen sich mehr lesen...
Chemotherapie: Ärzte scheuen Gespräche über Therapiebegrenzung
Viele Patienten mit unheilbarem Krebs in fortgeschrittenem Stadium glauben fälschlicherweise, dass eine Chemotherapie sie heilen kann. Die Wahl für oder gegen weitere Chemotherapien oder andere Optionen hängt entscheidend von den Informationen ab, die sie vom Arzt erhalten. Allein: Gerade in der mehr lesen...
Transgender: Debatte über fragwürdige Hormonbehandlung von Kindern
Wenn Menschen eine Inkongruenz zwischen ihrem erlebten und biologischen Geschlecht erfahren, spricht man von einer Geschlechtsidentitätsstörung bzw. Transsexualität. Diese ist gemäß ICD 10 und DSM V-Klassifikation als Erkrankung anerkannt, sie tritt mit einer geschätzten Prävalenz von 0,001 Prozent mehr lesen...
IMABE-Symposium: „Der Demenzkranke als Mitmensch“
In Österreich gibt es laut Demenzreport 2011 rund 130.000 demenzkranke Menschen. Rund 80.000 Menschen leiden an einer mittelschweren oder schweren Demenz, etwa zwei Drittel an Morbus Alzheimer.
Der Umgang mit Patienten mit Demenz stellt eine hohe menschliche und ethische Herausforderung dar - für mehr lesen...
Studie: Niederländische Ärzte verschreiben Sterbehilfe bei Einsamkeit und sozialer Isolation
In den Niederlanden sind Beihilfe zum Suizid und Euthanasie auch bei psychisch Kranken erlaubt, sofern die Sorgfaltskriterien der Euthanasiekommission (Regionale Toetsingscommissies Euthanasie, RTE) erfüllt werden. 66 von der RTE veröffentlichte Berichte über Erfüllung des Tötungswunsches bei mehr lesen...
Demenz: Zahlen der Neuerkrankungen in Europa und USA sind rückläufig
Demenz zählt aufgrund der steigenden Lebenserwartung seit Jahren zu den gesundheits- politischen Top-Themen. Im Jahr 2050 sollen laut bisheriger Prognosen global etwa 135 Millionen Menschen von Alzheimer und anderen Formen der Demenz betroffen sein. Ängste vor der Explosion einer sozialen und mehr lesen...
Forschung: Gros der Ergebnisse klinischer Studien bleibt in der Schublade
Wenn Studien mit einem negativen Ausgang unter den Tisch fallen, kann dies bei einer späteren Meta-Analyse die Einschätzung der Wirksamkeit von Impfstoffen, Medikamenten oder anderen Therapien verzerren. Dass das Problem trotz gesetzlicher Regelungen weiter besteht, zeigt nun eine im British Medical mehr lesen...
Public Health: Mehr Kaiserschnitte wegen besserer Vergütung?
Die Zahl der Kaiserschnitte ist in den vergangenen Jahren weltweit stark angestiegen - auch im deutschen Sprachraum. Nun vermutet die Deutsche Technikerkasse (TK), dass ökonomische Gründe dabei eine Rolle spielen. In deutschen Krankenhäusern würden Kaiserschnitt-Geburten immer häufiger als teure mehr lesen...
Imago Hominis aktuell: "Krebs: Tun und Lassen in der Medizin"
Der Zugang zur Krebstherapie wird in Zukunft noch herausfordernder: Die Bevölkerung wird älter, die Therapiekosten steigen und die Patienten stellen höhere Ansprüche an das Gesundheitssystem. EU-weit werden jährlich 51 Milliarden Euro für Krebsbehandlungen ausgegeben. Die Entwicklung der mehr lesen...
Zika-Virus: Wissenschaftler melden ernste Zweifel an WHO-Alarmstufe an
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 1. Februar wegen des Zika-Virus den globalen Gesundheitsnotstand und damit die höchste Alarmstufe ausgerufen. Zu diesem Schritt habe eine Expertenrunde geraten, teilte die WHO mit. Das kam überraschend. Auch wenn sich das von infizierten Mücken mehr lesen...
Österreich: Experten sehen Reparaturbedarf im neuen Gesetz zur Reproduktionsmedizin
Seit einem Jahr ist das in Österreich im Eiltempo beschlossene Fortpflanzungmedizinrechts-Änderungsgesetz (FmedRÄG) in Kraft. Eine Expertentagung in Wien zeigte, dass Politiker die Probleme der Praxis weitaus unterschätzt haben. Kritiker sehen sich bestätigt.
Wolfgang Arzt, Leiter der Abteilung für mehr lesen...
Krebs: Ärzte sterben häufiger zu Hause und verzichten eher auf Therapien
Die meisten Menschen geben in Umfragen an, dass sie zu Hause sterben möchten. Dennoch landen viele am Lebensende im Krankenhaus. Doch wenn Ärzte selbst Patienten werden, erhalten sie am Lebensende seltener als andere Patienten eine aggressive Therapie und sterben häufiger in den eigenen vier Wänden. mehr lesen...
Rauchen: Verbote schützen Gesundheit von Nichtrauchern
Weltweit sterben jährlich mehr als 600.000 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Rund 165.000 davon sind Kinder (vgl. Bioethik aktuell, 7.12.2010). Bereits 16 Prozent der Weltbevölkerung sind heute durch Gesetze vor einer Passivrauchexposition geschützt. Nun zeigt ein aktueller Cochrane Review mehr lesen...
Pflege: Mangel an Pflegepersonal erhöht Sterblichkeitsrisiko der Patienten
Ein hoher Pflegeschlüssel - also eine bessere personelle Ausstattung - ist signifikant mit einem geringeren Risiko für die Patienten verbunden, im Krankenhaus zu sterben. Dies zeigt eine groß angelegte, im British Medical Journal Open publizierte Studie (2016; 6: e008751 doi:10.1136/bmjopen-2015-008 mehr lesen...
Antibiotika: Bessere Aufklärung verhindert bis zu 40 Prozent unnötige Verordnungen
Die Ergebnisse eines aktuellen Cochrane Reviews (doi.org/10.1002/14651858.CD010907.pub2) zeigen, dass Schulungen und Informationen die hausärztlichen Antibiotika-Verordnungen bei akuten Atemwegserkrankungen um knapp 40 Prozent senken können - und zwar ohne dabei die Patientenzufriedenheit zu mehr lesen...
Europaparlament: Leihmutterschaft und Kinderverkauf widersprechen der Menschenwürde
Leihmutterschaft hat sich in kürzester Zeit als globaler Wirtschaftszweig etabliert, zu dem es jedoch kaum gesellschaftliche und vor allem kritische Diskurse gibt. So will die Den Haager Konferenz (HCCH) für Internationales Privatrecht im Jahr 2016 Leihmutterschaft international regeln, samt mehr lesen...
Pharmaindustrie: Offenlegung von Geldflüssen an Ärzte soll Vertrauen schaffen
Ab 2016 wollen Pharmafirmen im Zuge einer freiwilligen Selbstkontrolle öffentlich machen, wie viel Geld und Leistungen sie Ärzten und Institutionen zukommen lassen. Die Initiative ging 2013 vom Europäischen Dachverband der forschenden Arzneimittelhersteller (EFPIA) aus. Sie soll zu einer größeren mehr lesen...
Medizinstudium: Kluges Entscheiden hilft Überdiagnostik zu vermeiden
Ärzten steht im klinischen Alltag eine Fülle an Daten zur Verfügung. Die richtige Auswahl, das Abwägen, die Zusammenschau und schließlich eine kluge Entscheidung bilden das Gesamt eines guten klinischen Denkprozesses.
In einem Hamburger Ausbildungsforschungsprojekt zeigte sich, dass Studenten mehr lesen...
Antibaby-Pille: Kaum Aufklärung über erhöhte gesundheitliche Risiken für Frauen
Der Pharmakonzern Bayer muss erneut in Sachen Antibaby-Pille vor Gericht. Nach Tausenden Klägerinnen in den USA hat nun auch eine deutsche Patientin den Yasminelle-Hersteller auf Schmerzensgeld und Schadenersatz geklagt. Sie wirft Bayer vor, noch im Jahr 2009 die Risiken, die mit der Einnahme der mehr lesen...
IMABE-Symposium: Medizin braucht patienten- statt krankheitsorientierte Sichtweise
Ärzte sollten mit Wahrhaftigkeit kommunizieren, den Patienten sagen, was sie wissen und heraushören, was Patienten wissen wollen. Ein Vermeiden schwieriger Aufklärungsgespräche führe bloß zu „unsinnigen Operationen und Chemotherapien“, warnt der Münchner Palliativmediziner Marcus Schlemmer. Viele mehr lesen...
Genome Editing: Manipulationsverbot an Embryonen ist gescheitert
CRISPR heißt die neue Gentechnologie, die erst vor kurzem ins Rampenlicht der Öffentlichkeit geraten ist. Hoffnungen und Unbehagen wachsen daran gleichzeitig, bremsen lassen sich die Forscher allerdings nicht (vgl. FAZ, online, 4.12.2015). Dies zeigte der von den USA, China und Großbritannien jüngst mehr lesen...
ADHS: Positive Effekte von Ritalin möglicherweise zu hoch angesetzt
Die Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gilt als einer der häufigsten diagnostizierten psychischen Störung bei Kindern und Jugendlichen, rund 5 Prozent seien davon betroffen. Um die Störungen des „Zappelphilipp-Syndroms“ zu lindern, bekommen viele ADHS-Betroffene seit mehr als 20 Jahren mehr lesen...
Österreich: SPÖ-Behindertenanwalt unterstützt anonyme Statistik zu Abtreibungen
Österreich ist neben Luxemburg europaweit das einzige Land, das über keine seriös erhobenen Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen verfügt. Mit der Bürgerinitiative Fakten helfen! fordert aktion leben deshalb die Einführung einer anonymisierten Datenerhebung. Sie soll Statistik und mehr lesen...
Imago Hominis aktuell: „Demenz als ethische Herausforderung“ Band I
Laut WHO zählt Demenz zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen. Sie stellt in den nächsten Jahrzehnten eine große Herausforderung für Gesellschaft und Pflegewesen dar. In Österreich gibt es laut Demenzbericht 2014 rund 130.000 demenzkranke Menschen. Im Durchschnitt kommen somit rund 1.500 mehr lesen...
Public Health: Kanadische Experten empfehlen Bremse bei Finanzierung von IVF
Dass die Geburtenrate nach künstlicher Befruchtung bei Frauen über 40 Jahren sinkt, ist bekannt. Während das österreichische IVF-Register (Jahresbericht 2014) bislang keine Daten der Baby-Take-Home-Rate in Korrelation zum Alter der Frauen vorlegt hat, sind andere Länder schon weiter - und ziehen nun mehr lesen...
OECD: Österreich hat zu viele Spitalsbetten und zu wenig Versorgung für chronisch Kranke
Das österreichische Gesundheitssystem ist teuer, lässt aber an Effizienz zu wünschen übrig. Dies zeigen die aktuellen Zahlen des OECD-Gesundheitsreports Health at a Glance 2015, der am 4. November 2015 veröffentlicht wurde. Die österreichische Gesundheitswirtschaft ist ein Milliardenmarkt. Zuletzt mehr lesen...
Sterbehilfe: „Wir brauchen Assistenz im Leben, keine Assistenz im Suizid“
Der Deutsche Bundestag hat am 6. November 2015 nach einer mehrstündigen Debatte für ein Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe zur Selbsttötung gestimmt (vgl. FAZ, online, 6.11.2015). Bislang war Suizidbeihilfe straffrei, ab nun steht sie auch in Deutschland unter Strafe, sofern sie geschäftsmäßig mehr lesen...
Töten auf Verlangen: Zahlen steigen an, erstmals Euthanasie-Arzt in Belgien vor Gericht
Die aktuellen Zahlen des niederländischen Euthanasie-Berichts 2014 zeigen einen neuen Rekordstand. Die Fälle von Tötung auf Verlangen/Assistierter Suizid stiegen in nur einem Jahr um mehr als 10 Prozent auf 5.306 Fälle (vgl. Regionale Toetsingscommissies Euthanasie: Jahresbericht 2014). Das sind mehr lesen...
Reproduktionsmedizin: Indien will Leihmuttergeschäfte mit Ausländern gesetzlich verbieten
In Indien sind bereits mehrere Frauen nach Leihmutterschaft gestorben, nun wurde auch ein Fall in den USA publik, berichtet The Huffington Post (online, 16.10.2015). Die 34-Jährige Brooke Lee Brown aus dem Bundesstaat Idaho war bereits zum vierten Mal Leihmutter, diesmal im Auftrag eines spanischen mehr lesen...
IMABE-Symposium: Trauma Krebs: Tun und Lassen in der Medizin, 3.12.2015 in Wien
Krebs löst individuelle Ängste und Schrecken aus. Entsprechend schwierig gestaltet sich die Kommunikation mit Betroffenen und Angehörigen. Um gute Entscheidungen zu treffen, braucht es mehr als hoch spezialisiertes Wissen.
Die Medizin hat enorme Fortschritte gemacht. Wo jedoch suggeriert wird, dass mehr lesen...
Studie: Mehr Suizide durch Legalisierung der Beihilfe
Die ärztliche Beihilfe zum Suizid ist nun auch im US-Bundesstaat Kalifornien legal. Am 6. Oktober 2015 unterschrieb Gouverneur Jerry Brown das umstrittene Gesetz, das nach dem Vorbild vier weiterer US-Bundesstaaten - Oregon, Washington, Montana und Vermont - die professionelle medizinische mehr lesen...
Krebs: Überlebensraten in Europa steigen je nach Höhe der Gesundheitsausgaben
Die gute Nachricht: Die Überlebensrate bei Krebserkrankungen in Europa hat sich seit den 1980er Jahren insgesamt verbessert. Fünf Jahre nach der Diagnose einer Krebserkrankung leben heute 52,5 Prozent der Patienten. Die schlechte: Es gibt große Unterschiede zwischen den europäischen Ländern. Dies mehr lesen...
Pflege: Zahl von Pflegebedürftigen mit Migrationshintergrund steigt an
In Deutschland haben rund 8,2 Prozent der derzeit Pflegebedürftigen einen Migrationshintergrund. Bis 2030 wird der Anteil der heute 60-Jährigen und Älteren dieser Gruppe auf rund 24 Prozent der Bürger in Deutschland steigen. Die Pflege ist auf diese Veränderung bislang unzureichend vorbereitet, mehr lesen...
Österreich: OECD-Bericht fordert mehr Einsatz für Menschen mit psychischen Erkrankungen
Österreich muss mehr tun, um Menschen mit psychischen Problemen zu helfen, Arbeit zu finden, im Job zu bleiben oder in den Beruf zurückzukehren. Das empfiehlt der aktuelle OECD-Bericht Mental Health and Work: Austria (OECD-Pressemitteilung, online, 2.10.2015). Die Zahl der Krankenstandstage und mehr lesen...
Britisches Parlament: Überwältigende Mehrheit gegen Beihilfe zur Selbsttötung
Am 11. September hat das britische Parlament über einen Gesetzesvorschlag zur Freigabe der Beihilfe zur Selbsttötung in England und Wales abgestimmt. Das Ergebnis war eindeutig - und überraschte die mediale Erwartungen: Die überwältigende Mehrheit der Abgeordneten lehnte nämlich eine Freigabe des mehr lesen...
Krebs: Keine Vorteile durch Chemotherapie im Endstadium
Vielen Krebspatienten im Endstadium wird trotz fehlender klinischer Evidenz noch eine Chemotherapie angeboten. Doch wenn die Prognose der Lebenserwartung bei sechs Monaten liegt, sollten Ärzte besondere Zurückhaltung hinsichtlich einer Chemotherapie üben. Dies bestätigt eine aktuelle in JAMA mehr lesen...
Public Health: In Europa stabilisiert sich die Zahl der Demenzkranken
Die Zahl der Demenzkranken nimmt weltweit zu, allerdings nicht in allen Regionen gleich stark. Bis zum Jahr 2050 schätzt der anlässlich des Welt-Alzheimer-Tags am 21. September publizierte World Alzheimer Report 2015, dass sich die Zahl von derzeit 46 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung mehr lesen...
Künstliche Befruchtung: Erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen bei IVF-Kindern
Die technisch assistierte Fortpflanzung ist eine gewinnbringende Industrie: Laut aktuellem Report Global In-Vitro Fertilization (IVF) Market 2014 - 2021 des Internationalen Marktforschungsinstituts Allied Analytics LLP soll der globale IVF-Markt bis 2021 auf schätzungsweise 11,3 Milliarden Dollar mehr lesen...
Wissenschaft: Wie exakt sind Studienergebnisse und was ist Forschungsmüll?
Mehr Qualität und Transparenz, weniger Forschungsmüll: So lautete eine von Nobelpreisträgern und Lancet initiierte Debatte (vgl. IMABE 2014: Forschung: Wissenschaftselite will mehr Qualität und weniger Forschungsmüll). Jetzt bekommen diese Forderungen neuen Auftrieb: Weniger als die Hälfte der mehr lesen...
Aktuell: IMAGO HOMINIS: Sind Tierversuche in der Forschung ethisch gerechtfertigt?
Müssen Tierversuche sein? Sind solche Versuche ethisch zu rechtfertigen? Das Verständnis der komplexen Prozesse im Gehirn, die Entschlüsselung der Krebsgenetik und die Entwicklung der neuen Impfstoffe, Medikamente und Behandlungsmethoden, die Leben retten und die Lebensqualität verbessern, wären mehr lesen...
Chemotherapie: Frau wird trotz Krankheit Mutter dank tiefgefrorenem Eierstockgewebe
Die Gefahr, dass Frauen nach Chemotherapien unfruchtbar werden, ist groß. Nun berichtet das Team um die Gynäkologin Isabelle Demeestere von der Université Libre de Bruxelles in Fachjournal Human Reproduction (2015; doi:10.1093/humrep/dev128), von einer jungen Frau, die ihr Eierstockgewebe noch vor mehr lesen...
Drogen: UNO betrachtet steigenden Cannabis-Konsum mit Sorge
246 Millionen Menschen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren konsumieren weltweit illegale Drogen. Das geht aus dem aktuellen Drogenbericht 2015 des UNO-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) hervor. Rund 27 Millionen Menschen hätten einen problematischen, teils schwer mehr lesen...
End-of-Life-Care: Sterbehilfe heißt die Angst nehmen, nicht das Leben
Patientenschützer haben anlässlich der jüngsten Debatte im Deutschen Bundestag davor gewarnt, den Suizid als unabwendbaren persönlichen Wunsch zu betrachten. Aufgabe der Gesellschaft dürfe es nicht sein, Suizidwünsche stillschweigend hinzunehmen, sagte Eugen Brysch, Vorsitzender der Stiftung mehr lesen...
Public Health: Debatte über Nutzen neuer Krebsmedikamente versus hohe Kosten
Die Kosten von Krebsmedikamenten steigen massiv, ob die hohen Kosten mit dem Nutzen für den Patienten immer gerechtfertigt sind, stellt das Memorial Sloan Kettering Cancer Center nun in Frage. Ab nun können Ärzte, Versicherungen und Pharmafirmen mithilfe des vom Forschungszentrum entwickelten mehr lesen...
Studie: Nur 11 Prozent der Gesundheitsnachrichten stimmen
Wenn es um Medizin-Berichterstattung geht, neigen Journalisten zu Übertreibung und Verzerrung. Wie wenig faktenbasiert auch österreichische Medien zu Gesundheitsthemen berichten, zeigt eine nun in der Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität (doi:10.1016/j.zefq.2015.05.014) veröffentlichte mehr lesen...
Wachkoma: Urteil zu Nahrungsentzug mit ethischem Fragezeichen
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat im Fall des im Wachkoma liegenden querschnittsgelähmten Franzosen Vincent Lambert den Einspruch der Eltern gegen die Beendigung der künstlichen Ernährung abgewiesen. Dies gab das Gericht am 6. Juli 2015 in Straßburg bekannt. Der EGMR hatte zuvor mehr lesen...
Assistierter Suizid: Schottisches Parlament stimmt gegen Beihilfe zur Selbsttötung
Schottland hat den Gesetzesentwurf zur Legalisierung des Assistierten Suizid mit deutlicher Mehrheit abgelehnt: 82 Parlamentarier stimmten am 27. Mai 2015 gegen die Beihilfe zum Selbstmord, 36 waren dafür. Die Vorsitzenden der vier stärksten Parteien - der linksliberalen Schottische Nationalpartei, mehr lesen...
Arzt-Patient-Beziehung: Mediziner sollten in sozialer Kompetenz ausgebildet werden
Medizinstudenten sind idealistisch, sie wollen Menschen helfen, nach und nach würden ihnen allerdings im Zuge der Ausbildung diese hohen Ideale ausgetrieben - und auch die Empathie, sagt der an der Harvard Medical School lehrende Mediziner Richard M. Schwartzstein. Im New England Journal of Medicine mehr lesen...
Studie: Behandlung von Übergewicht muss Faktor Familie miteinbeziehen
Laut einer aktuellen Studie der Gesundheitsinitiative SALTO (Salzburg together against obesity) ist jedes vierte Kindergartenkind übergewichtig oder adipös, berichtet der Standard (online, 27.5.2015). SALTO hat im Rahmen einer Pilotstudie die Ernährungs- und Bewegungspräferenzen sowie die motorische mehr lesen...
Reproduktionsindustrie: Internationaler Vorstoß für weltweites Verbot von Leihmutterschaft
Das tragische Erdbeben in Nepal zeigt auch die Ausmaße des florierenden Fortpflanzungstourismus: Israel ließ kurze Zeit nach dem Beben rund 40 Babys, die von Leihmütter geboren worden waren, evakuieren, mehr als 100 Leihmütter sind noch mit zukünftigen israelischen Staatsbürgern schwanger. In der mehr lesen...
Imago Hominis aktuell: „Die Sprache des Schmerzes verstehen II“
Schmerz ist nicht gleich Schmerz. Akute Schmerzen sind wichtige Warnsignale des Körpers, chronische Schmerzen hingegen haben ihre biologische Warnfunktion verloren, der Schmerz hat sich verselbständigt und lässt sich häufig nicht mehr einer eigentlichen Ursache zuordnen. Doch wie reagiert die mehr lesen...
Save the Date: „Trauma Krebs: Tun und Lassen in der Medizin“ am 3. 12. 2015 in Wien
Krebs löst individuelle Ängste, Schrecken und Hoffnungen aus. Entsprechend schwierig gestaltet sich die Kommunikation mit den Betroffenen und Angehörigen. Um Entscheidungen zu treffen, braucht es mehr als nur hoch spezialisiertes Wissen. Die Erwartungen an die Medizin sind groß, man müsse bis mehr lesen...
Studie: Umstrittene Manipulation des menschlichen Embryos provoziert Protest
Eingriffe in das Erbgut des Menschen, die menschliche Keimbahn, sind in rund 40 Ländern verboten, jedoch nicht in China. Dort haben nun Forscher - mit Zustimmung der zuständigen Ethikkommission - experimentell versucht, menschliche Embryonen durch gezielte Genveränderungen so zu manipulieren, dass mehr lesen...
Forschung: Wissenschaftsrat will Integrität, Qualität und ethisches Verhalten stärken
Regeln, Leitlinien und Appelle im Wissenschaftsbetrieb sind wichtige Elemente zur Qualitätssicherung - allein: Ethisches Verhalten können sie nicht produzieren. Der Deutsche Wissenschaftsrat fordert deshalb eine neue „umfassende Kultur der Redlichkeit und Qualität an wissenschaftlichen mehr lesen...
Public Health: Cannabis-Konsum schädigt Gesundheit von Jugendlichen
Cannabis wird vielfach als „weiche Droge“ und damit als harmlos eingestuft. Die Ergebnisse der bislang umfangreichsten Untersuchung von Risiken und Gesundheitsschäden durch Cannabis-Konsum sprechen eine andere Sprache. In einer in Addiction publizierten Meta-Analyse (DOI:10.1111/add.12703) werteten mehr lesen...
Deutschland: Neues Gesetz zum Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung ist auf Schiene
Die Deutsche Bundesregierung hat kürzlich den Gesetzesentwurf zum Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung gebilligt. Ziel des von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) eingebrachten Gesetzes ist ein flächendeckendes Hospiz- und Palliativangebot. So soll die ambulante Palliativversorgung mehr lesen...
Studie: Auch Rauchstopp mit 60 senkt Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall
Ein Rauch-Stopp lohnt sich auch noch im fortgeschrittenen Alter. Selbst wer seine letzte Zigarette erst als über 60-Jähriger raucht, senkt sein Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall innerhalb weniger Jahre erheblich. Das berichten Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) nun im mehr lesen...
Euthanasie: Zahl der Tötungen auf Verlangen steigt in Belgien weiter an
Die aktuellen Zahlen des belgischen Euthanasie-Berichts 2014 zeigen einen neuen Rekordstand. Die Fälle von Tötung auf Verlangen/Assistierter Suizid stiegen seit der Legalisierung im Jahr 2002 von 24 Personen auf das 75-fache im Jahr 2013 mit 1.807 Fällen (vgl. Secrétariat de la Commission mehr lesen...
Public Health: Vereinsamung erhöht das Sterblichkeitsrisiko
Dass betagte Menschen, die allein leben und unter sozialer Isolation leiden, ein höheres Sterblichkeitsrisiko haben, ist bekannt. Eine jüngst in Perspectives on Psychological Science veröffentlichte Studie (2015: 10, Nr. 2 227-237) zeigt nun: Bei jüngeren Menschen (unter 65 Jahren) ist der mehr lesen...
Studie: Brustkrebs-Überlebende profitieren von Stressmanagement
Krebserkrankungen sind für die Betroffenen seelisch sehr belastend und bringen erhebliche Stressfaktoren mit sich, auch bei Brustkrebserkrankten. Etwa ein Drittel der Betroffenen leidet unter starken Ängsten und Depressionen, viele Patientinnen auch noch Jahre nach der Behandlung. Im Falle von mehr lesen...
Österreich: Nöte von Frauen nach Schwangerschaftsabbruch bleibt ein Tabuthema
Kurz schien es, als ob in bioethischen Fragen Deutschland zum Vorbild für Österreich werden könnte und parteiübergreifende Initiativen im Parlament möglich wären. Die Hoffnung war jedoch offenbar verfrüht. SP-Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser sieht keinen Handlungsbedarf bei der in Österreich mehr lesen...
Studie: Jungärzte sollten schon früh in ethischen Fragen ausgebildet werden
Worauf stützen sich Ärzte in ethischen Konfliktsituationen? Je jünger sie sind, desto höher ist der Stellenwert von Regeln und Leitlinien, je älter sie sind, desto mehr stützen sie sich auf ihre Erfahrung. Persönliche Werthaltungen und Charakterstärke spielen dabei eine entscheidende Rolle, sagt mehr lesen...
Sterbebetreuung: Österreichs Parteien fordern mehr Geld für Hospiz und Palliative Care
Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung, Vereinfachung von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sowie eine Verbesserung der Ausbildung von Ärzten und Pflegenden in der End-of-Life-Care: So lassen sich die Hauptpunkte der Empfehlungen der parlamentarischen Enquete-Kommission „Würde am Ende des mehr lesen...
Initiative: Ärzte wollen unnötige medizinische Leistungen vermeiden
Zu häufige Verschreibung von Antibiotika, überflüssige CT-Untersuchungen, zu rasche Operation bei Gelenksbeschwerden: Weniger Medizin kann mehr sein. Der Gedanke dahinter: Nicht immer ist medizinisches Handeln am Patienten sinnvoll und notwendig. Die US-amerikanische Ärzteinitiative Choosing wisely mehr lesen...
Studie: Höhere Sensibilisierung für Probleme von Krebsüberlebenden nötig
Krebs hat sich immer mehr von einem Todesurteil hin zu einer chronischen Erkrankung entwickelt. So stieg dank der Fortschritte in der Onkologie die Zahl der sog. Krebsüberlebenden in den USA von 5 Millionen in den 1980ern im Jahr 2009, für 2024 rechnet man mit 19 Millionen Krebsüberlebenden. Die mehr lesen...
Public Health: Wachsende Kritik an Pränataler Diagnostik ohne therapeutischen Nutzen
In Deutschland gibt es eine heftige Diskussion darüber, ob die Kosten des umstrittenen Praena-Tests (ca. 600 bis 900 Euro, ärztliche Konsultation nicht eingerechnet) von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden sollen. Mittels dieser nicht-invasiven Methode könne man schonender feststellen, mehr lesen...
Aktuell: IMAGO HOMINIS widmet sich der „Kommunikation im Gesundheitswesen“
Die Lage hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr zugespitzt: Einsparungen in Krankenhäusern und Altenheimen führen zu einem enger getakteten Arbeitsalltag. Das belastet Ärzte und Pflegende. Die Frustration im Arbeitsalltag Pflegender liegt zwischen 19 Prozent (in den Niederlanden) und 49 mehr lesen...
Assistierter Suizid: Schweiz macht ernst mit Altersfreitod für Ausländer
Ein neuer Fall von tragischem „selbstbestimmten Suizid“ in der Schweiz wurde nun bekannt: Zwei hochbetagte Verwandte aus Schottland nahmen sich mithilfe der umstrittenen Suizid-Beihilfe-Organisation Eternal Spirit in der Schweiz per tödlichem Drogenmix das Leben. Die Cousins - er 86, sie 89 Jahre mehr lesen...
Sterbehilfe: Breiter Konsens in Österreich gegen Beihilfe zum Selbstmord bei Kranken
Eine klare Absage an die Beihilfe zum Suizid in Österreich kommt von ÖVP-Justizminister Wolfgang Brandstetter (Kurier, online, 14. 2. 2015). „Ich bin davon überzeugt, dass es ein Fehler wäre, hier Lockerungen vorzunehmen“, betonte Brandstetter. Anlass der Klarstellung waren die kürzlich mehr lesen...
Studie: Die Entstehung von Krebs hat auch etwas mit „Zufall“ zu tun
Zwei Drittel bestimmter Krebserkrankungen entstehen nicht durch Lebensstil oder Gene, sondern durch Zufallsmutationen. Das ist das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie, die Anfang Jänner 2015 in Science (2015; 347, 6217: 78-81) erschienen ist. Es werde selbst bei Ausschluss aller Risikofaktoren mehr lesen...
Public Health: Österreich unter Top-Drei-Ländern im Alkoholkonsum
Österreich liegt unter den Top-Drei-Nationen in Europa mit dem höchsten Pro-Kopf-Alkoholkonsum laut OECD-Bericht 2014 (OECD HealthStatistics 2014). Mit durchschnittlich 11,2 Litern wird die Alpenrepublik nur noch von Litauen (12,7 Liter) und Estland (11,3 Liter) überholt. Der EU-Durchschnitt liegt mehr lesen...
Österreich: Offene Differenzen nach Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes
In Österreich wurde der umstrittene Gesetzesentwurf zum Fortpflanzungsmedizingesetz am 21. Jänner 2015 im Nationalrat mit 113 zu 48 Stimmen beschlossen (vgl. ORF.at, online, 21. 1. 2015). SPÖ, ÖVP, Grünen und NEOS stimmten dafür, FPÖ und Team Stronach dagegen. Nicht alle Abgeordneten der mehr lesen...
IMABE-Symposium: Chronische Schmerzen fordern den Blick auf den ganzen Menschen
„Herr Doktor, Sie sind meine letzte Hoffnung!“ Patienten, die von chronischen Schmerzen geplagt sind, haben oft eine jahrelange Odyssee hinter sich. Vom Hausarzt zu diversen Fachärzten bis hin zu mehrfachen Operationen: Alles haben sie versucht, um den Schmerz zu bekämpfen - doch das Wunder ist nie mehr lesen...
Österreich: Scharfe Kritik an Liberalisierungs-Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes
Bereits am 21. Jänner soll im Nationalrat über das neue Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) abgestimmt werden. Demnach sollen ab Frühjahr 2015 in Österreich auch Drei-Eltern-Kinder möglich sein (Eizellspende und Samenspende durch einen Dritten bei einer künstlichen Befruchtung) sowie die Selektion mehr lesen...
Studie: Akademisierung in der Pflege senkt Kosten und hebt Qualität
Steigende Kosten und Personalmangel: Österreich liegt bei den Ausgaben im Gesundheitswesen mit 11,1 Prozent des BIP im Spitzenfeld der EU-Länder (Durchschnitt: 8,7 Prozent des BIP). Zugleich besteht ein eklatanter Mangel an Pflegepersonal. Mit einer Rate von 7,8 Pflegefachkräften pro 1.000 Einwohner mehr lesen...
Sterbebegleitung: Österreichische Ärztekammer lehnt assistierten Suizid einstimmig ab
Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) hat sich in ihrer Dezember-Vollversammlung einstimmig gegen die aktive Sterbehilfe in Österreich ausgesprochen. Ebenso einstimmig hat das höchste Ärztegremium den Ausbau der Palliativmedizin befürwortet. Es sei nicht die Aufgabe der Ärzteschaft, den Tod kranker mehr lesen...
Studie: Ärzte fühlen sich nicht auf Umgang mit sterbenden Patienten vorbereitet
Menschen wollen zu Hause sterben. Doch die Realität sieht anders aus: 70 Prozent der Österreicher sterben in Institutionen, davon 50 Prozent in Krankenhäusern. Auch Tumorpatienten, die keine mobile Palliativversorgung haben, sterben zum Großteil im Spital, nur 20 Prozent erleben ihre letzten Stunden mehr lesen...
Studie: Indikation für Sondenernährung ist streng zu handhaben
Die PEG-Sonde (perkutane endoskopische Gastrostomie) zählt zu Routineverfahren, wenn es darum geht, Patienten vorübergehend auf künstlichem Weg mit Nahrungsmitteln und Flüssigkeit zu versorgen. Im Falle von Patienten mit schwerer fortgeschrittener Demenz oder anderen „Near-End-of-Life“-Erkrankungen mehr lesen...
Großbritannien: Parlament stimmt gegen Abtreibung nach Geschlecht
Mit überwältigender Mehrheit hat das britische Parlament dafür gestimmt, die geschlechtsselektive Abtreibung explizit für gesetzeswidrig zu erklären. Seit Herbst 2013 hatte sich für diesen Beschluss eine Allianz quer durch alle politische Lager formiert. Anlass war das Auffliegen von zwei Ärzten, mehr lesen...
SYMPOSIUM und IMAGO HOMINIS: Die Sprache des Schmerzes verstehen
Die Zahlen erschrecken: 33 Prozent der chronischen Schmerzpatienten in Österreich schlittern bis in die Berufsunfähigkeit, 21 Prozent werden in die Frühpension entlassen. Insgesamt werden die in Österreich jährlich durch chronische Schmerzen verursachten gesamtwirtschaftlichen Kosten auf 1,4 bis 1,8 mehr lesen...
Reproduktionsmedizin: Frauen werden kaum über Risiken und Fehlerquoten informiert
In Österreich liegt ein Entwurf für ein neues Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) auf dem Tisch. Darin ist weitgehend jede Option erlaubt, um Kinderwunsch zu realisieren, die der Markt zur Zeit bietet: Selektion von Embryonen vor dem Einpflanzen in die Gebärmutter (PID), vorsätzliches Splitting von mehr lesen...
Deutschland: Ärzteverbände gegen Zulassung von ärztlich assistiertem Suizid
Die Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin in Deutschland haben sich geschlossen gegen den ärztlich assistierten Suizid ausgesprochen. In einer Stellungnahme bekräftigten sie, dass eine solche Beihilfe keine ärztliche Aufgabe sei, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 9. 10. 2014). Eine mehr lesen...
Pränatale Diagnostik: Besser informierte Frauen verzichten auf Pränataltest
Das Angebot für pränatale Diagnostik wächst, für viele Schwangere und Paare entstehen daraus Entscheidungskonflikte, auf die sie kaum vorbereitet sind. Screenings beruhen auf dem Berechnen von Wahrscheinlichkeiten, sie bieten keine exakte Diagnose, verunsichern und stellen bei vermuteter Behinderung mehr lesen...
Kommunikation: Nicht nur Ärzte, auch Patienten sollten besser kommunizieren
Für eine gelungene Arzt-Patient-Beziehung ist eine gute Kommunikation entscheidend. Bei Kommunikation steht häufig die Kompetenz des Arztes im Fokus, die Rolle des Patienten wird seltener behandelt. Viele Patienten sind mit Arztgesprächen nicht zufrieden. Sie konnten nicht alle Fragen stellen, sei mehr lesen...
Studie: Krankenhäuser in Versorgung von Menschen mit Demenz oft überfordert
Menschen mit Demenz sind im Krankenhaus keine Randerscheinung. „Wir befinden uns inmitten eines Paradigmenwechsels in der Versorgung älterer Menschen“, sagte Georg Pinter, Vorstand der Abteilung für Akutgeriatrie/Remobilisation am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, beim Jahreskongress der Deutschen mehr lesen...
Studie: Stammzelltherapie löst bei Querschnittpatientin einen Tumor aus
Mit neuartigen Stammzelltherapien werden starke Hoffnungen geweckt, die Realität sieht jedoch anders aus. Im Tierversuch soll es gelungen sein, dank Injektion einer im Labor gereinigten Nasenschleimhaut einen gelähmten Hund wieder zum Laufen zu bringen. Für eine Amerikanerin, die nach einem Unfall mehr lesen...
IMABE-Symposium: Die Sprache des Schmerzes verstehen, 5.12.2014 in Wien
In Österreich leiden 1,5 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen. Die wirksame Bekämpfung von chronischem Schmerz gehört zu den großen offenen Fragen der Medizin. Um Schmerzen zu lindern, müssen Patienten individuell und in ihrer Ganzheit in den Blick genommen werden. Symptomkontrolle alleine mehr lesen...
Aktive Sterbehilfe: Ärzte verstehen sich nicht als Dienstleister für Suizidwillige
In Deutschland stellt sich der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, strikt gegen eine Erlaubnis für Mediziner zur Suizidbeihilfe. „Wer Ärzte an qualitätsgesicherten, klinisch sauberen Suiziden beteiligen will, verwischt die Grenzen zur Tötung auf Verlangen und zur Euthanasie“, mehr lesen...
Studie: Öffentliches Rauchverbot schützt auch Gesundheit von Kindern
Raucher sterben früher. Laut einer aktuellen im BioMedCentral (doi:10.1186/1741-7015-12-59) publizierten Studie verliert ein Mann, der über zehn Zigaretten pro Tag raucht, 9,4 Jahre an Lebenserwartung, eine Frau 7,3 Jahre. Auch ein moderater Konsum von weniger als zehn Zigaretten pro Tag würde laut mehr lesen...
Public Health: WHO fordert mehr Einsatz in der Suizidprävention
Jährlich begehen weltweit 800.000 Menschen Selbstmord, das entspricht 1,4 Prozent aller Todesfälle. Dies geht aus dem aktuellen WHO-Report Preventing Suicide - a global Imperative 2014 hervor. Die höchsten Suizidraten - für fast alle Regionen der Welt - sind bei Männern und Frauen über 70 Jahren. In mehr lesen...
Reproduktionsindustrie: Rechte des Kindes stehen vor dem Recht auf ein Kind
Die Skandale rund um die Praktiken der Leihmutterschaftsindustrie in Thailand haben die westliche Öffentlichkeit aufgerüttelt und sorgen nun für eine offenere Debatte. Im Fall Gammy hatte ein australisches Paar bei einer Agentur ihr Wunschkind in Auftrag gegeben, die Leihmutter erwartete Zwillinge, mehr lesen...
Imago-Hominis-Vorschau: Ethik in der Pädiatrie
Die Behandlung von Kindern stellt Mediziner und Pflegekräfte vor besondere Herausforderungen - in Kommunikation, Therapieentscheidungen und ethischen Fragen. Kinder erleben Krankheit und Schmerz anders, haben altersgemäße Möglichkeiten sich auszudrücken - und auch ihre psychischen Möglichkeiten des mehr lesen...
Veranstaltungshinweis: „Die Sprache des Schmerzes verstehen“, 5. 12. 2014, Wien
Menschen mit Schmerzen erwarten medizinische Hilfe, Schmerzen zu lindern gehört zum Grundauftrag der Medizin. Symptomkontrolle alleine, insbesondere bei chronischen Schmerzen, genügt nicht. Wo also liegen die Möglichkeiten und Grenzen der Schmerztherapie? Welche Rolle spielt die Geschichte und mehr lesen...
Studie: Warnung vor schädlichen Folgen von Cannabis-Konsum bei Jugendlichen
Vor den gravierenden Folgen von Cannabis-Konsum in jungen Jahren warnt eine aktuelle im New England Journal of Medicine (2014; 370: 2219-2227) publizierte Übersichtsarbeit. Das Suchtmittel Cannabis (Rohstoff der Drogen Marihuana und Haschisch) richte dauerhafte gesundheitliche Schäden an, das mehr lesen...
Nocebo: Wenn zu viel Wissen Patienten krank macht
Die positiven Auswirkungen von ärztlicher Kommunikation, Behandlungserwartung und Scheinbehandlung sind als „Placebo“-Phänomene bekannt und erforscht. Dagegen wird das umgekehrte Nocebo-Phänomen („Ich werde schaden“) noch kaum beachtet: Suboptimale ärztliche Kommunikation oder Erwartungshaltungen mehr lesen...
Studie: Aufwachsen bei leiblichen Eltern minimiert Traumarisiko für Kinder
Der Einfluss von Familie als positiver als auch negativer Determinante von Gesundheit ist bekannt. Traumatische Kindheitserlebnisse können lange nachwirken, mit schweren gesundheitlichen Langzeitfolgen. Eine US-amerikanische Studie verglich nun das Risiko eines traumatischen Erlebnisses in der mehr lesen...
Medizinjournalismus: Maßstäbe zwischen Information und Marketing verschwimmen
In der Branche des Wissenschaftsjournalismus wächst das Unbehagen über die sinkende Qualität der Berichterstattung. Die Grenzen zwischen Information und Marketing würden verschwimmen, schreiben der Kommunikationswissenschaftler Holger Wormer von der Technischen Universität Dortmund und der Soziologe mehr lesen...
Save the Date: „Die Sprache des Schmerzes verstehen“ am 5. 12. 2014 in Wien
Menschen mit Schmerzen erwarten medizinische Hilfe, Schmerzen zu lindern gehört zum Grundauftrag der Medizin. Dies gelingt jedoch nur, wenn der Mensch in seiner Ganzheit in den Blick genommen wird. Symptomkontrolle alleine genügt nicht. Wo also liegen die Möglichkeiten und Grenzen der mehr lesen...
Österreich: Bürgerinitiative gegen Euthanasie gestartet
Euthanasie und aktive Sterbehilfe bleiben auch in Österreich ein Thema. Im Herbst 2014 soll laut Regierungsübereinkommen eine parlamentarische Enquete stattfinden, die sich „mit der Möglichkeit der verfassungsrechtlichen Verankerung des Verbots der Tötung auf Verlangen und des Rechts, in Würde zu mehr lesen...
Studie: Nutzen von Mammografie-Screening-Programmen weit überschätzt
In Österreich wurde das Vorsorge-Mammografie-Screening ohne Überweisung durch den Arzt seit Jahresbeginn mit großer Emphase eingeführt. Ab sofort erhalten nun 1,5 Millionen Frauen im Alter zwischen 45 und 69 Jahren - auch ohne Verdachtssymptome - alle zwei Jahre direkt eine Einladung für eine mehr lesen...
Österreich: 1,5 Millionen Menschen leiden an chronischen Schmerzen
In Österreich leiden 1,5 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen, darunter sind rund 200.000 Schmerzpatienten mit einem sehr hohen Chronifizierungsgrad auf spezielle Schmerztherapien angewiesen. Doch es gebe kein Geld für nachhaltige Strukturveränderungen, sagte Christian Lampl, Präsident der Ös mehr lesen...
Studie: Ärzte scheuen sich, das Thema Lebensende gegenüber Patienten anzusprechen
Ärzte und Pflegepersonen scheuen sich davor, mit Patienten, die an Herzinsuffizienz leiden, Gespräche über das Lebensende zu führen. Das ist das Ergebnis einer im Rahmen der Quality of Care and Outcomes 2014 Scientific Sessions in Baltimore vorgestellten neuen Studie, berichtet Medicalnewstoday (onl mehr lesen...
Reproduktionsmedizin: Politischer Widerstand gegen Eizellenspende in Deutschland
In Deutschland haben sich die Gesundheitspolitiker dreier Bundestagsfraktionen bei der Jahrestagung des Deutschen Ethikrats zur Fortpflanzungsmedizin klar gegen eine Liberalisierung in der Frage der sog. Eizellenspende ausgesprochen, berichtet die Ärztezeitung (online, 23. 5. 2014). Für Katrin mehr lesen...
IMAGO HOMINIS-Vorschau: Mental Health und Arbeitswelt
Laut Angaben der Pensionsversicherungsanstalt in Österreich leidet jeder Fünfte einmal in seinem Leben an einer Depression und jeder Sechste an einer Angststörung. Die Zahl der Krankenstandstage aufgrund psychischer Erkrankungen hat sich in den vergangenen 20 Jahren beinahe verdreifacht. Eine mehr lesen...
Österreich: Zustimmung zu aktiver Sterbehilfe nimmt deutlich ab
Die Zustimmung zur aktiven Sterbehilfe im Sinne der Euthanasie oder Beihilfe zum Suizid ist in Österreich seit dem Jahr 2010 stark zurückgegangen. 47,5 Prozent befürworten die aktive Herbeiführung des Todes auf Patientenwunsch, im Jahr 2010 waren es noch 62 Prozent. Dies geht aus einer aktuellen mehr lesen...
Studie: Grippemittel Tamiflu so gut wie nutzlos und dennoch millionenfach gelagert
Die Grippemittel Tamiflu und Relenza sind nach einer im British Medical Journal publizierten groß angelegten Studie so gut wie nutzlos (BMJ 2014; 348: g2545). Diesem Ergebnis ging ein jahrelanger Kampf zwischen Wissenschaftlern aus Oxford und Harvard und den Pharmafirmen voraus. Die nun vorliegende mehr lesen...
Pflege: Demografische Entwicklung braucht neue Lösungen in der Altenpflege
Von einer „Bevölkerungspyramide“ kann in Industrienationen inzwischen keine Rede mehr sein. Viel eher passt heute das Bild einer „Bevölkerungsurne“. Dass es deshalb in Hinblick auf die Betreuung und Pflege alter Menschen Schluss sein muss mit einer Kopf-in-den-Sand-Stecken-Politik, fordern mehr lesen...
Stammzellforschung: Die Zeit ist reif für ein internationales Klonverbot
Im Jahr 2003 gelang es den UNO-Mitgliedsstaaten nicht, dem Klonen von Menschen einen wirksamen Riegel vorzuschieben. Knapp 10 Jahre danach scheint ein Wettlauf im Kampf um Ergebnisse des sogenannten „therapeutischen Klonens“ eingetreten zu sein. Dieter Egli und sein Team von der privat finanzierten mehr lesen...
Public Health: WHO-Report warnt vor steigenden Antibiotika-Resistenzen
Die Wirkung von Antibiotika geht weltweit dramatisch zurück. Dies zeigt der erste im April 2014 veröffentlichte WHO-Report zur Resistenzproblematik (Antimicrobial resistance: global report on surveillance 2014).
Effektive Antibiotika galten als eine der Säulen für ein längeres und gesünderes Leben. mehr lesen...
Österreich: Behörde verbietet Gründung eines „Sterbehilfe“-Vereins
Die Schweiz gilt vielen Euthanasie-Befürwortern als Vorbild. Nun versucht eine österreichische Gruppe, ein erstes Pendant zum Schweizer Selbsttötungsverein Dignitas zu gründen. Doch die Landespolizeidirektion Wien untersagte erwartungsgemäß die Gründung des Vereins Letzte Hilfe - Verein für mehr lesen...
Studie: Negativer Einfluss auf Arzt-Patienten-Kommunikation durch elektronische Patientenakte
Am Einsatz elektronischer Datenspeicher führt kein Weg vorbei - auch nicht in der Medizin. Gleichzeitig weiß man, dass neben High-Tech die Kommunikation zwischen Arzt und Patient zu den wichtigsten Determinanten der Zufriedenheit von Patienten mit ihrem Arzt und ihrer Behandlung, ihrer eigenen mehr lesen...
Studie: „Pille danach“ hat nachweislich abtreibende Wirkung
Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) erwägt die EU-weite Freigabe der „Pille danach“ mit dem Wirkstoff Ulipristal (UPA, zum Beispiel EllaOne®) für den Apothekenverkauf. Dann müsste diese auch in Österreich oder Deutschland in jeder Apotheke erhältlich sein. Bislang sind in Österreich nur mehr lesen...
Schweiz: Ethik-Manifest fordert Maßhalten im Gesundheitswesen
Wer nach der Ethik im Gesundheitswesen fragt, will wissen, was ein gutes Gesundheitswesen ausmacht. Wie praxisnahe und treffsicher die Antworten darauf sein können, zeigt das kürzlich veröffentlichte Manifest der Schweizer Stiftung Dialog Ethik. Dialog Ethik ist als Interdisziplinäres Institut für mehr lesen...
Studie: Schmerzmittel zeigen bei chronischen Schmerzen langfristig gleichen Effekt wie nicht-medikamentöse Therapie
Starke Schmerzmittel, die über einen längeren Zeitraum gegen chronische Schmerzen eingenommen werden, haben den gleichen Effekt wie eine Behandlung ohne Medikamente. Das zeigte eine umfangreiche Meta-Analyse, die nun im British Journal of Pharmacology (doi: 10.1111/bph.12634) veröffentlicht wurde. mehr lesen...
Studie: Experten mahnen zu Umsicht und Zurückhaltung bei genetischen Tests
Mit einem neuen Bluttest wollen US-Forscher eine künftige Alzheimer-Erkrankung vorhersagen. Der Prototyp des Tests sage zu 90 Prozent korrekt voraus, ob ein Mensch in den kommenden drei Jahren Alzheimer oder eine sogenannte leichte kognitive Störung entwickeln werde, so die Forschergruppe des George mehr lesen...
Schweiz: Exit will assistierten Suizid auch lebensmüden Gesunden anbieten
In der Schweiz nehmen immer mehr Menschen Beihilfe zum Suizid in Anspruch - ohne an einer lebensbedrohlichen Krankheit zu leiden (vgl. IMABE 2008: Schweizer Studie: Sterbehilfe bei nicht tödlich Kranken nimmt zu) Die umstrittene Sterbehilfeorganisation Exit will sich deshalb in Zukunft für einen mehr lesen...
Studie: Sterberisiko von Patienten steigt mit Arbeitslast der Pflege
Ein hohes Arbeitspensum, zu viele Patienten pro Pfleger und ein niedriges Ausbildungsniveau erhöhen das Risiko, dass ein Patient im Krankenhaus stirbt. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher um Linda Aiken von der University of Pennsylvania (vgl. Pflegeonline-Portal station24, online, 27. 2. 2014). Sie mehr lesen...
Public Health: Zwei von drei Frauen lassen nach Verhütung abtreiben
Bislang schien die These, dass durch Verhütung Abtreibungen verhindert werden, kaum widersprochen. Nun zeigt eine vom British Pregnancy Advisory Service (BPAS) in Auftrag gegebene Studie (Pressemitteilung, 4.2.2014) ein differenzierteres Bild. Zwei Drittel der Frauen, die ihr Kind abtreiben ließen, mehr lesen...
Studie: Mitgefühl mit Leid des anderen kann physische Schmerzen verursachen
Ein Spieler wird von einem Ball angeschossen - und man zuckt selbst zusammen: Empathie als Fähigkeit, sich in die Gefühls- oder Sinneswelt anderer einfühlen zu können, gilt als unverzichtbare Basis des menschlichen Zusammenlebens. Was aber, wenn es nicht um körperliche Not, sondern etwa um die Not mehr lesen...
IMAGO-HOMINIS-Vorschau: Spiritualität in der Medizin, Band II
Der Diskurs über den Zusammenhang zwischen Religiosität und Gesundheit ist in akademischen medizinischen Kreisen immer noch eine Rarität. Erst in jüngerer Zeit haben einige wenige psychiatrische Teams, vor allem in den Vereinigten Staaten, den Faktor Religiosität rehabilitiert und zum mehr lesen...
Österreich: Ärzte verschreiben Kindern zunehmend Psychopharmaka
Der Trend ist besorgniserregend: Kindern und Jugendlichen werden immer häufiger Psychopharmaka verschrieben. So stieg in Österreich die Zahl der Jugendlichen, die Antidepressiva erhielten, zwischen 2009 und 2012 von rund 36.300 auf 41.000, und bei der Gruppe der Null- bis Vierjährigen ist die Zahl mehr lesen...
Studie: Künstliche Befruchtung wird zu leichtfertig angewendet
Ein österreichisches Paar, beide sind Ende 20. Nach einem Jahr ist sie trotz Kinderwunsch noch nicht schwanger, nach WHO-Definition gilt das Paar daher als steril. Sie suchen einen Arzt auf und entscheiden sich nach medizinischer Beratung für eine künstliche Befruchtung (In-vitro Fertilisation, mehr lesen...
Euthanasie: Kritiker warnen vor Pseudo-Autonomie und Ökonomisierungsdruck
Depression im Alter wird oft übersehen, vor allem in Altersheimen. Experten gehen davon aus, dass 14 Prozent aller älteren Menschen, die in Pflegeeinrichtungen wohnen, depressiv sind - deutlich mehr als Gleichaltrige, die in ihren eigenen vier Wänden wohnen. Psychotherapeutische Hilfe findet für die mehr lesen...
Forschung: Wissenschaftselite will mehr Qualität und weniger Forschungsmüll
Im Forschungsbetrieb wird zu viel Unwichtiges produziert, die Anreizsysteme von Forschungseinrichtungen und Instituten seien oft unsinnig, Geld werde verschleudert und schließlich Patienten geschädigt: Wissenschaftler sind bereit, darunter auch Nobelpreisträger, öffentlich zu thematisieren, dass mehr lesen...
Studie: Bessere Kommunikation und weniger Tabletten steigern Therapietreue
Zu viele Medikamente, belastende Nebenwirkungen, mangelnde Kommunikation: Rund 50 Prozent der chronisch kranken Patienten in Industrieländern nehmen ihre Medikamente nicht wie vom Arzt verordnet ein oder beenden gar selbstständig die Therapie. Eine mangelnde Therapietreue (Compliance oder Adhärenz) mehr lesen...
Studie: Stammzellen überraschend simpel durch Säure herstellbar
Stress ist gut - jedenfalls für Körperzellen, bei denen offenbar durch eine Stressreaktion die Umwandlung in den Zustand von Alleskönner-Zellen eingeleitet werden kann. Dies hat nun überraschend ein Team von Forschern aus Japan und Boston entdeckt, in Nature publiziert (2014; 505: 641-647, doi:10.10 mehr lesen...
Österreich: Kritik am VfGH-Urteil zur Samenspende für lesbische Paare
Sollen lesbische Paare in Österreich mithilfe einer Samenspende und Fortpflanzungsmedizin Kinder bekommen können? Ja, sagt der Verfassungsgerichtshof (VfGH) in seinem jüngsten Urteil (10. 12. 2013, G 16/2013 und G 44/2013). Es sei verfassungswidrig und diskriminierend, wenn lesbische Frauen in mehr lesen...
Euthanasie: Palliativmediziner gegen ärztliche Suizidassistenz in Österreich
„Gesunde unterschätzen die Kraft der Kranken, die fast ausnahmslos trotz allem leben wollen“, betont Herbert Watzke, Leiter der Klinischen Abteilung für Palliativmedizin an der Medizinischen Universität Wien. In einem Presse-Streitgespräch (vgl. Die Presse, online, 10. 1. 2014) mit dem Philosophen mehr lesen...
Studie: Interessenkonflikte in Leitliniengruppen führen zur Ausdehnung von Krankheitsdefinitionen
Die Erklärung von Interessenskonflikten ist auf internationaler Ebene für jeden wissenschaftlich tätigen Arzt üblich. Ohne sie darf man in der Regel weder auf Kongressen vortragen, noch in Zeitschriften publizieren. Auch Zahlungen an Ärzte durch Pharmafirmen müssen laut gerichtlicher Anordnung in mehr lesen...
Europarat: „Gezielte Abtreibung von Mädchen muss verboten werden“
Abtreibungen aufgrund des Geschlechts widersprechen den Menschenrechten und müssen rechtlich verboten werden. Das fordert der Menschenrechtskommissar des Europarates, Nils Muinieks (vgl. Pressemitteilung, online, 14. 1. 2014). Muinieks folgt damit Bemühungen auf europäischer Ebene, die gezielte mehr lesen...
Studie: Bessere Arbeitsbedingungen für Pflegepersonal kommen Patient zugute
Eine gute Arbeitsumgebung und eine adäquate Stellenbesetzung führen zu geringeren Komplikations- und Mortalitätsraten bei Patienten. Sie tragen auch zu einer höheren Arbeitszufriedenheit und einer geringeren Burnout-Rate beim Pflegepersonal bei. Eine nun im British Medical Journal of Quality & mehr lesen...
OECD-Bericht: Österreich weltweit im Spitzenfeld von Knie- und Hüftoperationen
Künstliche Implantate zum Ersatz Arthrose-geschädigter Gelenke verbessern die Lebensqualität vieler Patienten und sind aus der modernen Medizin nicht wegzudenken. Der rasante Anstieg entsprechender Operationen wird in etlichen Ländern jedoch auch kritisch gesehen.
Österreich nimmt mit 218 mehr lesen...
Österreich: Töten als ärztliche Dienstleistung ist keine Option
Sollen ein Euthanasie-Verbot sowie ein Gesetzesanspruch auf palliativmedizinische Begleitung in die österreichische Verfassung? Laut Medienberichten hatten sich die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP auf dieses Vorhaben geeinigt (vgl. Wiener Zeitung, online, 29. 11. 2013). Auch die Österreichische mehr lesen...
OECD-Studie: Menschen reicher Länder nehmen immer mehr Antidepressiva
Der Trend ist eindeutig: Laut dem neuen OECD-Report Health at a Glance 2013 (Gesundheit auf einen Blick) ist der Gebrauch von Antidepressiva in den 33 OECD-Ländern in den vergangenen zehn Jahren dramatisch angestiegen. In manchen Ländern, so der Bericht, werde inzwischen mehr als einem von zehn mehr lesen...
Forschung: USA lenken ein und fördern „ethisch saubere“ Stammzellforschung
Das Potential für Therapien aus Stammzellen, die ethisch sauber gewonnen wurden - also ohne die Zerstörung von menschlichen Embryonen - ist offenbar so gestiegen, dass große öffentliche Geldgeber in den USA den Finanztopf für Forschungsprojekte mit menschlichen embryonalen Stammzellen (ES-Zellen) mehr lesen...
Studie: Allgemeinärzte verschreiben zu viele Medikamente mit zu wenig Nutzen
Fast ein Drittel der Medikamente wird ohne „Evidenzbasis“ verschrieben, das heißt, dass es keinen wissenschaftlichen Nachweis für den Nutzen gibt. Das ist ein Ergebnis einer Vorabstudie (169 Patienten aus 22 allgemeinmedizinischen Praxen) der Arbeitsgruppe von Andreas Sönnichsen, Leiter des mehr lesen...
Straßburg: Europäisches Parlament lehnt "Recht auf Abtreibung" ab
Das Europäische Parlament in Straßburg hat in seiner Plenarsitzung am 10. Dezember 2013 den Estrela-Report über die sogenannten Rechte zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit abgelehnt. In einer Aussendung wertet die deutsche CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Zurückweisung des Estrela-Berichts als mehr lesen...
IMAGO-HOMINIS-Vorschau: Kommunikation in der Medizin
Ärzte führen im Laufe ihres Berufslebens rund 100.000 medizinische Gespräche mit Patienten. Die Zeit dafür ist meist knapp bemessen. Heute weiß man, wie wichtig ein guter Kommunikationsverlauf zwischen Arzt und Patient für den Therapieverlauf und den Krankheitsprozess ist. Kommunikationsmangel wird mehr lesen...
IMABE-Symposium: Sinndimension der Arbeit entdecken und bei seelischem Leid mehr beachten
Am 8. November 2013 fand in Wien das Symposium „Mental Health und Arbeitswelt. Arbeit zwischen Stress und Lebensstil“ statt, das IMABE in Kooperation mit der Pensionsversicherungsanstalt (PV), der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt, dem Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger mehr lesen...
Österreich: Ärzte fordern Schutz der Menschenwürde in der Verfassung
Die Österreichische Palliativgesellschaft zeigt sich besorgt über die Strömungen in Europa zur gesetzlichen Erlaubnis der aktiven Sterbehilfe und fordert daher, den „Schutz der Menschenwürde“ in der österreichischen Verfassung zu verankern. Die Online-Petition wurde in wenigen Tagen von rund 800 mehr lesen...
Studie: Patientenzufriedenheit hängt an Kommunikation, Empathie und Information
Was belastet Ärzte und Pfleger am meisten im Klinikalltag? Was ist für Patienten am wichtigsten für eine gute Betreuung? Diesen und anderen Fragen ging das Picker Institut Deutschland, einer der international tätigen Pioniere der systematischen Patienten- und Mitarbeiterbefragung, in einer aktuellen mehr lesen...
Klinische Forschung: 29 Prozent der Studien verschwinden in der Schublade
Trotz öffentlichen Drucks und der - inzwischen in den USA gesetzlichen - Verpflichtung zur Registrierung klinischer Studien landen die Ergebnisse auch größerer randomisierter Studien häufig in der Schublade. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Datenbank ClinicalTrials.gov, die nun im British Medical mehr lesen...
Studie: Keine Patientenaufklärung über mögliche Fehldiagnosen bei Screenings
Die Sinnhaftigkeit von flächendeckenden Vorsorge- bzw. Screening-Untersuchungen wird in den letzten Jahrzehnten angesichts der Datenlage kontroversiell diskutiert (vgl. IMABE, 2011: Studie: Erwartungen in Nutzen von Vorsorgeuntersuchungen häufig überzogen; IMABE, 2012: Prävention: Nutzen von mehr lesen...
Reproduktionsmedizin: Britische Behörde warnt vor riskantem Einsatz der ICSI-Methode
Kinder, die nach einer künstlichen Befruchtung geboren werden, haben später höhere gesundheitliche Risiken. Davor warnen zahlreiche Studien der vergangenen Jahre (vgl. IMABE, 2012: Studie: Höhere Fehlbildungsrate bei IVF-Kindern belegt). Insbesondere scheint das Verfahren der intrazytoplasmatische mehr lesen...
Mental Health: Burnout-Boom ist ein Zeichen für Sinnverlust
Laut WHO steigen psychische Erkrankungen dramatisch an, insgesamt rechnet man mit weltweit 400 Millionen betroffenen Menschen. Am 10. Oktober wird alljährlich der Welttag der psychischen Gesundheit begangen. In einem aktuellen Artikel im Fachjournal Der Schmerz (2013 Sep;27(5):521-533 DOI mehr lesen...
Studie: Wer ein Instrument lernt, kann Konflikte und Fehler besser verarbeiten
Das Hören und Spielen von Musik kann offenbar neurochemische Veränderungen im Gehirn auslösen, die sich positiv auf die psychische und physische Gesundheit auswirken. Schottische Psychologen zeigen in einer in Neuropsychologia (DOI: 10.1016/j.neuropsychologia.2013.09.025) erschienenen Studie nun mehr lesen...
Studie: Verheiratete Krebspatienten haben bessere Überlebenschancen
Verheiratet zu sein wirkt sich offenbar positiv auf die Gesundheit aus. Laut einer im Journal of Clinical Oncology (2013; doi: 10.1200/JCO.2013.49.6489) veröffentlichten Studie haben verheiratete Krebspatienten durchschnittlich eine höhere Überlebensrate als unverheiratete.
Oft wird bei mehr lesen...
Public Health: Bis 2050 dürfte sich die Zahl der Demenzkranken verdreifachen
Aufgrund der steigenden Lebenserwartung steigt die Zahl der Menschen, die im Alter an einer Demenz erkranken. Die Dachorganisation Alzheimer's Disease International schätzt, dass sich die Zahl der Demenzkranken weltweit von heute 35 auf 115 Millionen verdreifachen wird. Die Zahl aller mehr lesen...
Studie: Sport kann so effektiv sein wie Medikamente
Die Ausgaben für Arzneimittel in den Industrienationen steigen: In Österreich lagen die Ausgaben für verschreibungspflichtige Medikamente im Jahr 2011 bei 2,95 Milliarden Euro und machen inzwischen 20 Prozent der Gesamtausgaben für Gesundheitskosten aus (vgl. https://www.gesundheit.gv.at/Portal.Node mehr lesen...
Großbritannien: Genderzid und Spätabtreibung von Behinderten sind diskriminierend
In Großbritannien wachsen überparteiliche Bündnisse, die aus Anti-Diskriminierungsgründen eine Neuregelung des Gesetzes zum Schwangerschaftsabbruch fordern. Anlass sind vermehrte Fälle von Spätabtreibungen von behinderten Kindern sowie das Bekanntwerden der gezielten Abtreibung von Mädchen. Dies mehr lesen...
Österreich: Alkoholsucht wird häufig zu spät erkannt
Zehn Prozent der Österreicher werden im Laufe ihres Lebens alkoholkrank. Fünf Prozent von österreichischen Jugendlichen ab dem 16. Lebensjahr sind als alkoholkrank zu klassifizieren - das sind 350.000 Menschen.
Die Misere des hohen Alkoholkonsums und der häufig bestehenden Abhängigkeit ist nicht mehr lesen...
Studie: Belastende Nebenwirkungen und fehlende Kommunikation mindern Therapietreue
Der Arzt verschreibt Medikamente, doch der Patient folgt nicht. Wie kommt es zur „Therapieuntreue“, genannt Noncompliance, die Misserfolge in der Behandlung und unnötige Kosten verursachen? Haben wenig folgsame Patienten etwa kein Interesse, ihre Beschwerden zu verringern? Stimmt nicht, sagt nun mehr lesen...
Public Health: Jeder dritte psychisch Kranke geht zur Arbeit
Aus Angst vor Nachteilen im Job geht mehr als jeder dritte Berufstätige trotz unbehandelter psychischer Erkrankung zur Arbeit. Das geht aus einer Umfrage des deutschen Krankenversicherungträgers DAK-Gesundheit (vormals „Deutsche Angestellten-Krankenkasse“) hervor. Häufig verschweigen die Betroffenen mehr lesen...
Studie: Ethik in klinische Leitlinien für Demenz besser integrieren
Eine an Demenz erkrankte Frau wartet auf ihren Mann. Sie weiß nicht mehr, dass er schon verstorben ist. Ist es moralisch vertretbar, ihr zu sagen, dass ihr Mann bald wiederkommt? Immer wieder müssen Menschen, die Demenzkranke behandeln und betreuen, ethische Entscheidungen dieser Art treffen. Dabei mehr lesen...
Aktuell: IMAGO HOMINIS widmet sich der „Spiritualität in der Medizin“
Von alters her war klar, dass Medizin als Heilkunst den ganzen Menschen im Blick haben muss. Sie kann nicht bloß als rein naturwissenschaftliche Disziplin agieren, sondern muss auch die geistigen Dimensionen des Menschen berücksichtigen. Gerade weil die Medizin heute in zunehmendem Ausmaß die mehr lesen...
IMABE-Tagung: „Mental Health und Arbeitswelt“ am 8.11.2013 in Wien
Worin liegen die Ursachen der allmählichen Verschlechterung der seelischen Gesundheit? Reagiert der Mensch mit Krankheit auf kranke Umstände in seinem Arbeitsumfeld? Oder sinkt seine Belastbarkeit? Laut WIFO hat vor allem die Zufriedenheit mit dem Führungsstil im Unternehmen positive Auswirkungen. mehr lesen...
Euthanasie: Belgische Euthanasie-Ärzte fordern bessere Bezahlung
Ärzten ist es ab sofort in den Niederlanden erlaubt, den Tod von Neugeborenen herbeizuführen, sofern diese schwer und unheilbar krank sind. Die Königliche Niederländische Ärztevereinigung (KNMG) hat entsprechende Regeln erlassen, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 13. 6. 2013). Demnach mehr lesen...
UNO-Bericht: Schleichende Gefahr durch neue Designerdrogen
Neue chemische Drogen überschwemmen den Markt. Das geht aus dem Weltdrogenbericht 2013 der Vereinten Nationen hervor, der am 26. Juni 2013 in Wien vorgestellt wurde. Vor allem Designerdrogen - genannt „Legal Highs“ oder „Badesalzdrogen“ - erleben einen gefährlichen Boom. Während der allgemeine mehr lesen...
Forschung: Japan genehmigt erste klinische Studie mit IPS-Stammzellen
Japan hat grünes Licht für die weltweit ersten Klinikversuche mit Netzhautzellen gegeben, die aus induzierten pluripotenten Stammzellen (IPS) gewonnen wurden. Das neue Verfahren soll an Patienten mit altersbedingter Makuladegeneration (AMD) getestet werden, berichtet der Standard (online, 27. 6. mehr lesen...
Großbritannien: Empfehlung für umstrittene IVF zwecks Drei-Eltern-Kind
Als weltweit erstes Land hat die britische Regierung angekündigt, eine Gesetzesvorlage zu erarbeiten, die die Schaffung von Drei-Eltern-Kindern erlaubt. Damit soll die Zeugung von Kindern mit mitochondrialen Erkrankungen verhindert werden. Wie die Regierungsberaterin und oberste Gesundheitsbeamtin mehr lesen...
IMABE-Symposium: „Mental Health und Arbeitswelt“ am 8.11.2013 in Wien
In Österreich hat sich in 20 Jahren die Zahl der Krankenstandstage wegen psychischer Erkrankungen mehr als verdoppelt. Die Balance zwischen Arbeitswelt und Freizeitstress, zwischen Leistung und Lebenssinn scheint aus dem Ruder geraten zu sein. Der Preis dafür ist hoch - menschlich und mehr lesen...
Forschung: Menschen klonen ist passé, ethisch saubere Alternativen sind zukunftsweisend
Das Herstellen von Menschen-Klonen zu Gewinnung von Stammzellen ist „nicht nur ethisch bedenklich, sondern auch medizinisch überflüssig“. Darauf hat IMABE-Geschäftsführer Enrique Prat in einem Gastkommentar im Standard (online, 23. 5. 2013) hingewiesen. Ein amerikanisches Forscherteam in Oregon mehr lesen...
Studie: Facebook senkt die Motivation zur positiven Leistung
Wie wirkt sich das soziale Kommunikationsnetzwerk Facebook auf seine Benutzer aus? Welche psychologischen Effekte und Veränderungen erkennbar? Facebook stärke das Selbstwertgefühl, sagen die einen. Empirische Studien haben aber auch mögliche negative Auswirkungen von medialem Überkonsum auf mehr lesen...
Ethik: Medizin braucht neue Aufwertung von Zeit für Zuwendung
Zeit hat in der Medizin durchaus eine ethische Dimension. Anlässlich der Eröffnung des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit 2013 in Berlin, in der das Thema „Ethik und Ökonomie: Würde des Patienten - Lebensqualität am Ende des Lebens“, behandelt wurde, ging es dabei nicht um Apparatemedizin, mehr lesen...
Studie: 12 Minuten Training in der Woche reichen, um fit zu bleiben
Häufig demotiviert inaktive Personen die Meinung, dass ein positiver, lang anhaltender gesundheitsfördernder Effekt nur durch viele Stunden Körperarbeit zu erreichen sei. Die Studie des Centre of Exercise in Medicine an der Norwegian University of Science and Technology (NTNU) in Trondheim zeigt nun mehr lesen...
Public Health: Billiges Rauchen hat teure Folgen
Anlässlich des Weltnichtrauchertags der WHO am 1. Juni forderte der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Artur Wechselberger, einen umfassenden Nichtraucherschutz, bessere Prävention und ein flächendeckendes Rauchverbot, insbesondere in der Gastronomie. „Die jetzige Lösung ist mehr lesen...
IMAGO-HOMINIS-Vorschau: Hirntod
Ab wann ist der Mensch tot? Weltweit sind sich internationale medizinisch-wissenschaftliche Gremien einig, dass der Hirntod zugleich den Tod des Menschen bedeutet. Auch in der Rechtsprechung der meisten westlichen Länder gilt die Regel, dass - neben der freiwilligen Organspende eines Lebenden - eine mehr lesen...
Veranstaltungshinweis: „Mental Health und Arbeitswelt“ am 8. 11. 2013 in Wien
In Österreich hat sich in 20 Jahren die Zahl der Krankenstandstage wegen psychischer Erkrankungen mehr als verdoppelt. Die Balance zwischen Arbeitswelt und Freizeitstress, zwischen Leistung und Lebenssinn scheint aus dem Ruder gelaufen zu sein. Der Preis dafür ist hoch - menschlich und mehr lesen...
Mental Health: Soziale Probleme werden in Krankheiten umdefiniert
Die Kontroversen rund um die Neuauflage des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, kurz DSM-5, spitzen sich zu. Das neue 1000-Seiten-Nachschlagewerk für Psychiater zur Klassifizierung psychischer Erkrankungen soll bei der Jahrestagung der American Psychiatric Association, die von 18. mehr lesen...
Studie: Frauen haben nach Abtreibung erhöhtes Risiko für psychische Erkrankung
Die Beendigung einer unerwünschten Schwangerschaft durch Abtreibung reduziert nicht das Risiko für psychische Probleme, sondern erhöht es. Das ist das Ergebnis einer im Australian and New Zealand Journal of Psychiatry erschienenen Studie (2013, 3.4. doi: 10.1177/0004867413484597), die sich mit den mehr lesen...
Großbritannien: Ruf nach strengeren Gesetzen für „kosmetische Eingriffe“
Der Brustimplantate-Skandal aus Frankreich war Mitauslöser für Großbritannien, Qualität und Sicherheit der Verfahren im Bereich der Schönheitsindustrie unter die Lupe zu nehmen. Das britische National Health Service kritisiert in einem im April 2013 vorgelegten Report den Wildwuchs unter den mehr lesen...
USA: Umstrittener Test soll Sterberisiko von Senioren beurteilen
Ein Team rund um die Internistin Marisa L. Cruz von der University of California in San Francisco hat einen Test entwickelt, der die Sterbewahrscheinlichkeit von Senioren für die nächsten zehn Jahre ermitteln soll. Laut Studienleiterin Cruz sei das Ziel der Studie, „eine Kosten-Nutzen-Analyse, um zu mehr lesen...
Lebensschutz: Kommt der legale Handel mit menschlichen Embryonen?
Indische IVF-Kliniken klären ihre ausländischen Kunden detailliert darüber auf, wie sie legal überzählige, tiefgefrorene Embryonen im handlichen Gepäcksstück nach Mumbai bringen können (Beispiel The Malpani Infertility Clinic), um sich dort einer IVF-Behandlung zu Dumping-Preisen zu unterziehen. mehr lesen...
Studie: Der informierte Patient kann für den Arzt zur Belastung werden
Der informierte Patient ist gefragt. Doch einige Ärzte haben Schwierigkeiten mit ihm. Wie diese sich äußern und worin die Gründe liegen, hat eine Online-Studie untersucht, deren Ergebnisse nun im Deutschen Ärzteblatt besprochen werden (Dtsch Arztebl 2013; 110(18): A-870/ B-758/ C-754).
Der mehr lesen...
Public Health: Familienmahlzeiten fördern emotionale Stabilität von Teenagern
Regelmäßige gemeinsame Mahlzeiten können die psychische Gesundheit bei Teenagern signifikant verbessern, unabhängig davon, ob sie gerne mit ihren Eltern reden oder nicht. Das ist das Ergebnis einer jüngst im Journal of Adolescent Health (2013; 52: 433-438) publizierten Studie. Die Untersuchung mehr lesen...
Studie: Mütterlicher Stress kann dauerhaft Schädigungen bei Ungeborenem auslösen
Psychosozialer Stress von Müttern während der Schwangerschaft kann sich dauerhaft negativ auf die Gesundheit des Kindes auswirken und das Risiko für bestimmte Erkrankungen im Erwachsenenalter erhöhen, zum Beispiel für eine Schwächung des Immunsystems, für eine Erkrankung an Schizophrenie, für die mehr lesen...
USA: Bundesstaat verankert Lebensschutz im Gesetz
Der Mensch ist ab dem Zeitpunkt der Empfängnis eine Person im juristischen Sinn. Dies wurde im US-Bundesstaat North Dakota nun auch gesetzlich verankert. Das Repräsentantenhaus hat das Gesetz mit 57 gegen 35 Stimmen angenommen, nachdem auch der Senat dafür gestimmt hatte, berichtet die Huffington mehr lesen...
Pharmaindustrie: Roche verspricht Veröffentlichung der Studiendaten über Tamiflu
Seit über drei Jahren versuchen Forscher, Einblick in die noch unpublizierten Daten des Pharmakonzerns Roche zu Tamiflu (Oseltamivir) zu erhalten. Im Kern geht es um die Frage, ob das Unternehmen womöglich das positive Bild von der Wirksamkeit des Medikaments, dem bestverkauften Grippemittel, mehr lesen...
Großbritannien: Kind mit drei genetischen Elternteilen rückt näher
Die oberste Regulierungsbehörde für Fortpflanzungsmedizin in Großbritannien, die Human Fertilisation and Embryology Authority (HFEA), hat der Regierung empfohlen, ein Verfahren der künstlichen Befruchtung zu erlauben, bei dem das Kind drei genetische Elternteile hat. Die Methode, die eine mehr lesen...
Studie: Positiver Zusammenhang zwischen Religion und psychischer Gesundheit
Religiöse Menschen sind weniger oft von Depression, Suchtkrankheiten oder Suizid betroffen als Atheisten. Dies ist das Ergebnis einer österreichisch-amerikanischen Übersichtsstudie, die jüngst im Journal of Religion and Health veröffentlicht wurde.
Das Team um Raphael Bonelli, Psychiater und mehr lesen...
EU: Bürgerinitiative One of Us kann noch bis 9.5. online unterschrieben werden
Die Europaweite Bürgerinitiative One of Us („Eine/r von uns“) kann in Österreich noch bis 9. Mai online unterschrieben werden. Dann endet hierzulande die Eintragungsfrist. Für die Unterschriften müssen online Namen, Adresse und Passnummer angegeben werden.
One of Us fordert von der Europäischen mehr lesen...
PID: Deutschland erlaubt Selektion von Embryonen ab Februar 2014
Es war ein letztes Aufgebot: Im Herbst 2012 hatten deutsche Abgeordnete von CDU/CSU, Grünen, SPD und Linken noch versucht, die Verordnung zur umstrittenen Präimplantationsdiagnostik zu verhindern (vgl. September 2012: Deutschland: Politiker kritisieren PID-Verordnung als nicht gesetzeskonform). Nun mehr lesen...
Schmerz: Art der Aufklärung beeinflusst maßgeblich den Behandlungserfolg
Das Thema chronischer Schmerz betrifft in Österreich mindestens 1,5 Millionen Menschen. Jeder elfte Europäer leidet täglich an Schmerzen. Einer europäischen Studie zufolge ist rund ein Drittel aller chronischen Schmerzpatienten überhaupt unbehandelt. Die moderne Schmerzmedizin stößt derzeit noch oft mehr lesen...
Studie: Magenverkleinerungen sind nicht per se kostensparend
Jährlich werden in Österreich rund 2.400 chirurgische Magen-Eingriffe (bariatrische Operationen) mit dem Ziel der Gewichtsreduktion bei adipösen Patienten durchgeführt. 65 Prozent der Patienten erhalten einen Magen-Bypass, 19 Prozent eine Magenverkleinerung und elf Prozent verstellbare Magenbänder. mehr lesen...
Public Health: Jede dritte Geburt im deutschen Sprachraum erfolgt per Kaiserschnitt
Die Rate der Kaiserschnitt-Geburten stieg in den vergangenen 20 Jahren in westlichen Ländern rasant an. Nun läuten auch in der Schweiz die Alarmglocken: Im Jahr 1998 hatte die Kaiserschnittrate noch 22,7 Prozent betragen, 2010 lag sie bereits bei 32,6 Prozent. Damit liegt die Schweiz auf gleicher mehr lesen...
IMAGO-HOMINIS-Vorschau: Heilkunst versus Ökonomie
Die Spannungen zwischen Ärzten und Managern sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Die Ärzteschaft und das Pflegepersonal haben ihren Beruf stets in erster Linie als spezifisch karitative Berufung verstanden. Die Aufgabe des Managements war es, die anfallenden Kosten über Politik, öffentliche mehr lesen...
IMABE-Stellungnahme zur Diskussion über die Wirkungsweise der „Pille danach"
In Deutschland ist eine heftige Debatte über die Wirkungsweise der sogenannten „Pille danach“ aufgeflammt (vgl. Deutsches Ärzteblatt, online, 4.2.2013). Anlass war die Frage, ob katholische Krankenhäuser die „Pille danach“ an Vergewaltigungsopfer abgeben dürfen. Dazu müsste geklärt sein, ob diese mehr lesen...
EU: Bürgerinitiative One of Us zum Schutz des Embryos gestartet
Die Europaweite Bürgerinitiative One of Us („Eine/r von uns“) kann ab sofort unterstützt werden. Sie fordert von der Europäischen Union den Schutz der Würde und des Lebens des Embryos, denn er ist einer von uns: „Die Würde des menschlichen Embryos muss geachtet, und seine Unversehrtheit mehr lesen...
Gerontologie: Umgang mit dementen Klinikpatienten als Herausforderung
Menschen mit Demenz gelten als eine der großen gesundheitsbezogenen und pflegerischen Herausforderungen der Zukunft. Die WHO prognostiziert insgesamt eine Verdreifachung der derzeit 35,6 Millionen Demenzfälle bis 2050 weltweit. In Deutschland werden laut dem Deutschen Institut für angewandte mehr lesen...
Euthanasie: Der Tod als professionelle Dienstleistung auch für Minderjährige?
Ein taubes Zwillingspaar hat in Belgien laut einem Pressebericht gemeinsam ärztliche Sterbehilfe in Anspruch genommen, nachdem die Geschwister allmählich zu erblinden begannen. Die beiden 45 Jahre alten Männer aus dem Raum Antwerpen hätten neben ihrer Taubheit seit einigen Jahren auch an mehr lesen...
Studie: Geben macht gesünder als nehmen
Der gute Samariter hilft, ohne einen eigenen Vorteil einzukalkulieren. Dass selbstlose Hilfe offenbar nicht nur tugendhaft, sondern auch gesund ist, legt nun eine jüngst im American Journal of Public Health (doi: 10.2105/AJPH.2012.300876) publizierte Studie nahe. Sie zeigt, dass Menschen, die, mehr lesen...
ADHS: „Zappelphilipp-Syndrom“ wird zu häufig diagnostiziert
Die Daten sind erschreckend: Die Zahl der diagnostizierten ADHS-Fälle (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) stieg in Deutschland zwischen 2006 und 2011 bei den unter 19-Jährigen um 42 Prozent, wie aus dem jüngsten Barmer-Arztreport 2013 hervorgeht. In dieser Altersgruppe erhielten im mehr lesen...
Abtreibung: Tötung weiblicher Föten auch in Europa verbreitet
Dass in Indien und China Millionen Frauen fehlen, weil sie abgetrieben wurden, ist bekannt. Der aktuelle UNFPA-Report Sex Imbalances at birth: Current Trends, Consequences and Policy Implications, August 2012 spricht davon, dass selektive Abtreibungen und Kindesmorde in Asien 117 Millionen mehr lesen...
Abtreibung: Tötung weiblicher Föten auch in Europa verbreitet
Dass in Indien und China Millionen Frauen fehlen, weil sie abgetrieben wurden, ist bekannt. Der aktuelle UNFPA-Report Sex Imbalances at birth: Current Trends, Consequences and Policy Implications, August 2012 spricht davon, dass selektive Abtreibungen und Kindesmorde in Asien 117 Millionen mehr lesen...
Kommunikation: Worte können verletzen oder heilen
Jährlich erkranken rund 40.000 Menschen in Österreich an Krebs, Tendenz steigend. Seit 1983 hat die Anzahl der jährlichen Neuerkrankungen um rund 20 Prozent zugenommen. Welche Rolle dabei die richtige Kommunikation zwischen Ärzten und ihren Patienten spielt, zeigt eine neu erschienene Broschüre der mehr lesen...
Euthanasie: Wohin steuert Europas Gesetzgebung?
Die Alterung der Bevölkerung nimmt zu, ein kommender Notstand beim Pflegepersonal wird prophezeit - und zeitgleich wird in mehreren Staaten eine heiße Debatte über die Frage der Legalisierung der Euthanasie und des sogenannten assistieren ärztlichen Suizids geführt, berichtet die internationale mehr lesen...
Studie: Epigenetische Veränderungen erhöhen Krankheitsrisiko bei IVF-Kindern
Die jüngste Auswertung der britischen Millennium Cohort Study, die in Human Reproduction (doi: 10.1093/humrep/des398) publiziert wurde, zeigt, dass im Reagenzglas gezeugte Kinder im Alter von fünf Jahren zwei bis vier Mal häufiger unter Asthma leiden als ihre natürlich gezeugten Altersgenossen.
Behandlungsfehler: Patienten sind das „erste“, Ärzte das „zweite Opfer“
Laut einer aktuellen Studie begehen amerikanische Chirurgen jährlich mehr als 4.000 vermeidbare Behandlungsfehler (vgl. Pressemitteilung, online 19. 12. 2012). Studienleiter Marty Makary von der Johns Hopkins Universität nannte unter den häufigsten vermeidbaren Zwischenfällen Objekte, die im Körper mehr lesen...
Studie: Möglichkeit zur anonymen Geburt senkt Kindstötungen in Österreich
Die gesetzliche Regelung zur anonymen Entbindung in Österreich hat positive Auswirkungen. Eine jüngst von Wissenschaftlern der Medizinischen Universität Wien im BJOG: An International Journal of Obstetrics & Gynaecology veröffentlichte Studie (DOI: 10.1111/1471-0528.12099) ergab, dass nach mehr lesen...
Patentstreit: Neue Ausrichtung der Stammzellforschung in Sicht
Zellen, für deren Gewinnung menschliche Embryonen zerstört werden, dürfen in Deutschland nicht patentiert werden. Mit diesem Urteil vom 27. 11. 2012 zog der Bundesgerichtshof in Karlsruhe (BGH) einen vorläufigen Schlussstrich unter den seit dem Jahr 1999 andauernden Streit zwischen dem Bonner mehr lesen...
Studie: Studenten nehmen deutlich mehr Psychopharmaka
Studenten in Deutschland werden heute doppelt so viele Psychopharmaka verschrieben als noch vor vier Jahren: 2010 erhielt ein Student statistisch betrachtet 13,5 Tagesdosen, um 55 Prozent mehr als 2006 (8,7 Tagesdosen). Jedes fünfte Medikament, das ein Hochschüler konsumiert, war ein mehr lesen...
Prävention: Nutzen von Mammographie-Screening fraglich
Eine jüngst publizierte Auswertung des US-Krebsregisters SEER (Surveillance, Epidemiology and End Results) stellt den tatsächlichen Nutzen der Mammographie erneut infrage. Seit ihrer Einführung ist es laut einer Publikation im New England Journal of Medicine (2012; 367: 1998-2005) nur zu einem mehr lesen...
Studie: Frauen tragen Hauptlast in der Pflege
Zehn Millionen Deutsche haben einer neuen Studie zufolge einen Pflegefall in der Familie. Bis 2022 könnte sich diese Zahl nahezu verdreifachen. Vor allem für die Frauen dürfte die Belastung noch weiter steigen. 62 Prozent der Umfrageteilnehmer kümmern sich selbst um die Betreuung. Zwei Drittel der mehr lesen...
IMAGO-HOMINIS-Vorschau: Pränatale Diagnostik
Die Möglichkeiten der pränatalen Diagnostik sind in den vergangenen 20 Jahren rasant gestiegen - und damit der Druck, das Angebot auch in Anspruch zu nehmen. 80 Prozent der Schwangeren lassen mittlerweile eine über die vorgeschriebenen Ultraschalluntersuchungen hinausgehende pränatale Diagnostik mehr lesen...
Australien: Fremdsamenspender-Kind kämpft um Information über genetische Identität
Haben Kinder, die von anonymen Samenspendern abstammen, ein Recht darauf zu wissen, wer ihr genetischer Vater ist? Diese Debatte ist in Australien neu aufgeflammt. Anlass ist der Fall Narelle Grech, eine 30-jährige Frau, die an einem unheilbaren, genetisch bedingten Darmkrebs erkrankt ist und das mehr lesen...
Stammzellen: Nobelpreis zeigt, dass ethisch sauberes Forschen erfolgreich ist
Die Medizinnobelpreis 2012 geht an zwei Pioniere der Stammzellforschung: an den Japaner Shinya Yamanaka von der Universität Kyoto und den Briten Sir John Gurdon, ehemals Professor an der Universität Cambridge. "Ihre Erkenntnisse haben unser Verständnis davon revolutioniert, wie sich Zellen und mehr lesen...
Studie: Ältere Notfallpatienten profitieren nach Spitalsaufenthalt von geriatrischem Assessment
Noteinlieferungen ins Krankenhaus wachsen tendenziell am schnellsten bei Patienten über 65 Jahre. Ältere Notfallpatienten können nach ihrer Entlassung signifikant häufiger selbstständig zu Hause leben, wenn sie eine umfassende und altersangepasste Beratung während ihres Krankenhausaufenthaltes mehr lesen...
Mental Health: Studie zeigt dramatischen Anstieg von Selbstverletzungen bei Jugendlichen
Selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen ist ein Phänomen, das in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen hat. In Großbritannien sind in den vergangenen 10 Jahren Krankenhauseinweisungen aufgrund von Selbstverletzungen um 68 Prozent gestiegen. Bei Mädchen unter 25 Jahren lag die Steigerung mehr lesen...
BMJ-Initiative: Pharmakonzerne sollen alle Daten offenlegen
Das British Medical Journal hat als erste große Fachzeitschrift angekündigt, klinische Studien zu Arzneimitteln künftig nur noch zu publizieren, wenn die Autoren anderen Forschern auf Verlangen Rohdaten zur Verfügung stellen. Ob andere internationale Journals mitziehen, ist noch offen, berichtet das mehr lesen...
US-Bioethiker: Vier Mythen zur Legalisierung des assistierten Suizid
Die Bürgerinitiative Death With Dignity im US-Bundesstaat Massachusetts hat ihr Ziel nicht erreicht: In einer knappen Abstimmung am 6. November 2012 sprachen sich 51 Prozent der Wähler gegen eine Legalisierung der ärztlichen Beihilfe zum Selbstmord aus. Der Gesetzesentwurf sah vor, dass mehr lesen...
Österreich: Wer darf in Zukunft noch ungetestet ins Leben treten?
Soll das geltende Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) in Österreich liberalisiert werden? Ja, meinen 15 der 25 Mitglieder der Bioethikkommission am Bundeskanzleramt (BEK) in einer am 21.9.2012 veröffentlichten Stellungnahme (Reform des Fortpflanzungsmedizinrechts). Sie fordern, dass in Hinkunft mehr lesen...
Deutschland: Debatte über „ärztlich begleiteten Selbstmord“ hält an
In Deutschland wird derzeit die Frage der Suizid-Beihilfe diskutiert. Dürfen Ärzte oder nahe Anverwandte Patienten dabei assistieren, wenn sie sich aufgrund schwerer Erkrankung, Demenz oder Depression das Leben nehmen wollen? Anlass ist ein von Bundesjustizministerin Sabine mehr lesen...
Demenz: Bis 2050 gibt es weltweit 115 Millionen Betroffene
36 Millionen Menschen leiden weltweit unter einer Demenz. Im Jahr 2030 werden es 66 Millionen und 2050 gar rund 115 Millionen sein. Das berichtet die Organisation Alzheimers Disease International im World Alzheimer Report 2012, der aus Anlass des Welt-Alzheimertags am 21. September erschien. mehr lesen...
Stammzellen: Keine EU-Gelder für Embryonenforschung
Darf man menschliche Embryonen in der (vagen) Hoffnung „verbrauchen“, um mit ihren Stammzellen irgendwann einmal bisher unheilbare Krankheiten therapieren zu können? Widerstand gegen diese nach eigener Einschätzung „marktnahen“ Absichten der EU-Kommission regt sich im Europäischen Parlament. Der Rec mehr lesen...
Studie: Kommunikation beeinflusst Lebensqualität und Therapieerfolg
Eine gute Kommunikation zwischen Patienten und Behandlern - also Ärzten, Therapeuten, Psychologen - stärkt die Lebensqualität der Erkrankten lange nach einer stationären Rehabilitation. Dies belegen zwei aktuelle Studien unter der Leitung von Erik Farin-Glattacker von der Abteilung Qualitätsmanageme mehr lesen...
Studie: Körperliche Bewegung macht Kinder auch psychisch fit
Bewegung tut Leib und Seele gut. Doch was genau steckt hinter dieser Alltagserfahrung? Wie hängen körperliche Aktivität und psychische Gesundheit zusammen? Dieser Frage gingen Karin Monshouwer vom Trimbos Institute in Utrecht gemeinsam mit Soziologen und Public Health-Experten der VU Medical Center mehr lesen...
Studie: IVF-Techniken entsprechen nicht klinischen Standards
Seit der Geburt des ersten „Retortenkindes“ im Jahr 1978 sind die an der künstlichen Befruchtung beteiligten Techniken (ART) mit enormem Tempo gewachsen. Allerdings nahm man es bei der Sicherheit und Wirksamkeit in der Anwendung am Menschen nicht immer so genau - mit ethischen und klinischen Folgen. mehr lesen...
Deutschland: Politiker kritisieren PID-Verordnung als nicht gesetzeskonform
Die Verordnung, wie die umstrittene Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland nun in der Praxis geregelt werden soll, beschert Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) scharfen Gegenwind (vgl. Bioethik aktuell, 6.8.2012). Der nun vorgelegte Entwurf für die lang erwartete Regelung stehe im mehr lesen...
Studie: Kinder von Rauchern sind häufiger krank
Passivrauchen ist für Kinder schädlich, auch deshalb, weil es die Hustenreflexe abschwächt. So leiden Kinder von Rauchern häufiger an Lungenerkrankungen, da sie gefährliche Pathogene schlechter abwehren können. Das haben Wissenschaftler des Monell Centers in Philadelphia herausgefunden und in der mehr lesen...
Studie: Erhöhtes Risiko für Frühgeburten nach Schwangerschaftsabbrüchen
Abtreibungen führen zu keinen längerfristigen Schäden, wenn sie medizinisch richtig durchgeführt werden, heißt es. Dem stehen nun die Ergebnisse einer finnischen Beobachtungsstudie entgegen. Die in Human Reproduction (2012 doi: 10.1093/humrep/des294) publizierte Studie zeigt, dass Frauen, die nach mehr lesen...
Public Health: Österreicher wissen zu wenig über Gesundheit
Geht es um Kompetenz für die eigene Gesundheit, ist es um Herrn und Frau Österreicher schlechter bestellt als um Bürger vieler anderer EU-Länder. Das zeigen die Ergebnisse des European Health Literacy Survey (HLS-EU), der in acht EU-Mitgliedstaaten (Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Irland, mehr lesen...
IMAGO-HOMINIS-Vorschau: Klinische Ethik
Die Bioethik hat in den vergangen Jahrzehnten eine Bandbreite an Konzepten entwickelt, um im klinischen Kontext konkrete Hilfestellungen bei schwerwiegenden Fragen, Problemen und Konflikten bieten zu können. Die Autoren der kommende Ausgabe von Imago Hominis mit dem Schwerpunkt „Klinische Ethik“ mehr lesen...
Deutschland: Zahnlose PID-Verordnung öffnet Markt für Selektion
Kritische Stimmen haben Recht behalten: Das im Juli 2011 beschlossenen deutsche Gesetz zu einer beschränkten Zulassung der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) sollte eine „eng begrenzte Anwendung der PID" sicherstellen: beschränkt auf schwere Erbkrankheiten oder Chromosomenstörungen, auf mehr lesen...
Organtransplantation: „Hirntodnachweis ist sicherstes Kriterium zur Feststellung des Todes“
Ab wann ist der Mensch tot? In der medizinischen Wissenschaft besteht kein Zweifel, dass die sicherste Methode zur Todesfeststellung der Nachweis des sogenannten „Hirntodes“ ist. Er ist in seinem Symptomenkomplex klinisch klar definiert (irreversibles Koma, Ausfall der Hirnstammreflexe und Apnoe) mehr lesen...
Public Health: Immer mehr Krankenstände aufgrund psychischer Erkrankung
In den vergangenen fünf Jahren sind Krankschreibungen infolge psychischer Erkrankungen um 60 Prozent angestiegen. Das geht aus dem im Juni 2012 veröffentlichten Gesundheitsreport 2012 der Deutschen Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Während zwischen 2000 und 2005 vor allem arbeitslose mehr lesen...
Gentechnik: Neuer Bluttest auf Down-Syndrom löst heftige Debatte aus
Das Deutsche Bundesforschungsministerium hatte die Entwicklung des Trisomie 21-Erkennungstests mit 230.000 Euro gefördert. Nun ist der Bluttest, der Babys mit Down-Syndrom während der Schwangerschaft erkennen soll, marktreif. Das deutsche Pharmaunternehmen LifeCodexx verspricht, dass der Test sicher mehr lesen...
Aids: Umstrittene "Präventions-Pille" in den USA zugelassen
Die Studiendaten sind noch unvollständig, umstritten sind die teuren Truvada-Tabletten auch. Als Kombinationspräparat zur Aids-Therapie war das Mittel bereits zugelassen, nun wurde es über die bisherigen Indikationen hinaus auch als Präventiv-Pille zum Schutz vor HIV-Infektionen in den USA offiziell mehr lesen...
Österreich: Bioethikkommission ist "kein Garant für neues Kinderglück"
Österreichs Fortpflanzungsmedizingesetz müsse liberalisiert werden, und zwar schnell: So lautete im April 2012 das Votum von 19 der 25 Mitglieder der Bioethikkommission (BEK, vgl. IMABE-Stellungnahme vom 24.4. 2012). Unter anderem wurde darin die Zulassung der künstlichen Befruchtung sowohl für mehr lesen...
Ethik: Ärzte fordern Verbot organisierter und assistierter Sterbehilfe
Für ein Verbot jeder Form der organisierten Sterbehilfe hat sich der 115. Deutsche Ärztetag in Nürnberg ausgesprochen (vgl. Pressemitteilung, online 23.5.12). Derzeit wird an einem Gesetz gearbeitet, das die gewerbsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe stellen soll. Doch den Delegierten mehr lesen...
Studie: Thrombose-Risiko bei Verhütungspflaster höher als bei „Pille“
Erst jüngst wurde der Pharmakonzern Bayer von den USA dazu verpflichtet, vor dem erhöhten Thrombose-Risiko der neueren „Pillen“-Generation ausdrücklich zu warnen (vgl. Studie: Thrombose-Gefahr der modernen „Pille“ weithin unterschätzt) Nun zeigen dänische Wissenschaftler in einer im British Medical mehr lesen...
Deutschland: Operationen aus ökonomischem Kalkül ohne Nutzen für Patienten
Nicht medizinische Notwendigkeit, sondern ökonomisches Kalkül als Indikation für Operationen? Der 66-seitige Endbericht eines Gutachtens, das im Auftrag des Spitzenverbands des Gesetzlichen Krankenkassenverbands (GKV) vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) erstellt und mehr lesen...
Studie: Mit Todesnähe wächst Zustimmung zu Intensivbehandlung
Verändert sich bei schwerkranken Patienten ihre Ansicht bezüglich Therapien am Lebensende? Dieser Frage ging ein niederländisch-belgisch-amerikanisches Team unter der Leitung der niederländischen Palliativmedizinerin Daisy J.A. Janssen vom Zentrum für chronisches Organversagen (CIRO) im mehr lesen...
IMABE-Symposium: Mehr Kostentransparenz und ärztliche Eigenverantwortung gefordert
Woran krankt es im Krankenhausbetrieb? Spitäler sollen wie moderne Wirtschaftsunternehmen geführt werden: Den „Göttern in Weiß“ wurden im Krankenhausalltag die „Manager in Schwarz“ zur Seite gestellt - was nicht selten zu Spannungen führt. Gefordert wird eine ausgeglichene Bilanz, während mehr lesen...
IMAGO-HOMINIS-Vorschau: Ethik in der Pflege II
Kein Sektor des Gesundheitswesens ist so stark im Wachstum begriffen wie der Bereich der Altenpflege. Pflegeethik hat deshalb eine große gesellschaftliche Bedeutung: Sie ist aktuell, notwendig und wichtig, weshalb die kommende Ausgabe von Imago Hominis die Auseinandersetzung mit „Ethik in der mehr lesen...
Künstliche Befruchtung: „Kindeswohl steht vor Kinderwunsch“
Sollen auch alleinstehende Frauen und lesbische Paare in Zukunft künstliche Befruchtung in Österreich in Anspruch nehmen dürfen? 19 von 25 Mitgliedern der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt (BEK) haben auf Anfrage des Verfassungsgerichtshofes einen solchen Schritt befürwortet. Gegen die dünne mehr lesen...
Strassburg: Wird Eugenik zum fundamentalen Menschenrecht?
Ein drastischer „Kind als Schaden“-Fall (Anita KRUZMANE against Latvia no. 33011/08) beschäftigt derzeit den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR): Gibt es in der EU ein Grundrecht auf die vorgeburtliche Tötung eines Kindes aus eugenischen Gründen? Beim Streitfall handelt es sich um mehr lesen...
Deutschland: PID bleibt verboten, da es immer noch keine Regeln gibt
Es ist paradox: Im Juli 2011 hatte der Deutsche Bundestag nach langen und heftigen Debatten beschlossen, das umstrittene Verfahren der PID, also den Gencheck von Embryonen im Reagenzglas vor der Implantation in die Gebärmutter, zuzulassen: für bestimmte Fälle, nur in bestimmten Zentren und nur nach mehr lesen...
Studie: Höhere Fehlbildungsrate bei IVF-Kindern belegt
Auch wenn der Vorgang der künstlichen Befruchtung an sich problemlos verlaufen ist, ist dies noch keine Garantie für eine komplikationslose weitere Entwicklung von Kindern, die auf künstlichem Wege im Reagenzglas erzeugt wurden. IVF-Kliniken und neonatologische Stationen sind sich der größeren mehr lesen...
USA: Fachjournals und Pharmafirmen beschließen gemeinsam ethische Leitlinien
Die Glaubwürdigkeit der von der Industrie gesponserten klinischen Forschung hat in den vergangen Jahren gelitten. Immer wieder wurden versteckte Einflussnahmen bekannt, die Publikation von geschönten Ergebnissen, Ghostwriting, potentielle Interessenskonflikte bis hin zu glatten Fälschungen (vgl. u. mehr lesen...
IMABE-Symposium: „Konfliktherd Krankenhaus: Ärzte versus Manager“, 24.5.12 in Wien
Ärzteschaft und Pflegepersonal haben ihren Beruf stets in erster Linie als spezifisch karitative Berufung verstanden. Die Aufgabe des Managements war es, die anfallenden Kosten über Politik, öffentliche Hand, Versicherungen und Spenden aufzubringen. In den letzten Jahren ist jedoch eine Trendumkehr mehr lesen...
Euthanasie: Wie autonom sind Suizidwillige, Neugeborene und Demente?
Vor 10 Jahren hatten die Niederlande als erstes Land weltweit die aktive Sterbehilfe legalisiert. Seit 1 März 2012 bieten in Holland auch „ambulante Todesteams“ ihre Dienste an, ebenso wurde die erste „Euthanasie-Klinik“ des Landes eröffnet - scharf kritisiert von Ärzten der Königlichen mehr lesen...
Studie: Burnout von Pflegekräften ist ein internationales Problem
Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Instituts für Pflegewissenschaft der Universität Basel liefert die ersten Hauptresultate der weltweit größten Pflegepersonalstudie, die nun im British Medical Journal (2012; 344: e1717) publiziert wurden. Die Ergebnisse, die die Gruppe um Linda mehr lesen...
Großbritannien: Skandale um Abtreibungspraxis brechen nicht ab
In Großbritannien ist eine scharfe Debatte über Abtreibung entbrannt. Anlass dafür sind die Recherchen der britischen Tageszeitung The Daily Telegraph, die nun schon den zweiten Skandal rund um die laxe Abtreibungspraxis von Ärzten aufgedeckten.
Erster Anlass der Debatte war die Enthüllung, dass mehr lesen...
Studie: Thrombose-Gefahr der modernen „Pille“ weithin unterschätzt
Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer wird künftig nicht nur in der EU, sondern auch in den USA im Beipackzettel für seine Antibaby-Pillen auf erhöhte Thrombose-Risiken aufmerksam machen müssen. Die Überarbeitung der Warnhinweise für die lukrativen Pillen Yaz und Yasmin sei mit der mehr lesen...
USA: Kampagne gegen unnötige kostspielige Diagnoseverfahren
Die Gesundheitssysteme stöhnen unter der steigenden Last der Kosten. Eine wichtige Triebfeder dafür sind offenbar unnötige medizinische Tests und Verfahren, wie das American Board of Internal Medicine Foundation (ABIM), eine US-amerikanische Dachorganisation von Ärzten und Verbraucherorganisationen mehr lesen...
IMABE-SYMPOSIUM: „KONFLIKTHERD KRANKENHAUS: ÄRZTE VERSUS MANAGER“
Die Kluft zwischen einer optimalen Patientenversorgung aus ärztlicher Sicht und den vom KH-Management vorgegebenen ökonomischen Zwängen wird zunehmend größer. Welche Weichenstellungen braucht es, um Medizin auch in Zukunft mit Qualität, Kostenbewusstsein und Menschlichkeit zu verwirklichen?
Die mehr lesen...
Australien: Philosophen-Plädoyer für postnatale Kindestötung sorgt für Debatte
Soll man Neugeborene töten dürfen? Ja, sagen zwei italienisch australische Philosophen. Sie plädieren im Journal of Medical Ethics (doi:10.1136/medethics-2011-10041) für die Tötung von Säuglingen, wenn diese schwere körperliche oder geistige Schäden haben. Neu sind derlei extreme Thesen und mehr lesen...
Psychiatrie: Mediziner warnen vor Erfindung von Pseudo-Krankheiten
Steht eine neue Welle der Medikalisierung und Pathologisierung des normalen Lebens bevor? Darf man nach dem Tod eines geliebten Menschen trauern, oder muss man für behandlungsbedürftig gehalten und dann auch gleich mit einer medikamentösen Therapie beglückt werden? Seit Monaten tobt ein Streit, mehr lesen...
Studie: Mehrzahl der Ärzte tut sich schwer bei Interpretation von Statistiken
Die Diskussion rund um Nutzen und Schaden von Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen hat in den letzten Jahren zugenommen. Laut einer im Annals of Intern Medicine nun publizierten deutsch-amerikanischen Studie (2012: 156:340-349) konnte die Mehrzahl der Ärzte relevante von irrelevanten und sogar mehr lesen...
Deutschland: Ältere Schmerzpatienten sind oft unterversorgt
Eine EU-weite Studie in sechs europäischen Ländern belegt, dass knapp 70 Prozent der über 75-Jährigen unter Schmerzen leiden. 50 Prozent geben an, in ihrer Mobilität eingeschränkt zu sein (vgl. Health and Quality of Life Outcomes 2010, 8:143 doi:10.1186/1477-7525-8-143). Das auch bei den Betroffenen mehr lesen...
Studie: Adulte Stammzellen bauen neues Immunsystem für Organempfänger auf
Organtransplantierte müssen lebenslang Immunsuppressiva einnehmen, da ihr Immunsystem sonst das Transplantat abstoßen würde. Die Therapie belastet die Patienten nicht nur durch die vielen Tabletten, sie kann durch Nebenwirkungen auch die Gesundheit gefährden oder sogar das Transplantat schädigen, mehr lesen...
IMABE-Symposium: „Konfliktherd Krankenhaus: Ärzte versus Manager“, 24.5.12 in Wien
Ärzteschaft und Pflegepersonal haben ihren Beruf stets in erster Linie als spezifisch karitative Berufung verstanden. Die Aufgabe des Managements war es, die anfallenden Kosten über Politik, öffentliche Hand, Versicherungen und Spenden aufzubringen. In den letzten Jahren ist jedoch eine Trendumkehr mehr lesen...
Kanada: Ärzte wehren sich gegen Abtreibung weiblicher Föten
Indikation „Mädchen“, Therapie „Abtreibung“: Der Genderzid (Abtreibung bloß aufgrund des „falschen Geschlechts“) hat auch Kanada erreicht. Jüngste Erhebungen zeigen, dass Immigrantinnen aus Indien, China und Korea unverhältnismäßig mehr Buben gebären, auch wenn sie in Kanada finanziell abgesichert mehr lesen...
Studie: Zahl der Demenzpatienten bis 2050 verdreifacht
Die Zahl der Demenzkranken wird im Zuge der höheren Lebenserwartung weltweit von heute rund 36 Millionen bis zum Jahr 2050 auf 115 Millionen Patienten ansteigen. Auch Österreich ist davon betroffen: Derzeit gibt es hierzulande rund 100.000 Demenzkranke. Bis 2050 wird fast jeder zehnte mehr lesen...
Public Health: Wirksame Burnout-Prävention braucht Stragtegien zur Sinnfindung
Der Begriff Burnout wird inflationär gebraucht - doch hilft das weiter für eine wirksame Prävention? Dieser Frage geht der Mediziner und IMABE-Mitarbeiter Jan Stejskal in einem aktuellen Kommentar in der Österreichischen Ärztezeitung (online 25.1.2012) nach.
Die Diagnose Burnout wird derzeit weder mehr lesen...
Studie: Chemotherapie ist trotz Schwangerschaft möglich
Das Risiko, dass eine Chemotherapie im zweiten oder dritten Drittel der Schwangerschaft dem Kind dauerhaft Schäden zufügt, ist offenbar gering. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie in Lancet Oncology (2012; doi: 10.1016/S1470-2045(11)70363-1), die intrauterin exponierte Kinder teilweise bis mehr lesen...
Euthanasie: Holland bietet „ambulante Todesteams“ und „Lebensende-Klinik“
Sechs ambulante „Spezialistenteams“ sollen in den Niederlanden vom 1. März 2012 an „Sterbehilfe“ leisten. Wie die Niederländische Vereinigung für ein freiwilliges Lebensende (NVVE) fordert, sollen die jeweils aus einem Arzt und einem Krankenpfleger bestehenden Teams Betroffene zu Hause aufsuchen und mehr lesen...
IMAGO HOMINIS-Vorschau: Ethik in der Pflege I
Das spezifische pflegerische Handeln hat in der zweiten Hälfte des 20. Jh. eine Komplexität erreicht, die für Praxis, Lehre und Forschung eine wissenschaftliche Systematisierung erforderlich gemacht hat. Man muss nur an die Vielfalt und Verschiedenheit der Pflegesituationen denken: Kranken- und mehr lesen...
IMABE-Symposium: „Konfliktherd Krankenhaus: Ärzte versus Manager“, 24.5.12 in Wien
Ärzteschaft und Pflegepersonal haben ihren Beruf stets in erster Linie als spezifisch karitative Berufung verstanden. Die Aufgabe des Managements war es, die anfallenden Kosten über Politik, öffentliche Hand, Versicherungen und Spenden aufzubringen. In den letzten Jahren ist jedoch eine Trendumkehr mehr lesen...
Großbritannien: Assistierter Suizid bei Lebenserwartung unter 12 Monaten?
Ein neuer Vorstoß für Sterbehilfe sorgt in Großbritannien für eine Kontroverse. Nach dem am 4. Jänner 2012 veröffentlichten Vorschlag einer Kommission, die unter der Leitung von Lordkanzler Lord Falconer für eine Gesetzesänderung eintritt, sollen Volljährige, die unheilbar krank sind und eine mehr lesen...
Indien: "Rent-a-Womb"-Industrie boomt und zeigt tragische Kehrseiten
Während in westlichen Nationen die „reproduktiven Rechte“ der Frau - sie reichen vom „Recht“ auf Abtreibung eines Kindes bis zum „Recht“, mit allen Mitteln zu einem Kind zu kommen - als Fortschritt der „Menschenrechte“ propagiert wird, ist von den Kehrseiten dieser Entwicklung kaum die Rede.
„Am mehr lesen...
Onkologie: Schwangerschaft auch nach Chemotherapie möglich
Erstmals ist in Deutschland ein Kind auf die Welt gekommen, dessen Mutter vor einer Krebsbehandlung Eierstockgewebe entnommen und später wieder eingepflanzt worden war. Die Frau war nach Angaben des Gynäkologen-Teams aus Dresden, Erlangen und Bonn auf natürliche Weise schwanger geworden, nachdem sie mehr lesen...
Studie: Nicht veröffentlichte Studiendaten verzerren Therapieeinschätzung
„Fehlende Studien“ sind kein rein akademisches Problem. Denn eine Fehleinschätzung der Therapie aufgrund mangelhafter Daten aus klinischen Studien kann den Patienten schaden und zu sinnlosen Kosten für die Gesundheitssysteme führen. Davor warnen Experten ausgehend von neueren Studien im British mehr lesen...
Analyse: Intensivmediziner handeln häufig gegen ihre Überzeugungen
Pflegekräfte und Ärzte auf Intensivstationen handeln häufig entgegen ihren persönlichen Überzeugungen. Dies ergab eine Umfrage in Europa und Israel, die im Journal of the American Medical Association (2011; 306: 2694-2703) veröffentlicht wurde (vgl. Deutsches Ärzteblatt, online 28.12.2011).
Ruth mehr lesen...
Studie: Neue Quellen für Stammzellen in der Nase entdeckt
Einem Forschungsteam unter Leitung der Zellbiologin Barbara Kaltschmidt von der Universität Bielefeld ist es gelungen, Stammzellen aus der menschlichen Nase zu kultivieren und in Nerven-, Knochen-, Fett- und Knorpelzellen umzuwandeln. Laut den Wissenschaftlern können mit dieser Methode in kurzer mehr lesen...
IMABE-Symposium: "Konfliktpotential Krankenhaus: Ärzte versus Manager", 24. Mai 2012 in Wien
Ärzteschaft und Pflegepersonal haben ihren Beruf stets in erster Linie als spezifisch karitative Berufung verstanden. Die Aufgabe des Managements war es, die anfallenden Kosten über Politik, öffentliche Hand, Versicherungen und Spenden aufzubringen. In den letzten Jahren ist jedoch eine Trendumkehr mehr lesen...
Österreich: IMABE legt Positionspapier zur Präimplantationsdiagnostik vor
Am 8. Dezember 2011 ist in Deutschland das Gesetz zur Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) in Kraft getreten. Erstaunlich ist, dass ein ethisch so brisantes und politisch so heiß debattiertes Thema wie die PID nun zwar legalisiert ist, im Konkreten aber längst nicht klar ist, wie, von wem mehr lesen...
USA: Erste klinische Versuche mit embryonalen Stammzellen abgebrochen
Das US-amerikanische Biotech-Unternehmen Geron rudert zurück: Nachdem Geron jahrelang um eine Zulassung für den Einsatz von embryonalen Stammzellen (ES) für Versuche am Menschen gekämpft hatte, kündigte der Konzern am 14. November 2011 überraschend an, die Studie und das gesamte Forschungsprogramm mehr lesen...
Eizellenspende: US-Feministinnen warnen vor Ausbeutung der Frau
Drei prominente US-Feministinnen haben nun einen Protestbrief an Nature (2011: 480, 39 doi:10.1038/480039c) geschrieben, in dem sie vor Eizellenspende von Frauen für Forschungsprojekte warnen. Was als freiwillig getarnt ist, schlage unversehens in eine Form der Ausbeutung des weiblichen Körpers um - mehr lesen...
Klinische Ethik: Sondenernährung ja, aber „ohne therapeutischen Übereifer“
Künstliche Ernährung mit der PEG-Sonde ist heutzutage ein Routineverfahren und hat ihre zweifelsfreie Berechtigung in vielen Indikationen des medizinischen Alltags. Sie dient dazu, das Leben des beispielweise komatösen Patienten zu erhalten und sein Leiden zu lindern. Freilich ist es nicht immer mehr lesen...
Perinatale Medizin: Hohes Risiko für Säuglinge bei vorgezogenem „Wunsch“-Kaiserschnitt
Als Frühgeborene gelten Kinder, die vor der vollendeten 37. Woche auf die Welt kommen. Häufig wird angenommen, dass die sogenannten späten Frühgeburten, die zwischen der 34. und 36. Woche geboren werden, weitgehend entwickelt sind und keiner besonderen Schutzmaßnahmen bedürfen. Doch die Realität mehr lesen...
IMAGO HOMINIS-Vorschau: Die Ganzheit des Menschen im Licht hippokratischer Ethik
„Hippokrates heute II“ lautet der Titel der aktuellen Ausgabe des Journals Imago Hominis. Dabei kommen auch Fragestellungen zur Sprache, die auf den ersten Blick vielleicht nicht unbedingt als „hippokratisch“ rezipiert werden.
Der Ethiker und Mediziner Giovanni Maio (Universität Freiburg i. mehr lesen...
Österreich: Verbot von Ei- und Samenzellspenden ist keine Menschenrechtsverletzung
Das in Österreich geltende Verbot von Samen- und Eizellenspenden für die künstliche Befruchtung verstößt nicht gegen die Europäische Menschenrechtskonvention. Das entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in einem Urteil vom 3.11. 2011 (S. H. and Others v. Austria, application mehr lesen...
Studie: Gesetze Erwartungen in Nutzen von Vorsorgeuntersuchungen häufig überzogen
Die Sinnhaftigkeit von Vorsorge- bzw. Screening-Untersuchungen wird den letzten Jahrzehnten immer wieder kontroversiell diskutiert, da die Kosten-Nutzen-Rechnung nicht eindeutig ist und häufig überzogene Erwartungen an die Effizienz von solchen Screening-Untersuchungen gesetzt werden. In Hinblick mehr lesen...
EuGH: Keine Patente auf menschliche embryonale Stammzellen
Stammzellen, die aus menschlichen Embryonen gewonnen wurden, dürfen nicht für die wissenschaftliche Forschung patentiert werden. Dies entschied der Europäische Gerichtshofs (EuGH) am 18.10.2011 (Rechtssache C-34/10). Wenn Embryonen zur Gewinnung von Stammzellen zerstört und als Rohstoff für die mehr lesen...
Israel: Kinder klagen auf Schadenersatz für ihre Existenz
Immer mehr israelische Kinder mit Geburtsdefekten gehen zu Gericht und klagen Ärzte dafür, dass sie ihre Geburt zugelassen hätten. Der Anstieg bei den sogenannten „wrongful life“-Klagen (mittlerweile handelt es sich um an die 600 Fälle seit 1987) hat eine Untersuchung seitens der Regierung mehr lesen...
Public Health: „Burnout“ als Diagnose ist zu unpräsize
Vor einem inflationären Gebrauch des Modewortes „Burnout“ hat die Stiftung Deutsche Depressionshilfe. „Auch wenn zu begrüßen ist, dass hierdurch die große Bedeutung psychischer Erkrankungen deutlicher und die diesbezügliche Sensibilität erhöht wird, so wird der inflationäre Gebrauch des schwammigen mehr lesen...
Studie: Nikotinsucht bahnt den Weg zu Kokainabhängigkeit
Sind Raucher (und Alkoholiker) anfälliger dafür, später zu härteren Drogen zu greifen? Dies war Teil der sogenannten Gateway-Hypothese der US-Epidemologin Denise Kandel aus dem Jahr 1975, die allerdings umstritten blieb. Von konservativen Politikern wurde sie gerne als Argument für das mehr lesen...
Österreich: Vorsitzende der Bioethikkommission will PID zügig etablieren
Die Mitglieder der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt wurden von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) neu bestellt, ihre Amtsperiode dauert bis 2013. Drei der bisherigen Mitglieder schieden aus (Univ.-Prof. Günther Pöltner, Univ.-Prof.°Gerhard Luf und Dr. Verena Strausz). Die einzigen neuen mehr lesen...
Gesundheitswesen: Ökonomische Zwänge contra Patientenwohl?
Unnötige medizinische Behandlungen seien europaweit ein dringliches Problem, dem entschieden begegnet werden muss. Das betonte EHFG-Präsident Günther Leiner anlässlich der Eröffnung des 14. European Health Forum Gastein (EHFG) in Bad Hofgastein (Presseaussendung online, 5.10.2011). Leiner, selbst mehr lesen...
Studie: Familie und Freunde sind wichtig für die eigene Gesundheit
Freunde oder Angehörige sind hinter dem eigenen Verhalten bei Ernährung und Sport der zweitwichtigste Faktor, der die Gesundheit beeinflusse. Das ergab eine unter 15.000 Erwachsenen in 12 Ländern durchgeführte Online-Umfrage des Edelman Health Barometer 2011 (Pressemitteilung online, 6.10.2011).
Studie: Eine halbe Million Deutsche sind internetsüchtig
Rund 560.000 Menschen oder ein Prozent der 14- bis 64-Jährigen in Deutschland gelten als internetabhängig. Weitere 2,5 Millionen werden als problematische Internetnutzer eingestuft, wie aus einer im Auftrag der Bundesdrogenbeauftragten erstellten Studie hervorgeht, berichtet das Deutsche Ärzteblatt mehr lesen...
USA: Stammzellen von Klonembryonen aus bezahlten Eizellspenden
Nachdem es lange Zeit ruhig geworden war um das Thema Klonen, sorgte jüngst ein US-Forscherteam für neuen Zündstoff, berichtet ALfA (online, 9.10.2011). Wie die Forscher um Dieter Egli und Scott Noggle von der The New York Stem Cell Foundation in Nature (2011: 478, 70-75, DOI: mehr lesen...
PID: Lebensschutzfrage nicht Expertengremium überlassen
Anfang Juli 2011 hatte der Deutsche Bundestag ein Gesetz beschlossen, wonach eine Präimplantationsdiagnostik (PID), also der umstrittene Gen-Check von Embryonen im Reagenzglas, bei Verdacht auf schwerwiegende Erkrankungen durchgeführt werden darf. Dies schließt die Verwerfung und Selektion von mehr lesen...
Fehlerkultur: Vermeidungsstrategien bei angehenden Ärzten zu wenig bekannt
Knapp 17 Prozent der angehenden Ärzte kennen Wege zu mehr Patientensicherheit und zur Vermeidung von Behandlungsfehlern. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie auf Basis einer Umfrage unter Medizinstudierenden, so das Deutsche Ärzteblatt (online, 12.8.2011). Die Studie ist im Zentralb mehr lesen...
Studie: US-Geistliche haben positiven Einfluss im Krankenhaus
Welchen Nutzen stiften die rund 10.000 Geistlichen in den Krankenhäusern der USA für Patienten, ihre Angehörigen und das medizinisch-pflegerische Personal? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer weitgehend qualitativen Pilotstudie über die Rolle von Geistlichen in Palliativ-Behandlungsteams für mehr lesen...
Public Health: Wissenschaftler fordern Zusatzsteuern auf ungesunde Nahrungsmittel
Regierungen weltweit müssen der Zunahme von Übergewicht (Body Mass Index von 25-29,9 kg/m2) und Fettleibigkeit (BMI > 30 kg/m2) mit radikalen Schritten entgegentreten. Das fordern Wissenschaftler im Editorial von The Lancet (2011; 378(9793):741, doi:10.1016/S0140-6736(11)61356-1). Die Vereinten mehr lesen...
Studie: Reproduktionsärzte klären Paare nicht hinreichend auf
Viele Paare in Deutschland werden vom Arzt nicht ausreichend über die Risiken der künstlichen Befruchtung und ihre psychischen Belastungen aufgeklärt. Viele Frauen wagen es trotz hoher emotionaler Belastung nicht, erfolglose Therapien zu beenden; Reproduktionsmediziner würden von sich aus auch kaum mehr lesen...
IMAGO HOMINIS-Vorschau: Lebensstil und Verantwortung
Gesundheitsverhalten wird nicht nur durch Sachinformationen und Aufklärung beeinflusst, sondern auch durch das soziale Umfeld. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Prävention? Wie viel Verantwortung trägt jeder für sich selbst - und wann soll die Solidargemeinschaft einspringen? IMABE ver mehr lesen...
Präimplantationsdiagnostik: Soll Österreich hinter Deutschland nachziehen?
Der Deutsche Bundestag hat am 7. Juli 2011 mit 326 Stimmen den Gencheck an künstlich erzeugten Embryonen vor der Einpflanzung in den Mutterleib erlaubt. Zuvor hatten 228 für ein Verbot der PID gestimmt, ohne die erforderliche Mehrheit zu erlangen.
Die Methode ist umstritten, weil bei der PID im mehr lesen...
Studie: Multiple Sklerose ist kein Risiko bei Schwangerschaft
Schwangere mit Multipler Sklerose brauchen sich einer kanadischen Studie zufolge in der Regel keine Sorgen über negative Auswirkungen der Erkrankung auf sich oder ihren Nachwuchs machen. “Unsere Ergebnisse zeigen, dass MS zu keinen Problemen bei der Schwangerschaft oder bei der Geburt führt, und das mehr lesen...
Studie: Menschenwürdige Pflege älterer Patienten ist noch lückenhaft
Werden ältere Patienten in öffentlichen Akut-Krankenhäusern mit Würde und Respekt behandelt? Nur bedingt, sagen der Medizinsoziologe Michael Calnan von der University of Kent und der Geriatriker Win Tadd an der Cardiff University. Im Rahmen ihres umfassenden, 256-seitigen Forschungsberichts Würde in mehr lesen...
Public Health: Gesunder Lebensstil senkt Risiko für plötzlichen Herztod
Vier gesunde Lebensweisen senken das Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden, um 92 Prozent. Dies zeigt eine Analyse der Nurses' Health im Journal of the American Medical Association (JAMA 2011; 306: 62-69). Auf den plötzlichen Herztod entfällt mehr als die Hälfte aller kardialen Todesfälle, mehr lesen...
Großbritannien: Immer mehr Raucher unterstützen „rauchfreies Gesetz“
Vier Jahre nach der Einführung der strikten Anti-Raucher-Gesetze in Großbritannien zeigt eine aktuelle Umfrage, dass die Unterstützung für die Maßnahme in der Bevölkerung mit 78% hoch ist. Dies teilt die Organisation Action on Smoking and Health (ASH) in einer Pressemitteilung (online 29.6.2011) mehr lesen...
Deutschland: Klares Votum gegen ärztliche Beihilfe zum Suizid
„Ärztinnen und Ärzten ist es verboten, Patienten auf deren Verlangen zu töten. Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten.“ So lautet die Neuformulierung des § 16 (Beistand für Sterbende“) der Deutschen (Muster-)Berufsordnung, die Anfang Juni 2011 vom Deutschen Ärztetag - der jährlichen mehr lesen...
Studie: Wissenschaftler entdecken viel versprechende Stammzellen in der Lunge
US-Forscher haben Stammzellen in der menschlichen Lunge entdeckt. Nach der Injektion in Mäuse stellten diese Stammzellen geschädigte Lungenareale wieder her. Das Team um Piero Anversa, Direktor des Center for Regenerative Medicine at Brigham and Women's Hospital (Harvard/Boston) war selbst vom mehr lesen...
Komaforschung: Neue Terminologie soll Patienten schützen
Patienten mit schwer geschädigtem Gehirn, die zwar ihre Augen öffnen und schließen, scheinbar aber auf keinen Impuls aus der Außenwelt reagieren, wurden in der bisher herrschenden englischen Terminologie als in einem "anhaltenden vegetativen Zustand" befindlich bezeichnet (persistent vegetative mehr lesen...
Public Health: Präventive Medikamente kosten viel und nützen wenig
Eine „Entmedikalisierung zugunsten einer Lebensstiländerung“ forderte IMABE-Direktor Johannes Bonelli beim Symposium „Lebensstil und persönliche Verantwortung“ in Wien (siehe „Nachlese“ unten). Es sei Zeit, dass gewissenhafte Schaden-Nutzen-Analysen bei der Einnahme bestimmter weit verbreiteter mehr lesen...
Umstrittene Auszeichnung: Kritik an Ethik-Preis für Philosophen Singer
Der umstrittene Moralphilosoph Peter Singer wurde von der deutschen Giordano-Bruno-Stiftung für seine „herausragenden Leistungen als Tierrechtler“ mit ihrem „Ethik-Preis“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung löste Empörung bei Behindertenverbänden aus. Singer, überzeugter Utilitarist, für den Neugeborene mehr lesen...
PID: Evangelischer Bischof fordert komplettes PID-Verbot
Die Katholische Kirche, Caritas sowie der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirchen in Deutschland, Wolfgang Huber, haben sich für ein "ausnahmsloses gesetzliches Verbot" von Gentests an Embryonen ausgesprochen. Die sogenannte Präimplantationsdiagnostik (PID) verstoße gegen den Würdeschutz mehr lesen...
Nachlese: „Lebensstil und persönliche Verantwortung“ am 12./13. Mai 2011
Am 12. und 13. Mai fand in Wien ein von IMABE in Kooperation mit dem Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger und der Österreichischen Ärztekammer veranstaltetes Symposium zum Thema „Lebensstil und persönliche Verantwortung“ statt. Medienberichte, Fotos und eine Nachlese finden mehr lesen...
IMAGO HOMINIS-Vorschau: „Hippokrates heute“ analysiert die Aktualität des ärztlichen Berufsethos im Licht der Tradition
Der Stand der Ärzte hat sich wohl wie kein anderer Berufszweig seit jeher um eine standesgemäße Berufsethik bemüht. Das liegt daran, dass Ärzte ihre Tätigkeit nicht nur als Anwendung eines rein naturwissenschaftlich ausgerichteten Wissens und Könnens angesehen haben. Sie haben ihren Beruf auch immer mehr lesen...
Studie: Arbeitsbedingungen für Pflegepersonal im Krankenhaus frustrierend
Viele Krankenschwestern und Pfleger sind frustriert. Das ist das Ergebnis einer von der Fachhochschule Münster großangelegten Studie zur Arbeitszufriedenheit von aktivem und angehendem Pflegepersonal, die nun im Deutschen Ärzteblatt publiziert wurde (2011; 108(17): A 946-8). Angesichts dieser mehr lesen...
Großbritannien: Genetisches Screnning-Programm für Paare mit Kinderwunsch
Die britische Beratungskommission in humangenetischen Fragen (Human Genetic Commission, HGC) schlägt vor, ein genetisches Screening-Programm bei Paaren mit Kinderwunsch durchzuführen, wenn Verdacht auf vererbbare Erkrankungen besteht. Die Initiative war vom Screening-Komitee der Regierung mehr lesen...
USA: Medizinische Eide sind für Ärzte kein moralischer Kompass mehr
Die meisten Ärzte legen zum Studienabschluss einen Eid ab, der gemäß der Tradition des Arztstandes oft einer modifizierten Version des Hippokratischen Eides entspricht. Doch für die wenigsten hat das Gelöbnis Einfluss auf ihre spätere professionelle Tätigkeit, zeigt eine Befragung, deren Ergebnisse mehr lesen...
Studie: Neue Pillen-Generation birgt dreimal höheres Thromboserisiko
Zwei aktuelle medizinische Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko der Entstehung von Blutgerinnseln bei dem Bayer-Verhütungsmittel Yasmin hin. Die Epidemiologin Susan Jick von der Boston University School of Medicine führte die Analyse auf Grundlage von britischen und US-Daten durch. Frauen mit mehr lesen...
Österreich: Vorschlag für Fonds statt Zivilprozess bei „Kind als Schaden“-Klagen
Die Österreichische Gesellschaft für Prä- und Perinatale Medizin hat ein Konzept für einen Fonds vorgelegt, der an Eltern behinderter Kinder Zahlungen leistet, aber Ärzte nicht aus einer „verhältnismäßigen“ Haftung entlässt. Die Umsetzung sei allerdings noch unklar, berichtet der Standard (online, mehr lesen...
Stammzellforschung: Prominente Bioethiker kritisieren „unredliche Hype“
Zwei prominente US-amerikanische Bioethiker aus konträren Lagern zeigten sich in einer hochkarätigen Debatte überraschend in einem Punkt einig: Sowohl für Robert P. George, Professor für Rechtswissenschaften an der Princeton University als auch für Arthur Caplan, Direktor des Center for Bioethics an mehr lesen...
IMABE-Symposium: „Lebensstil und persönliche Verantwortung“, 12./13. Mai 2011 in Wien
Die Zahlen sind schockierend: Bereits 47 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Österreich, der Schweiz und Deutschland sind krankhaft übergewichtig, nur sechs Prozent haben Normalgewicht. Zum zweiten „Europäischen Tag zur Bekämpfung der Adipositas“ (21.05.2011) drängt sich die Frage auf: Wie kann mehr lesen...
Studie: Terminalpatienten wollen mehr Lebensqualität, aber nicht länger leben
Eine Umfrage bei über 9.000 Menschen in sieben europäischen Ländern zeigt, dass die Mehrheit im Fall einer Krebserkrankung am Lebensende dessen Qualität verbessern, das Leben aber nicht verlängern will. Die Untersuchung (online, 28.3.2011) wurde im Rahmen des EU-Projektes PRISMA von Forschern des Ki mehr lesen...
Deutschland: Ärzte besorgt über exzessiven Medienkonsum Heranwachsender
Kinder- und Jugendärzte sind besorgt über die Fernseh- und Internetnutzung von Heranwachsenden. „Der Medienmissbrauch mit all seinen psychosozialen und gesundheitlichen Folgen ist eine neue Herausforderung“, hieß es beim Jahreskongress des Deutschen Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, mehr lesen...
PID: Warum der Staat kein Recht zur Menschenselektion erteilen darf
Der ehemalige deutsche Bundesverfassungsrichter Ernst-Wolfgang Böckenförde hat sich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (online, 15.3.2011) für ein striktes Verbot von Gentests an im Reagenzglas erzeugten Embryonen ausgesprochen. Die Präimplantationsdiagnostik (PID) sei ein Selektionsinstrument mehr lesen...
Indien: Selektive Abtreibung von Mädchen steigt - trotz Verbots
Durch die selektive Abtreibung von Mädchen geraten die Gesellschaften Chinas und Indiens zusehends ins Ungleichgewicht. Der Jungmänner-Überschuss wird in 20 Jahren bis zu 20 Prozent betragen. In Indien kommen nach den vorläufigen Daten der neuesten Volkszählung, die Ende März 2011 veröffentlicht mehr lesen...
Individualisierte Medizin: Maßgeschneiderte Medizin ist noch Science-Fiction
Unter den Schlagwörtern "individualisierte" oder "personalisierte" Medizin wird seit einigen Jahren ein verführerisches Konzept beworben. Doch diese Form der Heilkunde sei leider nicht Realität, sondern größtenteils Wunschdenken, heißt es in einer kritischen Analyse der Süddeutschen Zeitung (online, mehr lesen...
Interessenkonflikte: Was Pharmakonzerne US-Ärzten zahlen
Ein Gesetz und gerichtliche Anordnungen zwingen die Arzneimittelhersteller in den USA, ihre Zahlungen an Ärzte offen zu legen. Dieser Tage nannten drei Konzerne Zahlen, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 1.4.2011). Ein Beispiel: Pfizer wurde im Oktober 2009 wegen eines Verstoßes der Tochter mehr lesen...
IMABE-Symposium: „Lebensstil und persönliche Verantwortung“, 12./13. Mai 2011 in Wien
Wie kann man Menschen dazu bringen, ihren Lebensstil nachhaltig zu verändern und gesünder zu leben? Diese Frage bereitet Medizinern, Soziologen, Gesundheitsökonomen und Politikern seit langem Kopfzerbrechen. Doch in welche Richtung soll es gehen? Aufgrund welcher Prämissen? Heute wird immer klarer, mehr lesen...
Politik: Deutscher Ethikrat gespalten in der Frage der Präimplantationsdiagnostik
Für die Entscheidung über ein Verbot von Genchecks an im Reagenzglas erzeugten Embryonen vor Einsetzung in die Gebärmutter erhält der Deutsche Bundestag keine klare Empfehlung: Auch der Deutsche Ethikrat zeigt sich in seiner Stellungnahme zur Präimplantationsdiagnostik (PID) tief gespalten, mehr lesen...
EU-Parlament: Zulassung von künstlicher Befruchtung ohne Altersgrenze abgelehnt
Das EU-Parlament hat einen Antrag zurückgewiesen, der Mitgliedstaaten eine Zulassung künstlicher Befruchtung ohne Altersbegrenzung erlauben soll. Zwar stimmten die Abgeordneten in Brüssel für einen Vorschlag zur Beseitigung von Diskriminierungen im Zusammenhang mit künstlicher Befruchtung. mehr lesen...
Umfrage: Locked-in-Syndrom-Patienten sind glücklich
Das Schicksal von Patienten mit dem seltenen Locked-In-Syndrom erscheint extrem schwer zu ertragen: Sie sind vollständig gelähmt, verfügen aber gleichzeitig über einen wachen, voll funktionsfähigen Geist. Eine Erhebung der belgischen Coma Science Group bestätigt nun, was Fachleute seit langem mehr lesen...
Adipositas: Teurer chirurgischer Eingriff statt Lebensstiländerung?
Übergewichtige Briten wenden sich immer häufiger an den Chirurgen, um ihre Fettsucht zu überwinden. Die Spitalsaufnahmen sind im vergangenen Jahr um 30 Prozent gestiegen und haben erstmals die 10.000-Marke überschritten. Meist handelte es sich dabei um Magenverkleinerungen, die allein in den Jahren mehr lesen...
Placebo: Ärzte sollten positiven Effekt für Therapien stärker nutzen
Die Deutsche Bundesärztekammer (BÄK) empfiehlt ihren Mitgliedern, Placebos künftig gezielt noch häufiger einzusetzen. Unter der Leitung von Robert Jütte hat der Wissenschaftliche Beirat der BÄK nun eine Stellungnahme zu „Placebo in der Medizin“ in Buchform vorgelegt. Auch Pillen und Spritzen ohne mehr lesen...
Aktuell: Imago Hominis widmet sich „Fehlerkultur in der Medizin“
Behandlungsfehler können zu einer kritischen, existentiellen Notsituation führen. Diese trifft in erster Linie den Patienten, aber auch den Arzt. Wie kann man solche Situationen vermeiden? Wie damit umgehen, wenn der „worst case“ eingetreten ist? Negative Ereignisse werden meist nur auf juristischer mehr lesen...
IMABE-Symposium: „Lebensstil und persönliche Verantwortung“, 12./13. Mai 2011 in Wien
Wie kann man Menschen dazu bringen, ihren Lebensstil nachhaltig zu verändern und gesünder zu leben? Diese Frage bereitet Medizinern, Soziologen, Gesundheitsökonomen und Politikern seit langem Kopfzerbrechen. Doch in welche Richtung soll es gehen? Aufgrund welcher Prämissen? Heute wird immer klarer, mehr lesen...
Österreich: Debatte um „Kind als Schaden“-Gesetzesnovelle geht weiter
Die öffentliche Debatte um die „Kind als Schaden“-Gesetzesnovelle in Österreich geht weiter. Während sich Bundespolitiker mit Aussagen zurückhalten, melden sich Interessensvertreter, Ärzte, Juristen und Bioethiker zu Wort. In einer Stellungnahme auf einer von der Aktion Leben eingerichteten mehr lesen...
Studie: Frauen-Todesrate in Industrienationen nach IVF höher als nach Abtreibung
Das Verfahren der künstlichen Befruchtung kann das Leben der Mutter gefährden. Eine rezente Studie aus den Niederlanden zeigt, dass die Sterblichkeit im Rahmen von IVF-Schwangerschaften erhöht war: Die Mortalitätsrate war bei IVF-Schwangerschaften in den Jahren 1984 - 2008 mehr als dreimal so hoch mehr lesen...
Deutschland: Kirchen stellen neue Christliche Patientenvorsorge vor
Die christlichen Kirchen in Deutschland haben den Anspruch der Bürger auf ein menschenwürdiges Sterben betont und eine neue Handreichung vorgestellt: die neue Christliche Patientenvorsorge. Das Dokument tritt an die Stelle der bisherigen „Christlichen Patientenverfügung“. „Wir hoffen, damit einen mehr lesen...
Studie: Mehr Geschlechtskrankheiten unter britischen Teenagern seit rezeptfreier „Pille danach“
Die rezeptfreie und kostenlose Abgabe der „Pille danach“ in Apotheken wurde von der britischen Regierung mit dem Hinweis propagiert, dadurch die Rate der Teenagerschwangerschaften senken zu können. Zehn Jahre später zeigt eine Studie das Gegenteil: Nicht nur, dass sich die Zahl der Schwangerschaften mehr lesen...
Euthanasie: Kein Recht auf Suizid, sagt Europäischer Menschengerichtshof
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat abermals in einem Streit um Beihilfe zum Suizid entschieden, dass ein Staat nicht zu Selbstmord-Beihilfe verpflichtet ist (Pressemitteilung zum Urteil Haas vs. Schweiz, online 20. 01. 2011). Die Straßburger Richter wiesen dabei die Klage mehr lesen...
IMABE-Symposium: „Lebensstil und persönliche Verantwortung“, 12./13. Mai 2011 in Wien
Die Fakten sind erschreckend: Die Zahl der übergewichtigen Menschen weltweit hat sich in den vergangenen dreißig Jahren nahezu verdoppelt - und zwar auf eine halbe Milliarde.
Im Jahr 2008 seien geschätzte 205 Millionen Männer und 297 Millionen Frauen auf der Welt zu dick gewesen, heißt es in einer mehr lesen...
Österreich: Gesetzesnovelle zu „Kind als Schaden“-Urteilen löst heftige Debatte aus
In den vergangenen 20 Jahren gab es in Österreich mehrere Erkenntnisse des Obersten Gerichtshofes (OGH), die medial plakativ als „Kind als Schaden“-Urteile bezeichnet wurden. Eltern machten darin unter anderem Schadenersatz-Ansprüche gegenüber Ärzten für den Unterhalt eines Kindes geltend, wenn mehr lesen...
Public Health: Mit 16 Jahren entscheidet sich der spätere Lebensstil
Schlechte Ernährung, Alkoholkonsum, Rauchen, Bewegungsmangel: Diese und weitere Formen ungesunden Lebensstil finden sich bereits bei Jugendlichen zwischen 19 und 26 Jahren. Laut einer Untersuchung von Marta Arrue von der Fakultät für Psychologie der Universität im Baskenland sollten diese mehr lesen...
EU: Jede zehnte Behandlung im Krankenhaus schadet den Patienten
Nach Angaben der EU-Kommission in Brüssel schadet jede zehnte Behandlung im Krankenhaus den Patienten. 4,1 Millionen Menschen infizieren sich pro Jahr an gefährlichen Krankenhauskeimen. 37.000 davon sterben. „Viele dieser medizinischen Behandlungsfehler sind vermeidbar“, meint mehr lesen...
Pränataldiagnostik: Gynäkologen wehren sich gegen Tendenz zur Eugenik
Die Pränataldiagnose driftet immer mehr in Richtung Eugenik. Gegen diese in westlichen Ländern deutlich beobachtbare Entwicklung positioniert sich nun auch in Frankreich eine Gruppe von Gynäkologen, Radiologen, Hebammen und Krankenschwestern. Das neu gegründete „Komitee zur Rettung der mehr lesen...
Deutschland: Gute Gründe für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik
Seit Monaten findet in Deutschland eine breite gesellschaftspolitische und fraktionsübergreifende Debatte zur umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) statt. Bei der PID werden im Reagenzglas erzeugte Embryonen auf Gen-Defekte untersucht, bevor sie in die Gebärmutter eingesetzt werden, und im mehr lesen...
Biopolitik: Europaparlament ist gegen Patentierung embryonaler Stammzellen
Europaabgeordnete verschiedener Fraktionen und Nationen haben sich erneut gegen die Patentierung embryonaler Stammzellen ausgesprochen. Auf einer Pressekonferenz in Brüssel betonten die Mitglieder des Europaparlaments (EP), dass es völlig inakzeptabel sei, Technologien, die auf der Zerstörung von mehr lesen...
IMABE-Symposium: „Lebensstil und persönliche Verantwortung“, 12./13. Mai 2011 in Wien
Wie kann man Menschen dazu bringen, ihren Lebensstil nachhaltig zu verändern und gesünder zu leben? Diese Frage bereitet Medizinern, Soziologen und Gesundheitsökonomen schon seit langem Kopfzerbrechen. Rauchen, Alkohol, Übergewicht, Bewegungsarmut: Die Liste der Faktoren für gesundheitsschädigendes mehr lesen...
Seminar: Diagnosevermittlung: Wie viel Wahrheit ist dem Patienten zumutbar?", 8./9. April 2011
IMABE bietet in zweitägigem Trainingsseminar für Ärzte Strategien zur Kommunikation von schwierigen Diagnosen an. Das Seminar ist auf fachlichen Vorträgen, intensiver Fallarbeit anhand realer Beispiele aus der Praxis der TeilnehmerInnen, Diskussion und Kleingruppenarbeit aufgebaut. mehr lesen...
Neuseeland: Protest gegen staatliches Screening-Programm von Ungeborenen
In Neuseeland protestiert eine Bürgerrechtsinitiative gegen ein staatliches pränatales Screening-Programm, berichtet The New Zealand Herald (online, 25. 11. 2010). Das Gesundheitsministerium hatte ein Screening-Programm auf Down-Syndrom und andere Krankheiten ohne öffentliche Anhörung mit dem mehr lesen...
Studie: Jährlich 600 000 Tote durch Passivrauchen
Weltweit sterben jährlich mehr als 600.000 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Rund 165.000 davon sind Kinder, wie aus der ersten globalen Studie zum Passivrauchen hervorgeht, die in Lancet (Early Online Publication, 26. November 2010, doi:10.1016/S0140-6736(10)61388-8) veröffentlichte wurde. mehr lesen...
Deutschland: Sterbehilfe-Debatte verunsichert Ärzte
Die Diskussion über die Sterbehilfe über lange Zeit hat nach Ansicht der Deutschen Bundesärztekammer (BÄK) zu einer Verunsicherung bei den Medizinern geführt, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 25. 11. 2010). Die Entscheidung des Deutschen Bundesgerichtshof (BGH) stärke nunmehr den mehr lesen...
Studie: Pränataldiagnostik bringt Müttern kaum Vorteile
Wie hilfreich ist es für Mütter, mittels Pränataldiagnose schon frühzeitig über den Gesundheitszustand ihres Kindes erfahren, vor allem dann, wenn eine Missbildung entdeckt wird? Argumentiert wird oft damit, dass das frühe Wissen dazu verhelfe, sich besser auf die Zeit nach der Geburt vorbereiten zu mehr lesen...
IMABE-Symposium: „Ohne Vertrauensbildung schwebt die Fehlerkultur im luftleeren Raum“
„Wer glaubt, eine Fehlerkultur bauen zu können, ohne die Voraussetzung einer Vertrauenskultur, der baut im luftleeren Raum.“ Der deutsche Medizinsoziologe Holger Pfaff untermauerte seine Thesen mit Studien, die zeigen, dass weder die Größe des Krankenhauses noch die Anzahl der Betten, noch private mehr lesen...
IMAGO-HOMINIS-Vorschau: 50 Jahre Pille und die „Reproduktive Gesundheit“
Vor 50 Jahren wurde in den USA die „Pille“ als das erste oral einzunehmende hormonelle Empfängnisverhütungsmittel zugelassen. Sexualität und Mutterschaft lassen sich seitdem so deutlich trennen wie noch nie zuvor. Das Pathos der einstigen Verfechter der Pille ist aber mittlerweile verhallt. Auch sie mehr lesen...
Symposium Fehlerkultur, 19./20. 11. 2010: Vertrauen sichern, Verantwortung übernehmen, Kommunikation fördern
Gesunde Niere entfernt, falsches Bein amputiert: Es sind tragische Ereignisse, mit denen die Medizin in Österreich derzeit Schlagzeilen macht. Unwillkürlich drängen sich dabei Fragen auf: Wie lassen sich solche Fehler vermeiden? Wer trägt dafür Verantwortung? Was heißt Schuld? Lassen sich mehr lesen...
PID: Ethische Debatte über Gentests an Embryonen spitzt sich zu
Der deutsche CDU-Behindertenbeauftragte Hubert Hüppe hat sich für ein eindeutiges Verbot von Gentests an Embryonen vor der Einpflanzung in den Mutterleib ausgesprochen. Auch eine eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) würde letztlich eine Entscheidung erfordern, ob Leben mehr lesen...
Frankreich: Höchster Staatspreis geht an Locked-in-Syndrom-Patientin
Frankreich setzt ein Zeichen: Der höchste Orden der Republik, die Légion d'honneur, ging vor wenigen Tagen an eine 56-jährige Französin, die seit 26 Jahren am Locked-in-Syndrom (LIS) leidet. Maryannick Pavageau erhielt die Auszeichnung für ihre Verdienste im Kampf gegen Euthanasie. Beim mehr lesen...
Werbung: Neue Richtlinien mahnen Ärzte zur Einhaltung des Berufsethos
Die Informationstechnologien zählen zu den wichtigsten Neuerungen jüngster Zeit. Sie nehmen in vielfacher Hinsicht auch Einfluss auf die Arzt-Patient-Beziehung. Ihre Nutzung wirft erhebliche ethische Fragen auf, nicht zuletzt, weil zur gleichen Zeit andere Entwicklungen in der Medizin das Berufsbild mehr lesen...
USA: Warnung vor fragwürdigen Gentests privater Anbieter
Immer mehr Menschen scheinen davon überzeugt, dass die Zukunft ihrer Gesundheit aus den Genen abgelesen werden kann. Das Geschäft mit Gentests, die von privaten Firmen übers Internet angeboten werden, nimmt dementsprechend zu. Sie stellen sich als seriös dar, doch gegen kommerzialisierte Gentests mehr lesen...
Studie: Ärzte beklagen mangelnde Kommunikation mit Kranken
Vier Minuten am Krankenbett, 20 Sekunden für die Angehörigen: Das ist die Zeit, die Stationsärzte durchschnittlich am Krankenbett des Patienten bzw. für die jeweiligen Verwandten aufbringen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die an der Universitätsklinik in Freiburg durchgeführt wurde und im BMC mehr lesen...
IVF: Indien boomt als Markt von Leihmüttern für Paare aus Übersee
Das Indian Council of Medical Research (ICMR) hat im Jahre 2007 Leitlinien herausgegeben, die den Export von menschlichen Embryonen verbieten. Ärzte fordern nun eine klare Rechtsprechung bezüglich des Imports. Hintergrund der Debatte ist die Leihmutterschaft, die in Indien zu einer regellosen mehr lesen...
Strassburg: Europarat bekräftigt Recht auf Gewissensfreiheit von Ärzten
„Kein Arzt oder Krankenhaus, die eine Abtreibung oder Sterbehilfe ablehnen, sollen dafür zur Verantwortung gezogen werden.“ So lautet nun die Formulierung einer Entschließung, die das Europaparlament am 7. Oktober 2010 in Straßburg mit knapper Mehrheit verabschiedete, von der die Presse (online mehr lesen...
Vatikan: Nobelpreis für Reproduktionsmediziner „deplatziert“
Der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben hat die Vergabe des diesjährigen Nobelpreises für Medizin an den britischen Reproduktionsmediziner Robert Edwards scharf kritisiert, berichtet die FAZ (online, 04. 10. 2010). Für das Nobelpreiskomitee stellt die Entwicklung der IVF einen mehr lesen...
Studie: Magersucht besser behandelbar bei Einbindung der Familie
Familientherapie ist bei jungen Anorexia nervosa-Patienten doppelt so wirksam wie eine rein individuelle Psychotherapie. Das ist das Ergebnis einer randomisierten klinischen Studie, die nun im Archive of General Psychiatry (2010; 67(10): 1025-1032; doi:10.1001/archgenpsychiatry.2010.128) mehr lesen...
PID: Deutschland startet Zivilkampagne gegen Selektion von Embryonen
Die österreichische Öffentlichkeit darf sich auf eine Debatte über die Präimplantationsdiagnostik vorbereiten. In Deutschland hatte der Bundesgerichtshof (BGH) Anfang Juli 2010 in einem Urteil entschieden, dass die Präimplantationsdiagnostik (PID) nicht gegen das Embryonenschutzgesetz verstößt und mehr lesen...
Studie: Arztserien schüren Angst vor Krankheiten
Arztserien machen Angst vor Krankheiten. Das schließt eine US-amerikanische Kommunikationswissenschaftlerin aus einer Analyse von Fernsehgewohnheiten bei Studenten. Je mehr junge Menschen Sendungen mit medizinischen Inhalten gesehen hatten, desto besorgter waren sie um ihre Gesundheit und hatten mehr lesen...
Studie: Gezielte Begleitung von Krebspatienten steigert Therapieerfolge
Eine intensive und multidisziplinäre Betreuung von Krebs-Patienten verbessert die Therapie deutlich. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist offenbar auch die Einbindung von Apotheken, die die Medikamente herausgeben. Das besagt eine neue Studie unter der Leitung von Ulrich Jaehde vom pharmazeutischen mehr lesen...
Studie: Stammzellforschung in Zukunft ohne Stammzellen möglich?
Stammzellforscher könnten künftig bei ihrer Arbeit ohne Stammzellen auskommen. Eine Studie im Fachjournal Cell (2010; 142: 375-386) zeigt nämlich, dass sich Bindegewebszellen auch ohne den Umweg über induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) in Herzmuskelzellen verwandeln lassen. US-Forscher mehr lesen...
Public Health: Jeder Dritte fühlt sich nicht für seine Gesundheit verantwortlich
Jeder dritte Erwachsene in Deutschland sieht die Verantwortung für seine Gesundheit eher bei anderen als bei sich selbst. Männer sehen sich dabei noch deutlich weniger in der Pflicht als Frauen: Vom „starken Geschlecht“ vertraut fast jeder Zweite lieber auf die Ratschläge und Hilfe anderer, unter mehr lesen...
Epidemiologie: Soziale Kontakte fördern längeres Leben
Soziale Netzwerke üben offenbar eine positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit aus. Eine jüngst in PLoS Medicine (2010; 7: e1000316) veröffentlichte Studie zeigt, dass kontakt- und beziehungsarme Menschen ein signifikant höheres Sterblichkeitsrisiko im Vergleich zu Bevölkerungsgruppen mit mehr lesen...
USA: Gefecht um staatliche Finanzierung embryonaler Stammzellforschung geht weiter
Wenige Wochen nach seinem Amtsantritt hatte US-Präsident Barack Obama im März 2009 verfügt, deutlich mehr Steuergelder als sein Vorgänger Bush (er vertrat die „Stichtagsregelung“) in die embryonale Stammzellforschung zu investieren. Konkret diente die staatliche Finanzspritze ab nun auch der mehr lesen...
Studie: Rund eine Million falsche ADHS-Diagnosen bei Kindern in den USA
In den USA leben einer Untersuchung zufolge möglicherweise fast eine Million Kinder mit einer falschen Diagnose des Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsyndroms (ADHS). Betroffen seien vor allem die jüngeren Kinder aus einer Jahrgangsstufe, sagt Studienleiter Todd Elder von der Universität Michigan mehr lesen...
Imago Hominis: Gehirn und Geist, Neurowissenschaft und Ethik wie frei ist der Mensch?
Gehirnforschung und Neurowissenschaften scheinen das gängige Weltbild gehörig ins Wanken zu bringen. Ist unsere Freiheit tatsächlich eine Illusion, wie manche Hirnforscher behaupten? Sind wir alle determiniert und daher weder verantwortlich noch schuldfähig für das, was wir tun? Ein Blick in die mehr lesen...
Eizellenspende: Österreich stemmt sich gegen Urteil des EGMR
Österreich will eine Liberalisierung von Ei- und Samenzellspenden von Dritten für künstliche Befruchtungen verhindern. Die Bundesregierung ficht deshalb nun das Anfang April gefällte Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) an, wonach Österreich mit seinem Verbot von Eizellen- mehr lesen...
Aids: Verantwortungsvoller Umgang mit Sexualität ist Schlüssel der Prävention
Als Ziel für das Jahr 2010 hatte die UNO den universellen Zugang zur HIV-Prävention, Behandlung, Pflege und Unterstützung deklariert. Wie aus dem jüngsten Bericht der UNAIDS hervorgeht wurde trotz partieller Erfolge dieses Ziel klar verfehlt. Täglich infizieren sich 7.400 Personen mit HIV, rund mehr lesen...
Europarat: Ärztliche Gewissensfreiheit soll beschnitten werden
Ein Ausschuss der Parlamentarischen Versammlung des Europarates greift die ärztliche Gewissensfreiheit massiv an. Er will Regeln für Ärzte festschreiben, die eine Behandlung aus Gewissensgründen verweigern, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 22. 06. 2010). In dem Straßburger Entwurf, der mehr lesen...
HIV: Mütter in Spezialbehandlung dürfen Babys trotz Infektion stillen
Durch Medikamente können die meisten Babys vor einer Ansteckung mit Aids durch das Trinken von Muttermilch bewahrt werden. Das ist das Fazit einer Studie mit insgesamt 730 schwangeren HIV-Infizierten aus Botswana, in der ein internationales Forscherteam den Einfluss der Medikamente auf die mehr lesen...
Deutschland: Grundsatzurteil über Abbruch lebenserhaltender Behandlungen
Der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) hat einen Rechtsanwalt vom Vorwurf des versuchten Totschlags freigesprochen. Der Abbruch einer lebenserhaltenden Behandlung auf der Grundlage eines Patientenwillens sei nicht strafbar (vgl. Urteil vom 25. Juni 2010 - 2 StR 454/09).
Zur Vorgeschichte: Auf Anraten mehr lesen...
Genetik: Medienrummel um Herstellung des ersten synthetischen Bakteriums
Dem US-Genetiker und Biotechnologe Craig Venter und seinem Team gelang es, ein Bakterium mit einem künstlichen Genom auszustatten. „Die Möglichkeit, die Software des Lebens umzuschreiben, wird eine neue Ära der Wissenschaft einleiten - und mit ihr neue Produkte und Anwendungsmöglichkeiten ergeben“, mehr lesen...
Kindesmissbrauch: Therapie kann Pädophilie-Rückfällen effizient vorbeugen
Die schlechte Nachricht: Pädophilie ist nicht heilbar. Rund ein Prozent aller Männer sind laut einer Studie der Berliner Charité davon betroffen, in Deutschland entspricht das rund 250.000 Männern. Die gute Nachricht: Vorbeugende Therapien für pädophile Männer und Verhaltenskontrolle sind möglich. mehr lesen...
Public Health: Schwierige Familienverhältnisse begünstigen ADHS bei Kindern
ADHS-Kinder kommen fast zur Hälfte aus Eineltern-Familien oder aus Familien der sozialen Unterschicht. Dies stellten schwedische Public Health-Forscher fest, die die Ergebnisse ihrer Untersuchung nun in der Acta Paediatrica (2010; 99: 920-924) veröffentlichten. Anders Hjern vom Centre for Health mehr lesen...
AIDS: „Westliche“ Dosierung von Medikamenten lässt sich nicht auf Afrika übertragen
Die Zahl neuer HIV-Infektionen ist in den vergangenen acht Jahren um 17 Prozent zurückgegangen. Die Todesrate hat sich weltweit verringert. Dennoch leben laut Welt-AIDS-Bericht der Vereinten Nationen derzeit 33,4 Millionen HIV-Positive mit dem AIDS-Erreger im Blut. Südafrika weist dabei eine mehr lesen...
Belgien: Euthanasie häufig ohne Zustimmung des Patienten
Acht Jahre nach der Legalisierung wird die aktive Sterbehilfe in Flandern häufig praktiziert - und nicht selten erfolgt sie - bei dementen oder komatösen Patienten - auch ohne deren Einwilligung. Die Medikamente werden oft von Krankenschwestern verabreicht - wenn auch meist in Anwesenheit eines mehr lesen...
Imago Hominis: Aktuelle Ausgabe widmet sich „E-Kommunikation und Medizin“
Die Medizin steht durch den Einsatz und die Nutzung digitaler Informationstechnologien von Ärzten und von Patienten mitten in einem Umbruch. Welchen Einfluss haben die Informationsmedien auf die individuelle und kollektive Kultur des Umgangs mit Gesundheit und Krankheit? Wie verändert sich die mehr lesen...
Veranstaltungshinweis: „Fehlerkultur in der Medizin“ am 19./20. 11. 2010 in Wien
Der Umgang mit Fehlern in der Medizin ist ein Sorgenkind. Eine vorausschauende Fehlerkultur ist Mangelware - im Klinikalltag ebenso wie unter den niedergelassenen Ärzten. Über die eigene Fehlbarkeit offen zu sprechen ist bis heute in der ärztlichen Arbeit immer noch stark angstbesetzt. Autoritäts- mehr lesen...
Klinische Pharmakologie: Kritik an „Medikamentencocktail im Alter“
„Die heutige Medizin forscht und therapiert an einem großen Teil ihrer Patienten vorbei. Das muss sich ändern“, fordert IMABE-Direktor Johannes Bonelli in einem Kommentar in der Österreichischen Ärztezeitung (online, 25. 04. 2010). In den kommenden Jahren werden die über 65-Jährigen mehr als mehr lesen...
Studie: Kinder von Fremdsamenspendern suchen nach ihrer Identität
Wie gehen Kinder mit dem Wissen um, dass sie nicht auf natürlichem Weg, sondern künstlich entstanden sind und dass sie sich einem Fremdsamenspender verdanken? Suchen sie nach ihrem biologischen Vater oder potentiellen Halbgeschwistern? Ja, zeigt nun eine Studie in Reproductive BioMedicine Online (20 mehr lesen...
Public Health: Kinder werden dicker und unbeweglicher
Immer mehr deutsche Kinder leiden an Übergewicht und werden immer unbeweglicher. Laut einer aktuellen Forsa-Studie der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) erklären 96 Prozent der befragten Mediziner, dass die Anzahl der Buben und Mädchen mit Übergewicht in den letzten 10 Jahren stark mehr lesen...
Großbritannien: Euthanasie soll Organspende-Problem lösen
Die Transplantation des Organs eines Verstorbenen ist für viele Menschen die letzte Hoffnung aufs Überleben. Weltweit herrscht jedoch ein Mangel an Spenderorganen, auch in Großbritannien. Nach einem ethisch gut begründeten internationalen Konsens gelten Menschen dann als tot, wenn das gesamte Gehirn mehr lesen...
Deutschland: Patientin enthält Opferentschädigung nach Schönheits-OP
Eine ungenügende ärztliche Aufklärung besonders bei Schönheitsoperationen kann einen Anspruch auf staatliche Opferentschädigung nach sich ziehen. Das entschied das deutsche Bundessozialgericht (BSG) in Kassel, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 29. 04. 2010). Es erkannte damit erstmals einen mehr lesen...
IMABE-Aktuell: Symposium „Fehlerkultur in der Medizin“ am 19./20. 11. 2010 in Wien
Der Umgang mit Fehlern in der Medizin ist ein Sorgenkind. Es gibt kaum eine vorausschauende Fehlerkultur, weder im Klinikalltag noch unter den niedergelassenen Ärzten. In der ärztlichen Arbeit über die eigene Fehlbarkeit offen zu sprechen, ist bis heute immer noch stark angstbesetzt, Autoritäts- und mehr lesen...
Eizellen-Spende: EGMR zwingt Österreich zu Liberalisierung
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg (EGMR) will Österreich mit einem Urteil dazu zwingen, das geltende Verbot von Eizellen- und Samenspenden für die In-vitro-Fertilisation (IVF) aufzuheben. Nach dem österreichischen Fortpflanzungsmedizingesetz darf ein Paar - ausgenommen bei mehr lesen...
Niederlande: Parlament debattiert über „Letzte-Wille-Pille“ für Menschen ab 70
In den Niederlanden wird jetzt, neun Jahre nach der Legalisierung der Euthanasie, der nächste Schritt vorbereitet: Die „Letzte-Wille-Pille“ für Menschen über 70 Jahre. Wer als Pensionist nicht mehr leben will, soll ein Recht auf Beihilfe zum Selbstmord haben, egal, ob krank oder gesund. Die mehr lesen...
Public Health: Ist eine Fast-Food-Steuer gegen Adipositas sinnvoll?
Als erstes europäisches Land erhebt Rumänien seit dem 01. 03. 2010 eine Steuer auf ungesunde Lebensmittel. Softdrinks, Süßigkeiten und andere Lebensmittel mit hohem Salz-, Fett- oder Zuckeranteil sind ab sofort empfindlich teurer. Die rumänische EU-Abgeordnete Oana Antonescu forderte, dass die mehr lesen...
Studie: Pharmakontakte beeinflussen Fachautoren
Die veröffentlichten Meinungen zu dem umstrittenen Diabeteswirkstoff Rosiglitazon sind einer Analyse im British Medical Journal (2010; 340: c1344) zufolge stark mit den Interessenskonflikten der Autoren assoziiert, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 19. 03. 2010). Eine Meta-Analyse des mehr lesen...
Klinische Tests: Abgebrochene Studien überschätzen Medikamentenwirkung
Viele Studien sind von vornherein so angelegt, dass sie beim Erreichen bestimmter Parameter automatisch als erfolgreich beendet werden können. Immer öfters werden dann die Testreihen verkürzt: einerseits aus ethischen Gründen, um der Placebo-Patientengruppe oder anderen schwerkranken Menschen das mehr lesen...
Abtreibungsdebatte: 40 Jahre Streit und noch immer kein Ergebnis?
Die öffentliche Diskussion über Abtreibung ist in Europa seit 40 Jahren ein Dauerbrenner. Die Debatten verlaufen hitzig, gesellschaftliche Kommunikation zu diesem Thema gibt es keine, sie erstickt in Emotionen. Gibt es einen Weg aus dieser Sackgasse?
Lebensschützer betonen, dass der Embryo Person mehr lesen...
Umfrage: Tötung durch Spritze für 62 Prozent der Österreicher kein Tabu
Die Zustimmung zu aktiver Sterbehilfe steigt bei den Österreichern. Das ist das Ergebnis einer telefonisch bei 1.000 Österreicher durchgeführten Umfrage des Instituts für Sozialmedizin und Epidemiologie der Medizinischen Universität Graz (Pressemitteilung online, 17. 02. 2010). Gefragt wurde zuerst mehr lesen...
Public Health: WHO warnt vor gefährlichem „Wunsch-Kaiserschnitt“
Die steigende Zahl von „Wunsch-Kaiserschnitten“ und ihre verharmlosende Darstellung bereitet der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Kopfzerbrechen. Laut WHO bestehen nur bei jeder zehnten Geburt medizinische Gründe für einen Kaiserschnitt. Viele Frauen versprechen sich von dem Eingriff eine schnelle, mehr lesen...
Studie: Angehende Ärzte taumeln zwischen Ohnmacht und Selbstüberschätzung
Zuverlässig und kompetent, ein guter Zuhörer, vertrauenswürdig und fachlich versiert - Medizinstudenten sind sich einig: Der ideale Arzt sollte alle diese positiven Eigenschaften in sich vereinen. Doch nach Einschätzung der angehenden Mediziner sind die "Götter in Weiß" von diesem Idealbild weit mehr lesen...
Künstliche Befruchtung: Frauen haben ein vierfach höheres Risiko für Totgeburt
Frauen, die mit Hilfe einer In-vitro-Fertilisation (IVF) oder einer intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) schwanger werden, haben viermal häufiger eine Totgeburt als andere Frauen. Dies zeigt eine aktuelle Längsschnittstudie in Human Reproduction (2010; doi:10/1093/humrep/deq023). Dass mehr lesen...
USA: Ethische Kompetenz nicht an Spezialisten delegieren
Ethik-Kommissionen, Ethik-Enqueten, Ethik-Räte, : Gremien, die im medizinischen und bioethischen Bereich für Ethik für zuständig erklärt werden, sprießen nur so aus dem Boden. Wo aber, wie in der Medizin, eine „Ethik der ersten Person“ (E. Prat) gefragt ist (Was soll ich tun?), soll man sich nicht mehr lesen...
Imago Hominis: Aktuelle Ausgabe widmet sich „Altern in Würde“
Altern in Würde: Was bedeutet das? Welche Richtung ist einzuschlagen, wenn ein Patient nicht mehr der Mensch ist, den man in seiner Lebensmitte kennen gelernt hat? Was bedeutet Autonomie im letzten Lebensabschnitt? In der kommenden Ausgabe der interdisziplinären Fachzeitschrift Imago Hominis widmen mehr lesen...
„Pille danach“: Neues Präparat ellaOne wirkt ähnlich wie Abtreibungspille
Auf dem Feld der sog. „Pille danach“-Präparate spitzt sich in Österreich der Konkurrenzkampf zwischen Herstellern zu, berichtet healtheconomy (online, 22. 01. 2010). Hintergrund dafür ist, dass das Produkt Vikela, die neben Postinor bis jetzt in Österreich zweite übliche „Pille danach“, seit Anfang mehr lesen...
Euthanasie: Selbstbestimmung oder Tod aus Systemzwang?
Mit provokanten Äußerungen zum Thema Euthanasie bringen sich derzeit britische Autoren in die Schlagzeilen. So forderte der 60-jährige Martin Amis in einem Interview mit der Sunday Times (online, 24. 01. 2010) anstelle der alten Telefonzellen „Suizid-Häuschen“ für alte Menschen. An jeder Straßenecke mehr lesen...
Gentechnik: Forscher verwandeln erstmals Hautzellen direkt in Nervenzellen
Forschern ist es erstmals gelungen, einen Zelltyp aktiv und direkt in einen völlig anderen zu verwandeln. Sie kamen dabei ganz ohne den Umweg über Stammzellen aus, wie das Wissenschaftlerteam um Marius Wernig von der Stanford University School of Medicine in Kalifornien in Nature mehr lesen...
Public Health: Tabaklobby beeinflusste EU-Gesetzgebung zu eigenen Gunsten
Laut einer jüngst in PloS Medicine (2010; 7: e1000202) veröffentlichten Studie hat eine von der Tabakindustrie angeführte Lobbygruppe die Gesetzgebung der Europäischen Union zum Schaden der Bevölkerung beeinflusst. Die Lobbyisten nahmen insbesondere Einfluss auf die Folgen- und Risikoabschätzung der mehr lesen...
Studie: Übergewicht bei Jugendlichen wird durch Zerfall der Familie verschärft
Zu viel, zu „fett“, zu „süß“, zu wenig Bewegung: So lauten die gängig zitierten Ursachen für Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen. Doch die steigende juvenile Adipositas ist nicht bloß auf ein individuelles Fehlverhalten zu reduzieren. Wissenschaftler des Instituts für mehr lesen...
Österreich: Kritik an Nominierung der Abtreibungsambulanz Gynmed für Frauenpreis
Die Nominierung der Gynmed-Ambulanz, die in Salzburg seit 2005 Abtreibungen durchführt, für den Salzburger Frauenpreis hat scharfe Proteste ausgelöst (Salzburg-ORF, online, 26. 01. 2010). Für Familienlandesrätin Doraja Eberle (ÖVP) ist „die Nominierung einer Abtreibungsklinik Zynismus in Reinkultur mehr lesen...
USA: Obama gerät mit Gesundheitsreform unter Druck
US-Präsident Barack Obama hat durch eine Senatoren-Nachwahl in Massachusetts die notwendige Drei-Fünftel-Mehrheit im Senat verloren, mit der eine Blockade von Gesetzesentscheidungen durch die Opposition verhindert werden kann. Nun steht er nicht nur unter dem Druck der republikanischen Opposition mehr lesen...
Österreich: Geringe Akzeptanz der Patientenverfügung
Mehr als drei Jahre nach Inkrafttreten des Patientenverfügungsgesetzes (PatVG) in Österreich haben weniger als vier Prozent der Bevölkerung dieses Instrument in Anspruch genommen. Nur ein Prozent der Bevölkerung hat eine „verbindliche“ Patientenverfügung errichtet, rund 2,5 Prozent eine sog. mehr lesen...
Studie: Gute Vorsätze zur gesunden Lebensführung, aber kaum Taten
Wie weit Selbsteinschätzung und Wirklichkeit auseinander gehen können, hat erst kürzlich der Bericht „Health Survey for England 2008“ des britischen National Centre for Social Research (NCSR) aufgezeigt. Dass körperliche Bewegung dem Körper und der Gesundheit gut täte, ist allgemein bekannt. mehr lesen...
Strassburg: Europäische Petition fordert Einhaltung der Menschenrechte
„Europa muss das Recht auf Leben stärker respektieren und umfassender schützen.“ Das forderte die Bundesvorsitzende der deutschen Aktion Lebensrecht für Alle e. V. (ALfA), Claudia Kaminski. Angeführt vom Europaabgeordneten und Präsidenten der italienischen Lebensrechtsbewegung, Carlo Casini, mehr lesen...
Studie: Fehlerhafte Verschreibungen werden im System rechtzeitig korrigiert
Bei der Verschreibungspraxis von Medikamenten in Großbritannien ist laut eines Editorials im Fachjournal The Lancet (2009; 374: 1945) größere Sorgfalt und Aufmerksamkeit notwendig. Eine aktuelle EQUIB-Studie (Errors. Questioning Undergraduate Impact on Prescribing) - veröffentlicht auf der Webseite mehr lesen...
Public Health: Ökonomischeres Denken zum Vorteil der Patienten ist möglich
Der britischen Behörde National Institute for Clinical Excellence (NICE) ist es gelungen, die Preise von Krebsmedikamenten zu drücken. Die Behörde prüft nicht nur die Wirksamkeit neuer Medikamente, sondern auch deren Wirtschaftlichkeit. Das entscheidende Kriterium für die Wirtschaftlichkeit sind die mehr lesen...
Österreich: Minister hat „Pille danach“ im Alleingang rezeptfrei gestellt
Die „Pille danach“ ist ab sofort in Österreichs Apotheken rezeptfrei erhältlich. Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) hat das hochdosierte Hormonpräparat, das in bestimmten Fällen auch eine frühabtreibende Wirkung hat, entgegen der Empfehlung der Österreichischen Ärztekammer (online, 20. 12. 2009) mehr lesen...
Medizinische Fakten zur Wirkungsweise der „Pille danach“
1. Im Beipacktext von Vikela, der nun rezeptfreien „Pille danach“, wird eindeutig festgehalten, dass das Präparat auch eine frühabtreibende Wirkung haben kann: „Es verhindert, dass sich eine befruchtete Eizelle in der Gebärmutter einnistet“, heißt es dort.
2. Die WHO, die die „Morning-After Pill“ mehr lesen...
Studie: Therapeutischer Nutzen von Nabelschnurblutbanken ist gering
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind eines Tages aus seinem eigenen Nabelschnurblut therapeutischen Nutzen ziehen kann, ist extrem gering. Dies ist das Ergebnis einer im Deutschen Ärzteblatt International (2009; 106: 831-836) veröffentlichten Übersichtsstudie. Von derzeit weltweit geschätzten mehr lesen...
Chirurgie-Ethik: Ja zu Einhand-Prothese, Nein zu Einhand-Transplantation
Ein italienisches Forscherteam aus Chirurgen, Anästhesisten, Neurologen und Bio-Ingenieuren von der Universität Campus Bio-Medico in Rom hat in einem EU-Gemeinschaftsprojekt namens „Lifehand“ eine „fühlende“ Handprothese entwickelt, die mittels Elektroden mit dem menschlichen Nervensystem verbunden mehr lesen...
Euthanasie: Frankreich sagt Nein zu Tötung auf Verlangen
Die französische Nationalversammlung hat eine Gesetzesinitiative zur Straffreiheit für aktive Sterbehilfe abgelehnt, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 25. 11. 2009) Gegen den Gesetzentwurf der Sozialisten stimmten 326 Abgeordnete, 202 unterstützten ihn. Der Fraktionszwang war für die mehr lesen...
Pharmabranche: Veröffentlichungspflicht für klinische Studien gefordert
Der Wirkstoff Reboxetin wird seit Jahren zur Behandlung von Depressionen eingesetzt. Nun habe sich laut jüngst veröffentlichtem Abschlussbericht des deutschen Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) gezeigt, dass sein Nutzen wissenschaftlich nicht belegt sei, mehr lesen...
Imago Hominis: Über das Verhältnis von Naturwissenschaft und Religion
Der Vorwurf, das Christentum bzw. die Kirche sei wissenschaftsfeindlich, ist relativ jung, er traf mit aller Wucht und sitzt bis heute tief. Dabei hatte das Christentum als eine im Logos fundierte Religion, die den Mythos hinter sich ließ, zu einer historisch einzigartigen Entwicklung der mehr lesen...
Österreich: „Pille danach“ muss rezeptpflichtig bleiben
Fakten, nicht Weltanschauungen sollen entscheiden, ob ein Hormonpräparat wie die „Pille danach“ aus der Verschreibungspflicht entlassen wird oder rezeptpflichtig bleibt. Das betont Johannes Bonelli, Professor für Klinische Pharmakologie und IMABE-Direktor in einem Gastkommentar in der Tageszeitung D mehr lesen...
Abtreibung: Statistik und Motivforschung sind längst fällig
Nach Einführung der „Fristenregelung“ in Österreich vor knapp 35 Jahren fehlen die damals versprochenen „flankierenden Maßnahmen“ noch immer. Im Jahr 1973 sagte der damalige SP-Justizminister Christian Broda, es ginge "in erster Linie um die Senkung der Zahl der Schwangerschaftsabbrüche". Doch das mehr lesen...
Stammzellen: Ethisch saubere Methoden setzen sich durch
Vier Jahre nach der Aufdeckung seiner Fälschungen von Stammzellstudien wurde der einst gefeierte südkoreanische Klon-Forscher Hwang Woo Suk von einem Gericht in Seoul zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Der einst als „Pionier“ der Stammzellenforschung gefeierte Tiermediziner wurde für mehr lesen...
Studie: Eltern wünschen Antibiotikum Kinderärzte verordnen es zu oft
Antibiotika werden von Kinderärzten zu oft verschrieben. Eine im BioMedCentral Pediatrics (2009; 9: 69) publizierte Studie hat gezeigt, dass dies in vielen Fällen mit der großen Erwartungshaltung der Eltern an die Ärzte zusammenhängt. Den Kinderärzten ist zwar bewusst, dass die meisten Infektionen mehr lesen...
Italien: „Schlechte Gene“ als Grund für Strafmilderung
Zwei italienische Neurowissenschaftler legten im Mai 2009 im Rahmen eines Berufungsverfahrens einem italienische Richter ihr Gutachten vor: Ein Mörder algerischer Herkunft habe eine genetische Veranlagung zur Aggressivität. Dadurch sei dieser in Italien lebende Mann anfälliger für Gewalt, wenn er mehr lesen...
Public Health: Jeder 25. Erwachsene konsumiert Cannabis
Einer aktuellen in Lancet veröffentlichten Studie (2009; 374: 1383-1391) zufolge konsumieren weltweit knapp vier Prozent aller Erwachsenen bis zum 65. Lebensjahr Cannabis - das sind 166 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 64 Jahren - trotz nachteiliger Auswirkungen auf ihre Gesundheit. Der mehr lesen...
Pränataldiagnose: Wird Europa zur „behindertenfreien Zone“?
In der Pränataldiagnostik brauche es „ausführliche Begleitung und Aufklärung darüber, was die Untersuchungen bedeuten und können, was sie nicht können und zu welchen Entscheidungssituationen sie führen“. Das betont Susanne Kummer, stv. IMABE-Geschäftsführerin, in einem Kommentar in der Österreichisc mehr lesen...
Studie: Fürsorge der Familie beeinflusst Schmerzempfinden und Genesung
Das Verhalten des Partners und von Angehörigen kann über das Befinden von chronischen Schmerzpatienten entscheiden. Das ist das Ergebnis von Studien, die Experten beim Deutschen Schmerzkongress Anfang Oktober 2009 in Berlin vorgestellt haben. Demnach hilft soziale Unterstützung im Kampf gegen den mehr lesen...
Studie: Komplettes Rauchverbot senkt Herzinfarkte um ein Drittel
Das Rauchverbot im öffentlichen Bereich und am Arbeitsplatz hat größere Auswirkungen auf die Prävention von Herzinfarkten als erwartet. Die Zahl der Herzinfarkte wurde durch diese Maßnahmen in Europa und Nordamerika um bis zu ein Drittel gesenkt. Das geht aus einer im Fachjournal Circulation (2009; mehr lesen...
Euthanasie: Luxemburgisches Ordensspital verweigert aktive Tötung
In Luxemburg wird eine Ordensgemeinschaft wegen des neu in Kraft gesetzten Euthanasiegesetzes unter Druck gesetzt. Weil ein Krankenhaus einer Ordensgemeinschaft einem schwer krebskranken Patienten die seit kurzem zulässige Tötung auf Verlangen verweigert habe, steht es jetzt medial am Pranger, mehr lesen...
Stammzellen: Nabelschnurblutzellen als Quelle für Alleskönner-Zellen
Statt Hautzellen könnten in Zukunft umprogrammierte Nabelschnurblutzellen die begehrten sogenannten pluripotenten Stammzellen liefern, die sich in jede Art von Körpergewebe verwandeln lassen. Die Basis für diese Vision haben jetzt ein spanisches und ein deutsches Forscherteam gelegt: Es gelang mehr lesen...
Public Health: Wirtschaftskrise schlägt sich auf die Psyche
Die Wirtschaftskrise hat neben der finanziellen auch eine enorme psychische Belastung vieler Menschen mit sich gebracht. Das zeigt eine repräsentative Befragung unter 500 Menschen, die Mitte Oktober in Wien präsentiert wurde, berichtet pressetext (online, 12. 10. 2009). „Sechs von zehn Menschen mehr lesen...
Österreich: Doch kein Rathaus-Empfang für Abtreibungsarzt
Die Einladung des Wiener Bürgermeisters zu einer Rathaus-Feier der Stadt Wien aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der Abtreibungsklinik pro:woman am 03. 09. 2009 löste eine Debatte über die Fristenregelung in Österreich aus - zur Überraschung von SP-Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely: „Ich habe mehr lesen...
USA: Therapieversuch mit embryonalen Stammzellen am Menschen gestoppt
Wenige Tage nach dem Amtsantritt von US-Präsident Barack Obama hatte die US-Arzneimittelbehörde FDA Ende Jänner 2009 die erste klinische Studie mit ES-Zellen an Querschnittsgelähmten genehmigt. Dieser Schritt wurde medial als „revolutionär“, „bahnbrechend“ und „richtungsweisend“ für die weltweite mehr lesen...
Studie: Nutzen der Krebsfrüherkennung in Europa deutlich überschätzt
Die meisten Frauen und Männer schätzen die Möglichkeiten der Früherkennung von Brustkrebs und Prostatakarzinom zu positiv ein. Das zeigt eine europaweite Umfrage im Journal of the National Cancer Institute (2009; 101: 1216-1220). Die vom Harding Center for Risk Literacy (Harding-Zentrum für mehr lesen...
Allensbach-Umfrage: Arztberuf verliert für viele Ärzte an Attraktivität
Der ehemalige Traumberuf Arzt gerät weiter ins Hintertreffen: Laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach (online, 05. 08. 2009) im Rahmen einer Repräsentativbefragung für den MLP Gesundheitsreport 2009 glauben 56 Prozent aller niedergelassenen Ärzte und Krankenhausärzte Deutschlands, mehr lesen...
Stammzellen: Deutsche Forscher kreieren Nervenstammzelle mit einzelnem Gen
Einer Arbeitsgruppe um Hans Schöler vom Max-Planck-Institut (MPI) für molekulare Biomedizin in Münster ist es als erstes gelungen, humane Nervenzellen durch Einbringen eines einzigen Gens in sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) zu verwandeln. Die Zellen könnten, wie die Forscher in N mehr lesen...
Aktuell: Fachjournal Imago Hominis widmet sich „Sucht und Alkohol“
Seit Tausenden von Jahren ist Alkohol ein Kulturgut aller Gesellschaftsformen und -schichten. Zum einen besteht eine hohe Kultur des Genussmittelgebrauchs, andererseits gibt es ständig die Gefahr, in den Missbrauch zu fallen. Wo liegt die Grenze zwischen maßvollem Genuss, Missbrauch und Sucht? Wie mehr lesen...
Österreich: Höhere Gesundheitsausgaben als der OECD-Durchschnitt
Österreich hat höhere Pro-Kopf-Gesundheitsausgaben als der Durchschnitt der OECD-Länder. Laut der jüngst veröffentlichten OECD-Gesundheitsdaten 2009 gab Österreich im Jahr 2007 10,1 Prozent des BIP für Gesundheit aus. Der OECD-Durchschnitt liegt bei 8,8 Prozent. Überdurchschnittlich hoch liegen die mehr lesen...
Public Health: Cannabis ist stärker krebserregend als Tabak
Von Cannabis-Konsumenten wird oft behauptet, dass die sogenannte „weiche Droge“ im Gegensatz zu Tabak nicht krebserregend und damit weniger gesundheitsschädlich sei als eine Zigarette. Eine aktuelle Studie im Chemical Research in Toxicology (2009; 22: 1181-1188) zeigt jedoch das Gegenteil: Durch die mehr lesen...
Sterben als Gewerbe: Kanton Zürich regelt „begleiteten Suizid“ amtlich
In der Schweiz will ein Kanton erstmals mit einer Sterbehilfeorganisation Vereinbarungen über den Ablauf eines begleiteten Suizids treffen, berichtet die NZZ (online, 29. 06. 2009) Der Verein Exit, neben Dignitas die größte so genannte Sterbehilfeorganisation in der Schweiz, hat nach eigenen Angaben mehr lesen...
Sterbetourismus: Britische „Klienten“ bei Dignitas sind keine Terminalpatienten
Unter den Briten, die in die Schweiz reisen, um die Sterbhilfeorganisation Dignitas zwecks Suizids in Anspruch zu nehmen, leiden viele unter an sich gut behandelbaren Krankheiten. Mit dieser Meldung hat The Guardian die britische Öffentlichkeit schockiert (online, 21. 06. 2009). Auf einer Liste mehr lesen...
Stammzellen: Alleskönner-Zellen entstehen auch ganz von selbst
Auf dem Weg zur ethisch einwandfreien embryonalen Stammzelle lagen große Stolpersteine. Anfangs mussten Forscher noch mit Viren Gene in eine Zelle einschleusen, um diese in ein quasi-embryonales Stadium zurückzuprogrammieren. Dies war riskant, weil die genetische Manipulation das Krebsrisiko erhöht. mehr lesen...
Studie: Kritik an zu hohem Geldfluss in die AIDS-Bekämpfung
Die Zahlen sind eindrucksvoll: In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben sich die finanziellen Ströme für das Gesundheitswesen in Entwicklungsländer vervierfacht. Sie stiegen von 5,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 1990 auf 21,8 Milliarden im Jahr 2007. Doch eine genaue Analyse zeigt auch mehr lesen...
Verhütung: Bayer schweigt zu gefährlichen Nebenwirkungen der „Pille“
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) teilte kürzlich mit, dass es in Deutschland zu „sieben Todesfällen im Zusammenhang mit der Anwendung des Arzneimittels „Yasmin“ gekommen sei. Bayer hingegen verweigert Angaben zur Häufigkeit von schweren Nebenwirkungen und Todesfällen, mehr lesen...
Aktuell: Imago Hominis widmet sich der Ethik des Patienten
Die moderne medizinische Ethik stellt das Selbstbestimmungsrecht des Patienten in den Vordergrund und will damit die klassische Maxime „salus aegrotis suprema lex“ (des Kranken Gesundheit höchstes Gesetz) ersetzen durch „voluntas aegrotis suprema lex“ (des Kranken Wille höchstes Gesetz). Nicht mehr mehr lesen...
Studie: Pharmakonzerne führen Billig-Studien in Dritte Welt-Ländern durch
Der Trend ist klar: Um die Kosten zu reduzieren, lassen Pharmafirmen immer öfters ihre Arzneimittel in Entwicklungsländern prüfen. Diese Praxis hat schwere Bedenken bezüglich der Ausbeutung einzelner Bevölkerungsgruppen in diesen Ländern hervorgerufen, aber auch bezüglich der Qualität der mehr lesen...
Spätabtreibungen: Deutscher Bundestag stimmt für schärfere Regelungen
In Deutschland ist - wie auch in Österreich - die Abtreibung von behinderten Kindern ohne Frist, also bis zur Geburt, gesetzlich erlaubt. Nach einem jahrzehntelangen Streit gibt es nun in unserem Nachbarstaat eine neue Regelung im Schwangerschaftskonfliktgesetz. Mit klarer Mehrheit stimmten die mehr lesen...
Schweden: Mutter lässt Kinder mit „falschem Geschlecht“ abtreiben
Eine geschlechtsselektive Abtreibung ist nach schwedischem Gesetz nicht illegal und darf daher nicht untersagt werden. Dies entschied der schwedische Nationale Gesundheits- und Wohlfahrtsrat Socialstyrelsen, der auch für die Genehmigung von späten Abtreibungen zuständig ist, berichtet The Local (onl mehr lesen...
Euthanasie: Widerstand gegen Beihilfe zum Selbstmord in der Schweiz und Luxemburg
In der Schweiz haben sich zwei Initiativen gegen sogenannten Sterbetourismus und Beihilfe zum Selbstmord formiert. Sie erreichten bislang 8.900 bzw. 8.400 Unterstützungsunterschriften, wie das Initiativkomitee in Zürich mitteilte, berichtet der Tagesanzeiger (online 25. 05. 2009). Damit ist der Weg mehr lesen...
Marketing: Große Wirkung von kleinen Werbegeschenken bei Medizinstudenten
Dass die großzügige Verteilung von Werbeartikeln durchaus sinnvoll und natürlich keineswegs uneigennützig ist, zeigt eine aktuelle Studie, die die Effizienz subtiler Einflussfaktoren in der Medizin illustriert. Mit ihrer im Archives of Internal Medicine (2009; 169: 887-893) publizierten Studie mehr lesen...
Euthanasie: „Nur in kranken Gesellschaften sterben die Menschen gesund“
„Nur in kranken Gesellschaften sterben die Menschen gesund.“ Mit dieser Warnung stellte der deutsche Wissenschaftsjournalist und Buchautor Stefan Rehder im Rahmen des Wiener Bioethik-Clubs (IMABE) sein neues Buch „Die Todesengel. Euthanasie auf dem Vormarsch“ vor, berichtet Kathpress (online, mehr lesen...
Stammzellen: Durchbruch auf dem Gebiet der Rückprogrammierung gelungen
Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist ein Durchbruch in der Stammzelltechnik gelungen. Sie haben aus einfachen Körperzellen multipotente Stammzellen ganz ohne Retroviren und ohne gentechnische Modifikationen am Erbgut erzeugt. Diese Methode scheint sicher, um das Krebsrisiko für den Fall mehr lesen...
EU-Parlament: Krankes Leben soll durch Selektion „ausgemerzt“ werden
Das EU-Parlament hat auf Betreiben von Sozialdemokraten, Kommunisten und Liberalen den sogenannten Trakatellis-Bericht gebilligt (vgl. Deutsches Ärzteblatt, online 23. 04. 2009). In dem Papier, benannt nach dem griechischen Parlamentarier und Berichterstatter Antonios Trakatellis, ist festgehalten, mehr lesen...
Neue Medien: Gesundheitsinformationen aus dem Internet können verunsichern
Im Internet werden immer mehr Informationen und Dienstleistungen rund um die Gesundheit angeboten. Verbrauchern stehen völlig neue Wege zur Beschaffung von Medikamenten oder Testergebnissen offen. Doch das ist nicht immer positiv, berichtet das deutsche Wochenmagazin Focus (online, 21. 04. 2009). In mehr lesen...
Public Health: Selbstmord ist die zehnthäufigste Todesursache
Die Zahlen sind erschreckend: Selbstmord ist die zehnthäufigste Todesursache. Jährlich sterben schätzungsweise eine Million Menschen durch Suizid, das entspricht 1,5 Prozent der weltweiten Todesfälle. Die Dunkelziffer dürfte höher liegen. An der Spitze liegt China: Dort ereignen sich mehr als mehr lesen...
Skandal: Pharmaindustrie bezahlte Pseudo-Wissenschaftsmagazin für eigene Zwecke
Die Abhängigkeit der renommierten Wissenschaftsverlage von der Pharmaindustrie ist ein bekanntes Ärgernis. Der Pharmakonzern Merck hat nun neues Öl ins Feuer gegossen, wie bioethics.net (online 01. 05. 2009) berichtet. Merck soll den renommierten Wissenschaftsverlag Elsevier (u. a. The Lancet) dafür mehr lesen...
Stammzellen: Österreichs Bioethikkommission am ethischen Holzweg
„Wissenschaftlich gesehen gibt es keinen Grund, noch mehr Embryonen zu vernichten.“ Susanne Kummer, stv. IMABE-Geschäftsführerin kritisiert scharf in Die Presse am Sonntag (online, 22. 03. 2009) den Vorstoß eines Flügels der Österreichischen Bioethikkommission, Embryonen in Österreich für mehr lesen...
Österreich: Verbot der „Tötung auf Verlangen“ in Verfassung verankern
Die Ex-Politikerin Heide Schmidt (60) forderte im Standard-Interview (online, 09. 04. 2009) eine politische „Sterbehilfe-Debatte“ in Österreich. Es herrsche „eindeutig Änderungsbedarf“, sagte Schmidt. Ihre Zielrichtung (wenngleich nicht explizit ausgesprochen): Es brauche neue „gesetzliche mehr lesen...
USA: Gewissensvorbehalt für medizinisches Personal soll eingeschränkt werden
Das Gesetz zum Schutz der Gewissensfreiheit von Ärzten, Pharmazeuten und Gesundheitsfürsorgern ist in Europa geltendes und gutes Recht. In den USA will Präsident Barack Obama dagegen eine kürzlich erst eingeführte Health and Human Services-Richtlinie wieder abschaffen. Sie sieht die Möglichkeit vor, mehr lesen...
Public Health: Europas Herzpatienten leben weiter ungesund
Herzinfarkt, Bypass oder ein Stent sollten für Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) eigentlich ein Motiv sein, ihren Lebensstil zu ändern. Eine Querschnittsstudie im Lancet (2009; 373: 929-940) und im European Journal of Cardiovascular Prevention & Rehabilitation zeigt jedoch, dass die mehr lesen...
Pharmaindustrie: Firmen droht Klagewelle wegen Medikamentenhaftung
Die Obersten Richter der USA bestätigten die Entscheidung einer Jury im US-Bundesstaat Vermont, die den Pharmakonzern Wyeth zur Zahlung von fast sieben Millionen Dollar (5,6 Millionen Euro) Schadenersatz an eine Musikerin verurteilte. Der an Migräne leidenden Frau musste nach einer durch den mehr lesen...
Aktuell: Imago Hominis widmet sich Work-Life-Balance
Laut einer Studie der Europäischen Beobachtungsstelle für berufsbedingte Risiken ist Stress das zweithäufigste arbeitsbedingte Gesundheitsproblem. Zu den häufigsten Auslösern zählen unsichere Arbeitsverhältnisse, hoher Termindruck, Mobbing und die Unvereinbarkeit von Beruf und Familie. Stress als mehr lesen...
Transplantationsmedizin: Keine Spenderleber für Alkoholiker?
Neue Debatte in Großbritannien über die Rationierung von Gesundheitsleistungen. Auslöser sind Äußerungen des Vorsitzenden des Ethikausschusses der British Medical Association, Tony Calland, der aufgrund aktueller Zahlen anregte, Lebertransplantationen nur solchen Patienten anzubieten, die nicht mehr lesen...
Public Health: Moderne Medizin macht ältere Menschen zu Patienten
Die moderne Medizin macht aus Senioren, die sich eigentlich ganz gut fühlen, Patienten. Diese Kritik äußert Michael Oliver, emeritierter Kardiologe der University of Edinburgh, in einem Kommentar im aktuellen British Medical Journal (2009; 338: b873, doi:10.1136/bmj.b873). „Es sieht so aus, als ob mehr lesen...
Stammzellforschung: Durchbruch macht Verbrauch von Embryonen überflüssig
Erstmals gelang es zwei Forscherteams aus Großbritannien und Kanada, Hautzellen in Stammzellen zurückzuverwandeln, ohne dazu potenziell krebsauslösende Viren zu verwenden. Sie bedienten sich stattdessen „springender“ Gene, die sie später wieder aus den Zellen entfernten. Die neue Technik stellt mehr lesen...
Vatikan: Benedikt XVI. warnt vor eugenischer Mentalität
Die katholische Kirche betrachtet mit Wohlwollen die großen Errungenschaften der Forschung, besonders auch in der Genetik. Das sagte Papst Benedikt XVI. vor den Teilnehmern des internationalen Kongresse über „Die neuen Grenzen der Genetik und die Gefahr der Eugenik“ (online, Rede vom 21. 02. 2009), mehr lesen...
Abtreibung: Männer berichten über Wut und Schmerz nach Abort ihres Kindes
Die Gefühle des Kindsvaters nach einer Abtreibung gehört noch heute in der weiten Öffentlichkeit zu den Tabuthemen. In der deutschen Wochenzeitung Die Zeit (online, 12. 02. 2009) sprechen zehn betroffene Männer über das Erlebnis der Abtreibung ihres Kindes, über Wut, Schmerz und Unsicherheit. Die mehr lesen...
Euthanasie: Immer mehr Belgier unterschreiben Sterbehilfe-Verfügung
Immer mehr Belgier lassen laut Medienberichten eine Sterbehilfe-Verfügung eintragen. Allein in diesem Jahr hätten bereits rund 1.100 Bürger des Landes bei den Gemeinden den Wunsch registrieren lassen, im Fall eines irreversiblen Komas aktive Sterbehilfe zu erhalten, berichtet Kathpress (online, mehr lesen...
Sterbehilfe: Italienische Koma-Patientin stirbt nach Ernährungs-Abbruch
Die italienische Wachkoma-Patientin Eluana Englaro ist tot. Die 38-jährige Frau, deren Schicksal Italien gespalten hat, sei plötzlich gestorben, teilte die Privatklinik „La Quiete“ in Udine, in der sich die Patientin seit einer Woche befand, mit, berichtet der Kurier, (online, 09. 02. 2009). Um den mehr lesen...
Stammzellforschung: Falsche Hoffnung bei Tier-Mensch-Chimären
Die umstrittenen Hybrid-Embryonen aus tierischem und menschlichem Gewebe könnten möglicherweise unbrauchbar sein. Amerikanische Forscher warnen, dass wichtige Gene bei diesen Chimären abgeschaltet sind, berichtet spektrumdirekt (online, 04. 02. 2009).
Zur Herstellung einer einzigen Stammzelllinie mehr lesen...
Großbritannien: Gentests für Menschen ohne Erbkrankheit als „Präventivmedizin“
Erstmals werden in Großbritannien Gentests zur Früherkennung von Krebserkrankungen auch für jene Menschen angeboten, die keine Erbkrankheiten in der Familie haben. Das Programm der University College-Klinik in London arbeitet laut der Zeitung The Times an einem „neuen Ansatz in der mehr lesen...
Studie: Chemikalien belasten Fruchtbarkeit von Männer und Frauen
Chemikalien im Trinkwasser könnten die Fortpflanzungsfähigkeit von Männern gefährden. Das untermauert eine jüngst publizierte britische Studie (Environ Health Perspect, doi:10.1289/ehp.0800197), die drei Jahre lang das Wasser aus 30 Flüssen Englands unter die Lupe nahm. Auf „weiblicher Seite“ legt mehr lesen...
Gentechnik: Erste reprogrammierte Stammzellen ohne Krebsgen
Deutsche Forscher haben einen einfacheren Weg zur Herstellung ethisch unbedenklicher Stammzellen gefunden. Die Wissenschaftler um Hans Schöler vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster konnten Körperzellen ohne die Hilfe zuvor benötigter Krebsgene in eine Art embryonaler mehr lesen...
Public Health: Macht Stress in der Familie dick?
Nicht nur Fastfood und Bewegungsmangel sind verantwortlich für kindliches Übergewicht, meinen schwedische Wissenschafter, wie Netdoktor berichtet (online, 29. 01. 2009) Auch Stress in der Familie trägt möglicherweise zu ungesunden Fettpölstern des Nachwuchses bei. Ein Forscherteam vom Pediatrics and mehr lesen...
Medien: Frauenmagazine fördern Medikalisierung des weiblichen Körpers
Die psychologischen Risiken der Schönheitschirurgie werden oftmals unterschätzt und in Top-Frauenillustrierten heruntergespielt. Hochglanzzeitschriften wie Cosmopolitan oder The Oprah Magazine würden damit eine Medikalisierung des weiblichen Körpers vorantreiben. Das ist das Ergebnis einer im mehr lesen...
Studie: Geschäft mit fragwürdigen Stammzelltherapien ist voll im Gange
Von Science wurde die Verjüngungskur für Zellen, die der japanische Forscher Shinya Yamanaka 2006 entdeckte und die 2008 abermals rasante Weiterentwicklungen erlebte, als der wissenschaftliche „Durchbruch des Jahres 2008“ (2008; 322: 1766-1767) gefeiert. Klar ist, dass es sich hierbei um mehr lesen...
Tagungstipp: „Arzt sein im 21. Jahrhundert“, 29. 31. 01. 2009 an der PMU Salzburg
Eine Tagung des Forum Medizin 21 der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) in Salzburg widmet sich von 29. - 31. Jänner 2009 unter dem Titel „Arzt sein im 21. Jahrhundert: Erwartung - Selbstbild - Realität“ den Herausforderungen und Zukunftsvisionen des beruflichen Alltags des Arztes in mehr lesen...
Sterbehilfe: Suizid-Dokumentation auch im deutschen Privat-Fernsehen geplant
Die Ausstrahlung einer Dokumentation mit dem Titel „Right to die?“ löste in Großbritannien und Deutschland eine heftige Debatte über Sterbehilfe aus. Der Film wurde am 10. Dezember 2008 vom britischen Bezahlsender Sky Real Lives zur Hauptsendezeit ausgestrahlt. Sie dokumentiert den Suizidtod eines mehr lesen...
Österreich: Palliativmedizin macht Euthanasie überflüssig
In Luxemburg hat das Parlament Mitte Dezember 2008 mit knapper Mehrheit für ein Gesetz zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe und Suizidhilfe gestimmt - gegen den Willen des luxemburgischen Großherzogs Henri, der das Gesetz nicht unterzeichnet hat. „Palliativmedizin ist die Antwort auf die mehr lesen...
Studie: Drastischer Schutz von Nichtrauchern senkt Herzinfarktrate
In der US-Stadt Pueblo/Colorado gehen drei Jahre nach Einführung eines strikten Rauchverbots in öffentlichen Räumen und am Arbeitsplatz die Hospitalisierungen wegen akuten Herzinfarkts immer noch drastisch zurück. Das ergab eine aktuelle Untersuchung des US Center of Disease Control and Prevention ( mehr lesen...
Stammzellen: Weltweit erstmals Organ gezüchtet und implantiert
Update! The Lancet hat diese Publikation 2018 zurückgezogen. Nähere Informationen unter Deutsches Ärzteblatt, 9.7.2018.
Spanische Mediziner haben nach eigenen Angaben die weltweit erste Transplantation eines ganzen gezüchteten Organs durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine Luftröhre, die mit mehr lesen...
Zulassungsstudien: Studienergebnisse in klinischen Journals häufig beschönigt
Längst nicht alle Zulassungsstudien werden der Öffentlichkeit vorgestellt: Fast ein Viertel der Studien, die Pharmafirmen für die Zulassung eines neuen Medikaments verwendeten, sind auch fünf Jahre später nicht in medizinischen Fachzeitschriften publiziert. Dies ist das Ergebnis einer Recherche von mehr lesen...
Neuro-Doping: Nature empfiehlt Recht auf leistungssteigernde Medikamente
Forscher entdecken den Reiz des Neuro-Dopings. In einem Kommentar Anfang Dezember in Nature (doi:10.1038/456702 a) fordert eine Gruppe von Wissenschaftlern, dass jeder geistig zurechnungsfähige Erwachsene das Recht haben soll, mit Hilfe von Medikamenten seine kognitiven Fähigkeiten zu verbessern. mehr lesen...
Vatikan: Neues Bioethik-Dokument betont kompromissloses „Ja zum Leben“
Unter dem Titel Dignitas personae („Die Würde der Person“) hat der Vatikan vergangenen Freitag ein neues Schreiben präsentiert, das sich mit aktuellen Fragen der Bioethik auseinandersetzt. Der Text der Glaubenskongregation basiert auf der bereits 1987 erschienenen Instruktion Donum vitae („Über die mehr lesen...
IMABE: Experten diskutierten über Kommerzialisierung und Ideologisierung der Medizin
Medizin als Supermarkt vieler Angebote? Der Arzt als Dienstleister? Der Patient als souveräner Kunde? Das „Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik“ (IMABE) stellt kritische Anfragen an die Kommerzialisierung und Ideologisierung der Medizin - und feierte am 21. November 2008 sein mehr lesen...
Schweizer Studie: Sterbehilfe bei nicht tödlich Kranken nimmt zu
In der Schweiz nehmen immer mehr Menschen, die nicht todkrank sind, Sterbehilfe in Anspruch. Das berichtet eine Arbeitsgruppe der Universität Zürich und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Journal of Medical Ethics (2008; 34: 810-814; doi:10.1136/jme.2007.023887). 33 Prozent der mehr lesen...
Embryonenforschung: Britische Liberalisierung stößt auf vehemente Kritik
Nach der Verabschiedung des umstrittenen Embryonengesetzes in Großbritannien fordert die Deutsche Bundesärztekammer (BÄK) einen ethischen Moralkodex für Mediziner in Europa. „Es ist an der Zeit, inne zu halten und in einen europaweiten Diskurs über die Grundwerte menschlichen Lebens einzutreten“, mehr lesen...
Stammzellen: Renommierter britischer Forscher geht aus Protest nach Frankreich
Colin McGuckin gehört zu den renommiersteten Stammzellforschern Großbritanniens. Nun kehrt der Professor für Regenerative Medizin an der Universität Newcastle seinem Heimatland den Rücken und wandert nach Frankreich aus - aus Protest gegen die einseitige Vergabe staatlicher Fördermittel für mehr lesen...
Studie: Scharfe Kritik an der einseitigen Mittelvergabe der WHO
Die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem regulären Haushalt oder aus gesonderten Spendenaufkommen verteilten finanziellen Mittel sind den weltweiten, durch verschiedene Krankheiten entstehenden Lasten nicht angepasst. Zu diesem Schluss kommt der Soziologe David Stuckler von der Universi mehr lesen...
Australien: Kein Bleiberecht für deutschen Arzt wegen behinderten Kindes
Ein deutscher Arzt ist in Australien mit seinem Antrag auf unbefristeten Aufenthalt gescheitert, weil sein Sohn behindert ist und der australischen Gesellschaft „bedeutende und anhaltende Kosten“ verursachen würde. Die berichtet die deutsche Tageszeitung Welt (online, 31. 10. 2008). Bernhard Moeller mehr lesen...
Vatikan: Organspende ist ein „besonderes Zeugnis der Nächstenliebe“
„Gewebe- und Organtransplantationen stellen einen großen Fortschritt der medizinischen Wissenschaft dar“, erklärte Papst Benedikt XVI. in einer Ansprache anlässlich eines internationalen Kongresses zum Thema Ein Geschenk für das Leben - Überlegungen zum Thema Organspende, den die mehr lesen...
Festsymposium: MEDIZIN, IDEOLOGIE UND MARKT, Freitag 21. 11. 2008
Die Medizin befindet sich in einer Phase des Umbruchs. Patienten und ihre Wünsche werden immer anspruchsvoller, der Arzt mutiert zum Dienstleister und mit der gleichzeitig angesetzten Kostenschraube besteht die Gefahr, dass die Medizin der Zukunft sich allein an Kundenwünschen und ökonomischen mehr lesen...
Österreich: „Ethisch sauber forscht es sich am besten“
„Wissenschaftlich gesehen gibt es keinen Grund, noch mehr Embryonen zu zerstören. Aus ethischer Perspektive gilt, dass Embryonen prinzipiell nicht zu Rohmaterial verzweckt und instrumentalisiert werden dürfen.“ Mit den Induzierten Pluripotenten Stammzellen (iPS) gibt es ein ethisch akzeptables mehr lesen...
Stammzellen: Erstmals iPS-Zellen ohne potenziell gefährliche Viren gezüchtet
Ein Team von japanischen Forschern rund um den Entdecker der induzierter pluripotenter Stammzellen (iPS), Shinya Yamanaka von der Universität Kyoto, hat eine neue Methode entwickelt, um ganz ohne die potenziell gefährlichen Viren iPS-Zellen herzustellen. Die Wissenschaftler benutzten dabei statt mehr lesen...
Studie: Positiver Effekt durch Gespräche übers Lebensende bei Terminalpatienten
Krebspatienten, die mit ihren Ärzten offen über den nahenden Tod und über die noch sinnvoll möglichen medizinischen Behandlungen am Lebensende sprechen können, sind eher bereit, ihre Krankheit als terminal zu akzeptieren. Sie ziehen eine palliative Therapie gegenüber einer Lebensverlängerung vor und mehr lesen...
IVF: Österreichs Reproduktionsmediziner fordern Präimplantationsdiagnose
In den vergangenen zehn Jahren ist in Österreich die Zahl der Frauen, die sich Eizellen entnehmen ließen, um auf künstlichem Wege zu einem Kind zu kommen, um 30 Prozent gestiegen. Im Vorjahr waren es rund 5.900 Frauen. Anlass genug für die Österreichische Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und mehr lesen...
Public Health: Sollen kranke Menschen künstliche Ernährung selbst bezahlen?
Nach dem Willen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) in Deutschland sollen kranke oder ältere Menschen, die keine Möglichkeit haben, sich auf normalem Wege ausreichend zu ernähren, künstliche (enterale) Ernährung, das heißt Sonden- und Trinknahrungen, zukünftig nicht mehr als mehr lesen...
Down-Syndrom: Nicht-invasive Diagnose mit genetischer „Schrotflinte“
Ein einfacher Bluttest könnte das Down-Syndrom künftig schon in der frühen Schwangerschaft „ohne Gefährdung des Fötus“ erkennen, berichteten die Medien. Eine Blutprobe der Mutter sollte ausreichen, um die Chromosomenstörung zu diagnostizieren. Mit dem von Stephen Quake und seinen Kollegen von der St mehr lesen...
Reminder: MEDIZIN, IDEOLOGIE UND MARKT (Wien, 21. 11. 2008)
Die Medizin befindet sich in einer Phase des Umbruchs. Patienten und ihre Wünsche werden immer anspruchsvoller, der Arzt mutiert zum Dienstleister und mit der gleichzeitig angesetzten Kostenschraube besteht die Gefahr, dass die Medizin der Zukunft sich allein an Kundenwünschen und ökonomischen mehr lesen...
Stammzellen: Vorsitzende der österreichischen Bioethikkommission will Liberalisierung
Wird sich Österreich eigene Gesetze zum Thema Stammzellenforschung zulegen? Die Meinungen, ob dies nötig sei, gehen innerhalb der österreichischen Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt auseinander. Die Herstellung von embryonalen Stammzellen, etwa aus überzähligen IVF-Embryonen, ist durch das mehr lesen...
Sterbehilfe: OGH erklärt Nahrungsentzug aus Mitleid für versuchte Tötung
Darf man den Tod von schwerkranken Patienten, bei denen keine Aussicht auf Heilung besteht, aus Mitleid herbeiführen, in dem man ihnen Nahrung und Flüssigkeit entzieht? Diese Frage hat nun der Oberste Gerichtshof (OGH) in Wien mit einem klaren Nein beantwortet. Es habe keinen Beleg für den mehr lesen...
Public-Health: Anti-Rauch-Programme sparen Milliarden
Tabakkontrollprogramme schützen nicht nur Nichtraucher, sie entlasten auch die Krankenkassen. Nach Berechnungen in PLoS Medicine (doi:10.1371/journal.pmed.0050178) hat das California Tobacco Control Program (CTCP) in 15 Jahren rund 86 Milliarden US-Dollar an Gesundheitskosten eingespart. Das 1989 mehr lesen...
Pränataldiagnose: 50 Prozent weniger behinderte Kinder in Österreich geboren
Im Juli 2008 hatte der Vorarlberger Emil als erster Ungeborener die Republik Österreich wegen Diskriminierung behinderter Menschen geklagt. Hintergrund ist ein OGH-Urteil, in dem ein behindertes Kind gewissermaßen als „Totalschaden“ für seine Eltern gewertet wurde (vgl. Imabe-Newsletter Juli 2008). mehr lesen...
Post-Abortion-Syndrom: Lancet fordert Maßnahmen-Paket für Frauen
Eines der führenden internationalen medizinischen Journals, Lancet, fordert mehr psychologische Hilfe für Frauen nach Abtreibungen. Im Editorial (2008; 372: 602) relativieren die Autoren die Aussagen eines Berichts der American Psychological Association. Diese hatte Mitte August einen Bericht mehr lesen...
Aktuell: Fachjournal Imago Hominis widmet sich „Familie und Krankheit“
Die Qualität der engen familiären Beziehungen zählt zu den wichtigen Determinanten für die Gesundheit eines Individuums. Familien sind, wenn sie gut funktionieren, ein protektiver und präventiver Gesundheitsfaktor. Die Qualität der engen familiären Beziehungen zählt zu den wichtigen Determinanten mehr lesen...
IMABE feiert sein 20-jähriges Bestehen
Die Medizin befindet sich in einer Phase des Umbruchs. Patienten und ihre Wünsche werden immer anspruchsvoller, der Arzt mutiert zum Dienstleister und mit der gleichzeitig angesetzten Kostenschraube besteht die Gefahr, dass die Medizin der Zukunft sich allein an Kundenwünschen und ökonomischen mehr lesen...
Imago Hominis: Apotheker haben Recht auf Gewissensvorbehalt
Ein Gewissensvorbehalt des Apothekers ist im Österreichischen Apothekergesetz nicht enthalten. Das ist ein großes Manko, wie die neueste Ausgabe des Fachjournals Imago Hominis aufzeigt. Was für den Arzt gilt, sollte auch für den Apotheker gelten: So hat der Arzt im Gesundheitswesen das Recht sich mehr lesen...
Österreich: Ungeborenes behindertes Kind klagt die Republik Österreich
Ein Vorarlberger Elternpaar will im Namen seines ungeborenen Sohnes die Republik Österreich klagen, berichten die Vorarlberger Nachrichten (online, 10. 07. 2008) und Die Presse (online, 10. 07. 2008). Während der Schwangerschaft wurde durch Pränataldiagnostik festgestellt, dass das Kind mit einem mehr lesen...
Stammzellen: Fortschritt bei Gewinnung von ethisch sauberen Alleskönner-Zellen
Hans Schöler vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster scheint ein weiterer Schritt zur Erzeugung neuer Stammzellen mit embryonalen Eigenschaften gelungen zu sein, ohne dafür die ethisch umstrittenen embryonalen Stammzellen verwendet zu haben, berichtet die FAZ (online, 9. Juli mehr lesen...
Studie: Kosten bremsen Ärzte bei Umstellung auf elektronische Krankenakte
Die Einstellung niedergelassener Mediziner zur elektronischen Krankenakte ist gespalten. Viele lehnen sie ab oder sind sehr zurückhaltend bis widerstrebend, auch in den USA. Dort sind nach einer größeren Umfrage von Catherine DesRoches vom Massachusetts General Hospital in Boston nur neun Prozent mehr lesen...
Studie: Verdachtsfälle von Forschungsbetrug werden zu selten gemeldet
Geschönte Bilder, unterschlagene Daten, getürkte Ergebnisse: Wie reagieren Forscher, wenn gegenüber einem Kollegen der Verdacht von wissenschaftlichem Betrug auftaucht? Dieser Frage ging eine nun in Nature (2008; 453: 980-982, doi:10.1038/453980a) veröffentlichte US-Studie nach. Fazit: In mehr als mehr lesen...
Euthanasie: Deutscher Ex-Senator leistet gesunder Frau Beihilfe zum Selbstmord
Der ehemalige Hamburger Justizsenator Roger Kusch hat nach eigenen Angaben eine körperlich und geistig weitgehend gesunde 79-jährige Frau Ende Juni zum Suizid verholfen. Der Fall hatte bei Vertretern aus Politik, Kirche und Gesellschaft scharfen Protest ausgelöst. Kusch, der erst vor wenigen Monaten mehr lesen...
Studie: Raucher, die aufhören wollen, hängen von sozialen Netzwerken ab
Geschätzte 2 Millionen Menschen in Österreich rauchen. Eine Million will aufhören oder zumindest weniger rauchen. Eine amerikanische Multicenter Studie zeigt nun, dass das Ziel, abstinent zu werden, nicht nur eine Frage der individuellen Entscheidung ist, sondern stark davon abhängt, ob andere mehr lesen...
Embryonenforschung: Österreich hat international gesehen stärkste Vorbehalte
Im Vergleich zu 2003 steigt offenbar in vielen Industriestaaten die Zustimmung zur embryonalen Stammzellforschung. Dennoch sind die ethischen Vorbehalte nicht vom Tisch. Das ist das Ergebnis einer groß angelegten, nun veröffentlichten Umfrage der BBVA Foundation - einer Stiftung der spanischen Bank mehr lesen...
Niederlande: Wirbel um Lebensrecht für Embryo mit Risiko-Gen
In den Niederlanden soll möglicherweise die Anwendung der Präimplantationsdiagnostik (PID) erweitert werden. Künstlich befruchtete Embryonen sollen bei drohender Vererbung von Brustkrebs aussortiert werden dürfen, berichtet die Neue Zürcher Zeitung (online, 31. Mai 2008). Sollte der Vorschlag mehr lesen...
Public Health: Kennzeichnung für stark gesüßte Lebensmittel gefordert
Ein jüngst von der Verbraucherorganisation Foodwatch durchgeführte Untersuchung von 32 Kinderlebensmitteln ergab, dass 80 Prozent der Proben (von Cornflakes bis zu Getränken) zu viel Zucker enthielten, berichtete Focus (online, 23. 05. 2008). In den Getränken wiesen sie mehr als 6,3 Gramm, in den mehr lesen...
Internet-Medizin: Google stellt Online-Krankenakte und „virtuelle Pillendose“ vor
Google hat seine mit Spannung erwartete Online-Krankenakte Google Health vorgestellt, mit der US-Verbraucher ärztliche Diagnosen, Laborwerte oder andere Gesundheitsinformationen speichern und verwalten können, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 21. 05. 2008). Google Health liefert neben der mehr lesen...
IMABE feiert sein 20-jähriges Bestehen
Die Medizin befindet sich in einer Phase des Umbruchs. Patienten und ihre Wünsche werden immer anspruchsvoller, der Arzt mutiert zum Dienstleister und mit der gleichzeitig angesetzten Kostenschraube besteht die Gefahr, dass die Medizin der Zukunft sich allein an Kundenwünschen und ökonomischen mehr lesen...
Australien: Bereitschaft von Ärzten zur Euthanasie ist vom Fachgebiet abhängig
Ärzte, die hauptsächlich mit Schwerst- und Todkranken zu tun haben, stehen der Euthanasie weitaus ablehnender gegenüber als andere Kollegen. Das ergab eine unter 1.400 australischen Ärzten durchgeführte Studie, die nun im Medical Journal of Australia (MJA 2008; 188 (8): 450-456) veröffentlicht mehr lesen...
Studie: Rauchverbot in Restaurants macht US-Teenager abstinent
Ein Rauchverbot in Gaststätten bewahrt viele Jugendliche davor, zu dauerhaften Rauchern zu werden. Dies zeigt eine Beobachtungsstudie in den Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine (2008; 162: 477-483), berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 06. 05. 2008). Im US-Staat Massachusetts ist es mehr lesen...
Italien: Immer mehr Ärzte weigern sich, Abtreibungen durchzuführen
In Italien steigt die Zahl jener Ärzte im öffentlichen und privaten Dienst, die keine Schwangerschaftsabbrüche vornehmen wollen, kontinuierlich. Inzwischen sind es schon 70 Prozent der italienischen Gynäkologen, so ein aktueller Bericht des italienischen Gesundheitsministeriums. Im Jahr 2003 mehr lesen...
Public Health: Adipositas-Therapien ohne dauerhafte Lebensumstellung nutzlos
Die Anzahl der Fettzellen lässt sich nach der Kindheit durch Diäten nicht reduzieren, berichtet ein Forscherteam um Kirsty Spalding vom Karolinska-Institut in Stockholm. Die Zahl der Fettzellen nimmt bis zum 20. Lebensjahr ständig zu. Danach bleibt sie lebenslang konstant, lautet das Ergebnis einer mehr lesen...
Sterbehilfe: Französische Tumorpatientin hatte jahrelang Behandlung abgelehnt
In Frankreich hat der Fall einer 52-jährigen Krebspatientin, die sich nach der Verweigerung von Euthanasie selbst das Leben nahm, eine massive Debatte über eine Gesetzesänderung zur Sterbehilfe ausgelöst. Der Öffentlichkeit kaum bekannt sind jedoch Hintergründe und Fakten zum Krankheitsverlauf, von mehr lesen...
IMABE: Neue Themen unter IMABE-Infos abrufbar
Das „Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik“ (IMABE) wurde 1988 auf Initiative von Medizinern, Juristen und Geisteswissenschaftlern in Wien gegründet. Ziel des Instituts ist es, den Dialog von Medizin und Ethik in Forschung und Praxis auf Grundlage des christlichen Menschenbildes zu mehr lesen...
Embryonenforschung: Deutschland liberalisiert Stichtagsregelung
Am 11. April 2008 ist in Deutschland eine Grundsatzentscheidung gefallen: Der Bundestag votierte mit 346 gegen 228 Stimmen dafür, den Stichtag für den Import von Stammzellen aus dem Ausland „einmalig“ zu verschieben, um in Hinkunft Stammzellen aus „frischeren“ Embryonen verwenden zu dürfen. Bislang mehr lesen...
Stammzellen: iPS-Zellen lindern Symptome von Parkinson
In der Stammzellenforschung bahnt sich eine Neuorientierung an, seit es Shinya Yamanaka von der Universität Kyoto vorletzten Sommer gelang, differenzierte Körperzellen durch das Einbringen von vier Genen in undifferenzierte Zellen zu verjüngen, in so genannte induzierte pluripotente Stammzellen mehr lesen...
Studie: Debatte um Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland entfacht
In deutschen Facharztpraxen müssen gesetzlich Versicherte drei Mal so lange auf einen Termin warten wie Privatversicherte. Das geht aus einer im International Journal for Equity in Health veröffentlichten Studie (2008; 7: 1-7, doi:10.1186/1475-9276-7-1) hervor. Mit der Untersuchung sei erstmals der mehr lesen...
Schwangerschaftsabbruch: Ärzte fordern Aufklärung über psychische Folgen
Nach 40 Jahren und 6,6 Millionen Abtreibungen in Großbritannien bricht das britische Royal College of Psychatrists ein Tabu: In ihrem Statement Position Statement onWomen’s Mental Health in Relation to Induced Abortion (14.3. 2008) warnen die Psychiater vor den psychischen Folgen, unter denen Frauen mehr lesen...
Gentechnik: Briten schaffen Mensch-Kuh-Embryo als Rohstofflager
Stammzellforscher haben zum Teil empört auf Experimente britischer Kollegen reagiert, denen es gelungen sein soll, Embryonen aus Rinder-Eizellen und menschlichen Zellkernen zu schaffen, berichtete der Tagesspiegel (online 04. 04. 2008). Das Team der Universität Newcastle hat nach eigenen Angaben aus mehr lesen...
Stellungnahme von IMABE zur Hybrid-Forschung
In einer Stellungnahme betont IMABE, dass Hybrid-Versuche aus mehrfacher Sicht nicht legitim sind:
1) Die Hybrid-Forschung ist abzulehnen, weil sie eine gefährliche Manipulation mit menschlichem Material bedeutet Als Begründung kann sie keine wissenschaftlichen Argumente vorweisen. Sie ist reiner mehr lesen...
Österreich: Scharfe Kritik an neuerlichem „Kind als Schaden“-OGH-Urteil
Die jüngste Judikatur des Obersten Gerichtshofs zum Thema „Wrongful birth“ (OGH-Urteil vom 11. 12. 2007) stieß in Österreich auf heftige Kritik. Neben Kardinal Christoph Schönborn und Behindertenverbänden betonte auch Österreichs Ärztekammerpräsident Walter Dorner in einer Presseaussendung (online, mehr lesen...
Euthanasie: Votum für aktive Sterbehilfe in Luxemburg ist ein „fatales Signal“
Nach Holland und Belgien hat nun als dritter Staat weltweit Luxemburg im Februar mit knapper Mehrheit die Zulassung der aktiven Sterbehilfe bzw. Beihilfe zum Selbstmord beschlossen. Voraussetzung ist, dass ein unheilbar kranker und unerträglich leidender Patient freiwillig, überlegt und wiederholt mehr lesen...
Studie: Teure Placebos wirken besser als billige
Ohne die unterstützende Wirkung des Placeboeffekts wären viele Medikamente weniger wirksam - eine Tatsache, die in der Medizin seit langem bekannt ist. US-Forscher fügen dem Placeboeffekt nun eine neue Note hinzu: Teure wirkstofflose Pillen wirken ihnen zufolge bei Patienten noch besser als billige. mehr lesen...
Adipositas: EU will bis zum Jahr 2015 eine Trendwende herbeiführen
Rund 25 Millionen Kinder in der Europäischen Union (EU) sind übergewichtig oder fettleibig. Die höchsten Raten weisen laut einer internationalen Vergleichsstudie aus dem Jahre 2004 die südlichen Länder und Großbritannien auf. Dies sei jedoch weniger auf ungesündere Ernährungsgewohnheiten als auf ein mehr lesen...
Studie: Schwangerschaftsabbruch führt zu höherem Risiko für Frühgeburten
Abtreibungen erhöhen bei nachfolgenden Schwangerschaften das Risiko für das Baby, zu früh und damit zu leichtgewichtig zur Welt zu kommen. Das zeigt eine Analyse der Universitäten Greifswald, Rostock und der TU München. Auch vorausgegangene Fehl- oder Totgeburten lassen Babys verfrüht zur Welt mehr lesen...
Stammzellforschung: Deutschland entscheidet am 11. April über neues Gesetz
Die deutsche Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) verteidigte eine geplante Reform des Stammzellgesetzes. Sie verwies auf die Herkunft der Stammzellen aus so genannten überzähligen Embryonen. Diese würden „nach einem gewissen Datum vernichtet und weggeworfen“ und als Klinikmüll gelten, mehr lesen...
Aktuelle Ausgabe von Imago Hominis widmet sich der „Forschungsethik“
Jahr für Jahr werden in die Grundlagenforschung große Summen öffentlicher und privater Gelder investiert. In der angewandten Forschung sind es auch Mittel aus dem Kapitalmarkt. Diese Finanzressourcen müssen aber ihren Ertrag bringen. Damit ist klar, dass Geld ein wissenschaftsexterner Faktor ist, mehr lesen...
Österreich: Debatte über Gesetz zur Stammzellenforschung kommt in Gang
Auf parlamentarischer Ebene stand in Österreich die Stammzellforschung, insbesondere die Zulässigkeit von Forschungsarbeiten mit humanen embryonalen Stammzellen (hESZ), bisher nicht zur Debatte. Diese kommt nun in Gang. Die Herstellung von hESZ auf österreichischem Boden ist verboten, nicht jedoch mehr lesen...
Studie: Gemeinsame Mahlzeiten stärken gesundes Essverhalten
Regelmäßige gemeinsame Mahlzeiten in der Familie zählen zu den protektiven Faktoren, um junge Mädchen vor Essstörungen und übertriebener Sorge um das eigene Gewicht zu bewahren. In einer im Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine (Arch Pediatr Adolesc Med 2008; 162: 17-22) publizierten mehr lesen...
Studie: Pharmamarkt zeigt kein Interesse für schwangerschaftsbedingte Krankheiten
Der Arzneimittelmarkt hat kein Interesse an Produktentwicklung für die Bedürfnisse schwangerer Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Forschern des Imperial College London, das in der Public Library of Science publiziert wurde (PLoS Med 2008, 5(1): e22). Weltweit sterben jährlich mehr lesen...
Belgien: Lockangebote für junge Frauen zur Eizellen-Spende
Aus Mangel an Eizellen-Spenderinnen wirbt eine belgische Fortpflanzungsklinik mit lukrativen Angeboten um Studentinnen. Die Klinik LIFE im flämischen Löwen (Leuven) werde speziell unter Studierenden nach Spenderinnen suchen, zitierte die Gazet van Antwerpen eine Mitarbeiterin, berichtet der Standard mehr lesen...
AIDS: Keine Infektionsgefahr für Infizierte in medizinischer Behandlung innerhalb fester Beziehung
Die Eidgenössischen Kommission für Aidsfragen (EKAF) bricht ein Tabu: In einem in der Schweizerischen Ärztezeitung publizierten Artikel stellt sie fest, dass HIV-Infizierte, sofern sie drei strikte Bedingungen erfüllen, nach heutigem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis nicht mehr infektiös seien mehr lesen...
Embryonale Stammzellen: Dramatische Endrunde im Deutschen Bundestag
In der Debatte um das deutsche Stammzellgesetz haben sich von den 613 Bundestagsabgeordneten bereits 486 weitgehend festgelegt, berichtet die FAZ (14. 02. 2008). Es handelt sich dabei um vier, nicht vereinbare Gesetzesentwürfe: vom völligen Verbot der embryonalen Stammzellforschung über eine mehr lesen...
Abgeblitzt: Keine Steuerbegünstigung für Wiener „Abtreibungsmuseum“
Das umstrittene Wiener „Abtreibungsmuseum“ (museum für verhütung und schwangerschaftsabbruch) wurde - entgegen eigener Angaben - nicht in die Liste der steuerbegünstigten Institutionen aufgenommen. Dies erklärte nun das Büro des Finanzministers auf Anfrage von IMABE. Nach eingehender Prüfung ist das mehr lesen...
Prävention: Deutsche Gynäkologin kritisiert „verhütungszentrierte Aufklärung“
Wegen mangelnder Aufklärung und wachsenden Drucks hin zu frühen Sexualerfahrungen werden jährlich weit mehr als zehntausend Mädchen unter 18 Jahren ungewollt schwanger. Konkret kam es in Deutschland im Jahr 2006 zu 6.590 Abtreibungen bei Mädchen unter 18 Jahren, im selben Jahr brachten minderjährige mehr lesen...
Studie: Pharmafirmen geben mehr Geld für Marketing als für Forschung aus
Nach einer Studie in Public Library of Science Medicine (2008, 5(1): e1 doi:10.1371/journal.pmed.0050001) gibt die amerikanische Pharmaindustrie möglicherweise doppelt so viel Geld für das Marketing aus wie für die Entwicklung neuer Medikamente. Ein Großteil der Gelder fließt in kostenfreie mehr lesen...
Deutschland: Widerstand gegen Liberalisierung der Stammzellforschung
Im Streit um die Stammzellforschung in Deutschland unterstützen bislang 115 Abgeordnete aus allen Fraktionen einen Antrag auf Beibehaltung der geltenden gesetzlichen Regelung. Sie sei nach wie vor gut, sagte die grüne Bioethik-Expertin Priska Hinz in Berlin, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online mehr lesen...
Forschung: Menschlicher Embryo aus erwachsenen Hautzellen geklont
Einem amerikanischen Wissenschaftlerteam soll es nach eigenen Angaben gelungen sein, einen menschlichen Embryo aus einer entkernten Eizelle und dem Erbgut einer spezialisierten Hautzelle zu erzeugen. Insgesamt seien dazu „nur“ 29 Eizellen von drei jungen Frauen benötigt worden, berichtet die Gruppe mehr lesen...
USA: Niedrigste Zahl an Schwangerschaftsabbrüchen seit Legalisierung
Gemäß einer neuen Studie des Alan Guttmacher Institutes in New York ist die Zahl der jährlichen Abtreibungen in den Vereinigten Staaten auf den niedrigsten Stand seit mehr als 30 Jahren gefallen. 2005 wurde einer Untersuchung zufolge 1,2 Millionen Schwangerschafen in den USA abgebrochen. Das waren mehr lesen...
Skandal: Wiener "Abtreibungsmuseum" wird steuerlich begünstigt
Das umstrittene Wiener „Abtreibungsmuseum“ (museum für verhütung und schwangerschaftsabbruch) sorgt wenige Monate nach seiner Eröffnung erneut für Kontroversen. Das österreichische Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur hat die vom prominenten Abtreibungsarzt Dr. Christian Fiala mehr lesen...
Künstliche Befruchtung: Wunsch nach Baby ist ausschlaggebend für Kündigungsschutz
Der Kündigungsschutz für Frauen, die sich einer In-vitro-Fertilisierung unterziehen, soll greifen, sobald ein Termin für eine künstliche Befruchtung feststeht und der Chef davon Kenntnis hat. So lautet das Ergebnis eines aktuellen EuGH-Rechtsgutachtens (Az.C-506/06), dessen Anlassfall eine mehr lesen...
Stammzellenforschung: Durchbruch bahnt Weg zu ethisch sauberer Alternative
Zwei Forscherteams aus Japan und den USA ist unabhängig voneinander ein entscheidender Durchbruch in der Stammzellforschung gelungen. Shinya Yamanaka von der Universität Kyoto und James Thomson von der Universität Wisconsin in Madison gelang es mit ihren Mitarbeitern, menschliche Hautzellen zu einer mehr lesen...
Klonen: Ian Wilmut wendet sich vom therapeutischen Klonen ab
Kurz vor der Veröffentlichung der beiden bahnbrechenden Stammzellen-Studien am 20. November hat der bekannte Klonforscher Ian Wilmut, Direktor des Scottish Centre for Regenerative Medicine der University of Edinburgh, öffentlich verkündet, dass er das „therapeutische Klonen“ menschlicher Embryonen mehr lesen...
Forschungspolitik: Heiße Debatte um Stichtagsregelung in Deutschland
Die deutschen Grünen haben ihre Kritik an der CDU-Haltung zur Stammzellforschung bekräftigt. Die Partei habe für „schnöde Lobby-Interessen das christliche Menschenbild geopfert“, meinte Parteichefin Claudia Roth vor Journalisten in Berlin, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 10. 12. 2007). mehr lesen...
AIDS: Maßnahmen nur erfolgreich bei Einschränkungen im Sexualverhalten
Viel Geld wurde in die Bekämpfung und Prävention von AIDS bereits investiert, doch vielleicht unter falschen Voraussetzungen. In einem Kommentar im angesehenen Fachjournal Lancet (2007; 370: 180, 30. 11. 2007) diskutiert James Shelton vom Bureau for Global Health der US Agency for International mehr lesen...
Imago Hominis "Das Spiel mit dem schönen Körper"
Plastische Chirurgie und die boomende „Schönheitschirurgie“ liegen in einem Spannungsfeld. Zum einen sind da die großartigen Errungenschaften und Fortschritte der Chirurgie im Dienste des Patienten, zum anderen gerät ein „Nebenzweig“, die sogenannte Schönheitschirurgie zunehmend ins kritische mehr lesen...
Deutschland: Wachkoma-Patienten müssen nicht ernährt werden
Es ist ein Novum in der deutschen Rechtssprechung: Wie erst jetzt bekannt wurde, hat im Mai 2007 ein deutsches Gericht auf Antrag der Eltern erlaubt, die künstliche Ernährung bei ihrer vierjährigen Tochter, die sich im Wachkoma befand, einzustellen und damit ihren Tod herbeizuführen. Das OLG Hamm mehr lesen...
Studie: Pille steigert Risiko für Gefäßverkalkungen
Die Einnahme oraler Kontrazeptiva über einen Zeitraum von zehn Jahren könnte das Risiko von atherosklerotischen Plaques in den großen Arterien um 20 bis 30 Prozent erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Querschnittsstudie aus Belgien, die auf der Jahrestagung der American Heart mehr lesen...
Vatikan: Apotheker haben Recht, aus Gewissensgründen Leistungen zu verweigern
Papst Benedikt XVI. hatte am 29. Oktober 2007 in einer Rede vor katholischen Apothekern ein Recht auf Gewissensentscheidungen für Pharmazeuten verlangt. Wenn es um „eindeutig unmoralische Entscheidungen“ wie Abtreibung oder Sterbehilfe gehe, könne man von ihnen keinerlei Mitwirkung fordern, so der mehr lesen...
Lifestyle: Höhere Versicherungstarife bei ungesundem Lebensstil?
Wer ungesund lebt, soll deshalb nicht unbedingt mehr ins Gesundheitssystem einzahlen müssen. Das meinen 42 Prozent der rund 2.300 Teilnehmer an einer interaktiven Internet-Meinungsumfrage des Wall Street Journal Online/Harris Interactive Healthcare Poll. Sie halten solche Forderungen für „unfair“; mehr lesen...
Stammzellen: Steht Deutschland vor einem weiteren Dammbruch?
Seit Monaten wird in Deutschland über eine Änderung des Stammzellgesetzes diskutiert. Immer deutlicher wird dabei die Allianz zwischen Reproduktionsmedizinern und der Lobby für die Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen (hESZ). So macht sich die Deutsche Gesellschaft für mehr lesen...
Public Health: Lancet fordert breite Allianz im Kampf gegen Adipositas
Die Studien sprechen klare Worte: Adipositas nimmt pandemische Ausmaße mit schweren Folgen für Menschen und Gesundheitssysteme an. The Lancet mahnt deshalb im Leitartikel (2007; 370: 1521) mit Fokus auf Großbritannien einen „unpolitischen und überregionalen Ansatz zur Bewältigung der epidemischen mehr lesen...
Aktuell: Imago Hominis befasst sich mit OGH-Urteil "Kind als Schaden"
Um das Thema „Kind als Schaden“ geht es in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift Imago Hominis, die sich den teils widersprüchlichen Urteilen des Obersten Gerichtshofes zum „wrongful birth“ widmet. Jenen Fällen also, in denen es wegen des mutmaßlichen Mangels an ärztlicher Aufklärung zur Geburt mehr lesen...
Forschung: Großbritannien genehmigt Herstellung von Mensch-Tier-Wesen
Embryonale Stammzellenforschung braucht zunächst vor allem eines: Eizellen. Von diesen gibt für den Erhalt der Menschheit genug, zu wenige aber für den Bedarf der Forschung. Deshalb sollen neue Quellen und Methoden für die Gewinnung von Eizellen bzw. die Herstellung von Embryonen erlaubt werden. mehr lesen...
Euthanasie: Suizidforscher warnen vor Zulassung von Sterbehilfe
Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) hat vor jeglicher Zulassung von Sterbehilfe gewarnt. Jede Durchbrechung des gesellschaftlichen Tötungsverbots „gefährdet und destabilisiert potenziell die menschliche Gemeinschaft“, erklärte die DGS anlässlich des „Welttags der Suizidprävention“ mehr lesen...
Stammzellen: Fortschritte bei ethisch sauberen Alternativen
CDU-Forschungsministerin Anette Schavan stellte klar, dass sie aus ethischen Gründen langfristig „komplett ohne embryonale Stammzellen auskommen“ will. Damit wendet sie sich indirekt gegen jene deutschen Forscher, die die derzeit geltende Stichtagsregelung für die Forschung mit ES-Zellen in mehr lesen...
Public Health: Verheiratete greifen seltener zur Zigarette
Geschiedene oder Verwitwete rauchen häufiger als Verheiratete. Und der Zigarettenkonsum liegt deutlich über jenem von Verheirateten. Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie des Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsförderung (RWI Essen) zum Rauchverhalten in Deutschland. mehr lesen...
Bioethikkommission: Neue Vorsitzende bestellt, erstmals Behindertenvertreter an Bord
SP-Staatssekretärin Heidrun Silhavy stellte am 5. Oktober 2007 die neuen Mitglieder der vierten Amtsperiode der Bioethikkommission vor. Zur neuen Vorsitzenden wurde die Juristin Dr. Christiane Druml (Ethik-Kommission, Medizinische Universität Wien) bestellt. Das Amt der stellvertretenden mehr lesen...
Studie: Psychiater glauben kaum an Gott
Psychiater sind im Vergleich zu Kollegen in anderen medizinischen Sparten am wenigsten religiös. Das ist das Ergebnis einer im Fachjournal Psychiatric Services veröffentlichten Studie (2007, 58: 1193-1198), in der rund 2000 US-Ärzte nach ihrem Verhältnis zur Religion befragt wurden. Die historische mehr lesen...
Österreich: Bioethikkommission darf kein Feigenblatt der Regierung sein
„Nach einer sechsjährigen, ziemlich farblosen Story ( ) wäre es vorerst das Beste, die Bioethikkommission in ihrer jetzigen Form überhaupt abzuschaffen.“ Mit dieser provokanten Forderung ließ IMABE-Geschäftsführer Enrique Prat in einem Gastkommentar in Die Presse unter dem Titel „Bioethikkommission: mehr lesen...
Studie: Hohes Komplikationsrisiko bei künstlicher Befruchtung
Die Komplikationsrisiken während und nach einer durch künstliche Befruchtung erzielten Schwangerschaft sind gegenüber einer natürlichen Empfängnis deutlich erhöht. Das zeigt ein Übersichtsartikel von Alastair Sutcliffe vom Institute of Child Health am Londoner University College und Michael Ludwig mehr lesen...
Stammzellgesetz: Philosoph Spaemann warnt vor Liberalisierung in Deutschland
Vor einer Liberalisierung des deutschen Stammzellgesetzes warnt der Philosoph Robert Spaemann. Er fordert, dass die Debatte „auf den Boden der Verfassung zurückgeholt werden“ müsse, wonach jeder Mensch, auch im Frühstadium seines Lebens, ein „Grundrecht auf Leben“ besitze, schreibt Spaemann in der F mehr lesen...
Euthanasie: Tschechen streiten über aktive Sterbehilfe
Ein geplantes Gesetz zur aktiven Sterbehilfe hat in Tschechien eine öffentliche Debatte über Euthanasie hervorgerufen. Künftig sollen Ärzte auf den Wunsch von unheilbar kranken Patienten hin eine Giftdosis verabreichen dürfen - das sieht ein Gesetzentwurf vor, der im Prager Abgeordnetenhaus mehr lesen...
Studie: Cannabis steigert das Risiko einer Psychose im späteren Leben
Haschisch gilt als verhältnismäßig harmlose Droge. Zu Unrecht, wie eine aktuelle Studie nahe legt. Das Risiko für psychotische Störungen im späteren Leben steigt beim Konsum von Cannabisprodukten (Haschisch und Marihuana) um bis zu 41 Prozent, berichtet eine britische Forschergruppe in einer im Lanc mehr lesen...
Public Health: Sinnorientierte Medizin durch British Medical Journal bestätigt
Immer wieder werden neue Behandlungen eingeführt, mit dem Argument, sie können Leben retten oder die Lebensqualität verbessern. Doch nicht immer gibt es dafür Belege. Das zeigt erneut eine groß angelegte Studie in der Altersgruppe zwischen 70 und 82 Jahren, die Dee Mangin von der Christchurch School mehr lesen...
Lifestyle: Fernsehshows fördern Bedürfnis nach Schönheitsoperationen
Reality-TV-Shows, in denen es um schönheitschirurgische Eingriffe geht, kurbeln das Interesse an solchen Eingriffen bei den Zusehern an. Vier von fünf Patienten gaben an, direkt von einer dieser Fernsehshows beeinflusst worden zu sein. Fast ein Drittel gab an, ihre Meinung über die Möglichkeiten der mehr lesen...
Deutschland: Hormonmarketing mit pseudowissenschaftlicher Methode?
Und wieder ist die Optik schief: Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung stellte Ende Juni 2007 eine Studie vor, die zeigt, dass Millionen Deutsche ungewollt kinderlos sind. Der Untertitel der Studie zeigt an, in welche Richtung es gehen soll: „Was kann die moderne Medizin gegen den mehr lesen...
Studie: Brauchbares Tiermodell für embryonale Stammzellenforschung
Zwei britischen Forscherteams gelang es unabhängig voneinander, aus Mäuse- bzw. Ratten-Embryonen neue Stammzellen gewinnen, die überraschend stark menschlichen embryonalen Stammzellen ähneln, berichten die Wissenschaftler in den in Nature veröffentlichten Studien (2007; 448: 191-195; mehr lesen...
IVF: Propagierte Vorteile der Präimplantationsdiagnose wissenschaftlich nicht haltbar
Wer sich zu einer künstlichen Befruchtung entschließt, wird heute dazu angehalten, eine Präimplantationsdiagnose beim Embryo durchführen zu lassen. Nicht nur, um Kinder wegen möglicher genetischer Schäden frühzeitig zu selektionieren (Gencheck), sondern auch, um die Chromosomenzahl des Embryos und mehr lesen...
Hormone: Hoher Anteil von Herzerkrankungen nach Behandlung mit Östrogenen
Die Hormongabe während und nach den Wechseljahren ist umstritten. Nun bestätigt eine internationale Untersuchung an 5000 Frauen aus England, Australien und Neuseeland frühere Studien, die vor den schädlichen Folgen der Hormonersatztherapie warnten. Die Risiken steigen vor allem, wenn Frauen nach den mehr lesen...
Public Health: Mediziner fordern bessere Verschreibungspraxis bei älteren Menschen
Älteren Menschen werden zu oft und zu viele Medikamente verordnet, ohne dass eine klinische Notwendigkeit vorliegt, sie erhalten ungeeignete Präparate oder auch zu selten ausgerechnet jene Medikamente, die sie tatsächlich benötigen. Einer europäischen Studie zufolge erhielt ein Fünftel aller zu mehr lesen...
Pränataldiagnose: 50 Prozent weniger Down-Syndrom-Kinder in Dänemark geboren
Seit der Einführung des nicht invasiven Screenings auf eine Trisomie 21 im Herbst 2004 hat sich in Dänemark die Zahl der Kinder, die mit Down-Syndrom geboren werden, fast halbiert. Damit liegt nun erstmals eine Studie vor, die den Zusammenhang zwischen Pränataldiagnose und dem numerischen Anstieg mehr lesen...
Studie: Alkohol rafft fast die Hälfte der arbeitsfähigen Männer Russlands hinweg
Mit 59 Jahren ist die Lebenserwartung für Männer in Russland heute niedriger als in Bangladesh. Die Ursache liegt nach einer Studie im Lancet (2007; 369: 2001-2009) in den Trinkgewohnheiten. Insgesamt, so schätzen die Epidemiologen, sind 43 Prozent aller Todesfälle bei Männern auf den Alkoholkonsum mehr lesen...
Österreich: Schwere Vorwürfe gegen Topmediziner wegen angeblicher "Waffe gegen Krebs"
Johannes Huber und Sepp Leodolter, zwei prominente Gynäkologen Österreichs, zogen die Konsequenzen: Nach heftiger Kritik kehrten die beiden ihrer eigenen Biotech-Firma CellMed Research den Rücken, berichtet die Tageszeitung Der Standard (online, 27. 06. 2007). Der Hintergrund: Das österreichische mehr lesen...
Studie: Doping-Problem wächst bei Freizeitsportlern und Jugendlichen
Nicht nur Hochleistungssportler suchen Unterstützung im Doping. Auch die Zahl der Freizeitsportler, Jugendlichen und sogar Kinder, die zu Doping-Mitteln greifen, steigt. Das zeigt eine Studie unter französischen Jugendlichen, die nun im British Journal of Sports Medicine (doi:10.1136/bjsm.2007.03573 mehr lesen...
AIDS: HIV-Infektionen in Deutschland auf neuem Höchststand
Im vergangenen Jahr sind in Deutschland so viele neue Aidsinfektionen registriert worden wie noch nie seit Beginn der differenzierten Erfassung 1993. Die Zahl der gesicherten HIV-Neuinfektionen stieg 2006 gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent, wie das Robert Koch-Institut (www.rki.de) in Berlin in mehr lesen...
Reproduktion: Österreicher führte umstrittenes Menschenklon-Experiment durch
In einem Übersichtsartikel für das Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie berichtete der in Lexington im US-Bundesstaat Kentucky arbeitende österreichische Biologe Karl Illmensee, ihm und seinem Team sei es unlängst gelungen, einen menschlichen Embryo nach der Dolly-Methode zu klonen (2 mehr lesen...
Stammzellen: Anhörung über Regelung der Forschung mit ES-Zellen im deutschen Bundestag
Sieben Jahre nach dem umkämpften Stammzellenbeschluss des Deutschen Bundestages kehrte der Streit um die Embryonen ins Parlament zurück. In einer Anhörung des Bildungs- und Forschungsausschusses bewerteten 24 Forscher, Juristen und Ethiker die Erfahrungen mit dem Gesetz. Der Druck in Richtung einer mehr lesen...
IMABE-Symposium: Experten diskutierten über Zukunft und Grenzen der Schönheitsmedizin
Jung, schön, attraktiv, wie im Hochglanzmagazin - wer will das nicht sein? Noch nie haben sich so viele gesunde Menschen freiwillig auf den Operationstisch gelegt. In Österreich unterziehen sich jedes Jahr 40.000 Menschen einer Schönheitsoperation - Tendenz stark steigend. 90 Prozent der Klientel mehr lesen...
Studie: Anstieg von psychischen Problemen bei Jugendlichen
Kinder und Jugendliche in Deutschland haben immer häufiger psychische Probleme. Das geht aus einer aktuellen Studie „KiGGS“ des Robert Koch-Instituts zur Kinder- und Jugendgesundheit hervor. Demnach sind 21,9 Prozent der Sieben- bis 17-Jährigen psychisch auffällig. Zehn Prozent leiden unter Ängsten, mehr lesen...
EU-Politik: Rückschritt für ethische Standards bei Zulassung neuer Therapien
Laut einer Verordnung, die das Europaparlament am 25. 04. 2007 angenommen hat, sollen nur bestimmte neue Therapieformen in der EU, wie etwa zur Züchtung von Gewebe, Organteilen oder künstlicher Haut für Menschen mit schweren Brandverletzungen künftig nach einheitlichen Standards geprüft und mehr lesen...
Österreich: 2. Nationalratspräsident Spindelegger fordert Abtreibungsstatistik
Der Zweite Nationalratspräsidenten Dr. Michael Spindelegger hat eine Diskussion über die Einführung einer Abtreibungsstatistik in Österreich in Gang gebracht. Der Politiker reagierte damit auf den jährlichen Bericht des Instituts für Familienpolitik (IPF) „Entwicklung der Familien in Europa“, aus mehr lesen...
Euthanasie: Belgische Ärzte werden zu aktiver Sterbehilfe gedrängt
Der belgische Medizinrechtler Herman Nys sieht einen wachsenden Druck auf Ärzte, Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen seines Landes, Sterbehilfe leisten zu müssen, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 10. Mai 2007). Insbesondere im flandrischen Teil gebe es eine starke Strömung, mehr lesen...
Österreich: "Pille danach" ist kein Mittel, um Abtreibungszahlen zu verringern
Wer die „Pille danach“ zum freien Verkauf in Apotheken anbietet, verniedlicht sowohl die frühabtreibende Wirkung als auch die hohe hormonelle Belastung des Präparats für Frauen, kritisiert IMABE. SP-Frauenministerin Doris Bures, die die Abgabe der so genannten „Morning-After-Pille“ in Österreich mehr lesen...
Lifestyle: Deutschland will Schönheits-OPs bei Minderjährigen verbieten
Ästhetisch-chirurgische Eingriffe bei Minderjährigen sollen in Deutschland nur noch dann erlaubt sein, wenn sich zwei Ärzte unabhängig voneinander dafür aussprechen. Die Unionsfraktion bereitet einen diesbezüglichen Antrag vor - eine Initiative, die von Marita Eisenmann-Klein, Präsidentin der mehr lesen...
Abtreibung: Britische Ärzte weigern sich, Abtreibungen durchzuführen
In Großbritannien zeichnet sich eine „Abtreibungskrise“, ab, berichtet The Independent (16. 04. 2007). Zu viele, vor allem jüngere Ärzte, würden sich unter Berufung auf ihr Gewissen weigern, Abtreibungen durchzuführen. Jährlich werden laut Zahlen des National Health Service 190.000 Abtreibungen mehr lesen...
Sterbehilfe: Hartheim-Konferenz fordert verfassungsmäßiges Euthanasieverbot
„Wer das Lebensrecht am Anfang des Lebens in Frage stellt, stellt es irgendwann auch am Ende des Lebens in Frage“: Dies betonte der Schauspieler Tobias Moretti bei einem „Künstlerpodium“ auf der Internationalen Hartheim-Konferenz „Sinn und Schuldigkeit. Fragen zum Lebensende“, die von 20. bis 22. mehr lesen...
Belgien: Zahl aktiver Sterbehilfe in einem Jahr um 10 Prozent gestiegen
Die Zahl der Fälle aktiver Sterbehilfe in Belgien ist laut Medienberichten zwischen 2005 und 2006 um zehn Prozent gestiegen. Mit 86 Prozent habe die weit überwiegende Mehrzahl der durch aktive Sterbehilfe ums Leben gekommenen Menschen an Krebs gelitten. Nur ein Sechstel von ihnen sei älter als mehr lesen...
Studie: Erfolg bei Diabetes-Behandlung mit adulten Stammzellen
Werden Insulinpräparate für Diabetiker in Zukunft überflüssig sein? Die ersten Ergebnisse einer klinischen Studie an Typ-1-Diabetes Mellitus-Patienten im Alter zwischen 14 und 31 Jahren, die mit eigenen, adulten Stammzellen therapiert wurden, sind ermutigend. Bei diesem Krankheitstyp zerstört das mehr lesen...
EU-Politik: Eine Million Euro für Datenbank über embryonale Stammzelllinien
Die EU will in den kommenden drei Jahren ein europaweites Register von Stammzelllinien aufbauen, das auch Informationen über bisherige Forschungsergebnisse bündelt. Dazu stünden eine Million Euro bereit, erklärte die EU-Kommission in einer Presseaussendung vom 29. 03. 2007. Zugleich geht aus den mehr lesen...
Studie: Sexualerziehung bringt mehr als Kondom-Aktionismus
Teenager, die zu früh sexuell aktiv sind, neigen später eher zu delinquentem Verhalten. Jene, die „warten können“, gewinnen einen protektiven Faktor für ihre Persönlichkeitsentwicklung. Das ergab eine Langzeitstudie der Ohio State University, die im Journal of Youth and Adolescence (2007; 36(2): mehr lesen...
Wissenschaft: Forschungsthemen von Wissenschaftsjournalen gesteuert?
Zweifel am Nutzen von „impact factors“ und daraus resultierenden „journal rankings“ hat das British Medical Journal angemeldet (2007; 334: 561-564). Das BMJ warnt, die Bedeutung des Impact-Faktors für die wissenschaftlichen Zeitschriften sei so groß, dass sie sich stärker darauf konzentrierten, mehr lesen...
Arzt-Patient: Fragwürdige Entscheidung über unmündige Patienten per Computer
Eine neue Software soll den mutmaßlichen Willen schwer kranker Patienten ermitteln, die sich über ihre medizinische Behandlung nicht mehr äußern können. Wenn keine Patientenverfügung vorliegt, wenden sich die Ärzte bei kritischen Therapieentscheidungen häufig an die Angehörigen. Doch die mehr lesen...
Studie: Natürliche Familienplanung ist so sicher wie "Pille"
Wie sicher ist die „Natürliche Familienplanung“ (NFP), wenn sie korrekt angewendet wird?
Ein internationales Wissenschaftlerteam um Petra Frank-Herrmann von der Universitäts-Frauenklinik in Heidelberg untersuchte in einer Langzeitstudie die Effizienz der sog. Symptothermalen Methode (STM nach mehr lesen...
Imago Hominis: Schweizer Theologe kritisiert scharf Intelligent Design
Gegen eine unzulässige Vermischung von Naturwissenschaft und Theologie, wie sie in der Theorie des Intelligent Design vertreten wird, wehrt sich der Schweizer Theologe und Philosoph Martin Rhonheimer von der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom. In der kommenden Ausgabe der Fachzeitschrift Ima mehr lesen...
Wiener Bioethik-Club: Menschenrechte stehen höher als die Forschungsfreiheit
Embryonale Stammzellen werden als Alleskönner gepriesen, mit deren Hilfe man in Zukunft speziell degenerative Erkrankungen wird heilen können. Diese Verheißung, die die „positive Botschaft eines leidfreien Lebens“ in sich birgt, wird von den Medien allzu oft unkritisch aufgenommen, sagt Thomas mehr lesen...
Ethik-Codex: Stammzellenforscher stellen halbherzigen Regelkatalog auf
Der Klonbetrug-Skandal rund um den einst gefeierten südkoreanischen Stammzellenforscher Woo Suk Hwang hat das Image der Forscher mit embryonalen Stammzellen stark angeschlagen. Nun ist man um Schadensbegrenzung bemüht. Im Kampf gegen schwarze Schafe in den eigenen Reihen haben führende mehr lesen...
Umfrage: Mehrheit der Deutschen gegen embryonale Stammzellenforschung
Da bei Geweben aus embryonalen Stammzellen die Gefahr besteht, dass ein Patient sie abstößt, fokussieren sich Forscher zunehmend auf patienteneigene, adulte Stammzellen. Das scheint auch im Sinne der Bevölkerung zu sein. Eine vom deutschen Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest Mitte Jänner im mehr lesen...
Studie: Einsamkeit erhöht Risiko für Alzheimer
Ältere Menschen, die sich einsam und verlassen fühlen, erkranken mehr als doppelt so häufig an einer Alzheimer-Demenz wie gesellige Menschen. Das haben Forscher vom Alzheimer-Zentrum der Rush Universität in Chicago in einer vierjährigen Studie mit 823 Senioren herausgefunden. Die Autoren, die die mehr lesen...
Künstliche Befruchtung: Salzburgerin wurde gekündigt und geht vor EuGH
Der Europäische Gerichtshof steht vor einem ausweglosen Problem: Eine Salzburgerin hatte sich einer künstlichen Befruchtung unterzogen. Wenige Tage, bevor ihr die Embryonen eingepflanzt wurden, wurde sie gekündigt. Der Arbeitgeber verteidigte sich gegen die Klage der nun arbeitslosen Frau, die mehr lesen...
Abtreibung: Föten in Norditalien müssen ab nun beerdigt werden
In der norditalienischen Lombardei müssen abgetriebene Föten künftig beerdigt werden, berichtet die Süddeutsche Zeitung (online, 31. 01. 2007). Dies gelte auch für Abtreibungen bis zur 20. Schwangerschaftswoche, heißt es in einem Beschluss des Regionalrates. „Es geht um die Würde des Fötus“, mehr lesen...
Euthanasie: Schweiz will Suizid-Beihilfe bei psychisch Kranken erlauben
Die Schweiz verfügt über eines der weltweit liberalsten Gesetze zur passiven Sterbehilfe: Ein Arzt kann einem unheilbar Kranken ein tödliches Gift verschreiben, dieser muss die Dosis jedoch eigenständig zu sich nehmen. Vor einem Jahr hat Lausanne als erste Schweizer Universitätsklinik die mehr lesen...
Studie: US-Forscher entdecken Stammzellen im Fruchtwasser
Menschliche Stammzellen lassen sich nicht nur aus Embryonen, Nabelschnurblut oder Organen gewinnen. Ein US-Forscherteam rund um Anthony Atala, Chef des Instituts für Regenerative Medizin an der Wake Forest University, entdeckte nun im Fruchtwasser so genannte AFS-Zellen („amniotic fluid stemcells“). mehr lesen...
Lifestyle: Sollen Raucher bei Wartelisten für Operationen nachgereiht werden?
Im British Medical Journal (2007; 334: 20, doi:10.1136/bmj.39059.503495.68) wurde eine harte Debatte über das Thema Ressourcen schonende Medizin und Rauchen angefacht. Matthew J. Peters vom Concord Repatriation Hospital in Sydney plädiert dafür, bei knapper werdenden Ressourcen Nicht-Raucher mehr lesen...
OGH-Urteil: Österreichs Kinderärzte gegen "Anspruch auf perfektes Kind"
Die Arbeitsgruppe Ethik der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) hat am 10. Jänner 2007 eine Stellungnahme zum jüngsten „Kind als Schaden“-OGH-Erkenntnis veröffentlicht. Ein Salzburger Gynäkologe sollte für den Lebensunterhalt eines behinderten Kindes aufkommen, weil mehr lesen...
Ethik: Künstlicher Wachstums-Stopp bei behindertem Mädchen bedenklich
Der Fall der schwerstbehinderten neunjährigen Ashley aus Seattle, deren körperliche Entwicklung durch Operationen und Hormontherapien auf Wunsch der Eltern gestoppt wurde, löste eine heftige ethische Debatte aus. Argumente, die gegen den Eingriff sprechen, knüpfen an die Tatsache, dass hier weniger mehr lesen...
Fortpflanzungsmedizin: Schweizer Bischöfe beklagen Mangel an Transparenz
Die katholische Schweizer Bischofskonferenz beklagt bei der Fortpflanzungsmedizin einen Mangel an Transparenz, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (online, 04. 01. 2007). Das gelte insbesondere bei der gesetzlich vorgeschriebenen Statistik der so genannten überzähligen Embryonen, die im Rahmen der mehr lesen...
Studie: Bestellte Ghostwriter und Autoren arbeiten zu "produktfreundlich"
Wie unabhängig sind wissenschaftliche Mitarbeiter von Studien, wenn diese von den Pharmafirmen bezahlt werden? Das Ergebnis einer jüngst im Fachjournal PloS Med (2007; 4: e19) publizierten Studie ist ernüchternd: In drei Viertel der Arbeiten wurden maßgebliche Autoren verschwiegen, weil sie direkt mehr lesen...
Biopolitik: Schwachpunkt im österreichischen Regierungsprogramm
Das neue Regierungsprogramm hat sich in Sachen Lebensschutz und effektive Förderung der Familie vor klaren Zielsetzungen gedrückt. Das Kapitel „Familie“ wird rein numerisch als Randthema behandelt: in dem 167 Seiten dicken Dokument macht es gerade einmal 8 Seiten aus. Familie als Querschnittsthema mehr lesen...
Forschung: Australien erlaubt ethisch umstrittenes therapeutisches Klonen
Während in der Frage der ethisch umstrittenen Forschung mit embryonalen Stammzellen Australien nun ein weiteres Tor geöffnet hat, kämpfen Deutschlands EU-Abgeordnete dafür, dass in ihrem Land die derzeit geltende strikte Regelung beibehalten wird. In Australien hat die Regierung trotz Widerstands im mehr lesen...
Studie: Frauen müssen nach Brustkrebs nicht auf baldige Schwangerschaft verzichten
Junge Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, müssen nicht nach der Therapie zwei Jahre lang bis zu einer Schwangerschaft warten, wie dies bislang von den meisten Gynäkologen empfohlen wurde. Eine frühere Schwangerschaft kann sogar einen positiven Effekt auf die Gesundheit der Mutter haben, so das mehr lesen...
IVF: Hormonbehandlung verringert Erfolg auf Schwangerschaft
Britische Reproduktionsmediziner haben erstmals öffentlich vor einem Faktor gewarnt, der die Erfolgsrate bei der künstlichen Befruchtung senkt und die Frauen gesundheitlich schädigt. Genau jene hohen Hormondosen, die man im Zuge einer IVF-Behandlung Frauen injiziert, damit für die Versuche der mehr lesen...
Studie: Kein erhöhtes Krebsrisiko durch Handybenutzung
Dänische Handybesitzer erkranken nicht häufiger an Krebs als ihre Mitbürger. Dies zeigt die jüngste Auswertung der Dänischen Krebsgesellschaft, die im Journal of the National Cancer Institute (2006; 98: 1707-1713, Abstract der Studie) publiziert wurde. Die Wissenschafter untersuchten Daten von mehr mehr lesen...
Imago Hominis: Ab wann ist Therapieverzicht am Lebensende ethisch gerechtfertigt?
Der Fall des 60-jährigen Italieners Piergiorgio Welby, der seit 27 Jahren an Muskeldistrophie litt und nach neun Jahren künstlicher Beatmung durch seine Anwälte forderte, dass die medizinischen Geräte zu seiner Lebenserhaltung abgeschaltet werden, hat erneut das schwierige Thema von Therapieeinsatz mehr lesen...
Sterbehilfe: IMAS-Umfrage in Österreich weist grobe Lücken auf
In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage des Linzer Meinungsumfrageinstituts IMAS befürwortet angeblich fast die Hälfte aller Österreicher die aktive Sterbehilfe nach dem Modell der Niederlande. Ein genauerer Blick auf die Fragen zeigt jedoch, dass das als seriös geltende Institut in dieser mehr lesen...
Studie: Ermutigende Ergebnisse mit adulten Stammzellen nach Herzinfarkt
Kann eine Stammzellentherapie die Funktion des Herzens nach einem Herzinfarkt verbessern? Diese Frage beschäftigt die Wissenschaft seit mehreren Jahren. Nun ermutigt eine im New England Journal of Medicine (2006; 355: 1210-1221) veröffentlichte Studie Herzspezialisten, den therapeutischen Einsatz mehr lesen...
Studie: Speichel enthält natürliches, hochwirksames Schmerzmittel
Im menschlichen Speichel stießen Forscher auf ein kleines Eiweiß, das Schmerzen effektiv stillt. Das natürliche Schmerzmittel wirkte bis zu sechs Mal stärker als Morphium. In Versuchen bei Ratten hat das sogenannte Opiorphin Schmerzen bei Entzündungen sehr effektiv gelindert, so das Ergebnis einer mehr lesen...
Deutschland: Arzt haftet auch bei Verhütungsfehler für ungewolltes Kind
Ein Frauenarzt aus Südbaden muss wegen eines ungewollten Kindes Schadenersatz an die ledigen Eltern zahlen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden. Der Gynäkologe muss wegen eines Behandlungsfehlers bei der Verhütung die Unterhaltskosten für den im Dezember 2002 geborenen mehr lesen...
Euthanasie: Großbritannien diskutiert Tötung von behinderten Neugeborenen
Britischen Medienberichten zufolge hat die Königliche Akademie der Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe (Royal College of Obstetricians and Gynecology) vor kurzem die Erlaubnis beantragt, dass Ärzte schwer behinderte Neugeborene töten dürfen. Das Ansuchen wurde dem Nuffielder Rat für Bioethik mehr lesen...
Stammzellen: Britische Forscher wollen Chimäre aus Mensch und Tier schaffen
Bioethiker sind entsetzt über ein neues Projekt von Wissenschaftlern der Universität Newcastle. Sie wollen Eizellen von Kühen für ihre Experimente an menschlichen Stammzellen verwenden, meldete das Deutsche Ärzteblatt (online 7. 11. 2006). Die größte Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-ED) hat mehr lesen...
IMABE-Gespräch: Religionsphilosophin warnt vor Aushöhlung des Person-Begriffs
Personen werden heute zu Dingen degradiert, das Kind, der alte Mensch oder auch der Partner „entsorgt“, wenn er nicht mehr ins Zweckregime passt. Die Dresdner Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz warnte vor dieser erschreckenden Aushöhlung des Personenbegriffs, der in der Praxis einen mehr lesen...
Studie: Familie muss zentrales EU-Thema werden
Ein fachübergreifendes Expertenteam aus den Bereichen Psychologie, Demographie, Sexualforschung und Familienintegration legte im Auftrag des Institute for Family Policies eine internationale Studie zum Thema Die Entwicklung der Familie in Europa 2006 vor. Die Zahlen zeigen den kritischen Zustand der mehr lesen...
Studie: Rückschlag für embryonale Stammzellentherapie
Dass sich embryonale Stammzellen unkontrolliert teilen und Tumore bilden können, war ein bekanntes Problem. Diesmal hatte das Forscherteam rund um Steven Goldman vom Cornell University Medical College in New York allerdings nicht mit dieser Komplikation gerechnet. Aus ihrer jüngst im Nature Medicine mehr lesen...
OGH-Urteil: Arzt muss keinen Unterhalt für unerwünschtes Kind zahlen
Weil mit drei Kindern seine Familienplanung abgeschlossen war, suchte ein oberösterreichischer Familienvater einen Urologen auf. Dieser nahm auf Wunsch des Mannes eine Sterilisation vor, die jedoch nicht den gewünschten Erfolg brachte: Die Ehefrau wurde erneut schwanger. Der Facharzt muss trotz des mehr lesen...
Verhütungspflaster: Erhöhtes Thromboserisiko, mehr Todesfälle als bei „normaler Pille“
Nach einer von i3 Drug Safety durchgeführten Fall-Kontroll-Studie ist für Anwenderinnen des Verhütungspflasters Ortho Evra das Risiko für eine venöse Thromboembolie (VTE) mehr als doppelt so hoch wie bei Anwenderinnen eines oralen Kontrazeptivums in äquivalenter Dosis. Die oberste US-amerikanische mehr lesen...
Schönheitsmedizin: Erhöhtes Selbstmordrisiko bei Frauen mit Brustimplantaten
Jacques Brisson und Louis Latulippe von der kanadischen Université Lavals sammelten Daten von mehr als 24.600 Frauen, die sich aus kosmetischen Gründen zwischen 1974 und 1989 Brustimplantate einpflanzen ließen. Zum Zeitpunkt der Operation waren die Studienteilnehmerinnen im Schnitt 32 Jahre alt. In mehr lesen...
Notfallpille: Großbritannien kämpft mit zu laxem Verhältnis zur Abtreibung
Seit der Freigabe der Morning-After-Pille in Großbritannien im Jahr 2000 ist die Abtreibungsrate nicht wie von den Verantwortlichen erhofft gesunken, sondern gestiegen. Hätte man sich die ganze Debatte um die Freigabe des Präparats angesichts dieser Daten nicht sparen können, fragt sich deshalb Anne mehr lesen...
Aufklärungspflicht: Scharfe Kritik an OGH wegen „Kind als Schaden“-Urteil
Die jüngste Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH 07. 03. 2006, 5 Ob 165/05h), wonach ein Salzburger Arzt aufgrund unterlassener Aufklärung den gesamten Unterhalt eines behindert geborenen Kindes zahlen soll, löste in Österreich eine Welle des Protests aus. Das Leben des behinderten Kindes an mehr lesen...
Schönheits-OPs: Folgebehandlungen künftig aus eigener Tasche?
Mediziner warnen vor den teuren Folgeschäden, die Schönheitsoperationen, Piercings und Tätowierungen mit sich bringen. Die „Reparaturen“ verursachten dem Gesundheitssystem Kosten in Milliardenhöhe. Deutschland will dem Schönheitswahn nun gegensteuern. Ein Eckpunkt der Gesundheitsreform 2006 lautet, mehr lesen...
Studie: Computerspielen kann süchtig machen
Computerspielen kann zur Sucht werden. Diese „nicht-stoffliche“ Sucht habe ähnliche Symptome wie stoffliche Süchte. Zu diesem Ergebnis kommt eine interdisziplinäre Suchtforschungsgruppe der Charité-Universitätsklinik Berlin (Die Medizinische Welt (2006); 57(3): 107-111). Die Wissenschaftler wiesen mehr lesen...
Kritik: Amnesty will Abtreibung als Menschenrecht
Amnesty International diskutiert derzeit, ob in künftigen Kampagnen eine Legalisierung von Abtreibung vorangetrieben werden soll. Irene Kahn, die seit 2001 als erste Frau, Asiatin und Muslimin an der Spitze der Menschenrechtsorganisation steht, befürwortet einen solchen Schritt. In einem Interview mehr lesen...
Aktuell: Fachzeitschrift Imago Hominis widmet sich dem Placebo-Phänomen
Placebo gilt im Sprachgebrauch als Scheinmedikament. Doch, so erstaunlich es klingt: Gerade der Placeboeffekt ist es, der die Wirksamkeit zahlreicher Medikamente bedingt. Die Erwartung, durch eine Substanz geheilt zu werden, löst nachweislich Prozesse aus, die die dem Körper innewohnenden mehr lesen...
Studie: Reproduktive Möglichkeiten schüren Wunsch nach Designer-Baby
Je höher Eltern gebildet sind, desto eher sind sie bereit, ihr Kind nach Wunschmerkmalen „designen“ zu lassen. Dies geht aus einer Anfang September präsentierten britischen Studie der University of East Anglia hervor. In der Untersuchung wurden 200 Befragungen durchgeführt. Die Studie zielte darauf mehr lesen...
Stammzellenforschung: Neue Quelle für ethisch saubere Stammzellen
Eine weitere, viel versprechende Methode embryonale Stammzellen zu erzeugen, ohne dabei Embryonen zu zerstören, wird an der Michiganer Staatsuniversität studiert. Dem Biotechnologen José Cibelli gelang es mit seinem Team, 66 Gene zu identifizieren, die allem Anschein nach dafür verantwortlich sind, mehr lesen...
Stammzellen: EU will verbrauchende Embryonenforschung fördern
Die Entscheidung war knapp: Mit 284 gegen 249 Stimmen empfahl das EU-Parlament am 15. Juni 2006, die Forschung an Embryonen im Rahmen des 7. EU-Forschungsprogramms (2007 - 2013) mit rund 50 Millionen Euro zu fördern. Vor allem Christdemokraten und Grüne hatten bis zuletzt versucht, diese umstrittene mehr lesen...
Studie: Mithilfe bei Euthanasie führt bei Ärzten zu psychischen Schäden
Ärzte, die an medizinisch assistierten Selbstmorden beteiligt sind, haben mit groben emotionalen und psychologischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Zu diesem Ergebnis kommt eine in der amerikanischen Fachzeitschrift Issues in Law & Medicine (2006; 21: 187-200) veröffentlichte Studie. Für Studienleiter mehr lesen...
IVF: Neue Gesetzeslage führt zu Spermien-Engpass in Schottland
Alle fünf Fruchtbarkeitskliniken in Schottland kämpfen um Spermienspender. Eine der Kliniken musste laut einem Bericht der britischen Tageszeitung London Times (4. Juni 2006) deswegen sogar ihre Pforten schließen. Ein neues Gesetz in Großbritannien hat kürzlich Personen das Recht eingeräumt, ihren mehr lesen...
Gender: Politische Geschlechtsumwandlung?
Ist der herrschende Gender-Begriff zu einer beliebig einsetzbaren Etikette verkommen? Manche Feministinnen beklagen das. Oder ist „Gender“ genau die richtige Chiffre dafür, Frauen von der Mutterschaft zu befreien und die Gleichstellung von Mann und Frau über die Vollbeschäftigung beider zu mehr lesen...
Designer-Baby: Schweizer Bischofskonferenz verurteilt Menschenselektion
Die Bioethik-Kommission der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) verurteilt die Züchtung menschlicher Embryonen zur Heilung anderer Menschen. Sie fordert ein Verbot dieser „menschenunwürdigen Praxis“. Anfang Juni hat der Fall des ersten „Designer-Babys“ in der Schweiz die Diskussion um die mehr lesen...
Studie: Schwangerschaften senken Brustkrebsrisiko
Frauen, die Mutationen in den Genen BRCA1 und BRCA2 aufweisen, haben ein erhöhtes Brustkrebsrisiko. In der Allgemeinbevölkerung wirken sich Zahl der Schwangerschaften, erste Schwangerschaft in jungen Jahren und Stillen als Schutzfaktoren aus. Wie aber sieht es bei den erblich vorbelasteten mehr lesen...
EU-Studie: Hormonwirksame Substanzen gefährlicher als gedacht
Das „Endokrine System“ ist ein Netzwerk von Drüsen, die im ganzen Körper verteilt sind. Manche Chemikalien, sowohl natürlicher als menschlicher Herkunft, können die endokrinen Drüsen, ihre Hormone oder die Zielgewebe, auf welche sie wirken, beeinträchtigen. Diese Chemikalien werden „endokrine mehr lesen...
Studie: Niedrige Erfolgsquote bei IVF mit tief gefrorenen Eizellen
Die Methode der künstlichen Befruchtung liegt knapp 28 Jahre nach dem ersten Retortenbaby weit hinter den Erfolgshaltungen zurück. Auch die Weiterentwicklung durch das Tiefkühlen von Eizellen, die später durch ein einziges Spermium gezielt befruchtet wurden, brachte nicht die erwarteten Ergebnisse. mehr lesen...
Australien: Keine Entschädigung für „ungerechtes Leben“ mit Behinderung
Die 25-jährige Alexia Harriton und der fünf Jahre alte Keeden Waller haben kein Recht, gegen die Ärzte ihrer Mütter juristisch vorzugehen. Zu diesem Urteil kam der Oberste Gerichtshof Australiens (9. Mai 2006), der die Klagen zweier Schwerstbehinderter zurückwies, die eine Entschädigung dafür mehr lesen...
China: Kritik wegen Handel mit Organen von Hingerichteten
Führende britische Transplantationschirurgen haben China beschuldigt, jährlich Organe von Tausenden hingerichteten Häftlingen zu verkaufen. In einer Stellungnahme verurteilte die British Transplantation Society (http://www.bts.org.uk/) diese Praktiken als nicht akzeptabel und sprach von einem Bruch mehr lesen...
Indien: Leihmütter bieten Dienste für Klienten aus Übersee an
In Indien ist Leihmutterschaft nach einem Bericht des Nachrichtendienstes Australasian Bioethics Information (BioEdge 199, 2006) zu einem Wirtschaftszweig angewachsen. Der Umsatz beträgt jährlich 449 Millionen US-Dollar. Die Billig-Angebote von Leihmüttern sind insbesondere für Übersee-Paare mit mehr lesen...
Abtreibung: Wieder Todesfall nach Abtreibung durch chemische Mittel
Ein jetzt bekannt gewordener siebter Todesfall in den USA im Zusammenhang mit einer Abtreibung mit Hilfe chemischer Mittel sorgt für weiteren Diskussionsstoff. Im Gegensatz zu vorangegangenen sechs Fällen habe die schwangere Frau dabei nicht die Abtreibungspille RU486, in Österreich bekannt unter mehr lesen...
Innsbruck: Präsentation des Gütesiegels für katholische Krankenhäuser
Der Innsbrucker Diözesanbischof Manfred Scheuer lädt am 1. Juni 2006 zur Vorstellung der „Leitlinien für katholische Einrichtungen im Dienst der Gesundheitsfürsorge“. Die ethischen Leitlinien wurden in den vergangenen zwei Jahren von der Österreichischen Bischofskonferenz erarbeitet. Sie greifen mehr lesen...
Raucherstudie: Höhere Zigarettenpreise senken den Konsum
Müssen Raucher mehr für Zigaretten bezahlen, konsumieren sie weniger. Entsprechende Resultate präsentierte jüngst ein Wissenschaftlerteam um Esteve Fernandez vom Onkologischen Institut in L'Hospitalet in Spanien (Tobacco Control 2006; 15: 114-119). Die Kernaussage der europaweit durchgeführten mehr lesen...
Wiener Bioethikclub: „Schöpfung versus Evolution?“
Entwicklung hat in der Natur stattgefunden: im Bereich der Mikroevolution lassen sich dafür eindrucksvolle Beispiele finden. Zur Verifizierung oder Falsifizierung der Hypothese der Makroevolution, wonach sich höhere, komplexere Arten aus niedrigeren entwickelt haben sollen, fehlen jedoch die mehr lesen...
Studie: Schlafmangel bei Kindern führt zu Übergewicht
Je weniger Kinder schlafen, desto eher werden sie übergewichtig. Das ist das Ergebnis einer Querschnittsstudie, die im International Journal of Obesity veröffentlicht wurde (2006; doi: 10.1038/sj.ijo.0803291). 422 kanadische Kinder im Alter zwischen 5 und 10 Jahren wurden auf die üblichen mehr lesen...
Forschung: Hodenzellen aus Mäusen ähneln embryonalen Stammzellen
Deutsche Wissenschaftler fanden Stammzellen in den Hoden erwachsener Mäuse, deren Eigenschaften denen embryonaler Stammzellen ähneln. Sollten sich solche Zellen auch aus menschlichen Hoden isolieren lassen, könnten sie eine ethisch unbedenkliche Alternative zur umstrittenen Gewinnung von Stammzellen mehr lesen...
Abtreibung: Indien kämpft um ungeborene Mädchen
500.000 gesunde weibliche Föten werden jährlich in Indien laut Schätzung des Fachjournals The Lancet abgetrieben - wegen ihres „falschen“ Geschlechts. Die Praxis der selektiven Abtreibung von Mädchen nach Geschlechterbestimmung ist in Indien seit 12 Jahren verboten, geahndet wurde sie jedoch kaum. mehr lesen...
Arzt-Patienten-Kommunikation: „Teamgeist“ erhöht Behandlungserfolg
Wenn sich Patient und Arzt als Team verstehen und danach handeln, profitieren beide Seiten. Heidelberger Wissenschaftler wiesen nach, dass Patienten, die von ihrem Arzt in die Therapieentscheidung miteinbezogen werden, eine deutlich höhere Bereitschaft haben, aktiv an ihrer Behandlung teilzunehmen ( mehr lesen...
Embryonenforschung: EU-Minister konnten sich nicht einigen
Der EU-Streit über die Finanzierung von Forschung mit embryonalen Stammzellen ab 2007, der unter der österreichischen Ratspräsidentschaft hätte gelöst werden sollen, endete Mitte März ohne Ergebnis. Die amtierende Ratspräsidentin, Bildungsministerin Elisabeth Gehrer, räumte nach den Verhandlungen in mehr lesen...
Österreich: Gütesiegel für katholische Krankenhäuser
„Dieses Gütesiegel soll dem Patienten garantieren, dass in katholischen Krankenhäusern ethische Regeln beachtet werden und der Mensch in seiner Gesamtheit respektiert wird“, betonte Bischof Klaus Küng anlässlich der Präsentation der neuen „Leitlinien für katholische Einrichtungen im mehr lesen...
IVF: Vater zieht Erlaubnis zur Schwangerschaft zurück
Die Methode der künstlichen Befruchtung bringt auf rechtlicher Ebene ethisch immer bedenklichere und dramatischere Fälle hervor. Jüngstes Beispiel: Eine junge Britin wollte einen ihrer seit fünf Jahren tiefgefrorenen Embryonen eingepflanzt bekommen - gegen den Willen ihres Ex-Partners, der mehr lesen...
Schweiz: Rasanter Anstieg des Verkaufs der „Pille danach“
In der Schweiz sind die Verkaufszahlen der so genannten „Pille danach“ nach Angaben eines Verbrauchermagazins massiv gestiegen, berichtet das Deutsche Ärzteblatt (Online-Ausgabe, 8. März 2006). Im Jahr 2005 sei die hormonelle „Notfallverhütung“ rund 850.000 Mal verkauft worden, meldete „K-Tipp“ mehr lesen...
Euthanasie und Nazi-Vergleich empört Niederlande
Trotz Protesten zog Italiens Parlamentsminister Carlo Giovanardi seine kritischen Aussagen zur Euthanasiepolitik in den Niederlanden nicht zurück. In einem Radio-Interview am 16. März 2006 äußerte sich Giovanardi besorgt, dass die „Gesetzgebung der Nazis und die Ideen Hitlers zurzeit in Europa mehr lesen...
Klonforscher Ian Wilmut gesteht, nicht Schöpfer von „Dolly“ zu sein
Ian Wilmut, vielfach ausgezeichneter britischer Genforscher, ist nach eigener Aussage doch nicht der „Vater“ von Klonschaf „Dolly“. Er habe bei den Experimenten, die Mitte der 90er-Jahre erstmals zum Klonen eines großen Säugetiers führten, die Rolle eines Überwachers inne gehabt und gemäß einer mehr lesen...
Spätabtreibung von Behinderten soll eingeschränkt werden
Behinderte Embryonen sollten künftig nicht mehr straffrei abgetrieben werden dürfen. „Das wäre ein wichtiges Signal“, so die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich, Luitgard Derschmidt in der Tageszeitung „Die Presse“ (7.2.06). Derschmidt fordert eine Novellierung des bestehenden Gesetzes. mehr lesen...
Studie: Erfolgreiche AIDS-Prävention in Simbabwe
Simbabwe gehört zu den Ländern mit der weltweit höchsten Rate an HIV-Infizierten. Im Jahr 2003 waren rund 1,8 Millionen der 12 Millionen Einwohner mit HIV infiziert. Nun ist die HIV-Prävalenz bei Erwachsenen im fortpflanzungsfähigen Alter leicht rückläufig, berichten Epidemiologen in einer in Scienc mehr lesen...
Psychologie: Häufige Ehekrachs gefährden Entwicklung von Kindern
Wenn sich Eltern häufig und heftig streiten, können Gefühlsleben und künftiges Verhalten ihrer Kinder darunter leiden. Das bestätigen zwei neue US-Studien des Fachjournals Child Development (2006, 77, 1, 218-233), wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer Online-Ausgabe vom 9.2.06 berichtet. „Nur wenige mehr lesen...
Spanien will künstliche Schaffung von Designer-Babys erlauben
In Spanien soll unter bestimmten Voraussetzungen die Schaffung so genannter Designer-Babys erlaubt werden. Die Novellierung des Reproduktionsgesetzes muss noch vom spanischen Senat beraten werden. Medienberichten zufolge votierte die konservative Opposition Spaniens gegen die Regelung. Das Gesetz mehr lesen...
Familienbischof Küng: „Menschliches Leben nicht wie Saatgut verwenden“
„Familien-Bischof“ Klaus Küng hat im Zuge der Debatte, ob Embryonen für zukünftige Heilung anderer Menschen geopfert werden dürfen, in Erinnerung gerufen, dass die so genannte „verbrauchende“ Embryonenforschung die „Tötung von Menschen in ihrem frühesten Entwicklungsstadium“ bedeutet. Es handle sich mehr lesen...
Euthanasie in Europa: Ärzte und Juristen strikt gegen Ausweitung
In Belgien und Deutschland sprachen sich führende Ärztevertreter klar gegen eine Ausweitung aktiver Sterbehilfe aus. In Deutschland sorgte der Hamburger Justizsenator Roger Kusch (CDU) jüngst mit seinem Pro-Sterbehilfe-Vorstoß für heftige Diskussionen. „Wenn wir in der Frage der Sterbehilfe mehr lesen...
Alle sieben Sekunden ein neuer Demenzfall
Die Zahl der Personen mit Demenz wird sich nach Schätzung führender Experten alle 20 Jahre verdoppeln. Bereits heute leiden 24 Millionen Personen an Demenz. Nach neuesten Schätzungen wird diese Zahl bis 2020 auf 42 Millionen und bis 2040 auf 81 Millionen steigen (Lancet, 2005; 366: 2112-2117). mehr lesen...
Koreanischer Klonskandal heizt EU-Debatte um Stammzellenforschung an
Der Frauenausschuss des Europäischen Parlaments (EP) hat Konsequenzen aus dem Klon-Schwindel um den südkoreanischen Forscher Woo-Suk Hwang gezogen. In einer Stellungnahme sprachen sich die Abgeordneten mehrheitlich dafür aus, die verbrauchende Embryonenforschung, die Forschung mit embryonalen mehr lesen...
USA: Mediziner fordern Verbot von Pharmageschenken
Die Pharmaindustrie gibt jährlich Milliarden Dollar für das Marketing aus, mehr als für Forschungsausgaben, schreibt eine Gruppe einflussreicher US-Mediziner im Journal of the American Medical Association (JAMA 2006; 295: 429-433). Autoren wie der Harvard-Mediziner David Blumenthal, der sich in mehr lesen...
Hildegunde Piza: neues Mitglied der Österreichischen Bioethikkommission
Univ.-Prof. Dr. Hildegunde Piza wurde als neues Mitglied in die Österreichische Bioethikkommission berufen. Piza ist seit März 1999 Vorständin der Universitätsklinik für Plastische und Wiederherstellungschirurgie in Innsbruck. Sie ist die erste Ordinaria für Plastische Chirurgie im deutschsprachigen mehr lesen...
Studie: Abtreibung begünstigt Entstehung von Depressionen
Fast jede zweite Frau erkrankt nach einer Abtreibung psychisch. Das ist das Ergebnis einer im Journal of Child Psychology and Psychiatry veröffentlichten Studie (2006, 47: 1, 16-24). Der enge Konnex zwischen Depressionen, Angstzuständen, Suizidgefährdung Suchtverhalten und einer Abtreibung war mehr lesen...
Südkoreanischer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Klon-Idol Hwang
Der Skandal um den Klon-Forscher Hwang Woo Suk hat nun ein gerichtliches Nachspiel. Die Untersuchungskommission der Universität Seoul kam in ihrem Abschlussbericht zu dem Ergebnis, dass der Wissenschaftler mit seinem Team beide Stammzellen-Studien zum so genannten „therapeutischen“ Klonen komplett mehr lesen...
Aktuelle EU-Studie: Psychische Erkrankungen weit verbreitet
Rund jeder vierte EU-Bürger hat binnen eines Jahres seit 1990 an einer psychischen Störung gelitten. Zu diesem Ergebnis gelangt eine aktuelle Studie der Technischen Universität Dresden. Sie wurde im Auftrag des European College of Neuropsychopharmacology (ECNP) Amsterdam und des European Brain mehr lesen...
Religiosität bei Patienten sorgt für Ambivalenz bei Medizinern
Nicht nur manche Kollegen, sondern auch viele Patienten wünschen sich ein Thematisieren von Religiosität von ihrem behandelnden Arzt. Nach einer Studie von Ehmann et al. (Arch Intern Med (1999); 159: 1803-1806) würden es zwei Drittel der Patienten wünschen, im Falle einer schweren Krankheit von mehr lesen...
„Pille danach“: Vorerst kein grünes Licht für rezeptfreie Abgabe in Ö
Das Bundesministerium für Gesundheit gibt sich abwartend: Dem Antrag der Herstellerfirma Gerot, die „Pille danach“ in Österreich auch rezeptfrei in Apotheken abzugeben, wurde vorerst nicht stattgegeben. Die Rezeptpflichtkommission, ein Beratungsorgan des Gesundheitsministeriums, verlangte Anfang mehr lesen...
EU-Streit: Geld für verbrauchende Embryonenforschung?
Die EU-Staaten sind weiterhin uneins über die Finanzierung von Forschungsprojekten mit embryonalen Stammzellen. Österreich, Deutschland, Italien, Luxemburg, Malta, Polen und die Slowakei verlangten am 28. November 2005 die Streichung derartiger Projekte aus dem gemeinschaftlich finanzierten 7. mehr lesen...
Südkoreanischer Klon-Pionier Woo-Suk Hwang erneut unter Beschuss
Der Skandal um den südkoreanischen Tierforscher Woo-Suk Hwang (53) weitet sich aus. Roh Sung Ill, Arzt und Co-Autor der im Mai in Science erschienenen bahnbrechenden Publikation zur Stammzellforschung, erklärte nun im koreanischen TV, Hwang habe die Ergebnisse seiner Studie gefälscht. Von den im mehr lesen...
Kanton Zürich: Massive Zunahme aktiver Sterbehilfe
Im Kanton Zürich haben in den vergangenen fünf Jahren 851 Menschen mit Unterstützung der Sterbehilfeorganisationen „Exit“ und „Dignitas“ Selbstmord begangen. Dies entspricht fast einer Verzehnfachung im Verhältnis zum Vergleichszeitraum 1995 bis 1999, wie der Kanton jüngst mitteilte. Für die mehr lesen...
„Pille danach“ rezeptfrei in Österreichs Apotheken?
Das Bundesministerium für Gesundheit gerät unter Druck: Vertreter der Pharmaindustrie fordern, dass das die „Morning-After-Pille“ auch rezeptfrei von Apotheken abgegeben werden darf. Ein diesbezüglicher Antrag der Pharmaindustrie soll am 1. Dezember in der Österreichischen Rezeptpflichtkommission, mehr lesen...
Apotheker im Gewissenskonflikt
Ärzte dürfen unter Berufung auf Gewissensgründe die Kooperation bei bestimmten medizinischen Verfahren verweigern, etwa im Falle einer Abtreibung. Wenn Apotheker Gewissensvorbehalte gegen die Abgabe einer „Pille danach“ haben, geraten sie in jedoch in eine gesetzliche Zwickmühle. „Die Verantwortung mehr lesen...
Eizellen-Spendenskandal: Südkoreanischer Klon-Pionier räumt Fehler ein
Der südkoreanische Tierforscher Woo-Suk Hwang, der im Mai 2004 erstmals einen Menschen geklont und daraus embryonale Stammzellen isoliert hatte, gab nun zu, Eizellenspenden von Forscherinnen, die mit ihm zusammengearbeitet hatten, für seine Klonexperimente verwendet zu haben. Damit habe er den mehr lesen...
Österreichische Bioethikkommission will öffentliche Diskussion initiieren
„Was uns in Österreich fehlt, ist eine breite gesellschaftliche Debatte über bioethische Themen“, erklärte Günther Pöltner, stellvertretender Vorsitzende der Bioethikkommission am Bundeskanzleramt beim November-Treffen des Wiener Bioethikclubs im Imabe-Institut. Die nächsten Themen, die in der mehr lesen...
Forscher: Vernachlässigung von Babys verändert ihr Gehirn
Wenn Babys nicht genug Zuwendung bekommen, kann dies den Hormonhaushalt in ihren Gehirnen dauerhaft verändern. Dadurch könne es ihnen später schwerer fallen, liebevolle Bindungen zu anderen Menschen aufzubauen, schreiben Forscher der Universität von Wisconsin in Madison (USA) in den Proceedings der mehr lesen...
PID bringt keine Verbesserung der Erfolgsrate bei In-vitro-Fertilisierung
Kürzlich legten bei einem Treffen von Reproduktionsmedizinern in Montreal Biologen Ergebnisse vor, nach denen Embryonen offensichtlich in der Lage sind, Chromosomenschäden, die an Blastomeren im Rahmen der Präimplantationsdiagnostik (PID) festgestellt wurden, wieder zu korrigieren.
55 Embryonen, mehr lesen...
IMABE veröffentlicht Review zum Thema: „Risiko der späten Schwangerschaft“
Die immer wieder aufgeworfene und zum Teil sehr widersprüchlich behandelte Frage nach dem Risiko der Schwangerschaft bei Frauen über 35 wurde von Imabe in einem Review ausführlich bearbeitet. Immer wieder wird auch innerhalb der Ärzteschaft die Meinung vertreten, dass von einer Schwangerschaft über mehr lesen...
IMABE gestaltet den Österreichischen Pharmareferententag 2005
„Die Pharmaindustrie ist besser als ihr Ruf“. Zu diesem Schluss kamen die Referenten und die Podiumsdiskussion in der Kremser Donau-Universität im Rahmen des Österreichischen Pharmareferenten-Tages 2005. „Ethik und Pharmaindustrie“ lautete das Generalthema, zu welchem die Universitätsprofessoren E. mehr lesen...
Referendum in Italien: keine Lockerung in Sicht
Am 12. und 13. Juni 2005 wurden die Italiener zu einem Referendum über Stammzellenforschung und Künstliche Befruchtung gerufen. Die Wahlbeteiligung mit 25,9% reichte aber nicht aus, das Biotechnik-Gesetz zu einer neuerlichen Abstimmung ins Parlament zu bringen. Die Initiatoren wollten eine Lockerung mehr lesen...
Wieder Klonnachrichten aus Korea: was ist neu daran?
Schon vor einem Jahr haben sich koreanische Forscher mit der Nachricht, menschliche Embryonen geklont zu haben, in die Schlagzeilen der Weltmedien gebracht. Nun standen sie erneut wieder im Mittelpunkt. Hwang und seine Mitarbeiter wollten nachweisen, dass der Kerntransfer auch dann gelingt, wenn die mehr lesen...
Großes Interesse für das IMABE-Symposium in Innsbruck „Heilmittel Embryo?“
Das Symposium „Heilmittel Embryo“ am 11./12. März 2005 stieß auf großes Interesse. Die Eröffnungsworte hatte der Landeshauptmann Herwig van Staa übernommen. Frau Luise van Staa, Bischof Manfred Scheuer und der Rektor der medizinischen Universität Univ.-Prof. Dr. Hans Grunicke hatten nicht nur den mehr lesen...
Keine Mehrheit für Euthanasie im Europarat
Die Europarats-Parlamentarier erteilten der Euthanasie eine Absage, indem der Bericht des Schweizer liberalen Abgeordneten Dick Marty mit 138 zu 26 Stimmen (bei 5 Enthaltungen) abgelehnt wurde. In den vergangenen drei Jahren hatte er versucht einen Kompromiss herbeizuführen, der den Mitgliedsstaaten mehr lesen...
Langjähriger IMABE-Mitarbeiter Oswald Jahn verstorben
Völlig überraschend ist am 15. April 2005 Univ.-Prof. Dr. Oswald Jahn nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. Prof. Jahn war seit der Gründung von Imabe Mitglied des wissenschaftlichen Beirates und durch sein Engagement in bioethischen Fragen vielen seiner Kollegen ein Vorbild. Neben der mehr lesen...
IMABE startet den Wiener Bioethik-Club
Am 23. Mai 2005 um 19.30 h findet in den Räumlichkeiten des Imabe-Instituts, Landstraßer Hauptstraße 4/13, das Gründungstreffen des Wiener Bioethik-Clubs statt. Univ.-Prof. Dr. Christoph Gisinger wird die Diskussionsleitung vom Fall "Schiavo" übernehmen. Der Club wird sich unter der Leitung von mehr lesen...